Baked Alaska alias „Die flambierte Eisbombe“

Baked Alaska, was ist das eigentlich? Genau das zeige ich Euch diese Woche hier im Video meine Lieben. Was so super modern klingt, ist nämlich eine super leckere flambiere Eisbombe mit der ihr sicherlich ordentlich Eindruck bei Euren Freunden schinden könnt 🙂

Halloween ist gerade erst vorbei, die Schoko Spinnen und Gummiwürmer sind noch nicht verspeist und schon kommt das nächste große Fest langsam aber sicher um die Ecke. Genauso wie im Alltag, macht sich auch in den Supermärkten die Weihnachtsstimmung breit und Lebkuchen, Schoko Nikoläuse und Co. warten nur darauf gekauft und verspeist zu werden.

Weihnachten, das ist für mich immer die Zeit für Freude und Familie, lange Abende mit gutem Essen, großartigen Gesprächen und öfter auch einem leckeren Dessert.

Deswegen gibt’s hier auf dem Blog in den nächsten Wochen das ein oder andere Rezept, das sich perfekt als Dessert für viele Personen eignet, alles kann vorbereitet werden und wenn es dann soweit ist, habt Ihr nur noch Euren großen Auftritt und keinen Stress. Versprochen. Los gehts heute mit dieser großartigen Eisbombe, alias Baked Alaska mit Nougat Nuss Boden und Himbeereis.

Eiscreme selber machen, das klingt nach verdammt viel Arbeit. Eismaschine vorbereiten, Rohmasse kochen und und und. Alles andere als einfach, spontan und unkompliziert. Das mag vielleicht auf andere Rezepte zutreffen, aber bestimmt nicht auf das großartige Himbeereis, mit dem unserer Eisbombe alias Baked Alaska gefüllt ist. Das kommt nämlich ganz ohne Eismaschine aus und das Grundrezept besteht aus nur zwei Zutaten. Schlagsahne und gesüßter Kondensmilch. Danach sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Vanille, Schokolade, Erdbeer, Pistazie und und und, alles kein Problem mit der Grundmasse.

Für unser großartiges Baked Alaska habe ich mich für Himbeer entschieden. Das passt einfach super zum Nougat Nuss Boden. Der ist nämlich die zweite Komponente zur Eisbombe. Die Eiskugel braucht schließlich und endlich was worauf sie sitzen kann. Durch das geschmolzene Nougat, ist der Boden sooo saftig. Den kann man auch einfach so essen. Einfach super lecker.

Okay, was haben wir bisher? Einen super leckeren Nougat Nuss Boden und cremiges Himbeereis. Fehlt noch das fluffig Marshmallow Baiser zum krönenden Abschluss. Das ummantelt das Eis und schützt es beim Flambieren vor der Hitze. Zum Flambieren könnt Ihr entweder einen Flambierer verwenden, das funktioniert am Besten, alternativ geht aber auch ein sehr heißer Backofen auf Grill gestellt. Da dürfen die Baked Alaskas dann für maximal 20 Sekunden rein. Auch hier karamellisiert das Baiser. Es ist aber gefährlicher, dass das Eis doch schmilzt.

Toll am Baked Alaska finde ich übrigens, dass man alles wunderbar vorbereiten kann und dann vor dem Servieren nur noch das Baiser aufschlagen muss. Flambieren könnt Ihr dann am Tisch. Das sieht super spekakulär aus, kann ich Euch versprechen.

Baked Alaska alias „Die flambierte Eisbombe“

30 Minuten

20 Minuten

7 Stunden

10 Baked Alaskas

Baked Alaska alias „Die flambierte Eisbombe“

    Für den Boden:
  • 100 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 große Bio Eier
  • 100 g Nougat geschmolzen
  • 2 EL Back Kakao
  • 2 EL Milch
  • 100 g Haselnüsse grob gehackt
  • 50 g Nougat in kleinen Würfeln
    Für das Eis:
  • 400 g Schlagsahne
  • 400 g gesüßte Kondensmilch
  • 75 g Himbeermarmelade
  • 1 Prise Salz
  • Gefriergetrocknete Himbeeren und Rosa Lebensmittelfarbe nach Wunsch
    Für das Baiser:
  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker
    Utensilien:
  • 1 Auflaufform mit ca. 30x40 cm
  • 1 runder Ausstecher mit 6-7 cm Durchmesser
  • 1 Flambierer
  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Auflaufform mit Backpapier auskleiden. Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Salz, Eier, Backkakao und das geschmolzene Nougat in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine für eine Minute zu einem luftigen Teig aufschlagen. Die Milch dazugeben und unterrühren. Dann die Haselnüsse und die Nougatwürfel unterheben.
  2. In die Auflaufform geben, glatt streichen und für ca. 20 Minuten backen. Wenn der Teig beim anfassen zurückspringt ist der Boden fertig.
  3. Für das Eis die Schlagsahne steif aufschlagen. Anschließend die Kondensmilch langsam dazugeben und erneut steif aufschlagen. Dann die Himbeermarmelade dazugeben und unterrühren. Salz und nach Wunsch Lebensmittelfarbe und gefriergetrocknete Himbeeren dazugeben und das Eis nochmal durchrühren. In eine frostbeständige Form geben und für mindestens 6 Stunden, besser über Nacht einfrieren.
  4. Vor dem Servieren der Baked Alaska, die beiden Eiweiß mit dem Zucker auf ein Wasserbad stellen und unter ständigem rühren so lange erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist und die Masse eine Temperatur von 70 °C erreicht hat. Dann in die Küchenmaschine geben oder mit dem Handrührgerät so lange aufschlagen, bis die Masse steif ist und die Schüssel von außen wieder Zimmertemperatur angenommen hat.
  5. Mit dem runden Ausstecher 10 Kreise aus dem Boden ausstechen. Jeweils eine Kugel Himbeereis auf den Boden setzen. Die Baisermasse mit einem Spritzbeutel oder mit einem Messer auf dem Eis verteilen, sodass die Eiskugel komplett bedeckt ist.
  6. Baked Alaska mit dem Flambierer flambieren und sofort verzehren.

Wer keinen Flambierer hat kann alternativ im Backofen de Grill so heiß wie möglich vorheizen und die Baked Alaskas für maximal 20 Sekunden dort flambieren. Hier besteht jedoch eine wesentlich größerer Gefahr dass das Eis schmilzt.

http://heissehimbeeren.com/baked-alaska-alias-die-flambierte-eisbombe/

Wenn Ihr mein Baked Alaska ausprobiert, postet ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Ich freue mich immer riesig über Eure Bilder.

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