Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Roll it yourself ist das Motto der Woche! Nach Pho und Banh Mi Sandwiches dürften es Dich als treuen Leser nicht weiter wundern, dass ich ein großer Fan von Vietnamesischer Küche bin. Auch, wenn ich das Land noch nie bereist habe finde ich die Küche großartig. Frische, gesunde Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und grandiose Aromen. Ein echter Publikumsliebling könnte man sagen und das bestätigt auch der Umstand, dass gefühlt jedes neu eröffnete Restaurant im Moment ein Vietnamese ist.

Auch zu Hause sind die Lieblingsgerichte vom Vietnamesen recht unkompliziert zubereitet. Klar, aromatischen Suppen wie Pho brauchen eine gewisse Kochzeit, andere Vertreter der Vietnamesischen Küche wiederum sind echte Express Kandidaten. Dazu zählen vor allem die leckeren Vietnamesischen Sommerrollen. Die gibt es nicht zur beim Vietnamesen, auch viele Thai Restaurants und andere Asiaten haben sie mittlerweile auf der Speisekarte stehen. Vereinfacht gesagt ist einen Sommerrolle sowas wie eine unfrisierte Frühlingsrolle. In ein eingeweichtes Reispapierblatt werden allerhand leckere Zutaten eingewickelt. Meisten Reisnudeln, Gemüse, Salat, Kräuter und Fleisch, Garnelen oder Tofu. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und auch kleingeschnittenes Obst schmeckt sehr lecker in den Röllchen.

Aromatisch gesehen bringen hier nur die Kräuter etwas Pepp mit. Die richtige Geschmacksknospenexplosion liefert dann die passenden Dipsauce. Hier gibts tausende verschiedener Rezepte und vermutlich verhält es sich ganz ähnlich wie in Italien: Jede Familie hat da ein eigenes Geheimrezept. Ich jedenfalls konnte mich nicht für eine einzige Dipsauce entschieden und deswegen gibts zwei verschiedene: Eine mit Erdnuss und eine Ohne. Schmecken tun sie ganz unterschiedlich auch, wenn der einzige Unterschied in Wahrheit nur die Erdnussbutter ist. Macht aber in Konsistenz und Aroma einen wahnsinnigen Unterschied kann ich Dir sagen.

Bleibt noch zu besprechen wie man so eine Sommerrolle denn Fachgerecht rollt. Eines sage ich gleich mal vorweg, das eingeweichte Reispapier ist klebrig. Sehr klebrig. Das ist super für die Stabilität der Rolle – nicht so toll allerdings, wenn das Papier falsch zusammenklebt. Nach ein oder zwei Rollen hat man den Dreh aber meisten raus. Generell läuft es so: Das Reispapier wird kurz ins Wasser gehalten und darf dann für etwa 3–5 Minuten quellen. Dann ist es bereit gefüllt zu werden. Die Füllung legst Du dazu in die Mitte und los gehts. Die Füllung kommt in die Mitte des Reispapiers. Dann klappst Du eine Seite des Reispapiers längs über die Füllung. Die beiden Seiten werden eingeklappt und dann rollst Du die Rolle einfach auf. Klingt kompliziert? Ist es nicht :) gezeigt ist sowas aber schneller als erklärt, deshalb gibts natürlich nochmal Step by Step Bilder:

Was die Füllung betrifft, sind Deiner Fantasie wie gesagt keine Grenzen gesetzt. Für die Sommerrollen auf den Bildern habe ich folgendes verwendet: gekochte Reisnudeln, Salat, Karotte, Rotkohl, Koriander, Minze (sooo lecker!), verschiedenste Sprossen, Gurke, Garnelen und eingelegtes Rindfleisch. Super lecker ist auch Mango, milde Chilischote, Rucola und Co! Übrigens – wenn Du eine größere Truppe zu Besuche bekommst, sind Sommerrollen eine wunderbare Idee. Du bereitest einfach schon im Voraus die Dipsaucen vor und schnippelst die Füllung. Kurz bevor es essen gibt, brätst Du das Fleisch oder den Tofu an und weichst das Reispapier ein. Im Asiamarkt gibts für das Reispapier spezielle Behälter zum Einweichen, ich nutze gerne feuchte Küchenrolle, die ich dann zwischen die angefeuchteten Reispapierblätter lege, um sie zu trennen. Funktioniert auch ganz wunderbar.

Sommerrollen
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Prep Time: 30 Minuten

Total Time: 30 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 2 Personen

Serving Size: 8 Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Zutaten

    Für den Erdnussdip:
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 1 Chilischote
    Für den klassischen Vietnamesischen Dip:
  • 4 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
    Für die Sommerrollen:
  • 8 Blätter Reispapier
  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Karotte
  • 1/4 Gurke
  • Sprossen
  • Salat
  • Minze
  • Koriander
  • 50 g Garnelen
  • 50 g Rindfleisch
  • 50 g Tofu (für vegane/vegetarische Sommerrollen)
    Zum Einlegen von Tofu und Rindfleisch:
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl zum anbraten

Anleitung

    Für die Erdnuss Dipsauce:
  1. Erdnussbutter, braunen Zucker, Reisessig, Limettensaft und Fischsauce gut verrühren. Chilischote fein hacken und ebenfalls zur Dipsauce geben. Mit Fischsauce/Sojasauce abschmecken.
    Für den vietnamesischen Dip:
  1. Braunenen Zucker mit Reisessig, Limettensaft und Fischsauce vermischen Knoblauchzehen und Ingwer fein reiben und die Chilischote fein hacken. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.
    Für die Sommerrollen:
  1. Fleisch oder Tofu mindestens eine Stunde vor dem anbraten einlegen. Dafür alle Zutaten für die Marinade vermischen. Fleisch oder Tofu dann in etwas Kokosöl anbraten.
  2. Reisnudeln nach Packungsangaben kochen, die restlichen Zutaten in feine Stifte schneiden und alle Zutaten für die Füllung in kleinen Schälchen bereitstellen.
  3. Reispapier dann nach Packungsangabe einweichen und schon kann es los gehen mit dem Rollen der Sommerrollen!

Die Dipsaucen, das Marinieren von Fleisch und Tofu sowie das Schnippeln der Füllungszutaten lassen sich wunderbar im Voraus erledigen. Das macht Sommerrollen zu perfekten Gericht für ein Abendessen mit Freunden. 

https://heissehimbeeren.com/sommerrollen/

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Spaß beim Sommerrollen rollen. Wenn Du mein Rezept ausprobierst freue ich mich wie immer über einen Kommentar und über ein Foto Deiner Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Sommersalat

Sommerlicher gemischter Salat

Bunt gemischter sommerlicher Salat mit knackig frischem Sommergemüse, saftig reifen Früchten, würzigem Gorgonzola und dem leckersten Joghurt Dressing. Der perfekte Salat für den Hochsommer.

 

Der Sommer ist in vollem Gange und das heißt, es gibt jede Menge frisches Obst und Gemüse das nur darauf wartet, verspeist, gekocht oder gebacken zu werden. Aktuell warten im Kühlschrank bei mir eine ganze Menge Äpfel von unserem Apfelbaum, die Nachbarin hat Mirabellen gebracht und die Birnen vor dem Haus möchten auch demnächst geerntet werden. Mal ganz abgesehen von reichlich Salat, Tomaten, Gurken, Zucchini und Brombeeren im Garten. Ich liebe den Hochsommer mit all dem Überangebot an großartigen Leckereien wirklich sehr.

All das frische Obst und Gemüse muss entsprechend gewürdigt werden. Und genau das tun wir heute mich dem leckeren sommerlich gemischten Salat. Die Regeln sind recht einfach: Rein darf, was schmeckt und was wegmuss. Grundsätzlich sollte jeder Salat aber sechs grundsätzliche Komponenten haben, die dafür sorgen, dass Salat nie, wirklich nie langweilig wird und immer großartig schmeckt.

Die Basis


Die Basis bildet Blattsalat. Das muss aber nicht immer nur Eisberg- oder Romana Salat sein. Gerade wachsen Kopfsalat, junger Spinat, Eichblattsalat und Pflücksalate in rauen Mengen und werden reichlich auf Märkten angeboten. Werden die Temperaturen etwas kühler eignen sich Endivien, Grünkohl oder Radicchio sehr gut als Basis. Am besten verwendest Du, was gerade Saison hat. Für unseren Sommersalat habe ich frische Wildkräuter und Babyspinat verwendet.

 

Mehr Grünzeug


Broccoli, Gurke, Avocado, Sprossen. Mehr Grünzeug macht Deinen Salat interessanter und auch gesünder. Für unseren Sommersalat habe ich erntefrische Gurke und leckere Sprossen verwendet. Ein echtes Gedicht!

Ein Farbtupfer


Tomaten, bunte Beete, Paprika, Frische Beeren, Äpfel, Pfirsiche – wähle einen oder mehrerer Farbtupfer die Deinen Salat optisch spannend machen. Meistens enthalten meine Salate auch eine süße Komponente. Ich stehe sehr auf frischen Früchte in meinem Salat. Für unseren Sommersalat kommen reife, saftige Pfirsiche und frischer Mais zum Einsatz. Die Pfirsiche sind zusammen mit dem Gorgonzola ein Gedicht. So lecker sogar, dass ich die letzten Tage im Grunde genommen nur Gorgonzola Brot mit Pfirsichen gegessen habe.

 

Etwas Crunch


Nur Salat und Gemüse auf der Gabel sind zwar recht und schön, können aber ein bisschen langweilig sein. Um die Textur im Salat spannende zu machen braucht es etwas Crunchiges. Nüsse und Kerne Croutons oder knackige Apfelstückchen – egal wofür Du Dich entscheidest. Crunch macht Deinen Salat erst so richtig lecker! Für unseren Sommersalat habe ich mich für leicht geröstete Mandeln und Radieschen entschieden, passt sehr sehr gut zum Gorgonzola und dem leckeren Joghurtdressing.

Proteine zum Satt werden


Gegrillter Fisch, Hühnchen, gekochte Eier, Rinderfilet Streifen, Tofu, Kichererbsen oder Käse. Es gibt viele Proteinquellen, die dafür sorgen, dass ein Salat Dich lange satt und glücklich macht. Ich bin bekanntlich kein großer Fleischesser und verfeinere meine Salate sehr gerne mit mariniertem und gegrilltem Tofu oder aromatischem Käse. Für unseren leckeren Salat in diesem Rezept habe ich mich für jungen Gorgonzola entschieden. Ein bisschen reicht schon für ein tolles Aroma im Salat.

Ein leckeres Dressing


Hier sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für diesen Salat habe ich mich für ein leckeres Joghurt Dressing entschieden. Auch Dressings mit Tahini schmecken hervorragend. Grundsätzlich basiert ein leckeres Dressing auf 3 Teilen Öl und einem Teil Säure. Das kann Essig, Zitronensaft oder Apfelessig sein. Diese Basis kannst Du nach Wunsch mit Kräutern, Joghurt oder ähnlichem verfeinern. Auch eine süße Komponente passt sehr gut zu vielen Dressings. In unserem Joghurt Dressing sorgt etwas Ahornsirup für die süße Note.

 

Die Komponenten ergeben gemeinsam immer einen leckeren Salat. Das genaue Rezept für meinen perfekten Sommerlichen gemischten Salat gibts jetzt.

Sommerlicher gemischter Salat
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Yield: 2 Portionen

Sommersalat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 1 Hand voll Pflücksalat
  • 1 Hand voll Babyspinat
  • 1/2 Hand voll Sprossen
  • 1/2 Schlangengurke
  • 1/2 Bund Radieschen
  • 1 frischer Maiskolben
  • 1 reife Pfirsich
  • 50 g Mandeln
  • 100 g Gorgonzola
    Für das Dressing
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  1. Für das Dressing Joghurt mit Olivenöl, Zitronensaft und Ahornsirup vermischen. Nach Bedarf mit Wasser strecken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Für den Salat Pflücksalat und Babyspinat auf dem Boden der Schüssel verteilen. Gurke in Stücke schneiden und mit dazu geben. Auch die Sprossen zum Salat geben. Radieschen putzen halbieren. Maiskörner vom Maiskolben abschneiden. Pfirsich in schmale spalten schneiden. Alles zum Salat geben.
  3. Mandeln und Gorgonzola zum Salat geben und diesen kurz vor dem servieren mit dem Dressing vermischen. Direkt mit frischem Brot servieren.
https://heissehimbeeren.com/sommerlicher-gemischter-salat/

Wenn Du meinen Salat aufprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Kalte Soba Nudeln

Kalte Soba Nudeln mit Dip

Kalte Soba Nudeln, hergestellt aus leckerem Buchweizenmehl, garniert mit aromatischen Noriblättern und einem leckeren Dashi Dip sind eines der Nationalgerichte Japans. Und auch zu Hause im Handumdrehen zubereitet.

Es gibt Gerichte, die bleiben im Kopf. Die beste Pizza zum Beispiel, die der Pizzabäcker neben unserer Ferienwohnung in Süditalien im Holzofen gebacken hat. Mit frischem Mozzarella, der lange Fäden beim Essen zog. Das erste mal Sushi essen mit den Mädels oder das erste Mal ein englisches Frühstück in Großbritannien gehören für mich zum Beispiel dazu. Auf unserer Reise durch Japan gab es auch so ein Gericht. Wie so oft eigentlich ganz einfach und trotzdem besonders. Wegen der Menschen, dem Moment und der großartigen Zubereitungsart, die man so bisher nicht kannte.

Die Rede ist von Kalten Soba Nudeln. Serviert mit einem, ebenfalls kalten, Dip aus aromatischer Dashi Brühe, Sojasauce und Reisessig. Bereits vor unserer Abreise habe ich diese Japanische Spezialität auf unsere “Want to do” Liste für die Reise gepackt. Die Jungs waren also durchaus vorgewarnt, das kann mir keiner Vorwerfen. Als wir dann am ersten Abend in Japan latent übermüdet und hungrig auf der Suche nach einem Abendessen waren und wir an einem Soba Restaurant vorbeigelaufen sind, habe ich meine Chance genutzt und vorgeschlagen, dort essen zu gehen. Im Schaufenster waren, wie so oft in Japan die angebotenen Gerichte – nachgebildet in Plastik und Silikon – zu begutachten. Lecker sah es aus. Und exotisch. Mir entgegen blickten zwei erstaunte Gesichter. Immerhin einer hatte also die Liste gelesen und war nicht ganz von den Socken. Aber, der Hunger war groß und die Motivation weiter nach essbarem zu Suchen im Verhältnis klein. So kam ich zum ersten Soba Nudel Dinner meines Lebens.

Soba Nudeln kannte ich schon vorher. Leckere feine Nudeln sind das, die dem Buchweizen sei Dank, komplett Glutenfrei sind und ein herrlich nussig mildes Aroma haben. Zubereitet habe ich sie bisher gerne als asiatischen Soba Nudelsalat. Auch lecker, aromatisch aber eine ganz andere Richtung als die des original Gerichtes. Serviert werden die Soba Nudeln in Japan nämlich gerne kalt, häufig garniert mit Seetang Streifen und einer würzig-aromatischen Dip Sauce. Auch kalt versteht sich. Die Sauce basiert auf Dashi, der allgegenwärtigen Brühe aus Fisch oder Seetang, die so vielen japanischen Gerichten das typische Aroma verleiht. Sojasauce und Mirin (eine aromatische Würzsauce, basieren auf Reisessig) sorgen für noch mehr Würze. Wasabi und fein geschnittene Frühlingszwiebeln werden als Beilage gereicht. Dashi, Sojasauce und Mirin gibts, genau so wie die Soba Nudeln selbst in jedem Asia-Supermarkt. Auch Noriblätter und Wasabipaste sind dort ohne Probleme zu bekommen. Das Abenteuer lohnt sich auf jeden Fall und ein Einkauf im Asia Supermarkt ist für mich immer wie ein Kurzurlaub vom Alltag. Die Soba Nudeln werden ganz normal in Wasser gekocht. Je nach Nudel dicke brauchen sie etwa 5 Minuten. Nach dem Kochen werden die Soba Nudeln mit reichlich kaltem Wasser ordentlich abgespült. Das wünscht die etwas schleimige Schicht der Nudeln ab, die sich beim Kochen bildet. Das Kochwasser der Soba Nudeln wird übrigens auch recht schleimig. Das ist aber normal und kein Grund zur Sorge, versprochen. Die kalten Nudeln werden mit der Vorbereiteten Dipsauce direkt serviert und verspeist.

Häufig gibt es auch gegrillte Aubergine oder Tempura mit im Soba Menü zu genießen. Auch sehr lecker aber nichts geht über den Star des Gerichtes, die Soba Nudeln mit Dip. Serviert, meist innerhalb von Minuten, So einfach, so unkompliziert und unfassbar lecker. Übrigens, wenn die Nudeln verspeist sind, wird der Dip von einheimischen gerne mit bereitgestelltem heißen Wasser aufgegossen und wie Suppe geschlürft. Schmeckt ausgezeichnet!

Kalte Soba Nudeln mit Dip
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Category: Abendessen, Mittagessen, Nudeln, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Japanisch

Yield: 2 Portionen

Kalte Soba Nudeln

Zutaten

  • 200 g Soba Nudeln
  • 2 Nori Blätter
  • 1 Tütchen Dashi (Fischbasis oder Seetang)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Mirin
  • 1 TL Wasabipaste
  • 1 Frühlingszwiebel

Anleitung

  1. Dashi Granulat mit 300 ml kochendem Wasser aufgießen. Umrühren und zur Seite stellen. Komplett abkühlen lassen.
  2. Wenn die Brühe komplett abgekühlt ist mit Sojasauce und Mirin würzen und abschmecken. Der Dip sollte Würzig und aromatisch sein. Dip bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
  3. Für die Nudeln einen großen Topf Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Noriblätter in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Nudeln dann nach Packungsangabe kochen. Nach dem Kochen sofort abgießen und mit reichlich kaltem Wasser abspülen.
  4. Nudeln auf zwei Teller verteilen. Den Dip in zwei Schüsselchen aufteilen. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln und die hälfte der Wasabipaste in einem weiteren kleinen Schälchen zu Nudeln und Dip reichen.

Tipp: Wasabi im Dip auflösen - Dip nach dem verzehr der Nudeln mit heißen Wasser aufgießen und als Suppe trinken.

https://heissehimbeeren.com/kalte-soba-nudeln-mit-dip/

Wenn Du die kalten Soba Nudeln mit Dip ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Gegrillte Pizza

Gegrillte Pizza

Pizza kannst Du nicht nur im Backofen oder im speziellen Pizzaofen zubereiten, auch auf dem Grill kannst Du Pizza backen – und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstiges Zubehör. Eine echt spannende Alternative zu Steak und Würstchen könnte man sagen.

Die Grillsaison ist in vollem Gange. An herrlichen Sommerwochenenden draußen zu sitzen, die laue Luft zu genießen und dabei gut zu essen, das ist Sommer pur. Über Seen, Flüssen und Gärten wabern die Grillschwaden und die Regale für Bratwürstchen und Grillkäse sind am Freitagnachmittag chronisch leergefegt.

Trotzdem, nach einiger Zeit hat man so ziemlich jede Grillbeilage mindestens zweimal durchgeturnt und so sehr man sich im Frühjahr auf den ersten Grillabend gefreut hat, es muss etwas Abwechslung her. Wie gut, dass Du dafür nicht an den heißen Herd musst, sondern durchaus auf Deinem Balkon oder der Terrasse sitzen bleiben kannst. Die Lösung: Pizza grillen! Ja, Du hast richtig gelesen, wir grillen heute Pizza. Und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstige Gadgets, sondern einfach nur auf dem Rost. Die Pizzas sind im Handumdrehen fertig, jeder kann sie genau so belegen wie er oder sie mag. Außerdem entwickelt die Pizza ein herrliches Aroma durch die große Hitze des Grills und auch ein leichtes Raucharoma steht der Pizza ganz hervorragend! Mit der großartigen Unterstützung von meiner wunderbaren Familie wurde aus dem Projekt “Pizza Grillen für den Blog fotografieren” eine spontane kleine Sommerparty. Mit Freunden, gutem Wein, dem ein oder anderen Aperol Spritz und den Besten Gesprächen.

Das Geheimnis zur perfekten Pizza direkt vom Grill liegt in der Art und Weise wie sie zubereitet wird. Entgegen “normaler” Pizzas wird die Pizza vom Grill zunächst ganz ohne Belag gebacken. Der Pizzateig, über den ich gleich noch ein bisschen mehr erzähle, wird zunächst direkt auf dem Rost von beiden Seiten gebacken, bis er knusprig und durchgebacken ist. Im Anschluss werden die fertig gebackenen Pizzaböden dann belegt und kommen noch einmal auf den Rost. Beim Belag sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Über meine liebsten Kombinationen an Pizza Belägen muss ich Dir später auch unbedingt noch mehr erzählen. Eh klar. Bevor ich das aber machen müssen wir dringen über den Grill und das drumherum reden, das Du benötigst.

Für unser Pizza Rezept vom Grill ist ein Kugelgrill vonnöten. Den brauchst Du vor allem, damit später der Belag auch schön schmilzt. Unter der verschlossenen Haube des Kugelgrills hält sich die Wärme einfach besser und ermöglicht, dass der Pizza Belag auch von oben Hitze abbekommt und der Käse schön schmilzt. Was die Temperatur betrifft, brauchst Du zwar einen heißen Grill der mindestens 250 °C heiß ist, aber die Kohle sollte nicht direkt unter dem Bereich liegen, auf dem Du die Pizza grillst. Am besten formst Du mit der Kohle, sobald diese heiß ist einen Ring am äußeren Rand des Grills entlang, sodass in der Mitte keine Kohle mehr liegt oder schiebst die Kohle einfach auf eine Seite. Die Pizza bäckst Du dann auf der Seite, unter der keine Kohle liegt. So wird es der Pizza zwar ordentlich heiß, sie verbrennt aber nicht von unten durch die direkte Hitze.

Los gehts mit dem Pizzateig. Der ist an und für sich nichts Besonderes. Das Rezept ist ein Standard Pizzateig der aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser und etwas Olivenöl besteht. Er wird wie üblich mit den Händen zu einer “Pizzascheibe” geformt. Im Unterschied zu einer normalen Pizza sollte der Boden aber in etwa gleichmäßig dick sein. Auch zu dünn sollte der Teig nicht sein, damit der Belag auch eine schöne Grundlage hat. Etwa 2–3 mm Dicke sind optimal. Nachdem der Teig von beide Seiten gebacken ist, darf er erst mal wieder runter vom Grill. Übrigens kannst Du diesen Schritt auch wunderbar vorbereiten und die Pizzateige schon vorbacken und dann später belegen. Übrigens kannst Du die Teige direkt vor dem Backen auch mit etwas Olivenöl bestreichen. Schmeckt wirklich hervorragend. Der Teig braucht je nach Temperatur des Grills etwa 30 Sekunden, bis 1 Minute pro Seite bevor er fertig ist.

Nachdem alle Teigböden gebacken sind, ist es Zeit für den Belag. Klassisch geht natürlich immer Tomatensauce und Mozzarella. Frischer Basilikum und Cocktailtomaten schmecken herrlich auf einer Margarita. Besonders lecker finde ich die Kombination aus Tomatensauce, Käse und Gorgonzola. Nach dem Backen kommen frische Erdbeerscheiben und Babyspinat. Süße Erdbeeren und würziger Gorgonzola ergänzen sich ganz herrlich. Von der Pizza war ich so begeistert, dass ich in den Tagen darauf ständig Gorgonzolabrot mit Erdbeeren gefutter habe…

Eine spannende Kombination ist übrigens auch Sauerrahm statt Tomatensauce, frischer Lachs und Zwiebelringe. Auch hier kommt der Lachs erst nach dem Backen mit auf die Pizza. Sehr sehr lecker und eine sehr schöne Abwechslung zu klassischer Salami, Oliven und Peperoni. Die fertig belegte Pizza kommt nochmal auf den Grill. Wieder nicht direkt auf die heiße Kohle, sondern etwas abseits davon. Der Deckel des Kugelgrills sollte auf jeden Fall geschlossen werden damit der Käse schmelzen kann. Etwa 3–5 Minuten braucht jede Pizza jetzt, bis sie fertig ist und verspeist werden kann.

Gemeinsam mit Freunden und Familie wird aus dem Pizza Grillen übrigens ein richtiges Event. Ein schönes Glas Spritz dazu und es darf drauf losbelegt werden. Jeder kann so seine perfekte Pizza kreieren. Ich bin schon sehr gespannt, welche leckeren Kombinationen zu kreieren wirst!

Gegrillte Pizza
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Prep Time: 1 Stunde

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Italienisch

Gegrillte Pizza

Zutaten

    Für den Teig:
  • 750 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 450 ml warmes Leitungswasser
    Für den Belag:
  • Passierte Tomaten aus der Dose
  • Mozarella
  • Käse
  • Gorgonzola
  • Sauerrahm
  • Sardellen
  • Salami
  • Schinken
  • Gemüse
  • Obst etc.

Anleitung

  1. Gib 50 ml des warmen Wassers in eine kleine Schüssel und brösle die Hefe dazu. Gib ebenfalls den Zucker mit in die Schüssel und vermische alles bis die Hefe sich aufgelöst hat. Mehl in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemischung dazu geben, ebenso wie Salz, das restliche Wasser und das Olivenöl. Teig für etwa 10 Minuten kneten. Wenn der Teig zu sehr an den Seiten der Schüssel klebt noch etwas Mehl dazu geben. Teig dann abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde aufgehen lassen.
  2. Wenn Du mit einem Holzkohlgrill arbeitest, ist es jetzt Zeit, den Grill anzufeuern. Ein Kugelgrill oder Grill mit verschließbarem Deckel funktioniert am Besten. Der Grill sollte am Schluss mindestens 250 °C haben. Bis der Teig aufgegangen ist und der Grill heiß ist, bleibt reichlich Zeit um die Zutaten für den Belag vorzubereiten.
  3. Den Teig nach dem aufgehen in 6 gleich große Portionen teilen und Kugeln daraus formen. Die Kugeln auf ein bemehltes Blech oder Brettchen geben und wieder abdecken.
  4. Die Holzkohle im Grill auf eine Seite schieben oder einen Kohlrkreis am Rand des Grills bilden. Den ersten Teigrohling mit den Händen platt drücken und auseinander ziehen. Der Teig sollte etwa 2-3 mm dick sein. Den Teig dann gleich auf den heißen Grill, auf die Seite ohne Kohle legen. Etwa 30 Sekunden bis 1 Minute auf jeder Seite backen. Mit einer Küchenzange funktioniert das Wenden am besten. Nach Wunsch den Teig mit Olivenöl bestreichen.
  5. Mit allen Teig Rohlingen so verfahren. Die gebackenen Böden stapeln. Wenn all Böden gebacken sind die Böden nacheinander nach Wunsch gelegen. Pizza wieder auf den Grill leben. Ebenfalls darauf achten, das keine Kohle direkt unter der Pizza liegt. Am Besten funktioniert das mit einem Pizzaschieber oder zwei großen Pfannenwendern. Deckel des Kugelgrills schließen und die Pizza für 3-5 Minuten garen lassen. Sofort heiß servieren und genießen.
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Wenn Du mein Rezept für Pizza vom Grill ausprobierst freue ich mich schon sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Sommersalat mit Halloumi

Sommersalat Bowl mit Halloumi

Sommersalat Bowl mit sommerlichem Pflücksalat, Tomaten, Orzo, Tzatziki und einem leckeren gegrillten Halloumi-Pfirsch Spieß. Super lecker und fertig in 20 Minuten.

Wow, es ist tatsächlich schon wieder Donnerstag. Unglaublich. Gefühlt hat die Woche doch erst begonnen und morgen steht schon wieder das Wochenende vor der Türe. Bei uns steht morgen ein spannender Abend an. Erst gehts auf ein schnelles Abendessen zum Lieblings-Vietnamesen. Danach dann aufs Bon Jovi Konzert. Ich sehe Bon Jovi dann schon das dritte Mal live. Das erste Mal war vor 8 Jahren etwa um dieselbe Zeit. Andy und ich waren gerade frische zusammen und eines der ersten ganz großen Aktivitäten, die wir gemeinsam unternommen haben. Wann immer die Band seitdem in München spielt gehen wir aufs Konzert. Und morgen ist es nach vielen vielen Jahren und unserer Hochzeit endlich wieder so weit. Ich freu mich schon riesig!

Auch das Wochenende wird ereignisreich. Es stehen viele spannende Rezepte für den Blog auf dem Plan. Da braucht es zwischen all den süßen Sachen dann auch gerne mal etwas Herzhaftes. Und das gibt mir die ideale Gelegenheit einer meiner aktuellen Food-Leidenschaften nachzugehen. Seit unserem Kurzurlaub in Griechenland letzten Sommer bin ich quasi süchtig nach Tzatziki – und weil ich auch einen normalen Job habe und nicht ständig wie eine Knoblauchknolle riechen kann – gerne auch mal nur Joghurt mit Gurke. Der perfekte Tzatziki muss vor allem eines sein und das ist cremig. Griechischer Joghurt ist also die beste Wahl für einen leckeren Tzatziki. Die Gurke spielt die zweite große Rolle. Du kannst sie mit einer groben Reibe reiben. Allerdings schneide ich sie lieber mit dem Messer in feine Würfel. So behalten sie mehr Feuchtigkeit und verwässern den Joghurt nicht so sehr.

Den Tzatziki hätten wir also schon mal als Grundlager unserer Sommersalat Bowl. Frischer Pflücksalat und Tomatenspalten bieten die frische Komponente. Außerdem kommt noch Orzo mit in unsere Sommersalat Bowl. Dabei handelt es sich um winzig kleine Nudeln, die aussehen wie Reiskörner. Beheimatet sind diese leckeren Winzlinge auch in Griechenland. Aber auch die Italiener kennen sie. Zu kaufen gibt es sie im Supermarkt. Manchmal auch unter dem Namen Risoni. Gekocht werden sie wie Nudeln in kochendem Salzwasser. Sie schmecken warm, aber auch kalt so wie in diesem Salat einfach nur herrlich.

Fehlt nur noch der Halloumi-Spieß. Halloumi ist Zypriotischer Grillkäse, der beim drauf beißen ein bisschen quietscht. Sehr lecker und übrigens auch zum Grillen eine tolle Alternative für Vegetarier. Kombiniert mit fruchtigen Pfirsichen auf einem Schaschlikspieß schmeckt er gegrillt einfach hervorragend. Olivenöl und Zitronensaft ergeben das Dressing.

Kombiniert in einer großen Schüssel wird daraus die perfekte, leckere Sommersalat Bowl. Unglaublich lecker übrigens eignet sich das Rezept auch hervorragend als Office-Lunch. Einfach in eine Dose packen und mitnehmen. Mittagessen im Handumdrehen. Jetzt gibts aber erst mal das ganze Rezept :)

Sommersalat Bowl mit gegrilltem Halloumi und Pfirsich
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Category: Abendessen, Mittagessen, Nudeln, Salat, Gesund

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Portionen

Sommersalat mit Halloumi

Zutaten

  • 300 g Griechischer Joghurt
  • 200 g Gurke
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 200 g Orzo / Risoni
  • 150 g Pflücksalat
  • 1 große Tomate
  • 200 g Halloumi
  • 4 reife Pfirsiche
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone

Anleitung

  1. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Derweil den Joghurt in einer Schüssel cremig rühren. Gurke waschen und entweder grob raspeln oder mit einem scharfen Messer in kleine Würfel schneiden und zum Joghurt geben. Knoblauchzehe fein reiben und ebenfalls zum Joghurt geben. Mit Salz abschmecken und beiseite stellen.
  2. Orzo nach Packungsangabe im kochenden Wasser garen. Halloumi in Würfel schneiden. Pfirsich halbieren, entsteinen und die Hälften dann in viertel schneiden. Abwechselnd mit dem Halloumi auf einen Schaschlikspieß aufspießen. Halloumi Spieße auf dem Grill oder in einer heißen Grillpfanne für etwa 5 Minuten grillen.
  3. Tomate in Spalten schneiden. Mit Pflücksalat vermischen. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer marnieren.
  4. 2 EL des Tzatziki in eine Servierschüssel oder einen tiefen Teller geben. Ein viertel der Nudeln dazu geben und mit dem marinierten Salat und je einem Halloumi-Spieß anrichten.
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Wenn Du meine Sommersalat Bowl mit Tzatziki und Halloumi Spieß ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Twitter oder Instagram unter #heissehimbeeren.