Bangkok für Foodies

Bangkok, die Hauptstadt Thailands ist Metropole, geheime Foodie Hauptstadt und Sehnsuchtsort. Wie du einen kurzen Aufenthalt in dieser Stadt als echter Foodie am Besten nutzt verrate ich Dir heute.

Drei turbulente Wochen ist mein Kurzurlaub in Bangkok schon wieder her und endlich habe ich genug Zeit, meine Eindrücke und Tipps aus Bangkok für dich aufzuschreiben. Zeit wird es :) Wer mir auf Instagram folgt, konnte bereits den ein oder anderen Eindruck von meine Reise gewinnen. Nach einigen Tagen in Taiwan in denen ich Andy auf Geschäftsreise begleitet habe, ging es für uns auf dem Rückweg nach Bangkok. Erwähnen sollte ich an dieser Stelle auch, dass es nicht mein erster Besuch in Bangkok war sondern bereits mein zweiter. Rechnet man eine Zwischenlandung für 7 Jahren mit sogar mein dritter. Beim ersten richtigen Aufenthalt vor 6 Jahren haben wir allerdings so ziemlich alles falsch gemacht, was es falsch zu machen gibt. Auch wenn der erste Aufenthalt ein echter Reinfall war hatte die Stadt ihre Anziehungskraft nicht verloren und deswegen haben wir Bangkok nochmal in Angriff genommen und es dieses mal Richtig gemacht.

Gerade wenn Du, so wie ich ein echter Foodie bist, ist Bangkok ein echter Hotspot. An wenigen anderen Orten ist es so einfach, sich gesund, mega lecker und noch dazu günstig zu ernähren. Den ganzen Tag lang, zu jeder Zeit. In Thailand hält man nämlich grundsätzlich nicht viel von geregelten Essenszeiten und festen Mahlzeiten am Tag. Gegessen wird eigentlich ständig, in kleineren Portionen, frisch gekocht und überall. Dementsprechend ist es überhaupt kein Problem sich den ganzen Tag durch zu probieren und im siebten Food Himmel zu schweben. Egal ob Pad Thai, gegrilltes Hühnchen oder, wer es fancy mag, gegrillte Heuschrecken, es bleiben keine Wünsche offen. Qualität und Frische der Produkte sind in aller Regel unschlagbar. Mein bester Tipp zum Thema Streetfood: Iss an den ständen, um die sich bereits einige Leute scharen, am Besten Einheimische. Wo viele Einheimische essen ist das Essen authentisch, frisch und mit Sicherheit lecker!

Geniales Street Food findest Du in Bangkok eigentlich an jeder Ecke. Wie gesagt, der Thailänder ansich isst einfach gerne. Große Märkte sind allerdings besonders zu Empfehlen was Streetfood betrifft. Hier reihen sich die Food-Stände aneinander und es kann und darf nach Herzenslust geschlemmt werden. Mein absoluter Favourit ist der Chatuchak Market. Das ist der große Markt der Welt und es ist praktisch unmöglich, das ganze Marktgelände abzulaufen. Am Besten startest du Früh und fährst mit dem Sky Train. Mehr zu diesem praktischen Fortbewegungsmittel erzähle ich dir später. Ein früher Start in den Markttag hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist es morgens nicht so heiß und der Marktbummel durch die engen, unklimatisierten Gassen des Marktes ist angenehmer als am Nachmittag wenn die Temperaturen auf dem Markt gefühlte 50 Grad erreichen. Außerdem sind die wenigsten Touristen ganz früh unterwegs. Dadurch ist es in den Marktgassen etwas leerer und es lässt sich in aller Ruhe Bummeln und einkaufen. Zwischendurch eine frische Kokosnuss, eine frisch geschnittene Ananas oder eine leckere Suppe geben neue Energie für die Nächste Einkaufs Runde. Der Chatuchak Market lässt keine Wünsche offen. Urlaubsmitbringsel, Küchenutensilien, Exotische Früchte, Vintage Jeans, ausgefallen Klamotten kleiner Designer und das Beste Streetfood, hier findest Du einfach alles. Auch die anderen Märkte Bangkoks sind sehr sehenswert und eine gute Anlaufstelle. Etwas die den Chatuchak Market habe ich jedoch noch nirgends gesehen. Für mich shopping technisch und auch kulinarisch ein absolutes Muss.

Bevor Du aber in die Bunte Welt des Thailändischen Streetfoods eintauchen kannst, musst Du es erst mal vom Flughafen in die Stadt schaffen. Wir sind an einem Freitagabend in Bangkok angekommen und das war, gelinde gesagt eine blöde Idee. Zudem hatten wir nicht im Voraus einen Abholservice vom Hotel organisiert und durften uns also in die laaaange Schlange vor dem Taxistand stellen. 500 Meter Schlage mit gefühlt 1000 Menschen lagen vor uns. Erstaunlicherweise saßen wir schon zwei Stunden später tatsächlich im Taxi. Nur um dann 2 Stunde für die Strecke zum Hotel zu brauchen für die man ohne Verkehr etwa eine halbe Stunde unterwegs ist. Der Abholservice vom Hotel hätte zwar die Fahrzeit  auch nicht verringert, allerdings wäre uns das nervige Warten aufs Taxi erspart geblieben. Bei 30 Grad mit ungefähr 90% Luftfeuchtigkeit (Abends, im dunklen) ist das nämlich nicht wirklich prickelnd.

Ansonsten sind Taxis aber eine gute Möglichkeit, sich durch Bangkok zu bewegen. Plane jedoch immer einen Puffer ein, in Bangkok steckt nämlich pauschal im totalen Verkehrskollaps. Einzelne Staus sind eigentlich gar nicht auszumachen, da die ganze Stadt einfach kollektiv im Stau steht. Da kann es dann auch schon mal länger dauern. Wichtig ist auch, darauf zu bestehen dass der Fahrer das Taxameter einschalten. Was bei uns selbstverständlich ist, gilt in Bangkok nämlich nicht immer. Am Besten lässt Du dir vom Hotel ein Taxi rufen. Das Hotelpersonal erklärt dem Fahrer dann auf Thai wo es genau hingehen soll und stellt sicher, dass das Taxameter auch läuft. Ein kleiner Tipp von mir ist außerdem, immer eine Visitenkarte des Hotels dabei zu haben auf der die Hoteladresse auf Thai steht. Das erleichtert die Kommunikation mit dem Fahrer ungemein und führt schneller ans Ziel. Theoretisch gibt es in Bangkok noch die App Grab. Die funktioniert ähnlich wie Uber (wird dort nicht angeboten) und ermöglicht es, ein Taxi zu rufen und direkt über die App zu bezahlen und den Zielort anzugeben. Allerdings bin ich mit der App nicht warm geworden. Wohnst Du im Zentrum ist der Skytrain ein großartiges Fortbewegungsmittel. Der Skytrain ist das sehr zuverlässige öffentlich Verkehrsmittel Bangkoks neben diversen Bussen. Allerdings steht der Sky Train nie im Stau. Sehenswürdigkeiten lassen sich damit besonders gut erreichen und Du bist unabhängig vom ständigen Stau der Stadt unterwegs. Auch zu vielen Märkten kommst du mit dem Skytrain problemlos. Eine Flughafenanbildung gibt es leider nicht direkt sonder nur mit Umstieg in einen gewöhnlichen Zug.

 

Was die Unterkunft betrifft, kann ich Dir nur dringend empfehlen am Fluss oder in direkter Flussnähe zu wohnen. Nach einer hektischen Erkundungstour durch Bangkok gibt es nichts schöneres als am Fluss in einem Cafe zu sitzen und dem Booten und Schiffen auf dem Fluss zuzusehen. Das ist Seele Baumeln lassen pur und darum geht es im Urlaub schließlich auch! Viele Hotels am Fluss bieten zusätzlich eine Bootsshuttle zur Skytrain Hauptstation und in Stadtzentrum an. So bekommt man zusätzlich zur Erholung am Fluss auch gleich noch ein bisschen Sightseeing mit dem Shuttleboot geboten. Auch die stickige Stadtluft die man in Bangkok unweigerlich um sich hat ist am Fluss besser. Für Foodies gibts zudem einige tolle Restaurants und Bars am Fluss. Absolut empfehlenswert!

Rund um den Fluss befinden sich auch einige sehr schöne Skybars Bangkoks. Die wohl bekannteste ist die aus Hangover 2 – Sie gehört zum super zentral gelegenen Hotel “The Peninsular” und ist der oberhammer. Wir haben es leider in der Kürze der Zeit nicht in die Bar geschafft, sind aber mit dem Shuttleboot mehrfach daran vorbei gefahren. Nächstes mal steht diese Bar auf jeden Fall ganz oben auf meiner To See liste! Allerdings gab es auch direkt neben unserem Hotel eine tolle Sky Bar. Sie liegt etwas weiter Flussabwärts auf der anderen Seite des Flusses und bietet dadurch eine tolle Aussicht auf die Skyline des Zentrums. Das Hotel heißt übrigens Avani Riverside und man kann dort nicht nur leckere Cocktails trinken sondern auch einen leckeren Snack dazu bestellen. Mit Sicherheit nicht der günstigste Drink und Snack der Stadt, der Ausblick aus einer der Sky Bars auf die leuchtende Stadt bei Nacht ist jedoch allemal Wert.

Einen ganz besonderen Tipp für Bangkok habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Dabei war das der eigentlich Grund unserer Reise. Wer von Euch auf Netflix genauso gerne wie ich diverse Food Shows ala “Chefs Table” oder “Somebody Feed Phil” anschaut, dem dürfte der Name Gaggan ein Begriff sein. Gaggan ist ein Spitzenkoch aus Indien der in seinem gleichnamigen Restaurant in Bangkok Indische Fusionküche kreiert und der mich immer wieder total Begeistert. Sein Restaurant ist gegenwärtig das Beste in Asien und rangiert auf Platz fünf Weltweit. Als dann vor einigen Monaten klar war, dass unsere Reise nach Taiwan einen kleinen Zwischenstop in Bangkok ermöglicht, haben Andy und ich beschlossen, uns einen lange gehegten Traum zu Erfüllen und bei Gaggan essen zu gehen. Und was soll ich sagen? Es hat sich wirklich wirklich gelohnt. Entgegen der Erwartungen die man an ein so gehobenes Restaurant von Weltruhm hat saßen wir nicht in einem fein eingedeckten Speisesaal sondern entlang einer Theke in der Versuchsküche des Restaurants. Insgesamt finden 14 Personen an der Theme Platz. Die Speisekarte besteht aus 25 Emojis. Jedes steht für einen Gang der in den nächsten 2-3 Stunden serviert werden wird. Zu Rockmusik und großartigen Erklärungen vom Koch persönlich begibt man sich auf die Reise mit vielen Geschmacksexplosionen, optischen Täuschungen und ganz viel Staunen. Ein wirklich unvergesslicher Abend mit gutem Essen, tollen Gesprächen und einem Restaurant Team, dass einen auf fast schon familiäre Art und Weise willkommen heißt.

Kurz bevor unsere kulinarische Reise durch die Emoji Speisekarte von Gaggan begonnen hat, gab es jedoch einen Moment indem nur ganz Kurz nur wir beide existiert haben auf dieser Welt. Während um uns herum noch die letzten Vorbereitungen für das Dinner liefen hat Andy mich gefragt, ob ich ihn heiraten will. Und ich habe ja gesagt :)

Wenn Du magst nehme ich Dich in den nächsten Monaten und Jahren mit auf meine neue Reise aus Braut to be. Ich freu mich riesig!

 

Weihnachten ohne Stress

Familienfeste, Weihnachtsfeiern, Plätzchen backen und Co können die Weihnachtszeit ganz schön stressig machen. Wie du die Wochen bis Weihnachten ein bisschen entspannter gestaltest, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Entstresst Leben. Zugegebenermaßen bin ich darin nicht unbedingt meisterlich. Oft nehme ich mir vor es etwas ruhiger angehen zu lassen und freue mich auf einen freien Tag und schwups habe ich schon wieder 1000 Ideen im Kopf, was ich an diesem Tag noch alles erledigen, backen, kochen, umräumen oder putzen könnte. Das ist in aller Regel zwar selbst verschuldet, macht die Sache aber auch nicht unbedingt besser. Zwar mache ich das alles natürlich sehr gerne und am wohlsten fühle ich mich, wenn ich eine sinnvolle Aufgabe habe, gerade in der Vorweihnachtszeit kann das mit Weihnachtsfeiern, Familienfesten, Freunde treffen, Plätzchen backen und Co auch schnell mal richtig anstrengend und Spaß befreit werden. Dieses Jahr stehen das erste Mal seit wir uns kennen keine größeren Termine an im Dezember und es könnte in der Theorie eine entspannte Weihnachtszeit werden. Genau das habe ich mir dieses Jahr auch vorgenommen und möchte alles ein bisschen anders machen und die Weihnachtszeit (mehrheitlich) stressfrei gestalten. Ich hoffe, meine fünf Tipps helfen auch dir weiter.

Entspannt Plätzchen backen

Jedes Jahr habe teste ich neuen Plätzchen Rezepte für dich und stelle auch immer das ein oder andere hier auf dem Blog vor. Das eigentlich, große Plätzchen backen läuft bei mir allerdings ein bisschen anders ab. Ehrlich gesagt backe ich das meiste gar nicht selbst, sondern meine Mama. Sie kann das einfach nochmal ein bisschen besser als ich und wir kommen schon kaum hinterher ihre Leckereien zu verspeisen. Da brauche ich nun wirklich nicht auch noch 20 Sorten zu backen. Allerdings helfe ich natürlich, wo ich kann. Gemeinsam macht backen ohnehin viel mehr Spaß und so ist das jedes Jahr wieder eine Familie Aktion. Für diverse Makronen kommt mein Papa zum Einsatz und auch mein Schwesterherz bringt sich ein. Besser könnte es gar nicht sein. Außerdem sind die Plätzchen bei uns nie zum ersten Advent fertig. Da geht es bei uns erst los mit der Weihnachtsbäckerei. Über mehrere Wochen entstehen dann die kleinen Köstlichkeiten und um den dritten Advent herum ist dann auch alles fertig. Pünktlich zu Weihnachten! Das hat den unschlagbaren Vorteil, das die Plätzchen zu Weihnachten frisch sind, jeder noch richtig Appetit darauf hat und sich frische Plätzchen dann auch toll verschenken lassen. Win Win also! Ich kann nur wärmstens empfehlen sich mit den Plätzchen backen nicht so einen Stress zu machen und zusammen zu helfen. Gemeinsam macht einfach alles mehr Spaß.

Aktiv Zeit für dich blockieren

Ein Schaumbad, mal wieder die Nägel lackieren, in Ruhe Geschenke kaufen oder einfach nur ein bisschen Netflix schauen? Das ist meist das Erste, das gestrichen wird, wenn es stressig wird. Fehlen diese Verschnaufpause jedoch bist du noch gestresster und kannst die Weihnachtszeit dadurch noch weniger genießen. Blocke dir also gezielt Zeit für dich. Ich stelle mir gerne einen Termin im Kalender dafür ein und verschiebe diesen unter normalen Umstände auch nicht mehr. Vereinbare einen Friseurtermin, gönne dir ein besonderes Badeöl oder ließ einfach mal wieder ein Buch. Kraft tanken ist wahnsinnig wichtig! Dafür muss einfach jeder Verständnis haben. Ich lese in einer freien Minute gerne ein Food Magazin bei einer schönen Tasse Tee oder einem Glas Wein. Auch eine ausgiebige Dusche wirkt bei mir häufig wunder und entstresst gewaltig. Dafür habe ich mir übrigens ein besondere Shampoo gegönnt das ich nur an solchen Abenden verwende.

Desserts vorbereiten

Du hast Freunde zum Adventsfrühstück eingeladen oder planst bereits das große Weihnachtsessen? Bei mir steht sogar beides in den nächsten Wochen auf dem Programm. Am nächsten Sonntag kommt mein Onkel zum Adventsfrühstück. Dafür habe ich bereits ein Dessert vorbereite, das aktuell im Gefrierfach weilt. Was es ist, erfährst du nächsten Sonntag hier auf dem Blog ;-) generell bin ich ein sehr großer Freund von vorbereiteten Desserts die, bis kurz vor dem Servieren im Gefrierfach sind. Das entstresst den Tag an dem der Besuch kommt ungemein. Du bereitest das Dessert nämlich einfach, dann vor, wenn du Zeit hast. Ist der Besuch, dann da holst du das Dessert einfach aus dem Gefrierfach und lässt es auftauen! Dein Besuch wird begeistert sein :) besonders gut vorbereiten lassen sich zum Beispiel diese Leckerbissen: Schoko Kirsch Mirror Glaze Törtchen, No Bake Cheesecake mit Orange, Eistorte mit Tonkabohne

Freunde zum Weihnachtsumtrunk einladen

Jeder möchte sich vor Ende des Jahres unbedingt nochmal mit dir treffen damit man sich ja auch “dieses Jahr noch sieht”? Kenne ich nur zu gut. Mein Tipp: Lade alle Freunde auf einmal ein. Egal ob ihr euch auf dem Weihnachtsmarkt trefft oder du zum Weihnachtsumtrunk bei dir daheim einlädst. Der Effekt ist derselbe: Du reduzierst die Termine und triffst dich trotzdem mit allen Freunden. Wenn du alle zu dir einlädst vereinbare mit jedem, was er oder sie mitbringen kann. So hat jeder nur ein bisschen Arbeit und du zauberst nur noch eine leckere heiße Schokolade, einen winterlichen Moscow Mule und als Dip einen schnellen Hummus. Ein netter Abend ist garantiert und du hast nicht so viel Arbeit. Was nicht passieren darf ist, dass sich alle auf deine Kosten (zeitlich und finanziell) durchfressen und du am Ende noch gestresster bist. Deswegen: Aufgabenverteilung!

Weniger Termine einplanen

Mein letzter Tipp hängt unmittelbar mit dem Tipp darüber zusammen. Nämlich, einfach weniger Termine zu vereinbaren. Das klingt natürlich einfacher, als es ist, bringt allerdings eine ganze Menge. Weniger Termine bedeuten automatisch weniger Stress und mehr Zeit um die schönen Seiten des Advents noch mehr zu genießen. Treffen mit Freunden zu einem Weihnachtsumtrunk zusammen fassen, die ein oder andere Weihnachtsfeier ausfallen lassen oder einfach mal Brotzeit machen, statt groß zu kochen. Es gibt viele Möglichkeiten, Termin zu reduzieren und stattdessen die Zeit mit den lieben zu verbringen. Spontanität beflügelt schließlich den Alltag! Übrigens, einige der schönsten Weihnachtsmärkte haben auch zwischen den Jahren geöffnet. In diesen Tagen hat man meistens etwas mehr Zeit und kann einen Glühwein in der Kälte richtig genießen. Das nimmt übrigens auch den Stress unbedingt auf den Weihnachtsmarkt zu müssen.

Ich hoffe, meine Tipps helfen dir ein bisschen dabei eine entspanntere Weihnachtszeit zu haben. Wenn du weitere Tipps für mich hast, schreib mir gerne einen Kommentar!

Darf ich vorstellen? Stella

Vielen Monate lang habe ich mein neues Projekt für mich behalten. Auch hier auf dem Blog habe ich wenn überhaupt nur anklingen lassen, das etwas im Busch ist. Viele von Euch ahnen es wohl seit der Umfrage vor ein paar Wochen. Heute ist es soweit und ich darf Dir endlich die große Neuigkeit verkünden: Ab sofort gibt es im Heisse Himbeeren Shop mein erstes, selbst designtes Produkt zu finden. Das rosa Kristallglas mit Goldrand, dass den schönen Namen Stella trägt.

Aber eins nach dem anderen. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich schon mal in einem Beitrag über meine Zukunftsträume und meine Träume für Heisse Himbeeren gesprochen. Damals noch sehr vage und ohne genaue Richtung. Seitdem habe ich viel ausprobiert und entdeckt, was ich machen möchte, was für den Blog und damit für Dich als Leser funktioniert und noch viel wichtiger, was nicht. Die erste Idee war, nebenher ein bisschen Geld mit Firmen Kooperationen einzunehmen und Bannerwerbung hier auf dem Blog zu zeigen. Vor allem für zweiteres möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen… Ich selber finde Werbebanner, die im schlimmsten Fall Werbung zur Nagelpilzbehandlung neben meinen Kuchen und Törtchen zeigen, nämlich ganz schrecklich. Und das geht Dir offensichtlich genau so. Das wichtigste für mich ist, das Heisse Himbeeren ein Ort im Web ist, an den Du gerne kommst. Der Dich inspiriert und Dich dabei unterstützt, auch im Alltag tolle Kuchen zu backen und gesunde, leckere Rezepte zu kochen. Da passen Werbebanner einfach nicht hin. Ähnlich verhält es sich mit Kooperationen mit Firmen. Ich will Dir nichts vorstellen, weil ich Geld von einer Firma dafür bekomme. Nicht mal, wenn ich selber von dem Produkt überzeugt bin und es seit Jahren nutze. Wenn ich Läden, Reiseziele oder Küchengeräte hier auf dem Blog empfehle, dann sollst Du wissen, dass es immer meine eigene Meinung ist.

Alles klar dachte ich mir, dann bleibt der Blog ein Hobby, brotlose Kunst sozusagen. Lieber das als zum profillosen Werbeplakat zu werden. Aber wie es im Leben so oft ist, öffnen sich Türen wenn man es am wenigsten erwartet und weisen in Richtungen, die man nie für möglich gehalten hätte. Los ging es damit, dass mir einfach nur backen nicht mehr gereicht hat. Meine Leidenschaft fürs Kochen brauchte dringend ein digitales Zuhause. Seit einigen Monaten schon, gibts von mir auch herzhafte Rezepte, die sich gut in einen lebendigen Alltag eingliedern lassen und auch nach einem langen Arbeitstag noch Lust auf die Küche machen.

Außer kochen und backen habe ich noch ein anderes großes Hobby. Wie du vielleicht weißt, reise ich gerne in ferne Länder und erkunde die Welt. Sowohl kulinarisch als auch kulturell. Von jeder Reise bringe ich etwas mit heim. Das habe ich definitiv von meinen Eltern geerbt. Meistens sind es Küchenutensilien oder Geschirr. Immer aus kleinen Manufakturen oder von lokalen Märkten. Eben was besonderes, das es hier in Deutschland so nicht zu kaufen gibt und das nicht jeder hat. Etwas, das mich zurück zu einem besonderen Ort oder einem besonderen Ereignis bringt wenn ich es im Alltag aus dem Schrank nehme. Mein Ziel im Leben ist es, eine bunte Sammlung an besonderen Stücken zu haben, von denen jedes eine Geschichte zu erzählen hat. Meine Kinder und Enkel, sofern ich mal so glücklich bin und welche haben darf, werden ihre helle Freude mit mir haben… Wenn die Errungenschaften dann zum Einsatz kommen, werde ich oft von Freunden oder meinen Gästen gefragt, woher ich den schönen Teller, das tolle Glas oder diesen Salzstreue denn habe. Daraus entstand die Idee für den Shop. Ganz plötzlich und unerwartet, war sie einfach da und wollte umgesetzt werden. Und so ein Gefühl kann man einfach nicht ignorieren. Es ist die ideale Kombination als all meinen Leidenschaften und ein großartiger Weg, meine Lieblingsstücke mit Dir zu teilen. Gleichzeitig ermöglicht es mir eine kleine Einnahmequelle, ohne den Blog zur Werbefläche zu machen. Ein Win Win wie ich finde. Ich hoffe, Du siehst das genauso. Nach und nach wird der Shop wachsen und sich mit Dingen füllen, die ich besonders finde und von denen ich glaube, sie könnten auch Dir gefallen.  

Den Anfang macht Stella. Die Idee für den Shop war gerade entstanden, da ist mir auf Pinterest ein rosa Weinglas mit Goldrand ins Auge gefallen. Das fand ich so besonders, dass ich es haben wollte. Aber keines der wenigen, die zu finden waren, hat mir so richtig gut gefallen. Oft waren es maschinell gefertigte Gläser die nur mit Farbe angesprüht waren. Gefertigt als Massenware, irgendwo auf der Welt. Um damit auf einen besonderen Moment im Leben anzustoßen, nicht wirklich geeignet. Das muss doch auch anders gehen.

Einige Zeit später war eine Manufaktur gefunden und ich durfte mein erstes eigenes Produkt, Stella, designen. Entstanden ist das schönste Weinglas, das ich bisher gesehen habe. Produziert wird in der Europäischen Union. Mit echter Handwerkskunst wird jedes Glas mundgeblasen und von Hand mit einem Goldrand veredelt. Das Glas ist hauchdünn und hat durch und durch eine rosa Farbe. Die ist nicht aufgemalt, sondern das Glas selbst ist durch Zugabe bestimmter Mineralien rosa. Vollendet wird Stella durch einen Goldrand aus 24 Karat Echtgold. Ein so besonderes Glas, dass es für mich, und hoffentlich auch für dich zum Begleiter fürs Leben wird, um damit auf die besonderen Augenblicke im Leben anzustoßen, die es so nur ein einziges mal geben wird. Die Verlobung, ein lang ersehntes Wiedersehen, der Uniabschluss, der Traumjob, die Hochzeit, ein Geburtstag. Oder einfach nur ein Donnerstagabend, an dem man seinem großen Traum ein kleines Stück näher gekommen ist und sein Produkt, mit dem man so viele Monate schwanger gegangen ist, endlich endlich vorstellen darf :). Form und Größe des Glases sind ganz bewusst so gewählt, dass es sich für jeden Wein, jeden Cocktail und auch jeden Champagner oder Prosecco wunderbar eignet. Auch Wasser und Apfelschorle schmecken übrigens ganz wunderbar daraus :)

Designed sind Glas, Verpackung und natürlich der Online Shop von uns hier in München. Der Shop ist nämlich ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Für Verpackung und Versand verwenden wir ausschließlich Produkte die ökologisch abbaubar und recyclebar sind. Kein Plastik sondern nur Papier, Karton und Holzwolle. Mit viel Liebe verpackt macht sich jedes Glas dann auf den Weg zum neuen Besitzer, der hoffentlich genauso viel Freude damit hat wie ich.

Was Du über mich noch nicht weißt …

Der Relaunch ist fertig! Eine Woche später als versprochen zwar aber immerhin. Besonders die tollen Dinge im Leben brauchen manchmal ein bisschen Zeit. Weniger poetisch ausgedrückt: Es war wesentlich mehr Arbeit als gedacht. Jetzt ist die neue Website aber fertig und ich finde, sie ist großartig geworden. Die Startseite lädt mehr zum Endecken ein und insgesamt ist der Blog nun um einiges moderner und hübscher. Im Fokus stehen natürlich weiterhin meine Rezepte. Ab kommendem Donnerstag kriegen meine süßen Kreationen allerdings noch Gesellschaft von herzhaften Rezepten. Was es damit genau auf sich hat habe ich Dir ja schon vor einigen Wochen in der Kaffeepause verraten. Wie findest Du den Relaunch? Ich freue mich über dein Feeback in den Kommentaren.

Den Relaunch wollte ich nutzen, ein bisschen mehr von mir zu erzählen. Darüber, was mich Antreibt, meine größte Inspiration und die wichtigste Erkenntnis aus fast 3 Jahren mit dem Blog.

Die Rezepte die Du auf diesem Blog findest, sind inspiriert von den Menschen und Orten, die ich Liebe. Von meinen Reisen, meiner Familie und meinen Freunden. Die ich übrigens am allerliebsten um mich herum habe. Deswegen verwundert es wohl wenig, dass meine Eltern und meine Schwestern gleich nebenan leben und Alex und Martin ihr Quartier auch gleich um die Ecke aufgeschlagen haben. Als kleines Mädchen habe ich unzählige Stunden mit meiner Mutter in der Küche und mit meinem Opa in der Backstube seiner Bäckerei verbracht. Gutes Essen gehört in meiner Familie einfach dazu. Gutes Essen bedeutet für mich, Zeit mit lieben Menschen zu verbringen, zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Es verwundert wohl wenig, dass Backen und Kochen später im Leben meine großen Leidenschaften und mein Ausgleich zum Alltag werden sollten.

2015 habe ich meinen Blog Heisse Himbeeren gegründet, um meine Rezepte mit Gleichgesinnten zu teilen. Es war der Start eines riesigen Abenteuers. Über zwei Jahren drehte sich dort alles rund ums Backen und die süßen Seiten des Lebens. Dass ich mindestens genau so gerne koche, wie ich auch Backe, habe ich Dir lange Zeit verschwiegen. Es passte einfach nicht in das Konzept des Blogs. Außerdem muss kochen für mich immer schnell gehen, lecker sein und ausgewogen ohne langweilig zu sein. Nach einem langen Arbeitstag ein tolles Abendessen auf dem Tisch zu haben ist dabei mein Ansporn. Seit es meinen Blog gibt, habe auch ich mich entwickelt. Ich kann ohne Zweifel behaupten, nie im Leben so viel gelernt zu haben wie durch den Blog. Das sind zum einen natürlich Fähigkeiten, die ich ohne den Blog vermutlich nie entdeckt hätte, aber auch Dinge über mich selbst. Die wichtigste Erkenntnis auf diesem Gebiet ist wohl: Ich kann.

Egal ob es sich dabei um das Bauen einer Website, die Kreation einer Tauftorte oder das Fotografieren handelt. Wenn ich etwas im Leben erreichen oder können möchte, dann kann ich das auch. Deswegen, kann ich nun auch meine Kochrezepte mit Dir teilen. Weil ich glaube, dass es vielen genau so wie mir geht. Du findest hier schnelle und gesunde Gerichte für jeden Tag, die wahnsinnig lecker sind und mindestens so lecker aussehen wie sie tatsächlich sind! Gebacken wird natürlich auch noch. Das ist und bleibt nun mal mein großes Hobby. Saisonale und Regionale Zutaten treffen hier auf exotische Rezepte, echte Klassiker und einen hauch von weiter Welt. Schön, dass Du da bist :)

Kaffeepause

2 Jahre und 7 Monate, genauer gesagt 963 Tage ist es her, dass ich den ersten Beitrag hier auf Heisse Himbeeren veröffentlicht habe. Zu diesem Zeitpunkt lag gut ein halbes Jahr WordPress lernen, Blog Design und Co. hinter mir. Ich dachte “geschafft” und war mir ziemlich sicher, dass der Großteil der Arbeit jetzt hinter mir liegt. Tja, weit gefehlt. Der größte Teil der Arbeit oder besser gesagt des Abenteuers begann, nachdem die Website fertig war und der Blog live gegangen ist. Und ich bin immer noch mitten drin. Damals wie heute stehe ich begeistert in meiner Küche, teste Rezepte und Backe begeistert einen Kuchen, eine Torte, Cupcakes oder was auch immer mir gerade in den Sinn kommt. Auch die ein oder andere kleine bis mittlere Katastrophe darf dabei nicht fehlen. Zum Beispiel löse ich mindestens einmal im Monat den Rauchmelder aus … Aber das ist eine andere Geschichte. Jeden Sonntag schreibe ich einen neuen Beitrag, erzähle aus meinem Leben und nehme Dich mit auf meine kulinarische und persönliche Reise. Ich teile mein neustes Kuchenrezept mit Dir, erzähle von der ersten Tauftorte, die ich backen durfte und schreibe meine Erlebnisse und Gedanken zu meinen Reisen auf. Auch, wenn diese manchmal schwer in Worte zu fassen sind. Ich werde, wenn mir etwas wirklich am Herzen liegt auch durchaus mal politisch. Das Interessante daran ist, dass es sich nie wirklich wie Arbeit angefühlt hat. Es ist ein selbstverständlicher Teil meines Lebens geworden. Egal wo ich bin, mir schwirrt Essen und mein Blog durch den Kopf. Das passiert so automatisch, dass ich mich manchmal frage, was man eigentlich macht, wenn man nicht ständig auf der Suche nach spannenden Zutaten ist? Wie verbringt man einen Urlaub, wenn man nicht an jedem Straßenstand halt macht, um zu inspizieren, welche kleine Köstlichkeit hier zubereitet wird? Wenn ich Urlaub mache, dann sind Wochenmärkte, Bäckereien und Restaurants meine Sehenswürdigkeiten.

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