Eine Sommerhochzeit

Bei Heisse Himbeeren klingeln die Hochzeitsglocken. Vor der großen Hochzeit im nächsten Sommer durfte bereits dieses Jahr gefeiert werden.

Wie alles begann

Vergangenes Jahr im November haben Andy und ich Taiwan und Thailand besucht. Eine wunderbare Reise mit einem noch wunderbareren Abschluss. Aber als treue Leser weißt Du darüber natürlich schon lange Bescheid. Am nächsten Tag beim Frühstück im Hotel begannen bereits die ersten Planungen. Schließlich ist so eine Hochzeit wirklich spannend. Finde ich jedenfalls. Schnell war klar, für die Planung der großen Hochzeit brauchen wir Zeit. Außerdem ist es rund um München wirklich schwierig was Schönes zu bekommen, das nicht zwei Jahre im Voraus bereits für jeden Samstag ausgebucht ist. Nachdem Andys Familie aber mehrheitlich aus dem schönen Rheinland kommt, war ein Samstag durchaus wünschenswert. Fürs Standesamt aber gab es einen Wunschtermin, der 18.6. sollte es sein. Das ist nämlich unser Jahrestag. Für notorisch vergessliche Herren (oder auch Damen) kann ich das wirklich nur empfehlen. Es ist eh schon ein besonderer Tag, dann darf der auch gerne gleich der Hochzeitstag sein. Außerdem ist auf dem Standesamt am Dienstag auch nicht viel los und die Planung damit kein Problem.

Die Planung

Das Datum für die standesamtliche Trauung war also schnell gefunden. Auch der Ort stand nicht infrage. Wir haben das große Glück in einer Gemeinde am Stadtrand von München zu leben, die selbstverwaltet ist und noch dazu über ein wunderschönes Standesamt verfügt. Die alte Pfarrvilla beheimatet in Ihren über 100 Jahre alten Räumen, Stuck an der Decke und einer wunderbaren Atmosphäre unser Standesamt. Was will der Mensch mehr?

Der Ursprungsplan war, im ganz kleinen Kreis zu feiern, nur mit Eltern und Trauzeugen. Am Ende waren wir dann fast 20 Personen. So viel zur Planung ;-) Und es war absolut perfekt. Generationsübergreifende Feste sind bei uns ja an der Tagesordnung und somit kannten sich auch schon alle Gäste vom ein oder anderen Grillfest der letzten Jahre. Mein Tipp für Dich ist ganz einfach diejenigen Personen einzuladen, mit denen Du Dich richtig wohlfühlst. Das gilt für jede Hochzeit, ganz egal wie groß oder klein sie sein wird.

Das Restaurant war im Nachbarort auch schnell gefunden und Kaffee und Kuchen, sowie Käseplatte am Abend sollte es im eigenen Garten geben.

Fehlt nur noch das Outfit. Tracht sollte es sein. Das trägt man hier im Süden, nämlich wirklich und nicht nur zu Fasching. Andys Outfit war in der Stadt zügig gefunden. Bei mir war das schon etwas aufwendiger, wenn auch nicht komplizierter. Meine Nachbarin näht nämlich leidenschaftlich gerne Tracht. Und welche Gelegenheit eignet sich besser für ein echtes Einzelstück als die eigene Hochzeit? Gesagt getan entstand in insgesamt drei Monaten liebevoller Handarbeit das schönste Dirndl der Welt – also meins ;-) Es hätte gar nicht besser sein können. Ich bin immer noch ganz verliebt in das Kleid und freue mich schon jetzt auf die nächste Gelegenheit um es auszuführen!

Der große Tag

Schnell vergingen die Monate bis in den Juni hinein. Im November noch weit weg verstrichen Weihnachten, der Valentinstag, Andys Geburtstag und unsere Reise nach Japan. Und plötzlich war er da, der große Tag. Nervös war ich im Voraus nicht, naja nicht wirklich. Immerhin heirate ich die Liebe meines Lebens. Unklar war daran nichts. Als der 18. Juni dann anbrach und die ersten Sonnenstrahlen ins Schlafzimmer schienen, war es Zeit in diesen besonderen Tag zu starten. Im Traum habe ich in der vorangegangenen Nacht so ziemlich jedes Szenario durchlebt, dass der Trauung nun noch im Weg stehen konnte. So viel zum Thema nicht aufgeregt … Der Blick aus dem Fenster verriet, kein Wirbelsturm in Sicht. Auch Halsschmerzen und sonstige körperliche Unpässlichkeiten waren nicht zu vernehmen. Die Sonne strahlte vom Himmel und der Wetterbericht versprach Kaiserwetter. Duschen, Make-up und ab zum Frisör. Haare schön und ab nachhause zum Umziehen. Um halb 10 ging es dann los zum Standesamt, wo um 10 Uhr die Zeremonie begann. Erwartet habe ich nichts und wurde mehr als positiv überrascht. Die Standesbeamtin war selbst ein bisschen aufgeregt und hat die Trauung zu etwas ganz besonderem gemacht. Die vorher gefühlte 100 mal umgeworfene Musikplanung hat am Ende perfekt gepasst und hat uns durch die Zeremonie getragen. Emotionen pur. Der Sektempfang im Anschluss bei wunderbarem Wetter auf dem Balkon des Standesamtes war absolut herrlich.

Nach einem wunderbaren Mittagessen kamen wir am Nachmittag im heimischen Garten an. Es wurde viel gelacht, viel geredet und die Zeit verging wie im Fluge. Weit nach Mitternacht sind wir todmüde ins Bett gefallen. Schöner hätten wir es uns nicht wünschen können. Wenn das große Fest im nächsten Jahr nur halb so schön wird, bin ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Champagner oder Sekt – was ist der Unterschied?

Champagner, Cremant oder Sekt. Und was ist eigentlich Cava? Die Welt der Schaumweine kann schon recht verwirrend sein. Dabei ist es eigentlich gar nicht so kompliziert und am Ende ist am wichtigsten, dass Dir schmeckt, was Du servierst.

Frohe Ostern wünsche ich Dir! Neben reichlich Schokolade und dem vermutlich längsten Brunch des Jahres heißt das auch meistens, dass das ein oder anderen Glas Wein, Sekt oder Champagner serviert. Aber was ist, da eigentlich genau der Unterschied? Ich wusste das ehrlich gesagt nicht. Deswegen habe ich ein bisschen Recherchiert und festgestellt, dass das eigentlich gar nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Solltest Du bereits Experte auf diesem Gebiet sein, darfst Du natürlich trotzdem weiter lesen und Deine Meinung und Erfahrungen zu dem Thema gerne in die Kommentare schreiben :)

Vorne weg ist wichtig, dass Du immer einen Schaumwein kaufst, der Dir schmeckt und den Du Dir auch leisten kannst. Dabei kann auch ein günstiger Sekt oder Prosecco für 3 – 5 Euro die Flasche eine ausgezeichnete Wahl sein und manchmal sogar wesentlich leckerer schmecken als der 30 Euro Champagner :)

Champagner

Los gehts mit dem wohl bekanntesten und edelsten Schaumwein, dem Champagner. Champagner ist in der Regel recht, bis sehr teuer und gilt als Inbegriff des Luxus. Champagner ist ein geschützter Begriff, mit dem Schaumweine benannt werden, die aus einem bestimmten Anbaugebiet in Frankreich, der Champagne, kommen und nach einem besonderen Verfahren hergestellt werden. Auch die Pflanzungsdichte sowie der maximale Ertrag eines jeden Winzers sind hier streng festgelegt. Nur ein Schaumwein, der alle Kriterien erfüllt darf Champagner genannt werden. Die typische Kohlensäure entsteht durch Flaschengärung. Die am häufigsten verwendeten Rebsorten sind Chardonnay, Pinot Meuniere und Pinot Noir, was auch rosa Champagner möglich macht. Die feine Perlung von Champagner macht den Genuss besonders. Generell gilt, je älter der Champagner ist, desto weniger Perlung bleibt vorhanden, dafür entwickeln sich die Aromen im Laufe der Zeit zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. Deshalb sind machen edlen Jahrgangs Champagner über viele Jahre in der Flasche ausgebaut, bevor sie verkauft werden.

Neben dem Prädikat “Champagner” sowie dem Winzer findet sich auf dem Etikett auch ein Hinweis auf den Restzucker und damit den Geschmack des Inhalts. Die Bezeichnung “Extra Brut” bezeichnet einen sehr trockenen Champagner. “Brut” einen trockenen Champagner. “Extra”, “Sec”, “Demi” und “Doux” bezeichnen zunehmend liebliche Champagner. Schmecken Dir eher liebliche Weine, ist ein Champagner “Extra Brut” oder “Ultra Brut” (noch trockener als Extra Brut”) vermutlich eher nicht Dein Geschmack und Du empfindest sie als zu sauer. Probier es einfach aus und finde den Champagner Geschmack, der Dir am meisten zusagt.

Cremant

Bleiben wir in Frankreich. Neben dem Champagner, der ja wie wir bereits wissen aus der Champagne stammt, stammen aus Frankreich auch andere, edle Schaumweine. Schaumweine, die rund um die Champagne gekeltert werden dürfen häufig als Cremant bezeichnet werden. Die Trauben wachsen unter ähnlichen Voraussetzungen nur geografisch in der direkten Nachbarschaft. Die Rebsorten sind häufig ähnlich zu denen von Champagner. Auch Cremant wird in Flaschengärung gekeltert. Außerdem gibt es verschiedene andere Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um einen Schaumwein als Cremant zu bezeichnen. Cremant muss allerdings nicht als Frankreich stammen. Auch in Luxemburg gibt es zum Beispiel ein Anbaugebiet in dem Cremant gekeltert wird. Im Vergleich zum Champagner ist Cremant häufig etwas günstiger. Das macht Cremant zum optimalen Schaumwein für alle, die etwas Edles möchten, aber keine 30 Euro und mehr für eine Flasche Champagner ausgeben möchten.

Cava

Geografisch gesehen gehts für uns jetzt weiter nach Spanien. Cava bezeichnet Qualitätsschaumweine die in Spanien, genauer gesagt in Katalonien gekeltert werden. Die Regularien und Methoden, die für die Herstellung von Cava gelten werden häufig mit denen von Champagner verglichen. Salopp gesprochen könnte man also sagen, Cava ist der spanische Champagner. Geschmacklich ist das mit Sicherheit auch keine verkehrte Aussage. Da Schaumwein, der Champagner heißt, aber nur in der Champagne angebaut werden darf wäre das ein böser Fehler ;) Auch bei der Flaschengärung von Cava herrschen konstant kühle Temperaturen. Auch Rebendichte und anderen Parameter für die Cava-Herstellung sind streng geregelt, damit ein Schaumwein Cava heißen darf. Cava gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Mein liebster Schaumwein aus dem Supermarkt, Freixenette, ist ein Cava und schmeckt eingekühlt ganz wunderbar. Für mich ist Cava häufig die erste Wahl, wenn ich nach einem Alltagstauglichen Schaumwein suche, der lecker ist und keinen Krater ins Haushaltsbudget reißt.

Sekt

Beenden tun wir unsere kleine Reise rund um die Schaumweine hier in Deutschland. Deutscher Sekt und Winzersekt kann von ganz hervorragender Qualität sein. Weltweit betrachtet ist Deutschland übrigens der viertgrößte Produzent von Schaumweinen. Herstellung und verwendete Rebsorten unterscheiden sich bewusst von den in Frankreich zur Champagner-Herstellung verwendeten Methoden. Neben der Flaschengärung sind für Sekt auch anderen Methoden der Gärung wie zum Beispiel die Gärung im Tank erlaubt. Neben Chardonnay kommen für Sekt zum Beispiel auch Rebsorten wie Riesling oder Weißburgunder zum Einsatz. Ich persönlich liebe einen guten Riesling-Sekt zum Anstoßen sehr. Ein guter Parameter zur Auswahl eines Sektes ist zum einen die persönlich bevorzugte Rebsorte, als auch der Zuckergehalt. Von sehr trocken bis lieblich ist für jeden Geschmack sicherlich das Richtige dabei.

Fazit

Unterschiedliche Anbauregionen, verschiedene Rebsorten, und besondere Herstellungsverfahren machen die Unterschiede zwischen den Schaumweinen aus. Großartige Schaumweine lassen sich in jeder Kategorie und in nahezu jeder Preisklasse finden. Wichtig ist, dass Du auswählst, was Dir gut schmeckt und Dich nicht in den finanziellen Ruin treiben lässt, weil es unbedingt Champagner sein muss. Auch unter den anderen Vertretern der Schaumweine lässt sich sicherlich ein leckerer Tropfen finden der Dich und auch jeden Deiner Gäste zum Staunen bringt.
Welchen Schaumwein trinkst Du besonders gerne?

Kaffeepause – ein Lebenszeichen

Nach guten 3,5 Jahren ist letzten Sonntag das undenkbare passiert: Es gab keinen neuen Beitrag von mir. Woran das liegt, erfährst Du heute in einer (längst mal wieder fälligen) Kaffeepause.

Ausgeknockt. Das beschreibt meinen Zustand vergangenen Sonntag wohl am besten. Nach einer Mandelentzündung ende Februar, habe ich mich wohl nicht gut genug gehalten und direkt mal die Quittung präsentiert bekommen. Fieber und eine saftige Bronchitis hatten mich voll erwischt und aus dem Verkehr gezogen. Ende Gelände. Erst mal Ruhe. Dieses Mal aber wirklich. Nach über 3,5 Jahren, die es Heisse Himbeeren schon gibt, war das auch die erste Woche ohne Sonntagsbeitrag. Ich konnte einfach nicht mehr.

Weil das ja nicht reicht, war Andy die letzten zwei Wochen auf Geschäftsreise und ich mit unserem Alltag und der Hundemaus alleine. Wie gut, dass ich meine Eltern und meine Schwester gleich nebenan habe. Sie haben sie rühren um mich gekümmert. Die Hundemaus mit Spaziergängen und mich mit Wadenwickel, Essen und Gesellschaft versorgt. Der guten Pflege sei Dank gehts mir auch schon wieder deutlich besser. Trotzdem ist noch bis inklusive Mittwoch Bettruhe vom Arzt verordnet. An aller erster Stelle steht jetzt erst mal, wieder gesund werden. Danach sehen wir weiter. Da meine Rezept-Reserven auch aufgebraucht sind und ich keinen Kuchen oder sonstiges mehr aus dem Ärmel zaubern kann, gibt’s heute einfach nur ein Lebenszeichen von mir.

Nächste Woche Samstag hat Andy Geburtstag. Das ist die perfekte Gelegenheit, einen Kuchen für den Blog zu backen. Nächsten Sonntag, sollte Dich hier also wieder ein neues, süßes Rezept erwarten. Und ab kommender Woche Donnerstag gibt’s dann auch wieder wie gewohnt jeden Donnerstag ein herzhaftes Rezept für Dich. Die kleine Zwangsauszeit musste aber sein. Ich freue mich schon, bald wieder in meiner Küche zu stehen. Das Bett zu hüten heißt nämlich auch, viele Kochbücher zu lesen und Kochsendungen zu schauen. Das schafft Inspiration pur! Genieß Dein restliches Wochenende :)

2018 Top 10

Die Top 10 Rezepte des Jahres 2018 von Heisse Himbeeren.

Eigentlich sollte es heute ein neues Rezept von mir geben. Aber, ich dachte, es ist lustiger, einen kleinen Blick auf die Rezepte Top 10 zu werfen. Das ist etwas, das ich ohnehin gerne ende Dezember mache, um mich auf das neue Jahr vorzubereiten.

Ohne lange Umschweife gibts jetzt Deine Top 10 aus 2018. Lass mich gerne wissen, ob Dein persönliches Lieblingsrezept auch dabei ist und falls nicht, welches es ist :)

1. Die Ultimativen Schokobrownies


Überraschung, die ultimativen Schokobrownies sind seit über 3 Jahre das beliebteste Rezept hier auf dem Blog. Ich überlege schon lange, sie mal neu zu fotografieren, bin aber ehrlich gesagt unschlüssig. Eigentlich behalte ich meine alten Bilder gerne in den Beiträgen, weil sie so schön zeigen, wie sich meine Fotografie in den letzten Jahren verändert hat. Außerdem ist es tatsächlich gar nicht so einfach, Brownies und andere dunkle Backwerke vorteilhaft zu fotografieren.

2. Spektakuläre Spekulatius Cupcakes


Auf Platz Nummer 2 landet ebenfalls ein Rezept, dass es schon lange auf dem Blog gibt. Die Spektakulären Spekulatius Cupcakes liebe ich selber auch ganz besonders. Sie sind einfach der perfekte Winter-Cupcake und mega lecker!

3. Ein Teig, drei Plätzchen


Den erfolgt dieses Rezeptes habe ich definitiv dem Erfolgreichen YouTube Video zum Rezept zu verdanken. Bis September dümpelten die Nutzerzahlen zu diesem weihnachtlichen Plätzchenrezept, nämlich nur so vor sich hin. Seit September gibt es aber kein halten mehr und die Seitenbesucher des leckeren Plätzchenrezeptes steigen sprunghaft an. Das freut mich besonders, weil das Rezept ein altes Familienrezept von meinem Opa ist, der es schon in seiner Backstube gebacken hat und es dann an meine Mama weitergab, von der wiederum ich es habe.

4. Regenbogen Einhorn Cupcakes


Die lustig bunten Regenbogen Einhorn Cupcakes befanden sich dieses Jahr eher auf dem absteigenden Ast. Was vermutlich vor allem am abnehmenden Einhorn Hype liegt. Letztes Jahr nahmen sie noch einen souveränen zweiten Platz in den Top 10 ein, dieses Jahr gehts zwei Plätze nach unten. Dabei sind sie doch wirklich immer noch zuckersüß!

5. New York Cheesecake mit Himbeeren


Ah, noch eines meiner Lieblingsrezepte. Und wohl eines der häufigsten gebackenen Rezepte von mir selbst. Ich muss ja gestehen, dass ich es viel zu selten schaffe, alte Rezepte von mir nach zu backen. Auf die bekannten Rezepte greife ich zwar gerne zurück, die Umsetzung ist aber doch immer ein bisschen anders. Der New York Cheesecake aber ist einer meiner erklärten Lieblinge. Erstens ist er relativ unkompliziert gemacht und 2. Braucht er nicht unbedingt einen Kühlschrank, wenn er fertig ist. Das macht den New York Cheesecake zum perfekten Mitbringsel für Bürogeburtstage oder Gartenparties.

6. Dracula Fledermäuse


Auf Platz 6 wird Gruselig. Naja, wobei die putzigen Fledermaus-Cakepops ja eigentlich eher süß sind als gruselig. Nichtsdestotrotz sind sie seitdem ich sie vor 2 Jahren gezaubert habe eines der liebsten Rezepte und besonders rund um Halloween schwer gefragt. Es war zwar ein Haufen Arbeit sie zu backen und zu dekorieren, es hat sich aber definitiv gelohnt.

7. Apfel Karamell Mirror Glaze Törtchen


Dass dieses Rezept so gut ankommt, freut mich besonders, weil ich finde, dass es mit das hübscheste Backwerk ist, das ich hier auf dem Blog in Angebot habe. Sie sind einfach wunderschön, noch dazu sehr sehr lecker und genau so gelungen, wie ich sie mir vorgestellt habe. Und das will bei einer bekennen Perfektionistin wie mir schon was heißen.

8. Himbeer Champagner Torte


Happy Birthday Heiße Himbeeren war das Motto dieser Torte. Meiner ersten doppelstöckigen, wenn ich ehrlich sein soll. Man, was hab ich gezittert, ob das klappt und wochenlang recherchiert. Aber, alles ist gut gegangen und Ihr liebt die Torte genau so wie ich und backt sie fleißig nach. Gerade erst gestern hat mich wieder eine Frage dazu erreicht. Das freut mich wirklich immer besonders, wenn ich von Euch hören, dass Ihr eines der Rezepte ausprobiert.

9. Schoko Kirsch Mirror Glaze Törtchen


Mirror Glaze scheint hoch im Kurs zu stehen bei meinen Lesern. Ich liebe die Mirror Glaze Törtchen auch besonders, weil sie zum einen natürlich richtig was hermachen, zum anderen aber auch bis kurz vor dem Servieren im Gefrierfach bleiben dürfen. Dadurch lassen sie sich Bestens vorbereiten.

10. Regenbogen Einhorn Cheesecake


Der zweite Cheesecake und das zweite Mal Einhörner. Dieses Mal haben wir einen No Bake Regenbogen Cheesecake. No Bake Cheesecakes gibts bei mir besonders im Sommer eigentlich ständig. In Regenbogenfarben wird er zu perfekten Geburtstagskuchen.

So, das wars auch schon für das Jahr 2018. Vielen Dank, dass Du mir dabei warst! Am Donnerstag gibts dann das erste Rezept des Jahres 2019 für Dich. Ich freue mich, schon wenn Du wieder dabei bist!

2018 – ein gutes Jahr

361 Tage alt ist unser Jahr bereits – heute mitgerechnet. In vier Tagen um diese Zeit werde ich mit freunden und Familie bereits auf das neue Jahr warten. Bei gutem Essen, tollen Gesprächen und das erste Jahr auch mit der Hundemaus. Mal sehen wir die junge Dame Silvester findet. Am Ende noch eines Abschnittes ein Resume ziehen, das mache ich ganz gerne. Was ist gut gelaufen, was weniger? Woran kann ich in Zukunft arbeiten? Welche Wünsche, Hoffnungen und Sorgen nehme ich mit ins neue Jahr? All das sind Fragen, die mich an solchen Tagen beschäftigen. Außerdem bin ich ehrlich gesagt noch so satt von Weihnachten, das ich beim Besten Willen kein Rezept schreiben kann. Sonntag dann wieder ;-)

Das 2018 ein eher turbulentes Jahr werden wird hat sich früh abgezeichnet. Das Ende meines Studiums stand an und damit der wiedereinstieg ins Arbeitsleben. Nach 5 Jahren Pause um mein Abitur nachzuholen und zu studieren war es schön, eine neue Aufgabe zu finden. Dafür, dass das so Reibungslos funktioniert hat bin ich sehr Dankbar. Ungefähr zwei Wochen vor meinem Start im neuen Job gab es noch eine große Veränderung: Wir haben einen Hund adoptiert. Den Wunsch nach einem Hund hat vor allem Andy schon lange gehegt. Berufsbedingt hat es sich aber nie ergeben. Nach meiner letzten Uni-Klausur war ich dann Online auf der Suche nach hübschen Tellerchen und Servietten für meine Fotos. Das bin ich eigentlich immer. Auf einer Website bin ich dann allerdings über das Inserat für die Hundemaus gestoßen. Einige Tage später zog die junge Dame dann auch schon ein bei uns. Und heute ist es so als wäre es nie anders gewesen.

Auch hier auf dem Blog war es zu Jahresbeginn turbulent mit je einem Video die Woche. Mit dem Beginn meiner neuen Arbeit sind Videos im Moment leider nicht mehr zu realisieren. Obwohl ich mit Uni, Werkstudentenjob und Blog stunden-technisch mehr eingebundene war konnte ich mir meine Zeit frei einteilen als es im Moment der Fall ist. Mir fehlen die Videos sehr. Zum einen weil es wirklich viel Spaß gemacht hat sie zu filmen und zum anderen, weil meine Leser und hoffentlich auch Du die Videos sehr gerne gemocht habt. Was das Thema Videos betrifft lebe ich im Moment nach der Devise: Kommt Zeit, kommt Rat. Ich hoffe mir in absehbarer Zukunft wieder Zeit für ein Videoprojekt zu nehmen und suche im Moment nach einer Lösung. Sobald es etwas konkretes zu Berichten gibt, sage ich Dir auf jeden Fall Bescheid.

Nachdem das Videoprojekt leider nicht von Dauer war konnte ich mir aber einen neuen Traum erfüllen: Endlich herzhafte Rezepte in den Blog mit einzubinden. Seit dem 14. Juni, also seit über einem halben Jahr gibt es jeden Donnerstag ein herzhaftes Rezept für Dich. Das beliebteste herzhafte Rezept dieses Jahr ist übrigens – Trommelwirbel: Spagetti Carbonara! Für nächstes Jahr habe ich bereits viele viele neue, spannende Rezepte geplant!

Der All Time Favourite unter meinen Rezepten sind übrigens weiterhin die Schokobrownies :)

Ach ja, nicht zu vergessen ist natürlich der Launch unseres Shops mit dem Stella Kristallglas. Viel Arbeit und liebe sind in die Gestaltung geflossen und ich freue mich über jeden neuen Fan unseres großartigen Glases!

Apropos nächstes Jahr. 2019 wird nicht minder spannend für mich. Neben spannenden Reisen steht nämlich auch unsere Hochzeit an. 2019 ist erst einmal nur das Standesamt geplant. Die große, kirchliche Trauung folgt dann 2020 und will gut geplant sein. Im Januar und Februar besichtigen wir die ersten Locations. Ich freu mich schon riesig!

Damit verabschiede ich mich für heute von Dir. Am Sonntag gibts wieder ein neues Rezept von mir. Das letzte für 2018. Mach es Dir schön :)