Schoko Zimt Waffeln

Außen knusprig und innen fluffig saftig – so muss die perfekte Waffel sein. Mit einem leckeren Teig mit Schokolade und Zimt wird darauf das perfekte Winterfrühstück.

Einen wunderbaren dritten Advent wünsche ich Dir. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht im Moment. Morgen in einer Woche ist schon Weihnachten … Gefühlt war ich gestern erst noch in Bangkok und habe mir überlegt, was ich im Advent dieses Jahr alles machen, backen und erledigen möchte. Na ja, Wunsch und Wirklichkeit weichen halt manchmal voneinander ab. Geschenke habe ich zum Glück schon alle, verpackt ist allerdings noch nichts. Das wird sich aber morgen ändern! Ich habe den Tag frei und neben diverser Back- und Kochprojekte auch ein bisschen Zeit zum Geschenke Einpacken eingeplant.

Ein kleines Geschenk an mich selbst gab es schon vor ein paar Wochen. Ich habe nämlich ein neues Waffeleisen erstanden. Und zwar eines für viereckige, also belgisch Waffeln. Ein Waffeleisen in Herzform hat meine Mama und das leihe ich mir ja auch gelegentlich aus. Dem eckigen Waffeleisen konnte ich aber einfach nicht Wiederstehen. Die Waffeln erinnern mich an Weihnachtsmarkt. Das gute Stück musste natürlich gleich ausprobiert werden. Das Ergebnis sind leckere winterlich-weihnachtliche Schoko Zimt Waffeln. Mit einem klecks Joghurt, frischen Orangen, Granatapfel und Cranberrys wird daraus das perfekte Adventsfrühstück oder ein leckeres Frühstück für die Weihnachtstage.

Das Waffelrezept funktioniert natürlich auch in jedem anderen Waffeleisen, Du musst Dir kein eckiges davor besorgen. Was die Zutaten betrifft, hast Du vermutlich gerade alles zu Hause, was Du für den Teig benötigst. Eier, Milch, Mehl, ein bisschen Zucker, Backpulver und etwas Butter bilden die Basis. Kakaopulver und eine Prise Zimt verleihen den Waffeln den Weihnachtlichen Touch. Am besten schmecken die Waffeln natürlich frisch aus dem Waffeleisen. Wenn Du sie auf einem Kuchengitter abkühlen lässt, schmecken sie aber auch kalt ganz hervorragend.

Zum Frühstück serviere ich am liebsten Joghurt zu den Waffeln. Sahne wäre auch eine Möglichkeit aber man muss es ja nicht schon zum Frühstück übertreiben. Sollte Dir aber mehr der Sinn nach Sahne stehen, gönne Dir ruhig was :) Orangenspalten, Granatapfelkerne und einige frischen Cranberrys runden mein weihnachtliches Waffelfrühstück mit Schoko Zimt Waffeln zu guter Letzt ab. Nächstes Wochenende backe ich sie gleich nochmal :)

Schoko Zimt Waffeln
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Schoko Zimt Waffeln

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 125 g weiche Butter
  • 230 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver (Backkakao)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 250 ml Milch
  • Zum servieren:
  • Puderzucker
  • Joghurt
  • frische Früchte (Orange, Granatapfel, Cranberrys etc.)

Zubereitung

  1. Waffeleisen vorheizen. Eier, Vanilleextrakt und Zucker mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät luftig aufschlagen. Die weiche Butter unterrühren.
  2. Mehl, Kakaopulver, Zimt, Backpulver und Salz darüber sieben. Milch ebenfalls dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Je 2 EL des Teiges in das heiße Waffeleisen geben und das Eisen schließen.
  3. Einige Minuten warten und die fertige Waffel entnehmen. Manche Waffeleisen haben auch ein Licht das angeht wenn die Waffel fertig ist. Warm mit Puderzucker, Joghurt und Früchten servieren.
https://heissehimbeeren.com/schoko-zimt-waffeln/

Wenn Dir die Schoko Zimt Waffeln den Weihnachtsendspurt oder einen kühlen Wintertag versüßen dürfen freue ich mich riesig über ein Bild Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Linzer Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen aus leckerem Haselnuss-Schokoteig mit Zimt, gefüllt mit Johannisbeergelee – inspiriert von der beliebten Linzertorte

Halli Hallo :) heute melde ich mich schon wesentlich ausgeschlafener zu Wort. Nach einem eher ruhigen Wochenende habe ich meinen Jetlag überwunden und bin wieder die alte. Das muss ich auch sein, weil die nächste Woche gar nicht ohne werden wird. Es wird nämlich langsam aber sicher richtig weihnachtlich! Der erste Schnee, der gerade leise hier in München vor sich hin fällt, tut ein übriges. Im Büro steht die Weihnachtsfeier an und am Wochenende besuchen wir Andys Familie im Rheinland. Dementsprechend stand heute bereits Weihnachtsdekoration auf dem Programm. Wie gut, dass auch die ersten Plätzchen schon fertig sind!

Auf Instagram ist ja nicht mehr zu übersehen, dass die Plätzchenbacksaison ganz offiziell begonnen hat. Da darf natürlich auch ein neues Plätzchen-Rezept von mir nicht fehlen! Nachdem ich Dir ja letzten Jahr schon mein absolutes Lieblings-Plätzchen Rezept verraten habe ich Dir vor zwei Jahren mein Rezept für leckere Pistazien Nougat Sterne verraten habe, gibt es dieses Jahr sozusagen die Plätzchenvariante eines echten Kuchenklassikers. Nämlich Linzer Weihnachtsplätzchen, inspiriert von der berühmten Linzer Torte.

Linzer Torte ist eines von Andys erklärten Lieblingsrezepten. Er hat es nämlich eher mit den schlichten Klassikern, auch wenn er meine diversen Torten und Törtchen natürlich auch gerne verspeist. Deswegen dachte ich mir dieses Jahr, ich tue ihm und Euch einen besonderen Gefallen und backen Linzer Weihnachtsplätzchen. Und was soll ich sagen? Sie sind wirklich sehr sehr lecker geworden!

Der Keksteil des Plätzchens basiert auf einem Mürbeteig. Der wird verfeinert mit gemahlenen Haselnüssen, Kakao und Zimt. Ich mahle meine Haselnüsse in der Regel selbst und röste die ganzen Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Öl an. Das sorgt für ein besonders intensives Aroma und macht das Gebäck am Ende einfach noch leckerer. Frisch geröstete und gemahlene Haselnüsse riechen und schmecken ein bisschen wie Nutella. Das kann ja nicht falsch sein, oder?

Den Teig lasse ich wie alle meine Plätzchen-Teige einige Tage ruhen. Man könnte fast sagen, je länger desto besser. Tatsächlich finde ich 2–4 Tage absolut perfekt für die leckersten Plätzchen. 30 Minuten sind jedoch das mindeste. Den Teig habe ich anschließend ausgestochen und jeweils eine Unter- und ein Oberteil gemacht. Die Oberteile habe ich mit kleinen Herz- und Sternausstechern verziert. Nach dem Backen und abkühlen habe ich die fertigen Hälften mit Johannisbeergelee gefüllt und zusammen geklebt. Alternativ funktioniert übrigens auch Himbeermarmelade oder auch Quittengelee wunderbar. Die frisch gefüllten Plätzchen sind noch etwas instabil und empfindlich. Ich lasse sie daher gerne für ein oder zwei Stunden einfach auf der Arbeitsfläche liegen und etwas trocknen bevor ich sie in eine Keksdose verpacke. Dort halten sie sich an einem kühlen Ort mehrere Wochen. Wobei ich bezweifle, dass es so lange dauert bis Du sie schnabuliert hast :)

Linzer Weihnachtsplätzchen
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Dessert, Plätzchen, Weihnachten, Kekse

Cuisine: Dessert

Menge: 30 Kekse

Linzer Weihnachtsplätzchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 100 g Haselnüsse
  • 200 g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 275g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g Johannisbeergelee
    Für die Dekoration:
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Haselnüsse für den Teig in einer heißen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten bis sie golden braun sind. Dann die Nüsse fein mahlen und mit allen übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Die Zutaten zwischen den Fingern zerreiben bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann die Masse kurz zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten kalt stellen und ruhen lassen.
  3. Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf 5-6 mm dicke ausrollen und Plätzchen ausstechen. Dann für 7-10 Minuten backen bis die Plätzchen golden braun werden. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  4. Das Johannisbeergelee cremig rühren und damit je zwei Plätzchen zusammenkleben. Diese kurz auf der Arbeitsfläche trocknen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben und in einer Blechdose oder einem anderen Keksgefäß an einem kühlen Ort lagern.
https://heissehimbeeren.com/linzer-weihnachtsplaetzchen/

Wenn Du die Linzer Weihnachtsplätzchen ausprobierst freue ich mich über ein Foto Deiner Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokoladen Karamell Pralinen

Leckerer, klebriger Schokoladenkaramell trifft auf dunkle Schokolade und eine Prise Meersalz. Die perfekte Praline für alle Karamell Liebhaber und ein großartiges, selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk.

Nichtsahnend laufe ich in Bangkok über einen der größten Märkte der Welt und da springt mir auf einmal Weihnachtsschmuck ins Auge. Zwischen Plüschelefanten, T-Shirts und diversen anderen gerne gekauften Mitbringseln und Produkten des täglichen Bedarfs verkaufen sie hier tatsächlich Weihnachtsschmuck. Ist ja immerhin bald Mitte November und auch wenn ich mich hier bei Temperaturen jenseits der 30 Grad von der Sonnenliege in den Pool und wieder zurückschleppe seht Weihnachten beinahe vor der Türe.

Ich freu mich darauf. Unser Urlaub hat den kalten, grauen Herbst und damit die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt. Sogar im Flieger haben sie schon Weihnachtsfilme in der Bordunterhaltung. Dementsprechend eröffne ich hiermit ganz offiziell kulinarisch die Weihnachtssaison hier auf dem Blog. In den nächsten Wochen wird es viele viele tolle Rezepte rund um Weihnachten geben. Und meinen Bangkok Reisebericht gibts natürlich auch. Wenn Du bis dahin schon neugierig auf Reiseeindrücke bist, schau auf Instagram oder Facebook vorbei. Hier gibts viele tolle Storys für Dich.

So, jetzt aber zum Rezept des Tages. Schokolade Karamell Pralinen sind ein tolles selbst gemachtes Geschenk für Schokoladenliebhaber. Der Schokoladenkaramell ist klebrig lecker und mit Vanilleextrakt verfeinert. Umhüllt wird es von einer Schicht aus dunkler Schokolade. Die dunkle Schokolade bildet ein tolles Gegengewicht zum süßen Karamell. Perfekt wird die kleine Süßigkeit durch eine Prise Salz obendrauf. Ein bisschen Salz verfeinert das Aroma der Karamells ungemein und sieht zudem auch sehr hübsch aus. Wichtig ist, dass Du ein grobes Meersalz mit möglichst großen Flocken verwendest. Geschmacklich funktioniert ein normales Tafelsalz zwar genau so, die Optik gelingt damit jedoch nicht.

Was die Zubereitung betrifft, sind die Schokoladen Karamell Pralinen denkbar einfach. Du benötigst allerdings ein Küchenthermometer. Das gibts für ein paar Euro bei Amazon und ist immer eine praktische Sache. Die Zutaten für die Karamellpralinen kommen in einen kleinen Topf und werden dort so lange erhitzt, bis die Masse 126 °C erreicht hat. Die fertige Masse wird dann in eine Form gefüllt und darf dort komplett abkühlen. Ich habe für die im Rezept angegebene Masse eine eckige Backform mit etwa 20×20 cm Größe verwendet. Je nachdem, welche Form du verwendest, unterscheidet sich die Dicke Deiner Pralinen. Nachdem die Masse komplett abgekühlt ist, schneidest Du sie mit einem scharfen Messer in kleine Stücke. Etwas temperierte Schokolade verleiht den Pralinen dann eine schöne Optik und gleicht die Süße des Karamells perfekt auf. Eine Prise grobes Meersalz on Top verleiht den Pralinen dann den letzten Schliff. Verpackt in kleine Kartons oder ein hübsches Tütchen ist im Handumdrehen das perfekte, selbst gemachte Geschenk fertig.

Schokoladen Karamell Pralinen
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Menge: 40 Pralinen

Schokoladen Karamell Pralinen

Zutaten

    Für das Karamell:
  • 300 g Schlagsahne
  • 450 g Butter
  • 400 g Zucker
  • 140 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • 1 TL Meersalz
    Für die Dekoration
  • 300 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • grobes Meersalz
    Utensilien:
  • Küchenthermometer
  • Kleiner Topf mit hohem Rand
  • Kleine Backform mit ca. 20x20 cm Größe

Zubereitung

  1. Die hitzebeständige Backform mit Backpapier auskleiden und auf eine feuerfeste Unterlage stellen.
  2. Für das Karamell alle Zutaten in einen kleinen Topf mit hohem Rand geben und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren auf 126 °C erhitzen. Das fertige Karamell in die vorbereitete Form gießen und komplett erkalten lassen.
  3. Karamell mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden. Schokolade schmelzen die Karamellpralinen darin eintauchen. Kurz antrocknen lassen und mit etwas groben Meersalz bestreuen. Pralinen in einer Dose aufbewahren und bald verzehren.
https://heissehimbeeren.com/schokoladen-karamell-pralinen/

Wenn Du die Schokoladen Karamell Pralinen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

https://heissehimbeeren.com/saftiger-apfelkuchen/

Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokokuchen Deluxe

Sechs Lagen saftiger Schokokuchen gefüllt mit sahniger Schokoladencreme – der ultimative Schokokuchen für jeden Schokoladenliebhaber und alle, die gerne Kuchen essen.

17:40 und es ist schon Stockdunkel. Von 2 °C und konstantem Nieselregen mal ganz zu schweigen. Nach einem goldenen Oktober meldet sich der November bereits frühzeitig zum Dienst. Da fällt es nicht wirklich schwer, sich auf den Urlaub zu freuen. Auch wenn ich zugeben muss, dass eine längere Reise Anfang November logistisch zur echten Herausforderung wird. In der Arbeit gibt es Unmengen zu tun, es gibt viel zu backen und zu kochen und meine Eltern würde ich auch gerne mehr im Garten unterstützen. Außerdem drückt man auch wirklich ungern der Familie lange Spaziergänge mit dem Hund aufs Auge bei diesem Sauwetter.

Logistische Meisterleistung hin oder her kommenden Freitag geht der Flieger und dann gehts ab in die Sonne. 25 Grad sind für Taipeh vorhergesagt, 35 sogar für Bangkok. Nochmal ein bisschen Sonne tanken und richtig gutes Essen genießen. Gegen den Herbst-Blues in der Heimat habe ich übrigens auch ein gutes Rezept: Schokokuchen :) Der ist immer eine gute Idee finde ich. Besonders aber, wenn die Tage so kurz werden und es draußen richtig ungemütlich ist. Was gibt es da schöneres als eine große Tasse Kaffee oder Tee und dazu ein schönes Stück Schokokuchen?

Schokokuchen gibt’s ja bereits einige hier auf dem Blog. Zum Beispiel mit Karamell oder mit Frischkäsecreme und Kirschen. Allerdings keinen Schokokuchen Deluxe. Das ist wirklich der passendste Name für Schokokhimmel für die Kuchengabel. Auf Englisch wäre es wohl ein Tripple Chocolate Cake. Drei Schokoladiger Schokokuchen war mir aber doch ein bisschen zu sperrig ;-) Schokolade muss man allerdings schon mögen für diese Leckerei. Das ist die Grundvoraussetzung.

Zunächst kommt Schokolade für die Kuchenböden zum Einsatz. Insgesamt sechs Lagen saftiger Schokokuchen kommen zum Einsatz. Gebacken werden die Böden in zwei Springformen mit jeweils 16 cm Durchmesser und dann, sobald sie abgekühlt sind, in jeweils drei Lagen geschnitten. Die Füllung bindet eine Schokoladen-Puddingcreme mit Sahne. Den Schokoladenpudding habe ich selbst gemacht. Das funktioniert nämlich denkbar einfache und sorgt für den leckersten Schokoladenpudding ever. Der übrigens auch echte Schokolade enthält, ganz im Gegenteil zum Puddingpulver aus der Packung.

Weil die Creme zunächst etwas flüssig ist, habe ich für die Torte einen Tortenring verwendet. Darin werden Creme und Böden abwechselnd gestapelt und dürfen dann erst mal im Kühlschrank gut durch kühlen. Mindestens 8 Stunden, besser über Nacht. Mit der restlichen Creme wird der Schokokuchen dann nur grob eingestrichen. Einige große Schokoflocken bilden dann dekorationstechnisch den krönenden Abschluss. Mehr braucht eine leckerer Schokokuchen nicht um zu begeistern. Sowohl geschmacklich als auch optisch.

Schokokuchen Deluxe
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5 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 50 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 20 Minuten

Category: Dessert, Kuchen, Torte, Schokolade

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Schokokuchen Deluxe

Zutaten

    Für die Kuchenböden
  • 350 g Mehl
  • 360 g Zucker
  • 120 g Kakaopulver (gesiebt)
  • 1/2 TL Prise Salz
  • 3 Tl Backpulver
  • 220 ml kalter Kaffee
  • 240 ml Buttermilch
  • 420 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 4 große Eier
    Für die Creme:
  • 1 Liter Milch
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200 g Schokolade
  • 8 EL Speisestärke
  • 1 EL Kakaopulver
  • 5 EL brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 400 ml Schlagsahne
  • 100 g Schokolade für die Dekoration
    Utensilien:
  • 2 Springformen mit 16 cm Durchmesser
  • 1 hoher Tortenring

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die beiden Springformen mit 16 cm Durchmesser mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zucker und Salz mit dem Schneebesen vermischen. In einer zweite Schüssel den kalten Kaffee, Buttermilch, Öl und Eier ebenfalls mit dem Schneebesen vermischen. Anschließend die Mischung der trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig zwischen den Formen aufteilen und bei 170 °C für 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Für die Schokoladencreme zunächst die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. 120 ml der Milch in ein Rührgefäß füllen. Speisestärke, Zucker, Salz und Kakaopulver dazu geben und unterrühren. Milch in einem Topf erwärmen. Schokolade fein hacken. Sobald die Milch kochen ist, Stärke-Mischung unterrühren und nochmal aufkochen lassen, bis die Masse eingedickt ist. Gelatine ausdrücken und zum Pudding geben. Die Schokolade dazu geben und unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Den fertigen Schokoladenpudding mit Frischhaltefolie abdecken und erst bei Zimmertemperatur und dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.
  4. Wenn die Creme und die Böden ausgekühlt sind, zunächst die Backkuppel von den Böden entfernen. Dann die Böden waagerecht zweimal halbieren, so dass zum Schluss 6 Böden übrig bleiben. Für die Creme die Sahne steif schlagen. Den Pudding mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Sahne in mehreren Portionen unterrühren.
  5. Den ersten Tortenboden in den Tortenring regen und etwa eine Tennisball große Portion der Creme darauf geben und verteilen. So mit allen Böden verfahren. Kuchen für mindestens 8 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die restliche Creme ebenfalls kühl stellen.
  6. Nach dem kühlen den Kuchen aus dem Tortenring entfernen. Mit der restlichen Creme einstreichen.
  7. Mit einem scharfen Messer Schokoraspel von der Schokolade abschaben und den Kuchen damit dekorieren. Bis zum Verzehr erneut in den Kühlschrank stellen.

Wenn Du einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser backen möchtest, gibt bei der Portionsgröße einfach 32 Stücke ein und verwende diese Mengen.

https://heissehimbeeren.com/schokokuchen-deluxe/

Wenn Du meinen Schokokuchen Deluxe ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.