Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Falafel sind aus der Küche des Nahen Ostens nicht wegzudenken. Es gibt sie vielerorts und es gibt noch mehr Rezepte dazu. Dieses ist mein Lieblingsrezept, das immer gelingt!

Falafel – seit ich vor einigen Jahren in Israel Urlaub gemacht habe, liebe ich Euch. Heiß und innig. Wie genial lecker so ein Falafel Sandwich oder ein Falafel Wrap sein kann, das wusste ich gar nicht. Hummus, roter Krautsalat, Gurken und Joghurt müssen da rein. Und Tahini. Das schmeckt um Welten geiler als jeder Döner. Du siehst schön, ich könnte mich reinlegen in eine riesige Wanne voll Falafel und mein Dasein darin glücklich zu zufrieden fristen.

Wieder daheim kam jedoch schnell die Ernüchterung. Falafel – und vor allem richtig gute Falafel – sind in Deutschland, jedenfalls in München fast nicht zu bekommen. Ich hab sie alle durchprobierst, Du darfst mir also glauben. Aber, ich bin ja bekanntermaßen eine Küchenfee und deshalb durfte selber gezaubert werden. Beim ersten Versuch mit Kichererbsen aus der Dose hat das auch wunderbar geklappt. Die Falafel sind fluffig locker und richtig schön saftig geworden. Jackpot, ich hab’s geknackt. Das Rezept kann auf dem Blog. Dachte ich … Als ich die Falafel das nächste Mal gebacken habe (selbes Rezept, selbe Zutaten, ich schwöre) sind sie mir im heißen Öl zerfallen. Ausgesprochen unschön kann ich Dir sagen. So ging das dann mal so, mal so. Und so ein Rezept kommt natürlich nicht auf den Blog. Schließlich reicht es ja, wenn ich mich am Herd ärgere. Das musst Du nicht auch noch mitmachen.

Nach langer Recherche und noch längerem Ausprobieren habe ich endlich ein Rezept gefunden, das funktioniert. Ursprünglich stammt das Rezept übrigens vom amerikanischen Bon Appetit Magazin. Deren Social Media Kanäle mag ich wirklich gerne und die Rezepte sind super toll! Und auch das Falafel Rezept ist großartig! Ich habe die Gewürze etwas angepasst und natürlich aus dem amerikanischen Cup System umgerechnet :)

Spontan funktioniert das Rezept leider nicht, die getrockneten Kichererbsen müssen für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie abgegossen und mit den restlichen Zutaten im Food Prozessor oder einem leistungsstarken Mixer klein gehäckselt. Anschließend werden aus der Masse Bällchen geformt, die dann in heißem Öl ausgebacken werden. Wichtig ist hier einerseits, dass die Bällchen richtig schön fest und kompakt sind. Du musst den Teig dafür in der Handfläche richtig drücken, dann erhalten die Bällchen Form und Bindung. Erschrick nicht, wenn der Teig zunächst etwas krümelig und bröselig wirkt. Andererseits ist es super wichtig, dass das Öl richtig heiß ist. Am besten lässt Du es aufheizen und prüfst, dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels, ob das Öl heiß genug ist. Steigen kleine Bläschen vom Holzlöffel auf, wenn Du ihn ins heiße Öl hältst, dann stimmt die Temperatur. Sollte sich Rauch bilden ist das Öl zu heiß. Nimm es dann bitte unbedingt kurz vom der Flamme, bis es aufhört zu rauchen und stell die Temperatur des Herdes runter.

Ansonsten bleibt nur noch das genießen! Am besten servierst Du die Falafel mit Hummus, Tahini, Frischen Joghurt zum Dippen oder packst alles mit frischem Gemüse und Salat in ein Pitabrot oder einen Dürüm Wrap und verspeist die Falafel so. Ich wünsche in jedem Fall einen guten Appetit :)

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan

Cuisine: Orientalisch

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Zutaten

    Für die Falafel:
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frischer Koriander
  • 50 g frische Petersilie
  • 3 EL Kichererbsen Mehl
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 2 Liter Pflanzenöl
    Zum servieren:
  • Gurke
  • Tomate
  • Rotkraut
  • Salat
  • rote Zwiebeln
  • Tahini
  • Hummus
  • Joghurt

Zubereitung

  1. Kichererbsen mit 1 Liter Wasser über Nacht in bei Zimmertemperatur einweichen. Die Kichererbsen dann abgießen. Kichererbsen in einen Food Prozessor oder einen leistungsstarken Mixer geben und dort für etwa eine Minute mixen, bis die Mischung etwa die Konsistenz von fein gehackten Nüssen hat. Kichererbsen zurück in die Schüssel geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie und Chili dann in den Food Prozessor geben und ebenfalls fein mixen. Mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten für die Falafel vermischen. Etwas Teig in die Hand nehmen und in der der Faust drucken, bis ein kompaktes Bällchen daraus entsteht. So mit dem ganzen Teig verfahren.
  3. In der Zwischenzeit Öl in einem mittelgroßen Topf erwärmen, bis es etwas 170°C hat. Das Öl ist heiß genug, wenn Du den Stiel eines hölzeren Kochlöffels hinein hältst und vom Stiel kleine Bläschen aufsteigen.
  4. Die Falafel dann unter gelegentlichem drehen in kleinen Portionen für je etwa 5 Minuten frittieren. Auf einem Küchentuch auskühlen und abtropfen lassen.
https://heissehimbeeren.com/falafel-orientalische-kichererbsen-baellchen/

Wenn Du die Falafel ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Spargelcremesuppe

Sämig-sahnige Spargelcremesuppe mit Petersilienöl. Der Klassiker der Spargelsaison und ein Hochgenuss! Fertig in etwa 30 Minuten.

Koffer packen ist angesagt. In meinem Badezimmer auf der Waschmaschine warten bereits die halb gepackten Kulturbeutel. Ein letzter Trip in die Apotheke und in die Drogerie sind absolviert und bevor es morgen Nachmittag endlich los geht muss ich dringend noch die Bude auf Vordermann bringen. Es sieht aus hier als wäre eine Horde Elefanten durch getrampelt. Das ist irgendwie immer so bevor wie auf große Reise gehen… Die Hölle bricht los. Und das, obwohl wir nur zu zwei sind und keine Kinder haben. Ich will mir garnicht ausmalen, wie das später mal sein wird… Wie nach einem Wirbelsturm wahrscheinlich… Die Hundemaus bleibt übrigens mit meinen Elter und meiner Schwester daheim in unserem Zuhause. Staubsaugen muss ich trotzdem nochmal :)

Wie gut, dass das Mittagessen heute ganz besonders schnell ging. Und mega lecker war, wenn ich das mal so Nebenei erwähnen darf. Ich hab eine schnelle Spargelcremesuppe gezaubert. Die Zutatenliste ist denkbar kurz und die restliche Sahne und den Schluck Weißwein im Kühlschrank habe ich auch gleich noch aufgebraucht. Win Win also. Ich liebe ja die Spargelzeit und kann es jedes Jahr kaum erwarten, nach dem Winter endlich das erste Frühjahrsgemüse der Saison zu genießen. Besonders der grüße Spargel hat es mir angetan, weil man den so wunderbar unkompliziert in der Pfanne braten kann und meistens nicht schälen muss. Aber auch weißen Spargel mag ich wirklich sehr. Und eben auch Spargelsuppe. Ich hoffe, Dir gehts genau so.

Zunächst wird der Spargel geschält. Am Besten geht das mit einem ganz normalen Sparschäler, den es in jedem Supermarkt gibt. Die Schalen werden hier aber nicht weggeworfen sonder mit etwas Wasser ausgekocht. Im so entstandenen Sud werden später die Spargelstücke gegart. Etwas Gemüsebrühe verleiht der Suppe ein tolles Aroma. Später wird die Suppe mit Schlagsahne und etwas Weißwein abgeschmeckt und mit einem Pürrierstab oder mit dem Standmixer fein püriert. Ich nehme immer gerne einige Spargelspitzen aus der Suppe bevor sie püriert wird und verwende sie später zum Anrichten. Ebenfalls toll zum Anrichten und für den Geschmack der Suppe ist das Petersilienöl. Dafür mixt Du einfach frische Petersilienblätter mit etwas Olivenöl und einer kleine Prise Salz. Es entsteht ein würzig aromatisches Öl, dass übrigens auch zur Pasta oder zu einem Stück Lachs sehr sehr lecker schmeckt! Für mich darf auch eine Semmel oder etwas Baguette nicht fehlen. Und schon steht ein leckeres Mittagessen, eine tolle Vorspeise oder ein leichtes Abendessen im Handumdrehen auf dem Tisch. Und ich verabschiede mich jetzt wieder zum Koffer packe!

Spargelcremesuppe
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Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendessen, Mittagessen, Vegetarisch, Suppe

Cuisine: Soulfood

Menge: 4 Portionen

Spargelcremesuppe

Zutaten

  • 500 g Spargel
  • 1500 ml Wasser
  • Salz
  • 2 EL Butter
  • 1 fein gewürfelte Zwiebel
  • 150 ml Sahne
  • 50 ml Weißwein
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • 50 g Petersilie
  • 100 ml Olivenöl
  • Salz

Zubereitung

  1. Spargel waschen, schälen und in große Stücke schneiden. Die Schale in einen Topf geben und mit Salz und Wasser für 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Durch ein Sieb abgießen und den Sud auffangen.
  2. In einen Topf die Butter erhitzen. Zwiebeln darin anbraten und die Spargelstücke dazu geben. Spargelsud aufgießen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Suppe mit dem Pürierstab oder dem Standmixer cremig mixen. Mit Sahne, Weißwein, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer versehen und abschmecken. Ggf. Etwas Mehl mit kaltem Wasser verrühren und Suppe nach Bedarf damit andicken.
  3. Petersilie mit Olivenöl und Salz mixen. Suppe mit Petersilienöl, roten Pfefferbeeren und Baguette servieren.
https://heissehimbeeren.com/spargelcremesuppe/

Wenn Du meine Spargelsuppe ausprobierst, freue ich mich wie immer riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Champagner oder Sekt – was ist der Unterschied?

Champagner, Cremant oder Sekt. Und was ist eigentlich Cava? Die Welt der Schaumweine kann schon recht verwirrend sein. Dabei ist es eigentlich gar nicht so kompliziert und am Ende ist am wichtigsten, dass Dir schmeckt, was Du servierst.

Frohe Ostern wünsche ich Dir! Neben reichlich Schokolade und dem vermutlich längsten Brunch des Jahres heißt das auch meistens, dass das ein oder anderen Glas Wein, Sekt oder Champagner serviert. Aber was ist, da eigentlich genau der Unterschied? Ich wusste das ehrlich gesagt nicht. Deswegen habe ich ein bisschen Recherchiert und festgestellt, dass das eigentlich gar nicht so kompliziert ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Solltest Du bereits Experte auf diesem Gebiet sein, darfst Du natürlich trotzdem weiter lesen und Deine Meinung und Erfahrungen zu dem Thema gerne in die Kommentare schreiben :)

Vorne weg ist wichtig, dass Du immer einen Schaumwein kaufst, der Dir schmeckt und den Du Dir auch leisten kannst. Dabei kann auch ein günstiger Sekt oder Prosecco für 3 – 5 Euro die Flasche eine ausgezeichnete Wahl sein und manchmal sogar wesentlich leckerer schmecken als der 30 Euro Champagner :)

Champagner

Los gehts mit dem wohl bekanntesten und edelsten Schaumwein, dem Champagner. Champagner ist in der Regel recht, bis sehr teuer und gilt als Inbegriff des Luxus. Champagner ist ein geschützter Begriff, mit dem Schaumweine benannt werden, die aus einem bestimmten Anbaugebiet in Frankreich, der Champagne, kommen und nach einem besonderen Verfahren hergestellt werden. Auch die Pflanzungsdichte sowie der maximale Ertrag eines jeden Winzers sind hier streng festgelegt. Nur ein Schaumwein, der alle Kriterien erfüllt darf Champagner genannt werden. Die typische Kohlensäure entsteht durch Flaschengärung. Die am häufigsten verwendeten Rebsorten sind Chardonnay, Pinot Meuniere und Pinot Noir, was auch rosa Champagner möglich macht. Die feine Perlung von Champagner macht den Genuss besonders. Generell gilt, je älter der Champagner ist, desto weniger Perlung bleibt vorhanden, dafür entwickeln sich die Aromen im Laufe der Zeit zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. Deshalb sind machen edlen Jahrgangs Champagner über viele Jahre in der Flasche ausgebaut, bevor sie verkauft werden.

Neben dem Prädikat “Champagner” sowie dem Winzer findet sich auf dem Etikett auch ein Hinweis auf den Restzucker und damit den Geschmack des Inhalts. Die Bezeichnung “Extra Brut” bezeichnet einen sehr trockenen Champagner. “Brut” einen trockenen Champagner. “Extra”, “Sec”, “Demi” und “Doux” bezeichnen zunehmend liebliche Champagner. Schmecken Dir eher liebliche Weine, ist ein Champagner “Extra Brut” oder “Ultra Brut” (noch trockener als Extra Brut”) vermutlich eher nicht Dein Geschmack und Du empfindest sie als zu sauer. Probier es einfach aus und finde den Champagner Geschmack, der Dir am meisten zusagt.

Cremant

Bleiben wir in Frankreich. Neben dem Champagner, der ja wie wir bereits wissen aus der Champagne stammt, stammen aus Frankreich auch andere, edle Schaumweine. Schaumweine, die rund um die Champagne gekeltert werden dürfen häufig als Cremant bezeichnet werden. Die Trauben wachsen unter ähnlichen Voraussetzungen nur geografisch in der direkten Nachbarschaft. Die Rebsorten sind häufig ähnlich zu denen von Champagner. Auch Cremant wird in Flaschengärung gekeltert. Außerdem gibt es verschiedene andere Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um einen Schaumwein als Cremant zu bezeichnen. Cremant muss allerdings nicht als Frankreich stammen. Auch in Luxemburg gibt es zum Beispiel ein Anbaugebiet in dem Cremant gekeltert wird. Im Vergleich zum Champagner ist Cremant häufig etwas günstiger. Das macht Cremant zum optimalen Schaumwein für alle, die etwas Edles möchten, aber keine 30 Euro und mehr für eine Flasche Champagner ausgeben möchten.

Cava

Geografisch gesehen gehts für uns jetzt weiter nach Spanien. Cava bezeichnet Qualitätsschaumweine die in Spanien, genauer gesagt in Katalonien gekeltert werden. Die Regularien und Methoden, die für die Herstellung von Cava gelten werden häufig mit denen von Champagner verglichen. Salopp gesprochen könnte man also sagen, Cava ist der spanische Champagner. Geschmacklich ist das mit Sicherheit auch keine verkehrte Aussage. Da Schaumwein, der Champagner heißt, aber nur in der Champagne angebaut werden darf wäre das ein böser Fehler ;) Auch bei der Flaschengärung von Cava herrschen konstant kühle Temperaturen. Auch Rebendichte und anderen Parameter für die Cava-Herstellung sind streng geregelt, damit ein Schaumwein Cava heißen darf. Cava gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen. Mein liebster Schaumwein aus dem Supermarkt, Freixenette, ist ein Cava und schmeckt eingekühlt ganz wunderbar. Für mich ist Cava häufig die erste Wahl, wenn ich nach einem Alltagstauglichen Schaumwein suche, der lecker ist und keinen Krater ins Haushaltsbudget reißt.

Sekt

Beenden tun wir unsere kleine Reise rund um die Schaumweine hier in Deutschland. Deutscher Sekt und Winzersekt kann von ganz hervorragender Qualität sein. Weltweit betrachtet ist Deutschland übrigens der viertgrößte Produzent von Schaumweinen. Herstellung und verwendete Rebsorten unterscheiden sich bewusst von den in Frankreich zur Champagner-Herstellung verwendeten Methoden. Neben der Flaschengärung sind für Sekt auch anderen Methoden der Gärung wie zum Beispiel die Gärung im Tank erlaubt. Neben Chardonnay kommen für Sekt zum Beispiel auch Rebsorten wie Riesling oder Weißburgunder zum Einsatz. Ich persönlich liebe einen guten Riesling-Sekt zum Anstoßen sehr. Ein guter Parameter zur Auswahl eines Sektes ist zum einen die persönlich bevorzugte Rebsorte, als auch der Zuckergehalt. Von sehr trocken bis lieblich ist für jeden Geschmack sicherlich das Richtige dabei.

Fazit

Unterschiedliche Anbauregionen, verschiedene Rebsorten, und besondere Herstellungsverfahren machen die Unterschiede zwischen den Schaumweinen aus. Großartige Schaumweine lassen sich in jeder Kategorie und in nahezu jeder Preisklasse finden. Wichtig ist, dass Du auswählst, was Dir gut schmeckt und Dich nicht in den finanziellen Ruin treiben lässt, weil es unbedingt Champagner sein muss. Auch unter den anderen Vertretern der Schaumweine lässt sich sicherlich ein leckerer Tropfen finden der Dich und auch jeden Deiner Gäste zum Staunen bringt.
Welchen Schaumwein trinkst Du besonders gerne?

15 Minuten Frühlingspasta

Grüner Spargel, junger Spinat, geräucherter Lachs und Ricotta treffen auf perfekt Al Dente gekochte Tagliatelle. Das sind die Zutaten für die leckerste Frühlingspasta, die in gerade mal 15 Minuten dampfend auf dem Tisch steht.

Was für eine Woche … Ich bin bisher zu nichts gekommen, es ist Donnerstagabend und gefühlt hinke ich so ziemlich allem hinterher, was ich eigentlich schaffen und erledigen wollte. So geht es mir in letzter Zeit öfter. Vor allem seit zu Vollzeitjob, Blog und Shop auch noch eine Hochzeit dazu gekommen ist. Obwohl für dieses Jahr “nur” das Standesamt ansteht und das große Fest erst 2020 gefeiert wird, gibt es schon allerhand zu organisieren und zu überdenken. Gefühlt muss man nämlich bereits 3 Jahre im Voraus wissen, wann, wo, wie (und am besten auch wen) man denn an einem bestimmten Tag heiraten möchte, um noch ganz entspannt die Auswahl zwischen allen Dienstleistern zu haben. Und selbst dann heißt es vermutlich schon “Sorry, wir sind komplett ausgebucht”. In den nächsten Wochen werde ich mal eine Kaffeepause zu dem Thema schreiben. Aber, es gibt gleichzeitig auch nichts Schöneres, als die eigene Hochzeit zu planen.

Die aktuelle Fünffachbelastung sorgt aber dafür dass, sehr zu meinem Verdruss, gegenwärtig wenig Zeit zum abendlichen kreativ werden in der Küche bleibt. Der bevorstehende Urlaub im Mai, den wir mit Alex und Martin in Japan verbringen werden tut ein übriges und verlangt mir einiges an Content Vorproduktion ab. Mein Leben besteht also nur als To Do Listen. Umso mehr freuen mich dann aber Rezepte wie das Pasta Rezept, das ich heute mit im Gepäck habe. Nudeln gehen nämlich einfach immer und sind besonders in fordernden Zeiten echtes Seelenfutter, das für ein bisschen Glück nach Feierabend sorgt. Nach schweren Pasta Saucen ist mir allerdings jetzt im Frühling nicht immer. Wobei zum Beispiel Spaghetti Carbonara immer gehen. Nachdem ich aber den ersten grünen (und weißen) Spargel auf dem Markt erspäht hatte, gab es für mich kein halten mehr. Eine leckere Pasta mit Spargel musste es sein. Zum grünen Spargel gesellt sich dann noch junger Spinat, Stremellachs, Ricotta und eine Winzigkeit Zitronenabrieb für die frühlingshafte Frische.

Los geht’s damit, das Wasser für die Nudeln zum Kochen zu bringen. Bis das Wasser so weit ist, hast Du Zeit den Spargel zu putzen und in mundgerechte Stücke zu schneiden. Bei grünem Spargel schäle ich generell nur die unteren zwei Zentimeter und selbst das spare ich mir, wenn der Spargel noch sehr jung ist. Außerdem muss die benötigte Zwiebel zerkleinert werden. Sobald das Nudelwasser kocht und die Teigware das wohlverdiente Bad im Salzwasser nimmt, gehts in der benachbarten Pfanne mit Olivenöl und Zwiebeln los. Sobald die Zwiebeln glasig angedünstet sind, kommt der Spargel dazu und wird kurz angebraten. Etwa 1 Minute bevor die Nudeln fertig sind, gibst Du den jungen Spinat mit in die Pfanne. Nudeln und etwas Nudelwasser sowie Zitronenabrieb in die Pfanne und schon kann angerichtet werden. Der Stremellachs wird nämlich einfach nur über die Pasta gebröckelt. Vom Ricotta stichst Du mit einem kleinen Löffel kleine Bällchen ab und gibst sie dazu. Frisch gemahlener Pfeffer veredelt das Gericht und gibt ihm den letzten Schliff. So schnell kann es gehen, ein leckeres, frisch gekochtes Abendessen auf dem Tisch zu haben.

15 Minuten Frühlingspasta
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Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Kategorie: Abendessen, Mittagessen, Nudeln

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

15 Minuten Frühlingspasta

Zutaten

  • 250 g Tagliatelle
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 500 g grüner Spargel
  • 150 g junger Spinat
  • Abrieb einer Zitrone
  • 150 g Stremellachs
  • 100 g Ricotta
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser füllen und dieses auf dem Herd zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken. Spargel waschen und die unteren zwei Zentimeter schälen. Schräg in mundgerechte Stücke schneiden. Spinat waschen und verlesen.
  2. Pastawasser salzen, bis es so salzig ist wie das Meer. Pasta hineingeben und eine Minute weniger als Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig andünsten. Spargel dazugeben und anbraten. Eine Minute bevor die Nudeln aus dem Wasser dürfen den jungen Spinat mit in die Pfanne geben. Decke darauf setzen, damit der Spinat gart. Dann die Nudeln hinzu geben. Etwa eine Tasse Kochwasser auffangen. Nudeln in der Pfanne schwenken. Sobald sie trocken aussehen, einen Schluck Nudelwasser mit in die Pfanne geben. Etwa eine Minute lang so vorgehen, bis die Pasta glänzt. Sie darf nicht nass sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Pasta auf die Teller verteilen. Stremel Lachs in großen Stücken darauf verteilen sowie kleine Bällchen vom Ricotta abstechen und diese ebenfalls auf der Pasta verteilen. Sofort warm servieren.
https://heissehimbeeren.com/15-minuten-fruehlingspasta/

Wenn Du meine 15 Minuten Frühlingspasta ausprobierst, freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokoporridge mit Erdnussbutter

Cremiger Schokoporridge trifft auf zarte Erdnussbutter. Schmeckt wie ein Schokoriegel, ist aber ein gesundes und ausgewogenes Frühstück. Gibt es eine bessere Kombination?

Wochenende ist Frühstückszeit. Bei mir zumindest. Unter der Woche bleibt meistens nur Zeit für einen Kaffee. Manchmal schaffe ich es dann im Büro am Schreibtisch noch ein Müsli zu verspeisen, meistens ist aber auch dafür keine Zeit. Ich weiß, ich weiß, optimal ist das bei weitem nicht, aber ich arbeite daran. Am Wochenende sieht die Geschichte aber gleich anders aus. Da ist Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Mit leckerem Kaffee, pochierten Eiern, Granola oder eben Porridge.

Anfangs war ich ja ehrlich gesagt kein großer Freund des allseits gehypten Haferbreis. Aber das hat sich im Laufe der Zeit geändert. Mittlerweile liebe ich Porridge. In allen Varianten. Ein gesundes, ausgewogenes Frühstück ist Porridge, wenn er keinen weißen Zucker enthält und auf noch frisches Obst mit von der Partie ist. Alles das verfüllt der Schokoporridge mit Erdnussbutter und das Beste ist, dass er auch noch schmeckt wie ein allseits beliebter Schokoriegel. Macht genauso süchtig und ist dabei aber gesund und ein tolles Frühstück. Trotzdem dauert die Zubereitung nur etwa 20 Minuten. Perfekt also für einen faulen Sonntagmorgen.

Die Zutaten für das leckere Frühstück sind sehr flexibel. Einzig die Haferflocken sind ein Muss. Sonst wird das nichts mit dem Porridge. Nachdem ich viele (teure) Porrige Haferflocken ausprobiert habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass mir persönlich ganz normale kernige Haferflocken im Porridge am besten schmecken. Auch zarte Haferflocken funktionieren natürlich wunderbar und sind um ein vielfaches günstiger als Porridge Flocken. Die Haferflocken kommen mit Milch in einen Topf und werden etwa 15 Minuten bei kleine Hitze gekocht. Am liebsten mag ich Hafermilch im Porridge. Für dieses Rezept habe ich außerdem Haselnussmilch verwendet. Aber auch Kuhmilch funktioniert natürlich gut. Allerdings versuche ich an vielen stellen auf Kuhmilch zu verzichten. Aus ethischen Gründen. Und im Fall des Porridge schmeckt es auch einfach für mich viel leckerer. Wenn Du aber gerne Kuhmilch verwenden möchtest, dann funktioniert das Rezept damit genauso gut.

Die Schokonote im Porridge kommt von Kakaopulver. Und einem ganz kleinen Stück Schokolade. Mit 80 % Kakao. Agavendicksaft sorgt für die nötige süße. Nach dem Kochen wird der Porridge dann mit Erdnussbutter garniert. Ich erwärme die Erdnussbutter dafür immer kurz in der Mikrowelle. So lässt sie sich besser verteilen. Granatapfel oder auch Himbeeren oder Erdbeeren bringen eine fruchtige Note mit in den Porridge und runden das Frühstück ab. Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit bist Du hier sehr flexibel. Das perfekte Finish erhält mein Schokoporridge durch gesalzene Erdnüsse und Kakaonips. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Wochenende, wenn wieder genug Zeit für Porridge ist.

Schokoporridge mit Erdnussbutter
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Frühstück, Gesund und Lecker

Cuisine: Frühstück

Menge: 2 Portionen

Schokoporridge mit Erdnussbutter

Zutaten

    Für den Porridge:
  • 100 g Haferflocken
  • 200 g Hafermilch
  • 200 g Haselnussmilch
  • 40 g dunkle Schokolade
  • 30 g Backkakao
  • 30 g Agavendicksaft
    Zum Servieren:
  • 20 g Erdnussbutter
  • Granatapfelkerne
  • Kakaonips
  • gesalzene Erdnüsse

Zubereitung

  1. Haferflocken mit Hafermilch und Haselnussmilch in einen kleinen Topf geben. Zum kochen bringen. Hitze dann auf die kleinste Stufe reduzieren und mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze und gelegentlichem Rühren 15 Minuten kochen lassen.
  2. Erdnussbutter in der Mikrowelle oder im Wasserbad etwas erwärmen. Porridge auf zwei Schüssel aufteilen. Erdnussbutter darauf verteilen. Mit Granatapfelkernen, Kakaonips und gesalzenen Erdnüssen garnieren und sofort servieren.
https://heissehimbeeren.com/schokoporridge-mit-erdnussbutter/

Du hast den Schokoporridge mit Erdnussbutter ausprobierst? Dann freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.