Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Roll it yourself ist das Motto der Woche! Nach Pho und Banh Mi Sandwiches dürften es Dich als treuen Leser nicht weiter wundern, dass ich ein großer Fan von Vietnamesischer Küche bin. Auch, wenn ich das Land noch nie bereist habe finde ich die Küche großartig. Frische, gesunde Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und grandiose Aromen. Ein echter Publikumsliebling könnte man sagen und das bestätigt auch der Umstand, dass gefühlt jedes neu eröffnete Restaurant im Moment ein Vietnamese ist.

Auch zu Hause sind die Lieblingsgerichte vom Vietnamesen recht unkompliziert zubereitet. Klar, aromatischen Suppen wie Pho brauchen eine gewisse Kochzeit, andere Vertreter der Vietnamesischen Küche wiederum sind echte Express Kandidaten. Dazu zählen vor allem die leckeren Vietnamesischen Sommerrollen. Die gibt es nicht zur beim Vietnamesen, auch viele Thai Restaurants und andere Asiaten haben sie mittlerweile auf der Speisekarte stehen. Vereinfacht gesagt ist einen Sommerrolle sowas wie eine unfrisierte Frühlingsrolle. In ein eingeweichtes Reispapierblatt werden allerhand leckere Zutaten eingewickelt. Meisten Reisnudeln, Gemüse, Salat, Kräuter und Fleisch, Garnelen oder Tofu. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und auch kleingeschnittenes Obst schmeckt sehr lecker in den Röllchen.

Aromatisch gesehen bringen hier nur die Kräuter etwas Pepp mit. Die richtige Geschmacksknospenexplosion liefert dann die passenden Dipsauce. Hier gibts tausende verschiedener Rezepte und vermutlich verhält es sich ganz ähnlich wie in Italien: Jede Familie hat da ein eigenes Geheimrezept. Ich jedenfalls konnte mich nicht für eine einzige Dipsauce entschieden und deswegen gibts zwei verschiedene: Eine mit Erdnuss und eine Ohne. Schmecken tun sie ganz unterschiedlich auch, wenn der einzige Unterschied in Wahrheit nur die Erdnussbutter ist. Macht aber in Konsistenz und Aroma einen wahnsinnigen Unterschied kann ich Dir sagen.

Bleibt noch zu besprechen wie man so eine Sommerrolle denn Fachgerecht rollt. Eines sage ich gleich mal vorweg, das eingeweichte Reispapier ist klebrig. Sehr klebrig. Das ist super für die Stabilität der Rolle – nicht so toll allerdings, wenn das Papier falsch zusammenklebt. Nach ein oder zwei Rollen hat man den Dreh aber meisten raus. Generell läuft es so: Das Reispapier wird kurz ins Wasser gehalten und darf dann für etwa 3–5 Minuten quellen. Dann ist es bereit gefüllt zu werden. Die Füllung legst Du dazu in die Mitte und los gehts. Die Füllung kommt in die Mitte des Reispapiers. Dann klappst Du eine Seite des Reispapiers längs über die Füllung. Die beiden Seiten werden eingeklappt und dann rollst Du die Rolle einfach auf. Klingt kompliziert? Ist es nicht :) gezeigt ist sowas aber schneller als erklärt, deshalb gibts natürlich nochmal Step by Step Bilder:

Was die Füllung betrifft, sind Deiner Fantasie wie gesagt keine Grenzen gesetzt. Für die Sommerrollen auf den Bildern habe ich folgendes verwendet: gekochte Reisnudeln, Salat, Karotte, Rotkohl, Koriander, Minze (sooo lecker!), verschiedenste Sprossen, Gurke, Garnelen und eingelegtes Rindfleisch. Super lecker ist auch Mango, milde Chilischote, Rucola und Co! Übrigens – wenn Du eine größere Truppe zu Besuche bekommst, sind Sommerrollen eine wunderbare Idee. Du bereitest einfach schon im Voraus die Dipsaucen vor und schnippelst die Füllung. Kurz bevor es essen gibt, brätst Du das Fleisch oder den Tofu an und weichst das Reispapier ein. Im Asiamarkt gibts für das Reispapier spezielle Behälter zum Einweichen, ich nutze gerne feuchte Küchenrolle, die ich dann zwischen die angefeuchteten Reispapierblätter lege, um sie zu trennen. Funktioniert auch ganz wunderbar.

Sommerrollen
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Prep Time: 30 Minuten

Total Time: 30 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 2 Personen

Serving Size: 8 Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Zutaten

    Für den Erdnussdip:
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 1 Chilischote
    Für den klassischen Vietnamesischen Dip:
  • 4 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
    Für die Sommerrollen:
  • 8 Blätter Reispapier
  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Karotte
  • 1/4 Gurke
  • Sprossen
  • Salat
  • Minze
  • Koriander
  • 50 g Garnelen
  • 50 g Rindfleisch
  • 50 g Tofu (für vegane/vegetarische Sommerrollen)
    Zum Einlegen von Tofu und Rindfleisch:
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl zum anbraten

Anleitung

    Für die Erdnuss Dipsauce:
  1. Erdnussbutter, braunen Zucker, Reisessig, Limettensaft und Fischsauce gut verrühren. Chilischote fein hacken und ebenfalls zur Dipsauce geben. Mit Fischsauce/Sojasauce abschmecken.
    Für den vietnamesischen Dip:
  1. Braunenen Zucker mit Reisessig, Limettensaft und Fischsauce vermischen Knoblauchzehen und Ingwer fein reiben und die Chilischote fein hacken. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.
    Für die Sommerrollen:
  1. Fleisch oder Tofu mindestens eine Stunde vor dem anbraten einlegen. Dafür alle Zutaten für die Marinade vermischen. Fleisch oder Tofu dann in etwas Kokosöl anbraten.
  2. Reisnudeln nach Packungsangaben kochen, die restlichen Zutaten in feine Stifte schneiden und alle Zutaten für die Füllung in kleinen Schälchen bereitstellen.
  3. Reispapier dann nach Packungsangabe einweichen und schon kann es los gehen mit dem Rollen der Sommerrollen!

Die Dipsaucen, das Marinieren von Fleisch und Tofu sowie das Schnippeln der Füllungszutaten lassen sich wunderbar im Voraus erledigen. Das macht Sommerrollen zu perfekten Gericht für ein Abendessen mit Freunden. 

https://heissehimbeeren.com/sommerrollen/

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Spaß beim Sommerrollen rollen. Wenn Du mein Rezept ausprobierst freue ich mich wie immer über einen Kommentar und über ein Foto Deiner Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bellini Pfirsich Cupcakes

Bellini Cupcakes

Saftige Pfirsich Cupcakes mit einer fluffigen Mascarpone Creme mit Bellini Aroma. Der beliebte Aperitif in Cupcake-Form schmeckt einfach herrlich.

Schon wieder Sonntag. Ein eher ruhiger für mich mal zur Abwechslung. Nach all dem Trubel der letzten Wochen ist so ein schön ruhiges Wochenende wirklich immer herzlich willkommen. Im Ofen backt gerade ein saftiger Schokoladenkuchen, den es hier auf dem Blog nächsten Sonntag geben wird und gleich werde ich mich dem Mittagessen widmen. Mal schauen, was der Kühlschrank so hergibt.

Am Wochenende wird bei mir eigentlich immer gebacken. Das bringt der Blog so mit sich. Als Inspiration dienen mir manchmal Kochbücher, mal das Internet oder, so wie für das Rezept heute etwas, dass ich auswärts trinke oder esse. Die Inspiration für die Bellini Cupcakes war eindeutig ein leckerer Bellini Aperitif, auf den ich in Anbetracht der herrlich reifen Pfirsiche, die es gerade zu kaufen gibt, mal wieder richtig Lust hatte. Prosecco steht eigentlich auch immer im Kühlschrank und dementsprechend stand dem Bellini-Genuss nichts mehr im Weg. Selbst gemacht mit frischen Pfirsichen schmeckt der nämlich gleich mal eine ganze Ecke besser als fertig auf dem Supermarkt. Aber, kann man auf Bellini eigentlich auch einen Cupcake machen? Natürlich geht das, ist die einfache Antwort.

Die Basis war schnell gefunden. Ein Vanille-Cupcake sollte es werden, mit Mascarpone Creme. Beides wird dann mit einer Art Fruchtkompott aus Pfirsichen und Prosecco entsprechend aromatisiert. Mascarpone Creme verwende ich deswegen, weil die Mascarpone, eine Art italienischer Frischkäse, durch den hohen Fettgehalt ein wunderbarer Träger für Aromen aller Art ist, selbst aber Geschmacksneutral genug ist um das dezente Aroma von Pfirsich und Prosecco vollständig zur Geltung zu bringen. Deswegen eignet sich übrigens deutscher Frischkäse für so eine Creme nicht. Er bringt zu viel eigenes Aroma mit und würde hier alles andere Übertünchen. Deswegen kommt bei feinen, dezenten Aromen für mich immer Mascarpone Creme zum Einsatz.

Die Kuchenkomponente ist wie gesagt mein Standard-Rezept für Vanillecupcakes. Ein kleiner Hauch Vanille passt im Übrigen herrlich zur Pfirsich-Prosecco Komposition. So, fehlt nur noch ebendiese. Für das Bellini-Aroma verwenden wir reife, gelbe Pfirsiche. Die werden entkernt und geviertelt und mit etwas Prosecco aufgekocht, bis sie zerfallen. Dann werden sie püriert und mit weiterem Prosecco aufgegossen, bis die Masse in etwa die Konsistenz von geschmolzener Schokolade hat. Eine ordentliche Portion davon kommt in den Kuchenteig, der Rest landet bis auf zwei Esslöffel, die wir für die Dekoration brauchen, in der Creme. Im nu entstehen so herrlich leckere Bellini Cupcakes, die unwiderstehlich lecker und noch dazu besonders hübsch sind.

Bellini Cupcakes
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 20 Minuten

Total Time: 35 Minuten

Category: Cupcakes, Sommer, Alkohol

Cuisine: Dessert

Yield: 12 Cupcakes

Bellini Pfirsich Cupcakes

Zutaten

    Für das Kompott:
  • 4 große, reife Pfirsiche
  • 300 ml Prosecco oder Sekt
    Für die Cupcakes:
  • 125 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 150 ml Schlagsahne
  • 60 g Puderzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt

Anleitung

  1. Pfirsiche entsteinen und in grobe Stücke schneiden. Mit der Hälfte des Proseccos in einen Topf geben und auf dem Herd bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem rühren für etwa 25 Minuten köcheln lassen. Masse dann Pürrieren und durch ein Sieb streichen. Den restlichen Prosecco hineinmischen.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Jede Mulde des Muffinblechs mit einem Papierförmchen bestücken. Butter, Zucker, Salz und Eier in eine Rührschüssel geben. Mehl und Backpulver dazu sieben. Für 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem luftigen Teig aufschlagen.
  3. Etwa die Hälfte des kalten Pfirsich-Prosecco Kompotts in den Teig geben. Teig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Nachdem die Cupcakes komplett abgekühlt sind, alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät so lange aufschlagen bis eine standfeste Creme entstanden ist. Das übrige Kompott bis auf zwei Esslöffel davon unter die Creme rühren. In den Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Cupcakes damit dekorieren.
  5. Cupcakes mit dem restlichen Kompott, Pfirsichspalten und Cocktaildekoration das letzte Finish verleihen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
https://heissehimbeeren.com/bellini-cupcakes/

Wenn Du die Bellini Cupcakes ausprobierst, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Cold Brew Coffee

Cold Brew Coffee 1×1

Viel mehr als kalter Kaffee: Cold Brew Coffee ist der Trend in Sachen Eiskaffee. Alles was Du über den leckeren, kalt gebrühten Kaffee wissen musst und wie Du ihn ganz einfach selbst zu Hause zubereiten kannst erfährst Du jetzt.

Cold Brew Coffee

Es gibt einen neuen Star am Kaffeehimmel. Wie all die herrlichen Erfindungen, die dem Sortiment der bekannten Kaffeehaus-Ketten entspringen haben, wir es auch hier mit einem echten Amerikaner zu tun. Die Rede ist vom Cold Brew Coffee. Zu Deutsch kalt gebrühter Kaffee. Klingt erst mal unspektakulär, hat es aber in sich. Der kalte Kaffee wird nämlich nicht wie sonst üblich mit heißem Wasser aufgebrüht und dann zum Abkühlen stehen gelassen. Für Cold Brew Coffee werden die gemahlenen Kaffeebohnen mit kaltem Wasser aufgegossen und dürfen dann im Kühlschrank für 12–24 Stunden ziehen.

Cold Brew Coffee

Vor dem Trinken wird der Cold Brew Coffee dann wie gewohnt gefiltert und auf Eiswürfeln genossen. Wer will, gibt noch einen Schuss Milch, Mandelmilch oder auch gesüßte Kondensmilch dazu um dem Cold Brew Coffee eine besondere Note zu verleihen. Allerdings lässt sich der kalte Kaffee auch wunderbar einfach pur genießen. Das Aroma ist nämlich nicht sauer und bitter wie das bei heißem Kaffee der Fall ist, sondern mild und blumig. Ein herrlich erfrischendes Sommergetränk, das zudem noch wach macht.

Cold Brew Coffee, was ist das?

Cold Brew Coffee

Cold Brew Coffee ist zudem auch noch schonender für den Magen. Durch die langsame Extraktion der Inhaltsstoffe mit kaltem Wasser wird der Kaffeebohne nicht so viel Säure entzogen wie bei der herkömmlichen Zubereitungsweise mit heißen Wasser. Auch gelangen weniger Bitterstoffe in den fertigen Kaffee. Das macht den Cold Brew Coffee zum einen bekömmlicher, aber auch schmackhafter als kalten Kaffee, der zuvor mit heißen Wasser aufgebrüht wurde. Geduld ist jedoch hier da A und O. Zwar ist der Cold Brew Coffee in nicht mal fünf Minuten angesetzt, muss aber danach für viele Stunden ziehen. Nur so erhält man das herrlich blumige und feine Aroma, das Cold Brew Coffee auszeichnet. Aber der Reihe nach. Wie bei jedem guten Kaffee beginnt auch Cold Brew Coffee mit Kaffee. Die Auswahl der richtigen Bohne und vor allem des richtigen Mahlgrads hat eine große Auswirkung auf den schlussendlichen Geschmack des Cold Brew Coffee. Wie auch bei heiß gebrühtem Kaffee gibt es hier nämlich unendlich viele Aromen, die am Ende ein Gesamtbild ergeben. Wenn Cold Brew Coffee für Dich ganz neu ist, dann ist es immer eine gute Idee mit dem Kaffee zu starten, der Dir auch für Deinen Frühstückskaffee am besten schmeckt. Später, wenn Du gefallen am Cold Brew gefunden hast, wird es Zeit zu experimentieren.

Die Bohnen

Cold Brew Coffee

Je nachdem, welche Aromen Du im Cold Brew Coffee bevorzugst, beeinflusst das Deine Bohnenwahl. Als Faustregel gilt, je dunkler die Bohnen geröstet sind, desto kräftiger wird auch der Cold Brew Coffee. Er hat dann mehr holzige oder sogar teerige Noten als Cold Brew, der mit Bohnen von hellerer Röstung zubereitet wird. Hellere Röstungen verleihen dem Cold Brew mehr zitronige und blumige Noten. Aber auch helle Rüstungen werden holziger, wenn sie lange ziehen.

Cold Brew Coffee

Auch die geografische Herkunft der Kaffeebohnen spielt eine Rolle. Je nach Herkunftsregion verfügen sie über ein anderes Geschmacksprofil. Viele Cold Brew trinke bevorzugen afrikanische Kaffeebohnen, häufig aus Äthiopien. Die. Ob das auch für Dich zutrifft, kannst Du nur selbst entscheiden :) neben der Kaffeebohne an sich ist auch der richtige Mahlgrad wichtig. Generell ist es für jeden Kaffee, egal ob Cold Brew oder heiß gebrüht ratsam, die Kaffeebohnen frisch zu mahlen. Kleine Kaffeemühlen gibt es im Internet bereits für einige Euros zu erstehen. Frisch gemahlener Kaffee verfügt über ein wesentlich besseres Aroma als fertig gemahlener Kaffee. Auch halten sich ganze Bohnen wesentlich besser und verlieren wesentlich langsamer Ihr Aroma. Ein wirklicher Mehraufwand beim morgendlichen Kaffeekochen ist das frische mahlen der Kaffeebohnen übrigens nicht. Innerhalb weniger Tage hast Du den perfekten Mahlgrad für Deine Art der Kaffeezubereitung gefunden und brauchst nur noch wenige Sekunden um den Kaffee zu mahlen. Probier es einfach mal aus, frisch gemahlen schmeckt der morgendlichen Kaffee gleich nochmal viel besser.

Cold Brew Coffee

Für Cold Brew Coffee müssen die Kaffeebohnen recht grob gemahlen werden. Wenn Du eine French Press zum Kaffeekochen verwendest, weißt Du, dass der Kaffee auch für diese Art der Zubereitung gröber gemahlen sein muss als zum Beispiel für Filterkaffee. Cold Brew Coffee verträgt sogar einen noch gröberen Mahlgrad als die French Press. Ich habe das mal im folgenden Bild für Dich dargestellt. Der perfekte Mahlgrad hat etwa die Konsistenz von gröberem Sand. Das stellt sicher, dass Du die Aromen aus dem Kaffee optimal extrahierst.

Die Zubereitung

Cold Brew Coffee

Okay, die Kaffeebohnen sind ausgewählt und frisch und grob gemahlen. Los gehts also mit der eigentlichen Zubereitung. Gleich mal vorneweg: In der Welt der Kaffee-Nerds und Experten gibt es unzählige Spezialmaschinen und Sonderequipment zur Zubereitung von Kaffee im allgemeinen und natürlich auch für Cold Brew Coffee. Wenn Du ein begeisterter Cold Brew Jünger werden solltest, dann macht es unter Umständen Sinn, langfristig in so ein Gadget zu investieren. Für einen leckeren Cold Brew Coffee sind sie aber allesamt nicht nötig. Ganz egal, was verschiedene Online-Shops Dir da weiß machen wollen. Die einfachste Art, Cold Brew Coffee zuzubereiten ist ein großes Glas mit Schraub- oder Schnappverschluss zu nehme, den frisch gemahlenen Kaffee hineinzugeben und mit kalten Wasser aufzugießen. Einmal umrühren und ab in den Kühlschrank damit. Nach der Ziehzeit – dazu erzähle ich Dir gleich noch mehr – gibst Du den Kaffee durch einen handelsüblichen Kaffeefilter und lässt den Cold Brew Coffee durchlaufen. Fertig ist ein Dein Cold Brew Coffee. Je nach zubereiteter Menge kann das jedoch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Der fertig gefilterte Kaffee hält sich im Kühlschrank übrigens bis zu zwei Wochen. Wobei ich bezweifle, dass er so lange überleben wird ;-)

Cold Brew Coffee

Für den Alltag bevorzuge ich die French Press Methode. Die hübschen Press-Kannen mit Stempel stehen bei uns hier ohnehin in der Küche, weil wir damit auch unseren heißen Kaffee zubereiten. Geht schnell, liefert ein hervorragendes Ergebnis und ist leicht zu reinigen. Alles, was das Herz begehrt, wenn Du mich fragst. Genau so wie für heißen Kaffee eignet sich die French Press auch für Cold Brew Coffee. Du vermengst auch hier die frisch gemahlenen Bohnen mit kaltem Wasser. Deckel darauf und den Stempel nicht runterdrücken, sondern so genau so in den Kühlschrank stellen. Alternativ kannst Du den Deckel auch erst mal weglassen und die Kanne mit einem kleinen Teller oder Folie abdecken so lange der Kaffee zieht. Das braucht nicht so viel Platz im Kühlschrank. Wenn die Ziehzeit vorbei ist, drückst Du einfach den Stempel der French Press nach unten und fertig ist Dein Cold Brew Coffee. Wenn Du den Cold Brew Coffee länger lagern möchtest empfehle ich, ihn aus der French Press in ein anderes Gefäß umzufüllen. Kaffee und Wasser kommen nämlich durch den Stempel weiterhin in Berührung und das würde mit der Zeit das Aroma des fertigen Cold Brew verändern. Länger Freude hast Du also, wenn Du einfach ein anderes Gefäß zur Aufbewahrung verwendest.

Cold Brew Coffee

Sprechen müssen wir noch über die Ziehzeit. Die Mindestzeit, die ein Cold Brew Coffee ziehen sollte sind etwa 8 Stunden. Vorher wurde nicht genug Aroma aus den Bohnen extrahiert. Viel länger als 24 Stunden sollten die meisten Cold Brew Coffee auch nicht ziehen, weil das Aroma dann häufig zu streng und holzig wird. Wie lange genau die perfekte Ziehzeit ist, das hängt von Deinen Vorlieben und den verwendeten Bohnen ab. Auch wie Du den Cold Brew servierst, spielt eine Rolle. Nach 8–12 Stunden erhältst Du einen milden Cold Brew mit milden Zitrusnoten und blumigem Aroma. Nach 12–18 Stunden erhält der Cold Brew mehr Körper. Die zitronigen Noten verschwinden und leichte Karamell- und Holznoten bilden sich. Bei 18–24 Stunden nehmen auch die blumigen Noten immer stärker ab und die holzig-erdigen Geschmacksnoten werden dominanter. Auch hier unterscheidet sich das Ergebnis natürlich wieder je nach verwendeter Bohnenmenge, Bohnenherkunft und Röstung. Für mich liegt die goldene Mitte meistens bei 12 bis 18 Stunden.

Servieren

Cold Brew Coffee

Der Cold Brew Coffee ist fertig. Jetzt darfst Du ihn endlich genießen. Ganz puristisch servierst Du den Cold Brew Coffee einfach nur mit Eiswürfeln. Ich mag ihn aber auch sehr gerne mit Mandelmilch. Auch Kokosmilch oder gesüßte Kondensmilch ist sehr sehr lecker. Auch hier kannst Du ausgiebig experimentieren. Einige Cold Brew trinke zum Beispiel genießen Ihren Cold Brew am liebsten mit einem Spritzer Zitronensaft oder Tonic Water. Du siehst, serviert werden darf der Cold Brew Coffee genau so, wie er Dir schmeckt. Es gibt kein Richtig und falsch.

Cold Brew Coffee

Was das Rezept betrifft, habe ich hier mein Standard-Rezept aufgeschrieben. Die Menge der Kaffeebohnen kann aber auch nach Belieben variiert werden und hängt ganz vom gewünschten Ergebnis ab. Wichtig ist: Hab Spaß am Ausprobieren und mach es nicht komplizierter als es sein muss.

Cold Brew Coffee 1×1
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Prep Time: 5 Minuten

Total Time: 5 Minuten

Category: Drinks

Cuisine: Drinks

Yield: 4 Portionen

Cold Brew Coffee

Zutaten

  • 100 g Kaffeebohnen
  • 500 ml kaltes Wasser
    Utensilien:
  • Kaffeemühle
  • 1 großes Glas und ein Kaffeefilter
  • oder eine French Press
    Zum servieren:
  • Eiswürfel
  • Mandelmilch, gesüßte Kondenzmilch oder ähnliches

Anleitung

  1. Kaffee mit Hilfe der Mühle grob mahlen. Das Kaffeepulver dann in ein großes Glas oder ein French Press geben. Mit dem Wasser aufgießen. 8-24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Kaffee dann Filtern und mit Eis und Milch nach Wunsch servieren.

Der Cold Brew Coffee hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen. Bei Verwendung einer French Press den Kaffee zur Aufbewahrung in ein anderes Gefäß umfüllen.

https://heissehimbeeren.com/cold-brew-coffee-1x1/

Cold Brew Coffee

Wenn Du Dich aufmachst, zum Abenteuer Cold Brew Coffee, freue ich mich riesig über Fotos und Berichte Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Antipasti Platte

Antipasti Platte

Eingelegte Oliven, gegrilltes Gemüse und Käse – eine gut durchdachte Antipasti Platte ist grandios, um viele Gäste glücklich zu machen. Alles über meine liebste sommerliche Antipasti Platte verrate ich Dir in diesem Beitrag.

36 Grad und es wird noch heißer … Es fühlt sich wenigstens so an … Ich weigere mich strikt, mich über das gute Wetter zu beschweren. Ja, es ist heiß und besonders die Nächte machen es uns schwer, richtig tief und fest durchzuschlafen. Aber nach jedem Sommer kommt unweigerlich ein neuer Winter und da beschweren wir uns dann wieder über Schneeberge und Temperaturen unterhalb der 0 Grad. Also, kein Gemecker über die Temperaturen hier. Viel mehr freue ich mich auf alles, was den Sommer so besonders macht und die unzähligen Möglichkeiten. Das ganz Deutschland gerade die heißeste Woche des Jahres erlebt kann mir nur Recht sein. Denn das heißt, lange Nächte im freien, einen kühlen Drink auf der Terrasse genießen und Freunde treffen. Garten- oder Balkonpartys haben gerade Hochkonjunktur. Und was braucht man für eine perfekte Sommerparty? Außer einem kühlen Drink natürlich auch etwas zu essen. Die Vorstellung, dafür den Backofen oder den Herd anzuwerfen, klingt zugegebenermaßen nicht gerade sexy. Auch bei mir gibt’s im Moment hauptsächlich kalte Küche. Wassermelone und Feta ist der all time Favorit. Salat aller Art ist natürlich auch immer willkommen.

Für viele Personen kannst Du das auch wunderbar machen. Aber, noch besser funktioniert da eine große Antipasti Platte. Die verschiedensten Komponenten sorgen dafür, dass für absolut jede(n) das Richtige dabei ist. Die perfekte Antipasti Platte hängt also stark davon ab, wer sie verspeisen darf und zu welchem Anlass bzw. Unter welchem Motto Du sie servierst. Für die erste Antipasti Platte auf dem Blog habe ich mich für eine kulinarische Reise ans Mittelmeer entschieden. Bunt gewürfelte und wahnsinnig lecker.

Bevor wir uns darüber unterhalten, was darauf darf auf die Antipasti Platte, sprechen wir erst einmal darüber, worauf sie serviert wird. Am besten verwendest Du als Basis für die Antipasti Platte ein großes Holzbrett oder eine großer Servierplatte. Wichtig ist, dass viele verschiedene Komponenten darauf Platz finden, Öl und Fett der Oberfläche nichts anhaben und Du darauf schneiden kannst. Ich habe ein großes Brett aus Bambus Holz für meine Platte verwendet. Übrigens kannst Du das Brett auch auf ein hübsches Tablett legen und die Antipasti darauf anrichten. Die komplette Platte passt dann genau so in den Kühlschrank und ist direkt servierbereit, wenn Deine Party beginnt.

Aber was liegt denn jetzt darauf auf der Platte? Klassische Antipasti sind in jedem Fall eingelegte Oliven und gegrilltes Gemüse. Auberginen, Zucchini und Paprika sind es in diesem Fall. Eingelegten Artischocken, eine Hand voll Wildkräutersalat, Cherrytomaten und frische Radieschen machen den Gemüseteil komplett. Parmesan, Ziegenkäse und Frischkäse bringen Frische mit ins Spiel und schmecken herrlich zu den frischen Trauben und Blaubeeren, die eine süße Komponente mit ins Spiel bringen. Gesalzene Mandeln lassen sich wunderbar Snacken. Hummus macht die Platte für mich perfekt. Fehlt nur noch reichlich Material, um all diese Leckereien auch zu verspeisen. Damit meine ich natürlich Brot und Cracker in jeder Form. Grissini, getoastet Vollkornbrot, Cracker und frisches Baguette sind für mich die erste Wahl. Damit ist für jeden Mitessenden garantiert das richtige Trägermaterial vorhanden. Einfach Perfekt also.

Zum Dekorieren kannst Du so wie ich noch frische Peperoni, eine Artischocke, frische Kräuter und essbare Blüten verwenden, wenn Du magst. Übrigens habe ich mich gegen Fleisch auf der Platte entschieden. Eine luftgetrocknete Salami oder italienischer Schinken würden aber auch gut passen. Je nach Deinen Vorlieben kannst Du diese Komponente noch hinzufügen. Alles nochmal zusammengefasst gibt’s jetzt im Rezept. Auch zum Ausdrucken übrigens :)

Antipasti Platte
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 5 Minuten

Total Time: 25 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Antipasti, Party

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Portionen

Antipasti Platte

Zutaten

    Gegrilltes Gemüse:
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Paprika
  • Olivenöl
  • Grillpfanne
    Antipasti:
  • 200 g Eingelegte Oliven
  • 200 g Eingelegte Artischocken
  • 1 Rispe Cherrytomaten
  • 10 Radieschen
  • 1 Rispe Weintrauben
  • 100 g Blaubeeren
  • 200 g Parmesan
  • 150 g Ziegenkäse
  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Salzmandeln
  • 200 g Hummus
  • 1 Hand voll Wildkräutersalat
  • 2 kleine Päckchen Grissini
  • 1 Hand voll Cracker
  • 4 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 frisches Baguette

Anleitung

  1. Gemüse in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Derweil die Grillpfanne vorheizen. Das Gemüse von beiden Seiten her ohne Öl grillen. Danach mit Salz und Olivenöl würzen.
  2. Ein großes Holzbrett vorbereiten. Darauf das gegrillte Gemüse anrichten. Die Oliven in eine Schüssel füllen und in die Mitte der Platte stellen. Frischkäse ebenfalls in eine Schüssel geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer garnieren. Hummus in einem großen Klecks aufs Bett geben und mit Olivenöl garnieren. Die restlichen Elemente der Antipasti Platte auf und um das Brett herum anrichten. Vollkornbrot nach Belieben kurz toasten und in kleine Stücke schneiden.
  3. Am Besten in Gesellschaft guter Freunde genießen.
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Falafel

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Falafel sind aus der Küche des Nahen Ostens nicht wegzudenken. Es gibt sie vielerorts und es gibt noch mehr Rezepte dazu. Dieses ist mein Lieblingsrezept, das immer gelingt!

Falafel – seit ich vor einigen Jahren in Israel Urlaub gemacht habe, liebe ich Euch. Heiß und innig. Wie genial lecker so ein Falafel Sandwich oder ein Falafel Wrap sein kann, das wusste ich gar nicht. Hummus, roter Krautsalat, Gurken und Joghurt müssen da rein. Und Tahini. Das schmeckt um Welten geiler als jeder Döner. Du siehst schön, ich könnte mich reinlegen in eine riesige Wanne voll Falafel und mein Dasein darin glücklich zu zufrieden fristen.

Wieder daheim kam jedoch schnell die Ernüchterung. Falafel – und vor allem richtig gute Falafel – sind in Deutschland, jedenfalls in München fast nicht zu bekommen. Ich hab sie alle durchprobierst, Du darfst mir also glauben. Aber, ich bin ja bekanntermaßen eine Küchenfee und deshalb durfte selber gezaubert werden. Beim ersten Versuch mit Kichererbsen aus der Dose hat das auch wunderbar geklappt. Die Falafel sind fluffig locker und richtig schön saftig geworden. Jackpot, ich hab’s geknackt. Das Rezept kann auf dem Blog. Dachte ich … Als ich die Falafel das nächste Mal gebacken habe (selbes Rezept, selbe Zutaten, ich schwöre) sind sie mir im heißen Öl zerfallen. Ausgesprochen unschön kann ich Dir sagen. So ging das dann mal so, mal so. Und so ein Rezept kommt natürlich nicht auf den Blog. Schließlich reicht es ja, wenn ich mich am Herd ärgere. Das musst Du nicht auch noch mitmachen.

Nach langer Recherche und noch längerem Ausprobieren habe ich endlich ein Rezept gefunden, das funktioniert. Ursprünglich stammt das Rezept übrigens vom amerikanischen Bon Appetit Magazin. Deren Social Media Kanäle mag ich wirklich gerne und die Rezepte sind super toll! Und auch das Falafel Rezept ist großartig! Ich habe die Gewürze etwas angepasst und natürlich aus dem amerikanischen Cup System umgerechnet :)

Spontan funktioniert das Rezept leider nicht, die getrockneten Kichererbsen müssen für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie abgegossen und mit den restlichen Zutaten im Food Prozessor oder einem leistungsstarken Mixer klein gehäckselt. Anschließend werden aus der Masse Bällchen geformt, die dann in heißem Öl ausgebacken werden. Wichtig ist hier einerseits, dass die Bällchen richtig schön fest und kompakt sind. Du musst den Teig dafür in der Handfläche richtig drücken, dann erhalten die Bällchen Form und Bindung. Erschrick nicht, wenn der Teig zunächst etwas krümelig und bröselig wirkt. Andererseits ist es super wichtig, dass das Öl richtig heiß ist. Am besten lässt Du es aufheizen und prüfst, dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels, ob das Öl heiß genug ist. Steigen kleine Bläschen vom Holzlöffel auf, wenn Du ihn ins heiße Öl hältst, dann stimmt die Temperatur. Sollte sich Rauch bilden ist das Öl zu heiß. Nimm es dann bitte unbedingt kurz vom der Flamme, bis es aufhört zu rauchen und stell die Temperatur des Herdes runter.

Ansonsten bleibt nur noch das genießen! Am besten servierst Du die Falafel mit Hummus, Tahini, Frischen Joghurt zum Dippen oder packst alles mit frischem Gemüse und Salat in ein Pitabrot oder einen Dürüm Wrap und verspeist die Falafel so. Ich wünsche in jedem Fall einen guten Appetit :)

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 5 Minuten

Total Time: 35 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan

Cuisine: Orientalisch

Falafel

Zutaten

    Für die Falafel:
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frischer Koriander
  • 50 g frische Petersilie
  • 3 EL Kichererbsen Mehl
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 2 Liter Pflanzenöl
    Zum servieren:
  • Gurke
  • Tomate
  • Rotkraut
  • Salat
  • rote Zwiebeln
  • Tahini
  • Hummus
  • Joghurt

Anleitung

  1. Kichererbsen mit 1 Liter Wasser über Nacht in bei Zimmertemperatur einweichen. Die Kichererbsen dann abgießen. Kichererbsen in einen Food Prozessor oder einen leistungsstarken Mixer geben und dort für etwa eine Minute mixen, bis die Mischung etwa die Konsistenz von fein gehackten Nüssen hat. Kichererbsen zurück in die Schüssel geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie und Chili dann in den Food Prozessor geben und ebenfalls fein mixen. Mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten für die Falafel vermischen. Etwas Teig in die Hand nehmen und in der der Faust drucken, bis ein kompaktes Bällchen daraus entsteht. So mit dem ganzen Teig verfahren.
  3. In der Zwischenzeit Öl in einem mittelgroßen Topf erwärmen, bis es etwas 170°C hat. Das Öl ist heiß genug, wenn Du den Stiel eines hölzeren Kochlöffels hinein hältst und vom Stiel kleine Bläschen aufsteigen.
  4. Die Falafel dann unter gelegentlichem drehen in kleinen Portionen für je etwa 5 Minuten frittieren. Auf einem Küchentuch auskühlen und abtropfen lassen.
https://heissehimbeeren.com/falafel-orientalische-kichererbsen-baellchen/

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