Pflaumen Galette

Fruchtig saftige Pflaumen, umhüllt von buttrig, flockig knusprigem Teig. Serviert mit einer Kugel Vanilleeis ein herrliches Dessert und zubereitet im Handumdrehen.

Halli Hallo, da bin ich wieder. Am Donnerstag gab es ausnahmsweise kein neues Rezept von mir. Und gemeldet hab ich mich auch nicht … Das tut mir leid. Bei uns ging es die letzten Wochen aber drunter und drüber und das hat Tribut gezollt. Ich hatte eine steifen Nacken, Husten und einen belegten Hals. Alles nicht so Erfreulich. Wenn ich in den letzten Jahren aber eines gelernt habe, dann dass es nur funktioniert mit seinem Körper zu arbeiten und nicht dagegen. Dementsprechend ging es für mich mit Tee aufs Sofa und ich habe am Donnerstag nichts anderes getan als viel geschlafen, einen guten Film geschaut und früh ins Bett gegangen bin ich auch. Und sieh da, am nächsten Morgen ging es mir deutlich besser. Mit dem Ende des heutigen Tages kehrt übrigens auch endlich wieder ein bisschen Ruhe bei uns ein. Pünktlich zur gemütlich-kuschligen Herbstzeit passt, kommt das wie gerufen.

Womit wir auch schon beim Thema des heutigen Beitrages wären. Ich habe nämlich eine echten Wohlfühl-Kuchen gebacken. Eine herrliche Galette. Was das ist? Eine Galette ist ein Blechkuchen, bestehen aus buttrig, flockigem Mürbeteig der im Ofen herrlich knusprig wird und gefüllt ist mit allerhand Früchten der Saison. Das beginnt im Frühjahr mit saftigen Erdbeeren und endet mit den unvermeidlichen Äpfeln im Herbst und Winter. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Geschmacklich erinnert der Teig einer Galette sehr an Scones oder einen amerikanischen Pie. Nur einfacher, irgendwie Wild und unkonventionell.

Butter in gleich große, quadratische Stücke schneiden und die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Butter mit trockenen Zutaten ummanteln.

Der Teig ist das Geheimnis zur perfekten Galette. Ein Mürbeteig, der durchwoben, ist mit lagen aus kalter Butter und dadurch herrlich flockig wird. Erinnert ein bisschen an Blätterteig, ist aber wesentlich unkomplizierter. Die Technik habe ich mir vom amerikanischen Bon Appetit Magazin abgeschaut und bin ehrlich gesagt schwer begeistert. Der Teig besteht aus 5 Zutaten und ist in etwa 2 Minuten vorbereitet. Alles, was Du brauchst, sind Mehl, Salz, Zucker, kalte Butter und eiskaltes Wasser. Die Butter wird in gleichmäßige Würfel geschnitten und mit den trockenen Zutaten ummantelt. Dann gehts weiter auf der Arbeitsfläche. Mit einem gut bemehlten Nudelholz wird die Butter zunächst zu langen Streifen gerollt.

Zutaten auf die saubere Arbeitsfläche geben.

Butter längs zu Streifen ausrollen.

Anschließend faltest Du die Butterstreifen mit Hilfe einer Teigware oder eines großen Messers zur Mitte hin und gibst das Eiswasser dazu. Hier hilft es mir, eine große Tasse mit Eiswasser vorzubereiten und die benötigte Menge darauf zu entnehmen. Das ist wesentlich einfacher als exakt 3 EL Eiswasser vorzubereiten.

Butterstreifen zur Mitte hin einklappen.

Das Eiswasser kommt zu den restlichen Zutaten und wird kurz untergehoben. Dann wird der Teig erneut einmal der Länge nach ausgerollt. Das Nudelholz sollte immer ordentlich bemehlt sein, damit nichts kleben bleibt. Nach dieser Runde sollte bereits zu erkennen sein, wie sich zu Zutaten langsam zu einem gleichmäßigen Teig verbinden.

Eiswasser untermischen und erneut ausrollen. Das Nudelholz sollte immer gut bemehlt sein damit nichts klebt.

Teig erneut zur Mitte hin einklappen.

Die Zutaten werden wieder zur Mitte hin gefaltet und ein drittes Mal ausgerollt. Jetzt solltest Du einen recht soliden Teig haben der erneut zur Mitte hin eingeschlagen wird und zu einer Kugel geformt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank darf.

Bevor der Teig dann zur Galette wird, ist es Zeit die Füllung vorzubereiten. Ich habe mich hier für Pflaumen entschieden die mit etwas Stärke, Zucker, Zitronenabrieb und Vanille vermengt werden. Sie dürfen etwas durchziehen, während der Teig zu einem großen Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausgerollt wird. Um ungerade Kanten brauchst Du Dir bei einer Galette übrigens keine Sorgen zu machen. Das darf gerne so ein.

Teig zu einem Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausrollen.

Fertig ausgerollt wird der Teig mit Hilfe eines Nudelholzes auf das vorbereitete Backblech gehoben.

Teig mit Hilfe eines Nudelholzes auf das vorbereitet Backblech heben.

Um die Pflaumen auch schön mittig und gleichmäßig zu platzieren habe ich mir mit einem Messer einen feinen Kreis in den Teig geritzt und die Pflaumen dann kreisförmig auf den Teig gelegt. Zum Rand in solltest Du etwa 5–7 cm Platz lassen. Der wird nämlich am Rand über den Belag eingeschlagen. Mit etwas verdünntem Eigelb bepinselt und braunem Zucker bestreut geht es für die Galette in den vorgeheizten Backofen.

Pflaumen vorbereiten und kreisförmig auf den Boden legen. Dabei 5-7 cm zum Rand hin Platz lassen.

Eine Galette wird am besten heiß und frisch gebacken mit einer Kugel Eis serviert. Vorbereiten lässt Sie sich trotzdem gut, weil sowohl Teig als auch Belag gut im Kühlschrank warten können.

Pflaumen Galette
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 45 Minuten

Total Time: 55 Minuten

Category: Dessert

Cuisine: Dessert

Yield: 4 Personen

Serving Size: 8 Stücke

Pflaumen Galette

Zutaten

    Für den Teig:
  • 10 g Zucker
  • 4 g Salz
  • 180 g Mehl
  • 190 g kalte Butter
  • 15 g Eiswasser
    Für die Füllung:
  • 750 g Pflaumen
  • 30 g Stärke
  • 30 g Zucker
  • 4 g Salz
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Sahne
  • 1 Eigelb
  • 1 TL brauner Zucker
  • Vanilleeis zum servieren

Anleitung

  1. In einer Schüssel Zucker, Salz und Mehl vermengen. Butter in etwa 5mm dicke, quadratischen Scheiben schneiden. Zu den trockenen Zutaten geben und kurz vermengen. Masse auf die saubere Arbeitsplatte geben. Mit einem gut bemehlten Nudelholz die Butter zu langen Streifen rollen (nur von oben nach unten rollen). Zutaten mit einer Teigkarte zur Mitte hin einklappen. 3 EL Eiswasser dazu geben und untermengen. Teig dann erneut der länge nach mit einem gut bemehlen Nudelholz ausrollen. Erneut zur Mitte hin einklappen und ein drittes mal ausrollen. Teig wieder einklappen. In Frischhaltefolie oder ein Bienenwachstuch einschlagen und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Pflaumen waschen, entkernen und in schmale spalten schneiden. In einer großen Schüssel mit Stärke, Zucker, Salz, Zitronenabrieb, Vanilleextrakt und Sahne vermischen.
  3. Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Teig zu einem Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausrollen und auf das Backpapier transferieren. Pflaumen mittig darauf verteilen. Sodass zum Rand etwa 5-7 cm frei bleiben. Den Teig zur Füllung hin einschlagen.
  4. Eigelb mit 2 EL Wasser vermischen und den Rand der Galette damit einstreichen und mit dem braunen Zucker bestreuen.
  5. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 45-50 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist. Kurz abkühlen lassen und warm mit Vanilleeis servieren.

Schmeckt auch mit anderen Früchten, wie z.B. Äpfeln herrlich!

Wenn Du das Rezept mit Margarine statt Butter zubereitest und mit veganem Vanilleeis servierst ist die Galette Vegan. 

https://heissehimbeeren.com/pflaumen-galette/

Trau Dich ruhig dran an die Galette. Die ist unkompliziert, ist perfekt unperfekt und wahnsinnig lecker!Und wenn Du sie ausprobierst freue ich mich natürlich wie immer über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Der blutigste Schoko Halloween Kuchen

Saftiger Schokoladenkuchen, gefüllt mit fluffiger, blutroter Schokoladencreme und dekoriert mit einem gruselig blutigen Schokoladendrip. Der perfekte gruselige Halloween Kuchen, fertig im Handumdrehen.

Und wir sind wieder da! Wenn Du schon ein bisschen länger hier mitliest, dann kannst Du dich vielleicht an meinen YouTube Channel erinnern. Vor etwa 18 Monaten gab es das letzte Video auf dem Kanals. Ein gutes halbes Jahr lang hat er den Blog bereichert und und wahnsinnig viel Spaß gemacht. Dann näherte sich mein Studium dem Ende, Andy hat einen neuen Job angefangen und es war einfach keine Zeit für neue Videos, ohne uns komplett in den Wahnsinn zu treiben. Denn meine Top Priorität ist und bleibt für allen Zeiten mein Blog. Das ist mein liebstes Projekt, mein kleines Paradies! Alles weitere, soziale Netzwerke, Videos und Co sind wichtig und richtig, werden aber niemals meine erste Priorität ersetzen. Trotzdem haben die Videos gefehlt. Es macht nämlich so richtig viel Spaß!

Nach reiflicher Überlegung und Terminplan-Wälzung war es diese Woche endlich so weit. Das erste YouTube Video nach all der Zeit ist entstanden. Und es war so als wären wir nie weg gewesen. Vorerst gibt es ein neues Video jeden Monat. Je nachdem wie gut sie Dir und den anderen Zuschauern und Lesern gefallen und wie es unser Zeitplan erlaubt kann sich das in Zukunft durchaus ändern. Vorerst bleibt es aber bei einem Video alle 4 Wochen. Übrigens, wenn Du einen Vorschlag zu einem Video hast, dass Du dir wünscht schreib mir gerne einen Kommentar oder eine E-Mail an kontakt@heissehimbeeren.com. Ich freue mich immer riesig über Anregungen.

Bevor ich das nächste Video plane gibt es aber noch ein bisschen was über das Video von heute zu erzählen! Der Herbst ist nicht mehr wegzureden. Die Blätter färben sich langsam gelb und rot und obwohl alles nach einem goldenen Herbst aussieht sind die Nächte schon kühl und es wird früher dunkel. Das heißt neben reichlich heißer Schokolade und Kürbissuppe auch, das Halloween nicht mehr weit ist. Auch wenn Du Halloween nicht feiern solltest ist es finde ich immer eine nette Gelegenheit mal etwas neues und aufregendes zu Backen. Vor zwei Jahren war das zum Beispiel meine Spinnennetztorte. Dieses Jahr habe ich wieder einen hübsch gruseligen Halloween Kuchen für Dich. Allerdings wesentlich unkomplizierter als den letzten – aber nicht weniger authentisch.

Das Beste an unserem blutigsten Schoko Halloween Kuchen ist, dass er zum einen wirklich mega saftig und schokoladig ist und zum anderen im Handumdrehen zubereitet ist! Denkbar unkompliziert und der WOW-Faktor ist trotzdem garantiert! Außerdem ist der Kuchen das perfekte Party Mitbringsel. Das Messer zum anschneiden und servieren ist ja auch gleich mit dabei.

Natürlich gibts wie immer das ganze Rezept zum Nachlesen, ausprobieren und ausdrucken für Dich!

Der blutigste Schoko Halloween Kuchen
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 40 Minuten

Total Time: 55 Minuten

Category: Kuchen, Torte, Halloween

Cuisine: Dessert

Yield: 12 Personen

Serving Size: 12 Stücke

Der blutigste Schoko Halloween Kuchen

Zutaten

    Für den Schokokuchen:
  • 160 g Weizenmehl
  • 30 g Backkakao
  • 1,5 TL Backpulver
  • 190 g weiche Butter
  • 190 g brauner Zucker
  • 3 große Bio Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1-3 EL Milch nach Bedarf
  • 100 g Schokotropfen
    Für Creme und Schokodrip:
  • 500 g weiße/ruby Schokolade
  • 200 ml Sahne
  • 1 TL Kokosöl
  • Rote Lebensmittelfarbe (geeignet für Schokolade)

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit einem Stück Backpapier belegen.
  2. In einer Rührschüssel alle Zutaten für den Teig geben und etwa 1 Minute lang cremig aufschlagen. Dann nach Bedarf die Milch dazu geben. Der Teig sollte fluffig locker sein, aber nicht davonlaufen. Die Schokotropfen ebenfalls unterrühren und den Teig dann in die vorbereitete Form füllen.
  3. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 50-60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. In der Zwischenzeit die weiße oder Ruby Schokolade schmelzen. Schokolade mit roter Lebensmittelfarbe, die für Schokolade geeignet ist blutrot einfärben. Die Hälfte der geschmolzenen Schokolade in eine separate Schüssel geben und mit der Sahne vermischen. Die übrige Schokolade mit dem Kokosöl vermischen. Die Schokoladensahne in den Kühlschrank stellen.
  5. Den vollständig abgekühlten Kuchen von der Backkuppel befreien. Dann horizontal halbieren. Die Schokoladensahne luftig aufschlagen und den Kuchen damit füllen. Den Oberteil des Kuchens darauf setzen. Den Schokoladenguss etwas erwärmen, dass er sich gut gießen lässt und auf den Kuchen geben. Mit einem Messer oder einer Winkelpalette verteilen und über den Rand des Kuchens laufen lassen. Ein Messer in die Mitte des Kuchens bohren und bis zum servieren im Kühlschrank lagern.

Creme funktioniert sowohl mit weißer Schokolade, als auch mit Ruby Schokolade

https://heissehimbeeren.com/der-blutigste-schoko-halloween-kuchen/

Wenn Du den blutigsten Schoko Halloween Kuchen ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Nussecken

Saftige Nussecken

Saftige Nussecken mit Schokoecken, einem herrlichen Mürbeteig Boden und der leckersten, saftigen Nussmischung. Schmecken wie vom Bäcker!

Bevor es beim Bäcker diverse Aufback-Croissants, Schokohörnchen und selbst hier im Süden Deutschlands Franzbrötchen gab, da hatte das Sortiment der ansässigen Bäcker durchaus auch einiges zu bieten in Sachen süße Versuchungen. Zu den Klassikern gehörte neben einer hübschen Auswahl an Torten wie Prinzregententorte, Käsesahne Torte und Co auch immer verschiedenstes Kleingebäck wie Amerikaner, Granatsplitter und Nussecken. Echte Klassiker, die unverschämt gut schmecke. In den letzten Jahren sind diese großartigen kleinen Gebäckstücke aber mehr und mehr aus den Auslagen der Bäcker verschwunden.

Schade drum, denn wenn die guten alten Klassiker eines sind, dann lecker! Auch bei meinem Opa in der Bäckerei gab es früher übrigens die Klassiker zu kaufen. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. Zeit, die alten Klassiker wieder aufleben zu lassen! Los gehts heute mit saftigen Nussecken!

Wie unkompliziert der Klassiker tatsächlich ist, davon war ich selbst begeistert! Schon der erste Versuch war ein voller Erfolg. Die Basis für die Nussecken bildet ein klassischer Mürbeteig. Der ist etwas weicher als üblich und wird auf dem Boden eines Backblechs festgedrückt. Fehlt nur noch die Nussmasse, die gleichmäßig auf den Boden gestrichen wird.

Die Nussmasse besteht natürlich hauptsächlich aus Nüssen. 400 Gram sind es insgesamt. Ich habe mich für eine Mischung aus Walnüssen, Haselnüssen und ein paar Mandeln entschieden. Die Walnüsse geben den Nussecken ein herrliches, volles Aroma. Grundsätzlich kannst Du aber alle Nüsse verwenden, die sich in Deiner Speisekammer finden. Was das Mischverhältnis betrifft, habe ich 200 g Walnüsse, 150 g Haselnüsse und 50 g Mandeln verwendet. Das Mischverhältnis war für mich optimal. Außerdem mit von der Partie sind reichlich Butter und Zucker. Ich habe mich für braunen Zucker entschieden. Ziel ist nämlich, das Butter und Zucker karamellisieren und so das nussig karamellige Aroma bilden, das Nussecken brauchen. Außerdem kommt ein bisschen Vanilleextrakt mit in die Mischung, genau so wie eine ordentliche Portion Sahne und etwas Salz. Das Salz vertragen die Nussecken in jedem Fall. Wie immer gilt auch hier, das eine kleine Menge Salz süßem Gebäck mehr Tiefe verleiht und das Aroma hervorhebt.

Nüsse, Zucker, Salze, Vanille und Salz werden übrigens ganz einfach mit der flüssigen Butter vermengt und dann auf den Boden gestrichen. Dauert keine 5 Minuten und dann gehts auch schon ab in den Backofen damit. Hier verweilen die Nussecken etwa 35 Minuten und werden dabei golden braun. Nach dem Backen musst Du sie komplett abkühlen lassen, bevor Du sie schneiden kannst. Ich habe sie erst auf Zimmertemperatur gekühlt und danach über Nacht in den Kühlschrank gestellt. An nächsten Tag lassen sie sich wunderbar mit einem Messer mit Zähnen schneiden. Sei hierbei etwas feinfühlig damit die Ecken der Nussecken nicht abbrechen.

Fehlt noch die Schokolade. Wie genau Du sie auf die Nussecken bringst, bleibt Dir überlassen. Häufig sieht man eingetauchte Ecken, so wie bei meinen Nussecken. Aber auch schokoladige Kanten sehen überaus hübsch aus. Und ganz unkompliziert ist es, wenn Du die Schokolade einfach in Schlieren über den Nussecken verteilst. Hauptsache, sie ist drauf. So, nun gibts natürlich das komplette Rezept für Dich!

Saftige Nussecken
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Prep Time: 20 Minuten

Total Time: 20 Minuten

Category: Dessert

Cuisine: Deutsch

Yield: 9 Personen

Serving Size: 18 Stück

Nussecken

Zutaten

    Für den Mürbeteig:
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 90 g Zucker
  • 130 g weiche Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 großes Bioei
  • 50 ml Schlagsahne
  • 1/2 TL Salz
    Für die Nussmischung:
  • 400 g gemischte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln)
  • 200 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 EL Cognac (optional)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Salz
  • 100 ml Schlagsahne
    Außerdem:
  • 200 g dunkle Schokolade

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Mürbeteig Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Butter in kleine Stücke schneiden und mit zum Mehl geben. Ebenso das Ei. Daraus dann einen glatten Teig kneten. Nach und nach die Sahne dazu geben. Nach etwa 1 Minute sollte der Teig glatt und geschmeidig sein. Teig für etwa 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  3. Butter für die Nussmischung in einem Topf schmelzen. Dann die fein gehackten Nüssen, Zucker, Vanilleextrakt, Cognac und Salz, sowie die Schlagsahne dazu geben. Kurz zur Seite stellen.
  4. Mürbeteig auf dem Backblech verteilen mit den den Händen und einem Nudelholz gleichmäßig auf dem Blech ausrollen. Dann die Nussmischung darauf geben und glatt streichen.
  5. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen bis die Nussecken durchgehend golden braun sind.
  6. Nussecken nach dem Backen komplett abkühlen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stelle. Nussecken dann mit einen scharfen Messer zurecht schneiden. Schokolade schmelzen und die Ecken der Nussecken hinein tauchen.

Die Nussecken halten sich am Besten in einer Dose im Kühlschrank. Vor dem Verzehr 30 Minuten lang auf Zimmertemperatur bringen. 

https://heissehimbeeren.com/saftige-nussecken/

Wenn Du meine saftigen Nussecken ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bananenkuchen

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme

Saftiger Kokoskuchen, gefüllt mit einer luftigen Mascarponecreme und fruchtig reifen Bananen. Fertig um Handumdrehen ganze ohne Backform. Tropisch, sommerlich lecker!

Nichts geht über eine leckeren Kuchen! Ohne Kuchen ist jede Party nur ein Meeting und der Sonntagskaffee ist so ganz ohne Beilage auf Dauer auch langweilig. Und Geburtstage, die kann man ohne Kuchen quasi nicht feiern. Finde ich wenigstens. Kuchen ist was tolles!

Aber meistens auch irgendwie kompliziert und aufwendig. Versteh mich nicht falsch, ich liebe aufregende Torten und Kuchen und freue mich schon wieder riesig auf die diesjährige Heisse Himbeeren Geburtstagstorte, die es in ein paar wenigen Wochen hier auf dem Blog zu bestaunen gibt.

Manchmal, da muss es aber einfach ein bisschen einfacher sein. Nicht unbedingt vom Rezept her sondern was die Zubereitung betrifft. Besonders wenn man auf Familienbesuch, im Urlaub oder bei Freunden ist, ist die richtige Backform nicht immer zur Hand. Das Rezept verlangt aber explizit nach einer Springform mit 26 cm Durchmesser? Blöd, wenn es jetzt ausgerechnet die nicht gibt. Aber, dem kann Abhilfe geschaffen werden. Zum einen lassen sich die meisten Rezepte die eigentlich für 26 cm Springform gebacken wurden auch auf dem Blech backen. Dann wird halt eine rechteckige Torte daraus und keine Runde. Zum anderen habe ich genau für solche Fälle den Kokoskuchen mit Banane, den Du auf den Bildern bestaunen kannst auf dem Blech gebacken.

Auch der Teig Ansicht ist so einfach wie nur irgendwie möglich. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben und kommen dann in eine große Rührschüssel. 1 Minute kräftig mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine fluffig schlagen und schon gehts mit dem Teig ab aufs Blech und in den Ofen. Das Blech musst Du übrigens nicht einfetten oder so. Ein Bogen Backpapier reicht vollkommen aus als Unterlage. Ab in den Ofen damit und etwa 25-30 Minuten später ist die Grundlage unserer Torte auch schon fertig. Abgekühlt, werden noch die Ränder sauber abgeschnitten und der Kuchenboden auf der langen Seite halbiert. So genau muss das nicht sein, ein Lineal hilft aber beim besseren abschätzen.

Fehlt noch die Creme. Die wird wieder nach der “Alles in den Topf” Methode zubereitet und besteht aus Mascarpone, Schlagsahne, etwas Puderzucker und Kokossirup. Der verleiht auch schon dem Boden ein herrliches Kokos Aroma und ist im Barbedarf erhältlich. Überschüsse können übrigens ganz wunderbar in einem Pina Colada versenkt werden ;-)

Fehlt noch die Banane. Die Süße der Kokosnuss passt nämlich ganz hervorragend zur süßen Banane. Schmeckt tropisch lecker und ist mal was anderes. Die Bananenscheiben kommen einfach auf die Creme. Ebenso übrigens, wie leicht geröstete Kokoschips. Die Chips gibts im Bioregal im Supermarkt. Du kannst Sie entweder schon geröstet kaufen oder du röstest sie einfach kurzerhand selbst. Dazu kommen sie in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze auf den Herd und bräunen unter gelegentlichem Rühren ein paar Minuten vor sich hin. Bloß nicht weggehen, die Kokoschips brennen sehr schnell an! Und fertig ist er auch schon, der Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme! Optisch und geschmacklich der absolute Hit!

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 50 Minuten

Category: Kuchen, Torten

Cuisine: Dessert

Yield: 8 Personen

Serving Size: 8 Stücke

Bananenkuchen

Zutaten

    Für den Boden:
  • 250 g Butter
  • 220 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 60 ml Kokossirup
    Für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 25 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 50 g Kokossirup
    Für die Füllung:
  • 2 reife Bananen
  • 100 g Kokoschips

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier, Vanilleextrakt und etwa 2/3 des Kokossirups dazu geben und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Wenn der Boden abgekühlt sind, die Ränder abschneiden und den Boden auf der langen Seite halbieren. Mit dem restlichen Kokossirup tränken. Wer möchte kann die Kokoschips jetzt in einer heißen Pfanne ohne Öl einige Minuten rösten.
  4. Dann alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. Etwa die Hälfte der Creme auf dem ersten Boden verteilen. Eineinhalb Bananen in feine Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Dann etwa die Hälfte der gerösteten Kokoschips darauf geben und den zweiten Boden darauf setzen. Ebenfalls wieder mit Creme bestreichen und Kokoschips darauf legen. Mit Bananenscheiben und essbaren Blüten dekorieren. Wer möchte kann die Bananenscheiben für die Dekoration vorher mit etwas Zucker bestreuen und mit einem Flambierer karamelisieren.
https://heissehimbeeren.com/kokoskuchen-mit-banane-und-mascarponecreme/

Wenn Du meinen Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Zwetschgenkuchen

Saftiger Zwetschgenkuchen

Fruchtig saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig Boden und auf Wunsch mit den leckersten Butterstreuseln. Ein Gedicht mit frischen Zwetschgen und sehr einfach in der Herstellung.

Manchmal, da läuft es bei mir auch nicht nach Plan. Heute zum Beispiel war so ein Tag. Nach der Geburtstagsfeier vom Schwiegerpapa gestern bin ich heute Morgen frisch froh und munter aufgewacht und war voller Tatendrang unbedingt den leckeren Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi wie man in hier in Bayern nenn zu backen. Soweit so gut. Es folgt eine Hunderunde mit der Maus, ein gemütliches Frühstück, ein Kaffee und noch einer. Dann musste noch der Mietwagen für unseren Besuch bei Andys Oma nächstes Wochenende gebucht werden und schwups wars 14 Uhr und weit und breit kein Zwetschgenkuchen in Sicht.

Aber ich hatte den Zwetschgenkuchen ja nun mal im Beitrag vom Donnerstag versprochen und groß angekündigt – also konnte ich nicht aus. Ich halte meine Versprechen, nämlich gerne. Also ab in die Küche mit mir und losging der wilde Ritt. Die Basis unseres Zwetschgenkuchens hier bildet ein weicher, süßer Hefeteig. Womit wir bereits beim ersten Streitthema wären. Am richtigen Boden für den Zwetschgenkuchen scheiden sich nämlich die Geister. Je nach Familientradition und Region gibts da, nämlich durchaus Unterschiede. Die einen bevorzugen einen Rührteig, mancherorts ist ein Quark-Teig das Trägermaterial der Wahl und auch der Hefeteig ist ein heißer Kandidat. Je nachdem, mit welcher Variante man aufgewachsen ist, hat man da durchaus Präferenzen. Da sind wir hier in Deutschland auch nicht besser als die Italiener – gebacken von Mama oder Oma schmeckt es einfach am besten.

Selbst innerhalb von Familien können die Geschmäcker und Erwartungen da durchaus unterschiedlich sein. Mein Opa zum Beispiel war aus unerfindlichen Gründen starker Verfechter der Fraktion Rührteig. Der Rest der Familie bevorzugt Hefeteig. Komisch. Aber mein Opa mochte auch keinen Käse. Vielleicht kommen die seltsam gepolten Geschmacksnerven auch daher. Aber zurück zum wesentlichen. Der Hefeteig ist für mich die perfekte Wahl für einen Zwetschgenkuchen. Im Handumdrehen aus ein paar Zutaten zusammen geführt darf der Teig dann zunächst einmal etwas ruhen. Blöd, wenn man so wie ich unter latentem Zeitdruck steht aber nun mal nicht zu ändern. Ein Hefeteig, der lässt sich nicht hetzen.

In der Zwischenzeit könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, Wäsche waschen, ein Nickerchen machen, oder schon mal die weiteren Zutaten für den Zwetschgendatschi vorbereiten. Diese sind Zwetschgen – wer hätte es gedacht – und die Zutaten für unsere Streusel. Nämlich Butter, Zucker, Mehl, etwas Salz und wer mag etwas Zimt. Den würde ich übrigens dringend empfehlen außer Du hast eine akute Abneigung gegen Zimt. Dann lass ihn lieber weg.

Was die Zwetschgen betrifft, können die eigentlich nicht Reif genug sein. Je süßer und Saftiger, desto besser ist die Devise. Die Zwetschgen werden zunächst entsteint und dann auf den Teig gedrückt. Der ist bereit, wenn er sich im Volumen etwa verdoppelt hat. Wie lange das dauert, das ist leider schwer zu sagen. Es hängt ganz von der Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Etwa 30 – 60 Minuten darfst Du aber rechnen. Der fertig gegangene Teig kommt auf ein großes Backblech, dass Du entweder ordentlich mit Butter bestreichst oder mit Backpapier auslegst. Zwetschgen darauf und wenn Du magst, die Streusel drüber. Ich nehme für die Streusel auch gerne nur die halbe Menge und betreue dann nur den halben Kuchen damit. Das sorgt für mehr Auswahl.

Ab in den Ofen damit und etwa 35 Minuten später ist er auch schon fertig, der saftige Zwetschgenkuchen. Lauwarm serviert mit frisch geschlagener Sahne ein absolutes Gedicht. Genau so haben wir es übrigens auch gemacht. Mit 30 Minuten Verspätung stand gegen halb 5 der frischen Kuchen auf dem Tisch. Mission geglückt und für Dich gibts auch das versprochene Rezept :)

Saftiger Zwetschgenkuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 35 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 5 Minuten

Category: Kuchen

Cuisine: Deutsch

Yield: 8 Personen

Serving Size: 16 Stücke

Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 mittelgroße Bio Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Anleitung

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe einen bröseln. 1 TL des Zuckers dazu geben und mit 3 EL der lauwarmen Milch in der Mulde vermischen, bis ein glatter Vorteig entsteht. Schüssel abdecken und Vortag 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Der weil die Butter in der restlichen Milch schmelzen. Die Mischung sollte nicht wärmer als 40 Grad werden. Dann Milchmischung, den restlichen Zucker, die zwei Eier und das Salz in die Rührschüssel geben und für etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann erneut abdecken und an einem warmen Ort für 30-60 Minuten gehen lassen bis das Volumen sich mindestens verdoppelt hat.
  3. Derweil den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen putzen und entsteinen. Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerreiben bis sich schöne Streusel bilden.
  4. Den aufgegangene Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes oder mit Butter ausgestrichenes Backblech geben und dort glatt drücken. Die Zwetschgen eng darauf verteilen. Wenn Streusel verwendet werden, diese auf den Zwetschgen verteilen.
  5. Kuchen bei 190 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30-40 Minuten backen bis die Streusel und der Rand des Kuchens goldbraun sind. Abkühlen lassen und am Besten lauwarm mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

Alternativ zu Zwetschgen schmecken auf Äpfel wunderbar. 

https://heissehimbeeren.com/saftiger-zwetschgenkuchen/

Wenn Du meinen Zwetschgenkuchen ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.