Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Falafel sind aus der Küche des Nahen Ostens nicht wegzudenken. Es gibt sie vielerorts und es gibt noch mehr Rezepte dazu. Dieses ist mein Lieblingsrezept, das immer gelingt!

Falafel – seit ich vor einigen Jahren in Israel Urlaub gemacht habe, liebe ich Euch. Heiß und innig. Wie genial lecker so ein Falafel Sandwich oder ein Falafel Wrap sein kann, das wusste ich gar nicht. Hummus, roter Krautsalat, Gurken und Joghurt müssen da rein. Und Tahini. Das schmeckt um Welten geiler als jeder Döner. Du siehst schön, ich könnte mich reinlegen in eine riesige Wanne voll Falafel und mein Dasein darin glücklich zu zufrieden fristen.

Wieder daheim kam jedoch schnell die Ernüchterung. Falafel – und vor allem richtig gute Falafel – sind in Deutschland, jedenfalls in München fast nicht zu bekommen. Ich hab sie alle durchprobierst, Du darfst mir also glauben. Aber, ich bin ja bekanntermaßen eine Küchenfee und deshalb durfte selber gezaubert werden. Beim ersten Versuch mit Kichererbsen aus der Dose hat das auch wunderbar geklappt. Die Falafel sind fluffig locker und richtig schön saftig geworden. Jackpot, ich hab’s geknackt. Das Rezept kann auf dem Blog. Dachte ich … Als ich die Falafel das nächste Mal gebacken habe (selbes Rezept, selbe Zutaten, ich schwöre) sind sie mir im heißen Öl zerfallen. Ausgesprochen unschön kann ich Dir sagen. So ging das dann mal so, mal so. Und so ein Rezept kommt natürlich nicht auf den Blog. Schließlich reicht es ja, wenn ich mich am Herd ärgere. Das musst Du nicht auch noch mitmachen.

Nach langer Recherche und noch längerem Ausprobieren habe ich endlich ein Rezept gefunden, das funktioniert. Ursprünglich stammt das Rezept übrigens vom amerikanischen Bon Appetit Magazin. Deren Social Media Kanäle mag ich wirklich gerne und die Rezepte sind super toll! Und auch das Falafel Rezept ist großartig! Ich habe die Gewürze etwas angepasst und natürlich aus dem amerikanischen Cup System umgerechnet :)

Spontan funktioniert das Rezept leider nicht, die getrockneten Kichererbsen müssen für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie abgegossen und mit den restlichen Zutaten im Food Prozessor oder einem leistungsstarken Mixer klein gehäckselt. Anschließend werden aus der Masse Bällchen geformt, die dann in heißem Öl ausgebacken werden. Wichtig ist hier einerseits, dass die Bällchen richtig schön fest und kompakt sind. Du musst den Teig dafür in der Handfläche richtig drücken, dann erhalten die Bällchen Form und Bindung. Erschrick nicht, wenn der Teig zunächst etwas krümelig und bröselig wirkt. Andererseits ist es super wichtig, dass das Öl richtig heiß ist. Am besten lässt Du es aufheizen und prüfst, dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels, ob das Öl heiß genug ist. Steigen kleine Bläschen vom Holzlöffel auf, wenn Du ihn ins heiße Öl hältst, dann stimmt die Temperatur. Sollte sich Rauch bilden ist das Öl zu heiß. Nimm es dann bitte unbedingt kurz vom der Flamme, bis es aufhört zu rauchen und stell die Temperatur des Herdes runter.

Ansonsten bleibt nur noch das genießen! Am besten servierst Du die Falafel mit Hummus, Tahini, Frischen Joghurt zum Dippen oder packst alles mit frischem Gemüse und Salat in ein Pitabrot oder einen Dürüm Wrap und verspeist die Falafel so. Ich wünsche in jedem Fall einen guten Appetit :)

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan

Cuisine: Orientalisch

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Zutaten

    Für die Falafel:
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frischer Koriander
  • 50 g frische Petersilie
  • 3 EL Kichererbsen Mehl
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 2 Liter Pflanzenöl
    Zum servieren:
  • Gurke
  • Tomate
  • Rotkraut
  • Salat
  • rote Zwiebeln
  • Tahini
  • Hummus
  • Joghurt

Zubereitung

  1. Kichererbsen mit 1 Liter Wasser über Nacht in bei Zimmertemperatur einweichen. Die Kichererbsen dann abgießen. Kichererbsen in einen Food Prozessor oder einen leistungsstarken Mixer geben und dort für etwa eine Minute mixen, bis die Mischung etwa die Konsistenz von fein gehackten Nüssen hat. Kichererbsen zurück in die Schüssel geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie und Chili dann in den Food Prozessor geben und ebenfalls fein mixen. Mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten für die Falafel vermischen. Etwas Teig in die Hand nehmen und in der der Faust drucken, bis ein kompaktes Bällchen daraus entsteht. So mit dem ganzen Teig verfahren.
  3. In der Zwischenzeit Öl in einem mittelgroßen Topf erwärmen, bis es etwas 170°C hat. Das Öl ist heiß genug, wenn Du den Stiel eines hölzeren Kochlöffels hinein hältst und vom Stiel kleine Bläschen aufsteigen.
  4. Die Falafel dann unter gelegentlichem drehen in kleinen Portionen für je etwa 5 Minuten frittieren. Auf einem Küchentuch auskühlen und abtropfen lassen.
https://heissehimbeeren.com/falafel-orientalische-kichererbsen-baellchen/

Wenn Du die Falafel ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bangkok für Foodies

Bangkok, die Hauptstadt Thailands ist Metropole, geheime Foodie Hauptstadt und Sehnsuchtsort. Wie du einen kurzen Aufenthalt in dieser Stadt als echter Foodie am Besten nutzt verrate ich Dir heute.

Drei turbulente Wochen ist mein Kurzurlaub in Bangkok schon wieder her und endlich habe ich genug Zeit, meine Eindrücke und Tipps aus Bangkok für dich aufzuschreiben. Zeit wird es :) Wer mir auf Instagram folgt, konnte bereits den ein oder anderen Eindruck von meine Reise gewinnen. Nach einigen Tagen in Taiwan in denen ich Andy auf Geschäftsreise begleitet habe, ging es für uns auf dem Rückweg nach Bangkok. Erwähnen sollte ich an dieser Stelle auch, dass es nicht mein erster Besuch in Bangkok war sondern bereits mein zweiter. Rechnet man eine Zwischenlandung für 7 Jahren mit sogar mein dritter. Beim ersten richtigen Aufenthalt vor 6 Jahren haben wir allerdings so ziemlich alles falsch gemacht, was es falsch zu machen gibt. Auch wenn der erste Aufenthalt ein echter Reinfall war hatte die Stadt ihre Anziehungskraft nicht verloren und deswegen haben wir Bangkok nochmal in Angriff genommen und es dieses mal Richtig gemacht.

Gerade wenn Du, so wie ich ein echter Foodie bist, ist Bangkok ein echter Hotspot. An wenigen anderen Orten ist es so einfach, sich gesund, mega lecker und noch dazu günstig zu ernähren. Den ganzen Tag lang, zu jeder Zeit. In Thailand hält man nämlich grundsätzlich nicht viel von geregelten Essenszeiten und festen Mahlzeiten am Tag. Gegessen wird eigentlich ständig, in kleineren Portionen, frisch gekocht und überall. Dementsprechend ist es überhaupt kein Problem sich den ganzen Tag durch zu probieren und im siebten Food Himmel zu schweben. Egal ob Pad Thai, gegrilltes Hühnchen oder, wer es fancy mag, gegrillte Heuschrecken, es bleiben keine Wünsche offen. Qualität und Frische der Produkte sind in aller Regel unschlagbar. Mein bester Tipp zum Thema Streetfood: Iss an den ständen, um die sich bereits einige Leute scharen, am Besten Einheimische. Wo viele Einheimische essen ist das Essen authentisch, frisch und mit Sicherheit lecker!

Geniales Street Food findest Du in Bangkok eigentlich an jeder Ecke. Wie gesagt, der Thailänder ansich isst einfach gerne. Große Märkte sind allerdings besonders zu Empfehlen was Streetfood betrifft. Hier reihen sich die Food-Stände aneinander und es kann und darf nach Herzenslust geschlemmt werden. Mein absoluter Favourit ist der Chatuchak Market. Das ist der große Markt der Welt und es ist praktisch unmöglich, das ganze Marktgelände abzulaufen. Am Besten startest du Früh und fährst mit dem Sky Train. Mehr zu diesem praktischen Fortbewegungsmittel erzähle ich dir später. Ein früher Start in den Markttag hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist es morgens nicht so heiß und der Marktbummel durch die engen, unklimatisierten Gassen des Marktes ist angenehmer als am Nachmittag wenn die Temperaturen auf dem Markt gefühlte 50 Grad erreichen. Außerdem sind die wenigsten Touristen ganz früh unterwegs. Dadurch ist es in den Marktgassen etwas leerer und es lässt sich in aller Ruhe Bummeln und einkaufen. Zwischendurch eine frische Kokosnuss, eine frisch geschnittene Ananas oder eine leckere Suppe geben neue Energie für die Nächste Einkaufs Runde. Der Chatuchak Market lässt keine Wünsche offen. Urlaubsmitbringsel, Küchenutensilien, Exotische Früchte, Vintage Jeans, ausgefallen Klamotten kleiner Designer und das Beste Streetfood, hier findest Du einfach alles. Auch die anderen Märkte Bangkoks sind sehr sehenswert und eine gute Anlaufstelle. Etwas die den Chatuchak Market habe ich jedoch noch nirgends gesehen. Für mich shopping technisch und auch kulinarisch ein absolutes Muss.

Bevor Du aber in die Bunte Welt des Thailändischen Streetfoods eintauchen kannst, musst Du es erst mal vom Flughafen in die Stadt schaffen. Wir sind an einem Freitagabend in Bangkok angekommen und das war, gelinde gesagt eine blöde Idee. Zudem hatten wir nicht im Voraus einen Abholservice vom Hotel organisiert und durften uns also in die laaaange Schlange vor dem Taxistand stellen. 500 Meter Schlage mit gefühlt 1000 Menschen lagen vor uns. Erstaunlicherweise saßen wir schon zwei Stunden später tatsächlich im Taxi. Nur um dann 2 Stunde für die Strecke zum Hotel zu brauchen für die man ohne Verkehr etwa eine halbe Stunde unterwegs ist. Der Abholservice vom Hotel hätte zwar die Fahrzeit  auch nicht verringert, allerdings wäre uns das nervige Warten aufs Taxi erspart geblieben. Bei 30 Grad mit ungefähr 90% Luftfeuchtigkeit (Abends, im dunklen) ist das nämlich nicht wirklich prickelnd.

Ansonsten sind Taxis aber eine gute Möglichkeit, sich durch Bangkok zu bewegen. Plane jedoch immer einen Puffer ein, in Bangkok steckt nämlich pauschal im totalen Verkehrskollaps. Einzelne Staus sind eigentlich gar nicht auszumachen, da die ganze Stadt einfach kollektiv im Stau steht. Da kann es dann auch schon mal länger dauern. Wichtig ist auch, darauf zu bestehen dass der Fahrer das Taxameter einschalten. Was bei uns selbstverständlich ist, gilt in Bangkok nämlich nicht immer. Am Besten lässt Du dir vom Hotel ein Taxi rufen. Das Hotelpersonal erklärt dem Fahrer dann auf Thai wo es genau hingehen soll und stellt sicher, dass das Taxameter auch läuft. Ein kleiner Tipp von mir ist außerdem, immer eine Visitenkarte des Hotels dabei zu haben auf der die Hoteladresse auf Thai steht. Das erleichtert die Kommunikation mit dem Fahrer ungemein und führt schneller ans Ziel. Theoretisch gibt es in Bangkok noch die App Grab. Die funktioniert ähnlich wie Uber (wird dort nicht angeboten) und ermöglicht es, ein Taxi zu rufen und direkt über die App zu bezahlen und den Zielort anzugeben. Allerdings bin ich mit der App nicht warm geworden. Wohnst Du im Zentrum ist der Skytrain ein großartiges Fortbewegungsmittel. Der Skytrain ist das sehr zuverlässige öffentlich Verkehrsmittel Bangkoks neben diversen Bussen. Allerdings steht der Sky Train nie im Stau. Sehenswürdigkeiten lassen sich damit besonders gut erreichen und Du bist unabhängig vom ständigen Stau der Stadt unterwegs. Auch zu vielen Märkten kommst du mit dem Skytrain problemlos. Eine Flughafenanbildung gibt es leider nicht direkt sonder nur mit Umstieg in einen gewöhnlichen Zug.

 

Was die Unterkunft betrifft, kann ich Dir nur dringend empfehlen am Fluss oder in direkter Flussnähe zu wohnen. Nach einer hektischen Erkundungstour durch Bangkok gibt es nichts schöneres als am Fluss in einem Cafe zu sitzen und dem Booten und Schiffen auf dem Fluss zuzusehen. Das ist Seele Baumeln lassen pur und darum geht es im Urlaub schließlich auch! Viele Hotels am Fluss bieten zusätzlich eine Bootsshuttle zur Skytrain Hauptstation und in Stadtzentrum an. So bekommt man zusätzlich zur Erholung am Fluss auch gleich noch ein bisschen Sightseeing mit dem Shuttleboot geboten. Auch die stickige Stadtluft die man in Bangkok unweigerlich um sich hat ist am Fluss besser. Für Foodies gibts zudem einige tolle Restaurants und Bars am Fluss. Absolut empfehlenswert!

Rund um den Fluss befinden sich auch einige sehr schöne Skybars Bangkoks. Die wohl bekannteste ist die aus Hangover 2 – Sie gehört zum super zentral gelegenen Hotel “The Peninsular” und ist der oberhammer. Wir haben es leider in der Kürze der Zeit nicht in die Bar geschafft, sind aber mit dem Shuttleboot mehrfach daran vorbei gefahren. Nächstes mal steht diese Bar auf jeden Fall ganz oben auf meiner To See liste! Allerdings gab es auch direkt neben unserem Hotel eine tolle Sky Bar. Sie liegt etwas weiter Flussabwärts auf der anderen Seite des Flusses und bietet dadurch eine tolle Aussicht auf die Skyline des Zentrums. Das Hotel heißt übrigens Avani Riverside und man kann dort nicht nur leckere Cocktails trinken sondern auch einen leckeren Snack dazu bestellen. Mit Sicherheit nicht der günstigste Drink und Snack der Stadt, der Ausblick aus einer der Sky Bars auf die leuchtende Stadt bei Nacht ist jedoch allemal Wert.

Einen ganz besonderen Tipp für Bangkok habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Dabei war das der eigentlich Grund unserer Reise. Wer von Euch auf Netflix genauso gerne wie ich diverse Food Shows ala “Chefs Table” oder “Somebody Feed Phil” anschaut, dem dürfte der Name Gaggan ein Begriff sein. Gaggan ist ein Spitzenkoch aus Indien der in seinem gleichnamigen Restaurant in Bangkok Indische Fusionküche kreiert und der mich immer wieder total Begeistert. Sein Restaurant ist gegenwärtig das Beste in Asien und rangiert auf Platz fünf Weltweit. Als dann vor einigen Monaten klar war, dass unsere Reise nach Taiwan einen kleinen Zwischenstop in Bangkok ermöglicht, haben Andy und ich beschlossen, uns einen lange gehegten Traum zu Erfüllen und bei Gaggan essen zu gehen. Und was soll ich sagen? Es hat sich wirklich wirklich gelohnt. Entgegen der Erwartungen die man an ein so gehobenes Restaurant von Weltruhm hat saßen wir nicht in einem fein eingedeckten Speisesaal sondern entlang einer Theke in der Versuchsküche des Restaurants. Insgesamt finden 14 Personen an der Theme Platz. Die Speisekarte besteht aus 25 Emojis. Jedes steht für einen Gang der in den nächsten 2-3 Stunden serviert werden wird. Zu Rockmusik und großartigen Erklärungen vom Koch persönlich begibt man sich auf die Reise mit vielen Geschmacksexplosionen, optischen Täuschungen und ganz viel Staunen. Ein wirklich unvergesslicher Abend mit gutem Essen, tollen Gesprächen und einem Restaurant Team, dass einen auf fast schon familiäre Art und Weise willkommen heißt.

Kurz bevor unsere kulinarische Reise durch die Emoji Speisekarte von Gaggan begonnen hat, gab es jedoch einen Moment indem nur ganz Kurz nur wir beide existiert haben auf dieser Welt. Während um uns herum noch die letzten Vorbereitungen für das Dinner liefen hat Andy mich gefragt, ob ich ihn heiraten will. Und ich habe ja gesagt :)

Wenn Du magst nehme ich Dich in den nächsten Monaten und Jahren mit auf meine neue Reise aus Braut to be. Ich freu mich riesig!

 

Israel – Von verzauberten Gärten, toten Meeren und phantastischen Stränden, Tel Aviv Urlaub

tel aviv urlaub

Wir lassen Jerusalem hinter uns. Sechs spannende Tage mit unglaublich vielen Eindrücken durften wir schon in Israel verbringen. Mehr zum ersten Teil der Reise erfahrt Ihr hier. Vor uns liegen weitere 8 Tage voll neuer Entdeckungen, grandiosen Orten und leckerem Essen. In unseren Mietwagen passt nach sorgfältigen Beladen mit unserem Gepäck nichts mehr. Voll beladen fahren wir los. Vor uns liegen vier Stunden Autofahrt nach Tiberias am See Genezareth.

tel aviv urlaub

Autofahren in Israel ist erstaunlich entspannt. Der Fahrstiel der Einheimischen ist zwar etwas aktiver als wir es von deutschen Straßen gewöhnt sind, mit Navi und gebührendem Respekt ist aber auch das kein Problem. Dank Internet im Auto empfangen wir sogar deutsches Radio. Mit Radio Arabella durch Israel – mal was anderes. Aber so hören wir immerhin gelegentlich deutsche Nachrichten. Am Ziel angekommen erwartet uns eine grandiose Aussicht, Seeblick. Gegenüber am anderen Ufer des Sees, blicken wir auf die Golanhöhen. Dahinter UN Sperrgebiet und Syrien. Auch wenn man natürlich um die geographische Lage Israels weiß, wird einem hier die räumliche Nähe zu Krieg und Terror bewusst. Wir haben Glück, dürfen auf „unserer“ Seite des Sees in Frieden Urlaub machen.

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Israel – Eine kulinarische Pilgerreise

jerusalem urlaub

Alles Neu macht der September … Wie versprochen gibt es unter diesem Motto in Zukunft „mehr“ auf dem Blog. Und zwar von allem: Mehr Rezepte, mehr Social Media Posts, mehr Videos und mehr Geschichten aus meinem Leben. Bevor am Donnerstag mein erstes Back-Video auf YouTube zu sehen sein wird, gehts heute los mit „mehr Geschichten“. Wer mir auf Instagram folgt hat ja bestimmt in meinen Storys gesehen, dass ich meinen Urlaub in diesem Jahr in Israel verbringen durfte. Was ich erlebt habe und wie ich Land und Leute kennen lernen durfte, erfahrt Ihr heute und nächste Woche Dienstag in meinen Reiseberichten.

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München, 7 Uhr morgens, 14 Grad und Nieselregen … Die Heimat macht uns die Abreise in den Urlaub wirklich nicht schwer. Nach grandiosen Sommerwochen, spüren wir heute den ersten Anflug von Herbst. Mitte August kann das schon mal passieren. Um so besser, dass uns die Aussichten für die kommenden 14 Tage vor allem eines versprechen: Sommer, Sonne, Sonnenschein. Dass das in einem Land das größtenteils aus Wüste besteht auch mal Temperaturen von 50 Grad bedeuten kann, haben wir zu diesem Zeitpunkt irgendwie nicht so richtig durchdacht.

jerusalem urlaub

Begleitet werde ich auf dieser Reise von Andy, meinen Eltern und einem Freund aus Kindertagen, der das vergangene Jahr im Israel gelebt hat. Die Reise nach Israel klappt, trotz vorheriger Bedenken, ganz ohne Probleme. Von den Sicherheitsvorkehrungen für Flüge nach Israel könnten sich so einige Airlines noch eine Scheibe abschneiden. Selbiges gilt auch für das Essen im Flugzeug. Normalerweise werfe ich einen Blick aufs Tablett, schnuppere am warmen Gericht und bleibe dann, wenn überhaupt bei Obst und Joghurt. Da komme ich lieber mit viel Hunger am Ziel an, als sowas zu Essen. Ist bei El Al aber nicht so. Das Essen im Flugzeug war – und das meine ich wirklich ernst – unfassbar lecker. Und sehr authentisch. Es gab nämlich schon im Flieger Hummus und Pitabrot. Erstes Fazit: Kochen können sie, die Israelis.

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