Schnelles Kichererbsen Curry

Würzig-Aromatisches Kichererbsen Curry auf indische Art. Zubereitet in nur 15 Minuten und servier mit Reis und Joghurt ein absoluter Genuss.

Die Tage werden kürzer und spätestens nächste Woche ist auch das Wetter offiziell auf Herbst gepolt. Wobei ich ja aktuell die Mittagspausen im Hofgarten und generell an der frischen Luft noch sehr genieße muss ich sagen. Trotzdem freue ich mich schon auf die gemütliche Zeit mit all den herrlichen Suppen, Eintöpfen, einer großen Tasse heißer Schokolade und natürlich mit Currys.

Nichts wärmt besser nach einer langen Runde mit der Hundemaus oder einem verregneten Nachhauseweg (der Regenschirm liegt an solchen Tagen natürlich zuverlässig daheim an der Garderobe) als ein aromatisches Curry. Und genau das habe ich heute auch im Gepäck. Ich ja generell ein Freund verschiedenster Currys. Bisher habe ich vor allem Rezepte für Thailändische Currys gekocht. Aber, ich bin ein großer Fan der indischen Küche. Mit all ihren Farben, Aromen und Zutaten ist sie so einzigartig wie vielfältig. Und so ganz nebenbei haben wir einen Inder im Nachbarort, der einfach zum Niederknien ist. Daher kommt übrigens auch die Inspiration für das schnelle Kichererbsen Curry.

Neben den wunderbaren Aromen des Currys ist das Tolle daran, das es im Handumdrehen zubereitet ist. 15 Minuten in der Küche und insgesamt 25 Minuten dauert es, bis das leckere, dampfende Curry auf dem Tisch steht. Das ist garantiert schneller als die meisten Lieferdienste dieser Welt!

Los gehts damit, den Reis zu kochen. Ich verwende eigentlich immer Basmatireis und kochen den Reis mit der gleichen Menge Wasser in einem kleinen Topf. Mit Deckel drauf. Der Reis kocht so zunächst für 15 Minuten und darf dann nochmal 10 Minuten abseits der Flamme ziehen. Der Deckel bleibt die ganze Zeit geschlossen. Mehr braucht es nicht zum perfekten Reis.

In der Zwischenzeit hast Du reichlich Zeit das Curry vorzubereiten. Die Kichererbsen werden durch die verschiedenen Gewürze herrlich aromatisch und die Dosentomaten passen perfekt in die Sauce. Mit Dosentomaten machst Du übrigens nie etwas falsch. Sie kommen reif und aromatisch in die Dose und behalten diesen herrlichen Geschmack so auch bei. Für leckere Tomatensauce das ganze Jahr über sind die das Beste. Die verschiedenen Gewürze und der Joghurt in der Sauce sorgen für das typische, indische Curry Aroma. Abgeschmeckt mit Salz und Zucker und serviert mit Naturjoghurt ist Dein leckeres Abendessen auch schon fertig.

Übrigens lässt sich das Kichererbsen Curry super vorbereiten und sogar einfrieren. Am zweiten oder dritten Tag wird es sogar nochmal etwas aromatischer, finde ich. Wie ein guter Eintopf quasi.

Schnelles Kichererbsen Curry
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Indisch

Portionen: 2 Personen

Kichererbsen Curry

Zutaten

  • 1 große Zwiebel(n)
  • 20 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Geeh (oder Butterschmalz)
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 400 g
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Chilipulver (mehr nach Geschmack)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersaat Gemahlen
  • 100 g Naturjoghurt
  • Salz
  • Zucker
  • 1 Tasse Reis
  • Naturjoghurt zum servieren

Anleitung

  1. Reis mit der selben Menge Wasser in einen Topf geben und bei geschlossenem Deckel zum kochen bringen. Dann auf die kleinste Stufe stellen und für 15 Minuten köcheln lassen. Dabei den Deckel geschlossen halten. Reis im Anschluss von der Flamme nehmen und weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
  2. Derweil Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Kichererbsen abgießen und abwaschen. Geeh in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinein geben und kurz anschwitzen. Garam Masala, Kurkuma, Chilipulver, Kreuzkümmel und die gemahlen Koriandersaat mit in die Pfanne geben. Kurz mit anbraten. Dann die Kichererbsen und die Dosentomaten in die Pfanne geben. Die Dose der Tomaten mit Wasser auffüllen und ebenfalls in die Pfanne geben.
  3. Curry bei geschlossenem Deckel für etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dann Joghurt dazu geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Nochmal einige Minuten ziehen lassen.
  4. Mit dem Reis und etwas Joghurt servieren.

Hinweis:

Tipp: Das Curry hält sich im Kühlschrank einige Tage lang und lässt sich prima aufwärmen.

https://heissehimbeeren.com/schnelles-kichererbsen-curry/

Wenn Du das Kichererbsen Curry ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Spaghetti alla Puttanesca

Spaghetti alla Puttanesca

Perfekt al dente gekochte Spaghetti, serviert in einer aromatischen Tomatensauce mit Kapern, Sardelle und Oliven. Das perfekte schnelle Abendessen – zubereitet in 15 Minuten.

Große Pastaliebe ist das Motto der Woche! Denn sind wir mal ehrlich, nach einem verregneten, grauen Arbeitstag gibt es nichts Besseres als ein herzhaftes, warmes Abendessen. Die italienische Küche hat da ja so einiges zu bieten und kann im Endeffekt gleichgesetzt werden mit Soulfood. Ich denke da zum Beispiel an Minestrone, Spaghetti Carbonara und Co. – während aber eine Minestrone zum Beispiel durchaus etwas Zeitaufwendiger in der Zubereitung ist und erst durch langes köcheln auf dem Herd ihr volles Aroma entwickelt gibt es durchaus auch Gerichte, die etwas Feierabend-Tauglicher sind.

Wobei sich Minestrone wunderbar einfrieren lässt und ein echter Lebensretter für Abende mit ganz viel Hunger und noch mehr Ungeduld sind. Ein anderes, schnelles Rezept für ein grandioses Abendessen habe ich heute gekocht. Es gibt Spaghetti alla Puttanesca. Wörtlich übersetzt heißt das in etwa so viel wie Spaghetti nach Hurenart. Woher der Name nun kommt, das weiß keiner so genau. Fakt ist, dass Spaghetti alla Puttanesca ein Hochgenuss sein können. Wenn sie richtig zubereitet sind.

Die Basis bildet eine Tomatensauce. Die ist verfeinert durch Sardellen, Kapern und schwarze Oliven. Bei mir jeweils klassische Zutaten, die sich im Vorratsschrank finden. Die Sardellen werden zunächst gemeinsam mit Knoblauch und Zwiebeln angeschwitzt und zerfallen dabei komplett. In der fertigen Sauce finden sich also keinerlei Sardellen Stückchen mehr. Die Kapern wiederum habe ich ganz gelassen. Solltest du recht große Kapern haben kannst du sie aber gerne auch hacken. Die schwarzen Oliven verwende ich gerne mit Stein. Die sind einfach aromatischer als die entsteinte Variante.

Zubereitet sind die Spaghetti alla Puttanesca übrigens in etwa 15 Minuten. So lange dauert es auch etwa, bis das Nudelwasser kocht und die Spaghetti gekocht sind. Abendessen im Handumdrehen quasi. Übrigens gebe ich gerne einige Chiliflocken mit in die Sauce. Das ist zwar nicht ganz traditionell, ich finde, aber die Sauce verträgt es gut. Parmesan allerdings wird Klassischerweise nicht zu den Spaghetti alla Puttanesca serviert. Die aromatische Sauce, die durch Kapern, Sardellen und Oliven schon ordentlich Salz abbekommt auch ganz herrlich ohne zusätzlichen Parmesan aus.

Ach ja, eins noch. Statt Spaghetti habe ich für das Essen auf den Fotos Bavette verwendet. Die sind etwas dicker als Spaghetti, aber nicht so breit wie Tagliatelle. Ich mag sie sehr, weil sie einen schönen Biss haben und man einfach etwas mehr Nudel auf der Gabel hat. So, genug der langen Reden. Los gehts mit dem Rezept.

Spaghetti alla Puttanesca
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Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Italienisch

Portionen: 2 Personen

Spaghetti alla Puttanesca

Zutaten

  • 250 g Spaghetti
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 6 Sardellen Filets in Öl
  • 25 g Kapern (abgetropft)
  • 75 g schwarze Oliven
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL guter Rotwein
  • Olivenöl
  • Salz
  • Chilischote

Anleitung

  1. Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen. Knoblauch, Zwiebel und Sardellenfilets fein hacken. In einer Pfanne etwa 2 EL Olivenöl erwärmen. Knoblauch, Zwiebeln und Sardellen darin glasig dünsten bis die Sardellenstückchen komplett zerfallen sind.
  2. Mit Rotwein ablöschen. Die Dosentomaten und einen Schluck Wasser mit in die Pfanne geben. Kapern und Schwarze Oliven hinzufügen. Sauce köcheln lassen. Mit Salz und Chili abschmecken.
  3. Nudeln nach Packungsangabe al dente garen. Abgießen und etwa eine Tasse vom Nudelwasser auffangen. Nudeln mit in die Pfanne geben. Nach Bedarf Nudelwasser für die Konsistenz dazugeben. Wenn die Nudeln gut mit Sauce ummantelt sind direkt heiß und frisch servieren.

Hinweis:

Wenn Du es Vegetarisch willst kannst Du die Sardellen auch weglassen. Schmeckt auch so herrlich! 

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Wenn du die Spaghetti alla Puttanesca ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren

Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Roll it yourself ist das Motto der Woche! Nach Pho und Banh Mi Sandwiches dürften es Dich als treuen Leser nicht weiter wundern, dass ich ein großer Fan von Vietnamesischer Küche bin. Auch, wenn ich das Land noch nie bereist habe finde ich die Küche großartig. Frische, gesunde Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und grandiose Aromen. Ein echter Publikumsliebling könnte man sagen und das bestätigt auch der Umstand, dass gefühlt jedes neu eröffnete Restaurant im Moment ein Vietnamese ist.

Auch zu Hause sind die Lieblingsgerichte vom Vietnamesen recht unkompliziert zubereitet. Klar, aromatischen Suppen wie Pho brauchen eine gewisse Kochzeit, andere Vertreter der Vietnamesischen Küche wiederum sind echte Express Kandidaten. Dazu zählen vor allem die leckeren Vietnamesischen Sommerrollen. Die gibt es nicht zur beim Vietnamesen, auch viele Thai Restaurants und andere Asiaten haben sie mittlerweile auf der Speisekarte stehen. Vereinfacht gesagt ist einen Sommerrolle sowas wie eine unfrisierte Frühlingsrolle. In ein eingeweichtes Reispapierblatt werden allerhand leckere Zutaten eingewickelt. Meisten Reisnudeln, Gemüse, Salat, Kräuter und Fleisch, Garnelen oder Tofu. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und auch kleingeschnittenes Obst schmeckt sehr lecker in den Röllchen.

Aromatisch gesehen bringen hier nur die Kräuter etwas Pepp mit. Die richtige Geschmacksknospenexplosion liefert dann die passenden Dipsauce. Hier gibts tausende verschiedener Rezepte und vermutlich verhält es sich ganz ähnlich wie in Italien: Jede Familie hat da ein eigenes Geheimrezept. Ich jedenfalls konnte mich nicht für eine einzige Dipsauce entschieden und deswegen gibts zwei verschiedene: Eine mit Erdnuss und eine Ohne. Schmecken tun sie ganz unterschiedlich auch, wenn der einzige Unterschied in Wahrheit nur die Erdnussbutter ist. Macht aber in Konsistenz und Aroma einen wahnsinnigen Unterschied kann ich Dir sagen.

Bleibt noch zu besprechen wie man so eine Sommerrolle denn Fachgerecht rollt. Eines sage ich gleich mal vorweg, das eingeweichte Reispapier ist klebrig. Sehr klebrig. Das ist super für die Stabilität der Rolle – nicht so toll allerdings, wenn das Papier falsch zusammenklebt. Nach ein oder zwei Rollen hat man den Dreh aber meisten raus. Generell läuft es so: Das Reispapier wird kurz ins Wasser gehalten und darf dann für etwa 3–5 Minuten quellen. Dann ist es bereit gefüllt zu werden. Die Füllung legst Du dazu in die Mitte und los gehts. Die Füllung kommt in die Mitte des Reispapiers. Dann klappst Du eine Seite des Reispapiers längs über die Füllung. Die beiden Seiten werden eingeklappt und dann rollst Du die Rolle einfach auf. Klingt kompliziert? Ist es nicht :) gezeigt ist sowas aber schneller als erklärt, deshalb gibts natürlich nochmal Step by Step Bilder:

Was die Füllung betrifft, sind Deiner Fantasie wie gesagt keine Grenzen gesetzt. Für die Sommerrollen auf den Bildern habe ich folgendes verwendet: gekochte Reisnudeln, Salat, Karotte, Rotkohl, Koriander, Minze (sooo lecker!), verschiedenste Sprossen, Gurke, Garnelen und eingelegtes Rindfleisch. Super lecker ist auch Mango, milde Chilischote, Rucola und Co! Übrigens – wenn Du eine größere Truppe zu Besuche bekommst, sind Sommerrollen eine wunderbare Idee. Du bereitest einfach schon im Voraus die Dipsaucen vor und schnippelst die Füllung. Kurz bevor es essen gibt, brätst Du das Fleisch oder den Tofu an und weichst das Reispapier ein. Im Asiamarkt gibts für das Reispapier spezielle Behälter zum Einweichen, ich nutze gerne feuchte Küchenrolle, die ich dann zwischen die angefeuchteten Reispapierblätter lege, um sie zu trennen. Funktioniert auch ganz wunderbar.

Sommerrollen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Asiatisch

Portionen: 2 Personen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Zutaten

    Für den Erdnussdip:
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 1 Chilischote
    Für den klassischen Vietnamesischen Dip:
  • 4 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
    Für die Sommerrollen:
  • 8 Blätter Reispapier
  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Karotte
  • 1/4 Gurke
  • Sprossen
  • Salat
  • Minze
  • Koriander
  • 50 g Garnelen
  • 50 g Rindfleisch
  • 50 g Tofu (für vegane/vegetarische Sommerrollen)
    Zum Einlegen von Tofu und Rindfleisch:
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl zum anbraten

Anleitung

    Für die Erdnuss Dipsauce:
  1. Erdnussbutter, braunen Zucker, Reisessig, Limettensaft und Fischsauce gut verrühren. Chilischote fein hacken und ebenfalls zur Dipsauce geben. Mit Fischsauce/Sojasauce abschmecken.
    Für den vietnamesischen Dip:
  1. Braunenen Zucker mit Reisessig, Limettensaft und Fischsauce vermischen Knoblauchzehen und Ingwer fein reiben und die Chilischote fein hacken. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.
    Für die Sommerrollen:
  1. Fleisch oder Tofu mindestens eine Stunde vor dem anbraten einlegen. Dafür alle Zutaten für die Marinade vermischen. Fleisch oder Tofu dann in etwas Kokosöl anbraten.
  2. Reisnudeln nach Packungsangaben kochen, die restlichen Zutaten in feine Stifte schneiden und alle Zutaten für die Füllung in kleinen Schälchen bereitstellen.
  3. Reispapier dann nach Packungsangabe einweichen und schon kann es los gehen mit dem Rollen der Sommerrollen!

Hinweis:

Die Dipsaucen, das Marinieren von Fleisch und Tofu sowie das Schnippeln der Füllungszutaten lassen sich wunderbar im Voraus erledigen. Das macht Sommerrollen zu perfekten Gericht für ein Abendessen mit Freunden. 

https://heissehimbeeren.com/sommerrollen/

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Spaß beim Sommerrollen rollen. Wenn Du mein Rezept ausprobierst freue ich mich wie immer über einen Kommentar und über ein Foto Deiner Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Aprikosenkuchen

Kleine Aprikosenkuchen

Rezept für saftige kleine Aprikosenkuchen – saftige Aprikosen, frische Quarkcreme und ein fluffiger Mandelboden ergeben die perfekten kleinen Aprikosenkuchen.

Endlich Urlaub! Eine ganze Woche Freizeit liegt vor Andy und mir und ich freue mich wirklich sehr. Wir haben nichts vor, keine Termine und Verpflichtungen und es ist einfach Traumhaft. Na ja, eine kleine haarige Verpflichtung haben wir schon – die Hundemaus – aber ausgedehnte Spaziergänge im englischen Garten kann man wohl kaum “Verpflichtung” nennen.

Keine Pläne heißt für mich übrigens keineswegs auch keine Küche. Ich koche und backe einfach viel zu gerne und nutze die freien Tage zum Ausprobieren, Brot backen und Rezepte entwerfen. Alles ganz ohne Zwang und druck und essen müssen wir schließlich auch was. Außerdem wäre es schade, die wunderbaren Früchte, die es gerade in rauen Mengen direkt aus der Region gibt einfach zu ignorieren.

So kam es übrigens auch den leckeren kleinen Aprikosenkuchen mit Quarkcreme, die du auf den Bildern siehst. Auf meinem wöchentlichen Marktbesuch gab es nämlich reichlich original österreichische Marillen in grandioser Qualität. Da musste ich natürlich welche mitnehmen. Marillen ist der österreichische Begriff für Aprikosen. Reif geerntet und mit dank kurzer Transportwege herrlich frisch sind sie eine Wucht.

In unserem Törtchen kommen sie gleich auf zwei Arten zum Einsatz. Einmal als Marillen Kompott, dafür kochst Du einfach die halbierten Früchte mit etwas Zucker bei kleiner Hitze im geschlossene Topf für einige Minuten, bis die Marillen komplett zerfallen sind. Das kannst Du übrigens hervorragend machen, während der Kuchenboden im Ofen bäckt. Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema – kombiniert zu Marillen und sahniger Quarkcreme habe ich einen luftigen Mandelboden. Passt aromatisch perfekt und bringt eine besondere Mandelnote mit ins Spiel.

Das Marillen Kompott kommt als Füllung in die kleinen Aprikosenkuchen. Um das zu erreichen brauchst Du einen Spritzbeutel, in den Du die Quarkcreme füllst. Damit spritzt Du einen Ring auf die untere Hälfte des Kuchenbodens. In die Mitte kommt das Marillen Kompott – Deckel darauf und die kleinen Aprikosenkuchen mit der restlichen Creme dekorieren. Die Marillen Spalten obendrauf bilden den krönenden Abschluss. Durch den fluffigen Kuchenboden, die luftig lockere Creme und das fruchtige Aprikosenkompott schmeckt der Kuchen herrlich leicht. Er zerfällt quasi von selbst im Mund und schmeckt einfach himmlisch.

Übrigens, wenn Du die kleinen Aprikosenkuchen fertig machst und vor dem Servieren nochmal über Nacht in den Kühlschrank stellst schmecken sie fast noch ein bisschen besser. Quarkcreme und Marillen Kompott haben dann Zeit in die Kuchenböden einzuziehen und die kleinen Aprikosenkuchen werden nochmal saftiger. Ich verstehe aber auch vollkommen, wenn Du es nicht so lange aushältst und die Kuchen direkt verspeist ;-)

Kleine Aprikosenkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 55 Minuten

Kuchen, Torte, Dessert

Dessert

Portionen: 6 Personen

Aprikosenkuchen

Zutaten

    Für den Kuchenboden:
  • 4 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g weißer Zucker
  • 200 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für das Marillen Kompott:
  • 250 g reiche Marillen (Aprikosen)
  • 50 g weißer Zucker
    Für die Creme:
  • 250 g Quark (Halbfettstufe)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 70 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillextrakt
  • 100 g Marillen (Aprikosen)
    Utensilien:
  • 1 Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser
  • 1 runter Ausstecher mit 8 cm Durchmesser
  • 1 Spritzbeutel mit Sterntülle

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen. Die Eier und die weiche Butter in eine große Rührschüssel geben. Durch ein Sieb Zucker, Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver ebenfalls in die Rührschüssel sieben. Vanilleextrakt dazu geben und alles für 1 Minute bei hoher Stufe mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät luftig aufschlagen.
  2. Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Während der Kuchenboden bäckt die Marillen für das Kompott halbieren und mit dem Zucker in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Wenn der Kochenboden und das Marillenkompott komplett abgekühlt sind mit dem Ausstecher sechs Kreise aus dem Kuchenboden ausstechen. Die kleinen Kuchenkreise waagerecht durchschneiden.
  5. Quark, Sahne, Puderzucker und Vanilleextrakt in eine Rührschüssel geben und zu einer steifen Creme aufschlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Jeweils auf den unteren der kleinen Kuchenböden einen Ring auf Quarkcreme spritzen. Die Mitte mit Marillenkompott füllen und den oberen Teil des Kuchenbodens darauf setzen.
  6. Die kleinen Kuchen mit der restlichen Creme dekorieren. Marillen in schmale spalten schneiden und die kleinen Kuchen damit garnieren. Essbare Blüten verleihen den Kuchen den letzten Schliff

Hinweis:

Kuchen bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern. Eine Nacht im Kühlschrank macht die kleinen Kuchen noch saftiger. 

https://heissehimbeeren.com/kleine-aprikosenkuchen-mit-quarkcreme/

Wenn Du meine kleinen Aprikosenkuchen mit Quarkcreme ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Veganer Schokokuchen

Der Beste vegane Schokokuchen

Saftiger Schokokuchen, gefüllt mit fluffiger Schoko Sahne und umhüllt mit einer herrlichen Schokoladencreme – und das alles ganz Vegan und unfassbar lecker. Das muss einfach der perfekte Schokokuchen sein.

Heute wirst Du Zeuge einer echten Premiere hierauf HeisseHimbeeren. Schokoladenkuchen und Backrezepte gibt es zwar schon allerlei hier auf dem Blog, allerdings gab es noch nie ein komplett veganes Backrezept. Der Mensch wächst mit seinen Herausforderungen heißt es. Der Geburtstag einer lieben Kollegin, die sich Vegan ernährt war, also die perfekte Gelegenheit, in die Welt der Veganen Backrezepte einzutauchen und auszuprobieren, wie das Backen ganz ohne Eier funktioniert und ob das denn auch schmeckt. So viel sei verraten, geschmeckt hat der vegan Schokokuchen wirklich ausgezeichnet. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es der beste Schokoladenkuchen ist, den ich bisher je gebacken habe. Und das will wirklich was heißen!

Gleich vorne weg, ich selbst lebe nicht komplett vegan. Allerdings esse ich den Großteil der Woche vegetarisch und wann immer möglich auch vegan. Ein typischer Flexitarier also. Was herzhafte Gerichte betrifft liebe ich vegane Varianten wie Tofu und Co, wenn sie gut zubereitet sind. Veganes Backen war für mich bisher zwar immer ein super interessantes Thema, ich habe mich aber nie so richtig dran getraut. Klar, Butter lässt sich in der Regel ohne Probleme durch eine Vegane Alternative ersetzen und Kuhmilch lässt sich auch herrlich durch Mandelmilch und Co austauschen, zwei große Sorgenkinder hatte ich, aber immer, wenn es im veganes Gebäck geht: Eier und Sahne. Eier sorgen im jedem Kuchen für Bindung und die nötige Fluffigkeit. Umso erstaunter war ich, wie saftig und fluffig der vegane Schokokuchen geworden ist. Die Eier werden in diesem Rezept durch Apfelmus ersetzt. Statt Sahne für die Schokoladen Ganache habe ich Vegane Schlagcreme verwendet. Die gibt es im Supermarkt im Kühlregal. Lieber hätte ich jedoch eine Vegane Hafer “Sahne” verwendet, die ist aber chronisch ausverkauft in meinem Supermarkt. Wenn das mal nicht für Qualität spricht! Die Inspiration zum Rezept habe ich übrigens vom Blog der wunderbaren Bianca Zapatka. Sie hat ganz viele herrliche Vegetarische und Vegane Rezepte auf Ihrem Blog.

Los gehts für unseren veganen Schokokuchen wie immer mit den Kuchenböden. Aus pflanzlicher Milch und Zitronensaft entsteht eine vegane Buttermilch. Die wird mit Mehl, Kakaopulver, Zucker, Natron und Backpulver zusammen vermischt. Außerdem kommt eine Mischung aus starkem, heißem Kaffee, Vanilleextrakt, Öl und Apfelmus mit dazu. Aus diesen Zutaten entsteht ein cremiger Teig. Der wird dann in einer runden Springform gebacken. Wie immer habe ich eine Form mit 16 cm Durchmesser verwendet. Wenn Du einen größeren Schokokuchen backen möchtest, verdopple einfach die angegebene Mengen und backe den Teig in einer Form mit 26 oder 28 cm Durchmesser.

Während der Kuchen backt, hast Du reichlich Zeit, um die Schokoladen Ganache zum Ummanteln des Kuchens sowie die Schokoladensahne für die Füllung vorzubereiten. Dafür brauchst Du nur pflanzliche Schlagcreme, vegane Schokolade und Ahornsirup. Ein Teil der Ganache wird später einfach mit etwas mehr Schlagcreme vermischt und nach dem Abkühlen zur Schokoladensahne aufgeschlagen. Als vegane Schokolade habe ich meine liebste Zartbitterschokolade von Lindt verwendet. Die ist nämlich ganz aus Versehen Vegan und enthält keinerlei tierische Produkte.

Nach dem Backen und abkühlen wird der Kuchen gefüllt. Zusätzlich zur Schokoladensahne habe ich noch selbst eingemachte Kirschmarmelade verwendet. Passt perfekt und schmeckt sehr lecker, ist aber kein Muss. Nur Schokosahne oder aber auch jede andere Marmelade funktionieren bestimmt genauso gut. Sehr gut vorstellen könnte ich mir übrigens auch Erdnussbutter …

Bis zum Servieren darf unsere veganer Schokokuchen nochmal in den Kühlschrank. Wenn er vor dem Anschneiden über Nacht durchziehen kann, wird er nochmal saftiger und schmeckt einfach nur unwiderstehlich lecker! Ich bin absolut begeistert und unternehme mit Sicherheit noch den ein oder anderen Ausflug in die Welt der Veganen Backwaren!

Der Beste vegane Schokokuchen
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 45 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 15 Minuten

Kuchen, Schokolade, Backen, Torte, Vegan

Dessert

Portionen: 1 Torte mit 16 cm Durchmesser

Veganer Schokokuchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 120 ml pflanzliche Milch (lecker sind besonders Mandel oder Kokos)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 120 ml heißer, starker Kaffee
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 90 ml Pflanzenöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 60 g Apfelmus
  • 120 g Mehl
  • 60 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
    Für die Schokoladen Ganache:
  • 120 g Vegane Schlagcreme
  • 170 g vegane Schokolade
  • 2 EL Ahornsirup
    Für die Schokoladensahne:
  • 40 g der Schokoladen Ganache
  • 40 g vegane Schlagcreme
    Außerdem:
  • Kirschmarmelade
  • Frische Beeren für die Dekoration

Anleitung

  1. Zunächst den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Springform mit 16 cm Durchmesser mit Pflanzenöl einfetten. Die pflanzliche Milch mit dem Zitronensaft vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Es entsteht eine pflanzliche Buttermilch.
  2. Den heißen Kaffee mit Vanilleextrakt, dem Pflanzenöl und dem Apfelmus vermischen. In einer separaten, größeren Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz mit einem Schneebesen vermischen bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Dann die pflanzliche Buttermilch und die Kaffee-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem cremigen Teig verrühren.
  3. Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und für ca. 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Währenddessen die vegane Schlagcreme in einem kleinen Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen. Dann den Ahornsirup und die Schokolade in kleinen Stücken dazu geben. Topf vom Feuer nehmen und zudecken. Gelegentlich umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. 40 g der Schokoladencreme mit 40 g Schlagcreme mischen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Die restlichen Schokoladencreme bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Nach etwa 2 Stunden ist sie streichfähig.
  5. Den abgekühlten Kuchen horizontal durchschneiden. Die Schokoladensahne aus dem Kühlschrank cremig aufschlagen und den Kuchen damit und mit etwa 2 EL Kirschmarmelade füllen. Den zweiten Boden darauf setzen und die ganze Torte mit der Schokoladen Ganache einstreichen.
  6. Torte mit Beeren garnieren und bis zum servieren im Kühlschrank lagern.
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Wenn Du den veganen Schokokuchen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.