Glücklichmacher Salat

Der Ernte Frischer Salat mit gekochten Kartoffeln, Grünen Bohnen, geräuchertem Lachs und dem leckersten Dressing aller Zeiten.

Was für eine Woche! Ich hoffe, Du hast einen weniger prall gefüllten Zeitplan als ich. Irgendwie gelingt es mir in letzter Zeit nicht, eine halbwegs machbare Woche zu planen in der sich nicht eine Aufgabe an die nächste reiht. Allerdings sind es nur schöne Projekte, die in letzter Zeit meiner Aufmerksamkeit fordern. Das ist ja immerhin schon mal etwas.

Gerade wenn das Leben etwas fordernder ist, ist es mir besonders wichtig auf eine gesunde Ernährung zu achten. Je ausgewogener ich in solchen Wochen koche und esse, desto mehr Energie habe ich. Außerdem gibt man besonders in der Erkältungszeit diversen Viren die durch die Gegend fliegen, keine Chance. Deswegen gibts heute ein richtig ausgewogenes, leckeres Rezept für einen Salat der zwar Gesund aber trotzdem Mega lecker ist und sehr glücklich macht. Das kann nämlich nicht nur ein Schnitzel sondern auch ein leckerer Salat, wenn man weiß wie es geht.

Ich esse sehr gerne Salat. Allerdings selten die, die in Restaurants auf der Karte stehen. Die finde ich meistens uninspiriert und furchtbar langweilig. Das muss aber nicht sein. Deswegen liebe ich es, aufregende leckere Salate zu basteln die richtig Appetit aufs essen machen. Die Basis für unseren Salat heute bilden gemischte Wildkräuter. Die gibts häufig auf Bauernmärkten zu kaufen. Sie enthalten eine bunte Mischung aus allerlei Kraut und Gewächs und liefern super viele Vitamine und Nährstoffe. Außerdem sind sie in aller Regel Erntefrisch und regional gewachsen. Alternativ funktioniert auch Pflücksalat für unseren Glücklichmacher Salat sehr gut.

Um den Salat etwas sättigender zu machen sind außerdem gekochte Kartoffeln von der Partie. Außerdem haben wir grüne Bohnen im Salat. Auch die gibts aktuell noch als regionalem Anbau. Sie werden kurz blanchiert und behalten einen schönen Biss. Die verwendeten lila Sprossen kannst Du übrigens selbst auf deinem Fensterbrett anbauen. Eine Avocado habe ich auch verwendet. Die ist zwar nicht regional gewachsen aber trotzdem lecker. Den besonderen Kick bekommt der Salat durch geräucherten Lachs. Allerdings nicht den in Scheiben geschnittenen aus der Plastikverpackung sondern Stremellachs. Den gibts in fast jedem Supermarkt in der Kühltheke. Der Fisch ist warm geräuchert, sehr aromatisch und reichhaltig. Ein Filet reicht locker für zwei Personen. Ein wachsweiches Ei gibts auch noch oben drauf. Und zwar einfach deswegen weil ich die Kombination aus Lachs, Avocado und Ei super gerne mag und ein Ei immer lecker ist im Salat. 

Meine lieblings Komponente ist allerdings das Dressing. Es ist zur zeit mein erklärter Favourite. Auch wenn Essig und Öl wie zum Beispiel beim Brotsalat sehr sehr lecker sind, darf es für mich ab und zu auch etwas reichhaltiger werden. Die meisten leckeren Salatsaucen wie Cesar Salad Dressing, Joghurt Dressing und co sind, wenn man sie fertig kauft, echte Kalorienbomben und wirklich ungesund. Meistens enthalten sie viel Mayonnaise und Zusatzstoffe. Genau so lecker geht es aber auch selbst gemacht und wesentlich weniger ungesund. Die Basis bildet Sauerrahm. Der wird mit Zitronensaft, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer verfeinert. Die geheime Zutat für das Dressing ist übrigens Ahornsirup. Der balanciert die Säure der Zitrone und des Sauerrahms wunderbar aus und macht das Dressing erst so richtig lecker! Zucker, in welcher Form auch immer sorgt übrigens bei vielen Dressings dafür, dass sie unwiderstehlich lecker werden.

Glücklichmacher Salat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Salat

Menge: 2 Portionen

Glücklichmacher Salat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 2 Mittelgroße Kartoffeln
  • 100 g grüne Bohnen (Buschbohnen)
  • 300 g Wildkräutersalat oder Pflücksalat
  • 1 Schale rote Sprossen (ca. 50 g)
  • 1 Avocado
  • 200 g Stremellachs
  • 2 große Bioeier
    Für das Dressing:
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Zitrone
  • 1-2 EL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffel ganz und ungeschält in etwas Salzwasser für etwa 20 Minuten weich kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel anpiksen. Sobald sie weich sind sind die gar. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die gewaschenen und geputzten Bohnen ins Kartoffelwasser gebe und kurz mit blanchieren.
  2. Bohnen im Eiswasser abschrecken und Kartoffel etwas abkühlen lassen.
  3. Für die wachsweichen Eier in einem kleinen Topf ca. 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen. Dann die kühlschrankkalten Eier ins Wasser geben und dort für 8 Minuten wachsweich kochen.
  4. Für das Dressing von der Hälfte der Zitrone die Schale abreiben. Mit Sauerrahm, den Saft der Zitrone, 1 Prise Salz, etwas gemahlenen Pfeffer, einer Messerspitze Cayennepfeffer und dem Ahornsirup vermischen. Ahornsirup nach Geschmack zugeben. Die konkrete Menge hängt von der Größe der Zitrone ab. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Salat putzen und waschen. In eine Schüssel geben. Die Sprossen abschneiden und ebenfalls dazu geben. Den Salat mit etwa der hälfte des Dressings marinieren und auf zwei Teller verteilen. Je eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf dem Salat dekorieren. Die Bohnen ebenfalls aufteilen und auf den Teller anrichten. Den Stremellachs zerpflücken und auf den Salat geben. Die Avocado in kleine Stücke schneiden und ebenfalls aufteilen. Die Eier schälen, halbieren und auf den Salat legen. Mit frischen Pfeffer garnieren.
  6. Mit dem restlichen Dressing in einer kleinen Schüssel oder einem kleinen Kännchen servieren.

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest das Dressing komplett separat lagern und erst kurz vor dem servieren mit Dressing vermischen.

https://heissehimbeeren.com/gluecklichmacher-salat/

Wenn Du den Glücklichmacher Salat ausprobierst und dir von ihm den Herbst versüßen lässt, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Gebackene Süßkartoffeln, gefüllt mit Sauerrahm, gebratener Chorizo und Koriander. Das perfekte, gesunde Abendessen, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

Und so schnell ist der Urlaub auch schon wieder vorbei … Nach zwei Wochen Urlaub und 10 Tagen in Asien ging es gestern den ersten Tag wieder zurück ins Büro. Gestern Abend wäre eigentlich die Geburtstagfeier von Andy Kumpel Andi (ja, sie haben denselben Vornamen) auf dem Programm gestanden. Ich war aber so müde und auch irgendwie überhaupt nicht fit, das die Feier für mich leider ausfallen musste. Am Wochenende steht dann wieder eine große Feier an. Martin feiert in großer Runde Geburtstag. Dafür habe ich gestern schon Kuchen gebacken. Und das alles neben Urlaubswäsche waschen, in die Arbeit gehen und die Hundemaus versorgen. Es sind arbeitsreiche Tage für mich, könnte man sagen.

Trotzdem möchte ich mich gesund ernähren, gute Zutaten einkaufen und selber kochen. Vor allem jetzt im Herbst und Winter ist das sehr wichtig für die Abwehrkräfte und schafft außerdem noch ein gemütliches Zuhause. Um das im allgemeinen Alltags Chaos zu bewältigen, müssen passende Rezepte her. Davon kann man auch gar nicht zu viele haben. Und so gerne ich Pasta mag und auch Kürbissuppe esse, manchmal darf es gerne auch ein bisschen herzhafter werden. Genau das bieten die leckeren Süßkartoffeln aus dem Ofen mit herzhaften Toppings. Sogar mein Papa, der eigentlich keine Süßkartoffeln mag war von dieser Zubereitungsvariante ganz begeistert.

Die Süßkartoffeln selbst benötigt nur etwas Zeit im Backofen, dabei musst du sie aber nicht bewachen. Ich habe die Süßkartoffeln abgewaschen und mit einer Gabel einige male angepiekst. Dann habe ich sie in Backpapier gepackt und in einer feuerfesten Backform für ca. 30 Minuten im Ofen gebacken. Die genaue Garzeit hängt allerdings stark von der Größe der Süßkartoffeln ab. Ich habe nach 20 Minuten zum ersten Mal mit einem scharfen, spitzen Messer in eine der Kartoffeln gepikst. Lässt sich das Messer problemlos hinein pieksen und fühlt sie das Innere der Süßkartoffel weich und etwas matschig an, sind sie perfekt. Währenddessen kannst du in aller Ruhe die Toppings vorbereiten, einen kleinen Salat zusammenmischen und hast sogar noch genug Zeit die Oma anzurufen. Was will der Mensch mehr?

Was die Toppings betrifft, habe ich mich für einen cremigen Sauerrahmdip mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Zitronensaft entschieden. Außerdem gibt es gebratenen Chorizo. Die harmoniert wunderbar mit der Süßkartoffel und verleiht dem gesamten Gericht eine schöne Würze. Wenn du keine Chorizo bekommen kannst, funktioniert aber zum Beispiel Räucherlachs, rote Bratwurst oder Steak ganz wunderbar. Deinem Geschmack und deiner Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt. Perfekt wird die Süßkartoffel aus dem Ofen dann durch Paprikawürfel, Cocktailtomaten viertel und viel frischem Koriander. Wenn du möchtest, kannst du noch einen kleinen Salat dazu zaubern. Passt sehr gut und schmeckt ausgezeichnet. Alle Zutaten und Mengen für zwei Portionen gibts jetzt nochmal im Rezept.

Süßkartoffeln aus dem Ofen
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Menge: 2 Portionen

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 2 Chorizo Würste
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Bund Koriander
  • 1/2 gelbe Paprika
  • Einige kleine Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Butter
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln abwaschen und mit einer Gabel einige male anpieksen. Dann in Backpapier wickeln und in einer Ofenfesten Form je nach Größe der Süßkartoffel für 20-40 Minuten backen. Mit einem scharfen, spitzen Messer prüfen ob die Süßkartoffeln fertig sind.
  2. Während die Süßkartoffeln garen, den Sauerrahm mit Kreuzkümmel, Zitronensaft, Zitronenabrieb Salz und Pfeffer würzen. Tomaten vierteln, Koriander grob hacken und Paprika in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Chorizo in etwas Sonnenblumenöl knusprig anbraten und dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
  4. Sobald die Süßkartoffeln fertig sind diese aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer der länge nach halbieren. Mit Butter bestreichen und mit etwas Salz würzen. Die Saurrahmsauce darauf geben, Chorizo darauf leben und alles mit Tomaten, Paprika und Koriandergrün anrichten und servieren.
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Wenn du die gefüllte Süßkartoffel aus dem Ofen ausprobierst, freue ich mich über ein Foto deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Das Beste Thai Curry

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffeln und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker.

Ni Hao aus dem nächtlichen Taipeh. Nach einer aufregenden Woche hier in der Hauptstadt Taiwans sind die Koffer bereits gepackt. Morgenmittag geht es für 4 Tage nach Bangkok. Dort muss auch Andy nicht arbeiten und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Metropole am Golf von Thailand. Ich freue mich schon sehr auf ein paar Tage gemeinsame Erholung, bevor es nach Hause ins herbstliche Deutschland geht. Wobei die Wettervorhersage ja gar nicht so schlecht aussieht. Tatsächlich freue ich mich auf die kühleren Temperaturen. Der Wechsel von 10 Grad in Deutschland zu 30 Grad in Taipeh war für meinen Kreislauf, nämlich kein Spaß. Gott sei Dank sind hier alle Gebäude gut klimatisiert. So gut, dass ich zum Abendessen regelmäßig eine Strickjacke eingepackt habe. Mehr zu meiner Reise und natürlich auch allerhand Fotos gibts übrigens in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag.

Worauf ich mich in Bangkok übrigens ganz besonders freue ich das Thailändische Essen. Wie anhand der Rezepte hier auf dem Blog ja vermutlich unschwer zu erkennen ist, habe ich ein Faible für asiatische Küche. Die Thailändische und die Vietnamesische haben es mir dabei ganz besonders angetan. Besonders angetan haben es mir Pad Thai und Massaman Curry. Letzteres habe ich heute für Dich vorbereitet. Denn auch wenn diverse anderen Thai Currys auch wirklich sehr sehr lecker sind, kommt nichts an Massaman Curry heran. Meiner Meinung nach ist es einfach das Beste Thai Curry. Bonuspunkt ist hier übrigens auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind. Um Thailändische Mini Auberginen aufzutreiben, darf man nämlich mitunter diverse Asia Shops abklappern. Massaman Curry gelingt hingegen ganz ohne Fancy Zutaten. Du brauchst nämlich einfach nur Hühnerfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und Kokosmilch. Daraus entsteht in Kombination mit einer leckeren Curry-Paste ein cremiges, würziges Curry, das Körper und Seele wärmt und so unwiderstehlich lecker ist, dass man immer einen Nachschlag möchte. Die Curry-Paste kannst Du entweder fertig kaufen (Asia Shop oder Good Old Amazon) oder selbst vorbereiten. Besser schmeckt natürlich die selbst gemachte, ich selber greife aber meistens auf die fertige zurück. Nach einem langen Arbeitstag geht das einfach schneller und liefert ein mega leckeres Curry. Wenn ich fertige Curry Paste kaufe, achte ich immer darauf, dass sie keine Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe enthält. Einfach nur Gewürze und evtl. etwas Öl mehr braucht eine gute Curry-Paste nicht. Serviert wird das Curry übrigens Klassischerweise mit Basmati- oder Jasminreis.

Die Zubereitung des Currys ist denkbar einfach. Wenn Du die Curry-Paste selber machst, werden einfach alle Zutaten kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl angeröstet bis sie etwas Farbe bekommen haben. Dann kommt alles in einen Mixer oder Mörser und wird dort zu einer glatten Paste verarbeitet. Fertig ist die selbst gemachte Massaman Currypaste. Sie hält sich übrigens für einige Wochen im Kühlschrank oder kann Portionsweise eingefroren werden. Bis Du bereit zum Kochen, setzt Du zunächst den Reis auf. Ich verwende gerne Basmatireis. Der Reis wird mit derselben Menge Wasser für 10 Minuten gekocht und darf dann nochmal 15 Minuten ziehen. Mehr als diese 25 Minuten braucht auch das Curry nicht.

Für das Curry gibst Du zunächst etwas von der Currypaste in eine heiße Pfanne mit etwas Kokosöl darin. Alternativ klappt übrigens auch Sonnenblumenöl oder jedes andere geschmacksneutrale Pflanzenöl wunderbar. Die Currypaste kommt in die heiße Pfanne und wird dort kurz angebraten und dann mit Kokosmilch und Wasser abgelöscht. Hühnchen, Kartoffeln, Lorbeerblätter und Fischsauce dazu und dann darf das Curry erst mal köcheln. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit gibst Du noch in viertel geschnittene Gemüsezwiebeln und geröstete Erdnüsse zum Curry und lässt sie kurz mit kochen. Ist der Reis fertig, kann auch das Curry serviert werden. Fertig in unter 30 Minuten und sehr sehr lecker. Das Massaman Curry ist definitiv mein erklärtes Lieblings-Curry und der beste Seele-Wärmer für den Herbst und Winter. Probier es unbedingt mal aus!

Wenn Du mein liebstes Massaman Curry testest, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Übrigens, mit Montag bin ich noch in Bangkok unterwegs und schnabuliere mich durch allerhand Thailändische Leckereien. In den Instagram und Facebook Storys kannst Du mich dabei begleiten!

Das Beste Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Curry

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Das Beste Thai Curry

Zutaten

    Für die Currypaste:
  • 1 EL Coriander Samen
  • 1 EL Fenchel Samen
  • 1 EL Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
  • 1 mittelgroße Chilischote (mit Kernen oder ohne, je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Nelken
  • 1 EL Zimt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer
    Für das Curry:
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Speiseöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Hühnerfleisch (Brust oder Schenkel ohne Knochen)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 3 Lorbeer Blätter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 Gemüsezwiebel
    Für den Reis:
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Currypaste alle Gewürze in einer heißen Pfanne ohne Öl für 4-5 Minuten und ständigem Schwenken anrösten, bis sie Farbe bekommen. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten. Alternativ kannst Du auch fertige Massaman Currypaste verwenden.
  2. Für den Reis zunächst einen Kaffeebecher mit Reis füllen. Den Reis dann in einen Topf geben und mit der selben Menge Wasser auf kleiner Flamme mit Deckel darauf zum kochen bringen und für 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Nach 10 Minuten von der Flamme nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Für das Curry zunächst das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Das Hühnchen dazu geben. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und ebenfalls zum Curry geben. Tamarindenpaste, Lorbeerblätter, Braunen Zucker und Fischsauce dazu geben. Unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten köcheln lassen. Erdnüsse und die in viertel geschnittene Zwiebel dazu geben und nochmal 5 Minuten garen lassen. Mit Reis servieren.

Das Curry lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren.

Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Übrige Currypaste lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann auch Portionsweise eingefroren werden.

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Notes: Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Kürbissuppe mit Erdnussbutter

Cremiger Butternusskürbis kombiniert mit sahniger Kokosmilch und leckerer Erdnussbutter. Das sind die Zutaten für die leckerste Kürbissuppe. Sie zaubert an kalten Herbsttagen ein bisschen Asien in die Suppenschüssel und ist mein liebstes Herbst-Rezept.

Was für eine Woche … Nachdem ich letzte Woche das Bett gehütet habe ging es am Montag für mich wieder los. Und seitdem ist gefühlt der Irrsinn ausgebrochen … Nachdem es nächste Woche ja ab in den Urlaub geht, muss noch viel vorbereitet werden und auch in der Arbeit gibt’s noch einige Projekte abzuschließen bevor wir den Abflug machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Fünf Arbeitstage noch, dann ist endlich Urlaub angesagt. An den habe ich auch gedacht, als ich diese leckere Kürbissuppe gekocht habe :)

Kürbissuppe ist im Herbst ja immer eine gute Idee. Seit bei uns im Garten aber die Kürbisse wie Unkraut wachsen, gibt es sie noch öfter als früher. Und da muss natürlich auch ein bisschen Abwechslung her. Dementsprechend begeistert war ich, als eine liebe Kollegin vor ein paar Jahren erzählt hat, dass sie immer Erdnussbutter in ihre Kürbissuppe tut. Das klingt im ersten Moment seltsam, ergibt aber sehr viel Sinn und ist noch viel leckerer. Für diesen kulinarischen Tipp bin ich ihr im übrigen sehr Dankbar. Das war allerdings nicht das einzige Ass in ihrem Ärmel. Sie hat mir zum Beispiel auch gezeigt, wie man das leckerste Salatdressing ohne Essig zubereitet. Davon erzähle ich Dir aber ein andermal. Heute gehts um die Erdnussbutter! In der asiatischen Küche gibt’s ja auch so tolle Sachen wir Hühnchen in Erdnusssauce und diverse leckere Erdnuss Dips. Auch zur Kürbissuppe passt ein bisschen Erdnussbutter, also ganz wunderbar. Das Aroma ist nicht übermäßig dominant, man schmeckt die Erdnuss aber schon heraus. Das nussige Aroma harmoniert mit Kürbis ganz wunderbar.

Weil uns die Erdnussbutter ja ohnehin schon nach Asien verschickt, können wir für die restlichen Zutaten auch gleich dort bleiben. Wir haben nämlich außerdem noch Kokosmilch im Einsatz. Die macht die Kürbissuppe super cremig und passt toll zu Erdnussbutter und Kürbis. Beim Kürbis habe ich mich übrigens für Butternuss entschieden. Das ist mein erklärter Lieblings-Kürbis! Buttrig, cremig lecker und schön nussig ist er. Solltest Du keinen Butternusskürbis bekommen, funktioniert auch ein Stück Muskat-Kürbis oder ein Hokkaido. Knoblauch, Ingwer und Chili bilden die Basis und werden in Kokosöl angebraten. Die Kürbissuppe ist übrigens komplett vegan. Und unglaublich lecker!

Ich freue mich jetzt schon, die Kürbissuppe ganz bald wieder zu kochen und mir an verregneten Tagen die Seele davon wärmen zu lassen.

Kürbissuppe mit Erdnussbutter
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei

Cuisine: Asia

Menge: 6 Portionen

Kürbissuppe mit Erdnussbutter

Zutaten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Butternuss Kürbis mit 1 - 1,3 kg
  • 2 Karotten
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL feine Erdnussbutter
  • 1,5 Liter Wasser
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • Sojasauce
  • Muskat

Zubereitung

  1. Knoblauch, Ingwer und Chili fein hacken. Derweil in einem großen Topf das Kokosöl erwärmen und anschließend Knoblauch, Ingwer und Chili daran anbraten.
  2. Kürbis halbieren und entkernen und dann schälen. In etwa 2x2 cm große Stücke schneiden. Karotten und Kartoffel ebenfalls schälen und schneiden. Das Gemüse mit in den Topf geben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser aufgießen. Erdnussbutter dazu geben, sowie Kreuzkümmel. Deckel auf den Topf setzen und Suppe bei kleiner Flamme etwa 40 Minuten köcheln lassen. Mit einem spitzigen Messer prüfen ob das Gemüse gar ist.
  3. Wenn das Gemüse weich ist, die Suppe fein pürrieren. Suppe mit Muskatnuss, Salz und Sojasauce abschmecken. Mit etwas scharfer Sauce, Kokosflocken, Erdnüssen und Koriander garnieren und servieren.

Die Suppe lässt such wunderbar im Kühlschrank aufbewahren und auch einfrieren.

https://heissehimbeeren.com/kuerbissuppe-mit-erdnussbutter/

Wenn Du meine Kürbissuppe mit Erdnussbutter ausprobierst, freue ich mich über ein Rezept Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Cremige Polenta mit Mangold

Sämig cremige Polenta mit einer extra Portion frisch geriebenem Parmesan trifft auf aromatischen, gebratenem Mangold. Das ist herbstliches Feed Good Food in Reinform und ein absoluter gute Laune Garant an grauen Herbsttagen.

“Ich mag keinen Grießbrei” – eigentlich ist Andy nicht wählerisch, ist mindestens genauso neugierig wie ich auf neue Geschmäcker und hat so wie ich immer Hunger. So muss Man(n) wohl auch sein wenn man es so viele Jahre schon mit mir aushält. Bei Grießbrei allerdings, da ist schluss mit lustig. Das ist nämlich eines der sehr wenigen Dinge, die Andy nicht mag. Erweitern lässt sich dies übrigens auch auf Milchreis co. Dementsprechend habe ich Grießbrei, Milchreis und Polenta immer für mich alleine gekocht wenn Andy auf Geschäftsreise war oder ich zu Studienzeiten oft alleine zuhause mittag gegessen habe. An dieser Stelle ein kleiner Exkurs zu “Warenkunde mit Annelie”. Polenta stammt aus der italienischen Küche. Du kannst sie dir als eine Art herzhaften Grießbrei vorstellen der mit Maisgrieß gekocht wird. Milch, Parmesan und/oder Butter verleihen dem Maisgrießbrei ein tolles Aroma und machen ihn super cremig.

Vor ein paar Wochen, im Angesicht des wunderschönen Mangolds der gerade wie wild bei uns im Garten sprießt, habe ich dann doch einen Versuch unternommen und meine liebste und zugleich schnellste Polenta der Welt gekocht, kombiniert mit gebratenem Mangold, Knoblauch und jeder Menge frisch geriebenem Parmesan. Und was soll ich sagen? Andy war begeistert. Ich sowieso, weil ich Polenta gerne esse. Weil ich mit diesem Rezept also sogar einen bekennenden Grießbrei, Milchreis und Polenta verschmäher bekehren konnte, kann ich es Dir natürlich auf keinen Fall vorenthalten.

Natürlich weiß ich, dass Polenta ein wirklich schwieriger Fall sein kann und für Hobbyköche öfter man zur echten Herausforderung wird. Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks ist die perfekte Polenta aber wirklich kein Hexenwerk und schmeckt einfach unglaublich lecker. Vorneweg, die perfekte Polenta gibts für mich in exakt zwei Aggregatzuständen. Entweder sie ist frisch, heiß, cremig, sämig und aromatisch, von der Konsistenz her in etwa wie griechischer Joghurt. Oder sie durfte einmal abkühlen und ist dann in kleine Stücke geschnitten in der Pfanne golden und knusprig ausgebacken. Kleistrige, klebrige Polenta oder Polenta, die frisch gekocht so fest ist, dass man sie mit dem Messer schneiden könnte und sie kaum herunter geschluckt bekommt geht garnicht. Sorry, aber irgendwo hat jeder Mensch seine Grenzen ;-)

Wie aber gelingt die perfekte Polenta an einem Werktag mit wenig Zeit aber viel Hunger? Das Geheimnis heißt Minuten-Polenta. Der Maisgrieß wird für diese Variante der Polenta bereits vorgegart, dann wieder getrocknet und verpackt. Dadurch braucht die Minuten-Polenta wesentlich weniger Kochzeit und lässt sich perfekt in jeden Alltag integrieren. Summa Summarum brauchst Du für das ganze Rezept ungefähr 15 Minuten, bis es auf dem Teller ist.

 

Los geht’s mit der Polenta. Dafür bringst Du in einem mittelgroßen Topf Wasser zum kochen.Bis Dein Wasser so weit ist, kannst Du den Mangold verarbeiten. Den wunderschönen, bunten Mangold gibts aktuell übrigens auf vielen Bauernmärkten in großen Bunden zu kaufen. Er sieht einfach netter aus als sein weiß grüner Kollege aus dem Supermarkt finde ich. Der tut es im Fall der Fälle aber natürlich auch. Allerdings ist Blattgemüse immer etwas problematisch in der Lagerung. Theoretisch ließe es sich ja ganz wunderbar im Kühlschrank verstauen. Wäre da nicht das leidige Platzproblem. Gebraten verringert sich der benötigte Kühlschrank-Platz dann ganz plötzlich von “halber Kühlschrank” auf “Mittleres Glasgefäß mit Deckel”. Wesentlich Platzsparender also. Wie dem auch sei… Vom gewaschenen Mangold ziehst du die Blätter vom Stängel ab und schneidest die Stängel in mundgerechte Stücke. Die Blätter werden grob gehackt. Ebenso schneidest du zwei Knoblauchzehen in feine scheiben.

Mittlerweile sollte das Wasser für die Polenta kochen. Während in einer Pfanne Öl für den Mangold heiß wird rührst du die Polenta ins Wasser ein und lässt sie unter ständigem rühren garen. Derweil kannst Du wunderbar den Mangold anbraten. Erst die Stiele und dann das Grünzeug dazu. Sobald der Mangold fertig ist erhält die Polenta mit etwas Salz, Butter und einem Schluck Sahne den letzten Schliff und schon ist es Zeit zum essen!

Sollte etwas übrig bleiben, lassen sich die Reste übrigens ganz wunderbar lagern. Die Polenta füllst Du einfach in ein passendes, flaches gefäß und lässt sie abkühlen. Abgekühlt kannst du sie dann in stückchen schneiden und in etwas Olivenöl ausbacken. Sie wird herrlich knusprig und unwiderstehlich lecker. Übrigen Mangold lagerst Du am Besten auch im Kühlschrank. Dort hält er sich mehrere Tage. Du kannst ihn dann entweder zu den gebackenen Polentaecken genießen oder mit frisch gekochter Pasta kombinieren. In jedem Fall super lecker und gleich ein Abendessen für mehrere Tage!

Cremige Polenta mit Mangold
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Glutenfrei

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

Cremige Polenta mit Mangold

Zutaten

  • 750 ml Wasser
  • 150 g Minuten-Polenta
  • 40 g geriebener Parmesan
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL frische Butter
  • 500 g bunter Mangold
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer zum Würzen nach Wunsch

Zubereitung

  1. Wasser in einem mittelgroßen Topf zum kochen bringen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne 2 EL Olivenöl langsam erwärmen. Zwei Knoblauchzehen schälen und in feine scheiben schneiden. Den Mangold waschen und die Blätter vom Stiel abziehen.
  2. Die Mangoldstiele in Mundgerechte Stücke schneiden und die Blätter ganz grob hacken. Wenn das Öl warm ist, die Knoblauchscheiben hineingeben und kurz anbraten. Dann die Mangoldstiele dazugeben und ebenfalls kurz anbraten.
  3. In der Zwischenzeit die Polenta ins kochende Wasser einrühren. Etwa 1/4 TL Salz dazu geben. Unter gelegentlichem Rühren 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Wenn die Mangoldstiele langsam Farbe bekommen die Blätter dazu geben. Im Optimalfall sind die Blätter noch etwas feucht vom Waschen. Ansonsten 1-2 TL Wasser dazugeben und den Deckel auf die Pfanne setzen. Hitze abdrehen und bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
  5. Die fertig gekochte Polenta ebenfalls vom Feuer nehmen. Butter, Parmesan und Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nochmal für 5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Mangold abschmecken.
  6. Polenta in einen tiefen Teller oder eine Flache Schüssel füllen. Etwas Mangold darauf verteilen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer und Olivenöl garnieren und sofort heiß genießen.

Reste wie folgt aufbewahren: Polenta in ein flaches Gefäß füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Zum aufwärmen in Stücke schneiden und diese in etwas Olivenöl knusprig und golden braun ausbacken.

Mangold ebenfalls im Kühlschrank lagern und nach Belieben zu den gebackenen Polenta-Ecken oder frischer Pasta servieren.

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Wenn Du die cremige Polenta mit gebratenem Mangold ausprobierst, freue ich mich wie immer riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.