Zimtschnecken

Pumpkin Spice Zimtschnecken

Fluffig lockere Zimtschnecken aus Hefeteig, gefüllt mit einer saftig würzigen Pumpkin Space Kürbiscreme – das perfekte Gebäck für den Herbst.

So schnell verfliegen drei Tage. Das lange Wochenende ist schon wieder vorbei und morgen wartet eine neue Arbeitswoche und der Start in einen neuen Monat auf uns. Mal sehen, was der November im Gepäck hat. Die ersten Wochen im November empfinde ich immer als Zwischenzeit. Der goldene Oktober ist vorbei, das Wetter meist kalt und grau und Zeit für Advent und Weihnachten ist es auch noch nicht so richtig. Was also tun? Letztes Jahr haben wir den November für eine Reise genutzt und waren in Taipeh und Bangkok. Das war eine nette Abwechslung zum grauen, deutschen Herbst. Vor allem Bangkok, die Metropole am Wasser hat es mir ja schon immer angetan. Der Heiratsantrag hat meiner Begeisterung also nicht geschadet.

Dieses Jahr werde ich den November nutzen, um die aus dem Antrag resultierende Hochzeit zu planen. Der offizielle Count Down beginnt und es bleibt etwa ein halbes Jahr bis zum großen Fest. Bevor der Weihnachtstrubel beginnt, werde ich also die Zeit nutzen und den Tagesablauf planen, Einladungen basteln und und und. Es gibt noch so viel zu tun! Wobei es ja auch so ist, das Weihnachten bei mir schon die ersten Fühler ausstreckt. Schließlich will die Advents- und Weihnachtszeit hier auf dem Blog gut geplant sein. Und so schreibe ich bereits jetzt weihnachtliche Redaktionspläne, Newsletter und Rezepte zusammen die ich in den kommenden Wochen für Dich vorbereiten werde.

Ein weiteres dickes Plus im November sind die vielen, leckeren Kürbisse die es sich auf den Märkten und schlussendlich in unserer Küche bequem machen. Ich freue mich jedes Jahr auf die Kürbis-Saison und kann es kaum erwarten, die erste Kürbissuppe zu zaubern! Aber nicht nur herzhafte Gerichte lassen sich mit Kürbis zaubern, auch Backen kann man ganz wunderbar mit ihm. Zum Beispiel Kürbisschnitten vom Blech oder einen hübschen Kürbiskuchen. Aber auch Zimtschnecken lassen sich mit Kürbis füllen. Kombiniert mit herbstlichen Gewürzen sind so im Handumdrehen Pumpkin Space Zimtschnecken gezaubert. “Pumpkin Spice” das ist ein wunderbares Lehnwort auf dem Englischen, das so viel heißt wie Kürbis-Gewürz und eine herrliche Mischung aus Kürbispürree und herbstlichen Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Kardamom beschreibt. Das allseits vertretene Kaffeehaus mit der grünen Nixe zelebriert zum Beispiel den “Pumpkin Space Latte” jedes Jahr aufs neue und findet damit reichlich begeisterte Fans.

Kürbispüree kombiniert mit Butter, Zucker und Pumpkin Spice Gewürzmischung ergeben die Füllung der Zimtschnecken.

Und auch wir verwenden eine Pumpkin Spice Mischung aus Gewürzen, gekochtem Kürbis und Butter als Füllung für unsere Zimtschnecken. Deren Basis ist übrigens ein leckerer Hefeteig.

Der Hefeteig wird nach dem Aufgehen auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt.

Der Kürbis wird zunächst halbiert, entkernt und geschält. Anschließend gedämpft und danach, abgekühlt mit der gleichen Menge Butter und verschiedenen Gewürzen zu einer Paste verarbeitet.

Der Hefeteig wird mit der vorbereiteten Füllung bestrichen. Am Bestent geht das mit einer Winkelpalette.

Die wiederum wird auf den vorbereiteten Hefeteig gestrichen. Aufgerollt und in Scheiben geschnitten sind die Pumpkin Spice Zimtschnecken auch schon fertig und dürfen nach einer erneuten Ruhephase zum Aufgehen, zum Backen in den Ofen.

Die Zimtschnecken werden aufgerollt und in Scheiben geschnitten. So sehen sie aus, bevor sie noch einmal aufgehen dürfen. Danach geht es ab in den Ofen.

Den letzten Schliff erhalten sie übrigens durch eine Glasur die aus Frischkäse, Puderzucker und der restlichen Kürbisfüllung besteht. So sind die Pumpkin Spice Zimtschnecken im Handumdrehen zubereitet und einfach unwiderstehlich lecker.

Pumpkin Spice Zimtschnecken
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 55 Minuten

Kategorie: Backen, Desserts, Hefeteig, Herbst, Klassiker, Soulfood, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Cuisine: Dessert

Portionen: 6 Portionen

Zimtschnecken

Zutaten

    Für den Hefeteig:
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 300 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 750 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Kürbispüree
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 EL Pumpkin Spice
    Für die Pumpkin Spice Mischung:
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Gewürznelke
  • 1/2 TL Piment
    Für die Glasur:
  • 150 g Puderzucker
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Masse der Füllung

Anleitung

  1. Milch in einem kleinen Topf etwas erwärmen, sodass sie Körpertempteratur annimmt. Hefe in eine kleine Schüssel bröseln, einen Esslöffel vom Zucker dazu geben und ca. 3 EL der lauwarmen Milch hinzufügen. Umrühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Die Butter zur restlichen Milch geben und darin schmelzen.
  2. In einer großen Rührschüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz vermischen. Eine Mulde in der Mitte machen und die Hefemischung hinein geben. Das Ei dazu geben und mit der Küchenmaschine, dem Handrührgerät oder den Händen unter stetiger Zugabe der Milch und Butter Mischung für mindestens 5 Minuten kneten. Der Teig löst sich von den Seiten der Schüssel und klebt nicht mehr, wenn er fertig ist.
  3. Teig auf der Arbeitsfläche kurz zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurück geben und abgedeckt an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig kann weiter verarbeitet werden, wenn er sein Volumen verdoppelt hat.
  4. Für das Kürbispüree den Kürbis entkernen, schälen und in Würfel geschnitten etwa 15 Minuten dämpfen. Abkühlen lassen und fein pürieren. Für die Pumpkin Spice Mischung alle Zutaten vermischen. Kürbispüree mit Butter, Zucker und Pumpkin Spice Gewürzmischung vermengen.
  5. Sobald der Teig aufgegangen ist, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit 2-4 mm Dicke ausrollen. Mit der vorbereiteten Kürbisfüllung bestreichen.
  6. Den Hefeteig von der langen Seite her eng zu einer Rolle aufrollen. Ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden und in eine gut gefettete Auflaufform setzen. Die Form sollte in etwa die Maße 30x40 cm haben. Nochmal abdecken und für eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  7. Die Zimtschnecken nach dem erneuten Aufgehen ohne Abdeckung in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Sie sind fertig wenn sie golden braun sind.
  8. Zimtschnecken abkühlen lassen, sobald sie lauwarm sind die Zutaten für die Glasur vermischen und mit einem Löffel auf den Schnecken verteilen. Am besten schmecken sie übrigens lauwarm mit einer Tasse Kaffee oder Tee dazu.
https://heissehimbeeren.com/pumpkin-spice-zimtschnecken/

Wenn Du die Pumpkin Spice Zimtschnecken ausprobierst freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Zwetschgenkuchen

Saftiger Zwetschgenkuchen

Fruchtig saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig Boden und auf Wunsch mit den leckersten Butterstreuseln. Ein Gedicht mit frischen Zwetschgen und sehr einfach in der Herstellung.

Manchmal, da läuft es bei mir auch nicht nach Plan. Heute zum Beispiel war so ein Tag. Nach der Geburtstagsfeier vom Schwiegerpapa gestern bin ich heute Morgen frisch froh und munter aufgewacht und war voller Tatendrang unbedingt den leckeren Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi wie man in hier in Bayern nenn zu backen. Soweit so gut. Es folgt eine Hunderunde mit der Maus, ein gemütliches Frühstück, ein Kaffee und noch einer. Dann musste noch der Mietwagen für unseren Besuch bei Andys Oma nächstes Wochenende gebucht werden und schwups wars 14 Uhr und weit und breit kein Zwetschgenkuchen in Sicht.

Aber ich hatte den Zwetschgenkuchen ja nun mal im Beitrag vom Donnerstag versprochen und groß angekündigt – also konnte ich nicht aus. Ich halte meine Versprechen, nämlich gerne. Also ab in die Küche mit mir und losging der wilde Ritt. Die Basis unseres Zwetschgenkuchens hier bildet ein weicher, süßer Hefeteig. Womit wir bereits beim ersten Streitthema wären. Am richtigen Boden für den Zwetschgenkuchen scheiden sich nämlich die Geister. Je nach Familientradition und Region gibts da, nämlich durchaus Unterschiede. Die einen bevorzugen einen Rührteig, mancherorts ist ein Quark-Teig das Trägermaterial der Wahl und auch der Hefeteig ist ein heißer Kandidat. Je nachdem, mit welcher Variante man aufgewachsen ist, hat man da durchaus Präferenzen. Da sind wir hier in Deutschland auch nicht besser als die Italiener – gebacken von Mama oder Oma schmeckt es einfach am besten.

Selbst innerhalb von Familien können die Geschmäcker und Erwartungen da durchaus unterschiedlich sein. Mein Opa zum Beispiel war aus unerfindlichen Gründen starker Verfechter der Fraktion Rührteig. Der Rest der Familie bevorzugt Hefeteig. Komisch. Aber mein Opa mochte auch keinen Käse. Vielleicht kommen die seltsam gepolten Geschmacksnerven auch daher. Aber zurück zum wesentlichen. Der Hefeteig ist für mich die perfekte Wahl für einen Zwetschgenkuchen. Im Handumdrehen aus ein paar Zutaten zusammen geführt darf der Teig dann zunächst einmal etwas ruhen. Blöd, wenn man so wie ich unter latentem Zeitdruck steht aber nun mal nicht zu ändern. Ein Hefeteig, der lässt sich nicht hetzen.

In der Zwischenzeit könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, Wäsche waschen, ein Nickerchen machen, oder schon mal die weiteren Zutaten für den Zwetschgendatschi vorbereiten. Diese sind Zwetschgen – wer hätte es gedacht – und die Zutaten für unsere Streusel. Nämlich Butter, Zucker, Mehl, etwas Salz und wer mag etwas Zimt. Den würde ich übrigens dringend empfehlen außer Du hast eine akute Abneigung gegen Zimt. Dann lass ihn lieber weg.

Was die Zwetschgen betrifft, können die eigentlich nicht Reif genug sein. Je süßer und Saftiger, desto besser ist die Devise. Die Zwetschgen werden zunächst entsteint und dann auf den Teig gedrückt. Der ist bereit, wenn er sich im Volumen etwa verdoppelt hat. Wie lange das dauert, das ist leider schwer zu sagen. Es hängt ganz von der Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Etwa 30 – 60 Minuten darfst Du aber rechnen. Der fertig gegangene Teig kommt auf ein großes Backblech, dass Du entweder ordentlich mit Butter bestreichst oder mit Backpapier auslegst. Zwetschgen darauf und wenn Du magst, die Streusel drüber. Ich nehme für die Streusel auch gerne nur die halbe Menge und betreue dann nur den halben Kuchen damit. Das sorgt für mehr Auswahl.

Ab in den Ofen damit und etwa 35 Minuten später ist er auch schon fertig, der saftige Zwetschgenkuchen. Lauwarm serviert mit frisch geschlagener Sahne ein absolutes Gedicht. Genau so haben wir es übrigens auch gemacht. Mit 30 Minuten Verspätung stand gegen halb 5 der frischen Kuchen auf dem Tisch. Mission geglückt und für Dich gibts auch das versprochene Rezept :)

Saftiger Zwetschgenkuchen
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Kategorie: Kuchen

Cuisine: Deutsch

Portionen: 8 Personen

Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 mittelgroße Bio Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Anleitung

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe einen bröseln. 1 TL des Zuckers dazu geben und mit 3 EL der lauwarmen Milch in der Mulde vermischen, bis ein glatter Vorteig entsteht. Schüssel abdecken und Vortag 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Der weil die Butter in der restlichen Milch schmelzen. Die Mischung sollte nicht wärmer als 40 Grad werden. Dann Milchmischung, den restlichen Zucker, die zwei Eier und das Salz in die Rührschüssel geben und für etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann erneut abdecken und an einem warmen Ort für 30-60 Minuten gehen lassen bis das Volumen sich mindestens verdoppelt hat.
  3. Derweil den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen putzen und entsteinen. Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerreiben bis sich schöne Streusel bilden.
  4. Den aufgegangene Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes oder mit Butter ausgestrichenes Backblech geben und dort glatt drücken. Die Zwetschgen eng darauf verteilen. Wenn Streusel verwendet werden, diese auf den Zwetschgen verteilen.
  5. Kuchen bei 190 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30-40 Minuten backen bis die Streusel und der Rand des Kuchens goldbraun sind. Abkühlen lassen und am Besten lauwarm mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

Alternativ zu Zwetschgen schmecken auf Äpfel wunderbar. 

https://heissehimbeeren.com/saftiger-zwetschgenkuchen/

Wenn Du meinen Zwetschgenkuchen ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Gegrillte Pizza

Gegrillte Pizza

Pizza kannst Du nicht nur im Backofen oder im speziellen Pizzaofen zubereiten, auch auf dem Grill kannst Du Pizza backen – und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstiges Zubehör. Eine echt spannende Alternative zu Steak und Würstchen könnte man sagen.

Die Grillsaison ist in vollem Gange. An herrlichen Sommerwochenenden draußen zu sitzen, die laue Luft zu genießen und dabei gut zu essen, das ist Sommer pur. Über Seen, Flüssen und Gärten wabern die Grillschwaden und die Regale für Bratwürstchen und Grillkäse sind am Freitagnachmittag chronisch leergefegt.

Trotzdem, nach einiger Zeit hat man so ziemlich jede Grillbeilage mindestens zweimal durchgeturnt und so sehr man sich im Frühjahr auf den ersten Grillabend gefreut hat, es muss etwas Abwechslung her. Wie gut, dass Du dafür nicht an den heißen Herd musst, sondern durchaus auf Deinem Balkon oder der Terrasse sitzen bleiben kannst. Die Lösung: Pizza grillen! Ja, Du hast richtig gelesen, wir grillen heute Pizza. Und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstige Gadgets, sondern einfach nur auf dem Rost. Die Pizzas sind im Handumdrehen fertig, jeder kann sie genau so belegen wie er oder sie mag. Außerdem entwickelt die Pizza ein herrliches Aroma durch die große Hitze des Grills und auch ein leichtes Raucharoma steht der Pizza ganz hervorragend! Mit der großartigen Unterstützung von meiner wunderbaren Familie wurde aus dem Projekt “Pizza Grillen für den Blog fotografieren” eine spontane kleine Sommerparty. Mit Freunden, gutem Wein, dem ein oder anderen Aperol Spritz und den Besten Gesprächen.

Das Geheimnis zur perfekten Pizza direkt vom Grill liegt in der Art und Weise wie sie zubereitet wird. Entgegen “normaler” Pizzas wird die Pizza vom Grill zunächst ganz ohne Belag gebacken. Der Pizzateig, über den ich gleich noch ein bisschen mehr erzähle, wird zunächst direkt auf dem Rost von beiden Seiten gebacken, bis er knusprig und durchgebacken ist. Im Anschluss werden die fertig gebackenen Pizzaböden dann belegt und kommen noch einmal auf den Rost. Beim Belag sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Über meine liebsten Kombinationen an Pizza Belägen muss ich Dir später auch unbedingt noch mehr erzählen. Eh klar. Bevor ich das aber machen müssen wir dringen über den Grill und das drumherum reden, das Du benötigst.

Für unser Pizza Rezept vom Grill ist ein Kugelgrill vonnöten. Den brauchst Du vor allem, damit später der Belag auch schön schmilzt. Unter der verschlossenen Haube des Kugelgrills hält sich die Wärme einfach besser und ermöglicht, dass der Pizza Belag auch von oben Hitze abbekommt und der Käse schön schmilzt. Was die Temperatur betrifft, brauchst Du zwar einen heißen Grill der mindestens 250 °C heiß ist, aber die Kohle sollte nicht direkt unter dem Bereich liegen, auf dem Du die Pizza grillst. Am besten formst Du mit der Kohle, sobald diese heiß ist einen Ring am äußeren Rand des Grills entlang, sodass in der Mitte keine Kohle mehr liegt oder schiebst die Kohle einfach auf eine Seite. Die Pizza bäckst Du dann auf der Seite, unter der keine Kohle liegt. So wird es der Pizza zwar ordentlich heiß, sie verbrennt aber nicht von unten durch die direkte Hitze.

Los gehts mit dem Pizzateig. Der ist an und für sich nichts Besonderes. Das Rezept ist ein Standard Pizzateig der aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser und etwas Olivenöl besteht. Er wird wie üblich mit den Händen zu einer “Pizzascheibe” geformt. Im Unterschied zu einer normalen Pizza sollte der Boden aber in etwa gleichmäßig dick sein. Auch zu dünn sollte der Teig nicht sein, damit der Belag auch eine schöne Grundlage hat. Etwa 2–3 mm Dicke sind optimal. Nachdem der Teig von beide Seiten gebacken ist, darf er erst mal wieder runter vom Grill. Übrigens kannst Du diesen Schritt auch wunderbar vorbereiten und die Pizzateige schon vorbacken und dann später belegen. Übrigens kannst Du die Teige direkt vor dem Backen auch mit etwas Olivenöl bestreichen. Schmeckt wirklich hervorragend. Der Teig braucht je nach Temperatur des Grills etwa 30 Sekunden, bis 1 Minute pro Seite bevor er fertig ist.

Nachdem alle Teigböden gebacken sind, ist es Zeit für den Belag. Klassisch geht natürlich immer Tomatensauce und Mozzarella. Frischer Basilikum und Cocktailtomaten schmecken herrlich auf einer Margarita. Besonders lecker finde ich die Kombination aus Tomatensauce, Käse und Gorgonzola. Nach dem Backen kommen frische Erdbeerscheiben und Babyspinat. Süße Erdbeeren und würziger Gorgonzola ergänzen sich ganz herrlich. Von der Pizza war ich so begeistert, dass ich in den Tagen darauf ständig Gorgonzolabrot mit Erdbeeren gefutter habe…

Eine spannende Kombination ist übrigens auch Sauerrahm statt Tomatensauce, frischer Lachs und Zwiebelringe. Auch hier kommt der Lachs erst nach dem Backen mit auf die Pizza. Sehr sehr lecker und eine sehr schöne Abwechslung zu klassischer Salami, Oliven und Peperoni. Die fertig belegte Pizza kommt nochmal auf den Grill. Wieder nicht direkt auf die heiße Kohle, sondern etwas abseits davon. Der Deckel des Kugelgrills sollte auf jeden Fall geschlossen werden damit der Käse schmelzen kann. Etwa 3–5 Minuten braucht jede Pizza jetzt, bis sie fertig ist und verspeist werden kann.

Gemeinsam mit Freunden und Familie wird aus dem Pizza Grillen übrigens ein richtiges Event. Ein schönes Glas Spritz dazu und es darf drauf losbelegt werden. Jeder kann so seine perfekte Pizza kreieren. Ich bin schon sehr gespannt, welche leckeren Kombinationen zu kreieren wirst!

Gegrillte Pizza
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 1 Stunde

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 10 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Italienisch

Gegrillte Pizza

Zutaten

    Für den Teig:
  • 750 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 450 ml warmes Leitungswasser
    Für den Belag:
  • Passierte Tomaten aus der Dose
  • Mozarella
  • Käse
  • Gorgonzola
  • Sauerrahm
  • Sardellen
  • Salami
  • Schinken
  • Gemüse
  • Obst etc.

Anleitung

  1. Gib 50 ml des warmen Wassers in eine kleine Schüssel und brösle die Hefe dazu. Gib ebenfalls den Zucker mit in die Schüssel und vermische alles bis die Hefe sich aufgelöst hat. Mehl in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemischung dazu geben, ebenso wie Salz, das restliche Wasser und das Olivenöl. Teig für etwa 10 Minuten kneten. Wenn der Teig zu sehr an den Seiten der Schüssel klebt noch etwas Mehl dazu geben. Teig dann abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde aufgehen lassen.
  2. Wenn Du mit einem Holzkohlgrill arbeitest, ist es jetzt Zeit, den Grill anzufeuern. Ein Kugelgrill oder Grill mit verschließbarem Deckel funktioniert am Besten. Der Grill sollte am Schluss mindestens 250 °C haben. Bis der Teig aufgegangen ist und der Grill heiß ist, bleibt reichlich Zeit um die Zutaten für den Belag vorzubereiten.
  3. Den Teig nach dem aufgehen in 6 gleich große Portionen teilen und Kugeln daraus formen. Die Kugeln auf ein bemehltes Blech oder Brettchen geben und wieder abdecken.
  4. Die Holzkohle im Grill auf eine Seite schieben oder einen Kohlrkreis am Rand des Grills bilden. Den ersten Teigrohling mit den Händen platt drücken und auseinander ziehen. Der Teig sollte etwa 2-3 mm dick sein. Den Teig dann gleich auf den heißen Grill, auf die Seite ohne Kohle legen. Etwa 30 Sekunden bis 1 Minute auf jeder Seite backen. Mit einer Küchenzange funktioniert das Wenden am besten. Nach Wunsch den Teig mit Olivenöl bestreichen.
  5. Mit allen Teig Rohlingen so verfahren. Die gebackenen Böden stapeln. Wenn all Böden gebacken sind die Böden nacheinander nach Wunsch gelegen. Pizza wieder auf den Grill leben. Ebenfalls darauf achten, das keine Kohle direkt unter der Pizza liegt. Am Besten funktioniert das mit einem Pizzaschieber oder zwei großen Pfannenwendern. Deckel des Kugelgrills schließen und die Pizza für 3-5 Minuten garen lassen. Sofort heiß servieren und genießen.
https://heissehimbeeren.com/gegrillte-pizza/

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Käse Naan

Käse Naan

Übrig gebliebenes Naan, egal ob selbst gebacken oder vom Lieferservice ist viel zu Schade zum wegwerfen. Gefüllt mit Käse erwacht das indische Fladenbrot zu neuem Leben. Ein schnelles Abendessen und sehr lecker!

Gleich gehts für mich zum Yoga. Wie übrigens jeden Donnerstag :) Während Du also hier im siebten Foodie-Himmel schwebst und dich über das neue Rezept freust, manövriere ich mich vom herabschauenden Hund in die kleine Cobra :) gerade am Yoga Donnerstag ist es besonders wichtig, dass es schnell geht mit dem Abendessen – und am Besten auch noch richtig lecker ist! Tip Top ist es dann natürlich, wenn sich das ein oder andere Restchene im Kühlschrank findet. Dabei muss Resteessen überhaupt nicht langweilig oder fade sein. Das Beste Beispiel dafür ist das Rezept von heute. Du brauchst dafür nur Naan Brot vom Vortag, reichlich Käse, etwas Butter und Knoblauch.

Womit wir dann auch schon beim Thema wären – Käse, insbesondere geschmolzener Käse ist wirklich immer eine Gute Idee. Er verleiht jeder Lasagne erst das letzte Finish, Käsespätzle wäre ohne ihn auch nur traurige Teig Knöpfchen und Pizza ohne Käse ist nur Pizzabrot. Du siehst, an Käse führt nichts vorbei. Und auch heute verleiht Käse einem traurigen, übrigen Naan Fladenbrot vom Vortag, wieder neues Leben.

Gegrillte Käse Sandwiches sind ja nun wirklich nichts neues. Eigentlich esse ich sie gerne mit einem hellen Sauerteigbrot goldbraun in der Pfanne gebacken mit einer würzigen Tomatensuppe zusammen. Die Abwandlung dazu ist das Käse Naan. Letzte Woche habe ich ja ein Indisches Rezept im Gepäck gehabt. Dal, Naan und Raita. Ich bin immer noch ganz verliebt in die indische Geschmacksexplosion!  Aber, das Gericht ist auch recht Reichhaltig. Dementsprechend ist etwa die Hälfte vom Naan übrig geblieben. Was ich ganz wunderbar finde! Das heisst nämlich, Käse Naan fuer mich!

Die Zutatenliste ist denkbar kurz. Du brauchst auf jeden Fall Naan. Das kann frisch gebacken, aufgetaut, einen Tag alt oder vom Lieferservice sein. Hauptsache, es ist leckeres Naan. Ausserdem brauchst Du Kaese. Ich habe mich fuer eine Mischung aus Emmentaler und Le Gruyere. Der kräftige Le Gruyere ist einfach ein Gedicht. Kombiniert mit dem tollen Schmelz und der Cremigkeit des Emmentalers wird daraus das beste Käse Naan aller Zeiten. Das mit Käse gefüllte Naan kommt in die heisse Pfanne und wird auf beiden Seiten mit Knoblauchbutter bestrichen und dann golden braun angebraten. Am Besten schmeckt es mit direkt heiß aus der Pfanne mit leckerem Gurken und Minz Raita!

Für mich geht’s jetzt gleich ab zum Yoga. Viel spass mit dem Rezept!

Käse Naan
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 2 Minuten

Kochzeit: 8 Minuten

Gesamtzeit: 10 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Indisch

Portionen: 2 Portionen

Käse Naan

Zutaten

  • 2 große Naan (gerne vom Vortag)
  • 120 g geriebener Käse (frisch geriebener Emmentaler und Le Gruyere)
  • 40 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • Raita oder Joghurt zum servieren

Anleitung

  1. Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen. Den geriebenen Käse auf die zwei Naan verteilen. Am Besten eignet sich frisch, selbst geriebener Bergkäse. Eine Kombination aus Emmentaler und Le Gruyere schmeckt vorzüglich.
  2. Naan dann in der Mitte zusammenklappen. Knoblauch fein hacken und mit der Petersilie und der Butter vermischen. Die obere Seite des gefalteten Naan mit Knoblauchbutter einstreichen. In der Pfanne auf der Butterseite für etwa 4 Minuten Garen. Derweil die obere Seite mit Butter bestreichen. Naan wenden und nochmals 4 Minuten backen.
  3. Direkt heiß genießen. Schmeckt sehr gut zu einem leichten Salat oder einem frischen Gurken-Minz Raita.
https://heissehimbeeren.com/kaese-naan/

Wenn Du das Rezept für Käse Naan ausprobierst, freue ich mich sehr [über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Waffeltorte mit Erdbeeren

Waffeltorte – ein etwas anderes Waffel Rezept

Waffel Rezept

Eine Arbeitsreiche Woche liegt hinter mir. Nach einem Samstag im Büro habe ich heute ein bisschen Zeit, im Garten zu sitzen, dem Vogelgezwitscher zu lauschen und einfach ein bisschen die Seele baumeln zu lassen. Heute Morgen waren wir schon lange mit dem Hund draußen und insgesamt ist bei uns heute ein ganz entspannter Sonntag angesagt. Dementsprechend gibt’s heute auch ein Rezept für eine ganze entspannte Torte. Die aber trotzdem super super lecker ist.

Waffel Rezept

Nächste Woche habe ich übrigens ein paar Tage frei. Da freu ich mich schon sehr drauf. Momentan ist der Plan einige neue Hintergründe fürs Fotografieren zu basteln, viel zu kochen und zu backen und am Blog Relaunch weiter zu basteln. Der steht nämlich in ein paar Wochen auf dem Plan. Ich kann schon verraten, dass sich viel ändern wird. Was genau, erzähle ich Dir demnächst in Ruhe. :)

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