Aprikosenkuchen

Kleine Aprikosenkuchen

Rezept für saftige kleine Aprikosenkuchen – saftige Aprikosen, frische Quarkcreme und ein fluffiger Mandelboden ergeben die perfekten kleinen Aprikosenkuchen.

Endlich Urlaub! Eine ganze Woche Freizeit liegt vor Andy und mir und ich freue mich wirklich sehr. Wir haben nichts vor, keine Termine und Verpflichtungen und es ist einfach Traumhaft. Na ja, eine kleine haarige Verpflichtung haben wir schon – die Hundemaus – aber ausgedehnte Spaziergänge im englischen Garten kann man wohl kaum “Verpflichtung” nennen.

Keine Pläne heißt für mich übrigens keineswegs auch keine Küche. Ich koche und backe einfach viel zu gerne und nutze die freien Tage zum Ausprobieren, Brot backen und Rezepte entwerfen. Alles ganz ohne Zwang und druck und essen müssen wir schließlich auch was. Außerdem wäre es schade, die wunderbaren Früchte, die es gerade in rauen Mengen direkt aus der Region gibt einfach zu ignorieren.

So kam es übrigens auch den leckeren kleinen Aprikosenkuchen mit Quarkcreme, die du auf den Bildern siehst. Auf meinem wöchentlichen Marktbesuch gab es nämlich reichlich original österreichische Marillen in grandioser Qualität. Da musste ich natürlich welche mitnehmen. Marillen ist der österreichische Begriff für Aprikosen. Reif geerntet und mit dank kurzer Transportwege herrlich frisch sind sie eine Wucht.

In unserem Törtchen kommen sie gleich auf zwei Arten zum Einsatz. Einmal als Marillen Kompott, dafür kochst Du einfach die halbierten Früchte mit etwas Zucker bei kleiner Hitze im geschlossene Topf für einige Minuten, bis die Marillen komplett zerfallen sind. Das kannst Du übrigens hervorragend machen, während der Kuchenboden im Ofen bäckt. Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema – kombiniert zu Marillen und sahniger Quarkcreme habe ich einen luftigen Mandelboden. Passt aromatisch perfekt und bringt eine besondere Mandelnote mit ins Spiel.

Das Marillen Kompott kommt als Füllung in die kleinen Aprikosenkuchen. Um das zu erreichen brauchst Du einen Spritzbeutel, in den Du die Quarkcreme füllst. Damit spritzt Du einen Ring auf die untere Hälfte des Kuchenbodens. In die Mitte kommt das Marillen Kompott – Deckel darauf und die kleinen Aprikosenkuchen mit der restlichen Creme dekorieren. Die Marillen Spalten obendrauf bilden den krönenden Abschluss. Durch den fluffigen Kuchenboden, die luftig lockere Creme und das fruchtige Aprikosenkompott schmeckt der Kuchen herrlich leicht. Er zerfällt quasi von selbst im Mund und schmeckt einfach himmlisch.

Übrigens, wenn Du die kleinen Aprikosenkuchen fertig machst und vor dem Servieren nochmal über Nacht in den Kühlschrank stellst schmecken sie fast noch ein bisschen besser. Quarkcreme und Marillen Kompott haben dann Zeit in die Kuchenböden einzuziehen und die kleinen Aprikosenkuchen werden nochmal saftiger. Ich verstehe aber auch vollkommen, wenn Du es nicht so lange aushältst und die Kuchen direkt verspeist ;-)

Kleine Aprikosenkuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 25 Minuten

Total Time: 55 Minuten

Category: Kuchen, Torte, Dessert

Cuisine: Dessert

Yield: 6 Personen

Serving Size: 6 keine Kuchen

Aprikosenkuchen

Zutaten

    Für den Kuchenboden:
  • 4 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g weißer Zucker
  • 200 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für das Marillen Kompott:
  • 250 g reiche Marillen (Aprikosen)
  • 50 g weißer Zucker
    Für die Creme:
  • 250 g Quark (Halbfettstufe)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 70 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillextrakt
  • 100 g Marillen (Aprikosen)
    Utensilien:
  • 1 Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser
  • 1 runter Ausstecher mit 8 cm Durchmesser
  • 1 Spritzbeutel mit Sterntülle

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen. Die Eier und die weiche Butter in eine große Rührschüssel geben. Durch ein Sieb Zucker, Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver ebenfalls in die Rührschüssel sieben. Vanilleextrakt dazu geben und alles für 1 Minute bei hoher Stufe mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät luftig aufschlagen.
  2. Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Während der Kuchenboden bäckt die Marillen für das Kompott halbieren und mit dem Zucker in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Wenn der Kochenboden und das Marillenkompott komplett abgekühlt sind mit dem Ausstecher sechs Kreise aus dem Kuchenboden ausstechen. Die kleinen Kuchenkreise waagerecht durchschneiden.
  5. Quark, Sahne, Puderzucker und Vanilleextrakt in eine Rührschüssel geben und zu einer steifen Creme aufschlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Jeweils auf den unteren der kleinen Kuchenböden einen Ring auf Quarkcreme spritzen. Die Mitte mit Marillenkompott füllen und den oberen Teil des Kuchenbodens darauf setzen.
  6. Die kleinen Kuchen mit der restlichen Creme dekorieren. Marillen in schmale spalten schneiden und die kleinen Kuchen damit garnieren. Essbare Blüten verleihen den Kuchen den letzten Schliff

Kuchen bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern. Eine Nacht im Kühlschrank macht die kleinen Kuchen noch saftiger. 

https://heissehimbeeren.com/kleine-aprikosenkuchen-mit-quarkcreme/

Wenn Du meine kleinen Aprikosenkuchen mit Quarkcreme ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Gegrillte Pizza

Gegrillte Pizza

Pizza kannst Du nicht nur im Backofen oder im speziellen Pizzaofen zubereiten, auch auf dem Grill kannst Du Pizza backen – und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstiges Zubehör. Eine echt spannende Alternative zu Steak und Würstchen könnte man sagen.

Die Grillsaison ist in vollem Gange. An herrlichen Sommerwochenenden draußen zu sitzen, die laue Luft zu genießen und dabei gut zu essen, das ist Sommer pur. Über Seen, Flüssen und Gärten wabern die Grillschwaden und die Regale für Bratwürstchen und Grillkäse sind am Freitagnachmittag chronisch leergefegt.

Trotzdem, nach einiger Zeit hat man so ziemlich jede Grillbeilage mindestens zweimal durchgeturnt und so sehr man sich im Frühjahr auf den ersten Grillabend gefreut hat, es muss etwas Abwechslung her. Wie gut, dass Du dafür nicht an den heißen Herd musst, sondern durchaus auf Deinem Balkon oder der Terrasse sitzen bleiben kannst. Die Lösung: Pizza grillen! Ja, Du hast richtig gelesen, wir grillen heute Pizza. Und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstige Gadgets, sondern einfach nur auf dem Rost. Die Pizzas sind im Handumdrehen fertig, jeder kann sie genau so belegen wie er oder sie mag. Außerdem entwickelt die Pizza ein herrliches Aroma durch die große Hitze des Grills und auch ein leichtes Raucharoma steht der Pizza ganz hervorragend! Mit der großartigen Unterstützung von meiner wunderbaren Familie wurde aus dem Projekt “Pizza Grillen für den Blog fotografieren” eine spontane kleine Sommerparty. Mit Freunden, gutem Wein, dem ein oder anderen Aperol Spritz und den Besten Gesprächen.

Das Geheimnis zur perfekten Pizza direkt vom Grill liegt in der Art und Weise wie sie zubereitet wird. Entgegen “normaler” Pizzas wird die Pizza vom Grill zunächst ganz ohne Belag gebacken. Der Pizzateig, über den ich gleich noch ein bisschen mehr erzähle, wird zunächst direkt auf dem Rost von beiden Seiten gebacken, bis er knusprig und durchgebacken ist. Im Anschluss werden die fertig gebackenen Pizzaböden dann belegt und kommen noch einmal auf den Rost. Beim Belag sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Über meine liebsten Kombinationen an Pizza Belägen muss ich Dir später auch unbedingt noch mehr erzählen. Eh klar. Bevor ich das aber machen müssen wir dringen über den Grill und das drumherum reden, das Du benötigst.

Für unser Pizza Rezept vom Grill ist ein Kugelgrill vonnöten. Den brauchst Du vor allem, damit später der Belag auch schön schmilzt. Unter der verschlossenen Haube des Kugelgrills hält sich die Wärme einfach besser und ermöglicht, dass der Pizza Belag auch von oben Hitze abbekommt und der Käse schön schmilzt. Was die Temperatur betrifft, brauchst Du zwar einen heißen Grill der mindestens 250 °C heiß ist, aber die Kohle sollte nicht direkt unter dem Bereich liegen, auf dem Du die Pizza grillst. Am besten formst Du mit der Kohle, sobald diese heiß ist einen Ring am äußeren Rand des Grills entlang, sodass in der Mitte keine Kohle mehr liegt oder schiebst die Kohle einfach auf eine Seite. Die Pizza bäckst Du dann auf der Seite, unter der keine Kohle liegt. So wird es der Pizza zwar ordentlich heiß, sie verbrennt aber nicht von unten durch die direkte Hitze.

Los gehts mit dem Pizzateig. Der ist an und für sich nichts Besonderes. Das Rezept ist ein Standard Pizzateig der aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser und etwas Olivenöl besteht. Er wird wie üblich mit den Händen zu einer “Pizzascheibe” geformt. Im Unterschied zu einer normalen Pizza sollte der Boden aber in etwa gleichmäßig dick sein. Auch zu dünn sollte der Teig nicht sein, damit der Belag auch eine schöne Grundlage hat. Etwa 2–3 mm Dicke sind optimal. Nachdem der Teig von beide Seiten gebacken ist, darf er erst mal wieder runter vom Grill. Übrigens kannst Du diesen Schritt auch wunderbar vorbereiten und die Pizzateige schon vorbacken und dann später belegen. Übrigens kannst Du die Teige direkt vor dem Backen auch mit etwas Olivenöl bestreichen. Schmeckt wirklich hervorragend. Der Teig braucht je nach Temperatur des Grills etwa 30 Sekunden, bis 1 Minute pro Seite bevor er fertig ist.

Nachdem alle Teigböden gebacken sind, ist es Zeit für den Belag. Klassisch geht natürlich immer Tomatensauce und Mozzarella. Frischer Basilikum und Cocktailtomaten schmecken herrlich auf einer Margarita. Besonders lecker finde ich die Kombination aus Tomatensauce, Käse und Gorgonzola. Nach dem Backen kommen frische Erdbeerscheiben und Babyspinat. Süße Erdbeeren und würziger Gorgonzola ergänzen sich ganz herrlich. Von der Pizza war ich so begeistert, dass ich in den Tagen darauf ständig Gorgonzolabrot mit Erdbeeren gefutter habe…

Eine spannende Kombination ist übrigens auch Sauerrahm statt Tomatensauce, frischer Lachs und Zwiebelringe. Auch hier kommt der Lachs erst nach dem Backen mit auf die Pizza. Sehr sehr lecker und eine sehr schöne Abwechslung zu klassischer Salami, Oliven und Peperoni. Die fertig belegte Pizza kommt nochmal auf den Grill. Wieder nicht direkt auf die heiße Kohle, sondern etwas abseits davon. Der Deckel des Kugelgrills sollte auf jeden Fall geschlossen werden damit der Käse schmelzen kann. Etwa 3–5 Minuten braucht jede Pizza jetzt, bis sie fertig ist und verspeist werden kann.

Gemeinsam mit Freunden und Familie wird aus dem Pizza Grillen übrigens ein richtiges Event. Ein schönes Glas Spritz dazu und es darf drauf losbelegt werden. Jeder kann so seine perfekte Pizza kreieren. Ich bin schon sehr gespannt, welche leckeren Kombinationen zu kreieren wirst!

Gegrillte Pizza
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Prep Time: 1 Stunde

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Italienisch

Gegrillte Pizza

Zutaten

    Für den Teig:
  • 750 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 450 ml warmes Leitungswasser
    Für den Belag:
  • Passierte Tomaten aus der Dose
  • Mozarella
  • Käse
  • Gorgonzola
  • Sauerrahm
  • Sardellen
  • Salami
  • Schinken
  • Gemüse
  • Obst etc.

Anleitung

  1. Gib 50 ml des warmen Wassers in eine kleine Schüssel und brösle die Hefe dazu. Gib ebenfalls den Zucker mit in die Schüssel und vermische alles bis die Hefe sich aufgelöst hat. Mehl in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemischung dazu geben, ebenso wie Salz, das restliche Wasser und das Olivenöl. Teig für etwa 10 Minuten kneten. Wenn der Teig zu sehr an den Seiten der Schüssel klebt noch etwas Mehl dazu geben. Teig dann abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde aufgehen lassen.
  2. Wenn Du mit einem Holzkohlgrill arbeitest, ist es jetzt Zeit, den Grill anzufeuern. Ein Kugelgrill oder Grill mit verschließbarem Deckel funktioniert am Besten. Der Grill sollte am Schluss mindestens 250 °C haben. Bis der Teig aufgegangen ist und der Grill heiß ist, bleibt reichlich Zeit um die Zutaten für den Belag vorzubereiten.
  3. Den Teig nach dem aufgehen in 6 gleich große Portionen teilen und Kugeln daraus formen. Die Kugeln auf ein bemehltes Blech oder Brettchen geben und wieder abdecken.
  4. Die Holzkohle im Grill auf eine Seite schieben oder einen Kohlrkreis am Rand des Grills bilden. Den ersten Teigrohling mit den Händen platt drücken und auseinander ziehen. Der Teig sollte etwa 2-3 mm dick sein. Den Teig dann gleich auf den heißen Grill, auf die Seite ohne Kohle legen. Etwa 30 Sekunden bis 1 Minute auf jeder Seite backen. Mit einer Küchenzange funktioniert das Wenden am besten. Nach Wunsch den Teig mit Olivenöl bestreichen.
  5. Mit allen Teig Rohlingen so verfahren. Die gebackenen Böden stapeln. Wenn all Böden gebacken sind die Böden nacheinander nach Wunsch gelegen. Pizza wieder auf den Grill leben. Ebenfalls darauf achten, das keine Kohle direkt unter der Pizza liegt. Am Besten funktioniert das mit einem Pizzaschieber oder zwei großen Pfannenwendern. Deckel des Kugelgrills schließen und die Pizza für 3-5 Minuten garen lassen. Sofort heiß servieren und genießen.
https://heissehimbeeren.com/gegrillte-pizza/

Wenn Du mein Rezept für Pizza vom Grill ausprobierst freue ich mich schon sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Dal und Raita

Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 45 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Dal und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Anleitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/
Dal mit Naan und Raita
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 45 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Dal und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Anleitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
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Wenn du mein indisches Soulfood Trio ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Lachs aus dem Ofen

Lachs mit Kartoffeln und Spargel aus dem Ofen

Unkompliziert und sehr lecker ist das Lachsfilet auf dem Ofen mit knusprigen Kartoffeln und grünem Spargel das perfekte schnelle Abendessen oder ein gesundes Mittagessen.

Keine Zeit, wieder mal. Und der Magen knurrt. Trotzdem gibt’s noch gefühlt 1000 Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen und keinen Aufschub dulden. E-Mail möchten beantwortet werden, der Hund muss raus, Oma könnte ich auch mal wieder anrufen … kurz gesagt, so ein Feierabend artet häufiger mal in Stress aus. Und der wird mit Hunger auch nicht erträglicher. Ich neige dann (leider) dazu “hangry” zu werden. Eine wunderbare Wortschöpfung aus dem englischen die aus den Worten hungry (hungrig) und angry (grantig) besteht und den Zustand von Hunger-bedingter schlechter Laune beschreibt. Und wer kennt das nicht?

Die Lösung: Abendessen beim Lieferservice bestellen. Oder, noch besser flott selbst etwas Leckeres auf den Tisch zaubern. Für Notfälle dieser Art ist der leckere Lachs aus dem Ofen genau das Richtige. Gemeinsam mit Kartoffeln und grünem Spargel kommt er in einer Auflaufform in den Ofen und schon 40 Minuten später steht ein leckeres Abendessen auf dem Tisch. Besser gehts doch gar nicht! Alles, was Du für den leckeren Lachs aus dem Ofen brauchst, sind Kartoffeln, grünen Spargel oder ein anderes Gemüse, dass Du gerne magst wie zum Beispiel grüne Bohnen oder Rosenkohl. Und natürlich brauchst Du Lachs. Genau wie bei Fleisch auch, gilt es hier auf eine gute Herkunft zu achten. Außerdem ist auch hier, wenig mehr. Lieber seltener und dafür qualitativ hochwertig.

Los geht’s damit den Backofen vorzuheizen. 200 Grad Heißluft sind perfekt. Die Kartoffeln werden in spalten geschnitten, gewürzt wird mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, etwas gemahlenem Koriander, Salz und Pfeffer. Diese Mischung passt wunderbar zu Ofenkartoffeln im Allgemeinen und auch zu unserem Gericht heute. Der Spargel wird einfach nur am unteren Ende etwas gekürzt und bei Bedarf auf etwa 2 cm von unten geschält. Beides kommt dann zuerst in den Ofen und darf mit etwas Öl schon mal 10 Minuten vorbacken, bevor der Fisch dazu kommt. Der Lachs benötigt ja nach Größe der Stücke und Dicke 20–30 Minuten. Meine beiden Stücke wiegen etwa 250 g pro Stück und sind vom Kopfende des Filets abgeschnitten, also eher dick. Mein Lachs durfte 30 Minuten mit garen. Damit der Fisch nicht austrocknet, wird die Oberseite mit Zitronenscheiben belegt. Einige Scheiben kommen außerdem auch mit in den Bräter, genau so wie eine ganze Knoblauchknolle, in der Mitte halbiert. Sie gibt ein herrliches Aroma ab, ohne dass das Essen zu Stark nach Knoblauch schmeckt. Wer mag, entfernt die gegarten Knoblauchzehen später aus der Schale. Zermatscht etwas grobem Salz und Olivenöl wird daraus ein geniales Pesto, das zum Fisch schmeckt, oder auch so sehr lecker z. B. in Pasta ist.

Nachdem der Fisch auf Kartoffeln und Spargel in den Ofen gewandert ist, sind noch etwa 30 Minuten Zeit, um die Oma anzurufen, die Spülmaschine aus und einzuräumen oder eine extra Runde mit der Hundemaus zu kuscheln. Und schon gibt’s ein genial einfaches, gesundes und mega leckeres Abendessen! Welches Rezept liebst Du besonders, wenn es mal wieder schnell gehen muss?

Lachs mit Kartoffeln und Spargel aus dem Ofen
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 40 Minuten

Total Time: 50 Minuten

Category: abendessen, Mittagessen, Fisch, Gesund

Cuisine: Gesund

Yield: 2 Portionen

Lachs aus dem Ofen

Zutaten

  • 4 große Kartoffeln (ingesamt ca.a 400 g)
  • 500 g grüner Spargel
  • 500 g Lachs (frisch oder TK)
  • Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1/2 TL Koriander (gemahlen)
  • 1/2 TL Cayennepfeffer (gemahlen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zitrone
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchknolle

Anleitung

  1. Backofen auf 200 °C Heißluft (oder Umluft) vorheizen. Eine große Auflaufform mit Backpapier auslegen. Kartoffeln waschen und in schmale spalten schneiden. In einer Schüssel mit 1 EL Olivenöl sowie Koriander, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer sowie 1 TL Salz würzen. Auf eine Seite der Auflaufform geben. Spargel putzen, die unteren enden abschneiden und bei Bedarf die unteren 2 cm schälen. Auf die andere Seite der Form legen. 1 EL Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer auf dem Spargel verteilen und Spargel darin wenden. Auflaufform mit Kartoffeln und Spargel in den vorgeheizten Backofen geben.
  2. Lachs vorbereiten. Zitrone in Scheiben schneiden. Je 1-2 Scheiben Zitrone auf jedes Stück Lachs legen. Knoblauchknolle waagerecht halbieren. Chilischote in feine Ringe schneiden. Nachdem Kartoffeln und Spargel 10 Minuten garen durften, noch einmal kurz aus dem Ofen nehmen. Zitronenscheiben, Chiliringe, die beiden Hälften der Knoblauchknolle und die Lachsstücke auf Kartoffeln und Spargel legen.
  3. Je nach Dicke des Lachs und Größe der Kartoffeln weitere 20 - 30 Minuten garen. Mit einem spitzen Messer prüfen, ob die Kartoffeln gar sind. Nach dem garen sofort heiß servieren.

Das Rezept lässt sich sehr gut vorbereiten. Einfach alle Zutaten vorbereiten und in die Auflaufform geben. Zudecken und bis zum zubereiten im Kühlschrank lagern.

Alternativ zu grünem Spargel schmecken auch grüne Bohnen, Rosenkohl oder viele andere Gemüse sehr lecker im Gericht.

https://heissehimbeeren.com/lachs-mit-kartoffeln-und-spargel-aus-dem-ofen/

Wenn Du den Lachs aus dem Ofen mit Kartoffeln und grünem Spargel ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Bild Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Mokkatorte

Mokkatorte mit weißer Schokolade

Saftiger Mokka Boden, getränkt mit Kaffeelikör und Espresso, gefüllt mit Vanille- und Mokkacreme trifft auf weiße Schokolade. Da läuft garantiert jedem Kaffeeliebhaber das Wasser im Mund zusammen.

Hello again! Nach einer gefühlten Ewigkeit gibts heute endlich wieder ein süßes Rezept von mir. Ein Törtchen sogar. Ich habe mich mittlerweile wieder recht gut von meiner Bronchitis erholt und stehe wieder begeistert in meiner Küche. Wie gut, dass Andys Geburtstag gestern eine wirklich gute Gelegenheit war, mal wieder eine Torte zu backen.

Das Schöne daran, für andere Menschen zu backen ist für mich immer, die kreative Herausforderung. Normalerweise überlege ich mir Rezepte anhand meiner eigenen Ideen und Vorlieben. Geschmackskombinationen entstehen, weil ich sie interessant finde und gerne mag. Wenn ich aber für jemand anderen backe, dann ist mein Geschmack zunächst einmal zweitrangig. Es geht viel mehr darum, was dem Beschenkten schmeckt und Freude bereitet. Das erweitert jedes Mal meinen Horizont und lässt mich Rezepte testen, die ich sonst vielleicht nicht gebacken hätte.

Genau so ist es auch bei unserer Mokkatorte mit weißer Schokolade, die ich heute für Dich dabei habe. Andy liebt Kaffee und weiße Schokolade. Und Wein, aber den habe ich in dem Rezept nun wirklich nicht untergebracht. Aber die Kombination aus Kaffee und weißer Schokolade war durchaus denkbar. Persönlich greife ich eher zu Vollmilch oder dunkler Schokolade, deswegen würde es die Mokkatorte mit weißer Schokolade ohne Andy garnicht geben. Und das wäre wirklich eine Schande, weil sie ausgesprochen lecker ist! Die süße weiße Schokolade passt ganz vorzüglich zum erdig herben Mokkaaroma, das in der Torte natürlich die dominante Rolle spielt.

Die weiße Schokolade spielt besonders in der Garnierung eine große Rolle. In Boden und Creme kommt sie nicht zum Einsatz, ich finde, hier wäre sie einfach zu süß. Stattdessen bildet sie den herrlichen Schokodrip auf der Torte. Sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch wirklich sehr lecker!

Die Tortenböden wiederum werden mit Mokkasirup verfeinert. Dafür habe ich einfach einen starken Kaffee gekocht und diesen mit braunem Zucker aufgekocht und einreduziert. Daraus entsteht ein leckerer Kaffeesirup, der den Böden ein tolles Aroma verleiht. Die Böden werden später auch noch mit einer Mischung aus Kaffee und Kaffeelikör getränkt und sind dadurch extra saftig.

Für die Füllung kommt einer Mascarpone-Sahnecreme und frisch gemahlener Kaffee zum Einsatz. Nicht gerade kalorienarm, aber am Geburtstag muss man wirklich keine Kalorien zählen finde ich. Die Basiscreme wird mit Vanillepaste verfeinert und bildet die Basis. Einen Teil der Creme habe ich mit dem restlichen Kaffeesirup versehen. Sie wird zum Schluss in Klecksen auf den Rand der Torte gegeben und verstrichen. So entsteht der hübsche, aber sehr dezente Schliereneffekt. Auch die Cremetuffs auf der Torte bestehen aus übrigens auch aus Creme mit Kaffeesirup. Dafür habe ich einfach die restliche, dunkle Creme für die Schlieren mit der übrigen weißen Creme vermischt. Das ergibt die perfekte Konsistenz für die Cremetuffs. Schokodrip drauf, gemahlener Kaffee und Mokkabohnen hübsch auf den Törtchen verteilen und fertig ist die leckerste Mokkatorte mit weißer Schokolade auch schon :)

Mokkatorte mit weißer Schokolade
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Yield: 1 Torte mit 16 cm Durchmesser

Mokkatorte

Zutaten

    Für den Kaffeelikör:
  • 200 ml starker Kaffee
  • 60 g brauner Zucker
    Für den Boden:
  • 250 g Butter
  • 220 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Kaffeesirup
    Für die Creme:
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Schlagsahne
  • 75 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • Kaffeesirup
    Für die Füllung:
  • 1 EL Kaffeebohnen
  • 100 ml starker Kaffee (kalt)
  • 100 ml Kaffee Likör (z.B. Kahlua)
    Für die Dekoration:
  • 120 g weiße Schokolade
  • 1 EL Kaffeebohnen
  • Mokkabohnen (Backabteilung)

Anleitung

  1. In einem kleinen Topf Kaffee und braunen Zucker für den Kaffeesirup mischen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf etwa 1/3 einreduziert ist.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Backformen mit je 16 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen.
  3. Mehl, und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier, Vanilleextrakt und etwa 2/3 des Kaffeesirups dazu geben und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Kaffee und Kaffeelikör mischen. Wenn die Böden abgekühlt sind, die Backhaube abschneiden und die Böden waagerecht halbieren. Mit dem Gemisch aus Kaffee und Kaffeelikör tränken.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme bis auf den Kaffeesirup in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. 2-3 EL der Creme auf den ersten Boden geben und verstreichen. Dann etwa 1 TL der grob gemahlenen Kaffeebohnen auf der Creme verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. So verfahren, bis der letzte Boden aufgesetzt ist. Dann die Torte mit einer Krümelschicht versehen und kalt stellen. Dann die Torte mit Creme einstreichen und Glatt ziehen. Etwa 3 EL der Creme mit dem restlichen Kaffeesirup vermengen. In einigen Kleksen auf der glatt gestrichenen Torte verteilen. Noch einmal mit einer Teigkarte oder einem Palettenmesser glatt abziehen. Nicht zu oft abziehen, da der Schliereneffekt sonst verschwindet.
  6. Weiße Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Dann in einen Einwegspritzbeutel oder einen Gerfierbeutel füllen. Vorne ein kleine spitze abschneiden und die Schokolade zunächst am Rand entlang verteilen, so dass auch etwas von der Schokolade über den Rand laufen kann. Dann die restliche Schokolade in der Mitte der Torte verteilen und glatt streichen.
  7. Mokkacreme mit der restlichen Creme vermischen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Auf die Torte aufdressieren. Torte mit grob gemahlenem Kaffee und Mokkabohnen fertig garnieren. Bis zum servieren kalt stellen.
https://heissehimbeeren.com/mokkatorte-mit-weisser-schokolade/

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