Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
Rezept Bewerten

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/
Dal mit Naan und Raita
Rezept Bewerten

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/

Wenn du mein indisches Soulfood Trio ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Lachs mit Kartoffeln und Spargel aus dem Ofen

Unkompliziert und sehr lecker ist das Lachsfilet auf dem Ofen mit knusprigen Kartoffeln und grünem Spargel das perfekte schnelle Abendessen oder ein gesundes Mittagessen.

Keine Zeit, wieder mal. Und der Magen knurrt. Trotzdem gibt’s noch gefühlt 1000 Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen und keinen Aufschub dulden. E-Mail möchten beantwortet werden, der Hund muss raus, Oma könnte ich auch mal wieder anrufen … kurz gesagt, so ein Feierabend artet häufiger mal in Stress aus. Und der wird mit Hunger auch nicht erträglicher. Ich neige dann (leider) dazu “hangry” zu werden. Eine wunderbare Wortschöpfung aus dem englischen die aus den Worten hungry (hungrig) und angry (grantig) besteht und den Zustand von Hunger-bedingter schlechter Laune beschreibt. Und wer kennt das nicht?

Die Lösung: Abendessen beim Lieferservice bestellen. Oder, noch besser flott selbst etwas Leckeres auf den Tisch zaubern. Für Notfälle dieser Art ist der leckere Lachs aus dem Ofen genau das Richtige. Gemeinsam mit Kartoffeln und grünem Spargel kommt er in einer Auflaufform in den Ofen und schon 40 Minuten später steht ein leckeres Abendessen auf dem Tisch. Besser gehts doch gar nicht! Alles, was Du für den leckeren Lachs aus dem Ofen brauchst, sind Kartoffeln, grünen Spargel oder ein anderes Gemüse, dass Du gerne magst wie zum Beispiel grüne Bohnen oder Rosenkohl. Und natürlich brauchst Du Lachs. Genau wie bei Fleisch auch, gilt es hier auf eine gute Herkunft zu achten. Außerdem ist auch hier, wenig mehr. Lieber seltener und dafür qualitativ hochwertig.

Los geht’s damit den Backofen vorzuheizen. 200 Grad Heißluft sind perfekt. Die Kartoffeln werden in spalten geschnitten, gewürzt wird mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, etwas gemahlenem Koriander, Salz und Pfeffer. Diese Mischung passt wunderbar zu Ofenkartoffeln im Allgemeinen und auch zu unserem Gericht heute. Der Spargel wird einfach nur am unteren Ende etwas gekürzt und bei Bedarf auf etwa 2 cm von unten geschält. Beides kommt dann zuerst in den Ofen und darf mit etwas Öl schon mal 10 Minuten vorbacken, bevor der Fisch dazu kommt. Der Lachs benötigt ja nach Größe der Stücke und Dicke 20–30 Minuten. Meine beiden Stücke wiegen etwa 250 g pro Stück und sind vom Kopfende des Filets abgeschnitten, also eher dick. Mein Lachs durfte 30 Minuten mit garen. Damit der Fisch nicht austrocknet, wird die Oberseite mit Zitronenscheiben belegt. Einige Scheiben kommen außerdem auch mit in den Bräter, genau so wie eine ganze Knoblauchknolle, in der Mitte halbiert. Sie gibt ein herrliches Aroma ab, ohne dass das Essen zu Stark nach Knoblauch schmeckt. Wer mag, entfernt die gegarten Knoblauchzehen später aus der Schale. Zermatscht etwas grobem Salz und Olivenöl wird daraus ein geniales Pesto, das zum Fisch schmeckt, oder auch so sehr lecker z. B. in Pasta ist.

Nachdem der Fisch auf Kartoffeln und Spargel in den Ofen gewandert ist, sind noch etwa 30 Minuten Zeit, um die Oma anzurufen, die Spülmaschine aus und einzuräumen oder eine extra Runde mit der Hundemaus zu kuscheln. Und schon gibt’s ein genial einfaches, gesundes und mega leckeres Abendessen! Welches Rezept liebst Du besonders, wenn es mal wieder schnell gehen muss?

Lachs mit Kartoffeln und Spargel aus dem Ofen
Rezept Bewerten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 50 Minuten

Kategorie: abendessen, Mittagessen, Fisch, Gesund

Cuisine: Gesund

Menge: 2 Portionen

Lachs mit Kartoffeln und Spargel aus dem Ofen

Zutaten

  • 4 große Kartoffeln (ingesamt ca.a 400 g)
  • 500 g grüner Spargel
  • 500 g Lachs (frisch oder TK)
  • Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1/2 TL Koriander (gemahlen)
  • 1/2 TL Cayennepfeffer (gemahlen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zitrone
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchknolle

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 °C Heißluft (oder Umluft) vorheizen. Eine große Auflaufform mit Backpapier auslegen. Kartoffeln waschen und in schmale spalten schneiden. In einer Schüssel mit 1 EL Olivenöl sowie Koriander, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer sowie 1 TL Salz würzen. Auf eine Seite der Auflaufform geben. Spargel putzen, die unteren enden abschneiden und bei Bedarf die unteren 2 cm schälen. Auf die andere Seite der Form legen. 1 EL Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer auf dem Spargel verteilen und Spargel darin wenden. Auflaufform mit Kartoffeln und Spargel in den vorgeheizten Backofen geben.
  2. Lachs vorbereiten. Zitrone in Scheiben schneiden. Je 1-2 Scheiben Zitrone auf jedes Stück Lachs legen. Knoblauchknolle waagerecht halbieren. Chilischote in feine Ringe schneiden. Nachdem Kartoffeln und Spargel 10 Minuten garen durften, noch einmal kurz aus dem Ofen nehmen. Zitronenscheiben, Chiliringe, die beiden Hälften der Knoblauchknolle und die Lachsstücke auf Kartoffeln und Spargel legen.
  3. Je nach Dicke des Lachs und Größe der Kartoffeln weitere 20 - 30 Minuten garen. Mit einem spitzen Messer prüfen, ob die Kartoffeln gar sind. Nach dem garen sofort heiß servieren.

Das Rezept lässt sich sehr gut vorbereiten. Einfach alle Zutaten vorbereiten und in die Auflaufform geben. Zudecken und bis zum zubereiten im Kühlschrank lagern.

Alternativ zu grünem Spargel schmecken auch grüne Bohnen, Rosenkohl oder viele andere Gemüse sehr lecker im Gericht.

https://heissehimbeeren.com/lachs-mit-kartoffeln-und-spargel-aus-dem-ofen/

Wenn Du den Lachs aus dem Ofen mit Kartoffeln und grünem Spargel ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Bild Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Mokkatorte mit weißer Schokolade

Saftiger Mokka Boden, getränkt mit Kaffeelikör und Espresso, gefüllt mit Vanille- und Mokkacreme trifft auf weiße Schokolade. Da läuft garantiert jedem Kaffeeliebhaber das Wasser im Mund zusammen.

Hello again! Nach einer gefühlten Ewigkeit gibts heute endlich wieder ein süßes Rezept von mir. Ein Törtchen sogar. Ich habe mich mittlerweile wieder recht gut von meiner Bronchitis erholt und stehe wieder begeistert in meiner Küche. Wie gut, dass Andys Geburtstag gestern eine wirklich gute Gelegenheit war, mal wieder eine Torte zu backen.

Das Schöne daran, für andere Menschen zu backen ist für mich immer, die kreative Herausforderung. Normalerweise überlege ich mir Rezepte anhand meiner eigenen Ideen und Vorlieben. Geschmackskombinationen entstehen, weil ich sie interessant finde und gerne mag. Wenn ich aber für jemand anderen backe, dann ist mein Geschmack zunächst einmal zweitrangig. Es geht viel mehr darum, was dem Beschenkten schmeckt und Freude bereitet. Das erweitert jedes Mal meinen Horizont und lässt mich Rezepte testen, die ich sonst vielleicht nicht gebacken hätte.

Genau so ist es auch bei unserer Mokkatorte mit weißer Schokolade, die ich heute für Dich dabei habe. Andy liebt Kaffee und weiße Schokolade. Und Wein, aber den habe ich in dem Rezept nun wirklich nicht untergebracht. Aber die Kombination aus Kaffee und weißer Schokolade war durchaus denkbar. Persönlich greife ich eher zu Vollmilch oder dunkler Schokolade, deswegen würde es die Mokkatorte mit weißer Schokolade ohne Andy garnicht geben. Und das wäre wirklich eine Schande, weil sie ausgesprochen lecker ist! Die süße weiße Schokolade passt ganz vorzüglich zum erdig herben Mokkaaroma, das in der Torte natürlich die dominante Rolle spielt.

Die weiße Schokolade spielt besonders in der Garnierung eine große Rolle. In Boden und Creme kommt sie nicht zum Einsatz, ich finde, hier wäre sie einfach zu süß. Stattdessen bildet sie den herrlichen Schokodrip auf der Torte. Sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch wirklich sehr lecker!

Die Tortenböden wiederum werden mit Mokkasirup verfeinert. Dafür habe ich einfach einen starken Kaffee gekocht und diesen mit braunem Zucker aufgekocht und einreduziert. Daraus entsteht ein leckerer Kaffeesirup, der den Böden ein tolles Aroma verleiht. Die Böden werden später auch noch mit einer Mischung aus Kaffee und Kaffeelikör getränkt und sind dadurch extra saftig.

Für die Füllung kommt einer Mascarpone-Sahnecreme und frisch gemahlener Kaffee zum Einsatz. Nicht gerade kalorienarm, aber am Geburtstag muss man wirklich keine Kalorien zählen finde ich. Die Basiscreme wird mit Vanillepaste verfeinert und bildet die Basis. Einen Teil der Creme habe ich mit dem restlichen Kaffeesirup versehen. Sie wird zum Schluss in Klecksen auf den Rand der Torte gegeben und verstrichen. So entsteht der hübsche, aber sehr dezente Schliereneffekt. Auch die Cremetuffs auf der Torte bestehen aus übrigens auch aus Creme mit Kaffeesirup. Dafür habe ich einfach die restliche, dunkle Creme für die Schlieren mit der übrigen weißen Creme vermischt. Das ergibt die perfekte Konsistenz für die Cremetuffs. Schokodrip drauf, gemahlener Kaffee und Mokkabohnen hübsch auf den Törtchen verteilen und fertig ist die leckerste Mokkatorte mit weißer Schokolade auch schon :)

Mokkatorte mit weißer Schokolade
Rezept Bewerten
1 Bewertungen

Menge: 1 Torte mit 16 cm Durchmesser

Mokkatorte mit weißer Schokolade

Zutaten

    Für den Kaffeelikör:
  • 200 ml starker Kaffee
  • 60 g brauner Zucker
    Für den Boden:
  • 250 g Butter
  • 220 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Kaffeesirup
    Für die Creme:
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Schlagsahne
  • 75 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • Kaffeesirup
    Für die Füllung:
  • 1 EL Kaffeebohnen
  • 100 ml starker Kaffee (kalt)
  • 100 ml Kaffee Likör (z.B. Kahlua)
    Für die Dekoration:
  • 120 g weiße Schokolade
  • 1 EL Kaffeebohnen
  • Mokkabohnen (Backabteilung)

Zubereitung

  1. In einem kleinen Topf Kaffee und braunen Zucker für den Kaffeesirup mischen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit auf etwa 1/3 einreduziert ist.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Backformen mit je 16 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen.
  3. Mehl, und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier, Vanilleextrakt und etwa 2/3 des Kaffeesirups dazu geben und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Kaffee und Kaffeelikör mischen. Wenn die Böden abgekühlt sind, die Backhaube abschneiden und die Böden waagerecht halbieren. Mit dem Gemisch aus Kaffee und Kaffeelikör tränken.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme bis auf den Kaffeesirup in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. 2-3 EL der Creme auf den ersten Boden geben und verstreichen. Dann etwa 1 TL der grob gemahlenen Kaffeebohnen auf der Creme verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. So verfahren, bis der letzte Boden aufgesetzt ist. Dann die Torte mit einer Krümelschicht versehen und kalt stellen. Dann die Torte mit Creme einstreichen und Glatt ziehen. Etwa 3 EL der Creme mit dem restlichen Kaffeesirup vermengen. In einigen Kleksen auf der glatt gestrichenen Torte verteilen. Noch einmal mit einer Teigkarte oder einem Palettenmesser glatt abziehen. Nicht zu oft abziehen, da der Schliereneffekt sonst verschwindet.
  6. Weiße Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Dann in einen Einwegspritzbeutel oder einen Gerfierbeutel füllen. Vorne ein kleine spitze abschneiden und die Schokolade zunächst am Rand entlang verteilen, so dass auch etwas von der Schokolade über den Rand laufen kann. Dann die restliche Schokolade in der Mitte der Torte verteilen und glatt streichen.
  7. Mokkacreme mit der restlichen Creme vermischen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Auf die Torte aufdressieren. Torte mit grob gemahlenem Kaffee und Mokkabohnen fertig garnieren. Bis zum servieren kalt stellen.
https://heissehimbeeren.com/mokkatorte-mit-weisser-schokolade/

Wenn Du die Mokkatorte mit weißer Schoki ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Pasta mit Rosenkohl

Nussiger Rosenkohl und knuspriger Räucherschinken treffen auf Tagliatelle – das ist Soulfood für den Pastateller.

Der Alltag und das Büro haben mich wieder, pünktlich zu Fasching. Oder Karnevall, Fastnacht oder wie auch immer die närrische Zeit in Deiner Region heißt. Ich freue mich schon ganz besonders auf viele leckere Krapfen in den nächsten Tagen. Für kommenden Sonntag habe ich übrigens ein tolles Rezept rund um den klassischen Krapfen vorbereitet. Ich freue mich selber schon sehr darauf.

Heute ist aber erst mal wieder ein herzhaftes Rezept angesagt. Und zwar gibt es nach schier unendlichen Suppen, endlich mal wieder Nudeln. Die sind schließlich echte Publikumslieblinge, waschechtes Soulfood und unendlich variabel. Heute gibt es ein schnelles Rezept für Tagliatelle mit Rosenkohl und Rahmsauce. Schließlich dauert es noch einige Wochen bis auf unseren heimischen Äckern und Feldern wieder was wächst und dementsprechend sind wir weiterhin mitten in der Kohl Saison. Dem Variantenreichtum sei dank ist das aber überhaupt nicht schlimm. Heute nehmen wir uns den Rosenkohl vor. Den könnte man durchaus aus kontrovers gesehenen Vertreter der Kohl Familie betrachten, schließlich scheiden sich hier die Geister. Vielen ist Rosenkohl zu bitter oder schmeckt schlichtweg nicht.

Natürlich gibt es immer persönliche Präferenzen, allerdings liegt beim Rosenkohl auch viel des Geschmacks in der Zubereitungsweise. Zu Tode blanchiert und bis zur Unkenntlichkeit verkocht entwickeln die hübschen Röschen, nämlich tatsächlich einen unerfreulichen Beigeschmack. Das kann jedoch schon mal dadurch vermieden werden, dass der Rosenkohl nur kurz gekocht oder in unserem Fall angebraten wird. Die Röschen zu halbieren, zu vierteln oder, so wie in unserem Fall in die einzelnen Blätter zu zerpflücken sorgt außerdem für ein anderes Mundgefühl. Das Entblättern der Rosenkohl Köpfchen geht übrigens schneller, als Du vielleicht denkst und lässt sich super zur Gemeinschaftsaufgabe mit dem Partner oder den Kids machen.

Angebraten in der Pfanne mit Zwiebeln und Knoblauch entsteht zusammen mit Sahne und Gewürzen eine super leckere, herzhafte Sauce die perfekt zu “langen Nudeln” wie hier zum Beispiel Tagliatelle passt. Knusprig gebratener Räucherschinken rundet das Gericht ab und liefert ordentlich Würze. Einige Granatapfelkerne runden die Pasta optisch und auch geschmacklich ab. Übrigens, für ein bisschen Frische Kick im Gericht sorgt ein bisschen Zitronenabrieb, der sich ganz vorzüglich mit den nussigen Aromen des Rosenkohls verträgt. Serviert habe ich die Pasta mit einem kleinen Chicorée Salat mit Schnittlauchdressing. Passt wirklich sehr gut!

Pasta mit Rosenkohl und knusprigem Schinken
Rezept Bewerten

Kochzeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Abendessen, Mittagessen, Nudeln

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

Pasta mit Rosenkohl und knusprigem Schinken

Zutaten

    Für die Pasta:
  • 250 g Tagliatelle
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Rosenkohl
  • 100 ml Schlagsahne
  • Räucherschinken
  • Granatapfelkerne
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
    Für den Salat:
  • 2 Chicorée
  • 1 EL Schnittlauch
  • 1 TL Dijonsenf
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Rotweinessig
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen. Den Räucherschinken in eine kalte Pfanne ohne Öl legen und die Pfanne erhitzen. Den Räucherschinken von beiden Seiten anbraten, bis er bräunlich ist. Dann auf einem Küchentuch abtropfen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und die Rosenkohl Röschen entblättern und waschen. In die heiße Pfanne Öl geben und Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Rosenkohl dazugeben und ebenfalls kurz anbraten bis er Farbe bekommt. Dann die Sahne dazu geben sowie den Abrieb der Zitrone. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Chicorée putzen und in eine Salatschüssel geben. Schnittlauch fein hacken und mit den anderen Zutaten für das Dressing vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Nudeln nach Packungsbeilage kochen und zur Sauce geben. Etwas Pastawasser auffangen und nach Bedarf zur Sauce geben. Die Sauce sollte die Nudeln ummanteln. Pasta anrichten, knusprigen Räucherschinken darüber bröseln und mit Granatapfelkernen garnieren.
https://heissehimbeeren.com/pasta-mit-rosenkohl-und-knusprigem-schinken/

Wenn Du die Tagliatelle mit Rosenkohl in Rahmsauce ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Streuselkuchen mit Birne

Saftiger Streuselkuchen mit aromatischen Birnen, fruchtig sauren Brombeeren und den leckersten Knusperstreuseln mit Haferflocke. Ein echter Feelgood Kuchen für Deinen Sonntag.

Halli Hallo vom Sofa :) heute ging es das erste Mal seit über einer Woche für mich wieder mit dem Hund raus. Nachdem ja morgen auch wieder der Arbeitsalltag nach einer Woche krank im Bett für mich beginnt, dachte ich, das ist eine ganz gute Übung. Tja, nach dem Spaziergang war ich so platt, dass ich direkt für über zwei Stunden auf dem Sofa eingeschlafen bin. Dabei war es nur ein entspannter Spaziergang durch die Nachbarschaft für etwa 30 Minuten. Ich glaube, bis ich ganz wieder Fit bin, dauert es noch eine Weile. Das kann ja heiter werden, morgen im Büro.

Wie gut, dann heute meine Mama den Sonntagkuchen gebacken hat und abends auch kochen wird. Das gemeinsame Abendessen am Sonntag ist bei uns seit einigen Jahren Tradition und ich freue mich immer auf diesen gemütlichen Abschluss des Wochenendes. Heute bin ich umso dankbarer, dass ich einfach nur auf dem Sofa liegen und noch ein bisschen ausruhen darf. Einen Beitrag schreiben geht schließlich auch Dich eingemummelt und mit einer Tasse Tee neben dran. Und der Hundemaus auf den Füßen natürlich. Die hat die letzte Woche umwerfend lieb auf mich aufgepasst und weicht mir nicht von der Seite. Außerdem findet sie es glaube ich ganz toll, dass Ihr jemand den ganzen Tag lang auf der Couch Gesellschaft geleistet und gekuschelt hat.

Ein Rezept gibt’s heute trotzdem für Dich, nachdem ich mich letzte Woche ja schon mit einer kleinen Zusammenfassung meine fünf liebsten Rezepte für kranke Mäuse aus der Affäre gezogen habe. Aber keine Sorge, ich bin brav im Bett geblieben und habe heute ein “Notfallrezept” dabei. Das sind Rezepte, die ich einfach mal zwischendurch backe und fotografiere, ohne einen konkreten Plan zu haben, wann sie auf dem Blog landen. So wie unser leckerer Streuselkuchen mit Birne sind es meistens Rezepte, über die Du Dich (hoffentlich) das ganze Jahr über freust. Genau so ein Rezept ist der Streuselkuchen mit Birne. Unglaublich lecker und funktioniert zu wirklich jeder Jahreszeit. Schließlich gibt es immer heimische Birnen und die Brombeeren dürfen gerne auch tiefgefroren sein. Das ist zu dieser Jahreszeit übrigens mein Geheimtipp für leckere Beeren. Das zeug aus dem Supermarkt ist nämlich zum einen Sauteuer, voller Pestizide und schmeckt ehrlich gesagt auch noch nicht besonders. Ich kann es ja selber kaum noch erwarten, bis es endlich wieder heimische Beeren gibt, aber es hilft nun mal nichts, im Februar müssen die Tiefgefrorenen herhalten. Schmecken super und sind außerdem auch sehr gesund, weil die frischen Beeren direkt nach dem Ernten eingefroren werden, was super viele Vitamine konserviert. Ich achte immer darauf, dass die Beeren aus Deutschland kommen und keinen Zucker zugesetzt haben, wenn ich welche kaufe. Oder Du frierst im Sommer einfach reichlich Beeren auf Vorrat ein. Was die Birnen betrifft, würde ich eine saftige, fruchtige Birne wie zum Beispiel Williams Birnen empfehlen.

Der Teig für den Boden ist ein einfacher Rührteig und nicht sonderlich spektakulär in der Herstellung. Den verteilst Du auf einem Backblech bzw. In einer viereckigen Backform. Eine Backform sollte etwa 30×30 cm groß sein für die angegebene Teigmenge. Die Birnen werden gewaschen, geviertelt und entkernt. Ich habe sie anschließend mit einem Gurkenhobel in feine Scheiben geschnitten und zusammen mit den Brombeeren auf den Boden gelegt. Die Streusel bestehen aus Haferflocken, Vollkornmehl, Butter, Zucker, einer Prise Salz und etwas Zimt. Die Zutaten werden mit den Händen zerkrümelt und dann in groben Stücken auf dem Kuchen verteilt. Ab in den Ofen damit und kurze Zeit später kannst Du den Streuselkuchen bereits genießen. Besonders lecker schmeckt er mit einem Löffel geschlagener Sahne oder, solange er warm ist auch mit einer Kugel Vanilleeis. Super lecker!

Streuselkuchen mit Birne
Rezept Bewerten

Kategorie: Kuchen, Obst, Tarte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 20 Stücke

Streuselkuchen mit Birne

Zutaten

    Für den Teig:
  • 250 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 250 g brauner Zucker
  • 250 g Butter
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag:
  • 600 - 700 g Birnen
  • 150 g Brombeeren (gerne TK)
    Für die Streusel:
  • 200g Mehl (gerne Vollkorn)
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 75g brauner Zucker
  • 120g weiche Butter

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen oder eine viereckige Backform mit etwa 30x30 cm Größe mit Butter ausstreichen. Alle Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine für etwa 1 Minute zu einem cremig luftigen Teig aufschlagen. Teig auf dem vorbereiten Blech oder in der Form verteilen.
  2. Birnen waschen, vierteln, entkernen und z.B. mit einem Gurkenhobel in 2-3 mm dicke Scheiben hobeln. Birnenscheibchen auf dem Teig verteilen. Brombeeren ebenfalls auf dem Teig verteilen.
  3. Für die Streusel alle Zutaten vermischen und zwischen den Fingern so lange verreiben, bis eine krümelige Masse entstanden ist. Die Streusel dann auf dem Kuchen verteilen und diesen bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 40-60 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der Größe der verwendeten Form, der Feuchtigkeit der Birnen und natürlich Deinem Ofen ab. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Achtung, bei diesem Rezept wird immer etwas Birne am Stäbchen kleben. Teig sollte allerdings keiner mehr daran zu sehen sein.

Tipp: Wenn Du auf einem Backblech backst kannst Du das Backpapier vorsichtig an einer Ecke anheben (Backhandschuh nicht vergessen!) und schauen, ob der Boden des Kuchens bereits genug gebräunt ist.

https://heissehimbeeren.com/streuselkuchen-mit-birne/

Wenn Du den Streuselkuchen mit Birne und Brombeeren ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.