Glücklichmacher Salat

Der Ernte Frischer Salat mit gekochten Kartoffeln, Grünen Bohnen, geräuchertem Lachs und dem leckersten Dressing aller Zeiten.

Was für eine Woche! Ich hoffe, Du hast einen weniger prall gefüllten Zeitplan als ich. Irgendwie gelingt es mir in letzter Zeit nicht, eine halbwegs machbare Woche zu planen in der sich nicht eine Aufgabe an die nächste reiht. Allerdings sind es nur schöne Projekte, die in letzter Zeit meiner Aufmerksamkeit fordern. Das ist ja immerhin schon mal etwas.

Gerade wenn das Leben etwas fordernder ist, ist es mir besonders wichtig auf eine gesunde Ernährung zu achten. Je ausgewogener ich in solchen Wochen koche und esse, desto mehr Energie habe ich. Außerdem gibt man besonders in der Erkältungszeit diversen Viren die durch die Gegend fliegen, keine Chance. Deswegen gibts heute ein richtig ausgewogenes, leckeres Rezept für einen Salat der zwar Gesund aber trotzdem Mega lecker ist und sehr glücklich macht. Das kann nämlich nicht nur ein Schnitzel sondern auch ein leckerer Salat, wenn man weiß wie es geht.

Ich esse sehr gerne Salat. Allerdings selten die, die in Restaurants auf der Karte stehen. Die finde ich meistens uninspiriert und furchtbar langweilig. Das muss aber nicht sein. Deswegen liebe ich es, aufregende leckere Salate zu basteln die richtig Appetit aufs essen machen. Die Basis für unseren Salat heute bilden gemischte Wildkräuter. Die gibts häufig auf Bauernmärkten zu kaufen. Sie enthalten eine bunte Mischung aus allerlei Kraut und Gewächs und liefern super viele Vitamine und Nährstoffe. Außerdem sind sie in aller Regel Erntefrisch und regional gewachsen. Alternativ funktioniert auch Pflücksalat für unseren Glücklichmacher Salat sehr gut.

Um den Salat etwas sättigender zu machen sind außerdem gekochte Kartoffeln von der Partie. Außerdem haben wir grüne Bohnen im Salat. Auch die gibts aktuell noch als regionalem Anbau. Sie werden kurz blanchiert und behalten einen schönen Biss. Die verwendeten lila Sprossen kannst Du übrigens selbst auf deinem Fensterbrett anbauen. Eine Avocado habe ich auch verwendet. Die ist zwar nicht regional gewachsen aber trotzdem lecker. Den besonderen Kick bekommt der Salat durch geräucherten Lachs. Allerdings nicht den in Scheiben geschnittenen aus der Plastikverpackung sondern Stremellachs. Den gibts in fast jedem Supermarkt in der Kühltheke. Der Fisch ist warm geräuchert, sehr aromatisch und reichhaltig. Ein Filet reicht locker für zwei Personen. Ein wachsweiches Ei gibts auch noch oben drauf. Und zwar einfach deswegen weil ich die Kombination aus Lachs, Avocado und Ei super gerne mag und ein Ei immer lecker ist im Salat. 

Meine lieblings Komponente ist allerdings das Dressing. Es ist zur zeit mein erklärter Favourite. Auch wenn Essig und Öl wie zum Beispiel beim Brotsalat sehr sehr lecker sind, darf es für mich ab und zu auch etwas reichhaltiger werden. Die meisten leckeren Salatsaucen wie Cesar Salad Dressing, Joghurt Dressing und co sind, wenn man sie fertig kauft, echte Kalorienbomben und wirklich ungesund. Meistens enthalten sie viel Mayonnaise und Zusatzstoffe. Genau so lecker geht es aber auch selbst gemacht und wesentlich weniger ungesund. Die Basis bildet Sauerrahm. Der wird mit Zitronensaft, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer verfeinert. Die geheime Zutat für das Dressing ist übrigens Ahornsirup. Der balanciert die Säure der Zitrone und des Sauerrahms wunderbar aus und macht das Dressing erst so richtig lecker! Zucker, in welcher Form auch immer sorgt übrigens bei vielen Dressings dafür, dass sie unwiderstehlich lecker werden.

Glücklichmacher Salat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Salat

Menge: 2 Portionen

Glücklichmacher Salat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 2 Mittelgroße Kartoffeln
  • 100 g grüne Bohnen (Buschbohnen)
  • 300 g Wildkräutersalat oder Pflücksalat
  • 1 Schale rote Sprossen (ca. 50 g)
  • 1 Avocado
  • 200 g Stremellachs
  • 2 große Bioeier
    Für das Dressing:
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Zitrone
  • 1-2 EL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffel ganz und ungeschält in etwas Salzwasser für etwa 20 Minuten weich kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel anpiksen. Sobald sie weich sind sind die gar. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die gewaschenen und geputzten Bohnen ins Kartoffelwasser gebe und kurz mit blanchieren.
  2. Bohnen im Eiswasser abschrecken und Kartoffel etwas abkühlen lassen.
  3. Für die wachsweichen Eier in einem kleinen Topf ca. 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen. Dann die kühlschrankkalten Eier ins Wasser geben und dort für 8 Minuten wachsweich kochen.
  4. Für das Dressing von der Hälfte der Zitrone die Schale abreiben. Mit Sauerrahm, den Saft der Zitrone, 1 Prise Salz, etwas gemahlenen Pfeffer, einer Messerspitze Cayennepfeffer und dem Ahornsirup vermischen. Ahornsirup nach Geschmack zugeben. Die konkrete Menge hängt von der Größe der Zitrone ab. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Salat putzen und waschen. In eine Schüssel geben. Die Sprossen abschneiden und ebenfalls dazu geben. Den Salat mit etwa der hälfte des Dressings marinieren und auf zwei Teller verteilen. Je eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf dem Salat dekorieren. Die Bohnen ebenfalls aufteilen und auf den Teller anrichten. Den Stremellachs zerpflücken und auf den Salat geben. Die Avocado in kleine Stücke schneiden und ebenfalls aufteilen. Die Eier schälen, halbieren und auf den Salat legen. Mit frischen Pfeffer garnieren.
  6. Mit dem restlichen Dressing in einer kleinen Schüssel oder einem kleinen Kännchen servieren.

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest das Dressing komplett separat lagern und erst kurz vor dem servieren mit Dressing vermischen.

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Wenn Du den Glücklichmacher Salat ausprobierst und dir von ihm den Herbst versüßen lässt, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Gebackene Süßkartoffeln, gefüllt mit Sauerrahm, gebratener Chorizo und Koriander. Das perfekte, gesunde Abendessen, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

Und so schnell ist der Urlaub auch schon wieder vorbei … Nach zwei Wochen Urlaub und 10 Tagen in Asien ging es gestern den ersten Tag wieder zurück ins Büro. Gestern Abend wäre eigentlich die Geburtstagfeier von Andy Kumpel Andi (ja, sie haben denselben Vornamen) auf dem Programm gestanden. Ich war aber so müde und auch irgendwie überhaupt nicht fit, das die Feier für mich leider ausfallen musste. Am Wochenende steht dann wieder eine große Feier an. Martin feiert in großer Runde Geburtstag. Dafür habe ich gestern schon Kuchen gebacken. Und das alles neben Urlaubswäsche waschen, in die Arbeit gehen und die Hundemaus versorgen. Es sind arbeitsreiche Tage für mich, könnte man sagen.

Trotzdem möchte ich mich gesund ernähren, gute Zutaten einkaufen und selber kochen. Vor allem jetzt im Herbst und Winter ist das sehr wichtig für die Abwehrkräfte und schafft außerdem noch ein gemütliches Zuhause. Um das im allgemeinen Alltags Chaos zu bewältigen, müssen passende Rezepte her. Davon kann man auch gar nicht zu viele haben. Und so gerne ich Pasta mag und auch Kürbissuppe esse, manchmal darf es gerne auch ein bisschen herzhafter werden. Genau das bieten die leckeren Süßkartoffeln aus dem Ofen mit herzhaften Toppings. Sogar mein Papa, der eigentlich keine Süßkartoffeln mag war von dieser Zubereitungsvariante ganz begeistert.

Die Süßkartoffeln selbst benötigt nur etwas Zeit im Backofen, dabei musst du sie aber nicht bewachen. Ich habe die Süßkartoffeln abgewaschen und mit einer Gabel einige male angepiekst. Dann habe ich sie in Backpapier gepackt und in einer feuerfesten Backform für ca. 30 Minuten im Ofen gebacken. Die genaue Garzeit hängt allerdings stark von der Größe der Süßkartoffeln ab. Ich habe nach 20 Minuten zum ersten Mal mit einem scharfen, spitzen Messer in eine der Kartoffeln gepikst. Lässt sich das Messer problemlos hinein pieksen und fühlt sie das Innere der Süßkartoffel weich und etwas matschig an, sind sie perfekt. Währenddessen kannst du in aller Ruhe die Toppings vorbereiten, einen kleinen Salat zusammenmischen und hast sogar noch genug Zeit die Oma anzurufen. Was will der Mensch mehr?

Was die Toppings betrifft, habe ich mich für einen cremigen Sauerrahmdip mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Zitronensaft entschieden. Außerdem gibt es gebratenen Chorizo. Die harmoniert wunderbar mit der Süßkartoffel und verleiht dem gesamten Gericht eine schöne Würze. Wenn du keine Chorizo bekommen kannst, funktioniert aber zum Beispiel Räucherlachs, rote Bratwurst oder Steak ganz wunderbar. Deinem Geschmack und deiner Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt. Perfekt wird die Süßkartoffel aus dem Ofen dann durch Paprikawürfel, Cocktailtomaten viertel und viel frischem Koriander. Wenn du möchtest, kannst du noch einen kleinen Salat dazu zaubern. Passt sehr gut und schmeckt ausgezeichnet. Alle Zutaten und Mengen für zwei Portionen gibts jetzt nochmal im Rezept.

Süßkartoffeln aus dem Ofen
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Menge: 2 Portionen

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 2 Chorizo Würste
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Bund Koriander
  • 1/2 gelbe Paprika
  • Einige kleine Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Butter
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln abwaschen und mit einer Gabel einige male anpieksen. Dann in Backpapier wickeln und in einer Ofenfesten Form je nach Größe der Süßkartoffel für 20-40 Minuten backen. Mit einem scharfen, spitzen Messer prüfen ob die Süßkartoffeln fertig sind.
  2. Während die Süßkartoffeln garen, den Sauerrahm mit Kreuzkümmel, Zitronensaft, Zitronenabrieb Salz und Pfeffer würzen. Tomaten vierteln, Koriander grob hacken und Paprika in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Chorizo in etwas Sonnenblumenöl knusprig anbraten und dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
  4. Sobald die Süßkartoffeln fertig sind diese aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer der länge nach halbieren. Mit Butter bestreichen und mit etwas Salz würzen. Die Saurrahmsauce darauf geben, Chorizo darauf leben und alles mit Tomaten, Paprika und Koriandergrün anrichten und servieren.
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Wenn du die gefüllte Süßkartoffel aus dem Ofen ausprobierst, freue ich mich über ein Foto deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokoladen Karamell Pralinen

Leckerer, klebriger Schokoladenkaramell trifft auf dunkle Schokolade und eine Prise Meersalz. Die perfekte Praline für alle Karamell Liebhaber und ein großartiges, selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk.

Nichtsahnend laufe ich in Bangkok über einen der größten Märkte der Welt und da springt mir auf einmal Weihnachtsschmuck ins Auge. Zwischen Plüschelefanten, T-Shirts und diversen anderen gerne gekauften Mitbringseln und Produkten des täglichen Bedarfs verkaufen sie hier tatsächlich Weihnachtsschmuck. Ist ja immerhin bald Mitte November und auch wenn ich mich hier bei Temperaturen jenseits der 30 Grad von der Sonnenliege in den Pool und wieder zurückschleppe seht Weihnachten beinahe vor der Türe.

Ich freu mich darauf. Unser Urlaub hat den kalten, grauen Herbst und damit die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt. Sogar im Flieger haben sie schon Weihnachtsfilme in der Bordunterhaltung. Dementsprechend eröffne ich hiermit ganz offiziell kulinarisch die Weihnachtssaison hier auf dem Blog. In den nächsten Wochen wird es viele viele tolle Rezepte rund um Weihnachten geben. Und meinen Bangkok Reisebericht gibts natürlich auch. Wenn Du bis dahin schon neugierig auf Reiseeindrücke bist, schau auf Instagram oder Facebook vorbei. Hier gibts viele tolle Storys für Dich.

So, jetzt aber zum Rezept des Tages. Schokolade Karamell Pralinen sind ein tolles selbst gemachtes Geschenk für Schokoladenliebhaber. Der Schokoladenkaramell ist klebrig lecker und mit Vanilleextrakt verfeinert. Umhüllt wird es von einer Schicht aus dunkler Schokolade. Die dunkle Schokolade bildet ein tolles Gegengewicht zum süßen Karamell. Perfekt wird die kleine Süßigkeit durch eine Prise Salz obendrauf. Ein bisschen Salz verfeinert das Aroma der Karamells ungemein und sieht zudem auch sehr hübsch aus. Wichtig ist, dass Du ein grobes Meersalz mit möglichst großen Flocken verwendest. Geschmacklich funktioniert ein normales Tafelsalz zwar genau so, die Optik gelingt damit jedoch nicht.

Was die Zubereitung betrifft, sind die Schokoladen Karamell Pralinen denkbar einfach. Du benötigst allerdings ein Küchenthermometer. Das gibts für ein paar Euro bei Amazon und ist immer eine praktische Sache. Die Zutaten für die Karamellpralinen kommen in einen kleinen Topf und werden dort so lange erhitzt, bis die Masse 126 °C erreicht hat. Die fertige Masse wird dann in eine Form gefüllt und darf dort komplett abkühlen. Ich habe für die im Rezept angegebene Masse eine eckige Backform mit etwa 20×20 cm Größe verwendet. Je nachdem, welche Form du verwendest, unterscheidet sich die Dicke Deiner Pralinen. Nachdem die Masse komplett abgekühlt ist, schneidest Du sie mit einem scharfen Messer in kleine Stücke. Etwas temperierte Schokolade verleiht den Pralinen dann eine schöne Optik und gleicht die Süße des Karamells perfekt auf. Eine Prise grobes Meersalz on Top verleiht den Pralinen dann den letzten Schliff. Verpackt in kleine Kartons oder ein hübsches Tütchen ist im Handumdrehen das perfekte, selbst gemachte Geschenk fertig.

Schokoladen Karamell Pralinen
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Menge: 40 Pralinen

Schokoladen Karamell Pralinen

Zutaten

    Für das Karamell:
  • 300 g Schlagsahne
  • 450 g Butter
  • 400 g Zucker
  • 140 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • 1 TL Meersalz
    Für die Dekoration
  • 300 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • grobes Meersalz
    Utensilien:
  • Küchenthermometer
  • Kleiner Topf mit hohem Rand
  • Kleine Backform mit ca. 20x20 cm Größe

Zubereitung

  1. Die hitzebeständige Backform mit Backpapier auskleiden und auf eine feuerfeste Unterlage stellen.
  2. Für das Karamell alle Zutaten in einen kleinen Topf mit hohem Rand geben und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren auf 126 °C erhitzen. Das fertige Karamell in die vorbereitete Form gießen und komplett erkalten lassen.
  3. Karamell mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden. Schokolade schmelzen die Karamellpralinen darin eintauchen. Kurz antrocknen lassen und mit etwas groben Meersalz bestreuen. Pralinen in einer Dose aufbewahren und bald verzehren.
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Wenn Du die Schokoladen Karamell Pralinen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Das Beste Thai Curry

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffeln und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker.

Ni Hao aus dem nächtlichen Taipeh. Nach einer aufregenden Woche hier in der Hauptstadt Taiwans sind die Koffer bereits gepackt. Morgenmittag geht es für 4 Tage nach Bangkok. Dort muss auch Andy nicht arbeiten und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Metropole am Golf von Thailand. Ich freue mich schon sehr auf ein paar Tage gemeinsame Erholung, bevor es nach Hause ins herbstliche Deutschland geht. Wobei die Wettervorhersage ja gar nicht so schlecht aussieht. Tatsächlich freue ich mich auf die kühleren Temperaturen. Der Wechsel von 10 Grad in Deutschland zu 30 Grad in Taipeh war für meinen Kreislauf, nämlich kein Spaß. Gott sei Dank sind hier alle Gebäude gut klimatisiert. So gut, dass ich zum Abendessen regelmäßig eine Strickjacke eingepackt habe. Mehr zu meiner Reise und natürlich auch allerhand Fotos gibts übrigens in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag.

Worauf ich mich in Bangkok übrigens ganz besonders freue ich das Thailändische Essen. Wie anhand der Rezepte hier auf dem Blog ja vermutlich unschwer zu erkennen ist, habe ich ein Faible für asiatische Küche. Die Thailändische und die Vietnamesische haben es mir dabei ganz besonders angetan. Besonders angetan haben es mir Pad Thai und Massaman Curry. Letzteres habe ich heute für Dich vorbereitet. Denn auch wenn diverse anderen Thai Currys auch wirklich sehr sehr lecker sind, kommt nichts an Massaman Curry heran. Meiner Meinung nach ist es einfach das Beste Thai Curry. Bonuspunkt ist hier übrigens auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind. Um Thailändische Mini Auberginen aufzutreiben, darf man nämlich mitunter diverse Asia Shops abklappern. Massaman Curry gelingt hingegen ganz ohne Fancy Zutaten. Du brauchst nämlich einfach nur Hühnerfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und Kokosmilch. Daraus entsteht in Kombination mit einer leckeren Curry-Paste ein cremiges, würziges Curry, das Körper und Seele wärmt und so unwiderstehlich lecker ist, dass man immer einen Nachschlag möchte. Die Curry-Paste kannst Du entweder fertig kaufen (Asia Shop oder Good Old Amazon) oder selbst vorbereiten. Besser schmeckt natürlich die selbst gemachte, ich selber greife aber meistens auf die fertige zurück. Nach einem langen Arbeitstag geht das einfach schneller und liefert ein mega leckeres Curry. Wenn ich fertige Curry Paste kaufe, achte ich immer darauf, dass sie keine Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe enthält. Einfach nur Gewürze und evtl. etwas Öl mehr braucht eine gute Curry-Paste nicht. Serviert wird das Curry übrigens Klassischerweise mit Basmati- oder Jasminreis.

Die Zubereitung des Currys ist denkbar einfach. Wenn Du die Curry-Paste selber machst, werden einfach alle Zutaten kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl angeröstet bis sie etwas Farbe bekommen haben. Dann kommt alles in einen Mixer oder Mörser und wird dort zu einer glatten Paste verarbeitet. Fertig ist die selbst gemachte Massaman Currypaste. Sie hält sich übrigens für einige Wochen im Kühlschrank oder kann Portionsweise eingefroren werden. Bis Du bereit zum Kochen, setzt Du zunächst den Reis auf. Ich verwende gerne Basmatireis. Der Reis wird mit derselben Menge Wasser für 10 Minuten gekocht und darf dann nochmal 15 Minuten ziehen. Mehr als diese 25 Minuten braucht auch das Curry nicht.

Für das Curry gibst Du zunächst etwas von der Currypaste in eine heiße Pfanne mit etwas Kokosöl darin. Alternativ klappt übrigens auch Sonnenblumenöl oder jedes andere geschmacksneutrale Pflanzenöl wunderbar. Die Currypaste kommt in die heiße Pfanne und wird dort kurz angebraten und dann mit Kokosmilch und Wasser abgelöscht. Hühnchen, Kartoffeln, Lorbeerblätter und Fischsauce dazu und dann darf das Curry erst mal köcheln. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit gibst Du noch in viertel geschnittene Gemüsezwiebeln und geröstete Erdnüsse zum Curry und lässt sie kurz mit kochen. Ist der Reis fertig, kann auch das Curry serviert werden. Fertig in unter 30 Minuten und sehr sehr lecker. Das Massaman Curry ist definitiv mein erklärtes Lieblings-Curry und der beste Seele-Wärmer für den Herbst und Winter. Probier es unbedingt mal aus!

Wenn Du mein liebstes Massaman Curry testest, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Übrigens, mit Montag bin ich noch in Bangkok unterwegs und schnabuliere mich durch allerhand Thailändische Leckereien. In den Instagram und Facebook Storys kannst Du mich dabei begleiten!

Das Beste Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Curry

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Das Beste Thai Curry

Zutaten

    Für die Currypaste:
  • 1 EL Coriander Samen
  • 1 EL Fenchel Samen
  • 1 EL Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
  • 1 mittelgroße Chilischote (mit Kernen oder ohne, je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Nelken
  • 1 EL Zimt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer
    Für das Curry:
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Speiseöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Hühnerfleisch (Brust oder Schenkel ohne Knochen)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 3 Lorbeer Blätter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 Gemüsezwiebel
    Für den Reis:
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Currypaste alle Gewürze in einer heißen Pfanne ohne Öl für 4-5 Minuten und ständigem Schwenken anrösten, bis sie Farbe bekommen. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten. Alternativ kannst Du auch fertige Massaman Currypaste verwenden.
  2. Für den Reis zunächst einen Kaffeebecher mit Reis füllen. Den Reis dann in einen Topf geben und mit der selben Menge Wasser auf kleiner Flamme mit Deckel darauf zum kochen bringen und für 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Nach 10 Minuten von der Flamme nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Für das Curry zunächst das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Das Hühnchen dazu geben. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und ebenfalls zum Curry geben. Tamarindenpaste, Lorbeerblätter, Braunen Zucker und Fischsauce dazu geben. Unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten köcheln lassen. Erdnüsse und die in viertel geschnittene Zwiebel dazu geben und nochmal 5 Minuten garen lassen. Mit Reis servieren.

Das Curry lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren.

Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Übrige Currypaste lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann auch Portionsweise eingefroren werden.

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Notes: Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

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Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.