Geburtstagstorte

Kaffeepause: 4 Jahre Heisse Himbeeren

Heisse Himbeeren wird vier Jahre alt. Zum Auftakt des Geburtstagsmonats teile ich meine vier größten Lehren aus vier Jahren Blog mit Dir.

Vanilleeis mit heissen Himbeeren

Mein erstes Rezept hier auf dem Blog – Selbst gemachtes Vanilleeis mit heißen Himbeeren

4 Jahre, das sind 50 Monate, 1522 Tage oder mehr als 131 Mio. Sekunden. Viel hat sich getan, seit mit Heisse Himbeeren, mein Blog und mein größtes Hobby gestartet ist. Gedanken habe ich mir anfangs viele gemacht, wie das wohl werden wird und wohin mich die Reise bringt. Heute, fast vier Jahre später hat sich viel getan. Ich habe mein Studium begonnen und abgeschlossen. Bin wieder ins Berufsleben gestartet. Wir haben geheiratet, eine Hund adoptiert und sind umgezogen. Gerne fühlt es sich so an, als würde die Zeit im Flug vergehen. Blickt man aber im Detail zurück stellt man fest, wie viel in einem Jahr, das uns gefühlt zwischen den Fingern zerrinnt, alles geschehen ist. Bleiben tun immer die guten Erinnerungen.

Gerade bin ich auf dem Weg nach Luxemburg, Andys Oma besuchen. Die entgegen aller Prognosen sogar noch unsere Hochzeit erlebt hat und die nächstes Jahr hoffentlich Ihren 80. Geburtstag feiern wird. Dass sie trotz schwerer Krankheit alles erreicht und erlebt, was sie sich vorgenommen hat, ist ein großes Vorbild durchzuhalten, wenn man ein Ziel erreichen möchte. Nicht nur die Menschen in meinem Umfeld sind weise und gute Lehrmeister, auch durch meinen Blog habe ich viel (dazu) gelernt. Über mich, darüber was möglich ist, wenn man nur will. Den Auftakt zum Geburtstagsmonat nutze ich dafür, meine vier wichtigsten Lektionen, die mich vier Jahre als Teilzeit Bloggerin gelehrt haben mit Dir teilen. Die Geburtstagstorte mit der wir bisher jeden Bloggeburtstag gefeiert haben gibts natürlich auch noch in ein paar Wochen.

Geburtstagstorte

Jahr 1: Einfach anfangen!

Logisch, um ein Ziel zu erreichen, müssen wir anfangen, los laufen. So selbstverständlich das klingt, so oft scheitern im wahren Leben Pläne daran, dass wir einfach nicht anfangen. Wir schmieden Pläne, stecken Ziele und bauen Luftschlösser. Die Reise nach xy, was wäre doch ein Ziel. Endlich weniger Fleisch essen, einen neuen Job suchen, die Traumwohnung finden, die eigenen Leidenschaft zum Beruf machen.

Pläne hat man viele im Leben. Nicht alle davon lassen sich auch umsetzen. Oft scheitert die Erreichung eines Plans nämlich daran, dass man nie den ersten Schritt geht und anfängt. Natürlich kann sich ein Projekt oder ein Ziel im Nachhinein als nicht realisierbar herausstellten oder schlichtweg scheitern. Wenn Du nie anfängst, dann hast Du schon verloren, ohne es versucht zu haben.

Geburtstagstorte

Zu Beginn des Blogs standen viele und lange Gespräche. Die Suche nach einer Domain begann und bald hatte ich mich für eine entschieden. Blog Design und Fotografieren davon hatte ich keine Ahnung. Trotzdem habe ich eines Tages im Herbst 2015 beschlossen, dass ich genug geplant, diskutiert und überlegt habe. Der Blog war für mich gut so, wie er war und einfach so habe ich die Website Online genommen. Hilfe, ich bin im Internet.

Jede Woche folgte ein Rezept. Die erste Spiegelreflexkamera zog ein und Lightroom wurde vom undurchdringlichen Software Dschungel zum treuen Weggefährten in der Bildbearbeitung. Wenn Du aber einmal angefangen hast, dann findest Du den Rest unterwegs raus. Kein Weg ist derselbe und selten sind die Schnurgerade. Fang einfach an, Deinen Traum umzusetzen. Einen Tag nach dem anderen und Schritt für Schritt.

Himbeer Champagner Torte

Jahr 2: Prioritäten setzen ist wichtig!

Konstanz ist wichtig. Jede Woche zu einer bestimmten Zeit ein neues Rezept zu posten kann jedoch eine ganz schöne Herausforderung sein. Spätestens die erste Einladung bei Freunden, das erste Familienfest oder eine Urlaubsreise. Kein Rezept zu posten, das war für mich eigentlich nie eine Option. Auch, wenn es schwerfällt und ein Webprojekt wie der Blog am Anfang eigentlich nur von den eigenen Eltern und den aller besten Freunden gelesen wird. Bleib dran. Nach der “Rosarote Brille, juhu ich habe einen Blog-Honeymoon-Phase” fand ich mich irgendwann in der Realität wieder. Besonders der erste Sommer war eine kleine Herausforderung. Die Sonne scheint, alle sind ständig draußen und beim Backen in der Küche oder Blogpost schreiben auf dem Balkon bekommt man schnell das Gefühl, jetzt etwas zu verpassen.

Himbeer Champagner Torte

Die gute Nachricht ist: Du verpasst nichts. Nicht wirklich wenigstens. Mit einem guten Zeitplan und dem Setzen von Prioritäten kriegt man alles gut unter einen Hut. Meine Priorität: Familie und Freunde. Steht ein wichtiges Ereignis, ein Geburtstag oder ein großer Feiertag wie Weihnachten an, plane ich das schon im Voraus ein und arbeite die Wochen vorher etwas vor. Rezepte lassen sich auch schon Wochen vorher backen und fotografieren und auch den Blogpost kann ich einige Tage vorher komplett vorbereiten. Das lässt dann Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und meine große Priorität, der Blog wird trotzdem bedient. Mit ein bisschen Vorplanung und den richtigen Prioritäten ist alles realisierbar.

Geburtstagstorte

Jahr 3: Du kannst alles sein, was Du willst!

Nach zwei Jahren Blog hatte ich eine gute Routine gefunden. Ein Blogbeitrag die Woche, immer Backrezepte. Tja, wie das manchmal so ist, Routine kann auch schnell langweilig werden. Deswegen war es Zeit, etwas neues Auszuprobieren. Und siehe da, Veränderung heißt in diesem Fall Fortschritt. Um den Spaß an der Sache nicht zu verlieren ist es wichtig, neues auszuprobieren und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Und so entwickelte sich der Blog über die Jahre vom reinen Back Blog hin zur Plattform, die er heute ist. Mit Backrezepten – alles von Easy und einfach bis Fancy und besonders mit leckeren Kochrezepten für den Alltag als Berufstätige(r). Meine Lehre aus dem dritten Jahr ist kurz gesagt also: Du kannst alles sein, was Du willst! Probier es aus, wenn es sich gut anfühlt mach weiter, wenn nicht, suche einen anderen Weg. Aber bleib dabei immer Du selbst.

Geburtstagstorte

Jahr 4: Am Ende zahlt sich alles aus

Damit wären wir bei der Lektion, die mich das letzte Jahr gelehrt hat. Am Ende zahlt sich alles aus. Auch, wenn es sich zwischendurch nicht danach anfühlt. Es gibt immer Phasen, in denen ich weniger motiviert bin, keinen Fortschritt sehe oder mir die Ideen fehlen. Eine heiße Badewanne, ein langer Spaziergang oder ein Wochenende weg vom Blog können da Wunder bewirken. Die Motivation kommt immer zurück. Und am Ende zahlen sich auch alle Anstrengungen aus. Nach dem Sommerloch kommen wieder mehr Besucher auf die Website. Der missglückte Kuchen gelingt beim zweiten oder dritten Versuch und dann ist auch klar, warum das bisher nichts geworden ist.

Im ersten Jahr war der Blog ein nettes Hobby, das mich ein paar Stunden die Woche beschäftigt hat. Mittlerweile vergeht kein Tag, an dem ich nicht über den Blog nachdenke oder für den Blog arbeite. Jeden Tag verbringe ich damit, meinen großen Traum weiterzuleben und in die Tat um zu setzen. Auch wenn es nur 10 Minuten Zeit für einen Instagram Post ist oder die Weiterentwicklung eines Pinterest Boards sind. Wohin die Reise uns in Zukunft bringt, muss die Zeit zeigen. Aber ich freue mich, wenn Du dabei bist.

Geburtstagstorte

Sommerhochzeit

Eine Sommerhochzeit

Bei Heisse Himbeeren klingeln die Hochzeitsglocken. Vor der großen Hochzeit im nächsten Sommer durfte bereits dieses Jahr gefeiert werden.

Wie alles begann

Vergangenes Jahr im November haben Andy und ich Taiwan und Thailand besucht. Eine wunderbare Reise mit einem noch wunderbareren Abschluss. Aber als treue Leser weißt Du darüber natürlich schon lange Bescheid. Am nächsten Tag beim Frühstück im Hotel begannen bereits die ersten Planungen. Schließlich ist so eine Hochzeit wirklich spannend. Finde ich jedenfalls. Schnell war klar, für die Planung der großen Hochzeit brauchen wir Zeit. Außerdem ist es rund um München wirklich schwierig was Schönes zu bekommen, das nicht zwei Jahre im Voraus bereits für jeden Samstag ausgebucht ist. Nachdem Andys Familie aber mehrheitlich aus dem schönen Rheinland kommt, war ein Samstag durchaus wünschenswert. Fürs Standesamt aber gab es einen Wunschtermin, der 18.6. sollte es sein. Das ist nämlich unser Jahrestag. Für notorisch vergessliche Herren (oder auch Damen) kann ich das wirklich nur empfehlen. Es ist eh schon ein besonderer Tag, dann darf der auch gerne gleich der Hochzeitstag sein. Außerdem ist auf dem Standesamt am Dienstag auch nicht viel los und die Planung damit kein Problem.

Die Planung

Das Datum für die standesamtliche Trauung war also schnell gefunden. Auch der Ort stand nicht infrage. Wir haben das große Glück in einer Gemeinde am Stadtrand von München zu leben, die selbstverwaltet ist und noch dazu über ein wunderschönes Standesamt verfügt. Die alte Pfarrvilla beheimatet in Ihren über 100 Jahre alten Räumen, Stuck an der Decke und einer wunderbaren Atmosphäre unser Standesamt. Was will der Mensch mehr?

Der Ursprungsplan war, im ganz kleinen Kreis zu feiern, nur mit Eltern und Trauzeugen. Am Ende waren wir dann fast 20 Personen. So viel zur Planung ;-) Und es war absolut perfekt. Generationsübergreifende Feste sind bei uns ja an der Tagesordnung und somit kannten sich auch schon alle Gäste vom ein oder anderen Grillfest der letzten Jahre. Mein Tipp für Dich ist ganz einfach diejenigen Personen einzuladen, mit denen Du Dich richtig wohlfühlst. Das gilt für jede Hochzeit, ganz egal wie groß oder klein sie sein wird.

Das Restaurant war im Nachbarort auch schnell gefunden und Kaffee und Kuchen, sowie Käseplatte am Abend sollte es im eigenen Garten geben.

Fehlt nur noch das Outfit. Tracht sollte es sein. Das trägt man hier im Süden, nämlich wirklich und nicht nur zu Fasching. Andys Outfit war in der Stadt zügig gefunden. Bei mir war das schon etwas aufwendiger, wenn auch nicht komplizierter. Meine Nachbarin näht nämlich leidenschaftlich gerne Tracht. Und welche Gelegenheit eignet sich besser für ein echtes Einzelstück als die eigene Hochzeit? Gesagt getan entstand in insgesamt drei Monaten liebevoller Handarbeit das schönste Dirndl der Welt – also meins ;-) Es hätte gar nicht besser sein können. Ich bin immer noch ganz verliebt in das Kleid und freue mich schon jetzt auf die nächste Gelegenheit um es auszuführen!

Der große Tag

Schnell vergingen die Monate bis in den Juni hinein. Im November noch weit weg verstrichen Weihnachten, der Valentinstag, Andys Geburtstag und unsere Reise nach Japan. Und plötzlich war er da, der große Tag. Nervös war ich im Voraus nicht, naja nicht wirklich. Immerhin heirate ich die Liebe meines Lebens. Unklar war daran nichts. Als der 18. Juni dann anbrach und die ersten Sonnenstrahlen ins Schlafzimmer schienen, war es Zeit in diesen besonderen Tag zu starten. Im Traum habe ich in der vorangegangenen Nacht so ziemlich jedes Szenario durchlebt, dass der Trauung nun noch im Weg stehen konnte. So viel zum Thema nicht aufgeregt … Der Blick aus dem Fenster verriet, kein Wirbelsturm in Sicht. Auch Halsschmerzen und sonstige körperliche Unpässlichkeiten waren nicht zu vernehmen. Die Sonne strahlte vom Himmel und der Wetterbericht versprach Kaiserwetter. Duschen, Make-up und ab zum Frisör. Haare schön und ab nachhause zum Umziehen. Um halb 10 ging es dann los zum Standesamt, wo um 10 Uhr die Zeremonie begann. Erwartet habe ich nichts und wurde mehr als positiv überrascht. Die Standesbeamtin war selbst ein bisschen aufgeregt und hat die Trauung zu etwas ganz besonderem gemacht. Die vorher gefühlte 100 mal umgeworfene Musikplanung hat am Ende perfekt gepasst und hat uns durch die Zeremonie getragen. Emotionen pur. Der Sektempfang im Anschluss bei wunderbarem Wetter auf dem Balkon des Standesamtes war absolut herrlich.

Nach einem wunderbaren Mittagessen kamen wir am Nachmittag im heimischen Garten an. Es wurde viel gelacht, viel geredet und die Zeit verging wie im Fluge. Weit nach Mitternacht sind wir todmüde ins Bett gefallen. Schöner hätten wir es uns nicht wünschen können. Wenn das große Fest im nächsten Jahr nur halb so schön wird, bin ich der glücklichste Mensch auf Erden.

Eiskaffee

Kaffeepause – ein Lebenszeichen

Nach guten 3,5 Jahren ist letzten Sonntag das undenkbare passiert: Es gab keinen neuen Beitrag von mir. Woran das liegt, erfährst Du heute in einer (längst mal wieder fälligen) Kaffeepause.

Ausgeknockt. Das beschreibt meinen Zustand vergangenen Sonntag wohl am besten. Nach einer Mandelentzündung ende Februar, habe ich mich wohl nicht gut genug gehalten und direkt mal die Quittung präsentiert bekommen. Fieber und eine saftige Bronchitis hatten mich voll erwischt und aus dem Verkehr gezogen. Ende Gelände. Erst mal Ruhe. Dieses Mal aber wirklich. Nach über 3,5 Jahren, die es Heisse Himbeeren schon gibt, war das auch die erste Woche ohne Sonntagsbeitrag. Ich konnte einfach nicht mehr.

Weil das ja nicht reicht, war Andy die letzten zwei Wochen auf Geschäftsreise und ich mit unserem Alltag und der Hundemaus alleine. Wie gut, dass ich meine Eltern und meine Schwester gleich nebenan habe. Sie haben sie rühren um mich gekümmert. Die Hundemaus mit Spaziergängen und mich mit Wadenwickel, Essen und Gesellschaft versorgt. Der guten Pflege sei Dank gehts mir auch schon wieder deutlich besser. Trotzdem ist noch bis inklusive Mittwoch Bettruhe vom Arzt verordnet. An aller erster Stelle steht jetzt erst mal, wieder gesund werden. Danach sehen wir weiter. Da meine Rezept-Reserven auch aufgebraucht sind und ich keinen Kuchen oder sonstiges mehr aus dem Ärmel zaubern kann, gibt’s heute einfach nur ein Lebenszeichen von mir.

Nächste Woche Samstag hat Andy Geburtstag. Das ist die perfekte Gelegenheit, einen Kuchen für den Blog zu backen. Nächsten Sonntag, sollte Dich hier also wieder ein neues, süßes Rezept erwarten. Und ab kommender Woche Donnerstag gibt’s dann auch wieder wie gewohnt jeden Donnerstag ein herzhaftes Rezept für Dich. Die kleine Zwangsauszeit musste aber sein. Ich freue mich schon, bald wieder in meiner Küche zu stehen. Das Bett zu hüten heißt nämlich auch, viele Kochbücher zu lesen und Kochsendungen zu schauen. Das schafft Inspiration pur! Genieß Dein restliches Wochenende :)

Stella Weinglas

Darf ich vorstellen? Stella

Vielen Monate lang habe ich mein neues Projekt für mich behalten. Auch hier auf dem Blog habe ich wenn überhaupt nur anklingen lassen, das etwas im Busch ist. Viele von Euch ahnen es wohl seit der Umfrage vor ein paar Wochen. Heute ist es soweit und ich darf Dir endlich die große Neuigkeit verkünden: Ab sofort gibt es im Heisse Himbeeren Shop mein erstes, selbst designtes Produkt zu finden. Das rosa Kristallglas mit Goldrand, dass den schönen Namen Stella trägt.

Aber eins nach dem anderen. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich schon mal in einem Beitrag über meine Zukunftsträume und meine Träume für Heisse Himbeeren gesprochen. Damals noch sehr vage und ohne genaue Richtung. Seitdem habe ich viel ausprobiert und entdeckt, was ich machen möchte, was für den Blog und damit für Dich als Leser funktioniert und noch viel wichtiger, was nicht. Die erste Idee war, nebenher ein bisschen Geld mit Firmen Kooperationen einzunehmen und Bannerwerbung hier auf dem Blog zu zeigen. Vor allem für zweiteres möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen… Ich selber finde Werbebanner, die im schlimmsten Fall Werbung zur Nagelpilzbehandlung neben meinen Kuchen und Törtchen zeigen, nämlich ganz schrecklich. Und das geht Dir offensichtlich genau so. Das wichtigste für mich ist, das Heisse Himbeeren ein Ort im Web ist, an den Du gerne kommst. Der Dich inspiriert und Dich dabei unterstützt, auch im Alltag tolle Kuchen zu backen und gesunde, leckere Rezepte zu kochen. Da passen Werbebanner einfach nicht hin. Ähnlich verhält es sich mit Kooperationen mit Firmen. Ich will Dir nichts vorstellen, weil ich Geld von einer Firma dafür bekomme. Nicht mal, wenn ich selber von dem Produkt überzeugt bin und es seit Jahren nutze. Wenn ich Läden, Reiseziele oder Küchengeräte hier auf dem Blog empfehle, dann sollst Du wissen, dass es immer meine eigene Meinung ist.

Alles klar dachte ich mir, dann bleibt der Blog ein Hobby, brotlose Kunst sozusagen. Lieber das als zum profillosen Werbeplakat zu werden. Aber wie es im Leben so oft ist, öffnen sich Türen wenn man es am wenigsten erwartet und weisen in Richtungen, die man nie für möglich gehalten hätte. Los ging es damit, dass mir einfach nur backen nicht mehr gereicht hat. Meine Leidenschaft fürs Kochen brauchte dringend ein digitales Zuhause. Seit einigen Monaten schon, gibts von mir auch herzhafte Rezepte, die sich gut in einen lebendigen Alltag eingliedern lassen und auch nach einem langen Arbeitstag noch Lust auf die Küche machen.

Außer kochen und backen habe ich noch ein anderes großes Hobby. Wie du vielleicht weißt, reise ich gerne in ferne Länder und erkunde die Welt. Sowohl kulinarisch als auch kulturell. Von jeder Reise bringe ich etwas mit heim. Das habe ich definitiv von meinen Eltern geerbt. Meistens sind es Küchenutensilien oder Geschirr. Immer aus kleinen Manufakturen oder von lokalen Märkten. Eben was besonderes, das es hier in Deutschland so nicht zu kaufen gibt und das nicht jeder hat. Etwas, das mich zurück zu einem besonderen Ort oder einem besonderen Ereignis bringt wenn ich es im Alltag aus dem Schrank nehme. Mein Ziel im Leben ist es, eine bunte Sammlung an besonderen Stücken zu haben, von denen jedes eine Geschichte zu erzählen hat. Meine Kinder und Enkel, sofern ich mal so glücklich bin und welche haben darf, werden ihre helle Freude mit mir haben… Wenn die Errungenschaften dann zum Einsatz kommen, werde ich oft von Freunden oder meinen Gästen gefragt, woher ich den schönen Teller, das tolle Glas oder diesen Salzstreue denn habe. Daraus entstand die Idee für den Shop. Ganz plötzlich und unerwartet, war sie einfach da und wollte umgesetzt werden. Und so ein Gefühl kann man einfach nicht ignorieren. Es ist die ideale Kombination als all meinen Leidenschaften und ein großartiger Weg, meine Lieblingsstücke mit Dir zu teilen. Gleichzeitig ermöglicht es mir eine kleine Einnahmequelle, ohne den Blog zur Werbefläche zu machen. Ein Win Win wie ich finde. Ich hoffe, Du siehst das genauso. Nach und nach wird der Shop wachsen und sich mit Dingen füllen, die ich besonders finde und von denen ich glaube, sie könnten auch Dir gefallen.  

Den Anfang macht Stella. Die Idee für den Shop war gerade entstanden, da ist mir auf Pinterest ein rosa Weinglas mit Goldrand ins Auge gefallen. Das fand ich so besonders, dass ich es haben wollte. Aber keines der wenigen, die zu finden waren, hat mir so richtig gut gefallen. Oft waren es maschinell gefertigte Gläser die nur mit Farbe angesprüht waren. Gefertigt als Massenware, irgendwo auf der Welt. Um damit auf einen besonderen Moment im Leben anzustoßen, nicht wirklich geeignet. Das muss doch auch anders gehen.

Einige Zeit später war eine Manufaktur gefunden und ich durfte mein erstes eigenes Produkt, Stella, designen. Entstanden ist das schönste Weinglas, das ich bisher gesehen habe. Produziert wird in der Europäischen Union. Mit echter Handwerkskunst wird jedes Glas mundgeblasen und von Hand mit einem Goldrand veredelt. Das Glas ist hauchdünn und hat durch und durch eine rosa Farbe. Die ist nicht aufgemalt, sondern das Glas selbst ist durch Zugabe bestimmter Mineralien rosa. Vollendet wird Stella durch einen Goldrand aus 24 Karat Echtgold. Ein so besonderes Glas, dass es für mich, und hoffentlich auch für dich zum Begleiter fürs Leben wird, um damit auf die besonderen Augenblicke im Leben anzustoßen, die es so nur ein einziges mal geben wird. Die Verlobung, ein lang ersehntes Wiedersehen, der Uniabschluss, der Traumjob, die Hochzeit, ein Geburtstag. Oder einfach nur ein Donnerstagabend, an dem man seinem großen Traum ein kleines Stück näher gekommen ist und sein Produkt, mit dem man so viele Monate schwanger gegangen ist, endlich endlich vorstellen darf :). Form und Größe des Glases sind ganz bewusst so gewählt, dass es sich für jeden Wein, jeden Cocktail und auch jeden Champagner oder Prosecco wunderbar eignet. Auch Wasser und Apfelschorle schmecken übrigens ganz wunderbar daraus :)

Designed sind Glas, Verpackung und natürlich der Online Shop von uns hier in München. Der Shop ist nämlich ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Für Verpackung und Versand verwenden wir ausschließlich Produkte die ökologisch abbaubar und recyclebar sind. Kein Plastik sondern nur Papier, Karton und Holzwolle. Mit viel Liebe verpackt macht sich jedes Glas dann auf den Weg zum neuen Besitzer, der hoffentlich genauso viel Freude damit hat wie ich.

Eistorte

5 Eis Rezepte zum selber machen

Du suchst nach tollen Rezepte für heiße Tage und liebst Eis? Dann ist diese kleine Kollektion von Eisrezepten genau das richtige für Dich. Vom 5 Minuten Eis am Stiel bis zur Eistorte für einen besonderen Anlass ist alles dabei!

Endlich Urlaub! Seit Freitagnachmittag ist bei uns Sommerurlaub angesagt. Und das Wetter könnte nicht besser sein! Langsam ereilt mich auch die übliche Urlaubsmüdigkeit. Kennst Du das auch? Die ersten ein oder zwei Tage nach einer anstrengenden Phase in der Arbeit, der Uni oder Schule ist man noch voller Energie und kommt kaum zur Ruhe. Nach ein paar Tagen raus aus dem Alltag setzt bei mir dann erst mal die Müdigkeit ein und ich merke, wie sehr mich die letzten Wochen und Monate geschlaucht haben. Dann ist eine Gang runter schalten und entspannen angesagt. So schwer mir das auch manchmal fällt. Nach ein paar Tage normalisiert sich mein Energielevel dann wieder und ich befinde mich nicht mehr im Faultiermodus.

Zum akuten Faultiermodus gesellt sich gerade auch noch grandioses Sommerwetter. Das ist ja per se etwas ganz wunderbares, will man aber Kuchen mit Sahne oder gar Eistorten fotografieren entwickelt sich das Traumwetter schnell zur Herausforderung. Genau das ist heute der Fall. Eigentlich habe ich nämlich eine wunderbare Eistorte mit Banane, Schokolade und Haselnüssen vorbereitet. Dank der Hitze ist aber nicht im Traum daran zu denken, Eis zu fotografieren. Schon der Versuch eine Birnentorte mit Schlagsahne zu fotografieren ist kläglich gescheitert, dementsprechend darf die Eistorte noch ein bisschen länger in meinem Gefrierfach verweilen und wir reden heute einfach mal über die Eisrezepte, die es hier auf Heisse Himbeeren schon gibt. Nach fast drei Jahren hat sich hier auf dem Blog, nämlich einiges angesammelt. Über 150 Rezepte sind es mittlerweile. Verrückt. Ich kann mich noch so gut an die ersten Monate erinnern in denen ich immer dachte. “5 Rezepte, das ist noch ganz schön dürftig“ – Ehe man sich versieht, ist der Blog 3 Jahre alt und auch quasi jeder Kategorie der Backwelt sind mehrere Rezepte zu finden. Und auch meine Sammlung an herzhaften Rezepten wächst stetig an.

Das erste Rezept hier auf dem Blog war übrigens ein Eisrezept, wusstest Du das? Nachdem der Blog ja Heisse Himbeeren heißt, darf ein ordentliches Rezept für Vanilleeis mit heißen Himbeeren (die Inspiration für den Namen) natürlich nicht fehlen! Glaub mir, mit Eis in die Welt der Food Fotografie einzusteigen war eine echte Herausforderung und hat mich ordentlich nerven gekostet … Die Entwicklung meines ersten Eis Rezeptes hat mich aber auf den Geschmack gebracht und zu vielen weiteren Eisrezepten geführt! Allerdings ist das Vanilleeis mit heißen Himbeeren bisher das einzige Eisrezept gewesen, für das man eine Eismaschine benötigt. Persönlich finde ich es nämlich immer bescheiden, wenn man ein ganz spezielles Küchengerät für ein Rezept braucht, dass ansonsten den Rest des Jahres im Schrank liegt. Klar, für mich als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin macht die Anschaffung des ein oder anderen Spezialgerätes durchaus Sinn. Wenn wir ehrlich sind, sind die meisten Küchengeräte für jemanden, der gelegentlich kocht oder backt nicht nötig. Sie erleichtern zwar die Arbeit, machen Dich aber nicht zu einem besseren Koch oder Bäcker. Ein solides Handrührgerät mit Food Prozessor Aufsatz und Pürierstab ist vollkommen ausreichend! Mehr brauchst Du für den Anfang und auch fürs Eis manchen nicht. Versprochen :)

Der leckere Bananensplit am Stil kommt sogar ganz ohne Küchengeräte aus. Du brauchst lediglich eine Gabel und Eisförmchen. Ich habe mir ganz Fancy vor einigen Jahren eine ordentliche Form für Eis am Stiel gekauft, die man mit Holzstäben verwenden kann. Jeder saubere Joghurtbecher tut, aber genau so seien Dienst. Die Bananensplits am Stil mag ich besonders, weil die Zutatenliste kaum kürzer sein könnte und man öfter man ein oder zwei Überreife Bananen zu Hause liegen hat, die keiner mehr essen will. Im Sommer ist da der Bananensplit am Stil eine super Möglichkeit diesen Bananen zu einem zweiten Leben zu verhelfen.

Sollte Banane oder Sahneeis nicht so sehr Dein Fall sein, ist vielleicht das Wassermeloneneis am Stiel das Richtig für Dich. Besonders toll finde ich, dass das Eis selbst wie ein Stück Wassermelone aussieht! Das Wassermeloneneis kann, genau wie der Bananensplit am Stil übrigens super einfach in ein Laktosefreie oder Veganes Eis verwandelt werden. Einfach Joghurt oder im Fall der Bananensplits Schlagsahne, durch eine pflanzliche oder laktosefreie Alternative ersetzen und fertig ist ein super leckeres Laktosefreie bzw. Veganes Eis am Stiel!

Genauso simpel ist die Veganisierung übrigens beim Himbeer-Mango-Eis! Das esse ich im Sommer übrigens auch super gerne als Snack zwischendurch oder als Frozen Smoothie Bowl zum Frühstück! Einfach mit etwas Fruchtsaft, Wasser oder Milch strecken bis die Masse die Konsistenz eines festen Smoothies hat. Besonders lecker ist die Smoothie Bowl mit einigen frischen Früchten und etwas Granola darauf. Und so eine Smoothie Bowl ist auch wirklich sehr erfrischen! In den nächsten Wochen gibt’s bestimmt auch mein ein Rezept dazu :) Hast Du eigentlich ein Lieblings-Eis, dass Du immer essen könntest?

Mein aller liebstes Eisrezept ist aber eines, dass in der Basis auf zwei Zutaten besteht. Nämlich Schlagsahne und gesüßter Kondensmilch. Diese magische Kombination sorgt dafür, dass Du Eis wie aus der Eisdiele zu Hause zubereiten kannst. Und zwar ganz ohne Eismaschine! Die Methode könnte gar nicht einfacher sein. Und je nachdem, welche weiteren Zutaten Du dem Basisrezept hinzufügst, entsteht ein leckeres Erdbeereis, ein cremiges Schokoladeneis oder Dein erklärtes Lieblingseis. Deiner Fantasie sind damit absolut keine Grenzen gesetzt! Wie wäre es zum Beispiel mit Stracciatella Cookie Crumble Erdbeermarmeladen Pistazieneis? Ich habe keine Ahnung, ob das schmeckt, aber eine Versuch wäre es bestimmt wert! Dieses Eisrezept ist übrigens auch das Geheimnis zu den Eissandwichs von letzter Woche! Und zur Eistorte …

Last But not Least gibt es nämlich doch noch eine Eistorte. Zwar nicht die, die ich geplant hatte, aber eine, die mindestens genauso lecker ist! Letzten Sommer gab es nämlich eine super leckere Mandel Tonka Eistorte mit Kirschen hier auf dem Blog. Mit Vollkornkeksen, selbst gemachten gebrannten Mandeln und Baiser ist das eines der aufwendigsten Eisrezepte, dass es hier auf dem Blog gibt. Eine Eismaschine brauchst Du auch hierfür nicht. Nur etwas mehr Zeit und eine Kastenform. Die Eistorte war damals eine Premiere für mich und ist nicht die letzte geblieben. Was ich an Eistorten so besonders gerne mag ist, dass man sie perfekt vorbereiten kann und Reste einfach wieder ins Gefrierfach wandern. So hast Du den ganzen Sommer lang immer eine Torte griffbereit, wenn überraschend Besuch kommt oder Du Dir einfach selbst etwas Gutes tun willst. Wer sagt schon, dass man für Torte immer einen besonderen Anlass braucht? Ich halte es da nämlich wie die berühmte Julia Child und sage “Eine Party ohne Kuchen (oder Eistorte) ist nur ein Meeting”. In diesem Sinne begebe ich mich jetzt wieder zurück in meinen Faultiermodus und lasse das Wochenende ausklingen. Morgen beginnen dann langsam aber sicher die Vorbereitungen für unser langes Wochenende in Griechenland. Wir fliegen nur mit Handgepäck… Das wird eine kleine logistische Meisterleistung :)

Wenn Du eines meine Eisrezepte ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren :)