White Russian

Schlagsahne, Vodka und Kaffeelikör sind die Zutaten des Klassikers White Russian. Mit einer kleinen Besonderheit wird daraus der perfekte Weihnachtsdrink.

Einen fröhlichen zweiten Advent wünsche ich Dir :) Ich hoffe, Du konntest den ungemütlichen Tag im Warmen verbringen. Bei uns war Plätzchen backen angesagt. Meine Mama hat gemeinsam mit meinem Papa den Löwenanteil erledigt und so waren es heute nur noch einige Kleinigkeiten, die fertig gemacht werden wollten. Trotzdem gibt es nichts Schöneres als an einem verregneten und kalten Tag wie heute in der warmen Küche gemeinsam vor sich hin zu werkeln. Gestern Abend stand bei und Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Jedes Jahr zum zweiten Advent veranstalten die Vereine meiner Gemeinde einen Weihnachtsmarkt und spenden den Gewinn für gemeinnützige Zwecke. Die Helfer arbeiten Ehrenamtlich und so kommt auch immer eine nette Summe zusammen. Da macht Glühwein trinken und Bratwurst essen gleich doppelt Spaß, finde ich.

Aber, so schön und lecker Glühwein auch ist, freue ich mich auch ab und zu über einen anderen, leckeren Drink. Wie gut, dass es da ja einiges an Auswahl gibt. Letztes Jahr hatte es mir der Moscow Mule besonders angetan und so habe ich einfach kurzerhand meine Weihnachtsversion daraus gezaubert. Dieses Jahr bin ich ein großer Fan von White Russians. Das ist ein sahniger Cocktail mit Schlagsahne, Vodka und Kaffeelikör. Denkbar einfach aber sehr sehr lecker – allerdings nicht übermäßig weihnachtlich. Das lässt sich allerdings relativ einfach verändern. Meine weihnachtliche Version habe ich einfach etwas Zimtsirup und eine kleine Prise gemahlenen Kardamom mit in den Drink gegeben. Wirklich sehr sehr lecker! Persönlich bevorzuge ich es auch bei einem White Russian ganz grundsätzlich, wenn man statt nur Sahne eine Mischung aus Milch und Schlagsahne verwendet. Das macht den Drink ein bisschen leichter, aber genauso lecker.

 

Was die Zubereitung betrifft, gibt es grundsätzlich zwei Varianten. Entweder, Du gibst einfach alle Zutaten mit Eis in einen Shaker, schüttelst kräftig und gießt den Drink dann durch die Sieböffnung am Cocktailshaker in ein Glas, gefüllt mit Eiswürfeln. Ich bevorzuge es allerdings, Kaffeelikör, Vodka, Zimtsirup und Kardamom zu vermischen und zunächst in ein Kännchen (z. B. für Kaffeesahne) zu geben. Anschließend schüttle ich kurz Milch und Sahne (in einem sauberen Shaker, ebenfalls mit Eis) und geben erst die Sahnemischung in mein Glas. Dann gieße ich vorsichtig die Kaffeelikör-Mischung darauf. Dadurch entsteht der hübsche Farbverlauf, den Du auf bei meinem Drink siehst. Die zweite Variante sorgt übrigens auch dafür, dass Du einen White Russian wunderbar für Gäste vorbereiten kannst. Mische einfach den Alkohol ebenso wie Milch und Sahne. Beide Komponenten kannst Du in Krügen kühl stelle. Sind die Gäste dann da, gießt Du einfach jeweils die passende Menge der Mischungen in ein Glas mit Eiswürfeln. Sieht sehr Spektakulär aus, lässt sich toll vorbereiten und dauert insgesamt keine 5 Minuten. Was will der Mensch mehr für die Feiertage?

Serviert habe ich den White Russian übrigens in unseren Stella Kristallgläsern. Die sind ein großartiges Weihnachtsgeschenk und eignen sich nicht nur für Wein. Bis Weihnachten werden alle Stella Kristallgläser verpackt als Weihnachtsgeschenk versendet. Und, nur für Dich gibts einen kleinen Extra Weihnachtsbonus. Mit dem Code “Weihnachten15” gibts zusätzlich zur kostenlosen Geschenkverpackung nochmal 15€ Nachlass auf Deine Bestellung von heute bis zum 20. Dezember 2018. Bei Bestellung bis zum 20. Dezember garantieren wir übrigens die Lieferung bis Heiligabend :)

White Russian
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 5 Minuten

Category: Cocktails, Drinks, Weihnachten

Cuisine: Cocktails

Menge: 1 Drink

White Russian

Zutaten

  • 30 ml Kaffeelikör (z.B. Kahlua)
  • 30 ml Vodka
  • 10 ml Zimtsirup
  • 1 Messerspitze gemahlener Kardamom
  • 20 ml Schlagsahne
  • 20 ml Milch
  • Eis
  • Zuckerstangen zum garnieren

Zubereitung

    Variante 1:
  1. Ein Cocktailglas mit Eis füllen. 1 Hand voll Eiswürfel in einen Shaker geben, alle Zutaten für den Drink in den Shaker geben und gut schütteln. Durch das Sieb im Shaker in das Glas mit den Eiswürfeln gießen. Mit einer Zuckerstange garnieren wenn gewünscht.
    Variante 2:
  1. Ein Cocktailglas mit Eis füllen. 1 Hand voll Eiswürfel in einen Shaker geben. Vodka, Kaffeelikör, Zimtsirup und Kardamom in den Shaker geben und schütteln. In ein Kännchen gießen. Milch und Sahne mit frischen Eiswürfeln ebenfalls im Shaker schütteln und in das Glas mit den Eiswürfeln geben. Dann die Kaffeelikör Mischung langsam dazu gießen. Nach Wunsch mit einer Zuckerstange garnieren.
https://heissehimbeeren.com/white-russian/

Wenn Dir mein festlicher White Russian die Feiertage oder die Adventszeit versüßen darf, freue ich mich über ein Foto Deines Meisterwerkes auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Linzer Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen aus leckerem Haselnuss-Schokoteig mit Zimt, gefüllt mit Johannisbeergelee – inspiriert von der beliebten Linzertorte

Halli Hallo :) heute melde ich mich schon wesentlich ausgeschlafener zu Wort. Nach einem eher ruhigen Wochenende habe ich meinen Jetlag überwunden und bin wieder die alte. Das muss ich auch sein, weil die nächste Woche gar nicht ohne werden wird. Es wird nämlich langsam aber sicher richtig weihnachtlich! Der erste Schnee, der gerade leise hier in München vor sich hin fällt, tut ein übriges. Im Büro steht die Weihnachtsfeier an und am Wochenende besuchen wir Andys Familie im Rheinland. Dementsprechend stand heute bereits Weihnachtsdekoration auf dem Programm. Wie gut, dass auch die ersten Plätzchen schon fertig sind!

Auf Instagram ist ja nicht mehr zu übersehen, dass die Plätzchenbacksaison ganz offiziell begonnen hat. Da darf natürlich auch ein neues Plätzchen-Rezept von mir nicht fehlen! Nachdem ich Dir ja letzten Jahr schon mein absolutes Lieblings-Plätzchen Rezept verraten habe ich Dir vor zwei Jahren mein Rezept für leckere Pistazien Nougat Sterne verraten habe, gibt es dieses Jahr sozusagen die Plätzchenvariante eines echten Kuchenklassikers. Nämlich Linzer Weihnachtsplätzchen, inspiriert von der berühmten Linzer Torte.

Linzer Torte ist eines von Andys erklärten Lieblingsrezepten. Er hat es nämlich eher mit den schlichten Klassikern, auch wenn er meine diversen Torten und Törtchen natürlich auch gerne verspeist. Deswegen dachte ich mir dieses Jahr, ich tue ihm und Euch einen besonderen Gefallen und backen Linzer Weihnachtsplätzchen. Und was soll ich sagen? Sie sind wirklich sehr sehr lecker geworden!

Der Keksteil des Plätzchens basiert auf einem Mürbeteig. Der wird verfeinert mit gemahlenen Haselnüssen, Kakao und Zimt. Ich mahle meine Haselnüsse in der Regel selbst und röste die ganzen Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Öl an. Das sorgt für ein besonders intensives Aroma und macht das Gebäck am Ende einfach noch leckerer. Frisch geröstete und gemahlene Haselnüsse riechen und schmecken ein bisschen wie Nutella. Das kann ja nicht falsch sein, oder?

Den Teig lasse ich wie alle meine Plätzchen-Teige einige Tage ruhen. Man könnte fast sagen, je länger desto besser. Tatsächlich finde ich 2–4 Tage absolut perfekt für die leckersten Plätzchen. 30 Minuten sind jedoch das mindeste. Den Teig habe ich anschließend ausgestochen und jeweils eine Unter- und ein Oberteil gemacht. Die Oberteile habe ich mit kleinen Herz- und Sternausstechern verziert. Nach dem Backen und abkühlen habe ich die fertigen Hälften mit Johannisbeergelee gefüllt und zusammen geklebt. Alternativ funktioniert übrigens auch Himbeermarmelade oder auch Quittengelee wunderbar. Die frisch gefüllten Plätzchen sind noch etwas instabil und empfindlich. Ich lasse sie daher gerne für ein oder zwei Stunden einfach auf der Arbeitsfläche liegen und etwas trocknen bevor ich sie in eine Keksdose verpacke. Dort halten sie sich an einem kühlen Ort mehrere Wochen. Wobei ich bezweifle, dass es so lange dauert bis Du sie schnabuliert hast :)

Linzer Weihnachtsplätzchen
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Dessert, Plätzchen, Weihnachten, Kekse

Cuisine: Dessert

Menge: 30 Kekse

Linzer Weihnachtsplätzchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 100 g Haselnüsse
  • 200 g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 275g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g Johannisbeergelee
    Für die Dekoration:
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Haselnüsse für den Teig in einer heißen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten bis sie golden braun sind. Dann die Nüsse fein mahlen und mit allen übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Die Zutaten zwischen den Fingern zerreiben bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann die Masse kurz zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten kalt stellen und ruhen lassen.
  3. Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf 5-6 mm dicke ausrollen und Plätzchen ausstechen. Dann für 7-10 Minuten backen bis die Plätzchen golden braun werden. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  4. Das Johannisbeergelee cremig rühren und damit je zwei Plätzchen zusammenkleben. Diese kurz auf der Arbeitsfläche trocknen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben und in einer Blechdose oder einem anderen Keksgefäß an einem kühlen Ort lagern.
https://heissehimbeeren.com/linzer-weihnachtsplaetzchen/

Wenn Du die Linzer Weihnachtsplätzchen ausprobierst freue ich mich über ein Foto Deiner Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokoladen Karamell Pralinen

Leckerer, klebriger Schokoladenkaramell trifft auf dunkle Schokolade und eine Prise Meersalz. Die perfekte Praline für alle Karamell Liebhaber und ein großartiges, selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk.

Nichtsahnend laufe ich in Bangkok über einen der größten Märkte der Welt und da springt mir auf einmal Weihnachtsschmuck ins Auge. Zwischen Plüschelefanten, T-Shirts und diversen anderen gerne gekauften Mitbringseln und Produkten des täglichen Bedarfs verkaufen sie hier tatsächlich Weihnachtsschmuck. Ist ja immerhin bald Mitte November und auch wenn ich mich hier bei Temperaturen jenseits der 30 Grad von der Sonnenliege in den Pool und wieder zurückschleppe seht Weihnachten beinahe vor der Türe.

Ich freu mich darauf. Unser Urlaub hat den kalten, grauen Herbst und damit die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt. Sogar im Flieger haben sie schon Weihnachtsfilme in der Bordunterhaltung. Dementsprechend eröffne ich hiermit ganz offiziell kulinarisch die Weihnachtssaison hier auf dem Blog. In den nächsten Wochen wird es viele viele tolle Rezepte rund um Weihnachten geben. Und meinen Bangkok Reisebericht gibts natürlich auch. Wenn Du bis dahin schon neugierig auf Reiseeindrücke bist, schau auf Instagram oder Facebook vorbei. Hier gibts viele tolle Storys für Dich.

So, jetzt aber zum Rezept des Tages. Schokolade Karamell Pralinen sind ein tolles selbst gemachtes Geschenk für Schokoladenliebhaber. Der Schokoladenkaramell ist klebrig lecker und mit Vanilleextrakt verfeinert. Umhüllt wird es von einer Schicht aus dunkler Schokolade. Die dunkle Schokolade bildet ein tolles Gegengewicht zum süßen Karamell. Perfekt wird die kleine Süßigkeit durch eine Prise Salz obendrauf. Ein bisschen Salz verfeinert das Aroma der Karamells ungemein und sieht zudem auch sehr hübsch aus. Wichtig ist, dass Du ein grobes Meersalz mit möglichst großen Flocken verwendest. Geschmacklich funktioniert ein normales Tafelsalz zwar genau so, die Optik gelingt damit jedoch nicht.

Was die Zubereitung betrifft, sind die Schokoladen Karamell Pralinen denkbar einfach. Du benötigst allerdings ein Küchenthermometer. Das gibts für ein paar Euro bei Amazon und ist immer eine praktische Sache. Die Zutaten für die Karamellpralinen kommen in einen kleinen Topf und werden dort so lange erhitzt, bis die Masse 126 °C erreicht hat. Die fertige Masse wird dann in eine Form gefüllt und darf dort komplett abkühlen. Ich habe für die im Rezept angegebene Masse eine eckige Backform mit etwa 20×20 cm Größe verwendet. Je nachdem, welche Form du verwendest, unterscheidet sich die Dicke Deiner Pralinen. Nachdem die Masse komplett abgekühlt ist, schneidest Du sie mit einem scharfen Messer in kleine Stücke. Etwas temperierte Schokolade verleiht den Pralinen dann eine schöne Optik und gleicht die Süße des Karamells perfekt auf. Eine Prise grobes Meersalz on Top verleiht den Pralinen dann den letzten Schliff. Verpackt in kleine Kartons oder ein hübsches Tütchen ist im Handumdrehen das perfekte, selbst gemachte Geschenk fertig.

Schokoladen Karamell Pralinen
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Menge: 40 Pralinen

Schokoladen Karamell Pralinen

Zutaten

    Für das Karamell:
  • 300 g Schlagsahne
  • 450 g Butter
  • 400 g Zucker
  • 140 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • 1 TL Meersalz
    Für die Dekoration
  • 300 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • grobes Meersalz
    Utensilien:
  • Küchenthermometer
  • Kleiner Topf mit hohem Rand
  • Kleine Backform mit ca. 20x20 cm Größe

Zubereitung

  1. Die hitzebeständige Backform mit Backpapier auskleiden und auf eine feuerfeste Unterlage stellen.
  2. Für das Karamell alle Zutaten in einen kleinen Topf mit hohem Rand geben und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren auf 126 °C erhitzen. Das fertige Karamell in die vorbereitete Form gießen und komplett erkalten lassen.
  3. Karamell mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden. Schokolade schmelzen die Karamellpralinen darin eintauchen. Kurz antrocknen lassen und mit etwas groben Meersalz bestreuen. Pralinen in einer Dose aufbewahren und bald verzehren.
https://heissehimbeeren.com/schokoladen-karamell-pralinen/

Wenn Du die Schokoladen Karamell Pralinen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Das Beste Thai Curry

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffeln und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker.

Ni Hao aus dem nächtlichen Taipeh. Nach einer aufregenden Woche hier in der Hauptstadt Taiwans sind die Koffer bereits gepackt. Morgenmittag geht es für 4 Tage nach Bangkok. Dort muss auch Andy nicht arbeiten und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Metropole am Golf von Thailand. Ich freue mich schon sehr auf ein paar Tage gemeinsame Erholung, bevor es nach Hause ins herbstliche Deutschland geht. Wobei die Wettervorhersage ja gar nicht so schlecht aussieht. Tatsächlich freue ich mich auf die kühleren Temperaturen. Der Wechsel von 10 Grad in Deutschland zu 30 Grad in Taipeh war für meinen Kreislauf, nämlich kein Spaß. Gott sei Dank sind hier alle Gebäude gut klimatisiert. So gut, dass ich zum Abendessen regelmäßig eine Strickjacke eingepackt habe. Mehr zu meiner Reise und natürlich auch allerhand Fotos gibts übrigens in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag.

Worauf ich mich in Bangkok übrigens ganz besonders freue ich das Thailändische Essen. Wie anhand der Rezepte hier auf dem Blog ja vermutlich unschwer zu erkennen ist, habe ich ein Faible für asiatische Küche. Die Thailändische und die Vietnamesische haben es mir dabei ganz besonders angetan. Besonders angetan haben es mir Pad Thai und Massaman Curry. Letzteres habe ich heute für Dich vorbereitet. Denn auch wenn diverse anderen Thai Currys auch wirklich sehr sehr lecker sind, kommt nichts an Massaman Curry heran. Meiner Meinung nach ist es einfach das Beste Thai Curry. Bonuspunkt ist hier übrigens auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind. Um Thailändische Mini Auberginen aufzutreiben, darf man nämlich mitunter diverse Asia Shops abklappern. Massaman Curry gelingt hingegen ganz ohne Fancy Zutaten. Du brauchst nämlich einfach nur Hühnerfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und Kokosmilch. Daraus entsteht in Kombination mit einer leckeren Curry-Paste ein cremiges, würziges Curry, das Körper und Seele wärmt und so unwiderstehlich lecker ist, dass man immer einen Nachschlag möchte. Die Curry-Paste kannst Du entweder fertig kaufen (Asia Shop oder Good Old Amazon) oder selbst vorbereiten. Besser schmeckt natürlich die selbst gemachte, ich selber greife aber meistens auf die fertige zurück. Nach einem langen Arbeitstag geht das einfach schneller und liefert ein mega leckeres Curry. Wenn ich fertige Curry Paste kaufe, achte ich immer darauf, dass sie keine Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe enthält. Einfach nur Gewürze und evtl. etwas Öl mehr braucht eine gute Curry-Paste nicht. Serviert wird das Curry übrigens Klassischerweise mit Basmati- oder Jasminreis.

Die Zubereitung des Currys ist denkbar einfach. Wenn Du die Curry-Paste selber machst, werden einfach alle Zutaten kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl angeröstet bis sie etwas Farbe bekommen haben. Dann kommt alles in einen Mixer oder Mörser und wird dort zu einer glatten Paste verarbeitet. Fertig ist die selbst gemachte Massaman Currypaste. Sie hält sich übrigens für einige Wochen im Kühlschrank oder kann Portionsweise eingefroren werden. Bis Du bereit zum Kochen, setzt Du zunächst den Reis auf. Ich verwende gerne Basmatireis. Der Reis wird mit derselben Menge Wasser für 10 Minuten gekocht und darf dann nochmal 15 Minuten ziehen. Mehr als diese 25 Minuten braucht auch das Curry nicht.

Für das Curry gibst Du zunächst etwas von der Currypaste in eine heiße Pfanne mit etwas Kokosöl darin. Alternativ klappt übrigens auch Sonnenblumenöl oder jedes andere geschmacksneutrale Pflanzenöl wunderbar. Die Currypaste kommt in die heiße Pfanne und wird dort kurz angebraten und dann mit Kokosmilch und Wasser abgelöscht. Hühnchen, Kartoffeln, Lorbeerblätter und Fischsauce dazu und dann darf das Curry erst mal köcheln. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit gibst Du noch in viertel geschnittene Gemüsezwiebeln und geröstete Erdnüsse zum Curry und lässt sie kurz mit kochen. Ist der Reis fertig, kann auch das Curry serviert werden. Fertig in unter 30 Minuten und sehr sehr lecker. Das Massaman Curry ist definitiv mein erklärtes Lieblings-Curry und der beste Seele-Wärmer für den Herbst und Winter. Probier es unbedingt mal aus!

Wenn Du mein liebstes Massaman Curry testest, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Übrigens, mit Montag bin ich noch in Bangkok unterwegs und schnabuliere mich durch allerhand Thailändische Leckereien. In den Instagram und Facebook Storys kannst Du mich dabei begleiten!

Das Beste Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Curry

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Das Beste Thai Curry

Zutaten

    Für die Currypaste:
  • 1 EL Coriander Samen
  • 1 EL Fenchel Samen
  • 1 EL Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
  • 1 mittelgroße Chilischote (mit Kernen oder ohne, je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Nelken
  • 1 EL Zimt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer
    Für das Curry:
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Speiseöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Hühnerfleisch (Brust oder Schenkel ohne Knochen)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 3 Lorbeer Blätter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 Gemüsezwiebel
    Für den Reis:
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Currypaste alle Gewürze in einer heißen Pfanne ohne Öl für 4-5 Minuten und ständigem Schwenken anrösten, bis sie Farbe bekommen. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten. Alternativ kannst Du auch fertige Massaman Currypaste verwenden.
  2. Für den Reis zunächst einen Kaffeebecher mit Reis füllen. Den Reis dann in einen Topf geben und mit der selben Menge Wasser auf kleiner Flamme mit Deckel darauf zum kochen bringen und für 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Nach 10 Minuten von der Flamme nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Für das Curry zunächst das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Das Hühnchen dazu geben. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und ebenfalls zum Curry geben. Tamarindenpaste, Lorbeerblätter, Braunen Zucker und Fischsauce dazu geben. Unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten köcheln lassen. Erdnüsse und die in viertel geschnittene Zwiebel dazu geben und nochmal 5 Minuten garen lassen. Mit Reis servieren.

Das Curry lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren.

Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Übrige Currypaste lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann auch Portionsweise eingefroren werden.

https://heissehimbeeren.com/das-beste-thai-curry/

Notes: Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

https://heissehimbeeren.com/saftiger-apfelkuchen/

Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.