Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme

Saftiger Kokoskuchen, gefüllt mit einer luftigen Mascarponecreme und fruchtig reifen Bananen. Fertig um Handumdrehen ganze ohne Backform. Tropisch, sommerlich lecker!

Nichts geht über eine leckeren Kuchen! Ohne Kuchen ist jede Party nur ein Meeting und der Sonntagskaffee ist so ganz ohne Beilage auf Dauer auch langweilig. Und Geburtstage, die kann man ohne Kuchen quasi nicht feiern. Finde ich wenigstens. Kuchen ist was tolles!

Aber meistens auch irgendwie kompliziert und aufwendig. Versteh mich nicht falsch, ich liebe aufregende Torten und Kuchen und freue mich schon wieder riesig auf die diesjährige Heisse Himbeeren Geburtstagstorte, die es in ein paar wenigen Wochen hier auf dem Blog zu bestaunen gibt.

Manchmal, da muss es aber einfach ein bisschen einfacher sein. Nicht unbedingt vom Rezept her sondern was die Zubereitung betrifft. Besonders wenn man auf Familienbesuch, im Urlaub oder bei Freunden ist, ist die richtige Backform nicht immer zur Hand. Das Rezept verlangt aber explizit nach einer Springform mit 26 cm Durchmesser? Blöd, wenn es jetzt ausgerechnet die nicht gibt. Aber, dem kann Abhilfe geschaffen werden. Zum einen lassen sich die meisten Rezepte die eigentlich für 26 cm Springform gebacken wurden auch auf dem Blech backen. Dann wird halt eine rechteckige Torte daraus und keine Runde. Zum anderen habe ich genau für solche Fälle den Kokoskuchen mit Banane, den Du auf den Bildern bestaunen kannst auf dem Blech gebacken.

Auch der Teig Ansicht ist so einfach wie nur irgendwie möglich. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben und kommen dann in eine große Rührschüssel. 1 Minute kräftig mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine fluffig schlagen und schon gehts mit dem Teig ab aufs Blech und in den Ofen. Das Blech musst Du übrigens nicht einfetten oder so. Ein Bogen Backpapier reicht vollkommen aus als Unterlage. Ab in den Ofen damit und etwa 25-30 Minuten später ist die Grundlage unserer Torte auch schon fertig. Abgekühlt, werden noch die Ränder sauber abgeschnitten und der Kuchenboden auf der langen Seite halbiert. So genau muss das nicht sein, ein Lineal hilft aber beim besseren abschätzen.

Fehlt noch die Creme. Die wird wieder nach der “Alles in den Topf” Methode zubereitet und besteht aus Mascarpone, Schlagsahne, etwas Puderzucker und Kokossirup. Der verleiht auch schon dem Boden ein herrliches Kokos Aroma und ist im Barbedarf erhältlich. Überschüsse können übrigens ganz wunderbar in einem Pina Colada versenkt werden ;-)

Fehlt noch die Banane. Die Süße der Kokosnuss passt nämlich ganz hervorragend zur süßen Banane. Schmeckt tropisch lecker und ist mal was anderes. Die Bananenscheiben kommen einfach auf die Creme. Ebenso übrigens, wie leicht geröstete Kokoschips. Die Chips gibts im Bioregal im Supermarkt. Du kannst Sie entweder schon geröstet kaufen oder du röstest sie einfach kurzerhand selbst. Dazu kommen sie in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze auf den Herd und bräunen unter gelegentlichem Rühren ein paar Minuten vor sich hin. Bloß nicht weggehen, die Kokoschips brennen sehr schnell an! Und fertig ist er auch schon, der Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme! Optisch und geschmacklich der absolute Hit!

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 50 Minuten

Category: Kuchen, Torten

Cuisine: Dessert

Yield: 8 Personen

Serving Size: 8 Stücke

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme

Zutaten

    Für den Boden:
  • 250 g Butter
  • 220 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 60 ml Kokossirup
    Für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 25 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 50 g Kokossirup
    Für die Füllung:
  • 2 reife Bananen
  • 100 g Kokoschips

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier, Vanilleextrakt und etwa 2/3 des Kokossirups dazu geben und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Wenn der Boden abgekühlt sind, die Ränder abschneiden und den Boden auf der langen Seite halbieren. Mit dem restlichen Kokossirup tränken. Wer möchte kann die Kokoschips jetzt in einer heißen Pfanne ohne Öl einige Minuten rösten.
  4. Dann alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. Etwa die Hälfte der Creme auf dem ersten Boden verteilen. Eineinhalb Bananen in feine Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Dann etwa die Hälfte der gerösteten Kokoschips darauf geben und den zweiten Boden darauf setzen. Ebenfalls wieder mit Creme bestreichen und Kokoschips darauf legen. Mit Bananenscheiben und essbaren Blüten dekorieren. Wer möchte kann die Bananenscheiben für die Dekoration vorher mit etwas Zucker bestreuen und mit einem Flambierer karamelisieren.
https://heissehimbeeren.com/kokoskuchen-mit-banane-und-mascarponecreme/

Wenn Du meinen Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Saftiger Zwetschgenkuchen

Fruchtig saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig Boden und auf Wunsch mit den leckersten Butterstreuseln. Ein Gedicht mit frischen Zwetschgen und sehr einfach in der Herstellung.

Manchmal, da läuft es bei mir auch nicht nach Plan. Heute zum Beispiel war so ein Tag. Nach der Geburtstagsfeier vom Schwiegerpapa gestern bin ich heute Morgen frisch froh und munter aufgewacht und war voller Tatendrang unbedingt den leckeren Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi wie man in hier in Bayern nenn zu backen. Soweit so gut. Es folgt eine Hunderunde mit der Maus, ein gemütliches Frühstück, ein Kaffee und noch einer. Dann musste noch der Mietwagen für unseren Besuch bei Andys Oma nächstes Wochenende gebucht werden und schwups wars 14 Uhr und weit und breit kein Zwetschgenkuchen in Sicht.

Aber ich hatte den Zwetschgenkuchen ja nun mal im Beitrag vom Donnerstag versprochen und groß angekündigt – also konnte ich nicht aus. Ich halte meine Versprechen, nämlich gerne. Also ab in die Küche mit mir und losging der wilde Ritt. Die Basis unseres Zwetschgenkuchens hier bildet ein weicher, süßer Hefeteig. Womit wir bereits beim ersten Streitthema wären. Am richtigen Boden für den Zwetschgenkuchen scheiden sich nämlich die Geister. Je nach Familientradition und Region gibts da, nämlich durchaus Unterschiede. Die einen bevorzugen einen Rührteig, mancherorts ist ein Quark-Teig das Trägermaterial der Wahl und auch der Hefeteig ist ein heißer Kandidat. Je nachdem, mit welcher Variante man aufgewachsen ist, hat man da durchaus Präferenzen. Da sind wir hier in Deutschland auch nicht besser als die Italiener – gebacken von Mama oder Oma schmeckt es einfach am besten.

Selbst innerhalb von Familien können die Geschmäcker und Erwartungen da durchaus unterschiedlich sein. Mein Opa zum Beispiel war aus unerfindlichen Gründen starker Verfechter der Fraktion Rührteig. Der Rest der Familie bevorzugt Hefeteig. Komisch. Aber mein Opa mochte auch keinen Käse. Vielleicht kommen die seltsam gepolten Geschmacksnerven auch daher. Aber zurück zum wesentlichen. Der Hefeteig ist für mich die perfekte Wahl für einen Zwetschgenkuchen. Im Handumdrehen aus ein paar Zutaten zusammen geführt darf der Teig dann zunächst einmal etwas ruhen. Blöd, wenn man so wie ich unter latentem Zeitdruck steht aber nun mal nicht zu ändern. Ein Hefeteig, der lässt sich nicht hetzen.

In der Zwischenzeit könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, Wäsche waschen, ein Nickerchen machen, oder schon mal die weiteren Zutaten für den Zwetschgendatschi vorbereiten. Diese sind Zwetschgen – wer hätte es gedacht – und die Zutaten für unsere Streusel. Nämlich Butter, Zucker, Mehl, etwas Salz und wer mag etwas Zimt. Den würde ich übrigens dringend empfehlen außer Du hast eine akute Abneigung gegen Zimt. Dann lass ihn lieber weg.

Was die Zwetschgen betrifft, können die eigentlich nicht Reif genug sein. Je süßer und Saftiger, desto besser ist die Devise. Die Zwetschgen werden zunächst entsteint und dann auf den Teig gedrückt. Der ist bereit, wenn er sich im Volumen etwa verdoppelt hat. Wie lange das dauert, das ist leider schwer zu sagen. Es hängt ganz von der Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Etwa 30 – 60 Minuten darfst Du aber rechnen. Der fertig gegangene Teig kommt auf ein großes Backblech, dass Du entweder ordentlich mit Butter bestreichst oder mit Backpapier auslegst. Zwetschgen darauf und wenn Du magst, die Streusel drüber. Ich nehme für die Streusel auch gerne nur die halbe Menge und betreue dann nur den halben Kuchen damit. Das sorgt für mehr Auswahl.

Ab in den Ofen damit und etwa 35 Minuten später ist er auch schon fertig, der saftige Zwetschgenkuchen. Lauwarm serviert mit frisch geschlagener Sahne ein absolutes Gedicht. Genau so haben wir es übrigens auch gemacht. Mit 30 Minuten Verspätung stand gegen halb 5 der frischen Kuchen auf dem Tisch. Mission geglückt und für Dich gibts auch das versprochene Rezept :)

Saftiger Zwetschgenkuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 35 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 5 Minuten

Category: Kuchen

Cuisine: Deutsch

Yield: 8 Personen

Serving Size: 16 Stücke

Saftiger Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 mittelgroße Bio Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Anleitung

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe einen bröseln. 1 TL des Zuckers dazu geben und mit 3 EL der lauwarmen Milch in der Mulde vermischen, bis ein glatter Vorteig entsteht. Schüssel abdecken und Vortag 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Der weil die Butter in der restlichen Milch schmelzen. Die Mischung sollte nicht wärmer als 40 Grad werden. Dann Milchmischung, den restlichen Zucker, die zwei Eier und das Salz in die Rührschüssel geben und für etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann erneut abdecken und an einem warmen Ort für 30-60 Minuten gehen lassen bis das Volumen sich mindestens verdoppelt hat.
  3. Derweil den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen putzen und entsteinen. Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerreiben bis sich schöne Streusel bilden.
  4. Den aufgegangene Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes oder mit Butter ausgestrichenes Backblech geben und dort glatt drücken. Die Zwetschgen eng darauf verteilen. Wenn Streusel verwendet werden, diese auf den Zwetschgen verteilen.
  5. Kuchen bei 190 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30-40 Minuten backen bis die Streusel und der Rand des Kuchens goldbraun sind. Abkühlen lassen und am Besten lauwarm mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

Alternativ zu Zwetschgen schmecken auf Äpfel wunderbar. 

https://heissehimbeeren.com/saftiger-zwetschgenkuchen/

Wenn Du meinen Zwetschgenkuchen ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Aprikosenkuchen

Kleine Aprikosenkuchen

Rezept für saftige kleine Aprikosenkuchen – saftige Aprikosen, frische Quarkcreme und ein fluffiger Mandelboden ergeben die perfekten kleinen Aprikosenkuchen.

Endlich Urlaub! Eine ganze Woche Freizeit liegt vor Andy und mir und ich freue mich wirklich sehr. Wir haben nichts vor, keine Termine und Verpflichtungen und es ist einfach Traumhaft. Na ja, eine kleine haarige Verpflichtung haben wir schon – die Hundemaus – aber ausgedehnte Spaziergänge im englischen Garten kann man wohl kaum “Verpflichtung” nennen.

Keine Pläne heißt für mich übrigens keineswegs auch keine Küche. Ich koche und backe einfach viel zu gerne und nutze die freien Tage zum Ausprobieren, Brot backen und Rezepte entwerfen. Alles ganz ohne Zwang und druck und essen müssen wir schließlich auch was. Außerdem wäre es schade, die wunderbaren Früchte, die es gerade in rauen Mengen direkt aus der Region gibt einfach zu ignorieren.

So kam es übrigens auch den leckeren kleinen Aprikosenkuchen mit Quarkcreme, die du auf den Bildern siehst. Auf meinem wöchentlichen Marktbesuch gab es nämlich reichlich original österreichische Marillen in grandioser Qualität. Da musste ich natürlich welche mitnehmen. Marillen ist der österreichische Begriff für Aprikosen. Reif geerntet und mit dank kurzer Transportwege herrlich frisch sind sie eine Wucht.

In unserem Törtchen kommen sie gleich auf zwei Arten zum Einsatz. Einmal als Marillen Kompott, dafür kochst Du einfach die halbierten Früchte mit etwas Zucker bei kleiner Hitze im geschlossene Topf für einige Minuten, bis die Marillen komplett zerfallen sind. Das kannst Du übrigens hervorragend machen, während der Kuchenboden im Ofen bäckt. Damit wären wir auch schon beim nächsten Thema – kombiniert zu Marillen und sahniger Quarkcreme habe ich einen luftigen Mandelboden. Passt aromatisch perfekt und bringt eine besondere Mandelnote mit ins Spiel.

Das Marillen Kompott kommt als Füllung in die kleinen Aprikosenkuchen. Um das zu erreichen brauchst Du einen Spritzbeutel, in den Du die Quarkcreme füllst. Damit spritzt Du einen Ring auf die untere Hälfte des Kuchenbodens. In die Mitte kommt das Marillen Kompott – Deckel darauf und die kleinen Aprikosenkuchen mit der restlichen Creme dekorieren. Die Marillen Spalten obendrauf bilden den krönenden Abschluss. Durch den fluffigen Kuchenboden, die luftig lockere Creme und das fruchtige Aprikosenkompott schmeckt der Kuchen herrlich leicht. Er zerfällt quasi von selbst im Mund und schmeckt einfach himmlisch.

Übrigens, wenn Du die kleinen Aprikosenkuchen fertig machst und vor dem Servieren nochmal über Nacht in den Kühlschrank stellst schmecken sie fast noch ein bisschen besser. Quarkcreme und Marillen Kompott haben dann Zeit in die Kuchenböden einzuziehen und die kleinen Aprikosenkuchen werden nochmal saftiger. Ich verstehe aber auch vollkommen, wenn Du es nicht so lange aushältst und die Kuchen direkt verspeist ;-)

Kleine Aprikosenkuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 25 Minuten

Total Time: 55 Minuten

Category: Kuchen, Torte, Dessert

Cuisine: Dessert

Yield: 6 Personen

Serving Size: 6 keine Kuchen

Aprikosenkuchen

Zutaten

    Für den Kuchenboden:
  • 4 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g weißer Zucker
  • 200 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für das Marillen Kompott:
  • 250 g reiche Marillen (Aprikosen)
  • 50 g weißer Zucker
    Für die Creme:
  • 250 g Quark (Halbfettstufe)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 70 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillextrakt
  • 100 g Marillen (Aprikosen)
    Utensilien:
  • 1 Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser
  • 1 runter Ausstecher mit 8 cm Durchmesser
  • 1 Spritzbeutel mit Sterntülle

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 26 oder 28 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen. Die Eier und die weiche Butter in eine große Rührschüssel geben. Durch ein Sieb Zucker, Mehl, gemahlene Mandeln und Backpulver ebenfalls in die Rührschüssel sieben. Vanilleextrakt dazu geben und alles für 1 Minute bei hoher Stufe mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät luftig aufschlagen.
  2. Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Während der Kuchenboden bäckt die Marillen für das Kompott halbieren und mit dem Zucker in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze mit geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Wenn der Kochenboden und das Marillenkompott komplett abgekühlt sind mit dem Ausstecher sechs Kreise aus dem Kuchenboden ausstechen. Die kleinen Kuchenkreise waagerecht durchschneiden.
  5. Quark, Sahne, Puderzucker und Vanilleextrakt in eine Rührschüssel geben und zu einer steifen Creme aufschlagen. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Jeweils auf den unteren der kleinen Kuchenböden einen Ring auf Quarkcreme spritzen. Die Mitte mit Marillenkompott füllen und den oberen Teil des Kuchenbodens darauf setzen.
  6. Die kleinen Kuchen mit der restlichen Creme dekorieren. Marillen in schmale spalten schneiden und die kleinen Kuchen damit garnieren. Essbare Blüten verleihen den Kuchen den letzten Schliff

Kuchen bis zum Verzehr im Kühlschrank lagern. Eine Nacht im Kühlschrank macht die kleinen Kuchen noch saftiger. 

https://heissehimbeeren.com/kleine-aprikosenkuchen-mit-quarkcreme/

Wenn Du meine kleinen Aprikosenkuchen mit Quarkcreme ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Limetten Eistorte

Cremige Limetten Daiquiri Eistorte

Cremig sahniges Limetteneis ohne Eismaschine trifft auf Crunchy Haferkeks Boden – verfeinert mit ein bisschen braunem Rum ist die feucht fröhliche Daiquiri Eistorte. Perfekt für den Sommer!

Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Eiszeit. Aber hier und da ist ein Stück Kuchen auch nicht zu verachten. Wie gut, wenn sich Kuchen- und Eisessen durch eine cremig leckere Eistorte verbinden lassen. Und im wohlverdienten Sommerurlaub darf auch der Kuchen ein bisschen Alkohol enthalten.

Die Stadt ist wie Leergefegt. Zum Ende der ersten Ferienwochen merkt man in München schon sehr deutlich, dass endlich auch hier die Sommerferien begonnen haben. Während die Berliner und Brandenburger Schüler nächste Woche schon wieder ins neue Schuljahr starten ist bei uns in Bayern an Schule nicht zu denken. Rundherum werden die Autos und Koffer voll gepackt und es geht auf gen Süden. Oder gen Norden je nachdem wie da die persönlichen Präferenzen liegen. Nach unserer Erkundungstour durch Japan haben wir dieses Jahr nur eine kurze Woche Urlaub, die wir daheim verbringen. Es haben sich über die letzten Monate allerhand Gutscheine angesammelt, die eingelöst werden wollen und die uns eine wunderbare Urlaubswoche bescheren werden. Vielleicht haben wir ja auch mit dem Wetter Glück und es wird nochmal ein bisschen wärmer. Auf jeden Fall hole ich mir die weite Welt in meine Küche und koche und backe mich die nächsten Wochen durch verschiedene Länder dieser Welt. Ich freue mich, wenn Du mich auf meiner kleinen kulinarischen Reise begleitest :)

Los gehts heute mit einer Eistorte. Mit einer Daiquiri Eistorte um genau zu sein. Der beliebte kubanische Drink besteht größtenteils aus Limetten, Zucker und Rum. Dank gesüßter Kondensmilch, Limettensaft und abrieb sowie einen kräftigen Schuss braunem Rum verleihen wir der Eistorte ein wunderbares Daiquiri Aroma. Die ist für mich Sommer pur und kombiniert ganz hervorragend zwei der besten Nachspeisen überhaupt, nämlich Eis und Kuchen. Manchmal ist das nämlich garnicht so einfach sich für eines davon zu entscheiden, aber das müssen wir ja jetzt Gott sei Dank nicht mehr ;-)

Wie die meisten Kuchen braucht auch dieser erst einmal einen Boden. Dafür brauchen wir Haferkekse und Butter. Die Kekse werden zunächst fein zerbröselt und dann mit der flüssigen Butter vermischt. An Boden und Rand der Form festgedrückt in der Boden auch schon fertig. Gebacken wird bei der Eistorte übrigens nichts. Gar nichts. Fehlt also noch das Eis. Dafür wird Schlagsahne zunächst leicht steif geschlagen. Die Sahne sollte zwar die Form halten, darf aber noch eher auf der flüssigen Seite sein. Dazu kommt dann gesüßte Kondensmilch, die vorher mit Limettensaft und abrieb sowie mit dem brauen Rum vermischt wird. Ab damit in die Form und für mindestens 8 Stunden ins Gefrierfach damit. Etwa 20 Minute vor dem Servieren solltest Du die Eistorte aus dem Gefrierfach nehmen und antauen lassen. Dekoriert mit Limetten Spalten und Limettenabrieb ist die Eistorte nicht nur geschmacklich ein Hochgenuss.

Übrigens, wenn Du die Torte für Kinder machst oder auf Alkohol verzichten möchtest schmeckt sie auch ganz wunderbar ohne den brauen Rum und ist dann die leckerste Limetten Eistorte!

Cremige Limetten Daiquiri Eistorte
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Prep Time: 8 Stunden

Total Time: 8 Stunden

Category: Kuchen, Torte, No Bake, Eistorte

Cuisine: Dessert

Yield: 16 Stücke

Limetten Eistorte

Zutaten

  • 200 g Haferkekse
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 400 g gesüßte Kondensmilch
  • 4 Limetten (Abrieb und Saft)
  • 4 EL brauner Rum
  • 400 ml Schlagsahne
  • 1 runde Kuchenform mit 20 cm Durchmesser

Anleitung

  1. Haferkekse zerbröseln und mit der geschmolzenen Butter vermischen. In die Form geben und auf dem Boden und an den Rändern festdrücken.
  2. Schale der Limetten abreiben und Saft der Limetten auspressen. Limettenabrieb und Limettensaft mit der gesüßten Kondensmilch vermischen und den Rum dazu geben.
  3. Sahne halbsteif schlagen. Sie sollte die Form behalten aber noch recht Flüssig sein. Dann die Kondensmilch-Mischung zur geschlagenen Sahne geben und kurz Unterheben. Die Masse dann in die Form geben und die Torte für mindestens 8 Stunden im Gefrierfach einfrieren.
  4. Kuchen 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Eisfach nehmen und antauen lassen. Mit Limettenabrieb und Limettenscheiben garnieren.
https://heissehimbeeren.com/cremige-limetten-daiquiri-eistorte/

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Veganer Schokokuchen

Der Beste vegane Schokokuchen

Saftiger Schokokuchen, gefüllt mit fluffiger Schoko Sahne und umhüllt mit einer herrlichen Schokoladencreme – und das alles ganz Vegan und unfassbar lecker. Das muss einfach der perfekte Schokokuchen sein.

Heute wirst Du Zeuge einer echten Premiere hierauf HeisseHimbeeren. Schokoladenkuchen und Backrezepte gibt es zwar schon allerlei hier auf dem Blog, allerdings gab es noch nie ein komplett veganes Backrezept. Der Mensch wächst mit seinen Herausforderungen heißt es. Der Geburtstag einer lieben Kollegin, die sich Vegan ernährt war, also die perfekte Gelegenheit, in die Welt der Veganen Backrezepte einzutauchen und auszuprobieren, wie das Backen ganz ohne Eier funktioniert und ob das denn auch schmeckt. So viel sei verraten, geschmeckt hat der vegan Schokokuchen wirklich ausgezeichnet. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es der beste Schokoladenkuchen ist, den ich bisher je gebacken habe. Und das will wirklich was heißen!

Gleich vorne weg, ich selbst lebe nicht komplett vegan. Allerdings esse ich den Großteil der Woche vegetarisch und wann immer möglich auch vegan. Ein typischer Flexitarier also. Was herzhafte Gerichte betrifft liebe ich vegane Varianten wie Tofu und Co, wenn sie gut zubereitet sind. Veganes Backen war für mich bisher zwar immer ein super interessantes Thema, ich habe mich aber nie so richtig dran getraut. Klar, Butter lässt sich in der Regel ohne Probleme durch eine Vegane Alternative ersetzen und Kuhmilch lässt sich auch herrlich durch Mandelmilch und Co austauschen, zwei große Sorgenkinder hatte ich, aber immer, wenn es im veganes Gebäck geht: Eier und Sahne. Eier sorgen im jedem Kuchen für Bindung und die nötige Fluffigkeit. Umso erstaunter war ich, wie saftig und fluffig der vegane Schokokuchen geworden ist. Die Eier werden in diesem Rezept durch Apfelmus ersetzt. Statt Sahne für die Schokoladen Ganache habe ich Vegane Schlagcreme verwendet. Die gibt es im Supermarkt im Kühlregal. Lieber hätte ich jedoch eine Vegane Hafer “Sahne” verwendet, die ist aber chronisch ausverkauft in meinem Supermarkt. Wenn das mal nicht für Qualität spricht! Die Inspiration zum Rezept habe ich übrigens vom Blog der wunderbaren Bianca Zapatka. Sie hat ganz viele herrliche Vegetarische und Vegane Rezepte auf Ihrem Blog.

Los gehts für unseren veganen Schokokuchen wie immer mit den Kuchenböden. Aus pflanzlicher Milch und Zitronensaft entsteht eine vegane Buttermilch. Die wird mit Mehl, Kakaopulver, Zucker, Natron und Backpulver zusammen vermischt. Außerdem kommt eine Mischung aus starkem, heißem Kaffee, Vanilleextrakt, Öl und Apfelmus mit dazu. Aus diesen Zutaten entsteht ein cremiger Teig. Der wird dann in einer runden Springform gebacken. Wie immer habe ich eine Form mit 16 cm Durchmesser verwendet. Wenn Du einen größeren Schokokuchen backen möchtest, verdopple einfach die angegebene Mengen und backe den Teig in einer Form mit 26 oder 28 cm Durchmesser.

Während der Kuchen backt, hast Du reichlich Zeit, um die Schokoladen Ganache zum Ummanteln des Kuchens sowie die Schokoladensahne für die Füllung vorzubereiten. Dafür brauchst Du nur pflanzliche Schlagcreme, vegane Schokolade und Ahornsirup. Ein Teil der Ganache wird später einfach mit etwas mehr Schlagcreme vermischt und nach dem Abkühlen zur Schokoladensahne aufgeschlagen. Als vegane Schokolade habe ich meine liebste Zartbitterschokolade von Lindt verwendet. Die ist nämlich ganz aus Versehen Vegan und enthält keinerlei tierische Produkte.

Nach dem Backen und abkühlen wird der Kuchen gefüllt. Zusätzlich zur Schokoladensahne habe ich noch selbst eingemachte Kirschmarmelade verwendet. Passt perfekt und schmeckt sehr lecker, ist aber kein Muss. Nur Schokosahne oder aber auch jede andere Marmelade funktionieren bestimmt genauso gut. Sehr gut vorstellen könnte ich mir übrigens auch Erdnussbutter …

Bis zum Servieren darf unsere veganer Schokokuchen nochmal in den Kühlschrank. Wenn er vor dem Anschneiden über Nacht durchziehen kann, wird er nochmal saftiger und schmeckt einfach nur unwiderstehlich lecker! Ich bin absolut begeistert und unternehme mit Sicherheit noch den ein oder anderen Ausflug in die Welt der Veganen Backwaren!

Der Beste vegane Schokokuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 45 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 15 Minuten

Category: Kuchen, Schokolade, Backen, Torte, Vegan

Cuisine: Dessert

Yield: 1 Torte mit 16 cm Durchmesser

Veganer Schokokuchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 120 ml pflanzliche Milch (lecker sind besonders Mandel oder Kokos)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 120 ml heißer, starker Kaffee
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 90 ml Pflanzenöl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 60 g Apfelmus
  • 120 g Mehl
  • 60 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
    Für die Schokoladen Ganache:
  • 120 g Vegane Schlagcreme
  • 170 g vegane Schokolade
  • 2 EL Ahornsirup
    Für die Schokoladensahne:
  • 40 g der Schokoladen Ganache
  • 40 g vegane Schlagcreme
    Außerdem:
  • Kirschmarmelade
  • Frische Beeren für die Dekoration

Anleitung

  1. Zunächst den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Springform mit 16 cm Durchmesser mit Pflanzenöl einfetten. Die pflanzliche Milch mit dem Zitronensaft vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Es entsteht eine pflanzliche Buttermilch.
  2. Den heißen Kaffee mit Vanilleextrakt, dem Pflanzenöl und dem Apfelmus vermischen. In einer separaten, größeren Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz mit einem Schneebesen vermischen bis sich alle Zutaten gut verbunden haben. Dann die pflanzliche Buttermilch und die Kaffee-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem cremigen Teig verrühren.
  3. Den Teig in die vorbereitete Backform füllen und für ca. 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Währenddessen die vegane Schlagcreme in einem kleinen Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen. Dann den Ahornsirup und die Schokolade in kleinen Stücken dazu geben. Topf vom Feuer nehmen und zudecken. Gelegentlich umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. 40 g der Schokoladencreme mit 40 g Schlagcreme mischen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Die restlichen Schokoladencreme bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Nach etwa 2 Stunden ist sie streichfähig.
  5. Den abgekühlten Kuchen horizontal durchschneiden. Die Schokoladensahne aus dem Kühlschrank cremig aufschlagen und den Kuchen damit und mit etwa 2 EL Kirschmarmelade füllen. Den zweiten Boden darauf setzen und die ganze Torte mit der Schokoladen Ganache einstreichen.
  6. Torte mit Beeren garnieren und bis zum servieren im Kühlschrank lagern.
https://heissehimbeeren.com/der-beste-vegane-schokokuchen/

Wenn Du den veganen Schokokuchen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.