Streuselkuchen mit Birne

Saftiger Streuselkuchen mit aromatischen Birnen, fruchtig sauren Brombeeren und den leckersten Knusperstreuseln mit Haferflocke. Ein echter Feelgood Kuchen für Deinen Sonntag.

Halli Hallo vom Sofa :) heute ging es das erste Mal seit über einer Woche für mich wieder mit dem Hund raus. Nachdem ja morgen auch wieder der Arbeitsalltag nach einer Woche krank im Bett für mich beginnt, dachte ich, das ist eine ganz gute Übung. Tja, nach dem Spaziergang war ich so platt, dass ich direkt für über zwei Stunden auf dem Sofa eingeschlafen bin. Dabei war es nur ein entspannter Spaziergang durch die Nachbarschaft für etwa 30 Minuten. Ich glaube, bis ich ganz wieder Fit bin, dauert es noch eine Weile. Das kann ja heiter werden, morgen im Büro.

Wie gut, dann heute meine Mama den Sonntagkuchen gebacken hat und abends auch kochen wird. Das gemeinsame Abendessen am Sonntag ist bei uns seit einigen Jahren Tradition und ich freue mich immer auf diesen gemütlichen Abschluss des Wochenendes. Heute bin ich umso dankbarer, dass ich einfach nur auf dem Sofa liegen und noch ein bisschen ausruhen darf. Einen Beitrag schreiben geht schließlich auch Dich eingemummelt und mit einer Tasse Tee neben dran. Und der Hundemaus auf den Füßen natürlich. Die hat die letzte Woche umwerfend lieb auf mich aufgepasst und weicht mir nicht von der Seite. Außerdem findet sie es glaube ich ganz toll, dass Ihr jemand den ganzen Tag lang auf der Couch Gesellschaft geleistet und gekuschelt hat.

Ein Rezept gibt’s heute trotzdem für Dich, nachdem ich mich letzte Woche ja schon mit einer kleinen Zusammenfassung meine fünf liebsten Rezepte für kranke Mäuse aus der Affäre gezogen habe. Aber keine Sorge, ich bin brav im Bett geblieben und habe heute ein “Notfallrezept” dabei. Das sind Rezepte, die ich einfach mal zwischendurch backe und fotografiere, ohne einen konkreten Plan zu haben, wann sie auf dem Blog landen. So wie unser leckerer Streuselkuchen mit Birne sind es meistens Rezepte, über die Du Dich (hoffentlich) das ganze Jahr über freust. Genau so ein Rezept ist der Streuselkuchen mit Birne. Unglaublich lecker und funktioniert zu wirklich jeder Jahreszeit. Schließlich gibt es immer heimische Birnen und die Brombeeren dürfen gerne auch tiefgefroren sein. Das ist zu dieser Jahreszeit übrigens mein Geheimtipp für leckere Beeren. Das zeug aus dem Supermarkt ist nämlich zum einen Sauteuer, voller Pestizide und schmeckt ehrlich gesagt auch noch nicht besonders. Ich kann es ja selber kaum noch erwarten, bis es endlich wieder heimische Beeren gibt, aber es hilft nun mal nichts, im Februar müssen die Tiefgefrorenen herhalten. Schmecken super und sind außerdem auch sehr gesund, weil die frischen Beeren direkt nach dem Ernten eingefroren werden, was super viele Vitamine konserviert. Ich achte immer darauf, dass die Beeren aus Deutschland kommen und keinen Zucker zugesetzt haben, wenn ich welche kaufe. Oder Du frierst im Sommer einfach reichlich Beeren auf Vorrat ein. Was die Birnen betrifft, würde ich eine saftige, fruchtige Birne wie zum Beispiel Williams Birnen empfehlen.

Der Teig für den Boden ist ein einfacher Rührteig und nicht sonderlich spektakulär in der Herstellung. Den verteilst Du auf einem Backblech bzw. In einer viereckigen Backform. Eine Backform sollte etwa 30×30 cm groß sein für die angegebene Teigmenge. Die Birnen werden gewaschen, geviertelt und entkernt. Ich habe sie anschließend mit einem Gurkenhobel in feine Scheiben geschnitten und zusammen mit den Brombeeren auf den Boden gelegt. Die Streusel bestehen aus Haferflocken, Vollkornmehl, Butter, Zucker, einer Prise Salz und etwas Zimt. Die Zutaten werden mit den Händen zerkrümelt und dann in groben Stücken auf dem Kuchen verteilt. Ab in den Ofen damit und kurze Zeit später kannst Du den Streuselkuchen bereits genießen. Besonders lecker schmeckt er mit einem Löffel geschlagener Sahne oder, solange er warm ist auch mit einer Kugel Vanilleeis. Super lecker!

Streuselkuchen mit Birne
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Kategorie: Kuchen, Obst, Tarte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 20 Stücke

Streuselkuchen mit Birne

Zutaten

    Für den Teig:
  • 250 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 250 g brauner Zucker
  • 250 g Butter
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag:
  • 600 - 700 g Birnen
  • 150 g Brombeeren (gerne TK)
    Für die Streusel:
  • 200g Mehl (gerne Vollkorn)
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 75g brauner Zucker
  • 120g weiche Butter

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen oder eine viereckige Backform mit etwa 30x30 cm Größe mit Butter ausstreichen. Alle Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine für etwa 1 Minute zu einem cremig luftigen Teig aufschlagen. Teig auf dem vorbereiten Blech oder in der Form verteilen.
  2. Birnen waschen, vierteln, entkernen und z.B. mit einem Gurkenhobel in 2-3 mm dicke Scheiben hobeln. Birnenscheibchen auf dem Teig verteilen. Brombeeren ebenfalls auf dem Teig verteilen.
  3. Für die Streusel alle Zutaten vermischen und zwischen den Fingern so lange verreiben, bis eine krümelige Masse entstanden ist. Die Streusel dann auf dem Kuchen verteilen und diesen bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 40-60 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der Größe der verwendeten Form, der Feuchtigkeit der Birnen und natürlich Deinem Ofen ab. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Achtung, bei diesem Rezept wird immer etwas Birne am Stäbchen kleben. Teig sollte allerdings keiner mehr daran zu sehen sein.

Tipp: Wenn Du auf einem Backblech backst kannst Du das Backpapier vorsichtig an einer Ecke anheben (Backhandschuh nicht vergessen!) und schauen, ob der Boden des Kuchens bereits genug gebräunt ist.

https://heissehimbeeren.com/streuselkuchen-mit-birne/

Wenn Du den Streuselkuchen mit Birne und Brombeeren ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Granatapfel Tarte

Lockerer Mürbeteig, gefüllt mit leckerer Vanillecreme und fruchtigem Granatapfel. Mein perfekter Winterkuchen.

Ein frostiges Hallo aus dem Winterwunderland schicke ich Dir heute :) nachdem München und Umland schon Anfang Januar in weißer Pracht versunken ist, hat es heute Nacht wieder geschneit. Und wieder waren es nicht nur einige Flocken, sondern “ergiebige Schneefälle” wie das die Wetterfrösche in Funk und Fernsehen nennen. Die Hundemaus freut und solange man nirgends hin muss ist es wirklich wunderschön.

Wie gut, dass wir beide Montag und Dienstag freihaben. So ein langes Wochenende mitten im Schneechaos hat schon was. Vor allem ist das auch nicht schlecht, weil wir später noch Besuch zum Super Bowl schauen bekommen. Es wird also eine kurze Nacht. Nachdem morgen viel in Sachen Hochzeit zu erledigen ist, ist die Gelegenheit für einen langen Mittagsschlaf herzlich willkommen. Mich interessiert der Super Bowl das zwar ehrlich gesagt nicht so sehr, rund um den Blog gibt es aber genug zu tun, außerdem ist reichlich Wäsche zu waschen. Mir wird also nicht langweilig.

So, genug geplaudert. Worum gehts denn im heutigen Rezept? Ich habe vor ein paar Wochen eine leckere Granatapfel Tarte gebacken, die ich Dir keinesfalls vorenthalten kann. Eigentlich sollte es das Rezept bereits vergangene Woche geben, aber da kam mir der Tag des Schokokuchens in die Quere. Deswegen ist heute endlich der große Tag der Granatapfel Tarte gekommen.

Die Basis bildet ein lockerer Vanille Mürbeteig. Der besteht im Wesentlichen aus Butter, Mehl, Ei und Zucker. Und Vanilleextrakt – ganz wichtig. Der Teig wird zunächst blind gebacken. Das funktioniert, indem Du ein Stück Backpapier in den rohen Teig in der Form legst und Erbsen oder Blindback-Kugeln darauf legst und den Boden so bäckst. Durch das Blind Backen bleibt der Boden der späteren Tarte knusprig und suppt nicht durch. Nach dem Blind Backen kommt dann die Vanille Masse auf den gebackenen Boden. Diese besteht aus Ei, Speisestärke, Milch, Zucker und Vanilleextrakt. Nach dem Backen fehlen nur noch die Granatapfelkerne. Die legst Du einfach auf den fertigen Kuchen. Wer es etwas aufwendiger möchte, gibt noch eine Schicht Sahne auf die Tarte, bevor die Granatapfelkerne darauf kommen.

Am besten schmeckt die Tarte frisch aus dem Kühlschrank. Übrigens, statt Granatäpfeln eignen sich auch Blutorangen oder verschiedene Beeren bestens als Belag für die Tarte.

Granatapfel Tarte
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Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Kategorie: Kuchen, Obst, Tarte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Granatapfel Tarte

Zutaten

  • Für den Mürbeteig Boden:
  • 180 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei
  • Für die Füllung:
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag
  • 1-2 Granatäpfel (entkernt)
    Außerdem
  • 1 Tarteform
  • Erbsen oder ähnliches zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit der Küchenmaschine kurz zu einem glatten Teig verkneten, alternativ alle Zutaten außer das Ei in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerkrümeln bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann das Ei dazugeben und kurz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Wenn der Teig gekühlt ist, Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Tarteform mit Butter auspinseln. Den Mürbeteig etwas größer als die Form ausrollen. Vorsichtig in die Form legen und gut andrücken. Ein Stück Backpapier auf den Teigboden legen und die Erbsen oder ein anderes Hilfsmittel zum Blindbacken einfüllen. Tarte für ca. 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze blindbacken.
  3. Alle Zutaten für die Füllung vermischen. Nach dem Blindbacken die Tarte kurz abkühlen lassen. Dann das Backpapier und die Erbsen entfernen. Füllung einfüllen und die Tarte erneut bei 170 °C für 20-30 Minuten backen, bis sie eine golden braune Farbe bekommen hat.
  4. Tarte komplett auskühlen lassen. Die Granatapfelkerne auf der Tarte verteilen und die Tarte dann servieren.
https://heissehimbeeren.com/granatapfel-tarte/

Wenn Du die Granatapfel Tarte ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Der Beste Schokokuchen

Saftiger Schokokuchen, mit extra viel Schokolade, gemahlenen Mandeln und der geheimen Zutat: Kaffee. Ein Hochgenuss für jeden, der Schokolade mag.

Heute ist offizieller Tag des Schokoladenkuchens. Dass es den gibt, wusste ich bis heute ehrlich gesagt auch nicht. In keiner Küche steh aber eine Alexa, die mir täglich jede Menge unnützes Wissen aufschwatzt. Heute früh beim Kaffeekochen eben, dass heute Tag des Schokoladenkuchens ist. Muss ich mir wohl in Zukunft in den Kalender schreiben! Jetzt geht es aber natürlich gar nicht, dass es am Tag des Schokoladenkuchens, der zufällig ein Sonntag ist, etwas anderes als Schokoladenkuchen auf dem Blog gibt. Muss die Granatapfel Tarte halt noch eine Woche warten!

Kurzerhand habe ich den Schneebesen geschwungen und einen leckeren Schokokuchen gebacken. Dunkle Schokolade und Mandeln habe ich sowieso immer im Vorratsschrank. Eier, Butter, Zucker und Mehl finden sich in aller Regel auch immer irgendwo. Über 3 Jahre mit Backblog hinterlassen dann doch spuren. Und auch die geheime Zutat war schnell zu finden. Geheime Zutat? Das ist in diesem Fall frisch gebrühter, heißer Kaffee! Dass Kaffee zu Schokolade passt, weißt Du ja schon aus einigen meiner anderen Schokoladenrezepte. Da kommt er allerdings immer kalt zum Einsatz. Für dieses Rezept brauchen wir ihn allerdings heiß. Im heißen Kaffee wird die Schokolade geschmolzen, bevor sie mit zum Teig kommt. Je stärker der Kaffee ist, desto besser passt er übrigens in den Teig, also bitte nicht am Kaffeepulver sparen. Auch frischer, heißer Espresso funktioniert wunderbar. Was die Schokolade betrifft, empfehle ich übrigens dringend Zartbitterschokolade. Mindestens 70 % Kakao Gehalt dürfen es schon sein. Insgesamt haben wir 120 g Schokolade im Teig. Davon habe ich 100 g Zartbitter und 20 g Vollmilchschokolade verwendet. Vollmilch deswegen, weil sie in aller Regel eine schöne Cremigkeit und ein tolles Aroma mit in den Teig bringt. Nur Vollmilch wäre allerdings viel zu süß und zu wenig Schokoladig. Die Mischung aus 100 g und 20 g funktioniert aber in diesem Rezept am besten.

Während also die Schokolade im heißen Kaffee schmilzt, geht es munter weiter. Aus Butter, Zucker und Eiern entsteht eine luftig fluffige Grundmasse. Der Beginn von so vielen Kuchen kommt auch hier zum Einsatz. An trockenen Zutaten brauchen wir außerdem noch Mehl, Kakaopulver, gemahlene Mandeln und Backpulver. Und Salz. Genauso wichtig für den Geschmack wie der frische Kaffee ist eine ordentliche Prise Salz. Das unterstützt das Schokoaroma im Teig und macht den Schokokuchen noch unwiderstehlicher als er ohnehin schon ist. Die trockenen Zutaten kommen dann abwechselnd mit dem Schokoladenkaffee zur Buttermasse und werden untergerührt. Heißer Kaffee, dunkle Schokolade, bestes Kakaopulver und eine Prise Salz ergeben die Formel für den besten Schokokuchen. Fluffig locker, trotzdem schön schokoladig und einfach nur lecker! Manchmal sind die spontanen Ideen einfach die Besten!

Nach einer guten Dreiviertelstunde im Ofen ist der beste Schokokuchen dann auch schon fertig. Garniert mit noch mehr Schokolade ist er nicht nur geschmacklich der Hit, sondern auch optisch ein echter Hingucker!

Der Beste Schokokuchen
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 50 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde

Kategorie: Kuchen, Schokolade, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 20 Stücke

Der Beste Schokokuchen

Zutaten

  • 100 g Zartbitter Schokolade
  • 20 g Vollmilch Schokolade
  • 130 g heißer, starker Kaffee
  • 170 g weiche Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 50 g fein gemahlene Mandeln
  • 120 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Verschiedene Schokoladen und Schoko-Ornamente zur Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (ca. 30 cm Größe) mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln bestäuben. Schokolade in kleine Stücke brechen und in einer kleinen Schüssel mit dem heißen Kaffee übergießen.
  2. In einer Rührschüssel Butter und Zucker so lange aufschlagen, bis die Masse hell und schaumig ist. Nacheinander die drei Eier hinzu geben. Gelegentlich die Masse vom Rand der Schüssel mit einem Teigschaber in die Schüsselmitte schaben.
  3. Mehl, Kakaopulver, gemahlene Mandeln, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel vermischen. Bei Bedarf einmal durch ein Sieb geben, sollte das Kakaopulver sehr klumpig sein.
  4. Abwechselnd etwa die Hälfte der Mehlmischung und des Schokokaffees zur Buttermasse geben und kurz unterrühren. Teig in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 40-50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Wenn noch einige wenige Teigkrümel am Stäbchen kleben ist der Kuchen perfekt.
  5. Kuchen aus dem Backofen nehmen und auf einem Abkühlgitter komplett abkühlen lassen. Mit verschiedenen Schokoladen (geschmolzene Schokolade, Kakaonibs, Schokosplitter) und Schoko-Ornamenten dekorieren.
https://heissehimbeeren.com/der-beste-schokokuchen/

Wenn Du den Besten Schokokuchen ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto des Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Filo Torte

Knuspriger Filo Teig, gefüllt mit Zimtbutter, gebacken in einer leckeren Vanillecreme – schmeckt am besten warm mit einer Kugel Vanilleeis und ist eine geniale Torte, wenn es schnell gehen muss.

Sonntag, letzter Urlaubstag und einer der gemütlichsten Tage die wir in den letzten Wochen hatten, steht heute auf dem Plan. Morgen gehts dann für mich wieder zurück ins Büro und eine arbeitsreiche Woche liegt vor mir. Aber daran mag ich gerade gar nicht denken. Es ist nämlich viel zu gemütlich noch ein bisschen hier auf dem Sofa zu liegen und das Winterwunderland vor dem Fenster zu genießen. Die Hundemaus liebt den Schnee übrigens heiß in innig. Tatsächlich hab ich sie selten so durch die Gegen toben gesehen. Es wird sie freuen, dass das Winterwetter noch eine Zeit lang anhalten wird.

Umso mehr Zeit hat man jedoch, in der warmen Wohnung ausgiebig zu kochen und zu backen. Deswegen gibts heute auch nach der süßen Rezept-Pause endlich mal wieder ein süßes Rezept von mir. Drinks und Jahresrückblicke sind ja recht und schön, jetzt ist es aber wieder Zeit für Rezepte. Besonders schön am Rezept von heute ist, dass Du keinen Teig vorbereiten musst. Alles was Du brauchst, ist eine Schüssel, eine Backform und einen Küchenpinsel. Ein Schneebesen wäre auch nicht schlecht, es geht aber auch ohne.

Die Grundzutat für unser Törtchen ist Filoteig. Den gibt es tiefgefroren in den meisten Supermärkten, definitiv aber in jedem gut sortierten türkischen/orientalischen Lebensmittelgeschäft. Filoteig wird in der orientalischen Küche gerne verwendet um diverse Backwerke wie Baklava und Burek zu backen. Ich verwende für die Torte viereckige Filo Teigplatten. In meiner Packung befanden sich 6 Teigplatten mit etwa 25×40 cm Größe.

Jede Teigplatte habe ich zunächst mit weicher Butter bestrichen und mit etwas Zimtzucker bestreut. Anschließend werden die Teigplatten zu einer Rolle aufgerollt und anschließend von einem Ende her zu einer Schnecke aufgerollt. Die Schnecken kommen dann in eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser. Eine Schnecke findet in der Mitte Platz, die anderen darum herum. Dann gehts auch schon das erste Mal ab in den Ofen. Bei 170 °C wird die Filo Torte zunächst 15 Minuten gebacken. Anschließend wird die Vanillecreme aufgegossen. Die besteht aus Milch, Mascarpone Eiern, etwas Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt.

Besonders wichtig ist, dass Du die Backform vor dem Backen gut abdichtest. Das funktioniert am besten in einer Backform mit Hebeboden, die Du zusätzlich in mehrere Lagen Alufolie einwickelst. Springformen eignen sich leider nur bedingt gut, da sie am Verschluss leicht auslaufen können. Weitere 25 Minuten im Ofen lassen die Vanillecreme fest werden. Warm serviert mit etwas Vanilleeis ist die Filo Torte ein Gedicht.

Filo Torte
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1 Bewertungen

Menge: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Filo Torte

Zutaten

  • 400 g Filoteig (aka Yufkateig oder Strudelteig)
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter einstreichen und die Backform mit 2-3 schichten Alufolie abdichten. Am Besten eignen sich Backformen mit Hebeboden.
  2. Filoteig jeweils mit Butter einstreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Teigplatten aufrollen und die Rolle dann zu einer Schnecke rollen. Die Schnecken in die Backform geben. Die Torte nun das erste mal für 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen.
  3. Alle restlichen Zutaten für die Vanillecreme vermischen. Auf den vorgebackenen Filoteig gießen und für etwa 25 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen bis die Torte golden braun ist.
  4. Torte etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm mit einer Kugel Eis (Vanille) servieren.
https://heissehimbeeren.com/filo-torte/

Wenn Du die Filo Torte aufprobierst, freue ich mich riesig über Dein Feedback in Form einer Rezeptbewertung und über ein Foto Deines Kunstwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

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Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.