Sommersalat

Sommerlicher gemischter Salat

Bunt gemischter sommerlicher Salat mit knackig frischem Sommergemüse, saftig reifen Früchten, würzigem Gorgonzola und dem leckersten Joghurt Dressing. Der perfekte Salat für den Hochsommer.

 

Der Sommer ist in vollem Gange und das heißt, es gibt jede Menge frisches Obst und Gemüse das nur darauf wartet, verspeist, gekocht oder gebacken zu werden. Aktuell warten im Kühlschrank bei mir eine ganze Menge Äpfel von unserem Apfelbaum, die Nachbarin hat Mirabellen gebracht und die Birnen vor dem Haus möchten auch demnächst geerntet werden. Mal ganz abgesehen von reichlich Salat, Tomaten, Gurken, Zucchini und Brombeeren im Garten. Ich liebe den Hochsommer mit all dem Überangebot an großartigen Leckereien wirklich sehr.

All das frische Obst und Gemüse muss entsprechend gewürdigt werden. Und genau das tun wir heute mich dem leckeren sommerlich gemischten Salat. Die Regeln sind recht einfach: Rein darf, was schmeckt und was wegmuss. Grundsätzlich sollte jeder Salat aber sechs grundsätzliche Komponenten haben, die dafür sorgen, dass Salat nie, wirklich nie langweilig wird und immer großartig schmeckt.

Die Basis


Die Basis bildet Blattsalat. Das muss aber nicht immer nur Eisberg- oder Romana Salat sein. Gerade wachsen Kopfsalat, junger Spinat, Eichblattsalat und Pflücksalate in rauen Mengen und werden reichlich auf Märkten angeboten. Werden die Temperaturen etwas kühler eignen sich Endivien, Grünkohl oder Radicchio sehr gut als Basis. Am besten verwendest Du, was gerade Saison hat. Für unseren Sommersalat habe ich frische Wildkräuter und Babyspinat verwendet.

 

Mehr Grünzeug


Broccoli, Gurke, Avocado, Sprossen. Mehr Grünzeug macht Deinen Salat interessanter und auch gesünder. Für unseren Sommersalat habe ich erntefrische Gurke und leckere Sprossen verwendet. Ein echtes Gedicht!

Ein Farbtupfer


Tomaten, bunte Beete, Paprika, Frische Beeren, Äpfel, Pfirsiche – wähle einen oder mehrerer Farbtupfer die Deinen Salat optisch spannend machen. Meistens enthalten meine Salate auch eine süße Komponente. Ich stehe sehr auf frischen Früchte in meinem Salat. Für unseren Sommersalat kommen reife, saftige Pfirsiche und frischer Mais zum Einsatz. Die Pfirsiche sind zusammen mit dem Gorgonzola ein Gedicht. So lecker sogar, dass ich die letzten Tage im Grunde genommen nur Gorgonzola Brot mit Pfirsichen gegessen habe.

 

Etwas Crunch


Nur Salat und Gemüse auf der Gabel sind zwar recht und schön, können aber ein bisschen langweilig sein. Um die Textur im Salat spannende zu machen braucht es etwas Crunchiges. Nüsse und Kerne Croutons oder knackige Apfelstückchen – egal wofür Du Dich entscheidest. Crunch macht Deinen Salat erst so richtig lecker! Für unseren Sommersalat habe ich mich für leicht geröstete Mandeln und Radieschen entschieden, passt sehr sehr gut zum Gorgonzola und dem leckeren Joghurtdressing.

Proteine zum Satt werden


Gegrillter Fisch, Hühnchen, gekochte Eier, Rinderfilet Streifen, Tofu, Kichererbsen oder Käse. Es gibt viele Proteinquellen, die dafür sorgen, dass ein Salat Dich lange satt und glücklich macht. Ich bin bekanntlich kein großer Fleischesser und verfeinere meine Salate sehr gerne mit mariniertem und gegrilltem Tofu oder aromatischem Käse. Für unseren leckeren Salat in diesem Rezept habe ich mich für jungen Gorgonzola entschieden. Ein bisschen reicht schon für ein tolles Aroma im Salat.

Ein leckeres Dressing


Hier sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Für diesen Salat habe ich mich für ein leckeres Joghurt Dressing entschieden. Auch Dressings mit Tahini schmecken hervorragend. Grundsätzlich basiert ein leckeres Dressing auf 3 Teilen Öl und einem Teil Säure. Das kann Essig, Zitronensaft oder Apfelessig sein. Diese Basis kannst Du nach Wunsch mit Kräutern, Joghurt oder ähnlichem verfeinern. Auch eine süße Komponente passt sehr gut zu vielen Dressings. In unserem Joghurt Dressing sorgt etwas Ahornsirup für die süße Note.

 

Die Komponenten ergeben gemeinsam immer einen leckeren Salat. Das genaue Rezept für meinen perfekten Sommerlichen gemischten Salat gibts jetzt.

Sommerlicher gemischter Salat
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Yield: 2 Portionen

Sommersalat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 1 Hand voll Pflücksalat
  • 1 Hand voll Babyspinat
  • 1/2 Hand voll Sprossen
  • 1/2 Schlangengurke
  • 1/2 Bund Radieschen
  • 1 frischer Maiskolben
  • 1 reife Pfirsich
  • 50 g Mandeln
  • 100 g Gorgonzola
    Für das Dressing
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  1. Für das Dressing Joghurt mit Olivenöl, Zitronensaft und Ahornsirup vermischen. Nach Bedarf mit Wasser strecken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Für den Salat Pflücksalat und Babyspinat auf dem Boden der Schüssel verteilen. Gurke in Stücke schneiden und mit dazu geben. Auch die Sprossen zum Salat geben. Radieschen putzen halbieren. Maiskörner vom Maiskolben abschneiden. Pfirsich in schmale spalten schneiden. Alles zum Salat geben.
  3. Mandeln und Gorgonzola zum Salat geben und diesen kurz vor dem servieren mit dem Dressing vermischen. Direkt mit frischem Brot servieren.
https://heissehimbeeren.com/sommerlicher-gemischter-salat/

Wenn Du meinen Salat aufprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Gegrillte Pizza

Gegrillte Pizza

Pizza kannst Du nicht nur im Backofen oder im speziellen Pizzaofen zubereiten, auch auf dem Grill kannst Du Pizza backen – und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstiges Zubehör. Eine echt spannende Alternative zu Steak und Würstchen könnte man sagen.

Die Grillsaison ist in vollem Gange. An herrlichen Sommerwochenenden draußen zu sitzen, die laue Luft zu genießen und dabei gut zu essen, das ist Sommer pur. Über Seen, Flüssen und Gärten wabern die Grillschwaden und die Regale für Bratwürstchen und Grillkäse sind am Freitagnachmittag chronisch leergefegt.

Trotzdem, nach einiger Zeit hat man so ziemlich jede Grillbeilage mindestens zweimal durchgeturnt und so sehr man sich im Frühjahr auf den ersten Grillabend gefreut hat, es muss etwas Abwechslung her. Wie gut, dass Du dafür nicht an den heißen Herd musst, sondern durchaus auf Deinem Balkon oder der Terrasse sitzen bleiben kannst. Die Lösung: Pizza grillen! Ja, Du hast richtig gelesen, wir grillen heute Pizza. Und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstige Gadgets, sondern einfach nur auf dem Rost. Die Pizzas sind im Handumdrehen fertig, jeder kann sie genau so belegen wie er oder sie mag. Außerdem entwickelt die Pizza ein herrliches Aroma durch die große Hitze des Grills und auch ein leichtes Raucharoma steht der Pizza ganz hervorragend! Mit der großartigen Unterstützung von meiner wunderbaren Familie wurde aus dem Projekt “Pizza Grillen für den Blog fotografieren” eine spontane kleine Sommerparty. Mit Freunden, gutem Wein, dem ein oder anderen Aperol Spritz und den Besten Gesprächen.

Das Geheimnis zur perfekten Pizza direkt vom Grill liegt in der Art und Weise wie sie zubereitet wird. Entgegen “normaler” Pizzas wird die Pizza vom Grill zunächst ganz ohne Belag gebacken. Der Pizzateig, über den ich gleich noch ein bisschen mehr erzähle, wird zunächst direkt auf dem Rost von beiden Seiten gebacken, bis er knusprig und durchgebacken ist. Im Anschluss werden die fertig gebackenen Pizzaböden dann belegt und kommen noch einmal auf den Rost. Beim Belag sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Über meine liebsten Kombinationen an Pizza Belägen muss ich Dir später auch unbedingt noch mehr erzählen. Eh klar. Bevor ich das aber machen müssen wir dringen über den Grill und das drumherum reden, das Du benötigst.

Für unser Pizza Rezept vom Grill ist ein Kugelgrill vonnöten. Den brauchst Du vor allem, damit später der Belag auch schön schmilzt. Unter der verschlossenen Haube des Kugelgrills hält sich die Wärme einfach besser und ermöglicht, dass der Pizza Belag auch von oben Hitze abbekommt und der Käse schön schmilzt. Was die Temperatur betrifft, brauchst Du zwar einen heißen Grill der mindestens 250 °C heiß ist, aber die Kohle sollte nicht direkt unter dem Bereich liegen, auf dem Du die Pizza grillst. Am besten formst Du mit der Kohle, sobald diese heiß ist einen Ring am äußeren Rand des Grills entlang, sodass in der Mitte keine Kohle mehr liegt oder schiebst die Kohle einfach auf eine Seite. Die Pizza bäckst Du dann auf der Seite, unter der keine Kohle liegt. So wird es der Pizza zwar ordentlich heiß, sie verbrennt aber nicht von unten durch die direkte Hitze.

Los gehts mit dem Pizzateig. Der ist an und für sich nichts Besonderes. Das Rezept ist ein Standard Pizzateig der aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser und etwas Olivenöl besteht. Er wird wie üblich mit den Händen zu einer “Pizzascheibe” geformt. Im Unterschied zu einer normalen Pizza sollte der Boden aber in etwa gleichmäßig dick sein. Auch zu dünn sollte der Teig nicht sein, damit der Belag auch eine schöne Grundlage hat. Etwa 2–3 mm Dicke sind optimal. Nachdem der Teig von beide Seiten gebacken ist, darf er erst mal wieder runter vom Grill. Übrigens kannst Du diesen Schritt auch wunderbar vorbereiten und die Pizzateige schon vorbacken und dann später belegen. Übrigens kannst Du die Teige direkt vor dem Backen auch mit etwas Olivenöl bestreichen. Schmeckt wirklich hervorragend. Der Teig braucht je nach Temperatur des Grills etwa 30 Sekunden, bis 1 Minute pro Seite bevor er fertig ist.

Nachdem alle Teigböden gebacken sind, ist es Zeit für den Belag. Klassisch geht natürlich immer Tomatensauce und Mozzarella. Frischer Basilikum und Cocktailtomaten schmecken herrlich auf einer Margarita. Besonders lecker finde ich die Kombination aus Tomatensauce, Käse und Gorgonzola. Nach dem Backen kommen frische Erdbeerscheiben und Babyspinat. Süße Erdbeeren und würziger Gorgonzola ergänzen sich ganz herrlich. Von der Pizza war ich so begeistert, dass ich in den Tagen darauf ständig Gorgonzolabrot mit Erdbeeren gefutter habe…

Eine spannende Kombination ist übrigens auch Sauerrahm statt Tomatensauce, frischer Lachs und Zwiebelringe. Auch hier kommt der Lachs erst nach dem Backen mit auf die Pizza. Sehr sehr lecker und eine sehr schöne Abwechslung zu klassischer Salami, Oliven und Peperoni. Die fertig belegte Pizza kommt nochmal auf den Grill. Wieder nicht direkt auf die heiße Kohle, sondern etwas abseits davon. Der Deckel des Kugelgrills sollte auf jeden Fall geschlossen werden damit der Käse schmelzen kann. Etwa 3–5 Minuten braucht jede Pizza jetzt, bis sie fertig ist und verspeist werden kann.

Gemeinsam mit Freunden und Familie wird aus dem Pizza Grillen übrigens ein richtiges Event. Ein schönes Glas Spritz dazu und es darf drauf losbelegt werden. Jeder kann so seine perfekte Pizza kreieren. Ich bin schon sehr gespannt, welche leckeren Kombinationen zu kreieren wirst!

Gegrillte Pizza
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Prep Time: 1 Stunde

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Italienisch

Gegrillte Pizza

Zutaten

    Für den Teig:
  • 750 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 450 ml warmes Leitungswasser
    Für den Belag:
  • Passierte Tomaten aus der Dose
  • Mozarella
  • Käse
  • Gorgonzola
  • Sauerrahm
  • Sardellen
  • Salami
  • Schinken
  • Gemüse
  • Obst etc.

Anleitung

  1. Gib 50 ml des warmen Wassers in eine kleine Schüssel und brösle die Hefe dazu. Gib ebenfalls den Zucker mit in die Schüssel und vermische alles bis die Hefe sich aufgelöst hat. Mehl in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemischung dazu geben, ebenso wie Salz, das restliche Wasser und das Olivenöl. Teig für etwa 10 Minuten kneten. Wenn der Teig zu sehr an den Seiten der Schüssel klebt noch etwas Mehl dazu geben. Teig dann abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde aufgehen lassen.
  2. Wenn Du mit einem Holzkohlgrill arbeitest, ist es jetzt Zeit, den Grill anzufeuern. Ein Kugelgrill oder Grill mit verschließbarem Deckel funktioniert am Besten. Der Grill sollte am Schluss mindestens 250 °C haben. Bis der Teig aufgegangen ist und der Grill heiß ist, bleibt reichlich Zeit um die Zutaten für den Belag vorzubereiten.
  3. Den Teig nach dem aufgehen in 6 gleich große Portionen teilen und Kugeln daraus formen. Die Kugeln auf ein bemehltes Blech oder Brettchen geben und wieder abdecken.
  4. Die Holzkohle im Grill auf eine Seite schieben oder einen Kohlrkreis am Rand des Grills bilden. Den ersten Teigrohling mit den Händen platt drücken und auseinander ziehen. Der Teig sollte etwa 2-3 mm dick sein. Den Teig dann gleich auf den heißen Grill, auf die Seite ohne Kohle legen. Etwa 30 Sekunden bis 1 Minute auf jeder Seite backen. Mit einer Küchenzange funktioniert das Wenden am besten. Nach Wunsch den Teig mit Olivenöl bestreichen.
  5. Mit allen Teig Rohlingen so verfahren. Die gebackenen Böden stapeln. Wenn all Böden gebacken sind die Böden nacheinander nach Wunsch gelegen. Pizza wieder auf den Grill leben. Ebenfalls darauf achten, das keine Kohle direkt unter der Pizza liegt. Am Besten funktioniert das mit einem Pizzaschieber oder zwei großen Pfannenwendern. Deckel des Kugelgrills schließen und die Pizza für 3-5 Minuten garen lassen. Sofort heiß servieren und genießen.
https://heissehimbeeren.com/gegrillte-pizza/

Wenn Du mein Rezept für Pizza vom Grill ausprobierst freue ich mich schon sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Melonen Caprese Salat

Melonen Caprese Salat

Saftige Melonen sind nicht nur der perfekte Sommer-Snack sondern ergeben zusammen mit Mozzarella und Basilikum einen genialen Melonen Caprese Salat. Einfach Mega lecker!

Morgen wird es heiß – das sagt zumindest der Wetterbericht. Ein wunderbares Wochenende liegt vor uns und diese Gelegenheit nutze ich, um das erste richtige Sommerrezept des Jahres zu posten. Die Küche bleibt bei mir im Sommer meistens kalt. Oder es wird gegrillt – häufig mit Gemüse und Grillkäse. Übrigens, gerade experimentiere ich auch mit Pizza vom Grill. Im Juli gibts dann das Rezept dazu :)

Heute habe ich aber erst einmal einen leckeren Salat mit im Gepäck. Das eignet sich zum einen ganz wunderbar als Beilage zum Grillen, als schneller Salat fürs Picknick oder als Lunch fürs Büro. Ich nehme mir generell gerne mal einen leckeren Salat, z.B. mit Quinoa mit ins Büro. Draußen in der Sonne verspeist ist das geradezu perfekt für die Mittagspause. Mit einigen Stücken frisch gebackenem Baguette ist auch der Melonen Caprese Salat ein tolles Mittagessen.

Aber Moment mal, Melone und Mozzarella??? Absolut! Das süße Melone und salzige Käse eine klasse Kombination sind wissen wir ja spätestens seit dem Wassermelonen Feta Salat mit Minze, den es hier auf dem Blog letztes Jahr gab. Die süße der Melone harmoniert wunderbar mit dem salzigen Feta. Die Minze bringt dann eine angenehme Frische mit ins Spiel. Genau so funktioniert es beim Melonen Caprese Salat auch. Weil der Mozzarella milder ist als Feta, braucht es aromatischere Melonen. Deshalb habe ich hier drei verschiedene Melonen verwendet. Die Wassermelone hat eine leichte, frische Note. Die Honigmelone bringt eine angenehme Süße mit uns die Cantaloupe-Melone ist, wenn sie reif ist, eine echte Aromabombe. Das, was man sich geschmacklich unter einer Melone vorstellt liefert die Cantaloupe-Melone, aromatisch und würzig muss sie sein. In Kombination mit dem salzigen Mozzarella und der feinen Note des Basilikum entsteht eine wunderbare Geschmackskombination. Die Blaubeeren im Salat sehen zum einen super aus, passen aber auch aromatisch gut. Beim Essen des Salates ist es außerdem super, gelegentlich auf eine knackige Blaubeere zu beißen. Wenn Du möchtest, kannst Du übrigens auch nur eine der kleineren Melonen verwenden. Wassermelone und eine andere, aromatische Melonensorte sollten es aber schon sein.

Für einen gelungene Salat ist es außerdem wichtig, ein gutes Pesto zu verwenden. Das besteht aus Olivenöl, Basilikum, Parmesan und Pinienkernen. Auch Mandeln sind in Ordnung. Keine Kompromisse solltest Du aber beim Öl und beim Basilikum machen. Günstiges Pesto ist häufig gestreckt und enthält Gott weiß was. In ein richtiges Pesto zu investieren ist immer eine gute Idee. Oder, Du machst es einfach selbst. Wie das geht verrate ich Dir demnächst.

Melonen Caprese Salat
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Prep Time: 10 Minuten

Total Time: 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Portionen

Melonen Caprese Salat

Zutaten

  • 200 g Wassermelone
  • 200 g Honigmelone
  • 200 g Cantaloupe-Melone
  • 100 g Blaubeeren
  • 200 g Mozarella Kugeln
  • 1 EL grünes Pesto
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  1. Melone schälen und in kleine Stücke schneiden oder mit einem Melonen-Ball-Former in kleine Bälle formen. Die Melonenstücke mit Blaubeeren und Mozzarella-Kugeln mischen.
  2. 1 EL grünes Pesto und 2 EL Olivenöl vermischen. Über die Melonen-Blaubeer-Mozarella Mischung geben und gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch in einer großen Schüssel lassen oder in einzelne Portionsgläser füllen und bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
https://heissehimbeeren.com/melonen-caprese-salat/

Wenn Du den Melonen Caprese Salat ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Banh Mi Sandwich

Veggie Banh Mi Sandwich

Knuspriges Baguette, belegt auf vietnamesische Art mit mariniertem Tofu, frischem Gemüse und der Besten Pflaumensauce. Unfassbar lecker, gesund, vegan und deswegen der absolute Hit.

Mir tun die Füße weh! Ich weiß gar nicht, wann meine armen armen Füße zuletzt so gescherzt haben. Doch, eigentlich weiß ich es schon noch. Es war in Israel … Aber das hab ich verdrängt … Jetzt weiß ich auch wieder warum. Wir haben heute den fünften kompletten Tag in Japan verbracht und verlassen in zwei Tagen Osaka bereits wieder um für eine Woche ins Großstadtgewühl Tokios einzutauchen. Ich bin wirklich schon gespannt, wie das sein wird. Ich empfinde Osaka schon als voll und gerade im Berufsverkehr überlaufen. Da wünsche ich mich doch glatt in die Münchner Rushhour zurück. Außerdem führt mich mein Heimweg jeden Tag an einem kleinen vietnamesischen Restaurant vorbei, dass die besten fleischfreien Banh Mi Sandwiches macht, die ich jemals gegessen haben.

Weil es mich auf Dauer in den finanziellen Ruin treibt mehrmals die Woche dort essen zu gehen, habe ich das Banh Mi einfach mal nachgebaut. Und, weil ich es einfach so genial finde, muss ich es heute mit Dir teilen. Vietnam in einem Sandwich und unfassbar lecker!

Was ist ein Banh Mi eigentlich? Dass es ein Sandwich aus Vietnam ist, wissen wir ja schon. Klassisch ist ein Banh Mi belegt mit Enten Pastete, eingelegten Karotten und Rettich, Hühnchen oder Schweinefleisch, Salat, Gurke und einer aromatischen Sauce. Eigentlich also eher etwas für Fleischfresser. Darf es auch gerne sein. Jeden Tag muss ich das aber nicht haben und deswegen freue ich mich, wenn es Varianten mit mariniertem Gemüse oder eben mit mariniertem Tofu im Angebot gibt. Meistens sind diese Varianten übrigens viel aromatischer als die Fleischreichen. Probier es einfach mal aus und lass Dich überzeugen :)

Zunächst wird der Tofu mariniert. Geschmack erhält er auf zwei Arten. Zum einen verwenden wir geräucherten Tofu. Das ist in der Regel fester Tofu, der über Holzspänen geräuchert wird und dadurch zum einen eine kräftige braune Farbe und ein tolles Raucharoma bekommt. Zum anderen wird der Tofu mariniert. Je länger, desto besser. Ich mariniere den Tofu am liebsten über Nacht. Zum Einsatz kommen neben Reisessig, Sojasauce und Sesamöl auch Ahornsirup und Limette. Daraus entsteht eine leckere Marinade, die den Tofu herrliche aromatisch macht und durch den Ahornsirup und den Limettensaft entsteht beim Braten eine knusprige Kruste.

Außer dem Tofu musst Du noch die Radieschen vorbereiten und einlegen. Auch die Dipsauce kannst Du wunderbar vorbereiten. Sie basiert auf Pflaumenmarmelade und wird durch Sojasauce, Erdnussbutter und Chili eine echte Geschmacksbombe. Übrigens eignet sich die Sauce auch wunderbar zum Grillen und verfeinert hier Gemüse und auch Fleisch, wenn Du magst.

Zusammen serviert in einem knusprigen, frisch gebackenen Baguette ist der Hochgenuss perfekt! Ich verabschiede mich jetzt ins Bett. Bei mir ist nämlich längst Schlafenszeit. Wir lesen uns am Sonntag wieder :)

Veggie Banh Mi Sandwich
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 5 Minuten

Total Time: 25 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Salat

Cuisine: Vietnamesisch

Yield: 2 Portionen

Banh Mi Sandwich

Zutaten

    Für den eingelegten Tofu:
  • 200 g geräucherter Tofu
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • Abrieb und Saft einer Limette
    Für die Sauce:
  • 150 g Pflaumen Marmelade
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 50 g Erdnussbutter
  • 1 Chilischote
  • 8 Radieschen
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Reisessig
  • Salz
    Außerdem:
  • 2 kleine oder 1 großes Baguette
  • ½ Salatgurke
  • 4 Blätter Salat
  • 1 Bund Koriander

Anleitung

  1. Tofu in etwa 5 mm dicke Streifen schneiden. Sesamöl, Ahornsirup, Sojasauce und Reisessig vermischen und den Tofu darin für mindestens eine halbe Stunde, gerne aber auch über Nacht marinieren.
  2. Für die Sauce die Pflaumenmarmelade mit Fischsauce (optional), Sojasauce, Reisessig und Erdnussbutter vermischen. Abschmecken und ggf. Mehr Soja- oder Fischsauce verwenden. Chilischote klein schneiden und unter die Sauce rühren.
  3. Radieschen in feine Scheiben schneiden und mit 1 EL Reisessig und 1 EL braunem Zucker und etwas Salz einlegen. Tofu in einer Pfanne mit etwas Kokosöl oder Pflanzenöl anbraten. In der Zwischenzeit Salat waschen, Gurke in feine scheiben schneiden. Baguette zunächst in zwei Teile teilen und dann waagerecht aufschneiden. 1 EL der Sauce auf der Unterseite der Baguettes verteilen. Dann den Salat darauf verteilen. Eingelegte Radieschen darauf leben und den gebratenen Tofu. Mehr Sauce darauf geben und das Sandwich mit Gurkenstreifen und Koriander finalisieren. Direkt, frisch servieren.
https://heissehimbeeren.com/veggie-banh-mi-sandwich/

Wenn Du mein Veganes Banh Mi Sandwich ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Dal und Raita

Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 45 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Dal und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Anleitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
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Dal mit Naan und Raita
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 45 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Dal und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Anleitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/

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