Glücklichmacher Salat

Der Ernte Frischer Salat mit gekochten Kartoffeln, Grünen Bohnen, geräuchertem Lachs und dem leckersten Dressing aller Zeiten.

Was für eine Woche! Ich hoffe, Du hast einen weniger prall gefüllten Zeitplan als ich. Irgendwie gelingt es mir in letzter Zeit nicht, eine halbwegs machbare Woche zu planen in der sich nicht eine Aufgabe an die nächste reiht. Allerdings sind es nur schöne Projekte, die in letzter Zeit meiner Aufmerksamkeit fordern. Das ist ja immerhin schon mal etwas.

Gerade wenn das Leben etwas fordernder ist, ist es mir besonders wichtig auf eine gesunde Ernährung zu achten. Je ausgewogener ich in solchen Wochen koche und esse, desto mehr Energie habe ich. Außerdem gibt man besonders in der Erkältungszeit diversen Viren die durch die Gegend fliegen, keine Chance. Deswegen gibts heute ein richtig ausgewogenes, leckeres Rezept für einen Salat der zwar Gesund aber trotzdem Mega lecker ist und sehr glücklich macht. Das kann nämlich nicht nur ein Schnitzel sondern auch ein leckerer Salat, wenn man weiß wie es geht.

Ich esse sehr gerne Salat. Allerdings selten die, die in Restaurants auf der Karte stehen. Die finde ich meistens uninspiriert und furchtbar langweilig. Das muss aber nicht sein. Deswegen liebe ich es, aufregende leckere Salate zu basteln die richtig Appetit aufs essen machen. Die Basis für unseren Salat heute bilden gemischte Wildkräuter. Die gibts häufig auf Bauernmärkten zu kaufen. Sie enthalten eine bunte Mischung aus allerlei Kraut und Gewächs und liefern super viele Vitamine und Nährstoffe. Außerdem sind sie in aller Regel Erntefrisch und regional gewachsen. Alternativ funktioniert auch Pflücksalat für unseren Glücklichmacher Salat sehr gut.

Um den Salat etwas sättigender zu machen sind außerdem gekochte Kartoffeln von der Partie. Außerdem haben wir grüne Bohnen im Salat. Auch die gibts aktuell noch als regionalem Anbau. Sie werden kurz blanchiert und behalten einen schönen Biss. Die verwendeten lila Sprossen kannst Du übrigens selbst auf deinem Fensterbrett anbauen. Eine Avocado habe ich auch verwendet. Die ist zwar nicht regional gewachsen aber trotzdem lecker. Den besonderen Kick bekommt der Salat durch geräucherten Lachs. Allerdings nicht den in Scheiben geschnittenen aus der Plastikverpackung sondern Stremellachs. Den gibts in fast jedem Supermarkt in der Kühltheke. Der Fisch ist warm geräuchert, sehr aromatisch und reichhaltig. Ein Filet reicht locker für zwei Personen. Ein wachsweiches Ei gibts auch noch oben drauf. Und zwar einfach deswegen weil ich die Kombination aus Lachs, Avocado und Ei super gerne mag und ein Ei immer lecker ist im Salat. 

Meine lieblings Komponente ist allerdings das Dressing. Es ist zur zeit mein erklärter Favourite. Auch wenn Essig und Öl wie zum Beispiel beim Brotsalat sehr sehr lecker sind, darf es für mich ab und zu auch etwas reichhaltiger werden. Die meisten leckeren Salatsaucen wie Cesar Salad Dressing, Joghurt Dressing und co sind, wenn man sie fertig kauft, echte Kalorienbomben und wirklich ungesund. Meistens enthalten sie viel Mayonnaise und Zusatzstoffe. Genau so lecker geht es aber auch selbst gemacht und wesentlich weniger ungesund. Die Basis bildet Sauerrahm. Der wird mit Zitronensaft, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer verfeinert. Die geheime Zutat für das Dressing ist übrigens Ahornsirup. Der balanciert die Säure der Zitrone und des Sauerrahms wunderbar aus und macht das Dressing erst so richtig lecker! Zucker, in welcher Form auch immer sorgt übrigens bei vielen Dressings dafür, dass sie unwiderstehlich lecker werden.

Glücklichmacher Salat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Salat

Menge: 2 Portionen

Glücklichmacher Salat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 2 Mittelgroße Kartoffeln
  • 100 g grüne Bohnen (Buschbohnen)
  • 300 g Wildkräutersalat oder Pflücksalat
  • 1 Schale rote Sprossen (ca. 50 g)
  • 1 Avocado
  • 200 g Stremellachs
  • 2 große Bioeier
    Für das Dressing:
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Zitrone
  • 1-2 EL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffel ganz und ungeschält in etwas Salzwasser für etwa 20 Minuten weich kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel anpiksen. Sobald sie weich sind sind die gar. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die gewaschenen und geputzten Bohnen ins Kartoffelwasser gebe und kurz mit blanchieren.
  2. Bohnen im Eiswasser abschrecken und Kartoffel etwas abkühlen lassen.
  3. Für die wachsweichen Eier in einem kleinen Topf ca. 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen. Dann die kühlschrankkalten Eier ins Wasser geben und dort für 8 Minuten wachsweich kochen.
  4. Für das Dressing von der Hälfte der Zitrone die Schale abreiben. Mit Sauerrahm, den Saft der Zitrone, 1 Prise Salz, etwas gemahlenen Pfeffer, einer Messerspitze Cayennepfeffer und dem Ahornsirup vermischen. Ahornsirup nach Geschmack zugeben. Die konkrete Menge hängt von der Größe der Zitrone ab. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Salat putzen und waschen. In eine Schüssel geben. Die Sprossen abschneiden und ebenfalls dazu geben. Den Salat mit etwa der hälfte des Dressings marinieren und auf zwei Teller verteilen. Je eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf dem Salat dekorieren. Die Bohnen ebenfalls aufteilen und auf den Teller anrichten. Den Stremellachs zerpflücken und auf den Salat geben. Die Avocado in kleine Stücke schneiden und ebenfalls aufteilen. Die Eier schälen, halbieren und auf den Salat legen. Mit frischen Pfeffer garnieren.
  6. Mit dem restlichen Dressing in einer kleinen Schüssel oder einem kleinen Kännchen servieren.

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest das Dressing komplett separat lagern und erst kurz vor dem servieren mit Dressing vermischen.

https://heissehimbeeren.com/gluecklichmacher-salat/

Wenn Du den Glücklichmacher Salat ausprobierst und dir von ihm den Herbst versüßen lässt, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Gebackene Süßkartoffeln, gefüllt mit Sauerrahm, gebratener Chorizo und Koriander. Das perfekte, gesunde Abendessen, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

Und so schnell ist der Urlaub auch schon wieder vorbei … Nach zwei Wochen Urlaub und 10 Tagen in Asien ging es gestern den ersten Tag wieder zurück ins Büro. Gestern Abend wäre eigentlich die Geburtstagfeier von Andy Kumpel Andi (ja, sie haben denselben Vornamen) auf dem Programm gestanden. Ich war aber so müde und auch irgendwie überhaupt nicht fit, das die Feier für mich leider ausfallen musste. Am Wochenende steht dann wieder eine große Feier an. Martin feiert in großer Runde Geburtstag. Dafür habe ich gestern schon Kuchen gebacken. Und das alles neben Urlaubswäsche waschen, in die Arbeit gehen und die Hundemaus versorgen. Es sind arbeitsreiche Tage für mich, könnte man sagen.

Trotzdem möchte ich mich gesund ernähren, gute Zutaten einkaufen und selber kochen. Vor allem jetzt im Herbst und Winter ist das sehr wichtig für die Abwehrkräfte und schafft außerdem noch ein gemütliches Zuhause. Um das im allgemeinen Alltags Chaos zu bewältigen, müssen passende Rezepte her. Davon kann man auch gar nicht zu viele haben. Und so gerne ich Pasta mag und auch Kürbissuppe esse, manchmal darf es gerne auch ein bisschen herzhafter werden. Genau das bieten die leckeren Süßkartoffeln aus dem Ofen mit herzhaften Toppings. Sogar mein Papa, der eigentlich keine Süßkartoffeln mag war von dieser Zubereitungsvariante ganz begeistert.

Die Süßkartoffeln selbst benötigt nur etwas Zeit im Backofen, dabei musst du sie aber nicht bewachen. Ich habe die Süßkartoffeln abgewaschen und mit einer Gabel einige male angepiekst. Dann habe ich sie in Backpapier gepackt und in einer feuerfesten Backform für ca. 30 Minuten im Ofen gebacken. Die genaue Garzeit hängt allerdings stark von der Größe der Süßkartoffeln ab. Ich habe nach 20 Minuten zum ersten Mal mit einem scharfen, spitzen Messer in eine der Kartoffeln gepikst. Lässt sich das Messer problemlos hinein pieksen und fühlt sie das Innere der Süßkartoffel weich und etwas matschig an, sind sie perfekt. Währenddessen kannst du in aller Ruhe die Toppings vorbereiten, einen kleinen Salat zusammenmischen und hast sogar noch genug Zeit die Oma anzurufen. Was will der Mensch mehr?

Was die Toppings betrifft, habe ich mich für einen cremigen Sauerrahmdip mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Zitronensaft entschieden. Außerdem gibt es gebratenen Chorizo. Die harmoniert wunderbar mit der Süßkartoffel und verleiht dem gesamten Gericht eine schöne Würze. Wenn du keine Chorizo bekommen kannst, funktioniert aber zum Beispiel Räucherlachs, rote Bratwurst oder Steak ganz wunderbar. Deinem Geschmack und deiner Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt. Perfekt wird die Süßkartoffel aus dem Ofen dann durch Paprikawürfel, Cocktailtomaten viertel und viel frischem Koriander. Wenn du möchtest, kannst du noch einen kleinen Salat dazu zaubern. Passt sehr gut und schmeckt ausgezeichnet. Alle Zutaten und Mengen für zwei Portionen gibts jetzt nochmal im Rezept.

Süßkartoffeln aus dem Ofen
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Menge: 2 Portionen

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 2 Chorizo Würste
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Bund Koriander
  • 1/2 gelbe Paprika
  • Einige kleine Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Butter
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln abwaschen und mit einer Gabel einige male anpieksen. Dann in Backpapier wickeln und in einer Ofenfesten Form je nach Größe der Süßkartoffel für 20-40 Minuten backen. Mit einem scharfen, spitzen Messer prüfen ob die Süßkartoffeln fertig sind.
  2. Während die Süßkartoffeln garen, den Sauerrahm mit Kreuzkümmel, Zitronensaft, Zitronenabrieb Salz und Pfeffer würzen. Tomaten vierteln, Koriander grob hacken und Paprika in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Chorizo in etwas Sonnenblumenöl knusprig anbraten und dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
  4. Sobald die Süßkartoffeln fertig sind diese aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer der länge nach halbieren. Mit Butter bestreichen und mit etwas Salz würzen. Die Saurrahmsauce darauf geben, Chorizo darauf leben und alles mit Tomaten, Paprika und Koriandergrün anrichten und servieren.
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Wenn du die gefüllte Süßkartoffel aus dem Ofen ausprobierst, freue ich mich über ein Foto deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Kürbissuppe mit Erdnussbutter

Cremiger Butternusskürbis kombiniert mit sahniger Kokosmilch und leckerer Erdnussbutter. Das sind die Zutaten für die leckerste Kürbissuppe. Sie zaubert an kalten Herbsttagen ein bisschen Asien in die Suppenschüssel und ist mein liebstes Herbst-Rezept.

Was für eine Woche … Nachdem ich letzte Woche das Bett gehütet habe ging es am Montag für mich wieder los. Und seitdem ist gefühlt der Irrsinn ausgebrochen … Nachdem es nächste Woche ja ab in den Urlaub geht, muss noch viel vorbereitet werden und auch in der Arbeit gibt’s noch einige Projekte abzuschließen bevor wir den Abflug machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Fünf Arbeitstage noch, dann ist endlich Urlaub angesagt. An den habe ich auch gedacht, als ich diese leckere Kürbissuppe gekocht habe :)

Kürbissuppe ist im Herbst ja immer eine gute Idee. Seit bei uns im Garten aber die Kürbisse wie Unkraut wachsen, gibt es sie noch öfter als früher. Und da muss natürlich auch ein bisschen Abwechslung her. Dementsprechend begeistert war ich, als eine liebe Kollegin vor ein paar Jahren erzählt hat, dass sie immer Erdnussbutter in ihre Kürbissuppe tut. Das klingt im ersten Moment seltsam, ergibt aber sehr viel Sinn und ist noch viel leckerer. Für diesen kulinarischen Tipp bin ich ihr im übrigen sehr Dankbar. Das war allerdings nicht das einzige Ass in ihrem Ärmel. Sie hat mir zum Beispiel auch gezeigt, wie man das leckerste Salatdressing ohne Essig zubereitet. Davon erzähle ich Dir aber ein andermal. Heute gehts um die Erdnussbutter! In der asiatischen Küche gibt’s ja auch so tolle Sachen wir Hühnchen in Erdnusssauce und diverse leckere Erdnuss Dips. Auch zur Kürbissuppe passt ein bisschen Erdnussbutter, also ganz wunderbar. Das Aroma ist nicht übermäßig dominant, man schmeckt die Erdnuss aber schon heraus. Das nussige Aroma harmoniert mit Kürbis ganz wunderbar.

Weil uns die Erdnussbutter ja ohnehin schon nach Asien verschickt, können wir für die restlichen Zutaten auch gleich dort bleiben. Wir haben nämlich außerdem noch Kokosmilch im Einsatz. Die macht die Kürbissuppe super cremig und passt toll zu Erdnussbutter und Kürbis. Beim Kürbis habe ich mich übrigens für Butternuss entschieden. Das ist mein erklärter Lieblings-Kürbis! Buttrig, cremig lecker und schön nussig ist er. Solltest Du keinen Butternusskürbis bekommen, funktioniert auch ein Stück Muskat-Kürbis oder ein Hokkaido. Knoblauch, Ingwer und Chili bilden die Basis und werden in Kokosöl angebraten. Die Kürbissuppe ist übrigens komplett vegan. Und unglaublich lecker!

Ich freue mich jetzt schon, die Kürbissuppe ganz bald wieder zu kochen und mir an verregneten Tagen die Seele davon wärmen zu lassen.

Kürbissuppe mit Erdnussbutter
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei

Cuisine: Asia

Menge: 6 Portionen

Kürbissuppe mit Erdnussbutter

Zutaten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Butternuss Kürbis mit 1 - 1,3 kg
  • 2 Karotten
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL feine Erdnussbutter
  • 1,5 Liter Wasser
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • Sojasauce
  • Muskat

Zubereitung

  1. Knoblauch, Ingwer und Chili fein hacken. Derweil in einem großen Topf das Kokosöl erwärmen und anschließend Knoblauch, Ingwer und Chili daran anbraten.
  2. Kürbis halbieren und entkernen und dann schälen. In etwa 2x2 cm große Stücke schneiden. Karotten und Kartoffel ebenfalls schälen und schneiden. Das Gemüse mit in den Topf geben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser aufgießen. Erdnussbutter dazu geben, sowie Kreuzkümmel. Deckel auf den Topf setzen und Suppe bei kleiner Flamme etwa 40 Minuten köcheln lassen. Mit einem spitzigen Messer prüfen ob das Gemüse gar ist.
  3. Wenn das Gemüse weich ist, die Suppe fein pürrieren. Suppe mit Muskatnuss, Salz und Sojasauce abschmecken. Mit etwas scharfer Sauce, Kokosflocken, Erdnüssen und Koriander garnieren und servieren.

Die Suppe lässt such wunderbar im Kühlschrank aufbewahren und auch einfrieren.

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Wenn Du meine Kürbissuppe mit Erdnussbutter ausprobierst, freue ich mich über ein Rezept Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Pasta mit Waldpilzen

Leckere Tagliatelle treffen auf frische Waldpilze in einer cremigen Sahnesauce. Das perfekte schnelle Essen für kühle Herbsttage.

Hello again. Nach einer krankheitsbedingten Zwangspause melde ich mich heute wieder zurück hier auf dem Blog. Ganz fit bin ich zwar noch nicht, aber mit ein paar Tagen Ruhe sollte dem nichts mehr im Weg stehen. Bis dahin friste ich mein Dasein auf dem Sofa mit Literweise Ingwer Tee und noch mehr Netflix.

Was die Verpflegung angeht, bin ich übrigens bestens versorgt. Andy tut sein Bestes und kocht Nudeln, Suppen und schmiert Brote. Gerade ist er auf den Weg und holt einen Döner zum Abendessen. Knoblauch ist ja bekanntlich Guts fürs Immunsystem ;-) und meine Mama versorgt mich natürlich auch ganz lieb. Wenn es einem Mal nicht gut geht, ist es nochmal schöner im Familienverbund zu leben :)

Die leckere Pasta mit Waldpilz Sahnesauce gab es schon vor zwei Wochen. Ich hatte schon seit Tagen Lust auf frische Waldpilze und Pasta. Auf dem Heimweg aus dem Büro hab ich dann kurzerhand an einem der etlichen Bauernmärkte in München angehalten und Pilze gekauft. Und Zitronen, Salat, Kartoffeln, Knoblauch, Limetten … Ein ungeplanter Großeinkauf gewissermaßen aber meistens sind das ohnehin die besten Einkäufe!

Pilztechnisch habe ich mich für Steinpilze, Pfifferlinge und Kräutersaitlinge entschieden. Alles heimische Waldpilze, die man sich auch selbst suchen könnte, wenn man denn 1. Die Zeit hätte und 2. wüsste,welche Pilze essbar sind. Irgendwann möchte ich mal einen Schwammerl Such Kurs machen. Gerade jetzt mit Hund würden sich ausgedehnte Waldspaziergänge zum Schwammerl (zu Deutsch: Pilze) suchen nämlich wirklich anbieten. Außerdem liebe ich Pilze. Klar, so ein Kultur-Champignon hat schon auch seine Daseinsberechtigung und landet auch bei mir gerne auf der Pizza, im Salat und in diversen anderen Gerichten, mit einem Pilz aus dem Wald, kann er aber nicht mithalten. Sorry. Die sind für mich ein echtes Festessen. Sind ja auch nicht günstig die kleinen Gesellen. Umso wichtiger finde ich es, die edlen Pilze dann auf die Hauptrolle im Gericht spielen zu lassen, wenn sie schon so Schweine teuer waren.

Meine Mama zum Beispiel macht die beste Schwammerlsuppe der Welt. Nicht so bazig und dick wie in vielen Restaurants, sondern flüssiger, mit Steinpilzen und Pfifferlingen. Mit Mamas selbst gemachten Semmelknödeln ein echtes Gedicht. Geben tut es die Suppe maximal zweimal im Jahr. Immer im Herbst, wenn es heimische Schwammerl gibt. So, bevor ich hier jetzt allzu sehr ins Schwärmen gerate reden wir jetzt (endlich) über das Rezept.

Was die Zutaten betrifft, könnte es kaum einfacher sein. Neben Deiner liebsten „langen“ Nudel und den Pilzen brauchst Du Sahne, eine kleine Zwiebel, Parmesan und etwas Petersilie zum Anrichten. Salz und Pfeffer natürlich und das war’s dann auch schon. Zubereitet ist das gesamte Gericht übrigens in ungefähr 15 Minuten. Das ist ziemlich genauso lange wie es dauert, das Nudelwasser zu aufzukochen und die Nudeln zu kochen. Ich würde Dir übrigens Tagliatelle oder Bavette anstelle von Spaghetti empfehlen. Die haben einfach mehr Biss und liefern in Kombination mit den weichen Pilzen ein perfektes Mundgefühl. Also, Topf mit kalten Nudelwasser auf den Herd. Die Schwammerl werden mit einem kleinen Messer oder eine kleine Bürste von eventuelle Waldbestand wie Moos oder Tannennadeln befreit und eventuelle Druckstellen weggeschnitten. Bei den Steinpilzen entferne ich außerdem noch den Schwamm, der auf der Unterseite der Pilzkappe wächst. Das musst Du nicht machen, ich finde die Konsistenz aber im gekochten Zustand sehr fragwürdig und schneide ihn einfach weg. Bei den Pfifferlingen habe ich die kleinen einfach ganz belassen und die größeren mit den Fingern halbiert. Die Kräutersaitlinge habe ich in Spalten geschnitten und die Steinpilze in Stückchen.

Während in der Pfanne die Zwiebel und die Pilze anbraten kochen die Nudeln. Die Sauce besteht nur aus Sahne, etwas Parmesan und Nudelwasser. Wie zum Beispiel auch bei Spagetti Carbonara ist das Geheimnis zur perfekten Sauce auch hier Nudelwasser. Das salzige, stärkehaltige Kochwasser der Nudeln verbindet sich mit dem Fett der Sahne und dem Öl zu einer großartigen, unwiderstehlichen Sauce. Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer schmeckst Du die Sauce dann noch ab. Die gekochten Nudeln gebe ich kurz zur Sauce und schwenke sie einmal mit. Fang am besten noch etwas Pastawasser auf, falls Du die Sauce noch etwas dünner möchtest. Anrichten, Petersilie drauf und fertig ist das leckerste Herbstessen, das ich mir vorstellen kann!

Pasta mit Waldpilzen
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

Pasta mit Waldpilzen

Zutaten

  • 250 g Pasta (Linguine, Tagliatelle etc.)
  • 300 g gemischte Waldpilze (Kräutersaitlinge, Pfifferlinge, Steinpilze)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g frisch geriebener Parmesan + etwas zum Anrichten
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und mundgerecht zerteilen. Zwiebel fein hacken.
  2. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebel kurz darin anbraten. Die Pilze dazu geben und ebenfalls anbraten bis sie etwas Farbe bekommen. Sobald das Nudelwasser kocht, mit so viel Salz versehen, dass das Wasser so salzig ist wie das Meer. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
  3. Pilze mit Sahne ablöschen, geriebenen Parmesan dazu geben und nach Bedarf unter Zugabe von etwas Nudelwasser zu einer cremige Sauce köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln abgießen und zur Sauce geben. Etwas Nudelwasser auffangen um die Sauce nach Bedarf damit zu verdünnen. Nudeln kurz mit der Sauce vermengen, diese nach Bedarf mit Nudelwasser verdünnen und die Pasta sofort servieren. Etwas frisch gehackte Petersilie verleiht einen grünen Farbtupfer und rundet den Geschmack ab.

Statt Pfifferlingen, Steinpilzen und Kräutersaitlingen können auch anderen Waldpilze verwendet werden. Wenn Du statt der Sahne eine Sojasahne verwendest und darauf achtest, dass die Nudeln keine Eier enthalten ist das Gericht im Handumdrehen komplett Vegan.

https://heissehimbeeren.com/pasta-mit-waldpilzen/

Wenn Du die Pasta mit Waldpilz Sahnesauce ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Tagliatelle mit Fleischbällchen

Perfekt gekochte Tagliatelle treffen auf eine würzige Tomatensauce mit kleinen Fleischbällchen. Ein echter Klassiker und das perfekte Soulfood für alle Pastaliebhaber.

Kohlehydrate, Fett und Salz. Mit dieser Kombination beginnt alles, was gut ist im Leben. Na ja gut, das ist jetzt vielleicht etwas arg dramatisch. Soulfood beginnt in aller Regel mit diesen drei magischen Komponenten. Das Essen also, das schon beim dran denken ein bisschen glücklicher macht. Burger, Pommes, Lasagne und Co sind genau deswegen so unglaublich lecker. Funktioniert übrigens auch mit gesünderen Sachen wir zum Beispiel Currys und Nudelsuppen. Genau so ein Rezept gibt’s heute auch, und zwar in Form von leckeren Tagliatelle mit Fleischbällchen und würziger Tomatensauce.

Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und die Abende gemütlicher, steht mir der Sinn immer mehr nach etwas warmem, tomatigen mit Käse – im besten Fall. Ich liebe Käse. Eigentlich sollte es die Tagliatelle für Dich als Rezept erst ein bisschen später im Jahr geben. Wenn es wirklich wirklich kalt und ungemütlich ist. Jetzt ist es diese Woche allerdings so, dass ich selber ein bisschen Soulfood und damit etwas Stimmungsaufhellung brauchen kann. Am Sonntag habe ich ja bereits angedeutet, dass meine Arbeitswochen richtig anstrengend wird. Und so ist es auch. Meine Bestandsaufnahme sieht deswegen nicht sonderlich rosig aus im Moment. Gerade schreibe ich diesen Text für Dich, als dem ICE von München nach Aschaffenburg wo unser Event heute Abend stattfinden wird. Wach bin ich seit 6 Uhr und ins Bett gehts nicht vor Mitternacht. Ein anstrengender und langer Tag. Mit einem Teller Pasta sähe das Leben da schon viel besser aus. Stattdessen gibt’s für mich zum Frühstück ein Brioche und einen kleinen Cappuccino. Und das wars dann mehr oder weniger auch für den restlichen Tag. Das mit dem Catering gestaltet sich nämlich voraussichtlich recht schwierig … Immerhin darf ich mich jetzt in schriftlicher Form in den Pastahimmel träumen.

Womit wir auch (endlich) beim Thema wären. Ich bin ein absoluter Pastafan. Bei all den leckeren Sommersalaten, Sandwiches und Co. Ist das bisher gar nicht so wirklich zum Tragen gekommen hier auf dem Blog. Das wird sich aber jetzt in den kommenden, kalten Monaten ändern. Versprochen. Öfter als nicht ist eine Pasta meine erste Wahl fürs Abendessen. Schnell und lecker. Genau so ein Rezept gibts heute. Kleine Fleischbällchen mit Tomatensauce und leckeren Tagliatelle. Die Nudelsauce mit Fleischbällchen benötigt in etwa 15 Minuten Vorbereitung. Anschließend köchelt die Sauce etwas und nach gerade mal 30 Minuten steht ein leckeres Abendessen, warm und dampfend auf dem Tisch. Die Sauce lässt sich übrigens auch toll vorbereiten. Du kannst die Sauce zum Beispiel am Abend vorher vorbereiteten und etwas länger kochen lassen. Einfrieren lässt sie sich auch wunderbar.

Was die Zutaten betrifft kommen die üblichen Verdächtigen zum Einsatz. Für die Fleischbällchen brauchst Du Hackfleisch, Salz und Pfeffer. Diese Zutaten vermischst Du und formst daraus kleine Bällchen in der Große einer Walnuss. Diese werden in einer Pfanne angebraten. Wenn sie Farbe bekommen haben gibst Du gehackte Zwiebeln, Knoblauch und Sardellen dazu. Die Sardellen schmeckst Du später übrigens nicht heraus. Sie geben der Sauce nur ein großartiges Aroma. Ohne Sardellengeschmack. Versprochen. Zur Basis kommen passierte Tomaten aus der Dose. Diese Saucenbasis darf dann mit etwas frischem Oregano und Thymian ein bisschen kochen.

Wenn die Sauce etwa 15 Minuten gekocht hat, ist es Zeit, die Nudeln zu kochen. Wichtig für perfekte Nudeln ist, dass das Wasser richtig gesalzen ist. Nudelwasser sollte so salzig sein wie das Meer. Keine Sorge, die Nudeln sind nach dem Kochen nicht übermäßig salzig. Der Großteil des Salzes landet nämlich im Ausguss. Allerdings kann das Salz die Nudeln während des Kochens richtig würzen. Probier es einfach mal aus. Nudeln koche ich gerne eine Minute kürzer, als es auf der Packung empfohlen wird. Wenn die gekochten Nudeln dann in die Sauce kommen, ziehen sie darin noch ein bisschen nach. Etwas aufgefangenes Nudelwasser ist übrigens die beste Möglichkeit um eine zu feste Sauce flüssiger zu machen. Die Stärke und das Salz im Nudelwasser sorgen dafür, dass die Sauce dadurch nicht verwässert wird.

Zum Servieren habe ich die fertig gekochten Nudeln auf einer großen Platte angerichtet. Etwas Burrata darüber und schon ist das perfekte Soulfood fast fertig. Für den extra Aromakick habe ich etwas Basilikum, Salz und Olivenöl im Mixer fein püriert. Über die fertige Pasta gegeben sieht es nicht nur lecker aus, sondern komplettiert das perfekte Soulfood.

Tagliatelle mit Fleischbällchen und würziger Tomatensauce
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Pasta

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

Tagliatelle mit Fleischbällchen und würziger Tomatensauce

Zutaten

    Zutaten:
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Sardellen in Öl
  • 1 Dose passierte Tomaten
  • 1 Zweig frischer Thymian (oder 1/2 TL getrockneter Thymian)
  • 1 Zweig frischer Oregano (oder 1 TL getrockneter Oregano)
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 250 g Tagliatelle
  • 1 Burrata
  • 30 g Basilikumblätter
    Basics:
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Hackfleisch mit etwas Salz und Pfeffer vermischen. In einer Pfanne Olivenöl erwärmen. Die Fleischbällchen hinein geben und anbraten bis sie etwas Farbe bekommen haben. Zwiebeln, Knoblauch und Sardellen dazu geben und ebenfalls anbraten. Die passierten Tomaten dazu geben. Thymian und Oregano dazu geben und die Sauce etwas köcheln lassen.
  2. Wenn die Sauce etwa 15 Minuten gekocht hat, die Nudeln in gut gesalzenem Wasser kochen bis sie Al Dente sind. Etwas Nudelwasser auffangen und die Nudeln in die Sauce geben. Nach Bedarf etwas Nudelwasser zur Sauce geben um sie aufzulockern.
  3. Basilikum mit 4 EL Ölivenöl und einer Prise Salz fein pürrieren. Die Nudeln auf einem großen Teller anrichten. Den Burrata darüber zerpflücken und mit dem Basilikumöl garnieren. Direkt servieren.

Die Sauce kann ohne Nudeln darin wunderbar eingefroren werden.

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Wenn Du die Tagliatelle mit Fleischbällchen und Tomatensauce ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.