Filo Torte

Knuspriger Filo Teig, gefüllt mit Zimtbutter, gebacken in einer leckeren Vanillecreme – schmeckt am besten warm mit einer Kugel Vanilleeis und ist eine geniale Torte, wenn es schnell gehen muss.

Sonntag, letzter Urlaubstag und einer der gemütlichsten Tage die wir in den letzten Wochen hatten, steht heute auf dem Plan. Morgen gehts dann für mich wieder zurück ins Büro und eine arbeitsreiche Woche liegt vor mir. Aber daran mag ich gerade gar nicht denken. Es ist nämlich viel zu gemütlich noch ein bisschen hier auf dem Sofa zu liegen und das Winterwunderland vor dem Fenster zu genießen. Die Hundemaus liebt den Schnee übrigens heiß in innig. Tatsächlich hab ich sie selten so durch die Gegen toben gesehen. Es wird sie freuen, dass das Winterwetter noch eine Zeit lang anhalten wird.

Umso mehr Zeit hat man jedoch, in der warmen Wohnung ausgiebig zu kochen und zu backen. Deswegen gibts heute auch nach der süßen Rezept-Pause endlich mal wieder ein süßes Rezept von mir. Drinks und Jahresrückblicke sind ja recht und schön, jetzt ist es aber wieder Zeit für Rezepte. Besonders schön am Rezept von heute ist, dass Du keinen Teig vorbereiten musst. Alles was Du brauchst, ist eine Schüssel, eine Backform und einen Küchenpinsel. Ein Schneebesen wäre auch nicht schlecht, es geht aber auch ohne.

Die Grundzutat für unser Törtchen ist Filoteig. Den gibt es tiefgefroren in den meisten Supermärkten, definitiv aber in jedem gut sortierten türkischen/orientalischen Lebensmittelgeschäft. Filoteig wird in der orientalischen Küche gerne verwendet um diverse Backwerke wie Baklava und Burek zu backen. Ich verwende für die Torte viereckige Filo Teigplatten. In meiner Packung befanden sich 6 Teigplatten mit etwa 25×40 cm Größe.

Jede Teigplatte habe ich zunächst mit weicher Butter bestrichen und mit etwas Zimtzucker bestreut. Anschließend werden die Teigplatten zu einer Rolle aufgerollt und anschließend von einem Ende her zu einer Schnecke aufgerollt. Die Schnecken kommen dann in eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser. Eine Schnecke findet in der Mitte Platz, die anderen darum herum. Dann gehts auch schon das erste Mal ab in den Ofen. Bei 170 °C wird die Filo Torte zunächst 15 Minuten gebacken. Anschließend wird die Vanillecreme aufgegossen. Die besteht aus Milch, Mascarpone Eiern, etwas Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt.

Besonders wichtig ist, dass Du die Backform vor dem Backen gut abdichtest. Das funktioniert am besten in einer Backform mit Hebeboden, die Du zusätzlich in mehrere Lagen Alufolie einwickelst. Springformen eignen sich leider nur bedingt gut, da sie am Verschluss leicht auslaufen können. Weitere 25 Minuten im Ofen lassen die Vanillecreme fest werden. Warm serviert mit etwas Vanilleeis ist die Filo Torte ein Gedicht.

Filo Torte
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Menge: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Filo Torte

Zutaten

  • 400 g Filoteig (aka Yufkateig oder Strudelteig)
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter einstreichen und die Backform mit 2-3 schichten Alufolie abdichten. Am Besten eignen sich Backformen mit Hebeboden.
  2. Filoteig jeweils mit Butter einstreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Teigplatten aufrollen und die Rolle dann zu einer Schnecke rollen. Die Schnecken in die Backform geben. Die Torte nun das erste mal für 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen.
  3. Alle restlichen Zutaten für die Vanillecreme vermischen. Auf den vorgebackenen Filoteig gießen und für etwa 25 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen bis die Torte golden braun ist.
  4. Torte etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm mit einer Kugel Eis (Vanille) servieren.
https://heissehimbeeren.com/filo-torte/

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Bananenbrot

Saftiger Bananenkuchen mit Tahini, Walnüssen und Schokolade – ein bisschen Zimt dazu und schon ist der ultimative Feel Good Kuchen perfekt!

Na, hattest Du ein schönes Wochenende? Meins war aufregend, unentspannt und wunderschön :) Meine Eltern hatten Besuch und wir waren alle gemeinsam auf der Wiesn zum Einzug der Festwirte und haben hinterher einen wunderbaren Sonnentag im Biergarten verbracht. Sonnenbrand auf dem Näschen inklusive. Andy war für Achterbahn fahren mit dem Sohnemann des Besuchs zuständig. Das vertrage ich nämlich beim besten Willen nicht. Dementsprechend wenig Freude hab ich übrigens auch an einem Besuch im Vergnügungspark … sofern es dort nichts Fantastisches zu essen gibt. Dementsprechend hab ich mich gestern einmal durchs Sortiment gefuttert. Essen auf der Wiesn ist wirklich großartig!

Am liebsten ist mir der jährliche Wiesn Irrsinn übrigens am frühen Abend zum Abendessen. Ein bisschen über den Volksfestplatz schlendern, den Leuten zuschauen und dabei was essen. Ein perfekter Abend für mich. Ja, ich weiß das ist ein bisschen seltsam ;-)

Bevor die nächste Woche losgeht, heißt es heute nochmal Kraft tanken. Ich bin mehr oder weniger die ganze Woche beruflich unterwegs. Das wird richtig richtig anstrengend … Los gehts morgen in aller Herrgottsfrühe um 7:30 nach Stuttgart. Einen Beitrag am Donnerstag gibt’s trotzdem. Ich kann Dich schließlich nicht zwei Wochen in Folge im Stich lassen. Aber ehrlich gesagt bin ich jetzt schon froh, wenn wir nächste Woche Freitag haben und diese Crazy Woche vorbei ist … Mein großes Ziel heute Abend ist also, noch ein bisschen Kraft zu tanken. Und das geht am besten mit einer großen heißen Schokolade und einem saftigen Stück Bananenbrot!

Das ich gerne mit Banane backe, ist wirklich nichts Neues. Egal ob Eistorte, Cupcakes oder Bananenbrot, ich liebe Kuchen und Co mit Banane. Obwohl mein klassisches Bananenbrot wirklich sehr sehr lecker ist, experimentiere ich gerne mit neuen Kombinationen. Genau so eine neue Kombination gibt’s heute für Dich. Seit unserem Urlaub in Israel letztes Jahr bin ich ganz verrückt nach Tahini. Die Sesampaste schmeckt nicht nur lecker in Hummus oder als Salatdressing (Mehr dazu gibt’s in ein paar Wochen), sondern macht sich auch um Kuchen wunderbar. Das nussige Aroma und die Konsistenz sind einfach unschlagbar. Außerdem ist Tahini in Kuchen eine echte Wunderwaffe. Sie ersetzt nämlich einen Teil des Mehls und macht den Bananenkuchen einfach unschlagbar lecker.

Zusätzlich zur Tahini kommen noch Walnüsse und dunkle Schokolade zum Einsatz. Perfekt wird das Bananenbrot dann durch eine Prise Zimt und etwas Salz. Und die Bananen dürfen natürlich nicht fehlen! Je reifer, desto besser! Für den Extra Bananenkick brauchst Du drei Bananen. Zwei davon kommen zermatscht in den Teig und eine wird der länge nach halbiert, vor dem Backen auf den Kuchen gelegt.

Das fertige Bananenbrot lässt sich übrigens super einfrieren und bleibt auch so bis zu vier Tage frisch und saftig. Ein absoluter Traum eben!

Bananenbrot
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Menge: 16 Stücke

Bananenbrot

Zutaten

  • 3 große reife Bananen
  • 150 g zartbitter Kuvertüre
  • 75 g Walnüsse
  • 2 Eier
  • 100 g Tahini
  • 150 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 EL Sesam
  • 1 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Natron
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer halben Vanilleschote

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Unter- und Oberhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. 2 Bananen schälen und mit eine Gabel fein zerdrücken. Dunkle Kuvertüre und die Walnüsse auf einem Brettchen grob hacken und zur Seite stellen.
  3. Die weiche Butter mit dem brauen Zucker circa 2 Minuten lang mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nacheinander die Eier und die Tahini dazu geben und nochmal 1-2 Minuten miteinander aufschlagen. Die restlichen Zutaten untermischen und nochmal für höchstens eine Minute zu eine glatten Teig verrühren. Die übrige Banane der länge nach halbieren und auf das Bananenbrot legen.
  4. Banana Bread bei 170 °C für 45-50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob der Kuchen gar ist und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren mit etwas Sesam bestreuen.
https://heissehimbeeren.com/bananebrot/

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Hummus Kichererbsenpaste aus Nahost

Cremiger Hummus aus Kichererbsen und Tahini, verfeinert mit gebratenem Knoblauch und Kreuzkümmel ist der perfekte Begleiter für jedes Essen und macht aus Solo zum Dippen oder auf dem Pitabrot eine tolle Figur. Gesund, lecker und einfach nur der Hit!

Katerstimmung … so kann man die Laune, die heute wie ein Nebel über Deutschland liegt, wohl am besten beschreiben. Ein so frühes Ausscheiden bei der WM hätte es wirklich nicht gebraucht. Aber ändern kann man es ja als Fan ohnehin nicht. Auch mit Weltmeisterlichen Mandelkuchen nicht … die kannst Du übrigens auch den restlichen Sommer lang wunderbar einfach so backen und schnabulieren. Ganz ohne Weltmeister-Dress, einfach mit frischen Früchten und Beeren belegt. Es hilft ja alles nichts :)

Vom Ausscheiden unserer Jungs werde ich mir aber den WM-Sommer nicht verderben lassen. Es stehen ja immerhin noch genug spannende Partien an. Argentinien Frankreich wird bestimmt ein spannendes Achtelfinale. Und wer weiß, vielleicht spielen die Schweden ja sogar im Finale? Auch das Wetter soll die nächsten Tage und am Wochenende absolut großartig werden. Da bietet sich ein Grill Abend mit Freunden oder der Familie natürlich absolut an. Und damit wären wir dann auch beim heutigen Rezept. Das könnte einfacher nicht sein und ist mein Rezept für leckeren Hummus. Die Kichererebsenpaste mit Sesam erobert seit einigen Jahren auch unsere mitteleuropäischen Breitengrade und ist der absolute Oberknaller. Sehr lecker, zudem gesund und ein echter Allrounder. Egal ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen oder einfach als Snack zwischendrin mit Gemüsesticks. Mit Hummus kann man einfach nichts falsch machen.

Ich kenne die leckere Paste schon seit einigen Jahren aus israelischen und libanesischen Restaurants und spätestens seit meinem Israel Urlaub letzten Sommer bin ich einfach nur verliebt in Hummus. In Israel gab es jeden Tag Hummus. Immer in großartiger Qualität. Er wurde zu jeder Mahlzeit gereicht, war Belag auf Sandwiches und wurde Eimerweise im Supermarkt verkauft. Einfach nur großartig! Ich mache ihn oft selber. Das dauert keine 5 Minuten und ist einfach nur mega lecker. Die Zutaten dazu habe ich eigentlich immer daheim. Kichererbsen in der Dose (die übrigens schon letzten Donnerstag Ihren großen Auftritt hatten) und Tahini sind die Hauptbestandteile. Tahini ist eine Paste, die aus gemahlenem Sesam besteht und herrlich aromatisch ist. Sie eignet sich auch super zum Backen oder als Salatdressing. Aber darüber erzähle ich Dir ein anders mal mehr.

Was genau einen Authentischen Hummus ausmacht, darüber scheiden sich die Geister. Die einen sagen, Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil, die anderen, Olivenöl wird nur zum Strecken verwendet. Mein Hummus Rezept enthält Olivenöl lediglich für die Dekoration. In die Paste selbst kommen neben Kichererbsen und Tahini nur Zitronensaft, Salz, Kreuzkümmel, Knoblauch und Wasser. Den Knoblauch brate ich gerne kurz in Öl an. Dadurch verliert er die beißenden Aromen und wird milder. Außerdem gibt es dem Hummus feine Röstaromen. Was die Zusammensetzung der Zutaten betrifft, ist etwas Augenmaß gefragt. Je nachdem wie feucht Deine Tahini und die Kichererbsen sind und wie groß Deine Zitrone ist, brauchst Du mehr oder weniger Wasser. Ich starte generell mit weniger und gebe nach Bedarf mehr dazu. Die Paste sollte am Ende eine Konsistenz wie Frischkäse haben. Dann ist der Hummus perfekt.

Was die Zubereitung betrifft, gibt es auch kein richtig oder falsch. Food Processor, Pürierstab, Mixer oder Mörser funktionieren wunderbar. Zur Not kannst Du den Hummus aber auch mit der Gabel zubereiten. Einfach alle Zutaten zerdrücken. Dadurch bleibt er etwas stückiger, das ist aber auch sehr sehr lecker. Überhaupt ist es ganz Deinem Geschmack überlassen, wie fein Du den Hummus mixt. Ich mag meinen recht fein, es dürfen aber keine noch kleinere Kichererbsen Stückchen enthalten sein. Frischen Pitabrot schmeckt übrigens, genau wie Gemüse oder Grillfleisch ganz hervortaten zu Hummus. Bei mir gibt es auf jeden Fall am Wochenende wieder eine große Schale Hummus zu Grillen und es wird bestimmt nicht das letzte Rezept rund um die leckere Kichererbsenpaste bleiben.

Hummus Kichererbsenpaste aus Nahosten
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 5 Minuten

Kategorie: Snack, Hauptgericht, Mittagessen, Abendessen

Cuisine: Israelisch

Menge: 2

Hummus Kichererbsenpaste aus Nahosten

Zutaten

  • 250 g Kichererbsen (ohne Flüssigkeit - Aus der Dose, dem Glas oder frisch gekocht)
  • 200 g Tahini
  • etwa 150 ml kaltes Wasser
  • 2 Knoblauchzehen und etwas Öl
  • Saft von 1 großen Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
    Zum Servieren:
  • Pitabrot
  • Olivenöl
  • Petersilie
  • Sumac (optional)

Zubereitung

  1. Knoblauch schälen und mit etwas Öl für einige Minuten in einer kleinen Pfanne anbraten.
  2. 1 EL Kichererbsen zur Seite legen für die Dekoration. Kichererbsen und gebratenen Knoblauch mit Tahini in den Behälter des Food Processors oder des Mixers geben. Auch ein Pürrierstab oder Mörser kann verwendet werden. Den Zitronensaft dazu geben sowie Salz und Kreuzkümmel.
  3. Gerät einschalten bzw. beginnen mit dem Mörser eine Paste zu erzeugen. Das Wasser nach und nach dazu geben. Je nach Bedarf etwas mehr Wasser dazu geben. Die Masse sollte die Konsistenz von weichem Frischkäse haben. Für einige Minuten Mixen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  4. In eine Servierschüssel füllen und mit den ganzen Kichererbsen, Olivenöl und Sumac dekorieren. Mit Pitabrot oder Gemüsesticks als Hauptgericht oder Snack servieren.

Die angegebene Mengen reicht für 2 große Portionen zum Abendessen oder zum Mittagessen. Zum Dippen reicht die Menge für 6-8 Portionen

https://heissehimbeeren.com/hummus-kichererbsenpaste-aus-nahosten/

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