Eierlikör Cupcakes

Aromatische Schoko Haselnuss Cupcakes mit Vanillesahne und Eierlikör Teich. Perfekt fürs Osterfrühstück und für alle, die Eierlikör mögen.

T -2 Wochen, dann ist auch Ostern schon wieder in vollem Gange. Dass es nicht mehr weit sein kann verraten ja bereits die Heerscharen an Osterhasen die uns gefühlt seit Weihnachten im Supermarkt begrüßen. Kaum sind die Schoko Nikoläuse aus den Regalen ausgezogen ziehen die Osterhasen auch schon wieder ein. Mit einer Mini-Unterbrechung für den Valentinstag vielleicht aber das ist dann auch schon das höchste der Gefühle. Ich habe schon alle Osterhasen besorgt und fange in den nächsten Tagen langsam an Osternester zu basteln. Klingt alles sehr organisiert oder nicht?

Tja, wenn es mal nur so wäre. Vermutlich Endet es dieses Jahr wie die Jahre vorher damit, dass ich wieder mal kurz vor Knapp die letzten Hasen organisiere, weil ich irgendjemanden vergessen habe oder sich spontan doch noch ein Gast zum Osterfrühstück angemeldet hat. Das findet übrigens wie immer bei meinen Eltern nebenan statt. Und ich liebe es. Gleich nach Weihnachten ist Ostern mein erklärt liebstes Familienfest. Wobei bei uns eigentlich immer viel gefeiert wird. Trotzdem genieße ich es sehr, mit der Familie zusammenzusitzen, gut zu essen und Zeit zu haben. Richtig verschwenderisch mit all den Minuten und Stunden zu sein, die man zusammen verbringt. Das ist purer Luxus für mich. Und solche Gelegenheiten dürfen auch immer gerne mit leckerem Backwerk versüßt werden, finde ich.

Außerdem gibt’s zu Ostern auch einfach wahnsinnig leckere Backwerke und es ist eine tolle Gelegenheit, sich mal wieder richtig ins Zeug zu legen. Wenn es ein bisschen Extravagant sein darf, dann sind vielleicht die süßen Küken oder das komplett essbare Osternest genau das richtige für Dich. Selbstgemachte Ostereier mit Trüffelfüllung sind auch immer eine schöne Sache. Oder eben die leckeren Eierlikör-Cupcakes, die ich heute mit dabei habe. Eierlikör schmeckt nämlich nicht nur pur oder auf einer Torte, sondern macht sich auch sehr gut als Eierlikör Teich in unseren Cupcakes. Die Basis bildet ein saftiger Teig aus Schokolade und gehackten und gerösteten Haselnüssen. Nach dem Backen und abkühlen machst Du mit einem Apfelentkerner oder einem kleinen, spitzen scharfen Messer ein Loch in die Cupcakes. Anschließend gibst Du mithilfe eines Spritzbeutels geschlagene Vanillesahne rund um das Loch im Cupcake, sodass eine Art kleiner Kamin entsteht. Dieser wird dann mit Eierlikör gefüllt.

Wichtig ist, dass Du hochwertigen Eierlikör verwendest. Es kommt eine doch recht beträchtliche Menge davon in den Cupcake, da ist Qualität sehr wichtig. Für diese Cupcakes habe ich einen Honig Eierlikör gekauft. Hausgemachte von Dir selbst, Mama, Tante oder Oma sind natürlich noch viel besser!

Eierlikör Cupcakes
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Kategorie: Cupcakes, Schokolade, Ostern, Alkohol

Cuisine: Dessert

Menge: 12 Cupcakes

Eierlikör Cupcakes

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 10 g Backkakao
  • 40 g Haselnüsse
  • 2 Eier
  • 1 El Backpulver
  • 1 Prise Salz
    Für die Creme:
  • 250 ml Schlagsahne
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL San Apart
  • 100 ml Eierlikör
  • Schokostreusel

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Jede Mulde des Muffinblechs mit einem Papierförmchen bestücken. Haselnüsse in einer kleine Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie duften und eine goldbraune Farbe bekommen. Haselnüsse fein hacken. Butter, Zucker, Salz und Eier in eine Rührschüssel geben. Mehl, Kakao, Haselnüsse und Backpulver dazu sieben. Für 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem luftigen Teig aufschlagen.
  2. Teig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Cupcake Böden auskühlen lassen. Mit einem Apfelentkerner oder einem kleinen, spitzen, scharfen Messer ein Loch in die Mitte der Cupcakes machen. Nicht bis zum Boden schneiden. Sahne mit Vanilleextrakt, Puderzucker und San Apart steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und rund um das Loch im Cupcake aufspritzen, so dass eine Art Kamin aus Sahne entsteht. Eierlikör in das Loch füllen, sodass ein Eierlikör Teich entsteht.
  4. Cupcakes mit Schokostreuseln dekorieren und bis zum verzehr im Kühlschrank lagern.
https://heissehimbeeren.com/eierlikoer-cupcakes/

Wenn Du die Eierlikör Cupcakes ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schoko Karottenkuchen

Saftiger Karottenkuchen, trifft auf Schokokuchen. Eine geniale Kombination für den leckersten Schoko Karottenkuchen mit großen Schokostückchen und sahniger Frischkäsecreme.

Schokokuchene oder Karoffenkuchen, Schokokuchen oder Karottenkuchen … Es gibt Fragen im Leben, die nicht so einfach so beantworten sind ;-) neben der durchaus schwierigen Wahl im Café stellt sich die Frage auch ab und zu mir für den Blog. Für Dich überlege ich mir schließlich jede Woche ein neues Rezept. Und langweilig soll es in keinem Fall werden. Lust hatte ich auf beide Kuchen. Einen Schokokuchen gab es aber erst vor ein paar Wochen. Fällt also aus. Karottenkuchen ist für die Jahreszeit, kurz vor Ostern immer eine gute Idee für mich. Obwohl Karottenkuchen durch die winterlichen Gewürze, Nüsse und Karotten für viele eher ein Winterkuchen ist, war Karottenkuchen für mich schon immer Frühling pur auf der Kuchengabel. Sei Jahren bringt meine Tante Inge, nämlich Ihren Karottenkuchen zum Osterfrühstück mit. Das prägt offensichtlich. Und führt dazu, dass es bereits den ein oder anderen Karottenkuchen hier auf dem Blog gibt. Es ist wohl in Anbetracht der Karottencupcakes, dem essbaren Karottenbeet und Karottenkuchen mit Video vom letzten Jahr ist es das ja wohl nicht zu leugnen.

Zwar teste ich gerade einige neue Karottenkuchen Rezepte, die wird es aber erst geben, wenn sie weiter ausgereift sind. Die Kombination aus Schokokuchen und Karottenkuchen ist aber einfach unschlagbar für mich. Die kräftige Schokolade und vor allem die Schokostückchen passen perfekt zum würzigen Karottenkuchen. Die richtige Gewürzmischung ist nämlich das Geheimnis hinter jedem guten Karottenkuchen. Zimt ist in jedem Fall von der Partie. In Kombination mit Schokolade wollte ich aber ein bisschen mehr. Die Gewürzmischung, die hier zum Einsatz kommt erinnert ein bisschen an Chai Tee. Kardamom, Koriander, etwas Muskatnuss, Zimt und eine winzige Prise Pfeffer ergeben die goldene Formel. Haselnüsse und Walnüsse bringen etwas Crunch in die Angelegenheit.

Was die Optik betrifft, habe ich es für diese Schoko Karottenkuchen einfach gehalten. Statt in meiner üblichen 16 cm großen Form habe ich mich für eine Form mit 20 cm entschieden. Der Karottenkuchen wird nach dem Backen einfach waagerecht halbiert und mit Creme gefüllt. Die Creme besteht aus Frischkäse, Sahne, Puderzucker und etwas Zitronenabrieb. So genial wie simpel. Wenn Du den Kuchen in einer Form mit 16 cm backst, kannst Du ihn auch entweder einmal durchschneiden oder aber zweimal, dann bekommt Dein Karottenkuchen einfach eine Schicht mehr. Erlaubt ist wie so oft, was gefällt. Der Rest der Creme bildet den krönenden Abschluss. Einige essbare Blüten (getrocknet und frisch) sowie ein paar Kakao Nips liefern die frühlingshafte frische und sehen mega genial aus.

Genug der langen Worte, jetzt gibts natürlich das Rezept für Dich!

Schoko Karottenkuchen
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 1 Stunde

Gesamtzeit: 1 Stunde, 20 Minuten

Kategorie: Kuchen, Schokolade, Torte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 12 Stücke

Schoko Karottenkuchen

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 200 g Karotten (geschält)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 100 g Schokostückchen (am besten backfest)
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 300 ml Pflanzenöl (Sonnenblume oder Raps)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Für die Creme:
  • 350 g Frischkäse
  • 200 ml Schlagsahne
  • 50 g Puderzucker
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Springformen mit 20 cm Durchmesser mit Butter auspinseln und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. Karotten raspeln und in einer Schüssel mit Eier und Öl vermischen. In einer anderen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Schokstückchen, Nüsse, Zucker, Natron, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Dann die trockenen Zutaten zur Karottenmischung geben und so lange vermengen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in die Form geben und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Kuchen am besten über Nacht komplett abkühlen lassen und in den Kühlschrank legen damit sie sich besser schneiden lassen.
  4. Für die Creme Frischkäse und Sahne mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Kuchen horizontal halbieren. Die hälfte der steifen Creme auf den unteren Boden streichen. Dann den oberen Boden darauf setzen. Die restliche Creme darauf verteilen und mit getrockneten Blütenblättern, essbaren Blüten und Kakaonips dekorieren. Bis zu Verzehr in den Kühlschrank stellen.
https://heissehimbeeren.com/schoko-karottenkuchen/

Wenn Du den Schoko Karottenkuchen ausprobierst, freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter.

Linzer Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen aus leckerem Haselnuss-Schokoteig mit Zimt, gefüllt mit Johannisbeergelee – inspiriert von der beliebten Linzertorte

Halli Hallo :) heute melde ich mich schon wesentlich ausgeschlafener zu Wort. Nach einem eher ruhigen Wochenende habe ich meinen Jetlag überwunden und bin wieder die alte. Das muss ich auch sein, weil die nächste Woche gar nicht ohne werden wird. Es wird nämlich langsam aber sicher richtig weihnachtlich! Der erste Schnee, der gerade leise hier in München vor sich hin fällt, tut ein übriges. Im Büro steht die Weihnachtsfeier an und am Wochenende besuchen wir Andys Familie im Rheinland. Dementsprechend stand heute bereits Weihnachtsdekoration auf dem Programm. Wie gut, dass auch die ersten Plätzchen schon fertig sind!

Auf Instagram ist ja nicht mehr zu übersehen, dass die Plätzchenbacksaison ganz offiziell begonnen hat. Da darf natürlich auch ein neues Plätzchen-Rezept von mir nicht fehlen! Nachdem ich Dir ja letzten Jahr schon mein absolutes Lieblings-Plätzchen Rezept verraten habe ich Dir vor zwei Jahren mein Rezept für leckere Pistazien Nougat Sterne verraten habe, gibt es dieses Jahr sozusagen die Plätzchenvariante eines echten Kuchenklassikers. Nämlich Linzer Weihnachtsplätzchen, inspiriert von der berühmten Linzer Torte.

Linzer Torte ist eines von Andys erklärten Lieblingsrezepten. Er hat es nämlich eher mit den schlichten Klassikern, auch wenn er meine diversen Torten und Törtchen natürlich auch gerne verspeist. Deswegen dachte ich mir dieses Jahr, ich tue ihm und Euch einen besonderen Gefallen und backen Linzer Weihnachtsplätzchen. Und was soll ich sagen? Sie sind wirklich sehr sehr lecker geworden!

Der Keksteil des Plätzchens basiert auf einem Mürbeteig. Der wird verfeinert mit gemahlenen Haselnüssen, Kakao und Zimt. Ich mahle meine Haselnüsse in der Regel selbst und röste die ganzen Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Öl an. Das sorgt für ein besonders intensives Aroma und macht das Gebäck am Ende einfach noch leckerer. Frisch geröstete und gemahlene Haselnüsse riechen und schmecken ein bisschen wie Nutella. Das kann ja nicht falsch sein, oder?

Den Teig lasse ich wie alle meine Plätzchen-Teige einige Tage ruhen. Man könnte fast sagen, je länger desto besser. Tatsächlich finde ich 2–4 Tage absolut perfekt für die leckersten Plätzchen. 30 Minuten sind jedoch das mindeste. Den Teig habe ich anschließend ausgestochen und jeweils eine Unter- und ein Oberteil gemacht. Die Oberteile habe ich mit kleinen Herz- und Sternausstechern verziert. Nach dem Backen und abkühlen habe ich die fertigen Hälften mit Johannisbeergelee gefüllt und zusammen geklebt. Alternativ funktioniert übrigens auch Himbeermarmelade oder auch Quittengelee wunderbar. Die frisch gefüllten Plätzchen sind noch etwas instabil und empfindlich. Ich lasse sie daher gerne für ein oder zwei Stunden einfach auf der Arbeitsfläche liegen und etwas trocknen bevor ich sie in eine Keksdose verpacke. Dort halten sie sich an einem kühlen Ort mehrere Wochen. Wobei ich bezweifle, dass es so lange dauert bis Du sie schnabuliert hast :)

Linzer Weihnachtsplätzchen
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Dessert, Plätzchen, Weihnachten, Kekse

Cuisine: Dessert

Menge: 30 Kekse

Linzer Weihnachtsplätzchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 100 g Haselnüsse
  • 200 g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 275g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g Johannisbeergelee
    Für die Dekoration:
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Haselnüsse für den Teig in einer heißen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten bis sie golden braun sind. Dann die Nüsse fein mahlen und mit allen übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Die Zutaten zwischen den Fingern zerreiben bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann die Masse kurz zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten kalt stellen und ruhen lassen.
  3. Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf 5-6 mm dicke ausrollen und Plätzchen ausstechen. Dann für 7-10 Minuten backen bis die Plätzchen golden braun werden. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  4. Das Johannisbeergelee cremig rühren und damit je zwei Plätzchen zusammenkleben. Diese kurz auf der Arbeitsfläche trocknen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben und in einer Blechdose oder einem anderen Keksgefäß an einem kühlen Ort lagern.
https://heissehimbeeren.com/linzer-weihnachtsplaetzchen/

Wenn Du die Linzer Weihnachtsplätzchen ausprobierst freue ich mich über ein Foto Deiner Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

https://heissehimbeeren.com/saftiger-apfelkuchen/

Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Rawnola

tMüsli muss nicht langweilig sein! Selbst gemacht mit Dattelpaste, kernigen Haferflocken, Kakao und Nüssen entsteht innerhalb kürzester Zeit das leckerste Frühstück. Egal ob im Büro, in der Uni oder in der Schule. Etwas Joghurt und frische Früchte. Mehr braucht man nicht zum Frühstücksglück!

Und schon wieder ist ein Wochenende vorbei. Hier in München geht heute die Wiesn zu Ende und das Erntedankfest wird gefeiert. Es ist also richtig was los gewesen heute am Sonntag. Wir sind mit einem ausgiebigen Frühstück gestartet. Unter der Woche ist dafür bei uns leider wenig Zeit und meistens frühstücke ich erst im Büro an Schreibtisch, während ich mich durch mein E-Mail Postfach arbeite. Andy frühstückt eher selten. Meistens, wenn er im Homeoffice ist und ich ein Frühstück vorbereitet habe. Oder, wenn Rawnola im Kühlschrank ist …

Was ist eigentlich Rawnola? Der Name setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Nämlich “Raw”, also roh und “Granola”, also Knuspermüsli. Wir haben also ein rohes Knuspermüsli. Das erste Mal davon gehört hab ich im Sommer auf einem Blog, den ich selber sehr gerne lese, nämlich bei der lieben Joana von Liebesbotschaft. Sie hat so von Rawnola geschwärmt, das musste ich einfach ausprobieren. Außerdem hatte ich gerade sowieso alle Zutaten daheim. Vom Rezept war ich dann gleich so begeistert, dass seit dem eigentlich immer ein Glas mit Rawnola im Kühlschrank steht. Das Grundrezept habe ich ein bisschen angepasst und verfeinert und heute für Dich dabei.

Vor einigen Monaten habe ich Dir bereits mein liebstes Rezept für Granola, also Knuspermüsli gezeigt. Das mag ich auch nach wie vor sehr gerne, es braucht in der Zubereitung aber doch etwas Zeit. Was ich am Rawnola besonders gerne mag ist, dass es irre schnell zubereitet ist. Die Datteln werden mit einem Mixer oder mit dem Messer zu einer feinen Pasta verarbeitet. Es gibt allerdings auch fertige Dattelpaste zu kaufen, damit gehts dann noch schneller. Alle anderen Zutaten kommen dann zur Dattelpaste und werden damit vermengt. Fertig ist das Rawnola. Toll ist auch, dass das Rawnola immer leckerer wird, je länger es im Kühlschrank steht. Die Haferflocken nehmen die Feuchtigkeit der Dattelpaste auf, der Kakao zieht durch und das Rawnola ist einfach nur unwiderstehlich. Für ein bisschen Crunch sorgten in diesem Rezept gehackte Walnüsse. Außerdem haben wir gepufften Quinoa und eine Prise Zimt dabei.

Ich genieße das Rawnola am liebsten mit Naturjoghurt und frischen Früchten und Beeren. Je nachdem, was gerade Saison hat. Auch mit klein geschnittenen Äpfeln und etwas Zimt ist es sehr sehr lecker! Auch als Sonntagsfrühstück eignet sich das Rawnola übrigens ganz wunderbar. Wenn es nicht grade Avocadotoast gibt …

Rawnola
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4 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 5 Minuten

Kategorie: Frühstück, Vegetarisch, Vegan, Gesund

Cuisine: Frühstück

Menge: 8 Portionen

Rawnola

Zutaten

    Zutaten:
  • 120 g Dattelpaste oder 10-12 große Datteln
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 80 g gepuffter Quinoa
  • 2 EL Kakao
  • 50 g gehackte und geröstete Walnüsse
  • 1 EL Chiasamen
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Zum servieren:
  • Naturjoghurt
  • Frische Früchte oder frisches Obst der Saison

Zubereitung

  1. Datteln entsteinen und im Mixer oder mit einem Messer zu einer feinen Paste verarbeiten. Wenn Du mit Dattelpaste arbeitest, kannst Du diesen Arbeitsschritt überspringen.
  2. Alle Zutaten zur Dattelpaste geben und mit den Händen zu einer homogenen Masse verarbeiten. Zwischen den Fingern reiben und zerbröseln. Es sollten größere und kleinere Stücke vorhanden sein.
  3. In ein großes Glasgefäß mit Deckel füllen und im Kühlschrank lagern. Mit Joghurt und frischen Früchten anrichten und genießen.
https://heissehimbeeren.com/rawnola/

Wenn Du gerne Müsli isst, solltest Du das Rawnola unbedingt ausprobieren. Über ein Foto Deiner Kreation freue ich mich wie immer riesig. Einfach auf Instagram oder Twitter mit #heissehimbeeren posten!