Plätzchen Rezept

Plätzchen Rezept: Mozarttaler

Mozartkugeln mag eigentlich jeder. Aus der beliebten Süßigkeit lassen sich auch leckere Plätzchen zaubern. Gefüllt mit Nougat und Marzipan, dekoriert mit Schokolade und gehackten Pistazien sind Mozarttaler ein Genuss.

Einen fröhlichen ersten Advent wünsche ich Dir! Ich hoffe, Du genießt einen ruhigen, entspannten Sonntag im Kreise der Familie und lässt einfach die Seele baumeln. Ich habe meinen Onkel, meine Eltern und meine Schwester zum Adventsbrunch eingeladen und freue mich schon sehr auf sie. Traditionen machen die Advents- und Weihnachtszeit für mich erst perfekt. Sei es Papas Weihnachtsbowle, das Adventsfrühstück mit meinem Onkel und der Familie, der Christkindlmarkt hier im Ort oder auch das ein oder andere obligatorische Wortgefecht. Gehört dazu und macht die Weihnachtszeit noch ein bisschen schöner.

Genau so wie Plätzchen natürlich! Letzte Woche habe ich ja schon Omas geheimes Plätzchen Rezept mit Dir geteilt. Seit Donnerstag ist auch das Video dazu online. Manchmal dauern Sachen ein bisschen länger. Dafür werden sie dann extra gut.
Bei einem Plätzchen Rezept konnte ich es aber nicht belassen. Außerdem ist mir noch eine Idee durch den Kopf gespukt, die ich in die Tat umsetzen musste. So sind die leckeren Mozarttaler entstanden. Die Inspiration dafür waren Mozartkugeln. Die leckere Süßigkeit unserer österreichischen Nachbarn ist ja auch hier bei uns ein echter Hit. So eine Mozartkugel, die geht immer.

Die Mozarttaler bestehen aus zwei Vanillekeksen. So weit, so unspektakulär. Gefüllt werden die beiden Plätzchen mit Nougat und Marzipan. Und zwar in Schichten. Das ist die eigentliche spektakuläre Technik an diesen Plätzchen. Marzipan und Nougat werden nämlich dünn ausgerollt. Aus der so entstehenden Platte kannst Du wunderbar kleine Elemente ausstechen. Ganz genau so wie bei Plätzchenteig. Puderzucker dient als Hilfe beim Ausrollen und sorgt dafür, dass Nougat und Marzipan nicht auf der Unterlage kleben.

Nougat ausrollen. Dafür hilft es, es erst einmal mit einem Nudelholz weich zu klopfen.

Marzipan ebenfalls ausrollen. Damit nichts klebt, Puderzucker verwenden. Marzipan dann auf das Nougat legen und festdrücken.

Das Nougat, dass ich verwendet habe, gibts in der Backabteilung im Supermarkt. Aus der Form befreit wirkt es zunächst recht fest und unbeweglich. Mit einem kleinen Nudelholz bearbeitet wird es aber geschmeidig und lässt sich gut ausrollen. Am besten geht es, wenn das Nougat zimmerwarm ist. Ich habe mit einem kleinen Nudelholz erst einige Male kräftig auf das Nougat gehauen, um es weicher zu machen. Ich möchte gar nicht wissen, was die Nachbarn in diesem Moment gedacht haben …

Damit Nougat und Marzipan besser am Keks kleben, diesen mit etwas Aprikosenmarmelade einstreichen.

Damit Nougat und Marzipan gut im Keks halten habe ich den unteren Keks mit etwas Aprikosenmarmelade bestrichen. Auf dem klebrigen Marzipan hält der Decken sehr gut. Es empfiehlt sich übrigens, für die Füllung einen etwas kleineren Ausstecher zu verwenden als für die Kekse. Beim Zusammensetzen musst Du das Oberteil etwas festdrücken. Dadurch drückt es die Füllung etwas zur Seite hin. Willst Du vermeiden, dass die Füllung im Anschluss überall ist, hilft der kleinere Ausstecher.

Mit dem kleineren der beiden Ausstecher die Füllung ausstechen und auf die Kekse drücken.

Einige Schokoschlieren und gehackte Pistazien verleihen den Mozarttalern dann den letzten Schliff. Nach ein paar Tagen in der Blechdose sind die Mozarttaler Plätzchen gut durchgezogen und haben ein tolles Aroma und die perfekte Konsistenz. Nicht mehr zu knusprig und hart, sondern schön mürbe und zart.

Plätzchen Rezept: Mozarttaler
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Vorbereitungszeit: 40 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 50 Minuten

Backen, Desserts, Festtag, Geschenk, Kekse, Klassiker, Nuss, Nüsse, Plätzchen, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Italienisch

Portionen: 4 Personen

Plätzchen Rezept

Zutaten

    Für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl
  • 250 g weiche Butter
  • 2 große Bio Eier
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
    Für die Füllung:
  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • 200 g Marzipan
  • 200 g Nuss-Nougat (Schnittfest)
  • Puderzucker
    Für die Dekoration:
  • 50 g dunkle Schokolade
  • 20 g gehackte Pistazien
    Utensilien:
  • Nudelholz
  • 2 runde ausstecher (einer etwas kleiner als der andere)

Anleitung

  1. Für dem Teig alle Zutaten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu Teig verkneten. Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer glatten Teigmasse kneten. Luftdicht einwickeln und für mindestens eine Stunde, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Teig in zwei Portionen aufteilen. Kurz kneten und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 2 mm Dicke ausrollen. Mit dem größeren der beiden runden Ausstecher Plätzchen ausstechen. Auf die Backbleche legen und jedes Blech für etwa 10 Minuten backen.
  4. Die abgekühlten Plätzchen bereit stellen. Nougat aus der Verpackung lösen. Mit einem Nudelholz zunächst etwas weich klopfen. Die Arbeitsfläche mit Puderzucker einstauben und das Nougat darauf vorsichtig auf etwa 1 mm Dicke ausrollen. Marzipan ebenfalls auf 1 mm Dicke ausrollen. Puderzucker hilft dabei, das nichts an der Arbeitsfläche festklebt. Die Marizpanplatte vorsichtig auf die Nougatplatte legen und festdrücken. Mit dem kleineren Ausstecher kleine Kreise aus der Masse ausstechen. Den Ausstecher gelegentlich in etwas Puderzucker zu tauchen hilft dabei, dass die Masse nicht zu sehr im Ausstecher klebt.
  5. Je ein Plätzchen mit einer dünnen Schicht Aprikosenmarmelade bestreichen. Die Marzipan-Nougat Scheibe darauf legen und das obere Plätzchen kurz festdrücken. So verfahren, bis alle Plätzchen gefüllt sind. Dabei aus der Nougat Marzipan Masse möglichst eng ausstechen. Für die letzten Plätzchen kannst Du die Reste zusammenschieben und noch einmal ausrollen. Das schöne Lagenmuster geht zwar verloren, dem Geschmack tut es aber keinen Abbruch.
  6. Die gefüllten Plätzchen auf eine Backfolie oder etwas Backpapier legen. Die Schokolade schmelzen und in schlieren über den Plätzchen verteilen. Die gehackte Pistazien darauf streuen und gut trocknen lassen.
  7. Nach dem Trocknen in eine Blechdose für Kekse legen und dort einige Tage durchziehen lassen.
https://heissehimbeeren.com/plaetzchen-rezept-mozarttaler/

Wenn Du meine Mozarttaler Plätzchen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren

Feigen Törtchen

Walnuss Feigen Törtchen

Saftige Walnusstörtchen, gefüllt mit sahniger Frischkäsecreme und Feige, veredelt mit einer aromatischen Glühweinsauce. Ein herbstlich leckeres Törtchen für jede Gelegenheit und dennoch schnell zubereitet.

Okay, langsam aber sicher bewegen wir uns auf die gemütliche Zeit des Jahres zu. Dank der Zeitumstellung heute ist es bereits um 18 Uhr Stockdunkel. Die Hundemaus versteht übrigens die Welt nicht mehr und steht seit etwa 45 Minuten gewähr bei Fuß für Ihre Abendrunde. Eine Stunde zu früh nach der neuen Zeit aber das ist den Tierchen ja bekanntlich ziemlich egal. Trotzdem dauert es auch bei mir immer ein paar Tage, bis die “innere Uhr” wieder stimmt. Wie ist das bei Dir? Egal ob Sommer- oder Winterzeit, am Nachmittag gibts am Wochenende immer Kaffee und Kuchen bei uns.

Der Herbst hält dabei ganz besonders leckere Früchte bereit, finde ich. Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich mit einer meiner liebsten Spätsommer/Herbstfrüchte noch nie einen Kuchen gebacken habe! Worum es geht? Um frische Feigen! Ich freue mich jedes Jahr riesig darüber, wenn es die leckeren Früchte endlich wieder in all Ihrer Pracht zu kaufen gibt und verspeise sie mit Leidenschaft. Allerdings landen sie bei mir häufiger in einem herbstlichen Salat als auf einem süßen Kuchen und das muss sich selbstverständlich ändern!

Und was passt noch zu herbstlichen Feigen? Richtig, Walnüsse! Die sind wichtiger Bestandteil der luftig leckeren Böden unserer Törtchen. Die habe ich übrigens in Brioche Fröschen gebacken. Das ergibt das hübsche Wellenmuster am Rand der Törtchen. Alternativ kannst Du aber auch einfach ein Muffinblech verwenden, um die Törtchen zu backen. Dann ergibt das Rezept allerdings nicht 6 große Törtchen, sondern 12 kleine, funktioniert aber genauso gut.

Was die Füllung betrifft, hab ich zunächst ein kleines Loch aus der schmaleren Seite meine Törtchen geschnitten, damit etwas mehr Creme in den Törtchen Platz findet und die Törtchen nicht zu trocken werden. Die Creme trägt natürlich auch die Feigen. Je reifer und süßer die sind, desto besser schmecken sie auf dem Kuchen. So dekoriert sehen die Törtchen schon ganz hübsch aus. Für mich hat aber noch der letzte Schliff gefehlt. Auch was die Aromen betrifft. Eine kleine herbstliche Komponenten durfte sich noch mit dazu gesellen. Und das ist ein super simpler Glühweinsirup. Dafür kochst Du einfach etwas Rotwein mit Zucker und verschiedenen Gewürzen so lange auf, bis die Masse zu einem Sirup eingedickt ist. Das dauert je nach Größe Deines Topfes etwa 15 Minuten. Der Sirup muss übrigens unbedingt abkühlen, bevor Du ihn auf die Törtchen gibst. Sonst schmilzt die Creme… Nach 15 Minuten Kochzeit dürfte vom Alkohol im Wein übrigens nicht mehr übrig sein. Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, kannst Du den Wein einfach durch roten Traubensaft ersetzen oder den Sirup ganz weg lassen. Lecker sind die Törtchen auch so.

Walnuss Feigen Törtchen
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kuchen

Dessert

Portionen: 6 Portionen

Feigen Törtchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 125 g weiche, zimmerwarme Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 125 g Weizenmehl
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g geröstete, gemahlene Walnüsse
  • 1 Prise Salz
    Für die Rotweinsauce:
  • 250 ml Rotwein
  • 3 EL brauner Zucker
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
    Zum Tränken:
  • 2 EL Milch
    Für die Creme:
  • 125 g Frischkäse
  • 50 g Skyr oder Quark
  • 150 ml Schlagsahne
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 frische, reife Feigen

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und 6 Brioche Fröschen mit Butter ausstreichen. Alternativ ein 12er Muffinblech mit Butter auspinseln. Ein kleiner Backpapierkreis am Boden jeder Form hilft, dass sich die Kuchen später gut lösen.
  2. In einer Rührschüssel Butter, Zucker, Mehl, die Eier und das Backpulver vermischen und für etwa eine Minute cremig aufschlagen. Die gemahlenen Walnüsse und das Salz kurz unterrühren und den Teig gleichmäßig auf die Vorbereiteten Förmchen verteilen. Dann bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 20-35 Minuten backen. Die Backzeit variiert mit der Größe der Förmchen. Im Muffinblech gebacken beträgt die Backzeit etwa 20 Minuten, in Briocheförmchen eher 35 Minuten.
  3. In der Zwischenzeit Rotwein mit Zucker, der Zimtstange, Kardamom und Sternanis in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Bei mittlerer Flamme so lange köcheln lassen bis ein Sirup entstanden ist. Das dauert etwa 15 Minuten. Sirup komplett abkühlen lassen.
  4. Wenn die Törtchen gebacken sind auf der Form befreien und komplett abkühlen lassen. Die Backkuppel abschneiden und auf die breite Seite stellen. Mit einem kleinen scharfen Messer ein kleines Loch in die schmale Seite der Törtchen schneiden und mit je 1 TL Milch befüllen. Der Kuchen wird so getränkt.
  5. Frischkäse, Skyr (oder Quark) Schlagsahne, Puderzucker und Vanilleextrakt vermischen und zu einer steifen Masse aufschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in die Mulden der Törtchen spritzen und mit einen schönen Tuff auf den Törtchen abschließen. Feige in schmale Spalten schneiden und die auf der Creme dekorieren. Etwas Sirup darüber träufeln und bis zum servieren im Kühlschrank lagern.
https://heissehimbeeren.com/walnuss-feigen-toertchen/

Wenn Du meine Walnuss Feigen Törtchen ausprobierst freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Nussecken

Saftige Nussecken

Saftige Nussecken mit Schokoecken, einem herrlichen Mürbeteig Boden und der leckersten, saftigen Nussmischung. Schmecken wie vom Bäcker!

Bevor es beim Bäcker diverse Aufback-Croissants, Schokohörnchen und selbst hier im Süden Deutschlands Franzbrötchen gab, da hatte das Sortiment der ansässigen Bäcker durchaus auch einiges zu bieten in Sachen süße Versuchungen. Zu den Klassikern gehörte neben einer hübschen Auswahl an Torten wie Prinzregententorte, Käsesahne Torte und Co auch immer verschiedenstes Kleingebäck wie Amerikaner, Granatsplitter und Nussecken. Echte Klassiker, die unverschämt gut schmecke. In den letzten Jahren sind diese großartigen kleinen Gebäckstücke aber mehr und mehr aus den Auslagen der Bäcker verschwunden.

Schade drum, denn wenn die guten alten Klassiker eines sind, dann lecker! Auch bei meinem Opa in der Bäckerei gab es früher übrigens die Klassiker zu kaufen. Daran erinnere ich mich noch sehr gut. Zeit, die alten Klassiker wieder aufleben zu lassen! Los gehts heute mit saftigen Nussecken!

Wie unkompliziert der Klassiker tatsächlich ist, davon war ich selbst begeistert! Schon der erste Versuch war ein voller Erfolg. Die Basis für die Nussecken bildet ein klassischer Mürbeteig. Der ist etwas weicher als üblich und wird auf dem Boden eines Backblechs festgedrückt. Fehlt nur noch die Nussmasse, die gleichmäßig auf den Boden gestrichen wird.

Die Nussmasse besteht natürlich hauptsächlich aus Nüssen. 400 Gram sind es insgesamt. Ich habe mich für eine Mischung aus Walnüssen, Haselnüssen und ein paar Mandeln entschieden. Die Walnüsse geben den Nussecken ein herrliches, volles Aroma. Grundsätzlich kannst Du aber alle Nüsse verwenden, die sich in Deiner Speisekammer finden. Was das Mischverhältnis betrifft, habe ich 200 g Walnüsse, 150 g Haselnüsse und 50 g Mandeln verwendet. Das Mischverhältnis war für mich optimal. Außerdem mit von der Partie sind reichlich Butter und Zucker. Ich habe mich für braunen Zucker entschieden. Ziel ist nämlich, das Butter und Zucker karamellisieren und so das nussig karamellige Aroma bilden, das Nussecken brauchen. Außerdem kommt ein bisschen Vanilleextrakt mit in die Mischung, genau so wie eine ordentliche Portion Sahne und etwas Salz. Das Salz vertragen die Nussecken in jedem Fall. Wie immer gilt auch hier, das eine kleine Menge Salz süßem Gebäck mehr Tiefe verleiht und das Aroma hervorhebt.

Nüsse, Zucker, Salze, Vanille und Salz werden übrigens ganz einfach mit der flüssigen Butter vermengt und dann auf den Boden gestrichen. Dauert keine 5 Minuten und dann gehts auch schon ab in den Backofen damit. Hier verweilen die Nussecken etwa 35 Minuten und werden dabei golden braun. Nach dem Backen musst Du sie komplett abkühlen lassen, bevor Du sie schneiden kannst. Ich habe sie erst auf Zimmertemperatur gekühlt und danach über Nacht in den Kühlschrank gestellt. An nächsten Tag lassen sie sich wunderbar mit einem Messer mit Zähnen schneiden. Sei hierbei etwas feinfühlig damit die Ecken der Nussecken nicht abbrechen.

Fehlt noch die Schokolade. Wie genau Du sie auf die Nussecken bringst, bleibt Dir überlassen. Häufig sieht man eingetauchte Ecken, so wie bei meinen Nussecken. Aber auch schokoladige Kanten sehen überaus hübsch aus. Und ganz unkompliziert ist es, wenn Du die Schokolade einfach in Schlieren über den Nussecken verteilst. Hauptsache, sie ist drauf. So, nun gibts natürlich das komplette Rezept für Dich!

Saftige Nussecken
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Dessert

Deutsch

Portionen: 9 Personen

Nussecken

Zutaten

    Für den Mürbeteig:
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 90 g Zucker
  • 130 g weiche Butter
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 großes Bioei
  • 50 ml Schlagsahne
  • 1/2 TL Salz
    Für die Nussmischung:
  • 400 g gemischte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln)
  • 200 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 EL Cognac (optional)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Salz
  • 100 ml Schlagsahne
    Außerdem:
  • 200 g dunkle Schokolade

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Mürbeteig Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Butter in kleine Stücke schneiden und mit zum Mehl geben. Ebenso das Ei. Daraus dann einen glatten Teig kneten. Nach und nach die Sahne dazu geben. Nach etwa 1 Minute sollte der Teig glatt und geschmeidig sein. Teig für etwa 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  3. Butter für die Nussmischung in einem Topf schmelzen. Dann die fein gehackten Nüssen, Zucker, Vanilleextrakt, Cognac und Salz, sowie die Schlagsahne dazu geben. Kurz zur Seite stellen.
  4. Mürbeteig auf dem Backblech verteilen mit den den Händen und einem Nudelholz gleichmäßig auf dem Blech ausrollen. Dann die Nussmischung darauf geben und glatt streichen.
  5. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen bis die Nussecken durchgehend golden braun sind.
  6. Nussecken nach dem Backen komplett abkühlen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stelle. Nussecken dann mit einen scharfen Messer zurecht schneiden. Schokolade schmelzen und die Ecken der Nussecken hinein tauchen.

Hinweis:

Die Nussecken halten sich am Besten in einer Dose im Kühlschrank. Vor dem Verzehr 30 Minuten lang auf Zimmertemperatur bringen. 

https://heissehimbeeren.com/saftige-nussecken/

Wenn Du meine saftigen Nussecken ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Eierlikör Cupcakes

Eierlikör Cupcakes

Aromatische Schoko Haselnuss Cupcakes mit Vanillesahne und Eierlikör Teich. Perfekt fürs Osterfrühstück und für alle, die Eierlikör mögen.

T -2 Wochen, dann ist auch Ostern schon wieder in vollem Gange. Dass es nicht mehr weit sein kann verraten ja bereits die Heerscharen an Osterhasen die uns gefühlt seit Weihnachten im Supermarkt begrüßen. Kaum sind die Schoko Nikoläuse aus den Regalen ausgezogen ziehen die Osterhasen auch schon wieder ein. Mit einer Mini-Unterbrechung für den Valentinstag vielleicht aber das ist dann auch schon das höchste der Gefühle. Ich habe schon alle Osterhasen besorgt und fange in den nächsten Tagen langsam an Osternester zu basteln. Klingt alles sehr organisiert oder nicht?

Tja, wenn es mal nur so wäre. Vermutlich Endet es dieses Jahr wie die Jahre vorher damit, dass ich wieder mal kurz vor Knapp die letzten Hasen organisiere, weil ich irgendjemanden vergessen habe oder sich spontan doch noch ein Gast zum Osterfrühstück angemeldet hat. Das findet übrigens wie immer bei meinen Eltern nebenan statt. Und ich liebe es. Gleich nach Weihnachten ist Ostern mein erklärt liebstes Familienfest. Wobei bei uns eigentlich immer viel gefeiert wird. Trotzdem genieße ich es sehr, mit der Familie zusammenzusitzen, gut zu essen und Zeit zu haben. Richtig verschwenderisch mit all den Minuten und Stunden zu sein, die man zusammen verbringt. Das ist purer Luxus für mich. Und solche Gelegenheiten dürfen auch immer gerne mit leckerem Backwerk versüßt werden, finde ich.

Außerdem gibt’s zu Ostern auch einfach wahnsinnig leckere Backwerke und es ist eine tolle Gelegenheit, sich mal wieder richtig ins Zeug zu legen. Wenn es ein bisschen Extravagant sein darf, dann sind vielleicht die süßen Küken oder das komplett essbare Osternest genau das richtige für Dich. Selbstgemachte Ostereier mit Trüffelfüllung sind auch immer eine schöne Sache. Oder eben die leckeren Eierlikör-Cupcakes, die ich heute mit dabei habe. Eierlikör schmeckt nämlich nicht nur pur oder auf einer Torte, sondern macht sich auch sehr gut als Eierlikör Teich in unseren Cupcakes. Die Basis bildet ein saftiger Teig aus Schokolade und gehackten und gerösteten Haselnüssen. Nach dem Backen und abkühlen machst Du mit einem Apfelentkerner oder einem kleinen, spitzen scharfen Messer ein Loch in die Cupcakes. Anschließend gibst Du mithilfe eines Spritzbeutels geschlagene Vanillesahne rund um das Loch im Cupcake, sodass eine Art kleiner Kamin entsteht. Dieser wird dann mit Eierlikör gefüllt.

Wichtig ist, dass Du hochwertigen Eierlikör verwendest. Es kommt eine doch recht beträchtliche Menge davon in den Cupcake, da ist Qualität sehr wichtig. Für diese Cupcakes habe ich einen Honig Eierlikör gekauft. Hausgemachte von Dir selbst, Mama, Tante oder Oma sind natürlich noch viel besser!

Eierlikör Cupcakes
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Cupcakes, Schokolade, Ostern, Alkohol

Dessert

Portionen: 12 Cupcakes

Eierlikör Cupcakes

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 10 g Backkakao
  • 40 g Haselnüsse
  • 2 Eier
  • 1 El Backpulver
  • 1 Prise Salz
    Für die Creme:
  • 250 ml Schlagsahne
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL San Apart
  • 100 ml Eierlikör
  • Schokostreusel

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Jede Mulde des Muffinblechs mit einem Papierförmchen bestücken. Haselnüsse in einer kleine Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie duften und eine goldbraune Farbe bekommen. Haselnüsse fein hacken. Butter, Zucker, Salz und Eier in eine Rührschüssel geben. Mehl, Kakao, Haselnüsse und Backpulver dazu sieben. Für 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem luftigen Teig aufschlagen.
  2. Teig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Cupcake Böden auskühlen lassen. Mit einem Apfelentkerner oder einem kleinen, spitzen, scharfen Messer ein Loch in die Mitte der Cupcakes machen. Nicht bis zum Boden schneiden. Sahne mit Vanilleextrakt, Puderzucker und San Apart steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und rund um das Loch im Cupcake aufspritzen, so dass eine Art Kamin aus Sahne entsteht. Eierlikör in das Loch füllen, sodass ein Eierlikör Teich entsteht.
  4. Cupcakes mit Schokostreuseln dekorieren und bis zum verzehr im Kühlschrank lagern.
https://heissehimbeeren.com/eierlikoer-cupcakes/

Wenn Du die Eierlikör Cupcakes ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schoko Karottenkuchen

Schoko Karottenkuchen

Saftiger Karottenkuchen, trifft auf Schokokuchen. Eine geniale Kombination für den leckersten Schoko Karottenkuchen mit großen Schokostückchen und sahniger Frischkäsecreme.

Schokokuchene oder Karoffenkuchen, Schokokuchen oder Karottenkuchen … Es gibt Fragen im Leben, die nicht so einfach so beantworten sind ;-) neben der durchaus schwierigen Wahl im Café stellt sich die Frage auch ab und zu mir für den Blog. Für Dich überlege ich mir schließlich jede Woche ein neues Rezept. Und langweilig soll es in keinem Fall werden. Lust hatte ich auf beide Kuchen. Einen Schokokuchen gab es aber erst vor ein paar Wochen. Fällt also aus. Karottenkuchen ist für die Jahreszeit, kurz vor Ostern immer eine gute Idee für mich. Obwohl Karottenkuchen durch die winterlichen Gewürze, Nüsse und Karotten für viele eher ein Winterkuchen ist, war Karottenkuchen für mich schon immer Frühling pur auf der Kuchengabel. Sei Jahren bringt meine Tante Inge, nämlich Ihren Karottenkuchen zum Osterfrühstück mit. Das prägt offensichtlich. Und führt dazu, dass es bereits den ein oder anderen Karottenkuchen hier auf dem Blog gibt. Es ist wohl in Anbetracht der Karottencupcakes, dem essbaren Karottenbeet und Karottenkuchen mit Video vom letzten Jahr ist es das ja wohl nicht zu leugnen.

Zwar teste ich gerade einige neue Karottenkuchen Rezepte, die wird es aber erst geben, wenn sie weiter ausgereift sind. Die Kombination aus Schokokuchen und Karottenkuchen ist aber einfach unschlagbar für mich. Die kräftige Schokolade und vor allem die Schokostückchen passen perfekt zum würzigen Karottenkuchen. Die richtige Gewürzmischung ist nämlich das Geheimnis hinter jedem guten Karottenkuchen. Zimt ist in jedem Fall von der Partie. In Kombination mit Schokolade wollte ich aber ein bisschen mehr. Die Gewürzmischung, die hier zum Einsatz kommt erinnert ein bisschen an Chai Tee. Kardamom, Koriander, etwas Muskatnuss, Zimt und eine winzige Prise Pfeffer ergeben die goldene Formel. Haselnüsse und Walnüsse bringen etwas Crunch in die Angelegenheit.

Was die Optik betrifft, habe ich es für diese Schoko Karottenkuchen einfach gehalten. Statt in meiner üblichen 16 cm großen Form habe ich mich für eine Form mit 20 cm entschieden. Der Karottenkuchen wird nach dem Backen einfach waagerecht halbiert und mit Creme gefüllt. Die Creme besteht aus Frischkäse, Sahne, Puderzucker und etwas Zitronenabrieb. So genial wie simpel. Wenn Du den Kuchen in einer Form mit 16 cm backst, kannst Du ihn auch entweder einmal durchschneiden oder aber zweimal, dann bekommt Dein Karottenkuchen einfach eine Schicht mehr. Erlaubt ist wie so oft, was gefällt. Der Rest der Creme bildet den krönenden Abschluss. Einige essbare Blüten (getrocknet und frisch) sowie ein paar Kakao Nips liefern die frühlingshafte frische und sehen mega genial aus.

Genug der langen Worte, jetzt gibts natürlich das Rezept für Dich!

Schoko Karottenkuchen
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 1 Stunde

Gesamtzeit: 1 Stunde, 20 Minuten

Kuchen, Schokolade, Torte, Backen

Dessert

Portionen: 12 Stücke

Schoko Karottenkuchen

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 200 g Karotten (geschält)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 100 g Schokostückchen (am besten backfest)
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 300 ml Pflanzenöl (Sonnenblume oder Raps)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Für die Creme:
  • 350 g Frischkäse
  • 200 ml Schlagsahne
  • 50 g Puderzucker
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Springformen mit 20 cm Durchmesser mit Butter auspinseln und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. Karotten raspeln und in einer Schüssel mit Eier und Öl vermischen. In einer anderen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Schokstückchen, Nüsse, Zucker, Natron, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Dann die trockenen Zutaten zur Karottenmischung geben und so lange vermengen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig in die Form geben und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 60 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Kuchen am besten über Nacht komplett abkühlen lassen und in den Kühlschrank legen damit sie sich besser schneiden lassen.
  4. Für die Creme Frischkäse und Sahne mit dem Puderzucker cremig aufschlagen. Kuchen horizontal halbieren. Die hälfte der steifen Creme auf den unteren Boden streichen. Dann den oberen Boden darauf setzen. Die restliche Creme darauf verteilen und mit getrockneten Blütenblättern, essbaren Blüten und Kakaonips dekorieren. Bis zu Verzehr in den Kühlschrank stellen.
https://heissehimbeeren.com/schoko-karottenkuchen/

Wenn Du den Schoko Karottenkuchen ausprobierst, freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter.