Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Roll it yourself ist das Motto der Woche! Nach Pho und Banh Mi Sandwiches dürften es Dich als treuen Leser nicht weiter wundern, dass ich ein großer Fan von Vietnamesischer Küche bin. Auch, wenn ich das Land noch nie bereist habe finde ich die Küche großartig. Frische, gesunde Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und grandiose Aromen. Ein echter Publikumsliebling könnte man sagen und das bestätigt auch der Umstand, dass gefühlt jedes neu eröffnete Restaurant im Moment ein Vietnamese ist.

Auch zu Hause sind die Lieblingsgerichte vom Vietnamesen recht unkompliziert zubereitet. Klar, aromatischen Suppen wie Pho brauchen eine gewisse Kochzeit, andere Vertreter der Vietnamesischen Küche wiederum sind echte Express Kandidaten. Dazu zählen vor allem die leckeren Vietnamesischen Sommerrollen. Die gibt es nicht zur beim Vietnamesen, auch viele Thai Restaurants und andere Asiaten haben sie mittlerweile auf der Speisekarte stehen. Vereinfacht gesagt ist einen Sommerrolle sowas wie eine unfrisierte Frühlingsrolle. In ein eingeweichtes Reispapierblatt werden allerhand leckere Zutaten eingewickelt. Meisten Reisnudeln, Gemüse, Salat, Kräuter und Fleisch, Garnelen oder Tofu. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und auch kleingeschnittenes Obst schmeckt sehr lecker in den Röllchen.

Aromatisch gesehen bringen hier nur die Kräuter etwas Pepp mit. Die richtige Geschmacksknospenexplosion liefert dann die passenden Dipsauce. Hier gibts tausende verschiedener Rezepte und vermutlich verhält es sich ganz ähnlich wie in Italien: Jede Familie hat da ein eigenes Geheimrezept. Ich jedenfalls konnte mich nicht für eine einzige Dipsauce entschieden und deswegen gibts zwei verschiedene: Eine mit Erdnuss und eine Ohne. Schmecken tun sie ganz unterschiedlich auch, wenn der einzige Unterschied in Wahrheit nur die Erdnussbutter ist. Macht aber in Konsistenz und Aroma einen wahnsinnigen Unterschied kann ich Dir sagen.

Bleibt noch zu besprechen wie man so eine Sommerrolle denn Fachgerecht rollt. Eines sage ich gleich mal vorweg, das eingeweichte Reispapier ist klebrig. Sehr klebrig. Das ist super für die Stabilität der Rolle – nicht so toll allerdings, wenn das Papier falsch zusammenklebt. Nach ein oder zwei Rollen hat man den Dreh aber meisten raus. Generell läuft es so: Das Reispapier wird kurz ins Wasser gehalten und darf dann für etwa 3–5 Minuten quellen. Dann ist es bereit gefüllt zu werden. Die Füllung legst Du dazu in die Mitte und los gehts. Die Füllung kommt in die Mitte des Reispapiers. Dann klappst Du eine Seite des Reispapiers längs über die Füllung. Die beiden Seiten werden eingeklappt und dann rollst Du die Rolle einfach auf. Klingt kompliziert? Ist es nicht :) gezeigt ist sowas aber schneller als erklärt, deshalb gibts natürlich nochmal Step by Step Bilder:

Was die Füllung betrifft, sind Deiner Fantasie wie gesagt keine Grenzen gesetzt. Für die Sommerrollen auf den Bildern habe ich folgendes verwendet: gekochte Reisnudeln, Salat, Karotte, Rotkohl, Koriander, Minze (sooo lecker!), verschiedenste Sprossen, Gurke, Garnelen und eingelegtes Rindfleisch. Super lecker ist auch Mango, milde Chilischote, Rucola und Co! Übrigens – wenn Du eine größere Truppe zu Besuche bekommst, sind Sommerrollen eine wunderbare Idee. Du bereitest einfach schon im Voraus die Dipsaucen vor und schnippelst die Füllung. Kurz bevor es essen gibt, brätst Du das Fleisch oder den Tofu an und weichst das Reispapier ein. Im Asiamarkt gibts für das Reispapier spezielle Behälter zum Einweichen, ich nutze gerne feuchte Küchenrolle, die ich dann zwischen die angefeuchteten Reispapierblätter lege, um sie zu trennen. Funktioniert auch ganz wunderbar.

Sommerrollen
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Prep Time: 30 Minuten

Total Time: 30 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 2 Personen

Serving Size: 8 Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Zutaten

    Für den Erdnussdip:
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 1 Chilischote
    Für den klassischen Vietnamesischen Dip:
  • 4 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
    Für die Sommerrollen:
  • 8 Blätter Reispapier
  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Karotte
  • 1/4 Gurke
  • Sprossen
  • Salat
  • Minze
  • Koriander
  • 50 g Garnelen
  • 50 g Rindfleisch
  • 50 g Tofu (für vegane/vegetarische Sommerrollen)
    Zum Einlegen von Tofu und Rindfleisch:
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl zum anbraten

Anleitung

    Für die Erdnuss Dipsauce:
  1. Erdnussbutter, braunen Zucker, Reisessig, Limettensaft und Fischsauce gut verrühren. Chilischote fein hacken und ebenfalls zur Dipsauce geben. Mit Fischsauce/Sojasauce abschmecken.
    Für den vietnamesischen Dip:
  1. Braunenen Zucker mit Reisessig, Limettensaft und Fischsauce vermischen Knoblauchzehen und Ingwer fein reiben und die Chilischote fein hacken. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.
    Für die Sommerrollen:
  1. Fleisch oder Tofu mindestens eine Stunde vor dem anbraten einlegen. Dafür alle Zutaten für die Marinade vermischen. Fleisch oder Tofu dann in etwas Kokosöl anbraten.
  2. Reisnudeln nach Packungsangaben kochen, die restlichen Zutaten in feine Stifte schneiden und alle Zutaten für die Füllung in kleinen Schälchen bereitstellen.
  3. Reispapier dann nach Packungsangabe einweichen und schon kann es los gehen mit dem Rollen der Sommerrollen!

Die Dipsaucen, das Marinieren von Fleisch und Tofu sowie das Schnippeln der Füllungszutaten lassen sich wunderbar im Voraus erledigen. Das macht Sommerrollen zu perfekten Gericht für ein Abendessen mit Freunden. 

https://heissehimbeeren.com/sommerrollen/

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Spaß beim Sommerrollen rollen. Wenn Du mein Rezept ausprobierst freue ich mich wie immer über einen Kommentar und über ein Foto Deiner Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Kalte Soba Nudeln

Kalte Soba Nudeln mit Dip

Kalte Soba Nudeln, hergestellt aus leckerem Buchweizenmehl, garniert mit aromatischen Noriblättern und einem leckeren Dashi Dip sind eines der Nationalgerichte Japans. Und auch zu Hause im Handumdrehen zubereitet.

Es gibt Gerichte, die bleiben im Kopf. Die beste Pizza zum Beispiel, die der Pizzabäcker neben unserer Ferienwohnung in Süditalien im Holzofen gebacken hat. Mit frischem Mozzarella, der lange Fäden beim Essen zog. Das erste mal Sushi essen mit den Mädels oder das erste Mal ein englisches Frühstück in Großbritannien gehören für mich zum Beispiel dazu. Auf unserer Reise durch Japan gab es auch so ein Gericht. Wie so oft eigentlich ganz einfach und trotzdem besonders. Wegen der Menschen, dem Moment und der großartigen Zubereitungsart, die man so bisher nicht kannte.

Die Rede ist von Kalten Soba Nudeln. Serviert mit einem, ebenfalls kalten, Dip aus aromatischer Dashi Brühe, Sojasauce und Reisessig. Bereits vor unserer Abreise habe ich diese Japanische Spezialität auf unsere “Want to do” Liste für die Reise gepackt. Die Jungs waren also durchaus vorgewarnt, das kann mir keiner Vorwerfen. Als wir dann am ersten Abend in Japan latent übermüdet und hungrig auf der Suche nach einem Abendessen waren und wir an einem Soba Restaurant vorbeigelaufen sind, habe ich meine Chance genutzt und vorgeschlagen, dort essen zu gehen. Im Schaufenster waren, wie so oft in Japan die angebotenen Gerichte – nachgebildet in Plastik und Silikon – zu begutachten. Lecker sah es aus. Und exotisch. Mir entgegen blickten zwei erstaunte Gesichter. Immerhin einer hatte also die Liste gelesen und war nicht ganz von den Socken. Aber, der Hunger war groß und die Motivation weiter nach essbarem zu Suchen im Verhältnis klein. So kam ich zum ersten Soba Nudel Dinner meines Lebens.

Soba Nudeln kannte ich schon vorher. Leckere feine Nudeln sind das, die dem Buchweizen sei Dank, komplett Glutenfrei sind und ein herrlich nussig mildes Aroma haben. Zubereitet habe ich sie bisher gerne als asiatischen Soba Nudelsalat. Auch lecker, aromatisch aber eine ganz andere Richtung als die des original Gerichtes. Serviert werden die Soba Nudeln in Japan nämlich gerne kalt, häufig garniert mit Seetang Streifen und einer würzig-aromatischen Dip Sauce. Auch kalt versteht sich. Die Sauce basiert auf Dashi, der allgegenwärtigen Brühe aus Fisch oder Seetang, die so vielen japanischen Gerichten das typische Aroma verleiht. Sojasauce und Mirin (eine aromatische Würzsauce, basieren auf Reisessig) sorgen für noch mehr Würze. Wasabi und fein geschnittene Frühlingszwiebeln werden als Beilage gereicht. Dashi, Sojasauce und Mirin gibts, genau so wie die Soba Nudeln selbst in jedem Asia-Supermarkt. Auch Noriblätter und Wasabipaste sind dort ohne Probleme zu bekommen. Das Abenteuer lohnt sich auf jeden Fall und ein Einkauf im Asia Supermarkt ist für mich immer wie ein Kurzurlaub vom Alltag. Die Soba Nudeln werden ganz normal in Wasser gekocht. Je nach Nudel dicke brauchen sie etwa 5 Minuten. Nach dem Kochen werden die Soba Nudeln mit reichlich kaltem Wasser ordentlich abgespült. Das wünscht die etwas schleimige Schicht der Nudeln ab, die sich beim Kochen bildet. Das Kochwasser der Soba Nudeln wird übrigens auch recht schleimig. Das ist aber normal und kein Grund zur Sorge, versprochen. Die kalten Nudeln werden mit der Vorbereiteten Dipsauce direkt serviert und verspeist.

Häufig gibt es auch gegrillte Aubergine oder Tempura mit im Soba Menü zu genießen. Auch sehr lecker aber nichts geht über den Star des Gerichtes, die Soba Nudeln mit Dip. Serviert, meist innerhalb von Minuten, So einfach, so unkompliziert und unfassbar lecker. Übrigens, wenn die Nudeln verspeist sind, wird der Dip von einheimischen gerne mit bereitgestelltem heißen Wasser aufgegossen und wie Suppe geschlürft. Schmeckt ausgezeichnet!

Kalte Soba Nudeln mit Dip
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Category: Abendessen, Mittagessen, Nudeln, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Japanisch

Yield: 2 Portionen

Kalte Soba Nudeln

Zutaten

  • 200 g Soba Nudeln
  • 2 Nori Blätter
  • 1 Tütchen Dashi (Fischbasis oder Seetang)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Mirin
  • 1 TL Wasabipaste
  • 1 Frühlingszwiebel

Anleitung

  1. Dashi Granulat mit 300 ml kochendem Wasser aufgießen. Umrühren und zur Seite stellen. Komplett abkühlen lassen.
  2. Wenn die Brühe komplett abgekühlt ist mit Sojasauce und Mirin würzen und abschmecken. Der Dip sollte Würzig und aromatisch sein. Dip bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
  3. Für die Nudeln einen großen Topf Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Noriblätter in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Nudeln dann nach Packungsangabe kochen. Nach dem Kochen sofort abgießen und mit reichlich kaltem Wasser abspülen.
  4. Nudeln auf zwei Teller verteilen. Den Dip in zwei Schüsselchen aufteilen. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln und die hälfte der Wasabipaste in einem weiteren kleinen Schälchen zu Nudeln und Dip reichen.

Tipp: Wasabi im Dip auflösen - Dip nach dem verzehr der Nudeln mit heißen Wasser aufgießen und als Suppe trinken.

https://heissehimbeeren.com/kalte-soba-nudeln-mit-dip/

Wenn Du die kalten Soba Nudeln mit Dip ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Sommersalat mit Halloumi

Sommersalat Bowl mit Halloumi

Sommersalat Bowl mit sommerlichem Pflücksalat, Tomaten, Orzo, Tzatziki und einem leckeren gegrillten Halloumi-Pfirsch Spieß. Super lecker und fertig in 20 Minuten.

Wow, es ist tatsächlich schon wieder Donnerstag. Unglaublich. Gefühlt hat die Woche doch erst begonnen und morgen steht schon wieder das Wochenende vor der Türe. Bei uns steht morgen ein spannender Abend an. Erst gehts auf ein schnelles Abendessen zum Lieblings-Vietnamesen. Danach dann aufs Bon Jovi Konzert. Ich sehe Bon Jovi dann schon das dritte Mal live. Das erste Mal war vor 8 Jahren etwa um dieselbe Zeit. Andy und ich waren gerade frische zusammen und eines der ersten ganz großen Aktivitäten, die wir gemeinsam unternommen haben. Wann immer die Band seitdem in München spielt gehen wir aufs Konzert. Und morgen ist es nach vielen vielen Jahren und unserer Hochzeit endlich wieder so weit. Ich freu mich schon riesig!

Auch das Wochenende wird ereignisreich. Es stehen viele spannende Rezepte für den Blog auf dem Plan. Da braucht es zwischen all den süßen Sachen dann auch gerne mal etwas Herzhaftes. Und das gibt mir die ideale Gelegenheit einer meiner aktuellen Food-Leidenschaften nachzugehen. Seit unserem Kurzurlaub in Griechenland letzten Sommer bin ich quasi süchtig nach Tzatziki – und weil ich auch einen normalen Job habe und nicht ständig wie eine Knoblauchknolle riechen kann – gerne auch mal nur Joghurt mit Gurke. Der perfekte Tzatziki muss vor allem eines sein und das ist cremig. Griechischer Joghurt ist also die beste Wahl für einen leckeren Tzatziki. Die Gurke spielt die zweite große Rolle. Du kannst sie mit einer groben Reibe reiben. Allerdings schneide ich sie lieber mit dem Messer in feine Würfel. So behalten sie mehr Feuchtigkeit und verwässern den Joghurt nicht so sehr.

Den Tzatziki hätten wir also schon mal als Grundlager unserer Sommersalat Bowl. Frischer Pflücksalat und Tomatenspalten bieten die frische Komponente. Außerdem kommt noch Orzo mit in unsere Sommersalat Bowl. Dabei handelt es sich um winzig kleine Nudeln, die aussehen wie Reiskörner. Beheimatet sind diese leckeren Winzlinge auch in Griechenland. Aber auch die Italiener kennen sie. Zu kaufen gibt es sie im Supermarkt. Manchmal auch unter dem Namen Risoni. Gekocht werden sie wie Nudeln in kochendem Salzwasser. Sie schmecken warm, aber auch kalt so wie in diesem Salat einfach nur herrlich.

Fehlt nur noch der Halloumi-Spieß. Halloumi ist Zypriotischer Grillkäse, der beim drauf beißen ein bisschen quietscht. Sehr lecker und übrigens auch zum Grillen eine tolle Alternative für Vegetarier. Kombiniert mit fruchtigen Pfirsichen auf einem Schaschlikspieß schmeckt er gegrillt einfach hervorragend. Olivenöl und Zitronensaft ergeben das Dressing.

Kombiniert in einer großen Schüssel wird daraus die perfekte, leckere Sommersalat Bowl. Unglaublich lecker übrigens eignet sich das Rezept auch hervorragend als Office-Lunch. Einfach in eine Dose packen und mitnehmen. Mittagessen im Handumdrehen. Jetzt gibts aber erst mal das ganze Rezept :)

Sommersalat Bowl mit gegrilltem Halloumi und Pfirsich
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Category: Abendessen, Mittagessen, Nudeln, Salat, Gesund

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Portionen

Sommersalat mit Halloumi

Zutaten

  • 300 g Griechischer Joghurt
  • 200 g Gurke
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 200 g Orzo / Risoni
  • 150 g Pflücksalat
  • 1 große Tomate
  • 200 g Halloumi
  • 4 reife Pfirsiche
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone

Anleitung

  1. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Derweil den Joghurt in einer Schüssel cremig rühren. Gurke waschen und entweder grob raspeln oder mit einem scharfen Messer in kleine Würfel schneiden und zum Joghurt geben. Knoblauchzehe fein reiben und ebenfalls zum Joghurt geben. Mit Salz abschmecken und beiseite stellen.
  2. Orzo nach Packungsangabe im kochenden Wasser garen. Halloumi in Würfel schneiden. Pfirsich halbieren, entsteinen und die Hälften dann in viertel schneiden. Abwechselnd mit dem Halloumi auf einen Schaschlikspieß aufspießen. Halloumi Spieße auf dem Grill oder in einer heißen Grillpfanne für etwa 5 Minuten grillen.
  3. Tomate in Spalten schneiden. Mit Pflücksalat vermischen. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer marnieren.
  4. 2 EL des Tzatziki in eine Servierschüssel oder einen tiefen Teller geben. Ein viertel der Nudeln dazu geben und mit dem marinierten Salat und je einem Halloumi-Spieß anrichten.
https://heissehimbeeren.com/sommersalat-bowl-mit-gegrilltem-halloumi-und-pfirsich/

Wenn Du meine Sommersalat Bowl mit Tzatziki und Halloumi Spieß ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Twitter oder Instagram unter #heissehimbeeren.

Melonen Caprese Salat

Melonen Caprese Salat

Saftige Melonen sind nicht nur der perfekte Sommer-Snack sondern ergeben zusammen mit Mozzarella und Basilikum einen genialen Melonen Caprese Salat. Einfach Mega lecker!

Morgen wird es heiß – das sagt zumindest der Wetterbericht. Ein wunderbares Wochenende liegt vor uns und diese Gelegenheit nutze ich, um das erste richtige Sommerrezept des Jahres zu posten. Die Küche bleibt bei mir im Sommer meistens kalt. Oder es wird gegrillt – häufig mit Gemüse und Grillkäse. Übrigens, gerade experimentiere ich auch mit Pizza vom Grill. Im Juli gibts dann das Rezept dazu :)

Heute habe ich aber erst einmal einen leckeren Salat mit im Gepäck. Das eignet sich zum einen ganz wunderbar als Beilage zum Grillen, als schneller Salat fürs Picknick oder als Lunch fürs Büro. Ich nehme mir generell gerne mal einen leckeren Salat, z.B. mit Quinoa mit ins Büro. Draußen in der Sonne verspeist ist das geradezu perfekt für die Mittagspause. Mit einigen Stücken frisch gebackenem Baguette ist auch der Melonen Caprese Salat ein tolles Mittagessen.

Aber Moment mal, Melone und Mozzarella??? Absolut! Das süße Melone und salzige Käse eine klasse Kombination sind wissen wir ja spätestens seit dem Wassermelonen Feta Salat mit Minze, den es hier auf dem Blog letztes Jahr gab. Die süße der Melone harmoniert wunderbar mit dem salzigen Feta. Die Minze bringt dann eine angenehme Frische mit ins Spiel. Genau so funktioniert es beim Melonen Caprese Salat auch. Weil der Mozzarella milder ist als Feta, braucht es aromatischere Melonen. Deshalb habe ich hier drei verschiedene Melonen verwendet. Die Wassermelone hat eine leichte, frische Note. Die Honigmelone bringt eine angenehme Süße mit uns die Cantaloupe-Melone ist, wenn sie reif ist, eine echte Aromabombe. Das, was man sich geschmacklich unter einer Melone vorstellt liefert die Cantaloupe-Melone, aromatisch und würzig muss sie sein. In Kombination mit dem salzigen Mozzarella und der feinen Note des Basilikum entsteht eine wunderbare Geschmackskombination. Die Blaubeeren im Salat sehen zum einen super aus, passen aber auch aromatisch gut. Beim Essen des Salates ist es außerdem super, gelegentlich auf eine knackige Blaubeere zu beißen. Wenn Du möchtest, kannst Du übrigens auch nur eine der kleineren Melonen verwenden. Wassermelone und eine andere, aromatische Melonensorte sollten es aber schon sein.

Für einen gelungene Salat ist es außerdem wichtig, ein gutes Pesto zu verwenden. Das besteht aus Olivenöl, Basilikum, Parmesan und Pinienkernen. Auch Mandeln sind in Ordnung. Keine Kompromisse solltest Du aber beim Öl und beim Basilikum machen. Günstiges Pesto ist häufig gestreckt und enthält Gott weiß was. In ein richtiges Pesto zu investieren ist immer eine gute Idee. Oder, Du machst es einfach selbst. Wie das geht verrate ich Dir demnächst.

Melonen Caprese Salat
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Prep Time: 10 Minuten

Total Time: 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Portionen

Melonen Caprese Salat

Zutaten

  • 200 g Wassermelone
  • 200 g Honigmelone
  • 200 g Cantaloupe-Melone
  • 100 g Blaubeeren
  • 200 g Mozarella Kugeln
  • 1 EL grünes Pesto
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  1. Melone schälen und in kleine Stücke schneiden oder mit einem Melonen-Ball-Former in kleine Bälle formen. Die Melonenstücke mit Blaubeeren und Mozzarella-Kugeln mischen.
  2. 1 EL grünes Pesto und 2 EL Olivenöl vermischen. Über die Melonen-Blaubeer-Mozarella Mischung geben und gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Wunsch in einer großen Schüssel lassen oder in einzelne Portionsgläser füllen und bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
https://heissehimbeeren.com/melonen-caprese-salat/

Wenn Du den Melonen Caprese Salat ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Falafel

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Falafel sind aus der Küche des Nahen Ostens nicht wegzudenken. Es gibt sie vielerorts und es gibt noch mehr Rezepte dazu. Dieses ist mein Lieblingsrezept, das immer gelingt!

Falafel – seit ich vor einigen Jahren in Israel Urlaub gemacht habe, liebe ich Euch. Heiß und innig. Wie genial lecker so ein Falafel Sandwich oder ein Falafel Wrap sein kann, das wusste ich gar nicht. Hummus, roter Krautsalat, Gurken und Joghurt müssen da rein. Und Tahini. Das schmeckt um Welten geiler als jeder Döner. Du siehst schön, ich könnte mich reinlegen in eine riesige Wanne voll Falafel und mein Dasein darin glücklich zu zufrieden fristen.

Wieder daheim kam jedoch schnell die Ernüchterung. Falafel – und vor allem richtig gute Falafel – sind in Deutschland, jedenfalls in München fast nicht zu bekommen. Ich hab sie alle durchprobierst, Du darfst mir also glauben. Aber, ich bin ja bekanntermaßen eine Küchenfee und deshalb durfte selber gezaubert werden. Beim ersten Versuch mit Kichererbsen aus der Dose hat das auch wunderbar geklappt. Die Falafel sind fluffig locker und richtig schön saftig geworden. Jackpot, ich hab’s geknackt. Das Rezept kann auf dem Blog. Dachte ich … Als ich die Falafel das nächste Mal gebacken habe (selbes Rezept, selbe Zutaten, ich schwöre) sind sie mir im heißen Öl zerfallen. Ausgesprochen unschön kann ich Dir sagen. So ging das dann mal so, mal so. Und so ein Rezept kommt natürlich nicht auf den Blog. Schließlich reicht es ja, wenn ich mich am Herd ärgere. Das musst Du nicht auch noch mitmachen.

Nach langer Recherche und noch längerem Ausprobieren habe ich endlich ein Rezept gefunden, das funktioniert. Ursprünglich stammt das Rezept übrigens vom amerikanischen Bon Appetit Magazin. Deren Social Media Kanäle mag ich wirklich gerne und die Rezepte sind super toll! Und auch das Falafel Rezept ist großartig! Ich habe die Gewürze etwas angepasst und natürlich aus dem amerikanischen Cup System umgerechnet :)

Spontan funktioniert das Rezept leider nicht, die getrockneten Kichererbsen müssen für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie abgegossen und mit den restlichen Zutaten im Food Prozessor oder einem leistungsstarken Mixer klein gehäckselt. Anschließend werden aus der Masse Bällchen geformt, die dann in heißem Öl ausgebacken werden. Wichtig ist hier einerseits, dass die Bällchen richtig schön fest und kompakt sind. Du musst den Teig dafür in der Handfläche richtig drücken, dann erhalten die Bällchen Form und Bindung. Erschrick nicht, wenn der Teig zunächst etwas krümelig und bröselig wirkt. Andererseits ist es super wichtig, dass das Öl richtig heiß ist. Am besten lässt Du es aufheizen und prüfst, dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels, ob das Öl heiß genug ist. Steigen kleine Bläschen vom Holzlöffel auf, wenn Du ihn ins heiße Öl hältst, dann stimmt die Temperatur. Sollte sich Rauch bilden ist das Öl zu heiß. Nimm es dann bitte unbedingt kurz vom der Flamme, bis es aufhört zu rauchen und stell die Temperatur des Herdes runter.

Ansonsten bleibt nur noch das genießen! Am besten servierst Du die Falafel mit Hummus, Tahini, Frischen Joghurt zum Dippen oder packst alles mit frischem Gemüse und Salat in ein Pitabrot oder einen Dürüm Wrap und verspeist die Falafel so. Ich wünsche in jedem Fall einen guten Appetit :)

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 5 Minuten

Total Time: 35 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan

Cuisine: Orientalisch

Falafel

Zutaten

    Für die Falafel:
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frischer Koriander
  • 50 g frische Petersilie
  • 3 EL Kichererbsen Mehl
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 2 Liter Pflanzenöl
    Zum servieren:
  • Gurke
  • Tomate
  • Rotkraut
  • Salat
  • rote Zwiebeln
  • Tahini
  • Hummus
  • Joghurt

Anleitung

  1. Kichererbsen mit 1 Liter Wasser über Nacht in bei Zimmertemperatur einweichen. Die Kichererbsen dann abgießen. Kichererbsen in einen Food Prozessor oder einen leistungsstarken Mixer geben und dort für etwa eine Minute mixen, bis die Mischung etwa die Konsistenz von fein gehackten Nüssen hat. Kichererbsen zurück in die Schüssel geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie und Chili dann in den Food Prozessor geben und ebenfalls fein mixen. Mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten für die Falafel vermischen. Etwas Teig in die Hand nehmen und in der der Faust drucken, bis ein kompaktes Bällchen daraus entsteht. So mit dem ganzen Teig verfahren.
  3. In der Zwischenzeit Öl in einem mittelgroßen Topf erwärmen, bis es etwas 170°C hat. Das Öl ist heiß genug, wenn Du den Stiel eines hölzeren Kochlöffels hinein hältst und vom Stiel kleine Bläschen aufsteigen.
  4. Die Falafel dann unter gelegentlichem drehen in kleinen Portionen für je etwa 5 Minuten frittieren. Auf einem Küchentuch auskühlen und abtropfen lassen.
https://heissehimbeeren.com/falafel-orientalische-kichererbsen-baellchen/

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