Bunter Herbstsalat

Bunt gemischter Herbstsalat in allen wunderbaren Farben des Herbstes. Mit gebackenem Kürbis, Granatapfelkernen, saftigen Äpfeln und allem, was der Herbst zu bieten hat. Mit leckerem Ahornsirup-Senf Dressing.

Die Wiesn ist vorbei und nach wunderbar sonnigen Tagen ist es mittlerweile richtig Herbst geworden. Das Laub wechselt binnen weniger Tage von sommerlich grün zu den herrlichsten Gelb, Orange und Rottönen. Ein zweiter Frühling in dem jedes Blatt zur Blüte wird. Einfach herrlich!

Inspiriert von der aktuellen Farbpracht der Natur wollte ich all für diese Woche ein schnelles, gesundes Gericht kreieren, das der Farbpracht Rechnung trägt.

Entstanden ist ein wunderbarer herbstlich gemischter Salat, der mindestens so lecker ist, wie er aussieht und noch dazu im Handumdrehen fertig ist. Dafür brauchst Du allerhand frisches Gemüse und Salat, dass es im Moment aus heimischem Anbau gibt. Vollgepackt mit Vitaminen und allem, was man gegen all die unschönen Erkältungsviren so braucht, die gerade überall um uns herum schwirren.

Die Grundlage für unseren Salat bildet Radicchio. Der hübsche Lila Salat mit dem wunderbar herben Aroma ist ein echter Salat Klassiker im Winter, der und noch über viele Monate begleiten wird. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn Radicchio wieder Saison hat. Kombiniert mit einem leicht süßen Dressing schmeckt er nämlich unglaublich lecker. Nur zu viel Essig verträgt er meiner Meinung nach nicht. Aber das ist eine andere Geschichte. Außerdem mit von der Partie sind einige Orangenscheiben, Brombeeren und Äpfel. Trauben und Granatapfelkerne komplettieren den herbstlichen Obstgarten. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass der Salat definitiv nichts für Personen ist, die kein Obst im Salat mögen. Ich finde nämlich, es kann fast nicht zu viel Obst im Salat sein.

Fehlt noch die Kirsche auf der Torte, das Tüpfelchen auf dem i, der Star der Show sozusagen. Das ist in diesem Fall gebackener Kürbis. Gebackener Butternuss Kürbis um genau zu sein. Der Kürbis schmeckt warm, serviert auf dem herbstlichen Salat herrlich. Für zwei Personen verwendest Du am besten einen kleinen Butternusskürbis. Der wird zunächst geschält. Das funktioniert am besten mit einem einfachen Sparschäler. Der Kürbis wird dann halbiert und ausgehöhlt. Anschließend drehst Du ihn auf die Schnittseite und schneidest den Kürbis in etwa 2 mm Abständen tief ein. Mit Öl einstreichen und mit Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel würzen. Ab in den Ofen damit. Der Kürbis braucht etwa eine halbe Stunde bis er weich und gar ist. Derweil braucht er keine weitere Betreuung und Du kannst Dich komplett dem Salat widmen. Serviert wird der warme Kürbis dann auf dem Salatbett mit dem leckersten Ahornsirup-Senf Dressing!

Bunter Herbstsalat
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 40 Minuten

Category: Salat, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Bunter Herbstsalat

Zutaten

    Für den gebackenen Kürbis:
  • 1 Butternuss Kürbis
  • Sonnenblumen Öl
  • Cayenne Pfeffer
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
    Für das Dressing
  • 1 TL Dijon Senf
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2 TL Apfelessig
  • 4 TL Sonnenblumen Öl
  • Salz
  • Pfeffer
    Für den Salat:
  • 1 Kopf Radiccio
  • 50 g Trauben
  • 1 Orange
  • Kerne von 1/2 Granatapfel
  • 1 Apfel
  • 50 g Brombeeren

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis schälen, halbieren und aushöhlen. Kürbis auf die Schnittseite legen und alle 2 mm tief einschneiden, aber nicht durchschneiden. Kürbis mit Öl einpinseln. Mit Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer würzen. In einer Auflaufform legen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten mischen und mit einem kleinen Schneebesen emulgieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Salat Radiccio putzen und waschen. Blätter halbieren. Orange schälen und in Scheiben schneiden. Granatapfel entkernen. Apfel, Trauben und Brombeeren waschen. Radiccio mit den restlichen Zutaten mischen und mit dem Dressing vermengen.
  4. Salat auf zwei Teller verteilen und jeweils eine gegarte Kürbishälfte darauf legen. Mit essbaren Blüten garnieren und lauwarm servieren.
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Wenn Du den bunten Herbstsalat ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Orientalische Hähnchenschenkel aus dem Ofen

Würzige Hühnerschenkel aus dem Ofen mit Kichererbsen, Tomate und Zitrone. Das perfekte schnelle Abendessen mit herrlichen, orientalischen Aromen.

Ach, Feiertage sind schon was Schönes. Ein Tag mitten in der Woche einfach so freihaben, das könnte ich wirklich jede Woche machen. Der Rezeptvielfalt hier auf dem Blog würde es sicher guttun! Gerade köcheln, kühlen und brutzeln drei verschiedene Rezepte in meiner Küche und warten darauf, Fototechnisch perfekt in Szene gesetzt zu werden. Die nächsten Wochen werden anstrengend mit vollgepackten Wochenenden. Da ist so ein freier Tag genau das Richtige um einen kleinen Puffer aufzubauen. Und das Eisfach freut sich auch über neues Futter für Tage, an denen zum Kochen irgendwie die Zeit fehlt.

Aber, nicht nur eingefroren Suppen und Currys können echte Lebensretter im Alltag sein. Das Rezept, dass ich heute mit dabei habe fällt auch in genau diese Kategorie. Schnell, unkompliziert und eine echte Aroma Bombe. Die Rede ist von orientalischen Hühnerschenkeln aus dem Ofen. Das Schöne an dem Gericht ist, dass es sowohl ein schnelles, unkompliziertes Abendessen ist, sich aber auch wunderbar zu einem festlicheren Anlass servieren lässt.

Die Hühnerschenkel werden mit Ras el Hanout und Salz eingerieben. Ras el Hanout ist eine orientalische Gewürzmischung, die herrlich aromatisch ist, ein bisschen scharf und gerade im Herbst und Winter zu meinen liebsten Gewürzen gehört. Die genaue Zusammensetzung Unterschiedet sich von Mischung zu Mischung und vermutlich auch von Familie zu Familie. Selbst machen kannst Du die Gewürzmischung auch. Das mache ich gerne, achte, aber darauf das wirklich nur echte Gewürze drin sind. Grundzutaten sind zum Beispiel Muskatnuss, Zimt, Piment, Ingwer und Kardamom. Und das sind nur einige der vielen vielen Gewürze, die in Ras el Hanout zum Einsatz kommen. Diese geballte Gewürzpower sorgt in jedem Fall für ein grandioses Aroma und sorgt dafür, dass wir einen echten Traum aus 1001 Nacht auf den Tisch zaubern.

Gegart werden die Hühnerschenkel übrigens im Ofen auf einem Bett aus Kichererbsen, Tomaten und Paprika. Für das perfekte Aroma fehlt nur noch die Zitrone. Die kommt in viertel geschnitten einfach mit ins Backrohr. Etwas Olivenöl und Salz drüber und ab damit in den Ofen. Was die Salzmenge betrifft, darfst Du übrigens wirklich großzügig sein. Die Kichererbsen und das Gemüse vertragen es und die Sauce wird nur dann aromatisch, wenn Du gut gesalzen hast. Ich habe knapp zwei Teelöffel Salz verwendet und es war gerade richtig. Im Ofen brauchten die Hühnerschenkel etwa 50 Minuten und dabei so gut wie keine Betreuung. Lediglich etwa 15 Minuten gegen Ende der Garzeit pinselst Du etwas Olivenöl auf die Hühnerschenkel, damit die Haut schön knusprig wird. Serviert werden die orientalischen Hühnerschenkel aus dem Ofen am besten mit frischem Sauerteigbrot. Durch die Tomaten, die Zitrone, das Olivenöl und den Bratensaft des Hühnchens entsteht eine herrliche Sauce die am aller Besten schmeckt, wenn Du sie mit Brot auftunkst. Beim Gedanken an die Sauce läuft mir das Wasser im Mund zusammen!

Orientalische Hühnerschenkel aus dem Ofen
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 50 Minuten

Total Time: 1 Stunde

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Orientalisch

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Orientalische Hühnerschenkel aus dem Ofen

Zutaten

  • 2 große oder 3 kleine Hühnerschenkel
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Ras el Hanout
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • 500 g Cherry Tomaten
  • 1 große rote Paprika
  • 1 Zitrone
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Frisches Brot

Anleitung

  1. Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Hühnerkeulen trocken tupfen. Salz und Ras el Hanout vermischen. Die Hühnerschenkel damit einreiben. Bei Zimmertemperatur etwa 10-15 Minuten marinieren lassen.
  2. Derweil eine mittelgroße Auflaufform vorbereiten. Die Form kann, muss aber nicht mit Backpapier ausgelegt werden. Die Kichererbsen abgießen und in die Form fällen. Die Tomaten halbieren und die Paprika putzen und in streifen schneiden. Tomaten und Paprika auf die Kichererbsen legen. Mit etwa 2 EL Olivenöl beträufeln und mit 1 TL Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
  3. Zitrone in spalten schneiden, Knoblauchzehen grob hacken und beides ebenfalls in die Form geben. Dann die Hühnerkeulen darauf legen und alles bei 200 °C Heißluft für etwa 45 Minuten backen. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Hühnerkeulen mit etwas Olivenöl bepinseln.
  4. Mit frischem Sauerteigbrot servieren. Die Sauce am Boden der Auflaufform ist ausgesprochen lecker und lässt sich mit Brot wunderbar auftunken.
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Spaghetti alla Puttanesca

Perfekt al dente gekochte Spaghetti, serviert in einer aromatischen Tomatensauce mit Kapern, Sardelle und Oliven. Das perfekte schnelle Abendessen – zubereitet in 15 Minuten.

Große Pastaliebe ist das Motto der Woche! Denn sind wir mal ehrlich, nach einem verregneten, grauen Arbeitstag gibt es nichts Besseres als ein herzhaftes, warmes Abendessen. Die italienische Küche hat da ja so einiges zu bieten und kann im Endeffekt gleichgesetzt werden mit Soulfood. Ich denke da zum Beispiel an Minestrone, Spaghetti Carbonara und Co. – während aber eine Minestrone zum Beispiel durchaus etwas Zeitaufwendiger in der Zubereitung ist und erst durch langes köcheln auf dem Herd ihr volles Aroma entwickelt gibt es durchaus auch Gerichte, die etwas Feierabend-Tauglicher sind.

Wobei sich Minestrone wunderbar einfrieren lässt und ein echter Lebensretter für Abende mit ganz viel Hunger und noch mehr Ungeduld sind. Ein anderes, schnelles Rezept für ein grandioses Abendessen habe ich heute gekocht. Es gibt Spaghetti alla Puttanesca. Wörtlich übersetzt heißt das in etwa so viel wie Spaghetti nach Hurenart. Woher der Name nun kommt, das weiß keiner so genau. Fakt ist, dass Spaghetti alla Puttanesca ein Hochgenuss sein können. Wenn sie richtig zubereitet sind.

Die Basis bildet eine Tomatensauce. Die ist verfeinert durch Sardellen, Kapern und schwarze Oliven. Bei mir jeweils klassische Zutaten, die sich im Vorratsschrank finden. Die Sardellen werden zunächst gemeinsam mit Knoblauch und Zwiebeln angeschwitzt und zerfallen dabei komplett. In der fertigen Sauce finden sich also keinerlei Sardellen Stückchen mehr. Die Kapern wiederum habe ich ganz gelassen. Solltest du recht große Kapern haben kannst du sie aber gerne auch hacken. Die schwarzen Oliven verwende ich gerne mit Stein. Die sind einfach aromatischer als die entsteinte Variante.

Zubereitet sind die Spaghetti alla Puttanesca übrigens in etwa 15 Minuten. So lange dauert es auch etwa, bis das Nudelwasser kocht und die Spaghetti gekocht sind. Abendessen im Handumdrehen quasi. Übrigens gebe ich gerne einige Chiliflocken mit in die Sauce. Das ist zwar nicht ganz traditionell, ich finde, aber die Sauce verträgt es gut. Parmesan allerdings wird Klassischerweise nicht zu den Spaghetti alla Puttanesca serviert. Die aromatische Sauce, die durch Kapern, Sardellen und Oliven schon ordentlich Salz abbekommt auch ganz herrlich ohne zusätzlichen Parmesan aus.

Ach ja, eins noch. Statt Spaghetti habe ich für das Essen auf den Fotos Bavette verwendet. Die sind etwas dicker als Spaghetti, aber nicht so breit wie Tagliatelle. Ich mag sie sehr, weil sie einen schönen Biss haben und man einfach etwas mehr Nudel auf der Gabel hat. So, genug der langen Reden. Los gehts mit dem Rezept.

Spaghetti alla Puttanesca
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Cook Time: 15 Minuten

Total Time: 15 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Italienisch

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Spaghetti alla Puttanesca

Zutaten

  • 250 g Spaghetti
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 6 Sardellen Filets in Öl
  • 25 g Kapern (abgetropft)
  • 75 g schwarze Oliven
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL guter Rotwein
  • Olivenöl
  • Salz
  • Chilischote

Anleitung

  1. Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen. Knoblauch, Zwiebel und Sardellenfilets fein hacken. In einer Pfanne etwa 2 EL Olivenöl erwärmen. Knoblauch, Zwiebeln und Sardellen darin glasig dünsten bis die Sardellenstückchen komplett zerfallen sind.
  2. Mit Rotwein ablöschen. Die Dosentomaten und einen Schluck Wasser mit in die Pfanne geben. Kapern und Schwarze Oliven hinzufügen. Sauce köcheln lassen. Mit Salz und Chili abschmecken.
  3. Nudeln nach Packungsangabe al dente garen. Abgießen und etwa eine Tasse vom Nudelwasser auffangen. Nudeln mit in die Pfanne geben. Nach Bedarf Nudelwasser für die Konsistenz dazugeben. Wenn die Nudeln gut mit Sauce ummantelt sind direkt heiß und frisch servieren.

Wenn Du es Vegetarisch willst kannst Du die Sardellen auch weglassen. Schmeckt auch so herrlich! 

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Grünes Thai Curry

Grünes Thai Curry

Aromatisch scharfes grünes Curry mit Thai Auberginen, Pilzen und Thai Basilikum. Zubereitet in 20 Minuten. Schmeckt feurig lecker nach Urlaub.

Rot, Gelb, Grün. Das deutsche Ampelsystem ist auch beim Essen vermeintlich eine gute Orientierungshilfe. Vor allem, wenn die Karte ansonsten garnicht bis schlecht übersetzt ist. Tja, denkste kann ich da nur sagen. Als wir vor acht Jahren im ersten gemeinsamen Urlaub auf Phuket frohen Mutes das erste Thaicurry bestellten dachten wir “ach komm, das Grüne hört sich harmlos an.” Falsch gedacht. Was den Schärfegrad der Curry betrifft, ist es in Thailand, nämlich eher so: Grün – richtig mega scharf Rot – immer noch richtig scharf Gelb – für deutsche Gaumen immer noch scharf aber im Vergleich recht mild. Das mildeste Curry ist in der Regel übrigens Massaman Curry. Mit Erdnüssen, Zwiebel und Kartoffeln der Hit! 

Ich esse gerne scharf, insofern stellte das grüne Curry kein größeres Problem dar. Und das ist auch gut so. Ein grünes Thai Curry gehört nämlich mit zum leckersten, was die Thailändische Küche zu bieten hat. Klassische Zutaten sind neben Fleisch oder Garnelen immer auch Thailändische Auberginen. Die gibts in den verschiedensten Varianten im gut sortierten Asiashop zu kaufen und sie schmecken großartig! Eine weitere wichtige Komponente ist Thai Basilikum. Der ist mit der italienischen Gesellen zwar eng verwandelt, geht geschmacklich aber in eine intensivere Richtung und ist recht Anislastig. Zum Thaicurry passt das ganz wunderbar. Übrigens ist Thaibasilikum auch super lecker in verschiedensten asiatischen Salaten und Suppen! In meine Express Pho spielt er zum Beispiel eine wichtige Rolle!

Neben verschiedenen Auberginen kommen auch Pilze mit in das Curry. Hier hast Du die Qual der Wahl. Ich habe mich für niedliche kleine Pilze aus dem Asiashop entschieden. Auch Champignons sind sehr lecker! Verwende einfach, was Dir schmeckt oder was am besten Verfügbar ist. Kommen wir nun nur absoluten Basis des Currys – der Currypaste. Die könntest Du zum einen selbst herstellen. Das braucht aber Zeit, ein bisschen Arbeit und recht viele Zutaten. Nach einem langen Arbeitstag also für mich nicht sehr realistisch. Wie schön, dass es die Thaicurry Pasten schon fertig zu kaufen gibt. Meist von unterschiedlichsten Herstellern und in super Qualität. Ich achte darauf, dass nur Kräuter in der Paste enthalten sind und keine Geschmacksverstärker. Welche der Pasten im Sortiment Dir am besten schmeckt, das findest Du nur über ausprobieren heraus. Und keine Angst – die Pasten, die in Deutschland Angeboten werden sind vom Schärfegrad meist unseren Gewohnheiten angepasst. Die Currys werden zwar immer noch scharf aber nicht mehr so feurig, dass es einem den Schweiß auf die Stirn treibt!

Kokosmilch ist hier wie so oft auf die Basis der Soße. Serviert mit frisch gekochtem Jasminreis ist im Handumdrehen ein großartiges Abendessen gezaubert!

Grünes Thai Curry
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 15 Minuten

Total Time: 20 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 4 Personen

Serving Size: 4 Portionen

Grünes Thai Curry

Zutaten

  • 150 g Jasminreis
  • 2 TL Kokosöl
  • 3-4 EL Grüne Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 5 Kaffir Limettenblätter
  • 100 ml Fischsauce
  • 1 TL brauner Zucker
  • 200 g Thailändische Auberginen (verschiedene Sorten)
  • 300 g gemischtes grünes Gemüse (Pak Choi, Zuckerschoten, Pilze) alternativ Tofu
  • 200 ml Wasser
  • 1 Hand voll Thai Basilikum

Anleitung

  1. Reis nach Packungsangabe kochen.
  2. Derweil Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Dann mit der hälfte der Kokosmilch ablöschen. Für zwei Minuten köcheln lassen.
  3. Die Kaffir Limettenblätter dazu eben. Fischsaue und Zucker dazu geben. Die restliche Kokosmilch dazu geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Derweil das Gemüse und die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Eine Minute vor dem Servieren das Gemüse mit in die Sauce geben. Kurz mit kochen lassen. Mit Thai Basilikum garnieren und mit dem fertig gegarten Reis direkt, heiß servieren.
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Lachs aus der Pfanne

15 Minuten Lachsfilet Rezept

Gebratenes Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo, Gurke, Feta und Minze. Das Ideale schnelle Abendessen für das Du nur eine Pfanne und 15 Minuten benötigst.

Die langsamen, gemütlichen Sommerwochen sind vorbei. Endgültig. Am Dienstag hat auch in den letzten Bundesländern die Schule wieder begonnen und das heißt auch für alle Nicht-Schüler wieder Umstellen. Auf dem Weg ins Büro sind Straße, Bahn und Bus wieder voll. Im Betrieb arbeitet alles auf den Jahresendspurt hin. Abends aus dem Sofa kuscheln wir uns wieder in die Wolldecke statt Salat darf guten Gewissens wieder was Warmes auf den Tisch. Ich muss ja sagen, ich mag die wuselige Geschäftigkeit im Frühherbst und habe auch nichts gegen gemütliche Abende auf dem Sofa einzuwenden. Außerdem kuschelt auch die Hundemaus bei kühleren Temperaturen wesentlich lieber.

Kalt und grau genug für deftige Eintöpfe ist es aber auch noch nicht. Ein Rest vom Sommer darf sich also auch in der Küche finden. Genau mit dieser Idee im Kopf ist das heutige Gericht entstanden. Knusprig gebratenes Lachsfilet aus der Pfanne auf einem Bett aus Orzo serviert mit knackiger Gurke, salzigen Feta und frischer Minze. Ein absolutes Gedicht! Und mal abgesehen vom großartigen Essen ist die Zubereitung ein Kinderspiel. Es wird nur eine einzige Pfanne dreckig! In der wird zunächst das Lachsfilet kurz aber scharf angebraten, sodass er ordentlich Farbe bekommen. Nach ein paar Minuten auf jeder Seite darf er auch schon wieder raus aus der Pfanne. Rein kommt jetzt die fein gewürfelte Schalotte und die Knoblauchzehe. Ebenso wie Orzo. Orzo, auch Risoni genannt sind winzig kleine Nudeln die aussehen wie Reiskörner. Man findet sie in der italienischen Küche, aber auch in der griechischen und türkischen Küche haben sie einen festen Platz. Und, ich liebe sie heiß und innig!

Die Orzo werden zunächst kurz mit angebraten und dann mit Wasser aufgegossen. Gemüsebrühe dazu, kurz umrühren und Deckel drauf. Je nach Packungsangabe dürfen die Orzo erst mal kochen. Sie saugen das Wasser und das Aroma der Gemüsebrühe auf und schmecken später unglaublich lecker! Kurz vor Ende der angegebenen Kochzeit schmeckst Du einmal mit Salz und Pfeffer ab. Dann darf der Fisch wieder dazu und im heißen Dampf der Mini Nudeln noch etwas nachziehen. Ganz wichtig: Deckel drauf – sonst wird das mit dem Dampf nichts!

Zum Servieren gibst Du einfach die gehackte Gurke, etwas zerbröselten Feta und fein gehackte Minze dazu. Ich stehe ja bekanntermaßen auf pikantes essen und habe deshalb noch ein paar Chiliringe mit dazu gegeben. Außerdem peppt es das Gericht farblich so schön auf. Etwas Zitronensaft und Olivenöl darüber träufeln und fertig ist das leckerste Lachsfilet Rezept aus der Pfanne. Und das alles in gut 15 Minuten und mit nur einer dreckigen Pfanne. Was will der Mensch mehr?

15 Minuten Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 15 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen, Fisch und Meeresfrüchte

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Lachs aus der Pfanne

Zutaten

  • 250 g Lachsfilet (Mit oder ohne Haut)
  • 250 g Ozro
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Salatgurke
  • 1 Hand voll Minze
  • ½ Feta
  • ½ Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilischote (nach Wunsch)

Anleitung

  1. Lachs in zwei Stücke schneiden. Mit dem Saft einer viertelten Zitrone und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. ½ TL Salz dazu geben sowie etwas frisch gemahlenen Pfeffer. Kurz stehen lassen und derweil in einer Pfanne 1 EL Speiseöl (Sonnenblume oder Raps) erhitzen. Den Lachs in die heiße Pfanne geben und je nach Dicke und größe der Stücke etwa 2 Minuten pro Seite anbraten bis er eine schöne Goldbraune Farbe hat. Lachs dann aus der Pfanne nehmen. Zudecken und ruhen lassen.
  2. Während der Lachs Brät Schalotte und Knoblauch fein hacken. Wenn der Lachs aus der PFanne ist 1 TL Olivenöl in die Pfanne geben. Schalotten- und Knoblauchwürfel dazugeben und kurz anfragen. Orzo mit in die Pfanne geben und ebenfalls etwa 30 Sekunden anbraten. Dann mit Wasser ablöschen. Gemüsebrühe dazu geben. Bei geschlossenem Deckel 7-10 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit hängt davon ab wie lange die Orzo laut Packungsangabe kochen sollen. Kochzeit mit geschlossenem Deckel = Kochzeit auf Packung - 3 Minuten.
  3. Orzo nach der Kochzeit mit geschlossenem Deckel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch dazugeben und nochmal bei geschlossenem Deckel 3 Minuten köcheln lassen.
  4. Salatgurke in viertel Scheiben schneiden. Feta grob zerbröseln. Minze fein hacken. Fisch und Orzo nach dem kochen damit anrichten und servieren. Nach Wunsch mit Zitronensaft und Olivenöl verfeinern.
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