Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Falafel sind aus der Küche des Nahen Ostens nicht wegzudenken. Es gibt sie vielerorts und es gibt noch mehr Rezepte dazu. Dieses ist mein Lieblingsrezept, das immer gelingt!

Falafel – seit ich vor einigen Jahren in Israel Urlaub gemacht habe, liebe ich Euch. Heiß und innig. Wie genial lecker so ein Falafel Sandwich oder ein Falafel Wrap sein kann, das wusste ich gar nicht. Hummus, roter Krautsalat, Gurken und Joghurt müssen da rein. Und Tahini. Das schmeckt um Welten geiler als jeder Döner. Du siehst schön, ich könnte mich reinlegen in eine riesige Wanne voll Falafel und mein Dasein darin glücklich zu zufrieden fristen.

Wieder daheim kam jedoch schnell die Ernüchterung. Falafel – und vor allem richtig gute Falafel – sind in Deutschland, jedenfalls in München fast nicht zu bekommen. Ich hab sie alle durchprobierst, Du darfst mir also glauben. Aber, ich bin ja bekanntermaßen eine Küchenfee und deshalb durfte selber gezaubert werden. Beim ersten Versuch mit Kichererbsen aus der Dose hat das auch wunderbar geklappt. Die Falafel sind fluffig locker und richtig schön saftig geworden. Jackpot, ich hab’s geknackt. Das Rezept kann auf dem Blog. Dachte ich … Als ich die Falafel das nächste Mal gebacken habe (selbes Rezept, selbe Zutaten, ich schwöre) sind sie mir im heißen Öl zerfallen. Ausgesprochen unschön kann ich Dir sagen. So ging das dann mal so, mal so. Und so ein Rezept kommt natürlich nicht auf den Blog. Schließlich reicht es ja, wenn ich mich am Herd ärgere. Das musst Du nicht auch noch mitmachen.

Nach langer Recherche und noch längerem Ausprobieren habe ich endlich ein Rezept gefunden, das funktioniert. Ursprünglich stammt das Rezept übrigens vom amerikanischen Bon Appetit Magazin. Deren Social Media Kanäle mag ich wirklich gerne und die Rezepte sind super toll! Und auch das Falafel Rezept ist großartig! Ich habe die Gewürze etwas angepasst und natürlich aus dem amerikanischen Cup System umgerechnet :)

Spontan funktioniert das Rezept leider nicht, die getrockneten Kichererbsen müssen für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie abgegossen und mit den restlichen Zutaten im Food Prozessor oder einem leistungsstarken Mixer klein gehäckselt. Anschließend werden aus der Masse Bällchen geformt, die dann in heißem Öl ausgebacken werden. Wichtig ist hier einerseits, dass die Bällchen richtig schön fest und kompakt sind. Du musst den Teig dafür in der Handfläche richtig drücken, dann erhalten die Bällchen Form und Bindung. Erschrick nicht, wenn der Teig zunächst etwas krümelig und bröselig wirkt. Andererseits ist es super wichtig, dass das Öl richtig heiß ist. Am besten lässt Du es aufheizen und prüfst, dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels, ob das Öl heiß genug ist. Steigen kleine Bläschen vom Holzlöffel auf, wenn Du ihn ins heiße Öl hältst, dann stimmt die Temperatur. Sollte sich Rauch bilden ist das Öl zu heiß. Nimm es dann bitte unbedingt kurz vom der Flamme, bis es aufhört zu rauchen und stell die Temperatur des Herdes runter.

Ansonsten bleibt nur noch das genießen! Am besten servierst Du die Falafel mit Hummus, Tahini, Frischen Joghurt zum Dippen oder packst alles mit frischem Gemüse und Salat in ein Pitabrot oder einen Dürüm Wrap und verspeist die Falafel so. Ich wünsche in jedem Fall einen guten Appetit :)

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan

Cuisine: Orientalisch

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Zutaten

    Für die Falafel:
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frischer Koriander
  • 50 g frische Petersilie
  • 3 EL Kichererbsen Mehl
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 2 Liter Pflanzenöl
    Zum servieren:
  • Gurke
  • Tomate
  • Rotkraut
  • Salat
  • rote Zwiebeln
  • Tahini
  • Hummus
  • Joghurt

Zubereitung

  1. Kichererbsen mit 1 Liter Wasser über Nacht in bei Zimmertemperatur einweichen. Die Kichererbsen dann abgießen. Kichererbsen in einen Food Prozessor oder einen leistungsstarken Mixer geben und dort für etwa eine Minute mixen, bis die Mischung etwa die Konsistenz von fein gehackten Nüssen hat. Kichererbsen zurück in die Schüssel geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie und Chili dann in den Food Prozessor geben und ebenfalls fein mixen. Mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten für die Falafel vermischen. Etwas Teig in die Hand nehmen und in der der Faust drucken, bis ein kompaktes Bällchen daraus entsteht. So mit dem ganzen Teig verfahren.
  3. In der Zwischenzeit Öl in einem mittelgroßen Topf erwärmen, bis es etwas 170°C hat. Das Öl ist heiß genug, wenn Du den Stiel eines hölzeren Kochlöffels hinein hältst und vom Stiel kleine Bläschen aufsteigen.
  4. Die Falafel dann unter gelegentlichem drehen in kleinen Portionen für je etwa 5 Minuten frittieren. Auf einem Küchentuch auskühlen und abtropfen lassen.
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Lauwarmer Linsensalat

Würzig leckere Belugalinsen treffen auf gebratene Rote Beete, Ziegenkäse, Feldsalat und Minze. Fertig ist der leckere Frühlingssalat, der kalt den perfekten Office Lunch ergibt.

Endlich wieder ein Donnerstagsbeitrag! Es fühlt sich nach einer Ewigkeit an, dass es hier auf dem Blog ein herzhaftes Rezept gab. Zuletzt war es Pasta mit Rosenkohl. Sehr lecker aber definitiv ein Winteressen. Während ich meine Bronchitis auskuriert habe, ist nicht nur auf dem Kalender sondern auch in der Natur, Frühling geworden. Vor ungefähr vier Wochen habe ich mich riesig über die ersten Schneeglöckchen gefreut und mittlerweile gibt es jeden Tag neue Frühjahrsboten zu begrüßen. Ich sag es jetzt ganz offiziell: Der Winter ist vorbei. Mal sehen, ob das Wetter das in den nächsten Wochen auch so sieht.

Auf dem Teller ist es aber definitiv zu sehen. Beim Einkäufen auf dem Markt gibt es endlich wieder mehr als diverse Kohlsorten. Die letzten Wintersalate und rote Beete werden verkauft und wir alle freuen uns auf frisches Obst und Gemüse aus heimischen Gefilden. Einen letzten winterlichen Salat habe ich heute aber nochmal dabei. Der lauwarme Linsensalat ist orientalisch angehaucht mit Ras el Hanout. Das ist eine Gewürzmischung die Ursprünglich aus dem arabischen bzw. Nordafrikanischen Kulturraum stammt und vielen Gerichten dort das typische Aroma gibt. Gerne wird Ras el Hanout zum würzen von Fleisch verwendet, ich habe es heute für die Linsen hergenommen und bin ehrlich gesagt schwer begeistert. Die genaue Zusammensetzung der Gewürzmischung variiert von Hersteller zu Hersteller bzw. Von Händler zu Händler. Einige Bestandteile sind Kreuzkümmel, Koriandersaat, Kardamom und Ingwer um nur einige Bestandteile zu nennen. Das würzig, warme Aroma, das die Linsen durch das Gewürz mit in den Salat bringen ist aber einfach nur herrlich.

Die schwarzen Belugalinsen habe ich mit Feldsalat und Mangoldsprossen kombiniert. Die dritte wichtige Komponente sind gegrillte rote Beete. Dafür habe ich einfach einige kleine Rote Beete Knollen in viertel geschnitten und in etwas Sonnenblumenöl mit Salz angebraten, bis sie Farbe angenommen hatten und etwas weicher geworden sind. Zeitlich geht sich das braten der roten Beete sehr gut mit dem Kochen der Linsen aus. Die brauchen nämlich in etwa 30 Minuten Garzeit. Die roten Beete habe ich etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze gebraten. In der verbleibenden Kochzeit der Linsen war ausreichen Zeit, die Salate zu waschen, das Dressing vorzubereiten und die Minze abzuzupfen.

Was das Dressing betrifft habe ich mich für eine Limetten Vinaigrette entschieden. Die besteht aus Olivenöl, Limettensaft, Limettenabrieb, Salz, Pfeffer und etwas Honig. Ein kleiner Schuss alter Balsamico (alternativ eignet sich auch Balsamico-Creme) rundet das Dressing ab und passt ganz perfekt zu Roter Beete und Ziegenkäse. Lauwarm serviert ist der Salat ein Gedicht. Ich habe jedoch gleich ein bisschen mehr zubereitet und Andy und mir einen wunderbaren Office Lunch zusammengepackt. Einfach alle Komponenten für den Salat ab in eine Dose, Dressing separat dazu und ab in den Kühlschrank. Meal Prep ist schon eine feine Sache.

Lauwarmer Linsensalat
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Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Salat

Cuisine: Orientalisch

Menge: 2 Portionen

Lauwarmer Linsensalat

Zutaten

  • 100 g Beluga Linsen
  • 300 ml Wasser
  • 6 kleine Rote Beete
  • 100 g Feldsalat
  • 100 g kleine Mangoldblätter
  • 20 g frische Minze
  • 50 g Ziegenkäse
  • 1 TL Ras el Hanout
  • Olivenöl
  • 1 Limette (Abrieb und Saft)
  • Alter Balsamicoessig (alternativ Balsamicocreme)
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Linsen mit der dreifachen Menge Wasser (300 ml) in einen kleinen Topf geben. Zum kochen bringen und bei kleiner Hitze für 30 Minuten kochen.
  2. In der Zwischenzeit rote Beete vierteln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Rote Beete darin anbraten. 1 Prise Salz dazu geben. Salat und Mangold putzen, waschen und gut abtropfen lassen oder schleudern.
  3. Für das Dressing Limettenschale abreiben. Mit etwa 3 EL Olivenöl, Honig, dem Limettensaft sowie Salz und Pfeffer vermischen. 1 TL Balsamicoessig dazu eben und unterrühren.
  4. Die gekochten Linsen mit Ras el Hanout würzen und mit Salz abschmecken. Salat mit Dressing anmachen und auf zwei Tellern verteilen. Linsen und Rote Beete dazu geben. Ziegenkäse darüber zerbröseln und Minzblätter dazu geben.
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Filo Torte

Knuspriger Filo Teig, gefüllt mit Zimtbutter, gebacken in einer leckeren Vanillecreme – schmeckt am besten warm mit einer Kugel Vanilleeis und ist eine geniale Torte, wenn es schnell gehen muss.

Sonntag, letzter Urlaubstag und einer der gemütlichsten Tage die wir in den letzten Wochen hatten, steht heute auf dem Plan. Morgen gehts dann für mich wieder zurück ins Büro und eine arbeitsreiche Woche liegt vor mir. Aber daran mag ich gerade gar nicht denken. Es ist nämlich viel zu gemütlich noch ein bisschen hier auf dem Sofa zu liegen und das Winterwunderland vor dem Fenster zu genießen. Die Hundemaus liebt den Schnee übrigens heiß in innig. Tatsächlich hab ich sie selten so durch die Gegen toben gesehen. Es wird sie freuen, dass das Winterwetter noch eine Zeit lang anhalten wird.

Umso mehr Zeit hat man jedoch, in der warmen Wohnung ausgiebig zu kochen und zu backen. Deswegen gibts heute auch nach der süßen Rezept-Pause endlich mal wieder ein süßes Rezept von mir. Drinks und Jahresrückblicke sind ja recht und schön, jetzt ist es aber wieder Zeit für Rezepte. Besonders schön am Rezept von heute ist, dass Du keinen Teig vorbereiten musst. Alles was Du brauchst, ist eine Schüssel, eine Backform und einen Küchenpinsel. Ein Schneebesen wäre auch nicht schlecht, es geht aber auch ohne.

Die Grundzutat für unser Törtchen ist Filoteig. Den gibt es tiefgefroren in den meisten Supermärkten, definitiv aber in jedem gut sortierten türkischen/orientalischen Lebensmittelgeschäft. Filoteig wird in der orientalischen Küche gerne verwendet um diverse Backwerke wie Baklava und Burek zu backen. Ich verwende für die Torte viereckige Filo Teigplatten. In meiner Packung befanden sich 6 Teigplatten mit etwa 25×40 cm Größe.

Jede Teigplatte habe ich zunächst mit weicher Butter bestrichen und mit etwas Zimtzucker bestreut. Anschließend werden die Teigplatten zu einer Rolle aufgerollt und anschließend von einem Ende her zu einer Schnecke aufgerollt. Die Schnecken kommen dann in eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser. Eine Schnecke findet in der Mitte Platz, die anderen darum herum. Dann gehts auch schon das erste Mal ab in den Ofen. Bei 170 °C wird die Filo Torte zunächst 15 Minuten gebacken. Anschließend wird die Vanillecreme aufgegossen. Die besteht aus Milch, Mascarpone Eiern, etwas Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt.

Besonders wichtig ist, dass Du die Backform vor dem Backen gut abdichtest. Das funktioniert am besten in einer Backform mit Hebeboden, die Du zusätzlich in mehrere Lagen Alufolie einwickelst. Springformen eignen sich leider nur bedingt gut, da sie am Verschluss leicht auslaufen können. Weitere 25 Minuten im Ofen lassen die Vanillecreme fest werden. Warm serviert mit etwas Vanilleeis ist die Filo Torte ein Gedicht.

Filo Torte
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Menge: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Filo Torte

Zutaten

  • 400 g Filoteig (aka Yufkateig oder Strudelteig)
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter einstreichen und die Backform mit 2-3 schichten Alufolie abdichten. Am Besten eignen sich Backformen mit Hebeboden.
  2. Filoteig jeweils mit Butter einstreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Teigplatten aufrollen und die Rolle dann zu einer Schnecke rollen. Die Schnecken in die Backform geben. Die Torte nun das erste mal für 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen.
  3. Alle restlichen Zutaten für die Vanillecreme vermischen. Auf den vorgebackenen Filoteig gießen und für etwa 25 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen bis die Torte golden braun ist.
  4. Torte etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm mit einer Kugel Eis (Vanille) servieren.
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Bananenbrot

Saftiger Bananenkuchen mit Tahini, Walnüssen und Schokolade – ein bisschen Zimt dazu und schon ist der ultimative Feel Good Kuchen perfekt!

Na, hattest Du ein schönes Wochenende? Meins war aufregend, unentspannt und wunderschön :) Meine Eltern hatten Besuch und wir waren alle gemeinsam auf der Wiesn zum Einzug der Festwirte und haben hinterher einen wunderbaren Sonnentag im Biergarten verbracht. Sonnenbrand auf dem Näschen inklusive. Andy war für Achterbahn fahren mit dem Sohnemann des Besuchs zuständig. Das vertrage ich nämlich beim besten Willen nicht. Dementsprechend wenig Freude hab ich übrigens auch an einem Besuch im Vergnügungspark … sofern es dort nichts Fantastisches zu essen gibt. Dementsprechend hab ich mich gestern einmal durchs Sortiment gefuttert. Essen auf der Wiesn ist wirklich großartig!

Am liebsten ist mir der jährliche Wiesn Irrsinn übrigens am frühen Abend zum Abendessen. Ein bisschen über den Volksfestplatz schlendern, den Leuten zuschauen und dabei was essen. Ein perfekter Abend für mich. Ja, ich weiß das ist ein bisschen seltsam ;-)

Bevor die nächste Woche losgeht, heißt es heute nochmal Kraft tanken. Ich bin mehr oder weniger die ganze Woche beruflich unterwegs. Das wird richtig richtig anstrengend … Los gehts morgen in aller Herrgottsfrühe um 7:30 nach Stuttgart. Einen Beitrag am Donnerstag gibt’s trotzdem. Ich kann Dich schließlich nicht zwei Wochen in Folge im Stich lassen. Aber ehrlich gesagt bin ich jetzt schon froh, wenn wir nächste Woche Freitag haben und diese Crazy Woche vorbei ist … Mein großes Ziel heute Abend ist also, noch ein bisschen Kraft zu tanken. Und das geht am besten mit einer großen heißen Schokolade und einem saftigen Stück Bananenbrot!

Das ich gerne mit Banane backe, ist wirklich nichts Neues. Egal ob Eistorte, Cupcakes oder Bananenbrot, ich liebe Kuchen und Co mit Banane. Obwohl mein klassisches Bananenbrot wirklich sehr sehr lecker ist, experimentiere ich gerne mit neuen Kombinationen. Genau so eine neue Kombination gibt’s heute für Dich. Seit unserem Urlaub in Israel letztes Jahr bin ich ganz verrückt nach Tahini. Die Sesampaste schmeckt nicht nur lecker in Hummus oder als Salatdressing (Mehr dazu gibt’s in ein paar Wochen), sondern macht sich auch um Kuchen wunderbar. Das nussige Aroma und die Konsistenz sind einfach unschlagbar. Außerdem ist Tahini in Kuchen eine echte Wunderwaffe. Sie ersetzt nämlich einen Teil des Mehls und macht den Bananenkuchen einfach unschlagbar lecker.

Zusätzlich zur Tahini kommen noch Walnüsse und dunkle Schokolade zum Einsatz. Perfekt wird das Bananenbrot dann durch eine Prise Zimt und etwas Salz. Und die Bananen dürfen natürlich nicht fehlen! Je reifer, desto besser! Für den Extra Bananenkick brauchst Du drei Bananen. Zwei davon kommen zermatscht in den Teig und eine wird der länge nach halbiert, vor dem Backen auf den Kuchen gelegt.

Das fertige Bananenbrot lässt sich übrigens super einfrieren und bleibt auch so bis zu vier Tage frisch und saftig. Ein absoluter Traum eben!

Bananenbrot
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Menge: 16 Stücke

Bananenbrot

Zutaten

  • 3 große reife Bananen
  • 150 g zartbitter Kuvertüre
  • 75 g Walnüsse
  • 2 Eier
  • 100 g Tahini
  • 150 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 EL Sesam
  • 1 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Natron
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer halben Vanilleschote

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Unter- und Oberhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. 2 Bananen schälen und mit eine Gabel fein zerdrücken. Dunkle Kuvertüre und die Walnüsse auf einem Brettchen grob hacken und zur Seite stellen.
  3. Die weiche Butter mit dem brauen Zucker circa 2 Minuten lang mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nacheinander die Eier und die Tahini dazu geben und nochmal 1-2 Minuten miteinander aufschlagen. Die restlichen Zutaten untermischen und nochmal für höchstens eine Minute zu eine glatten Teig verrühren. Die übrige Banane der länge nach halbieren und auf das Bananenbrot legen.
  4. Banana Bread bei 170 °C für 45-50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob der Kuchen gar ist und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren mit etwas Sesam bestreuen.
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Sommerlicher Salat mit Mango und Kichererbsen

An heißen Sommertagen gibt es nichts Leckeres als einen frischen, sommerlichen Salat. Dieser hier enthält Baby Spinat, Blaubeeren, Mango, gebratene Kichererbsen und Feta. Mit einem leckeren Dressing auf Zitronensaft und Olivenöl ist dieser Salat eine echte Vitaminbombe und einfach nur unglaublich lecker.

Sommerlicher Salat

Happy Sommeranfang :) heute ist der längste Tag des Jahres, vielerorts gibt es Sonnwendfeuer und bei uns wird Geburtstag gefeiert. Ich werde heute 26 und freue mich schon riesig auf einen tollen Abend mit Freunden und Familie. Gerade steht ein großer Topf Bolognese Sauce auf dem Herd und köchelt vor sich hin. Fürs Abendessen ist also schon mal gesorgt :)

Sommerlicher Salat

Geburtstagskuchen gab es vorhin von meiner Mama. Meine heiß geliebte Quark Sahne Torte. Sooo lecker! Am Geburtstag darf man sich ruhig man bebacken lassen, finde ich :) eigentlich ist für mich seit heute Mittag auch schon Wochenende. Für mich steht ab morgen nämlich ein vollgepacktes Koch- und Back Wochenende an. Bestimmt ist auch wieder der ein oder andere Salat dabei.

Sommerlicher Salat

Ich bin ein absoluter Salat Fan. Und zwar nicht, weil man Grünzeug essen soll (soll man zwar, aber es muss ja deswegen nicht langweilig sein), sondern weil Salat wirklich absolut lecker sein kann, wenn man es richtig macht. Ich esse also Salat nie, weil ich muss oder soll, sondern einfach, weil ich Appetit darauf habe und mir der Sinn danach steht. Salat ist bei mir einfach nie langweilig, sondern immer mega lecker und spannend.

Sommerlicher Salat

Deswegen gibt’s heute ein tolles Salat-Rezept für Dich. Mit Wildkräutern, Babyspinat, gebratenen Kichererbsen, Mango, Heidelbeeren, Feta und ein paar Oliven. Die Oliven kannst Du auch jederzeit weglassen, wenn Du keine magst. Mit einem leckeren Dressing aus Zitronensaft und Oliven ist der Salat unglaublich lecker und der perfekte sommerliche Salat. Egal ob als Beilage zum Grillen oder auch als Hauptgericht zum Mittagessen im Büro oder ein leichtes Abendessen.

Sommerlicher Salat

Das Beste an unserem heutigen Salat ist übrigens, dass er in unter 10 Minuten zubereitet ist und sich super vorbereiten lässt. Die Kichererbsen werden kurz in der Pfanne mit etwas Knoblauch, etwas Chili, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Koriander Samen gebraten. In der Zwischenzeit kannst Du die Mango schälen und würfeln. In einer Schüssel mischst Du dann die Wildkräuter und den Babyspinat. Darauf kommen die Mangowürfel, einige Blaubeeren und die gebratenen Kichererbsen. Etwas Feta und die Oliven drüber und mit dem leckeren Dressing übergießen. Fertig ist der perfekte sommerliche Salat.

Sommerlicher Salat

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest gibst Du auch einfach alle Zutaten außer dem Dressing in eine Schüssel. Das Dressing transportierst Du am besten Separat und gibst es erst kurz vor dem Verzehr auf den Salat. Dadurch bleibt alles schön frisch und knackig.

Orientalisch-Sommerlicher Salat mit Blaubeeren, Mango und gebratenen Kichererbsen
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 10 Minuten

Menge: 2 Portionen

Orientalisch-Sommerlicher Salat mit Blaubeeren, Mango und gebratenen Kichererbsen

Zutaten

    Für die Kichererbsen:
  • 150 g Kichererbsen, gekocht aus der Dose oder dem Glas
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 mittelscharfe Chili
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 TL gemahlene Koriandersamen
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
    Für den Salat:
  • 100 g gemischter Wildkräuter Salat oder Pflücksalat
  • 50 g Babyspinat
  • 1 Mango
  • 100 g Blaubeeren
  • 150 g Fetakäse
  • 10 Oliven
    Für das Dressing:
  • 75 ml gutes Olivenöl
  • 25 ml Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kichererbsen abgießen und in einer kleinen Pfanne das Öl erhitzen. Die Knoblauchzehen vierteln und die Chili in Ringe schneiden. Knoblauch, Chili und die übrigen Gewürze zusammen mit den Kichererbsen in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze kurz anrösten.
  2. In der Zwischenzeit die Mango schälen, vom Kern lösen und in Würfel schneiden. Den Salat waschen und trocknen. In eine Schüssel geben. Mangowürfel, Blaubeeren und Oliven dazu geben. Dann die gerösteten Kichererbsen darüber verteilen. Vorher kann der Knoblauch wieder entfernt werden.
  3. Dann den Fetakäse zwischen den Fingern zerbröseln und ebenfalls auf dem Salat verteilen.
  4. Olivenöl, Zitronensaft und Salz und Pfeffer vermischen und über den Salat geben und direkt servieren.

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest, das Dressing einfach separat lagern und erst Kurz vor dem Servieren über den Salat geben. Den Salat ansonsten bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

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Sommerlicher Salat

Wenn Du meinen orientalisch-sommerlichen Salat ausprobierst, freue ich mich riesig über Dein Feedback in den Kommentaren und ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Sommerlicher Salat