Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme

Saftiger Kokoskuchen, gefüllt mit einer luftigen Mascarponecreme und fruchtig reifen Bananen. Fertig um Handumdrehen ganze ohne Backform. Tropisch, sommerlich lecker!

Nichts geht über eine leckeren Kuchen! Ohne Kuchen ist jede Party nur ein Meeting und der Sonntagskaffee ist so ganz ohne Beilage auf Dauer auch langweilig. Und Geburtstage, die kann man ohne Kuchen quasi nicht feiern. Finde ich wenigstens. Kuchen ist was tolles!

Aber meistens auch irgendwie kompliziert und aufwendig. Versteh mich nicht falsch, ich liebe aufregende Torten und Kuchen und freue mich schon wieder riesig auf die diesjährige Heisse Himbeeren Geburtstagstorte, die es in ein paar wenigen Wochen hier auf dem Blog zu bestaunen gibt.

Manchmal, da muss es aber einfach ein bisschen einfacher sein. Nicht unbedingt vom Rezept her sondern was die Zubereitung betrifft. Besonders wenn man auf Familienbesuch, im Urlaub oder bei Freunden ist, ist die richtige Backform nicht immer zur Hand. Das Rezept verlangt aber explizit nach einer Springform mit 26 cm Durchmesser? Blöd, wenn es jetzt ausgerechnet die nicht gibt. Aber, dem kann Abhilfe geschaffen werden. Zum einen lassen sich die meisten Rezepte die eigentlich für 26 cm Springform gebacken wurden auch auf dem Blech backen. Dann wird halt eine rechteckige Torte daraus und keine Runde. Zum anderen habe ich genau für solche Fälle den Kokoskuchen mit Banane, den Du auf den Bildern bestaunen kannst auf dem Blech gebacken.

Auch der Teig Ansicht ist so einfach wie nur irgendwie möglich. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben und kommen dann in eine große Rührschüssel. 1 Minute kräftig mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine fluffig schlagen und schon gehts mit dem Teig ab aufs Blech und in den Ofen. Das Blech musst Du übrigens nicht einfetten oder so. Ein Bogen Backpapier reicht vollkommen aus als Unterlage. Ab in den Ofen damit und etwa 25-30 Minuten später ist die Grundlage unserer Torte auch schon fertig. Abgekühlt, werden noch die Ränder sauber abgeschnitten und der Kuchenboden auf der langen Seite halbiert. So genau muss das nicht sein, ein Lineal hilft aber beim besseren abschätzen.

Fehlt noch die Creme. Die wird wieder nach der “Alles in den Topf” Methode zubereitet und besteht aus Mascarpone, Schlagsahne, etwas Puderzucker und Kokossirup. Der verleiht auch schon dem Boden ein herrliches Kokos Aroma und ist im Barbedarf erhältlich. Überschüsse können übrigens ganz wunderbar in einem Pina Colada versenkt werden ;-)

Fehlt noch die Banane. Die Süße der Kokosnuss passt nämlich ganz hervorragend zur süßen Banane. Schmeckt tropisch lecker und ist mal was anderes. Die Bananenscheiben kommen einfach auf die Creme. Ebenso übrigens, wie leicht geröstete Kokoschips. Die Chips gibts im Bioregal im Supermarkt. Du kannst Sie entweder schon geröstet kaufen oder du röstest sie einfach kurzerhand selbst. Dazu kommen sie in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze auf den Herd und bräunen unter gelegentlichem Rühren ein paar Minuten vor sich hin. Bloß nicht weggehen, die Kokoschips brennen sehr schnell an! Und fertig ist er auch schon, der Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme! Optisch und geschmacklich der absolute Hit!

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 50 Minuten

Category: Kuchen, Torten

Cuisine: Dessert

Yield: 8 Personen

Serving Size: 8 Stücke

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme

Zutaten

    Für den Boden:
  • 250 g Butter
  • 220 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 60 ml Kokossirup
    Für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 25 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 50 g Kokossirup
    Für die Füllung:
  • 2 reife Bananen
  • 100 g Kokoschips

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier, Vanilleextrakt und etwa 2/3 des Kokossirups dazu geben und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Wenn der Boden abgekühlt sind, die Ränder abschneiden und den Boden auf der langen Seite halbieren. Mit dem restlichen Kokossirup tränken. Wer möchte kann die Kokoschips jetzt in einer heißen Pfanne ohne Öl einige Minuten rösten.
  4. Dann alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. Etwa die Hälfte der Creme auf dem ersten Boden verteilen. Eineinhalb Bananen in feine Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Dann etwa die Hälfte der gerösteten Kokoschips darauf geben und den zweiten Boden darauf setzen. Ebenfalls wieder mit Creme bestreichen und Kokoschips darauf legen. Mit Bananenscheiben und essbaren Blüten dekorieren. Wer möchte kann die Bananenscheiben für die Dekoration vorher mit etwas Zucker bestreuen und mit einem Flambierer karamelisieren.
https://heissehimbeeren.com/kokoskuchen-mit-banane-und-mascarponecreme/

Wenn Du meinen Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bourbon Cocktail

Pfirsich Limonaden Bourbon Cocktail

Reife, fruchtige Pfirsiche ergeben zusammen mit rauchigem Bourbon und italienischer Zitronenlimonade einen außerordentlich leckeren Cocktail.

Bourbon Cocktail

Cocktails sind ja gewissermaßen sowas wie meine geheime Leidenschaft. Klar, ich backe gerne und koche leidenschaftlich, aber auch leckere Drinks mixe ich sehr gerne. Übrigens eine Leidenschaft, die ich mit Andy teile. Der hat mich kochen und backen eher weniger am Hut, ist bei uns aber in der Regel für die Getränke zuständig. Original italienischer Espresso, tolle Weine und spannende Cocktails, das ist genau seine Welt. Unsere Welt könnte man sagen denn ich bin davon genau so begeistert wie Andy.

Bourbon Cocktail

Seit wir vor einem Jahr zusammen das Stella Kristallglas entworfen haben gibt es noch einen Grund mehr immer wieder neue Drinks zu kreieren, die in unserem Glas serviert einfach unendlich toll aussehen! Vor ein paar Wochen erst hatte ich ja den leckeren Heatwave Hibiskus mit frischen Himbeeren und weißem Rum für Dich dabei. Gerade im Sommer gibt es aber so viele leckere Drinks, die man mit aus all dem tollen Obst, dass es gerade so herrlich Reif und aromatisch gibt, zaubern kann.

Bourbon Cocktail

Übrigens, vor kurzem haben wir uns dazu entschlossen, dass wir etwas zurückgeben möchten. Deshalb wird dauerhaft für jedes verkaufte Stella-Glas ein Baum gepflanzt. Dafür spenden wir einen kleinen Betrag pro verkauftem Glas an eine Hilfsorganisation, die gemeinsam mit Einheimischen auf der ganzen Welt Aufforstungsprogramme betreibt und so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Planeten liefert. Da machen wir gerne mit!

Bourbon Cocktail

Zurück zu den Drinks die im Stella Glas eine wirklich tolle Figur machen! Heimische Himbeeren gibts aktuell zwar immer noch, recht neu im Sortiment aus der Region sind aber reife Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen. Mit Aprikosen, österreichischen Marillen um genau zu sein habe ich Dir ja letzten Sonntag schon ein leckeres Aprikosentörtchen gebacken. Zeit also, dass wir uns den leckeren Pfirsichen widmen.

Bourbon Cocktail

Pfirsiche sind ja durchaus ein anspruchsvolles Obst. Es ist gar nicht so einfach, sie zum perfekten Reifezeitpunkt zu erwischen. Zu hart lösen sie sich kaum vom Kern und das Aroma leidet. Zu weich sind sie so saftig, dass man sie mehr oder weniger über dem Waschbecken essen muss, um eine Sauerei zu vermeiden. Im richtigen Reifegrad sind sie weich und saftig aber nicht zu matschig und schmecken herrlich. Die gute Nachricht ist, dass für unseren Cocktail auch etwas zu reife Früchte wunderbar funktionieren. Die Pfirsiche werden nämlich fein püriert und werden dann im Glas mit Bourbon vermischt. Für Bourbon habe ich mich entschieden, weil die aromatischen Pfirsiche einen Partner braucht, der mithalten kann. Ein Rum oder Vodka würde einfach untergehen, ein rauchiger Bourbon aber liefert genau das richtige Geschmacksprofil zur süßen Pfirsich und schmeckt außerdem für mich immer ein bisschen nach Sommer, Grillen und langen Abenden mit Freunden. Eis darauf und schon ist der Bourbon Cocktail auch fast fertig. Fehlt nur noch die Limonade. Aber nicht irgendeine. Nach Möglichkeit verwendest Du italienische Zitronenlimonade. Die gibts im Supermarkt zum Beispiel von San Pellegrino oder Orangina. Meistens ist die Limonade naturtrüb, ist nicht zu süß und etwas Herb. Das passt ganz wunderbar zum rauchigen Bourbon und den fruchtigen Pfirsichen!

Pfirsich Limonaden Bourbon Cocktail
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Prep Time: 5 Minuten

Total Time: 5 Minuten

Category: Drinks

Cuisine: Drinks

Yield: 1 Person

Serving Size: 1 Drink

Bourbon Cocktail

Zutaten

  • 1/2 reife Pfirsich
  • 4 cl Bourbon
  • 1 Hand voll Eis
  • 12 cl italienische Zitronenlimonade
  • Pfirsichspalten für die Dekoration

Anleitung

  1. Die Pfirsich in Stücke schneiden und mit dem Mixer fein pürieren. Pfirsichpüree ins Glas geben und mit Bourbon vermischen, umrühren. Eis ins Glas geben und den Drink mit italienischer Zitronenlimonade aufgießen.

Das Pfirsichpüree kannst Du gut vorbereiten und bis zum servieren der Drinks im Kühlschrank lagern. 

Alternativ zur Limonade schmeckt auch Sodawasser sehr gut. 

https://heissehimbeeren.com/pfirsich-limonaden-bourbon-cocktail/

Bourbon Cocktail

Wenn Du den Pfirsich Limonade Bourbon Cocktail ausprobierst, freue ich mich wie immer riesig über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bourbon Cocktail

Hibiskus Rum Cocktail

Heatwave Hibiskus – Rum Cocktail

Sommerlich-Erfrischender Rum Cocktail mit Hibiskus Infused Martinique Rum, frischen Himbeeren und Limette – ein erfrischender Cocktail für heiße Sommerabende.

Der Hochsommer ist in vollem Gange. Auch hier in Bayern haben nun endlich die Sommerferien begonnen. Die Zeiten sind für mich leider schon lange vorbei. Aber, auch auf mich wartet im August noch eine Woche Urlaub. Außerdem ist die Stadt leer, morgens auf dem Weg ins Büro ist weniger Verkehr und alles geht ein bisschen langsamer. Lange Sommerabende auf der Terrasse inklusive versteht sich. Wie gut, dass das Wetter mitspielt und wir absolutes Kaiserwetter haben. Bei diesen Temperaturen ernähre ich mich Quasi von Wassermelonen Feta Salat. Und es wird viel gegrillt. Am liebsten Gemüse und Grillkäse :)

Beim spontanen Grillabend oder der Gartenparty mit den Freunden darf das richtige Getränk natürlich nicht fehlen. Und wie Du, wenn Du schon länger ein treuer Leser bist weißt, experimentiere ich gerne mit verschiedenen Cocktail Rezepten herum. Nach dem fruchtig herben Himbeer Grapefruit Spritz habe ich heute noch ein neues Cocktail-Rezept für Dich dabei. Wieder mit Himbeeren, aber trotzdem komplett anders. Die Basis bildet ein Hibiskus Infused Rum. Klingt fancy, ist aber eigentlich ganz einfach und funktioniert mit jedem Alkohol. Der Alkohol wird einfach mit dem gewünschten Gewürz, Obst oder Kraut vermischt und darf für mindestens 24 Stunden ziehen. Der Alkohol nimmt dadurch die Aromen der anderen Zutat an. Wie in unserem Fall hier auch die Farbe. Dadurch kannst Du Deinem Drink eine ganz besondere Note verleihen und ganz neue Geschmacksrichtungen ausprobieren.

Für den Heatwave Hibiskus habe ich weißen Martinique Rum mit getrockneten Hibiskusblüten kombiniert. Rum schmeckt je nach Herkunftsgebiet und Destillateur immer etwas anders. Ganz genau so es auch bei Wein unterschiede, gibt. Weißer Rum als Martinique hat ein besonderes Geschmacksprofil, dass durch den speziellen Herstellungsprozess entsteht. Unter anderem dürfen keine Zusatzstoffe zum Rum gegeben werden, der aus frischem Zuckerrohr hergestellt wird. Entgegen der üblichen weichen Vanillearomen und der Süße ist weißer Rum aus Martinique schärfer im Geschmack und weniger weich. Das passt zu verschiedenen Cocktails ganz hervorragen und macht den Rum außerdem absolut einzigartig. Kombiniert mit der leicht sauren und blumigen Note der Hibiskusblüten entsteht eine großartige Kombination.

Der Hibiskus Infused Rum darf insgesamt mindestens 24 Stunden ziehen. Bereits wenige Sekunden nachdem Du den Rum auf die getrockneten Hibiskusblüten gegossen hast, siehst Du, wie rasant der Rum die Farbe verändert. Am Ende bekommst Du einen satt roten Rum, der dem Heatwave Hibiskus die unglaubliche dunkelrote Farbe gibt. Kombiniert mit frischen Limetten und zerdrückten Himbeeren ist der Drink ein Gedicht. Zuckerrohrsirup sorgt für die nötige süße. Kurz vor dem Servieren wird der Drink mit Sodawasser aufgegossen. Dadurch lässt sich der Heatwave Hibiskus übrigens auch super vorbereiten, solltest Du viele Gäste erwarten. Einfach alle Zutaten am Boden des Glases zerdrücken. Wenn die Gäste kommen Eis und Sodawasser dazu geben und fertig ist der geniale Heatwave Hibiskus – mein Drink für den Hochsommer 2019.

Heatwave Hibiskus – Rum Cocktail
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Prep Time: 5 Minuten

Total Time: 5 Minuten

Category: Cocktails, Drinks, Sommer

Cuisine: Drinks

Yield: 1 Cocktail

Hibiskus Rum Cocktail

Zutaten

    Für den Infused Rum:
  • 300 ml Martinique Rum
  • 15 g getrocknete Hibiskus Blüten
    Für den Cocktail:
  • 1/4 frische Limette
  • 6 frische Himbeeren
  • 2 cl Zuckerrohrsirup
  • 4 cl Hibiskus Infused Rum
  • Eiswürfel
  • Sodawasser

Anleitung

  1. Hibiskusblüten in ein Gefäß geben, das sich gut verschließen lässt. Rum dazu geben, Gefäß gut verschließen und für mindestens 24 Stunden ziehen lassen. Gefäß gelegentlich schütteln.
  2. 4 Himbeeren ins Glas geben. Zwei Achtel einer Limette ins Glas ausdrücken und dann hinein werfen. Zuckerrohrsirup dazu geben, dann alles mit einem Cocktail Stößel verdrücken. Eis dazu geben, Soda Wasser nach Geschmack aufgießen.
https://heissehimbeeren.com/heatwave-hibiskus-rum-cocktail/

Wenn Du den Heatwave Hibiskus Rum Cocktail ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Gegrillte Pizza

Gegrillte Pizza

Pizza kannst Du nicht nur im Backofen oder im speziellen Pizzaofen zubereiten, auch auf dem Grill kannst Du Pizza backen – und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstiges Zubehör. Eine echt spannende Alternative zu Steak und Würstchen könnte man sagen.

Die Grillsaison ist in vollem Gange. An herrlichen Sommerwochenenden draußen zu sitzen, die laue Luft zu genießen und dabei gut zu essen, das ist Sommer pur. Über Seen, Flüssen und Gärten wabern die Grillschwaden und die Regale für Bratwürstchen und Grillkäse sind am Freitagnachmittag chronisch leergefegt.

Trotzdem, nach einiger Zeit hat man so ziemlich jede Grillbeilage mindestens zweimal durchgeturnt und so sehr man sich im Frühjahr auf den ersten Grillabend gefreut hat, es muss etwas Abwechslung her. Wie gut, dass Du dafür nicht an den heißen Herd musst, sondern durchaus auf Deinem Balkon oder der Terrasse sitzen bleiben kannst. Die Lösung: Pizza grillen! Ja, Du hast richtig gelesen, wir grillen heute Pizza. Und zwar ganz ohne Pizza Stein und sonstige Gadgets, sondern einfach nur auf dem Rost. Die Pizzas sind im Handumdrehen fertig, jeder kann sie genau so belegen wie er oder sie mag. Außerdem entwickelt die Pizza ein herrliches Aroma durch die große Hitze des Grills und auch ein leichtes Raucharoma steht der Pizza ganz hervorragend! Mit der großartigen Unterstützung von meiner wunderbaren Familie wurde aus dem Projekt “Pizza Grillen für den Blog fotografieren” eine spontane kleine Sommerparty. Mit Freunden, gutem Wein, dem ein oder anderen Aperol Spritz und den Besten Gesprächen.

Das Geheimnis zur perfekten Pizza direkt vom Grill liegt in der Art und Weise wie sie zubereitet wird. Entgegen “normaler” Pizzas wird die Pizza vom Grill zunächst ganz ohne Belag gebacken. Der Pizzateig, über den ich gleich noch ein bisschen mehr erzähle, wird zunächst direkt auf dem Rost von beiden Seiten gebacken, bis er knusprig und durchgebacken ist. Im Anschluss werden die fertig gebackenen Pizzaböden dann belegt und kommen noch einmal auf den Rost. Beim Belag sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Über meine liebsten Kombinationen an Pizza Belägen muss ich Dir später auch unbedingt noch mehr erzählen. Eh klar. Bevor ich das aber machen müssen wir dringen über den Grill und das drumherum reden, das Du benötigst.

Für unser Pizza Rezept vom Grill ist ein Kugelgrill vonnöten. Den brauchst Du vor allem, damit später der Belag auch schön schmilzt. Unter der verschlossenen Haube des Kugelgrills hält sich die Wärme einfach besser und ermöglicht, dass der Pizza Belag auch von oben Hitze abbekommt und der Käse schön schmilzt. Was die Temperatur betrifft, brauchst Du zwar einen heißen Grill der mindestens 250 °C heiß ist, aber die Kohle sollte nicht direkt unter dem Bereich liegen, auf dem Du die Pizza grillst. Am besten formst Du mit der Kohle, sobald diese heiß ist einen Ring am äußeren Rand des Grills entlang, sodass in der Mitte keine Kohle mehr liegt oder schiebst die Kohle einfach auf eine Seite. Die Pizza bäckst Du dann auf der Seite, unter der keine Kohle liegt. So wird es der Pizza zwar ordentlich heiß, sie verbrennt aber nicht von unten durch die direkte Hitze.

Los gehts mit dem Pizzateig. Der ist an und für sich nichts Besonderes. Das Rezept ist ein Standard Pizzateig der aus Mehl, Salz, Hefe, Wasser und etwas Olivenöl besteht. Er wird wie üblich mit den Händen zu einer “Pizzascheibe” geformt. Im Unterschied zu einer normalen Pizza sollte der Boden aber in etwa gleichmäßig dick sein. Auch zu dünn sollte der Teig nicht sein, damit der Belag auch eine schöne Grundlage hat. Etwa 2–3 mm Dicke sind optimal. Nachdem der Teig von beide Seiten gebacken ist, darf er erst mal wieder runter vom Grill. Übrigens kannst Du diesen Schritt auch wunderbar vorbereiten und die Pizzateige schon vorbacken und dann später belegen. Übrigens kannst Du die Teige direkt vor dem Backen auch mit etwas Olivenöl bestreichen. Schmeckt wirklich hervorragend. Der Teig braucht je nach Temperatur des Grills etwa 30 Sekunden, bis 1 Minute pro Seite bevor er fertig ist.

Nachdem alle Teigböden gebacken sind, ist es Zeit für den Belag. Klassisch geht natürlich immer Tomatensauce und Mozzarella. Frischer Basilikum und Cocktailtomaten schmecken herrlich auf einer Margarita. Besonders lecker finde ich die Kombination aus Tomatensauce, Käse und Gorgonzola. Nach dem Backen kommen frische Erdbeerscheiben und Babyspinat. Süße Erdbeeren und würziger Gorgonzola ergänzen sich ganz herrlich. Von der Pizza war ich so begeistert, dass ich in den Tagen darauf ständig Gorgonzolabrot mit Erdbeeren gefutter habe…

Eine spannende Kombination ist übrigens auch Sauerrahm statt Tomatensauce, frischer Lachs und Zwiebelringe. Auch hier kommt der Lachs erst nach dem Backen mit auf die Pizza. Sehr sehr lecker und eine sehr schöne Abwechslung zu klassischer Salami, Oliven und Peperoni. Die fertig belegte Pizza kommt nochmal auf den Grill. Wieder nicht direkt auf die heiße Kohle, sondern etwas abseits davon. Der Deckel des Kugelgrills sollte auf jeden Fall geschlossen werden damit der Käse schmelzen kann. Etwa 3–5 Minuten braucht jede Pizza jetzt, bis sie fertig ist und verspeist werden kann.

Gemeinsam mit Freunden und Familie wird aus dem Pizza Grillen übrigens ein richtiges Event. Ein schönes Glas Spritz dazu und es darf drauf losbelegt werden. Jeder kann so seine perfekte Pizza kreieren. Ich bin schon sehr gespannt, welche leckeren Kombinationen zu kreieren wirst!

Gegrillte Pizza
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Prep Time: 1 Stunde

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Italienisch

Gegrillte Pizza

Zutaten

    Für den Teig:
  • 750 g Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 450 ml warmes Leitungswasser
    Für den Belag:
  • Passierte Tomaten aus der Dose
  • Mozarella
  • Käse
  • Gorgonzola
  • Sauerrahm
  • Sardellen
  • Salami
  • Schinken
  • Gemüse
  • Obst etc.

Anleitung

  1. Gib 50 ml des warmen Wassers in eine kleine Schüssel und brösle die Hefe dazu. Gib ebenfalls den Zucker mit in die Schüssel und vermische alles bis die Hefe sich aufgelöst hat. Mehl in eine große Rührschüssel geben. Die Hefemischung dazu geben, ebenso wie Salz, das restliche Wasser und das Olivenöl. Teig für etwa 10 Minuten kneten. Wenn der Teig zu sehr an den Seiten der Schüssel klebt noch etwas Mehl dazu geben. Teig dann abdecken und an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde aufgehen lassen.
  2. Wenn Du mit einem Holzkohlgrill arbeitest, ist es jetzt Zeit, den Grill anzufeuern. Ein Kugelgrill oder Grill mit verschließbarem Deckel funktioniert am Besten. Der Grill sollte am Schluss mindestens 250 °C haben. Bis der Teig aufgegangen ist und der Grill heiß ist, bleibt reichlich Zeit um die Zutaten für den Belag vorzubereiten.
  3. Den Teig nach dem aufgehen in 6 gleich große Portionen teilen und Kugeln daraus formen. Die Kugeln auf ein bemehltes Blech oder Brettchen geben und wieder abdecken.
  4. Die Holzkohle im Grill auf eine Seite schieben oder einen Kohlrkreis am Rand des Grills bilden. Den ersten Teigrohling mit den Händen platt drücken und auseinander ziehen. Der Teig sollte etwa 2-3 mm dick sein. Den Teig dann gleich auf den heißen Grill, auf die Seite ohne Kohle legen. Etwa 30 Sekunden bis 1 Minute auf jeder Seite backen. Mit einer Küchenzange funktioniert das Wenden am besten. Nach Wunsch den Teig mit Olivenöl bestreichen.
  5. Mit allen Teig Rohlingen so verfahren. Die gebackenen Böden stapeln. Wenn all Böden gebacken sind die Böden nacheinander nach Wunsch gelegen. Pizza wieder auf den Grill leben. Ebenfalls darauf achten, das keine Kohle direkt unter der Pizza liegt. Am Besten funktioniert das mit einem Pizzaschieber oder zwei großen Pfannenwendern. Deckel des Kugelgrills schließen und die Pizza für 3-5 Minuten garen lassen. Sofort heiß servieren und genießen.
https://heissehimbeeren.com/gegrillte-pizza/

Wenn Du mein Rezept für Pizza vom Grill ausprobierst freue ich mich schon sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Antipasti Platte

Antipasti Platte

Eingelegte Oliven, gegrilltes Gemüse und Käse – eine gut durchdachte Antipasti Platte ist grandios, um viele Gäste glücklich zu machen. Alles über meine liebste sommerliche Antipasti Platte verrate ich Dir in diesem Beitrag.

36 Grad und es wird noch heißer … Es fühlt sich wenigstens so an … Ich weigere mich strikt, mich über das gute Wetter zu beschweren. Ja, es ist heiß und besonders die Nächte machen es uns schwer, richtig tief und fest durchzuschlafen. Aber nach jedem Sommer kommt unweigerlich ein neuer Winter und da beschweren wir uns dann wieder über Schneeberge und Temperaturen unterhalb der 0 Grad. Also, kein Gemecker über die Temperaturen hier. Viel mehr freue ich mich auf alles, was den Sommer so besonders macht und die unzähligen Möglichkeiten. Das ganz Deutschland gerade die heißeste Woche des Jahres erlebt kann mir nur Recht sein. Denn das heißt, lange Nächte im freien, einen kühlen Drink auf der Terrasse genießen und Freunde treffen. Garten- oder Balkonpartys haben gerade Hochkonjunktur. Und was braucht man für eine perfekte Sommerparty? Außer einem kühlen Drink natürlich auch etwas zu essen. Die Vorstellung, dafür den Backofen oder den Herd anzuwerfen, klingt zugegebenermaßen nicht gerade sexy. Auch bei mir gibt’s im Moment hauptsächlich kalte Küche. Wassermelone und Feta ist der all time Favorit. Salat aller Art ist natürlich auch immer willkommen.

Für viele Personen kannst Du das auch wunderbar machen. Aber, noch besser funktioniert da eine große Antipasti Platte. Die verschiedensten Komponenten sorgen dafür, dass für absolut jede(n) das Richtige dabei ist. Die perfekte Antipasti Platte hängt also stark davon ab, wer sie verspeisen darf und zu welchem Anlass bzw. Unter welchem Motto Du sie servierst. Für die erste Antipasti Platte auf dem Blog habe ich mich für eine kulinarische Reise ans Mittelmeer entschieden. Bunt gewürfelte und wahnsinnig lecker.

Bevor wir uns darüber unterhalten, was darauf darf auf die Antipasti Platte, sprechen wir erst einmal darüber, worauf sie serviert wird. Am besten verwendest Du als Basis für die Antipasti Platte ein großes Holzbrett oder eine großer Servierplatte. Wichtig ist, dass viele verschiedene Komponenten darauf Platz finden, Öl und Fett der Oberfläche nichts anhaben und Du darauf schneiden kannst. Ich habe ein großes Brett aus Bambus Holz für meine Platte verwendet. Übrigens kannst Du das Brett auch auf ein hübsches Tablett legen und die Antipasti darauf anrichten. Die komplette Platte passt dann genau so in den Kühlschrank und ist direkt servierbereit, wenn Deine Party beginnt.

Aber was liegt denn jetzt darauf auf der Platte? Klassische Antipasti sind in jedem Fall eingelegte Oliven und gegrilltes Gemüse. Auberginen, Zucchini und Paprika sind es in diesem Fall. Eingelegten Artischocken, eine Hand voll Wildkräutersalat, Cherrytomaten und frische Radieschen machen den Gemüseteil komplett. Parmesan, Ziegenkäse und Frischkäse bringen Frische mit ins Spiel und schmecken herrlich zu den frischen Trauben und Blaubeeren, die eine süße Komponente mit ins Spiel bringen. Gesalzene Mandeln lassen sich wunderbar Snacken. Hummus macht die Platte für mich perfekt. Fehlt nur noch reichlich Material, um all diese Leckereien auch zu verspeisen. Damit meine ich natürlich Brot und Cracker in jeder Form. Grissini, getoastet Vollkornbrot, Cracker und frisches Baguette sind für mich die erste Wahl. Damit ist für jeden Mitessenden garantiert das richtige Trägermaterial vorhanden. Einfach Perfekt also.

Zum Dekorieren kannst Du so wie ich noch frische Peperoni, eine Artischocke, frische Kräuter und essbare Blüten verwenden, wenn Du magst. Übrigens habe ich mich gegen Fleisch auf der Platte entschieden. Eine luftgetrocknete Salami oder italienischer Schinken würden aber auch gut passen. Je nach Deinen Vorlieben kannst Du diese Komponente noch hinzufügen. Alles nochmal zusammengefasst gibt’s jetzt im Rezept. Auch zum Ausdrucken übrigens :)

Antipasti Platte
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 5 Minuten

Total Time: 25 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Antipasti, Party

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Portionen

Antipasti Platte

Zutaten

    Gegrilltes Gemüse:
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Paprika
  • Olivenöl
  • Grillpfanne
    Antipasti:
  • 200 g Eingelegte Oliven
  • 200 g Eingelegte Artischocken
  • 1 Rispe Cherrytomaten
  • 10 Radieschen
  • 1 Rispe Weintrauben
  • 100 g Blaubeeren
  • 200 g Parmesan
  • 150 g Ziegenkäse
  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Salzmandeln
  • 200 g Hummus
  • 1 Hand voll Wildkräutersalat
  • 2 kleine Päckchen Grissini
  • 1 Hand voll Cracker
  • 4 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 frisches Baguette

Anleitung

  1. Gemüse in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Derweil die Grillpfanne vorheizen. Das Gemüse von beiden Seiten her ohne Öl grillen. Danach mit Salz und Olivenöl würzen.
  2. Ein großes Holzbrett vorbereiten. Darauf das gegrillte Gemüse anrichten. Die Oliven in eine Schüssel füllen und in die Mitte der Platte stellen. Frischkäse ebenfalls in eine Schüssel geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer garnieren. Hummus in einem großen Klecks aufs Bett geben und mit Olivenöl garnieren. Die restlichen Elemente der Antipasti Platte auf und um das Brett herum anrichten. Vollkornbrot nach Belieben kurz toasten und in kleine Stücke schneiden.
  3. Am Besten in Gesellschaft guter Freunde genießen.
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