Linzer Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen aus leckerem Haselnuss-Schokoteig mit Zimt, gefüllt mit Johannisbeergelee – inspiriert von der beliebten Linzertorte

Halli Hallo :) heute melde ich mich schon wesentlich ausgeschlafener zu Wort. Nach einem eher ruhigen Wochenende habe ich meinen Jetlag überwunden und bin wieder die alte. Das muss ich auch sein, weil die nächste Woche gar nicht ohne werden wird. Es wird nämlich langsam aber sicher richtig weihnachtlich! Der erste Schnee, der gerade leise hier in München vor sich hin fällt, tut ein übriges. Im Büro steht die Weihnachtsfeier an und am Wochenende besuchen wir Andys Familie im Rheinland. Dementsprechend stand heute bereits Weihnachtsdekoration auf dem Programm. Wie gut, dass auch die ersten Plätzchen schon fertig sind!

Auf Instagram ist ja nicht mehr zu übersehen, dass die Plätzchenbacksaison ganz offiziell begonnen hat. Da darf natürlich auch ein neues Plätzchen-Rezept von mir nicht fehlen! Nachdem ich Dir ja letzten Jahr schon mein absolutes Lieblings-Plätzchen Rezept verraten habe ich Dir vor zwei Jahren mein Rezept für leckere Pistazien Nougat Sterne verraten habe, gibt es dieses Jahr sozusagen die Plätzchenvariante eines echten Kuchenklassikers. Nämlich Linzer Weihnachtsplätzchen, inspiriert von der berühmten Linzer Torte.

Linzer Torte ist eines von Andys erklärten Lieblingsrezepten. Er hat es nämlich eher mit den schlichten Klassikern, auch wenn er meine diversen Torten und Törtchen natürlich auch gerne verspeist. Deswegen dachte ich mir dieses Jahr, ich tue ihm und Euch einen besonderen Gefallen und backen Linzer Weihnachtsplätzchen. Und was soll ich sagen? Sie sind wirklich sehr sehr lecker geworden!

Der Keksteil des Plätzchens basiert auf einem Mürbeteig. Der wird verfeinert mit gemahlenen Haselnüssen, Kakao und Zimt. Ich mahle meine Haselnüsse in der Regel selbst und röste die ganzen Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Öl an. Das sorgt für ein besonders intensives Aroma und macht das Gebäck am Ende einfach noch leckerer. Frisch geröstete und gemahlene Haselnüsse riechen und schmecken ein bisschen wie Nutella. Das kann ja nicht falsch sein, oder?

Den Teig lasse ich wie alle meine Plätzchen-Teige einige Tage ruhen. Man könnte fast sagen, je länger desto besser. Tatsächlich finde ich 2–4 Tage absolut perfekt für die leckersten Plätzchen. 30 Minuten sind jedoch das mindeste. Den Teig habe ich anschließend ausgestochen und jeweils eine Unter- und ein Oberteil gemacht. Die Oberteile habe ich mit kleinen Herz- und Sternausstechern verziert. Nach dem Backen und abkühlen habe ich die fertigen Hälften mit Johannisbeergelee gefüllt und zusammen geklebt. Alternativ funktioniert übrigens auch Himbeermarmelade oder auch Quittengelee wunderbar. Die frisch gefüllten Plätzchen sind noch etwas instabil und empfindlich. Ich lasse sie daher gerne für ein oder zwei Stunden einfach auf der Arbeitsfläche liegen und etwas trocknen bevor ich sie in eine Keksdose verpacke. Dort halten sie sich an einem kühlen Ort mehrere Wochen. Wobei ich bezweifle, dass es so lange dauert bis Du sie schnabuliert hast :)

Linzer Weihnachtsplätzchen
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Dessert, Plätzchen, Weihnachten, Kekse

Cuisine: Dessert

Menge: 30 Kekse

Linzer Weihnachtsplätzchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 100 g Haselnüsse
  • 200 g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 275g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Eigelb
  • 20 g Kakaopulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g Johannisbeergelee
    Für die Dekoration:
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Haselnüsse für den Teig in einer heißen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten bis sie golden braun sind. Dann die Nüsse fein mahlen und mit allen übrigen Zutaten in eine Schüssel geben. Die Zutaten zwischen den Fingern zerreiben bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann die Masse kurz zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten kalt stellen und ruhen lassen.
  3. Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf 5-6 mm dicke ausrollen und Plätzchen ausstechen. Dann für 7-10 Minuten backen bis die Plätzchen golden braun werden. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  4. Das Johannisbeergelee cremig rühren und damit je zwei Plätzchen zusammenkleben. Diese kurz auf der Arbeitsfläche trocknen lassen, dann mit Puderzucker bestäuben und in einer Blechdose oder einem anderen Keksgefäß an einem kühlen Ort lagern.
https://heissehimbeeren.com/linzer-weihnachtsplaetzchen/

Wenn Du die Linzer Weihnachtsplätzchen ausprobierst freue ich mich über ein Foto Deiner Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokoladen Karamell Pralinen

Leckerer, klebriger Schokoladenkaramell trifft auf dunkle Schokolade und eine Prise Meersalz. Die perfekte Praline für alle Karamell Liebhaber und ein großartiges, selbst gemachtes Weihnachtsgeschenk.

Nichtsahnend laufe ich in Bangkok über einen der größten Märkte der Welt und da springt mir auf einmal Weihnachtsschmuck ins Auge. Zwischen Plüschelefanten, T-Shirts und diversen anderen gerne gekauften Mitbringseln und Produkten des täglichen Bedarfs verkaufen sie hier tatsächlich Weihnachtsschmuck. Ist ja immerhin bald Mitte November und auch wenn ich mich hier bei Temperaturen jenseits der 30 Grad von der Sonnenliege in den Pool und wieder zurückschleppe seht Weihnachten beinahe vor der Türe.

Ich freu mich darauf. Unser Urlaub hat den kalten, grauen Herbst und damit die Wartezeit auf Weihnachten verkürzt. Sogar im Flieger haben sie schon Weihnachtsfilme in der Bordunterhaltung. Dementsprechend eröffne ich hiermit ganz offiziell kulinarisch die Weihnachtssaison hier auf dem Blog. In den nächsten Wochen wird es viele viele tolle Rezepte rund um Weihnachten geben. Und meinen Bangkok Reisebericht gibts natürlich auch. Wenn Du bis dahin schon neugierig auf Reiseeindrücke bist, schau auf Instagram oder Facebook vorbei. Hier gibts viele tolle Storys für Dich.

So, jetzt aber zum Rezept des Tages. Schokolade Karamell Pralinen sind ein tolles selbst gemachtes Geschenk für Schokoladenliebhaber. Der Schokoladenkaramell ist klebrig lecker und mit Vanilleextrakt verfeinert. Umhüllt wird es von einer Schicht aus dunkler Schokolade. Die dunkle Schokolade bildet ein tolles Gegengewicht zum süßen Karamell. Perfekt wird die kleine Süßigkeit durch eine Prise Salz obendrauf. Ein bisschen Salz verfeinert das Aroma der Karamells ungemein und sieht zudem auch sehr hübsch aus. Wichtig ist, dass Du ein grobes Meersalz mit möglichst großen Flocken verwendest. Geschmacklich funktioniert ein normales Tafelsalz zwar genau so, die Optik gelingt damit jedoch nicht.

Was die Zubereitung betrifft, sind die Schokoladen Karamell Pralinen denkbar einfach. Du benötigst allerdings ein Küchenthermometer. Das gibts für ein paar Euro bei Amazon und ist immer eine praktische Sache. Die Zutaten für die Karamellpralinen kommen in einen kleinen Topf und werden dort so lange erhitzt, bis die Masse 126 °C erreicht hat. Die fertige Masse wird dann in eine Form gefüllt und darf dort komplett abkühlen. Ich habe für die im Rezept angegebene Masse eine eckige Backform mit etwa 20×20 cm Größe verwendet. Je nachdem, welche Form du verwendest, unterscheidet sich die Dicke Deiner Pralinen. Nachdem die Masse komplett abgekühlt ist, schneidest Du sie mit einem scharfen Messer in kleine Stücke. Etwas temperierte Schokolade verleiht den Pralinen dann eine schöne Optik und gleicht die Süße des Karamells perfekt auf. Eine Prise grobes Meersalz on Top verleiht den Pralinen dann den letzten Schliff. Verpackt in kleine Kartons oder ein hübsches Tütchen ist im Handumdrehen das perfekte, selbst gemachte Geschenk fertig.

Schokoladen Karamell Pralinen
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Menge: 40 Pralinen

Schokoladen Karamell Pralinen

Zutaten

    Für das Karamell:
  • 300 g Schlagsahne
  • 450 g Butter
  • 400 g Zucker
  • 140 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • 1 TL Meersalz
    Für die Dekoration
  • 300 g beste dunkle Schokolade, fein gehackt
  • grobes Meersalz
    Utensilien:
  • Küchenthermometer
  • Kleiner Topf mit hohem Rand
  • Kleine Backform mit ca. 20x20 cm Größe

Zubereitung

  1. Die hitzebeständige Backform mit Backpapier auskleiden und auf eine feuerfeste Unterlage stellen.
  2. Für das Karamell alle Zutaten in einen kleinen Topf mit hohem Rand geben und bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Rühren auf 126 °C erhitzen. Das fertige Karamell in die vorbereitete Form gießen und komplett erkalten lassen.
  3. Karamell mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden. Schokolade schmelzen die Karamellpralinen darin eintauchen. Kurz antrocknen lassen und mit etwas groben Meersalz bestreuen. Pralinen in einer Dose aufbewahren und bald verzehren.
https://heissehimbeeren.com/schokoladen-karamell-pralinen/

Wenn Du die Schokoladen Karamell Pralinen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Kunstwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokokuchen Deluxe

Sechs Lagen saftiger Schokokuchen gefüllt mit sahniger Schokoladencreme – der ultimative Schokokuchen für jeden Schokoladenliebhaber und alle, die gerne Kuchen essen.

17:40 und es ist schon Stockdunkel. Von 2 °C und konstantem Nieselregen mal ganz zu schweigen. Nach einem goldenen Oktober meldet sich der November bereits frühzeitig zum Dienst. Da fällt es nicht wirklich schwer, sich auf den Urlaub zu freuen. Auch wenn ich zugeben muss, dass eine längere Reise Anfang November logistisch zur echten Herausforderung wird. In der Arbeit gibt es Unmengen zu tun, es gibt viel zu backen und zu kochen und meine Eltern würde ich auch gerne mehr im Garten unterstützen. Außerdem drückt man auch wirklich ungern der Familie lange Spaziergänge mit dem Hund aufs Auge bei diesem Sauwetter.

Logistische Meisterleistung hin oder her kommenden Freitag geht der Flieger und dann gehts ab in die Sonne. 25 Grad sind für Taipeh vorhergesagt, 35 sogar für Bangkok. Nochmal ein bisschen Sonne tanken und richtig gutes Essen genießen. Gegen den Herbst-Blues in der Heimat habe ich übrigens auch ein gutes Rezept: Schokokuchen :) Der ist immer eine gute Idee finde ich. Besonders aber, wenn die Tage so kurz werden und es draußen richtig ungemütlich ist. Was gibt es da schöneres als eine große Tasse Kaffee oder Tee und dazu ein schönes Stück Schokokuchen?

Schokokuchen gibt’s ja bereits einige hier auf dem Blog. Zum Beispiel mit Karamell oder mit Frischkäsecreme und Kirschen. Allerdings keinen Schokokuchen Deluxe. Das ist wirklich der passendste Name für Schokokhimmel für die Kuchengabel. Auf Englisch wäre es wohl ein Tripple Chocolate Cake. Drei Schokoladiger Schokokuchen war mir aber doch ein bisschen zu sperrig ;-) Schokolade muss man allerdings schon mögen für diese Leckerei. Das ist die Grundvoraussetzung.

Zunächst kommt Schokolade für die Kuchenböden zum Einsatz. Insgesamt sechs Lagen saftiger Schokokuchen kommen zum Einsatz. Gebacken werden die Böden in zwei Springformen mit jeweils 16 cm Durchmesser und dann, sobald sie abgekühlt sind, in jeweils drei Lagen geschnitten. Die Füllung bindet eine Schokoladen-Puddingcreme mit Sahne. Den Schokoladenpudding habe ich selbst gemacht. Das funktioniert nämlich denkbar einfache und sorgt für den leckersten Schokoladenpudding ever. Der übrigens auch echte Schokolade enthält, ganz im Gegenteil zum Puddingpulver aus der Packung.

Weil die Creme zunächst etwas flüssig ist, habe ich für die Torte einen Tortenring verwendet. Darin werden Creme und Böden abwechselnd gestapelt und dürfen dann erst mal im Kühlschrank gut durch kühlen. Mindestens 8 Stunden, besser über Nacht. Mit der restlichen Creme wird der Schokokuchen dann nur grob eingestrichen. Einige große Schokoflocken bilden dann dekorationstechnisch den krönenden Abschluss. Mehr braucht eine leckerer Schokokuchen nicht um zu begeistern. Sowohl geschmacklich als auch optisch.

Schokokuchen Deluxe
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 50 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 20 Minuten

Category: Dessert, Kuchen, Torte, Schokolade

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Schokokuchen Deluxe

Zutaten

    Für die Kuchenböden
  • 350 g Mehl
  • 360 g Zucker
  • 120 g Kakaopulver (gesiebt)
  • 1/2 TL Prise Salz
  • 3 Tl Backpulver
  • 220 ml kalter Kaffee
  • 240 ml Buttermilch
  • 420 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 4 große Eier
    Für die Creme:
  • 1 Liter Milch
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200 g Schokolade
  • 8 EL Speisestärke
  • 1 EL Kakaopulver
  • 5 EL brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 400 ml Schlagsahne
  • 100 g Schokolade für die Dekoration
    Utensilien:
  • 2 Springformen mit 16 cm Durchmesser
  • 1 hoher Tortenring

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die beiden Springformen mit 16 cm Durchmesser mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zucker und Salz mit dem Schneebesen vermischen. In einer zweite Schüssel den kalten Kaffee, Buttermilch, Öl und Eier ebenfalls mit dem Schneebesen vermischen. Anschließend die Mischung der trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig zwischen den Formen aufteilen und bei 170 °C für 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Für die Schokoladencreme zunächst die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. 120 ml der Milch in ein Rührgefäß füllen. Speisestärke, Zucker, Salz und Kakaopulver dazu geben und unterrühren. Milch in einem Topf erwärmen. Schokolade fein hacken. Sobald die Milch kochen ist, Stärke-Mischung unterrühren und nochmal aufkochen lassen, bis die Masse eingedickt ist. Gelatine ausdrücken und zum Pudding geben. Die Schokolade dazu geben und unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Den fertigen Schokoladenpudding mit Frischhaltefolie abdecken und erst bei Zimmertemperatur und dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.
  4. Wenn die Creme und die Böden ausgekühlt sind, zunächst die Backkuppel von den Böden entfernen. Dann die Böden waagerecht zweimal halbieren, so dass zum Schluss 6 Böden übrig bleiben. Für die Creme die Sahne steif schlagen. Den Pudding mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Sahne in mehreren Portionen unterrühren.
  5. Den ersten Tortenboden in den Tortenring regen und etwa eine Tennisball große Portion der Creme darauf geben und verteilen. So mit allen Böden verfahren. Kuchen für mindestens 8 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die restliche Creme ebenfalls kühl stellen.
  6. Nach dem kühlen den Kuchen aus dem Tortenring entfernen. Mit der restlichen Creme einstreichen.
  7. Mit einem scharfen Messer Schokoraspel von der Schokolade abschaben und den Kuchen damit dekorieren. Bis zum Verzehr erneut in den Kühlschrank stellen.

Wenn Du einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser backen möchtest, gibt bei der Portionsgröße einfach 32 Stücke ein und verwende diese Mengen.

https://heissehimbeeren.com/schokokuchen-deluxe/

Wenn Du meinen Schokokuchen Deluxe ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bananenbrot

Saftiger Bananenkuchen mit Tahini, Walnüssen und Schokolade – ein bisschen Zimt dazu und schon ist der ultimative Feel Good Kuchen perfekt!

Na, hattest Du ein schönes Wochenende? Meins war aufregend, unentspannt und wunderschön :) Meine Eltern hatten Besuch und wir waren alle gemeinsam auf der Wiesn zum Einzug der Festwirte und haben hinterher einen wunderbaren Sonnentag im Biergarten verbracht. Sonnenbrand auf dem Näschen inklusive. Andy war für Achterbahn fahren mit dem Sohnemann des Besuchs zuständig. Das vertrage ich nämlich beim besten Willen nicht. Dementsprechend wenig Freude hab ich übrigens auch an einem Besuch im Vergnügungspark … sofern es dort nichts Fantastisches zu essen gibt. Dementsprechend hab ich mich gestern einmal durchs Sortiment gefuttert. Essen auf der Wiesn ist wirklich großartig!

Am liebsten ist mir der jährliche Wiesn Irrsinn übrigens am frühen Abend zum Abendessen. Ein bisschen über den Volksfestplatz schlendern, den Leuten zuschauen und dabei was essen. Ein perfekter Abend für mich. Ja, ich weiß das ist ein bisschen seltsam ;-)

Bevor die nächste Woche losgeht, heißt es heute nochmal Kraft tanken. Ich bin mehr oder weniger die ganze Woche beruflich unterwegs. Das wird richtig richtig anstrengend … Los gehts morgen in aller Herrgottsfrühe um 7:30 nach Stuttgart. Einen Beitrag am Donnerstag gibt’s trotzdem. Ich kann Dich schließlich nicht zwei Wochen in Folge im Stich lassen. Aber ehrlich gesagt bin ich jetzt schon froh, wenn wir nächste Woche Freitag haben und diese Crazy Woche vorbei ist … Mein großes Ziel heute Abend ist also, noch ein bisschen Kraft zu tanken. Und das geht am besten mit einer großen heißen Schokolade und einem saftigen Stück Bananenbrot!

Das ich gerne mit Banane backe, ist wirklich nichts Neues. Egal ob Eistorte, Cupcakes oder Bananenbrot, ich liebe Kuchen und Co mit Banane. Obwohl mein klassisches Bananenbrot wirklich sehr sehr lecker ist, experimentiere ich gerne mit neuen Kombinationen. Genau so eine neue Kombination gibt’s heute für Dich. Seit unserem Urlaub in Israel letztes Jahr bin ich ganz verrückt nach Tahini. Die Sesampaste schmeckt nicht nur lecker in Hummus oder als Salatdressing (Mehr dazu gibt’s in ein paar Wochen), sondern macht sich auch um Kuchen wunderbar. Das nussige Aroma und die Konsistenz sind einfach unschlagbar. Außerdem ist Tahini in Kuchen eine echte Wunderwaffe. Sie ersetzt nämlich einen Teil des Mehls und macht den Bananenkuchen einfach unschlagbar lecker.

Zusätzlich zur Tahini kommen noch Walnüsse und dunkle Schokolade zum Einsatz. Perfekt wird das Bananenbrot dann durch eine Prise Zimt und etwas Salz. Und die Bananen dürfen natürlich nicht fehlen! Je reifer, desto besser! Für den Extra Bananenkick brauchst Du drei Bananen. Zwei davon kommen zermatscht in den Teig und eine wird der länge nach halbiert, vor dem Backen auf den Kuchen gelegt.

Das fertige Bananenbrot lässt sich übrigens super einfrieren und bleibt auch so bis zu vier Tage frisch und saftig. Ein absoluter Traum eben!

Bananenbrot
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Menge: 16 Stücke

Bananenbrot

Zutaten

  • 3 große reife Bananen
  • 150 g zartbitter Kuvertüre
  • 75 g Walnüsse
  • 2 Eier
  • 100 g Tahini
  • 150 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 EL Sesam
  • 1 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Natron
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer halben Vanilleschote

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Unter- und Oberhitze vorheizen. Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. 2 Bananen schälen und mit eine Gabel fein zerdrücken. Dunkle Kuvertüre und die Walnüsse auf einem Brettchen grob hacken und zur Seite stellen.
  3. Die weiche Butter mit dem brauen Zucker circa 2 Minuten lang mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nacheinander die Eier und die Tahini dazu geben und nochmal 1-2 Minuten miteinander aufschlagen. Die restlichen Zutaten untermischen und nochmal für höchstens eine Minute zu eine glatten Teig verrühren. Die übrige Banane der länge nach halbieren und auf das Bananenbrot legen.
  4. Banana Bread bei 170 °C für 45-50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe kontrollieren ob der Kuchen gar ist und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  5. Vor dem Servieren mit etwas Sesam bestreuen.
https://heissehimbeeren.com/bananebrot/

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Birnen Tarte mit Schokocreme

Es ist Birnensaison! Was ist da besser, als einen leckeren Kuchen daraus zu backen? Kombiniert man saftige, pochierte Birnen mit einem Bett aus Schokocreme mit einem knusprigen Schokoladenboden. Der perfekte Spätsommer-Kuchen für alle Schokoladenliebhaber.

Was für ein Wochenende … Nachdem ich gestern Abend arbeiten musste, fühlt es sich irgendwie gar nicht wie ein richtiges Wochenende an. Heute stand erst mal ausschlafen auf dem Programm und so ganz wach bin ich irgendwie immer noch nicht … Dementsprechend gibt’s heute auch ein Rezept von mir, dass ich schon vor ein paar Wochen gebacken habe. Ein Stückchen davon wäre jetzt aber genau das richtige!

Ich liebe den Spätsommer! Die Tage sind noch recht lang, das Wetter wunderbar, aber nicht mehr so heiß und es gibt allerlei großartiges Obst und Gemüse aus der Region, dass ganz ohne Gewächshaus und Import aus fernen Ländern auch hier bei uns reif wird. Und das schmeckt einfach so viel besser als alles andere! Nach diversen Beeren ist es jetzt auch Zeit für Äpfel und Birnen. Bei uns im Garten wächst beides. Und das erste Mal, seitdem es den Birnbaum im Garten trug er dieses Jahr richtig viele Früchte. Hat ja nur gut 21 Jahre gedauert ;-).


In Kombination mit Schokolade sind Birnen einfach unschlagbar. Vor einigen Jahren habe ich schon mal einen leckeren Birnen-Schokokuchen gebacken. Eigentlich eher eine Torte. In eine ähnliche Richtig, nur etwas unkomplizierter gehts heute auch. Die Birnen für die Birnentarte werden zunächst in einer Mischung aus Wasser, Zucker und Vanille pochiert. Währenddessen hast Du auch Zeit, den Schokoboden zu backen. Der besteht aus einem Schoko Mürbeteig und wird blind gebacken. Dafür benötigst Du neben eine Backform nur ein Stück Backpapier und getrocknete Hülsenfrüchte wie zum Beispiel Erbsen. Theoretisch gibt’s auch spezielle Tonkugeln zum Blind backen, das Investment kannst Du Dir aber sparen finde ich. Getrocknete Erbsen funktionieren wunderbar.

Wenn der Boden gebacken und abgekühlt ist, sollten auch die Birnen kühl sein. Eine Tarte wird aus beidem durch eine leckere Schokoladencreme. Dafür benötigst Du Schokolade, Sahne und Butter. Und eine Prise Salz. Daraus entsteht eine leckere Ganache, also eine Schokoladencreme. Diese wird in den fertig gebackenen Tarte Boden gegossen und die Birnen kommen dazu. Ab in den Kühlschrank damit und genießen. Am besten lässt sich die Tarte servieren, wenn Du sie etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nimmst. Das gibt der Schokoladencreme etwas Zeit und weich zu werden.

Birnen Tarte mit Schokoladen und Schokocreme
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Category: Dessert, Tarte, Schokolade, Sommerlich

Cuisine: Dessert

Menge: 6 Stücke

Birnen Tarte mit Schokoladen und Schokocreme

Zutaten

    Für die pochierten Birnen:
  • 3 große, feste Birnen
  • 1 Liter Wasser
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Mürbeteig:
  • 75 g Zucker
  • 230 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g kalte Butter in Würfeln
  • 1 großes Bio Ei
    Für die Schokocreme:
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 400 ml Schlagsahne
  • 20 g Butter
  • 1 Prise Salz
    Utensilien:
  • 1 Backform mit 26 cm Durchmesser
  • Backpapier
  • ca. 200 g getrocknete Hülsenfrüchte wie z.B. Erbsen

Zubereitung

  1. Die trockenen Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und vermengen. Die kalte Butter und das Ei dazu geben und alles zwischen den Fingern verreiben bis die Masse vermischt ist und in etwa die Konsistenz von nassem Sand hat. Auf die Arbeitsfläche geben und kurz zu einer Kugel verkneten.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
  3. Birnen schälen und in einen kleinen Topf geben. Das Wasser und den Zucker sowie das Vanilleextrakt in den Topf geben und bei geschlossenem Decken aufkochen lassen. Dann zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Birnen weich sind.
  4. Backofen auf 170 ° Ober- und Unterhitze vorheizen und die Tarteform mit etwas Butter ausstreichen. Ich verwende eine Springform mit 26 cm Durchmesser.
  5. Den Teig auf 3-5 mm Dicke ausrollen, so dass er etwas größer als die Tarteform ist. Teig in die Form legen und gut andrücken. Die Reste am Rand mit einem scharfen Messer abschneiden.
  6. Den Boden mit einer Gabel oder einem Messer einstechen damit die Luft entweichen kann. Ein Stück Backpapier auf den Boden legen und die Hülsenfrüchte einfüllen, so dass der Boden gut bedeckt ist. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 25 Minuten backen.
  7. Wenn der Boden komplett abgekühlt ist das Backpapier und die Erbsen entfernen.
  8. Für die Schokocreme, die Schokolade fein hacken. Mit Sahne, Butter und der Prise Salz zu einer glatten Masse schmelzen. In den abgekühlten Schokoboden gießen. Die Birnen halbieren und in die Creme legen.
  9. In Kühlschrank fest werden lassen. Etwa 30 Minuten vor dem servieren aus dem Kühlschrank nehmen.
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Wenn Du meine Birnen Tarte ausprobierst, freue ich mich immer über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.