15 Minuten Lachsfilet Rezept

Gebratenes Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo, Gurke, Feta und Minze. Das Ideale schnelle Abendessen für das Du nur eine Pfanne und 15 Minuten benötigst.

Die langsamen, gemütlichen Sommerwochen sind vorbei. Endgültig. Am Dienstag hat auch in den letzten Bundesländern die Schule wieder begonnen und das heißt auch für alle Nicht-Schüler wieder Umstellen. Auf dem Weg ins Büro sind Straße, Bahn und Bus wieder voll. Im Betrieb arbeitet alles auf den Jahresendspurt hin. Abends aus dem Sofa kuscheln wir uns wieder in die Wolldecke statt Salat darf guten Gewissens wieder was Warmes auf den Tisch. Ich muss ja sagen, ich mag die wuselige Geschäftigkeit im Frühherbst und habe auch nichts gegen gemütliche Abende auf dem Sofa einzuwenden. Außerdem kuschelt auch die Hundemaus bei kühleren Temperaturen wesentlich lieber.

Kalt und grau genug für deftige Eintöpfe ist es aber auch noch nicht. Ein Rest vom Sommer darf sich also auch in der Küche finden. Genau mit dieser Idee im Kopf ist das heutige Gericht entstanden. Knusprig gebratenes Lachsfilet aus der Pfanne auf einem Bett aus Orzo serviert mit knackiger Gurke, salzigen Feta und frischer Minze. Ein absolutes Gedicht! Und mal abgesehen vom großartigen Essen ist die Zubereitung ein Kinderspiel. Es wird nur eine einzige Pfanne dreckig! In der wird zunächst das Lachsfilet kurz aber scharf angebraten, sodass er ordentlich Farbe bekommen. Nach ein paar Minuten auf jeder Seite darf er auch schon wieder raus aus der Pfanne. Rein kommt jetzt die fein gewürfelte Schalotte und die Knoblauchzehe. Ebenso wie Orzo. Orzo, auch Risoni genannt sind winzig kleine Nudeln die aussehen wie Reiskörner. Man findet sie in der italienischen Küche, aber auch in der griechischen und türkischen Küche haben sie einen festen Platz. Und, ich liebe sie heiß und innig!

Die Orzo werden zunächst kurz mit angebraten und dann mit Wasser aufgegossen. Gemüsebrühe dazu, kurz umrühren und Deckel drauf. Je nach Packungsangabe dürfen die Orzo erst mal kochen. Sie saugen das Wasser und das Aroma der Gemüsebrühe auf und schmecken später unglaublich lecker! Kurz vor Ende der angegebenen Kochzeit schmeckst Du einmal mit Salz und Pfeffer ab. Dann darf der Fisch wieder dazu und im heißen Dampf der Mini Nudeln noch etwas nachziehen. Ganz wichtig: Deckel drauf – sonst wird das mit dem Dampf nichts!

Zum Servieren gibst Du einfach die gehackte Gurke, etwas zerbröselten Feta und fein gehackte Minze dazu. Ich stehe ja bekanntermaßen auf pikantes essen und habe deshalb noch ein paar Chiliringe mit dazu gegeben. Außerdem peppt es das Gericht farblich so schön auf. Etwas Zitronensaft und Olivenöl darüber träufeln und fertig ist das leckerste Lachsfilet Rezept aus der Pfanne. Und das alles in gut 15 Minuten und mit nur einer dreckigen Pfanne. Was will der Mensch mehr?

15 Minuten Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 15 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen, Fisch und Meeresfrüchte

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

15 Minuten Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo

Zutaten

  • 250 g Lachsfilet (Mit oder ohne Haut)
  • 250 g Ozro
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Salatgurke
  • 1 Hand voll Minze
  • ½ Feta
  • ½ Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilischote (nach Wunsch)

Anleitung

  1. Lachs in zwei Stücke schneiden. Mit dem Saft einer viertelten Zitrone und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. ½ TL Salz dazu geben sowie etwas frisch gemahlenen Pfeffer. Kurz stehen lassen und derweil in einer Pfanne 1 EL Speiseöl (Sonnenblume oder Raps) erhitzen. Den Lachs in die heiße Pfanne geben und je nach Dicke und größe der Stücke etwa 2 Minuten pro Seite anbraten bis er eine schöne Goldbraune Farbe hat. Lachs dann aus der Pfanne nehmen. Zudecken und ruhen lassen.
  2. Während der Lachs Brät Schalotte und Knoblauch fein hacken. Wenn der Lachs aus der PFanne ist 1 TL Olivenöl in die Pfanne geben. Schalotten- und Knoblauchwürfel dazugeben und kurz anfragen. Orzo mit in die Pfanne geben und ebenfalls etwa 30 Sekunden anbraten. Dann mit Wasser ablöschen. Gemüsebrühe dazu geben. Bei geschlossenem Deckel 7-10 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit hängt davon ab wie lange die Orzo laut Packungsangabe kochen sollen. Kochzeit mit geschlossenem Deckel = Kochzeit auf Packung - 3 Minuten.
  3. Orzo nach der Kochzeit mit geschlossenem Deckel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch dazugeben und nochmal bei geschlossenem Deckel 3 Minuten köcheln lassen.
  4. Salatgurke in viertel Scheiben schneiden. Feta grob zerbröseln. Minze fein hacken. Fisch und Orzo nach dem kochen damit anrichten und servieren. Nach Wunsch mit Zitronensaft und Olivenöl verfeinern.
https://heissehimbeeren.com/15-minuten-lachsfilet-rezept-aus-der-pfanne-mit-orzo/

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Sandwich de Luxe

Knusprig geröstetes Roggenbrot, belegt mit cremiger Avocado, Frischkäse, reifen Tomaten und Gurke. Am leckersten mit einem weichen Spiegelei und das ultimative, luxuriöse Sandwich. Gesund und wahnsinnig lecker!

Es geht nichts über ein belegtes Brot! Der Meinung bin ich ganz grundsätzlich und ziehe ein leckeres Käsebrot so manchem Restaurantessen vor, wenn ich ehrlich bin. Zu Hause gab es bei uns eigentlich jeden Abend klassisches Abendbrot. Mit Wurst, Käse und Gürkchen darauf, so wie sich das gehört ;-) Auch jetzt ist Brotzeit einfach großartig! Geht schnell, schmeckt dank verschiedenster Komponenten wie unterschiedlicher Aufstriche und herzhaftem Brot einfach jedem. Ganz ähnlich verhält es sich natürlich mit Sandwiches. Abertausende werden davon jeden Tag zur Mittagspause verspeist. Man könnte sagen, belegtes Brot ernährt das Land.

Ein absoluter Klassiker unter den Sandwiches, wenigstens unter denen, die es auch ins Restaurant geschafft haben ist das Club-Sandwich. Weißbrot belegt mit Mayonnaise, Käse, Hühnchen oder Schinken. Lecker, aber erstens wird das mit der Zeit doch ein bisschen langweilig und zweitens auch nicht wirklich gesund. Ich dachte, das geht auch besser. Und daraus resultiert das mega leckere Sandwich de Luxe, das ich Dir heute mitgebracht habe.

Fangen wir mit dem wesentlichen an, dem Brot. Statt weißen Toastbrot habe ich mich für dunkles Sauerteigbrot mit hohem Roggenanteil entschieden. Schwarzbrot heißt das hier im Süden, im Norden nennt man es wohl eher Graubrot. Meint aber dasselbe. Das Brot bildet Boden und Deckel des Sandwiches und kommt außerdem noch aus Zwischenschicht zum Einsatz. Dadurch erhält das Sandwich trotz dem vielen Belag Stabilität und noch mehr Crunch.

Außerdem nicht fehlen darf eine leckere Sauce. Die besteht hier aus Frischkäse und Joghurt die mit Limettenabrieb und Limettensaft verfeinert werden. Boden und Mittellage werden damit bestrichen. Außerdem liefert frischer Basilikum ein herrlich sommerliches Aroma, das toll zu den Tomaten und auch zur Gurke passt. Vor allem die Tomaten sollten möglichst reif sein. Wie gut, dass sie jetzt im September noch Saison haben und dadurch mit unglaublichem Aroma zu haben sind. Sie bringen eine fruchtige süße mit ins Sandwich und das typische Aroma reifer Tomaten harmoniert unglaublich gut mit dem Basilikum. Gurke bringt Frische mit und die cremige Avocado verleiht Aroma und Textur. Vom Aufbau her ist es so, dass Frischkäsecreme, Salat, Basilikum und Avocado die untere, “grüne” Lage bilden. Darauf folgt die mittlere Scheibe Brot. Fehlen noch Tomate, Gurke und das Ei. Wobei das absolut optional und kein Muss ist. Ich finde ein weiches Spiegelei mit flüssigem Eigelb, dass sich mit den restlichen Zutaten des Sandwiches verbindet, macht das Sandwich einfach perfekt. Ende der Schwärmerei.

Serviert mit knusprigen Pommes ist das perfekte Sandwich de Luxe auch schon fertig. Zubereitet im Handumdrehen und einfach der Oberhammer! Ich muss es unbedingt nächste Woche nochmal machen!

Sandwich de Luxe
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 20 Minuten

Category: Sandwich, Abendessen, Gesund und lecker

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Sandwich de Luxe

Zutaten

  • 6 Scheiben Schwarzbrot (aka Graubrot)
  • 2 EL Frischkäse
  • 1 EL Joghurt
  • 1 Avocado
  • 1 reife, große Tomate
  • 1/4 Salatgurke
  • Pflücksalat
  • 1 Hand voll frische Basilikum Blätter
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Getrocknete Chilischote nach Geschmack
  • Limette
  • 2 Eier
  • Pommes zum servieren

Anleitung

  1. Schwarzbrot Scheiben in einer Grillpfanne rösten.
  2. Schale der Limette abreiben. Limettenabrieb mit Frischkäse und Joghurt vermischen. Saft der hälfte der Limette mit dazu geben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Avocado halbieren, schälen und in eine Schüssel geben. Dort mit einer Gabel zerdrücken und den Saft der halben Limette darüber geben. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls zur Avocadomasse geben. Diese mit Salz und getrockneter Chili abschmecken.
  4. Tomate und Gurke in Scheiben schneiden und Salat waschen und putzen.
  5. Sandwich zusammenbauen. Dafür die untere Scheibe mit etwas der Frischkäse creme bestreichen. Dann Salatblätter und Basilikumblätter darauf verteilen und etwas der Avocadocreme darauf geben. Die zweite Scheibe Brot darauf legen, diese ebenfalls nochmal mit Frischkäsecreme bestreichen. Tomatenscheiben und Gurkenscheiben darauf legen. Nochmal mit Salz und Pfeffer würzen.#
  6. Etwas Öl in der Pfanne erwärmen und die beide Eier darin braten. Eier auf das Sandwich legen. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann die oberste Scheibe Brot auf das Sandwich legen. Sandwiches direkt mit einigen Pommes servieren.

Die Spiegeleier sind kein Muss, aber eine großartige Geschmackskomponente zum perfekten Sandwich. 

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Saftiger Zwetschgenkuchen

Fruchtig saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig Boden und auf Wunsch mit den leckersten Butterstreuseln. Ein Gedicht mit frischen Zwetschgen und sehr einfach in der Herstellung.

Manchmal, da läuft es bei mir auch nicht nach Plan. Heute zum Beispiel war so ein Tag. Nach der Geburtstagsfeier vom Schwiegerpapa gestern bin ich heute Morgen frisch froh und munter aufgewacht und war voller Tatendrang unbedingt den leckeren Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi wie man in hier in Bayern nenn zu backen. Soweit so gut. Es folgt eine Hunderunde mit der Maus, ein gemütliches Frühstück, ein Kaffee und noch einer. Dann musste noch der Mietwagen für unseren Besuch bei Andys Oma nächstes Wochenende gebucht werden und schwups wars 14 Uhr und weit und breit kein Zwetschgenkuchen in Sicht.

Aber ich hatte den Zwetschgenkuchen ja nun mal im Beitrag vom Donnerstag versprochen und groß angekündigt – also konnte ich nicht aus. Ich halte meine Versprechen, nämlich gerne. Also ab in die Küche mit mir und losging der wilde Ritt. Die Basis unseres Zwetschgenkuchens hier bildet ein weicher, süßer Hefeteig. Womit wir bereits beim ersten Streitthema wären. Am richtigen Boden für den Zwetschgenkuchen scheiden sich nämlich die Geister. Je nach Familientradition und Region gibts da, nämlich durchaus Unterschiede. Die einen bevorzugen einen Rührteig, mancherorts ist ein Quark-Teig das Trägermaterial der Wahl und auch der Hefeteig ist ein heißer Kandidat. Je nachdem, mit welcher Variante man aufgewachsen ist, hat man da durchaus Präferenzen. Da sind wir hier in Deutschland auch nicht besser als die Italiener – gebacken von Mama oder Oma schmeckt es einfach am besten.

Selbst innerhalb von Familien können die Geschmäcker und Erwartungen da durchaus unterschiedlich sein. Mein Opa zum Beispiel war aus unerfindlichen Gründen starker Verfechter der Fraktion Rührteig. Der Rest der Familie bevorzugt Hefeteig. Komisch. Aber mein Opa mochte auch keinen Käse. Vielleicht kommen die seltsam gepolten Geschmacksnerven auch daher. Aber zurück zum wesentlichen. Der Hefeteig ist für mich die perfekte Wahl für einen Zwetschgenkuchen. Im Handumdrehen aus ein paar Zutaten zusammen geführt darf der Teig dann zunächst einmal etwas ruhen. Blöd, wenn man so wie ich unter latentem Zeitdruck steht aber nun mal nicht zu ändern. Ein Hefeteig, der lässt sich nicht hetzen.

In der Zwischenzeit könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, Wäsche waschen, ein Nickerchen machen, oder schon mal die weiteren Zutaten für den Zwetschgendatschi vorbereiten. Diese sind Zwetschgen – wer hätte es gedacht – und die Zutaten für unsere Streusel. Nämlich Butter, Zucker, Mehl, etwas Salz und wer mag etwas Zimt. Den würde ich übrigens dringend empfehlen außer Du hast eine akute Abneigung gegen Zimt. Dann lass ihn lieber weg.

Was die Zwetschgen betrifft, können die eigentlich nicht Reif genug sein. Je süßer und Saftiger, desto besser ist die Devise. Die Zwetschgen werden zunächst entsteint und dann auf den Teig gedrückt. Der ist bereit, wenn er sich im Volumen etwa verdoppelt hat. Wie lange das dauert, das ist leider schwer zu sagen. Es hängt ganz von der Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Etwa 30 – 60 Minuten darfst Du aber rechnen. Der fertig gegangene Teig kommt auf ein großes Backblech, dass Du entweder ordentlich mit Butter bestreichst oder mit Backpapier auslegst. Zwetschgen darauf und wenn Du magst, die Streusel drüber. Ich nehme für die Streusel auch gerne nur die halbe Menge und betreue dann nur den halben Kuchen damit. Das sorgt für mehr Auswahl.

Ab in den Ofen damit und etwa 35 Minuten später ist er auch schon fertig, der saftige Zwetschgenkuchen. Lauwarm serviert mit frisch geschlagener Sahne ein absolutes Gedicht. Genau so haben wir es übrigens auch gemacht. Mit 30 Minuten Verspätung stand gegen halb 5 der frischen Kuchen auf dem Tisch. Mission geglückt und für Dich gibts auch das versprochene Rezept :)

Saftiger Zwetschgenkuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 35 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 5 Minuten

Category: Kuchen

Cuisine: Deutsch

Yield: 8 Personen

Serving Size: 16 Stücke

Saftiger Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 mittelgroße Bio Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Anleitung

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe einen bröseln. 1 TL des Zuckers dazu geben und mit 3 EL der lauwarmen Milch in der Mulde vermischen, bis ein glatter Vorteig entsteht. Schüssel abdecken und Vortag 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Der weil die Butter in der restlichen Milch schmelzen. Die Mischung sollte nicht wärmer als 40 Grad werden. Dann Milchmischung, den restlichen Zucker, die zwei Eier und das Salz in die Rührschüssel geben und für etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann erneut abdecken und an einem warmen Ort für 30-60 Minuten gehen lassen bis das Volumen sich mindestens verdoppelt hat.
  3. Derweil den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen putzen und entsteinen. Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerreiben bis sich schöne Streusel bilden.
  4. Den aufgegangene Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes oder mit Butter ausgestrichenes Backblech geben und dort glatt drücken. Die Zwetschgen eng darauf verteilen. Wenn Streusel verwendet werden, diese auf den Zwetschgen verteilen.
  5. Kuchen bei 190 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30-40 Minuten backen bis die Streusel und der Rand des Kuchens goldbraun sind. Abkühlen lassen und am Besten lauwarm mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

Alternativ zu Zwetschgen schmecken auf Äpfel wunderbar. 

https://heissehimbeeren.com/saftiger-zwetschgenkuchen/

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Bourbon Cocktail

Pfirsich Limonaden Bourbon Cocktail

Reife, fruchtige Pfirsiche ergeben zusammen mit rauchigem Bourbon und italienischer Zitronenlimonade einen außerordentlich leckeren Cocktail.

Bourbon Cocktail

Cocktails sind ja gewissermaßen sowas wie meine geheime Leidenschaft. Klar, ich backe gerne und koche leidenschaftlich, aber auch leckere Drinks mixe ich sehr gerne. Übrigens eine Leidenschaft, die ich mit Andy teile. Der hat mich kochen und backen eher weniger am Hut, ist bei uns aber in der Regel für die Getränke zuständig. Original italienischer Espresso, tolle Weine und spannende Cocktails, das ist genau seine Welt. Unsere Welt könnte man sagen denn ich bin davon genau so begeistert wie Andy.

Bourbon Cocktail

Seit wir vor einem Jahr zusammen das Stella Kristallglas entworfen haben gibt es noch einen Grund mehr immer wieder neue Drinks zu kreieren, die in unserem Glas serviert einfach unendlich toll aussehen! Vor ein paar Wochen erst hatte ich ja den leckeren Heatwave Hibiskus mit frischen Himbeeren und weißem Rum für Dich dabei. Gerade im Sommer gibt es aber so viele leckere Drinks, die man mit aus all dem tollen Obst, dass es gerade so herrlich Reif und aromatisch gibt, zaubern kann.

Bourbon Cocktail

Übrigens, vor kurzem haben wir uns dazu entschlossen, dass wir etwas zurückgeben möchten. Deshalb wird dauerhaft für jedes verkaufte Stella-Glas ein Baum gepflanzt. Dafür spenden wir einen kleinen Betrag pro verkauftem Glas an eine Hilfsorganisation, die gemeinsam mit Einheimischen auf der ganzen Welt Aufforstungsprogramme betreibt und so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres Planeten liefert. Da machen wir gerne mit!

Bourbon Cocktail

Zurück zu den Drinks die im Stella Glas eine wirklich tolle Figur machen! Heimische Himbeeren gibts aktuell zwar immer noch, recht neu im Sortiment aus der Region sind aber reife Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen. Mit Aprikosen, österreichischen Marillen um genau zu sein habe ich Dir ja letzten Sonntag schon ein leckeres Aprikosentörtchen gebacken. Zeit also, dass wir uns den leckeren Pfirsichen widmen.

Bourbon Cocktail

Pfirsiche sind ja durchaus ein anspruchsvolles Obst. Es ist gar nicht so einfach, sie zum perfekten Reifezeitpunkt zu erwischen. Zu hart lösen sie sich kaum vom Kern und das Aroma leidet. Zu weich sind sie so saftig, dass man sie mehr oder weniger über dem Waschbecken essen muss, um eine Sauerei zu vermeiden. Im richtigen Reifegrad sind sie weich und saftig aber nicht zu matschig und schmecken herrlich. Die gute Nachricht ist, dass für unseren Cocktail auch etwas zu reife Früchte wunderbar funktionieren. Die Pfirsiche werden nämlich fein püriert und werden dann im Glas mit Bourbon vermischt. Für Bourbon habe ich mich entschieden, weil die aromatischen Pfirsiche einen Partner braucht, der mithalten kann. Ein Rum oder Vodka würde einfach untergehen, ein rauchiger Bourbon aber liefert genau das richtige Geschmacksprofil zur süßen Pfirsich und schmeckt außerdem für mich immer ein bisschen nach Sommer, Grillen und langen Abenden mit Freunden. Eis darauf und schon ist der Bourbon Cocktail auch fast fertig. Fehlt nur noch die Limonade. Aber nicht irgendeine. Nach Möglichkeit verwendest Du italienische Zitronenlimonade. Die gibts im Supermarkt zum Beispiel von San Pellegrino oder Orangina. Meistens ist die Limonade naturtrüb, ist nicht zu süß und etwas Herb. Das passt ganz wunderbar zum rauchigen Bourbon und den fruchtigen Pfirsichen!

Pfirsich Limonaden Bourbon Cocktail
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Prep Time: 5 Minuten

Total Time: 5 Minuten

Category: Drinks

Cuisine: Drinks

Yield: 1 Person

Serving Size: 1 Drink

Bourbon Cocktail

Zutaten

  • 1/2 reife Pfirsich
  • 4 cl Bourbon
  • 1 Hand voll Eis
  • 12 cl italienische Zitronenlimonade
  • Pfirsichspalten für die Dekoration

Anleitung

  1. Die Pfirsich in Stücke schneiden und mit dem Mixer fein pürieren. Pfirsichpüree ins Glas geben und mit Bourbon vermischen, umrühren. Eis ins Glas geben und den Drink mit italienischer Zitronenlimonade aufgießen.

Das Pfirsichpüree kannst Du gut vorbereiten und bis zum servieren der Drinks im Kühlschrank lagern. 

Alternativ zur Limonade schmeckt auch Sodawasser sehr gut. 

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Bourbon Cocktail

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Bourbon Cocktail

Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Roll it yourself ist das Motto der Woche! Nach Pho und Banh Mi Sandwiches dürften es Dich als treuen Leser nicht weiter wundern, dass ich ein großer Fan von Vietnamesischer Küche bin. Auch, wenn ich das Land noch nie bereist habe finde ich die Küche großartig. Frische, gesunde Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und grandiose Aromen. Ein echter Publikumsliebling könnte man sagen und das bestätigt auch der Umstand, dass gefühlt jedes neu eröffnete Restaurant im Moment ein Vietnamese ist.

Auch zu Hause sind die Lieblingsgerichte vom Vietnamesen recht unkompliziert zubereitet. Klar, aromatischen Suppen wie Pho brauchen eine gewisse Kochzeit, andere Vertreter der Vietnamesischen Küche wiederum sind echte Express Kandidaten. Dazu zählen vor allem die leckeren Vietnamesischen Sommerrollen. Die gibt es nicht zur beim Vietnamesen, auch viele Thai Restaurants und andere Asiaten haben sie mittlerweile auf der Speisekarte stehen. Vereinfacht gesagt ist einen Sommerrolle sowas wie eine unfrisierte Frühlingsrolle. In ein eingeweichtes Reispapierblatt werden allerhand leckere Zutaten eingewickelt. Meisten Reisnudeln, Gemüse, Salat, Kräuter und Fleisch, Garnelen oder Tofu. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und auch kleingeschnittenes Obst schmeckt sehr lecker in den Röllchen.

Aromatisch gesehen bringen hier nur die Kräuter etwas Pepp mit. Die richtige Geschmacksknospenexplosion liefert dann die passenden Dipsauce. Hier gibts tausende verschiedener Rezepte und vermutlich verhält es sich ganz ähnlich wie in Italien: Jede Familie hat da ein eigenes Geheimrezept. Ich jedenfalls konnte mich nicht für eine einzige Dipsauce entschieden und deswegen gibts zwei verschiedene: Eine mit Erdnuss und eine Ohne. Schmecken tun sie ganz unterschiedlich auch, wenn der einzige Unterschied in Wahrheit nur die Erdnussbutter ist. Macht aber in Konsistenz und Aroma einen wahnsinnigen Unterschied kann ich Dir sagen.

Bleibt noch zu besprechen wie man so eine Sommerrolle denn Fachgerecht rollt. Eines sage ich gleich mal vorweg, das eingeweichte Reispapier ist klebrig. Sehr klebrig. Das ist super für die Stabilität der Rolle – nicht so toll allerdings, wenn das Papier falsch zusammenklebt. Nach ein oder zwei Rollen hat man den Dreh aber meisten raus. Generell läuft es so: Das Reispapier wird kurz ins Wasser gehalten und darf dann für etwa 3–5 Minuten quellen. Dann ist es bereit gefüllt zu werden. Die Füllung legst Du dazu in die Mitte und los gehts. Die Füllung kommt in die Mitte des Reispapiers. Dann klappst Du eine Seite des Reispapiers längs über die Füllung. Die beiden Seiten werden eingeklappt und dann rollst Du die Rolle einfach auf. Klingt kompliziert? Ist es nicht :) gezeigt ist sowas aber schneller als erklärt, deshalb gibts natürlich nochmal Step by Step Bilder:

Was die Füllung betrifft, sind Deiner Fantasie wie gesagt keine Grenzen gesetzt. Für die Sommerrollen auf den Bildern habe ich folgendes verwendet: gekochte Reisnudeln, Salat, Karotte, Rotkohl, Koriander, Minze (sooo lecker!), verschiedenste Sprossen, Gurke, Garnelen und eingelegtes Rindfleisch. Super lecker ist auch Mango, milde Chilischote, Rucola und Co! Übrigens – wenn Du eine größere Truppe zu Besuche bekommst, sind Sommerrollen eine wunderbare Idee. Du bereitest einfach schon im Voraus die Dipsaucen vor und schnippelst die Füllung. Kurz bevor es essen gibt, brätst Du das Fleisch oder den Tofu an und weichst das Reispapier ein. Im Asiamarkt gibts für das Reispapier spezielle Behälter zum Einweichen, ich nutze gerne feuchte Küchenrolle, die ich dann zwischen die angefeuchteten Reispapierblätter lege, um sie zu trennen. Funktioniert auch ganz wunderbar.

Sommerrollen
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Prep Time: 30 Minuten

Total Time: 30 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 2 Personen

Serving Size: 8 Sommerrollen

Sommerrollen

Sommerrollen gehen einfach immer. Sie sind gesund, lecker und vielseitig. Serviert mit Erdnuss Dip und einer klassischen Vietnamesischen Dipsauce sind sie der Hit.

Zutaten

    Für den Erdnussdip:
  • 3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 1 Chilischote
    Für den klassischen Vietnamesischen Dip:
  • 4 EL brauner Zucker
  • 3 EL Reisessig
  • 4 EL Limettensaft
  • 4 EL Fischsauce (oder Sojasauce für vegane/vegetarische Rollen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
    Für die Sommerrollen:
  • 8 Blätter Reispapier
  • 100 g Reisnudeln
  • 1 Karotte
  • 1/4 Gurke
  • Sprossen
  • Salat
  • Minze
  • Koriander
  • 50 g Garnelen
  • 50 g Rindfleisch
  • 50 g Tofu (für vegane/vegetarische Sommerrollen)
    Zum Einlegen von Tofu und Rindfleisch:
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl zum anbraten

Anleitung

    Für die Erdnuss Dipsauce:
  1. Erdnussbutter, braunen Zucker, Reisessig, Limettensaft und Fischsauce gut verrühren. Chilischote fein hacken und ebenfalls zur Dipsauce geben. Mit Fischsauce/Sojasauce abschmecken.
    Für den vietnamesischen Dip:
  1. Braunenen Zucker mit Reisessig, Limettensaft und Fischsauce vermischen Knoblauchzehen und Ingwer fein reiben und die Chilischote fein hacken. Zu den restlichen Zutaten geben und unterrühren.
    Für die Sommerrollen:
  1. Fleisch oder Tofu mindestens eine Stunde vor dem anbraten einlegen. Dafür alle Zutaten für die Marinade vermischen. Fleisch oder Tofu dann in etwas Kokosöl anbraten.
  2. Reisnudeln nach Packungsangaben kochen, die restlichen Zutaten in feine Stifte schneiden und alle Zutaten für die Füllung in kleinen Schälchen bereitstellen.
  3. Reispapier dann nach Packungsangabe einweichen und schon kann es los gehen mit dem Rollen der Sommerrollen!

Die Dipsaucen, das Marinieren von Fleisch und Tofu sowie das Schnippeln der Füllungszutaten lassen sich wunderbar im Voraus erledigen. Das macht Sommerrollen zu perfekten Gericht für ein Abendessen mit Freunden. 

https://heissehimbeeren.com/sommerrollen/

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Spaß beim Sommerrollen rollen. Wenn Du mein Rezept ausprobierst freue ich mich wie immer über einen Kommentar und über ein Foto Deiner Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.