Pflaumen Galette

Pflaumen Galette

Fruchtig saftige Pflaumen, umhüllt von buttrig, flockig knusprigem Teig. Serviert mit einer Kugel Vanilleeis ein herrliches Dessert und zubereitet im Handumdrehen.

Halli Hallo, da bin ich wieder. Am Donnerstag gab es ausnahmsweise kein neues Rezept von mir. Und gemeldet hab ich mich auch nicht … Das tut mir leid. Bei uns ging es die letzten Wochen aber drunter und drüber und das hat Tribut gezollt. Ich hatte eine steifen Nacken, Husten und einen belegten Hals. Alles nicht so Erfreulich. Wenn ich in den letzten Jahren aber eines gelernt habe, dann dass es nur funktioniert mit seinem Körper zu arbeiten und nicht dagegen. Dementsprechend ging es für mich mit Tee aufs Sofa und ich habe am Donnerstag nichts anderes getan als viel geschlafen, einen guten Film geschaut und früh ins Bett gegangen bin ich auch. Und sieh da, am nächsten Morgen ging es mir deutlich besser. Mit dem Ende des heutigen Tages kehrt übrigens auch endlich wieder ein bisschen Ruhe bei uns ein. Pünktlich zur gemütlich-kuschligen Herbstzeit passt, kommt das wie gerufen.

Womit wir auch schon beim Thema des heutigen Beitrages wären. Ich habe nämlich eine echten Wohlfühl-Kuchen gebacken. Eine herrliche Galette. Was das ist? Eine Galette ist ein Blechkuchen, bestehen aus buttrig, flockigem Mürbeteig der im Ofen herrlich knusprig wird und gefüllt ist mit allerhand Früchten der Saison. Das beginnt im Frühjahr mit saftigen Erdbeeren und endet mit den unvermeidlichen Äpfeln im Herbst und Winter. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Geschmacklich erinnert der Teig einer Galette sehr an Scones oder einen amerikanischen Pie. Nur einfacher, irgendwie Wild und unkonventionell.

Butter in gleich große, quadratische Stücke schneiden und die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Butter mit trockenen Zutaten ummanteln.

Der Teig ist das Geheimnis zur perfekten Galette. Ein Mürbeteig, der durchwoben, ist mit lagen aus kalter Butter und dadurch herrlich flockig wird. Erinnert ein bisschen an Blätterteig, ist aber wesentlich unkomplizierter. Die Technik habe ich mir vom amerikanischen Bon Appetit Magazin abgeschaut und bin ehrlich gesagt schwer begeistert. Der Teig besteht aus 5 Zutaten und ist in etwa 2 Minuten vorbereitet. Alles, was Du brauchst, sind Mehl, Salz, Zucker, kalte Butter und eiskaltes Wasser. Die Butter wird in gleichmäßige Würfel geschnitten und mit den trockenen Zutaten ummantelt. Dann gehts weiter auf der Arbeitsfläche. Mit einem gut bemehlten Nudelholz wird die Butter zunächst zu langen Streifen gerollt.

Zutaten auf die saubere Arbeitsfläche geben.

Butter längs zu Streifen ausrollen.

Anschließend faltest Du die Butterstreifen mit Hilfe einer Teigware oder eines großen Messers zur Mitte hin und gibst das Eiswasser dazu. Hier hilft es mir, eine große Tasse mit Eiswasser vorzubereiten und die benötigte Menge darauf zu entnehmen. Das ist wesentlich einfacher als exakt 3 EL Eiswasser vorzubereiten.

Butterstreifen zur Mitte hin einklappen.

Das Eiswasser kommt zu den restlichen Zutaten und wird kurz untergehoben. Dann wird der Teig erneut einmal der Länge nach ausgerollt. Das Nudelholz sollte immer ordentlich bemehlt sein, damit nichts kleben bleibt. Nach dieser Runde sollte bereits zu erkennen sein, wie sich zu Zutaten langsam zu einem gleichmäßigen Teig verbinden.

Eiswasser untermischen und erneut ausrollen. Das Nudelholz sollte immer gut bemehlt sein damit nichts klebt.

Teig erneut zur Mitte hin einklappen.

Die Zutaten werden wieder zur Mitte hin gefaltet und ein drittes Mal ausgerollt. Jetzt solltest Du einen recht soliden Teig haben der erneut zur Mitte hin eingeschlagen wird und zu einer Kugel geformt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank darf.

Bevor der Teig dann zur Galette wird, ist es Zeit die Füllung vorzubereiten. Ich habe mich hier für Pflaumen entschieden die mit etwas Stärke, Zucker, Zitronenabrieb und Vanille vermengt werden. Sie dürfen etwas durchziehen, während der Teig zu einem großen Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausgerollt wird. Um ungerade Kanten brauchst Du Dir bei einer Galette übrigens keine Sorgen zu machen. Das darf gerne so ein.

Teig zu einem Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausrollen.

Fertig ausgerollt wird der Teig mit Hilfe eines Nudelholzes auf das vorbereitete Backblech gehoben.

Teig mit Hilfe eines Nudelholzes auf das vorbereitet Backblech heben.

Um die Pflaumen auch schön mittig und gleichmäßig zu platzieren habe ich mir mit einem Messer einen feinen Kreis in den Teig geritzt und die Pflaumen dann kreisförmig auf den Teig gelegt. Zum Rand in solltest Du etwa 5–7 cm Platz lassen. Der wird nämlich am Rand über den Belag eingeschlagen. Mit etwas verdünntem Eigelb bepinselt und braunem Zucker bestreut geht es für die Galette in den vorgeheizten Backofen.

Pflaumen vorbereiten und kreisförmig auf den Boden legen. Dabei 5-7 cm zum Rand hin Platz lassen.

Eine Galette wird am besten heiß und frisch gebacken mit einer Kugel Eis serviert. Vorbereiten lässt Sie sich trotzdem gut, weil sowohl Teig als auch Belag gut im Kühlschrank warten können.

Pflaumen Galette
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 45 Minuten

Gesamtzeit: 55 Minuten

Kategorie: Dessert

Cuisine: Dessert

Portionen: 4 Personen

Pflaumen Galette

Zutaten

    Für den Teig:
  • 10 g Zucker
  • 4 g Salz
  • 180 g Mehl
  • 190 g kalte Butter
  • 15 g Eiswasser
    Für die Füllung:
  • 750 g Pflaumen
  • 30 g Stärke
  • 30 g Zucker
  • 4 g Salz
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Sahne
  • 1 Eigelb
  • 1 TL brauner Zucker
  • Vanilleeis zum servieren

Anleitung

  1. In einer Schüssel Zucker, Salz und Mehl vermengen. Butter in etwa 5mm dicke, quadratischen Scheiben schneiden. Zu den trockenen Zutaten geben und kurz vermengen. Masse auf die saubere Arbeitsplatte geben. Mit einem gut bemehlten Nudelholz die Butter zu langen Streifen rollen (nur von oben nach unten rollen). Zutaten mit einer Teigkarte zur Mitte hin einklappen. 3 EL Eiswasser dazu geben und untermengen. Teig dann erneut der länge nach mit einem gut bemehlen Nudelholz ausrollen. Erneut zur Mitte hin einklappen und ein drittes mal ausrollen. Teig wieder einklappen. In Frischhaltefolie oder ein Bienenwachstuch einschlagen und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Pflaumen waschen, entkernen und in schmale spalten schneiden. In einer großen Schüssel mit Stärke, Zucker, Salz, Zitronenabrieb, Vanilleextrakt und Sahne vermischen.
  3. Backofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Teig zu einem Kreis mit etwa 40 cm Durchmesser ausrollen und auf das Backpapier transferieren. Pflaumen mittig darauf verteilen. Sodass zum Rand etwa 5-7 cm frei bleiben. Den Teig zur Füllung hin einschlagen.
  4. Eigelb mit 2 EL Wasser vermischen und den Rand der Galette damit einstreichen und mit dem braunen Zucker bestreuen.
  5. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für 45-50 Minuten backen bis der Rand goldbraun ist. Kurz abkühlen lassen und warm mit Vanilleeis servieren.

Schmeckt auch mit anderen Früchten, wie z.B. Äpfeln herrlich!

Wenn Du das Rezept mit Margarine statt Butter zubereitest und mit veganem Vanilleeis servierst ist die Galette Vegan. 

https://heissehimbeeren.com/pflaumen-galette/

Trau Dich ruhig dran an die Galette. Die ist unkompliziert, ist perfekt unperfekt und wahnsinnig lecker!Und wenn Du sie ausprobierst freue ich mich natürlich wie immer über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Spaghetti alla Puttanesca

Spaghetti alla Puttanesca

Perfekt al dente gekochte Spaghetti, serviert in einer aromatischen Tomatensauce mit Kapern, Sardelle und Oliven. Das perfekte schnelle Abendessen – zubereitet in 15 Minuten.

Große Pastaliebe ist das Motto der Woche! Denn sind wir mal ehrlich, nach einem verregneten, grauen Arbeitstag gibt es nichts Besseres als ein herzhaftes, warmes Abendessen. Die italienische Küche hat da ja so einiges zu bieten und kann im Endeffekt gleichgesetzt werden mit Soulfood. Ich denke da zum Beispiel an Minestrone, Spaghetti Carbonara und Co. – während aber eine Minestrone zum Beispiel durchaus etwas Zeitaufwendiger in der Zubereitung ist und erst durch langes köcheln auf dem Herd ihr volles Aroma entwickelt gibt es durchaus auch Gerichte, die etwas Feierabend-Tauglicher sind.

Wobei sich Minestrone wunderbar einfrieren lässt und ein echter Lebensretter für Abende mit ganz viel Hunger und noch mehr Ungeduld sind. Ein anderes, schnelles Rezept für ein grandioses Abendessen habe ich heute gekocht. Es gibt Spaghetti alla Puttanesca. Wörtlich übersetzt heißt das in etwa so viel wie Spaghetti nach Hurenart. Woher der Name nun kommt, das weiß keiner so genau. Fakt ist, dass Spaghetti alla Puttanesca ein Hochgenuss sein können. Wenn sie richtig zubereitet sind.

Die Basis bildet eine Tomatensauce. Die ist verfeinert durch Sardellen, Kapern und schwarze Oliven. Bei mir jeweils klassische Zutaten, die sich im Vorratsschrank finden. Die Sardellen werden zunächst gemeinsam mit Knoblauch und Zwiebeln angeschwitzt und zerfallen dabei komplett. In der fertigen Sauce finden sich also keinerlei Sardellen Stückchen mehr. Die Kapern wiederum habe ich ganz gelassen. Solltest du recht große Kapern haben kannst du sie aber gerne auch hacken. Die schwarzen Oliven verwende ich gerne mit Stein. Die sind einfach aromatischer als die entsteinte Variante.

Zubereitet sind die Spaghetti alla Puttanesca übrigens in etwa 15 Minuten. So lange dauert es auch etwa, bis das Nudelwasser kocht und die Spaghetti gekocht sind. Abendessen im Handumdrehen quasi. Übrigens gebe ich gerne einige Chiliflocken mit in die Sauce. Das ist zwar nicht ganz traditionell, ich finde, aber die Sauce verträgt es gut. Parmesan allerdings wird Klassischerweise nicht zu den Spaghetti alla Puttanesca serviert. Die aromatische Sauce, die durch Kapern, Sardellen und Oliven schon ordentlich Salz abbekommt auch ganz herrlich ohne zusätzlichen Parmesan aus.

Ach ja, eins noch. Statt Spaghetti habe ich für das Essen auf den Fotos Bavette verwendet. Die sind etwas dicker als Spaghetti, aber nicht so breit wie Tagliatelle. Ich mag sie sehr, weil sie einen schönen Biss haben und man einfach etwas mehr Nudel auf der Gabel hat. So, genug der langen Reden. Los gehts mit dem Rezept.

Spaghetti alla Puttanesca
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Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Kategorie: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Italienisch

Portionen: 2 Personen

Spaghetti alla Puttanesca

Zutaten

  • 250 g Spaghetti
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 6 Sardellen Filets in Öl
  • 25 g Kapern (abgetropft)
  • 75 g schwarze Oliven
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL guter Rotwein
  • Olivenöl
  • Salz
  • Chilischote

Anleitung

  1. Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen. Knoblauch, Zwiebel und Sardellenfilets fein hacken. In einer Pfanne etwa 2 EL Olivenöl erwärmen. Knoblauch, Zwiebeln und Sardellen darin glasig dünsten bis die Sardellenstückchen komplett zerfallen sind.
  2. Mit Rotwein ablöschen. Die Dosentomaten und einen Schluck Wasser mit in die Pfanne geben. Kapern und Schwarze Oliven hinzufügen. Sauce köcheln lassen. Mit Salz und Chili abschmecken.
  3. Nudeln nach Packungsangabe al dente garen. Abgießen und etwa eine Tasse vom Nudelwasser auffangen. Nudeln mit in die Pfanne geben. Nach Bedarf Nudelwasser für die Konsistenz dazugeben. Wenn die Nudeln gut mit Sauce ummantelt sind direkt heiß und frisch servieren.

Wenn Du es Vegetarisch willst kannst Du die Sardellen auch weglassen. Schmeckt auch so herrlich! 

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Wenn du die Spaghetti alla Puttanesca ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren

Lachs aus der Pfanne

15 Minuten Lachsfilet Rezept

Gebratenes Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo, Gurke, Feta und Minze. Das Ideale schnelle Abendessen für das Du nur eine Pfanne und 15 Minuten benötigst.

Die langsamen, gemütlichen Sommerwochen sind vorbei. Endgültig. Am Dienstag hat auch in den letzten Bundesländern die Schule wieder begonnen und das heißt auch für alle Nicht-Schüler wieder Umstellen. Auf dem Weg ins Büro sind Straße, Bahn und Bus wieder voll. Im Betrieb arbeitet alles auf den Jahresendspurt hin. Abends aus dem Sofa kuscheln wir uns wieder in die Wolldecke statt Salat darf guten Gewissens wieder was Warmes auf den Tisch. Ich muss ja sagen, ich mag die wuselige Geschäftigkeit im Frühherbst und habe auch nichts gegen gemütliche Abende auf dem Sofa einzuwenden. Außerdem kuschelt auch die Hundemaus bei kühleren Temperaturen wesentlich lieber.

Kalt und grau genug für deftige Eintöpfe ist es aber auch noch nicht. Ein Rest vom Sommer darf sich also auch in der Küche finden. Genau mit dieser Idee im Kopf ist das heutige Gericht entstanden. Knusprig gebratenes Lachsfilet aus der Pfanne auf einem Bett aus Orzo serviert mit knackiger Gurke, salzigen Feta und frischer Minze. Ein absolutes Gedicht! Und mal abgesehen vom großartigen Essen ist die Zubereitung ein Kinderspiel. Es wird nur eine einzige Pfanne dreckig! In der wird zunächst das Lachsfilet kurz aber scharf angebraten, sodass er ordentlich Farbe bekommen. Nach ein paar Minuten auf jeder Seite darf er auch schon wieder raus aus der Pfanne. Rein kommt jetzt die fein gewürfelte Schalotte und die Knoblauchzehe. Ebenso wie Orzo. Orzo, auch Risoni genannt sind winzig kleine Nudeln die aussehen wie Reiskörner. Man findet sie in der italienischen Küche, aber auch in der griechischen und türkischen Küche haben sie einen festen Platz. Und, ich liebe sie heiß und innig!

Die Orzo werden zunächst kurz mit angebraten und dann mit Wasser aufgegossen. Gemüsebrühe dazu, kurz umrühren und Deckel drauf. Je nach Packungsangabe dürfen die Orzo erst mal kochen. Sie saugen das Wasser und das Aroma der Gemüsebrühe auf und schmecken später unglaublich lecker! Kurz vor Ende der angegebenen Kochzeit schmeckst Du einmal mit Salz und Pfeffer ab. Dann darf der Fisch wieder dazu und im heißen Dampf der Mini Nudeln noch etwas nachziehen. Ganz wichtig: Deckel drauf – sonst wird das mit dem Dampf nichts!

Zum Servieren gibst Du einfach die gehackte Gurke, etwas zerbröselten Feta und fein gehackte Minze dazu. Ich stehe ja bekanntermaßen auf pikantes essen und habe deshalb noch ein paar Chiliringe mit dazu gegeben. Außerdem peppt es das Gericht farblich so schön auf. Etwas Zitronensaft und Olivenöl darüber träufeln und fertig ist das leckerste Lachsfilet Rezept aus der Pfanne. Und das alles in gut 15 Minuten und mit nur einer dreckigen Pfanne. Was will der Mensch mehr?

15 Minuten Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Kategorie: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen, Fisch und Meeresfrüchte

Cuisine: Soulfood

Portionen: 2 Personen

Lachs aus der Pfanne

Zutaten

  • 250 g Lachsfilet (Mit oder ohne Haut)
  • 250 g Ozro
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Salatgurke
  • 1 Hand voll Minze
  • ½ Feta
  • ½ Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilischote (nach Wunsch)

Anleitung

  1. Lachs in zwei Stücke schneiden. Mit dem Saft einer viertelten Zitrone und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. ½ TL Salz dazu geben sowie etwas frisch gemahlenen Pfeffer. Kurz stehen lassen und derweil in einer Pfanne 1 EL Speiseöl (Sonnenblume oder Raps) erhitzen. Den Lachs in die heiße Pfanne geben und je nach Dicke und größe der Stücke etwa 2 Minuten pro Seite anbraten bis er eine schöne Goldbraune Farbe hat. Lachs dann aus der Pfanne nehmen. Zudecken und ruhen lassen.
  2. Während der Lachs Brät Schalotte und Knoblauch fein hacken. Wenn der Lachs aus der PFanne ist 1 TL Olivenöl in die Pfanne geben. Schalotten- und Knoblauchwürfel dazugeben und kurz anfragen. Orzo mit in die Pfanne geben und ebenfalls etwa 30 Sekunden anbraten. Dann mit Wasser ablöschen. Gemüsebrühe dazu geben. Bei geschlossenem Deckel 7-10 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit hängt davon ab wie lange die Orzo laut Packungsangabe kochen sollen. Kochzeit mit geschlossenem Deckel = Kochzeit auf Packung - 3 Minuten.
  3. Orzo nach der Kochzeit mit geschlossenem Deckel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch dazugeben und nochmal bei geschlossenem Deckel 3 Minuten köcheln lassen.
  4. Salatgurke in viertel Scheiben schneiden. Feta grob zerbröseln. Minze fein hacken. Fisch und Orzo nach dem kochen damit anrichten und servieren. Nach Wunsch mit Zitronensaft und Olivenöl verfeinern.
https://heissehimbeeren.com/15-minuten-lachsfilet-rezept-aus-der-pfanne-mit-orzo/

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Sandwich

Sandwich de Luxe

Knusprig geröstetes Roggenbrot, belegt mit cremiger Avocado, Frischkäse, reifen Tomaten und Gurke. Am leckersten mit einem weichen Spiegelei und das ultimative, luxuriöse Sandwich. Gesund und wahnsinnig lecker!

Es geht nichts über ein belegtes Brot! Der Meinung bin ich ganz grundsätzlich und ziehe ein leckeres Käsebrot so manchem Restaurantessen vor, wenn ich ehrlich bin. Zu Hause gab es bei uns eigentlich jeden Abend klassisches Abendbrot. Mit Wurst, Käse und Gürkchen darauf, so wie sich das gehört ;-) Auch jetzt ist Brotzeit einfach großartig! Geht schnell, schmeckt dank verschiedenster Komponenten wie unterschiedlicher Aufstriche und herzhaftem Brot einfach jedem. Ganz ähnlich verhält es sich natürlich mit Sandwiches. Abertausende werden davon jeden Tag zur Mittagspause verspeist. Man könnte sagen, belegtes Brot ernährt das Land.

Ein absoluter Klassiker unter den Sandwiches, wenigstens unter denen, die es auch ins Restaurant geschafft haben ist das Club-Sandwich. Weißbrot belegt mit Mayonnaise, Käse, Hühnchen oder Schinken. Lecker, aber erstens wird das mit der Zeit doch ein bisschen langweilig und zweitens auch nicht wirklich gesund. Ich dachte, das geht auch besser. Und daraus resultiert das mega leckere Sandwich de Luxe, das ich Dir heute mitgebracht habe.

Fangen wir mit dem wesentlichen an, dem Brot. Statt weißen Toastbrot habe ich mich für dunkles Sauerteigbrot mit hohem Roggenanteil entschieden. Schwarzbrot heißt das hier im Süden, im Norden nennt man es wohl eher Graubrot. Meint aber dasselbe. Das Brot bildet Boden und Deckel des Sandwiches und kommt außerdem noch aus Zwischenschicht zum Einsatz. Dadurch erhält das Sandwich trotz dem vielen Belag Stabilität und noch mehr Crunch.

Außerdem nicht fehlen darf eine leckere Sauce. Die besteht hier aus Frischkäse und Joghurt die mit Limettenabrieb und Limettensaft verfeinert werden. Boden und Mittellage werden damit bestrichen. Außerdem liefert frischer Basilikum ein herrlich sommerliches Aroma, das toll zu den Tomaten und auch zur Gurke passt. Vor allem die Tomaten sollten möglichst reif sein. Wie gut, dass sie jetzt im September noch Saison haben und dadurch mit unglaublichem Aroma zu haben sind. Sie bringen eine fruchtige süße mit ins Sandwich und das typische Aroma reifer Tomaten harmoniert unglaublich gut mit dem Basilikum. Gurke bringt Frische mit und die cremige Avocado verleiht Aroma und Textur. Vom Aufbau her ist es so, dass Frischkäsecreme, Salat, Basilikum und Avocado die untere, “grüne” Lage bilden. Darauf folgt die mittlere Scheibe Brot. Fehlen noch Tomate, Gurke und das Ei. Wobei das absolut optional und kein Muss ist. Ich finde ein weiches Spiegelei mit flüssigem Eigelb, dass sich mit den restlichen Zutaten des Sandwiches verbindet, macht das Sandwich einfach perfekt. Ende der Schwärmerei.

Serviert mit knusprigen Pommes ist das perfekte Sandwich de Luxe auch schon fertig. Zubereitet im Handumdrehen und einfach der Oberhammer! Ich muss es unbedingt nächste Woche nochmal machen!

Sandwich de Luxe
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Sandwich, Abendessen, Gesund und lecker

Cuisine: Soulfood

Portionen: 2 Personen

Sandwich

Zutaten

  • 6 Scheiben Schwarzbrot (aka Graubrot)
  • 2 EL Frischkäse
  • 1 EL Joghurt
  • 1 Avocado
  • 1 reife, große Tomate
  • 1/4 Salatgurke
  • Pflücksalat
  • 1 Hand voll frische Basilikum Blätter
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Getrocknete Chilischote nach Geschmack
  • Limette
  • 2 Eier
  • Pommes zum servieren

Anleitung

  1. Schwarzbrot Scheiben in einer Grillpfanne rösten.
  2. Schale der Limette abreiben. Limettenabrieb mit Frischkäse und Joghurt vermischen. Saft der hälfte der Limette mit dazu geben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Avocado halbieren, schälen und in eine Schüssel geben. Dort mit einer Gabel zerdrücken und den Saft der halben Limette darüber geben. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls zur Avocadomasse geben. Diese mit Salz und getrockneter Chili abschmecken.
  4. Tomate und Gurke in Scheiben schneiden und Salat waschen und putzen.
  5. Sandwich zusammenbauen. Dafür die untere Scheibe mit etwas der Frischkäse creme bestreichen. Dann Salatblätter und Basilikumblätter darauf verteilen und etwas der Avocadocreme darauf geben. Die zweite Scheibe Brot darauf legen, diese ebenfalls nochmal mit Frischkäsecreme bestreichen. Tomatenscheiben und Gurkenscheiben darauf legen. Nochmal mit Salz und Pfeffer würzen.#
  6. Etwas Öl in der Pfanne erwärmen und die beide Eier darin braten. Eier auf das Sandwich legen. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann die oberste Scheibe Brot auf das Sandwich legen. Sandwiches direkt mit einigen Pommes servieren.

Die Spiegeleier sind kein Muss, aber eine großartige Geschmackskomponente zum perfekten Sandwich. 

https://heissehimbeeren.com/sandwich-de-luxe/

Wenn Du mein Sandwich de Luxe ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Zwetschgenkuchen

Saftiger Zwetschgenkuchen

Fruchtig saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig Boden und auf Wunsch mit den leckersten Butterstreuseln. Ein Gedicht mit frischen Zwetschgen und sehr einfach in der Herstellung.

Manchmal, da läuft es bei mir auch nicht nach Plan. Heute zum Beispiel war so ein Tag. Nach der Geburtstagsfeier vom Schwiegerpapa gestern bin ich heute Morgen frisch froh und munter aufgewacht und war voller Tatendrang unbedingt den leckeren Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi wie man in hier in Bayern nenn zu backen. Soweit so gut. Es folgt eine Hunderunde mit der Maus, ein gemütliches Frühstück, ein Kaffee und noch einer. Dann musste noch der Mietwagen für unseren Besuch bei Andys Oma nächstes Wochenende gebucht werden und schwups wars 14 Uhr und weit und breit kein Zwetschgenkuchen in Sicht.

Aber ich hatte den Zwetschgenkuchen ja nun mal im Beitrag vom Donnerstag versprochen und groß angekündigt – also konnte ich nicht aus. Ich halte meine Versprechen, nämlich gerne. Also ab in die Küche mit mir und losging der wilde Ritt. Die Basis unseres Zwetschgenkuchens hier bildet ein weicher, süßer Hefeteig. Womit wir bereits beim ersten Streitthema wären. Am richtigen Boden für den Zwetschgenkuchen scheiden sich nämlich die Geister. Je nach Familientradition und Region gibts da, nämlich durchaus Unterschiede. Die einen bevorzugen einen Rührteig, mancherorts ist ein Quark-Teig das Trägermaterial der Wahl und auch der Hefeteig ist ein heißer Kandidat. Je nachdem, mit welcher Variante man aufgewachsen ist, hat man da durchaus Präferenzen. Da sind wir hier in Deutschland auch nicht besser als die Italiener – gebacken von Mama oder Oma schmeckt es einfach am besten.

Selbst innerhalb von Familien können die Geschmäcker und Erwartungen da durchaus unterschiedlich sein. Mein Opa zum Beispiel war aus unerfindlichen Gründen starker Verfechter der Fraktion Rührteig. Der Rest der Familie bevorzugt Hefeteig. Komisch. Aber mein Opa mochte auch keinen Käse. Vielleicht kommen die seltsam gepolten Geschmacksnerven auch daher. Aber zurück zum wesentlichen. Der Hefeteig ist für mich die perfekte Wahl für einen Zwetschgenkuchen. Im Handumdrehen aus ein paar Zutaten zusammen geführt darf der Teig dann zunächst einmal etwas ruhen. Blöd, wenn man so wie ich unter latentem Zeitdruck steht aber nun mal nicht zu ändern. Ein Hefeteig, der lässt sich nicht hetzen.

In der Zwischenzeit könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, Wäsche waschen, ein Nickerchen machen, oder schon mal die weiteren Zutaten für den Zwetschgendatschi vorbereiten. Diese sind Zwetschgen – wer hätte es gedacht – und die Zutaten für unsere Streusel. Nämlich Butter, Zucker, Mehl, etwas Salz und wer mag etwas Zimt. Den würde ich übrigens dringend empfehlen außer Du hast eine akute Abneigung gegen Zimt. Dann lass ihn lieber weg.

Was die Zwetschgen betrifft, können die eigentlich nicht Reif genug sein. Je süßer und Saftiger, desto besser ist die Devise. Die Zwetschgen werden zunächst entsteint und dann auf den Teig gedrückt. Der ist bereit, wenn er sich im Volumen etwa verdoppelt hat. Wie lange das dauert, das ist leider schwer zu sagen. Es hängt ganz von der Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Etwa 30 – 60 Minuten darfst Du aber rechnen. Der fertig gegangene Teig kommt auf ein großes Backblech, dass Du entweder ordentlich mit Butter bestreichst oder mit Backpapier auslegst. Zwetschgen darauf und wenn Du magst, die Streusel drüber. Ich nehme für die Streusel auch gerne nur die halbe Menge und betreue dann nur den halben Kuchen damit. Das sorgt für mehr Auswahl.

Ab in den Ofen damit und etwa 35 Minuten später ist er auch schon fertig, der saftige Zwetschgenkuchen. Lauwarm serviert mit frisch geschlagener Sahne ein absolutes Gedicht. Genau so haben wir es übrigens auch gemacht. Mit 30 Minuten Verspätung stand gegen halb 5 der frischen Kuchen auf dem Tisch. Mission geglückt und für Dich gibts auch das versprochene Rezept :)

Saftiger Zwetschgenkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Kategorie: Kuchen

Cuisine: Deutsch

Portionen: 8 Personen

Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 mittelgroße Bio Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Anleitung

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe einen bröseln. 1 TL des Zuckers dazu geben und mit 3 EL der lauwarmen Milch in der Mulde vermischen, bis ein glatter Vorteig entsteht. Schüssel abdecken und Vortag 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Der weil die Butter in der restlichen Milch schmelzen. Die Mischung sollte nicht wärmer als 40 Grad werden. Dann Milchmischung, den restlichen Zucker, die zwei Eier und das Salz in die Rührschüssel geben und für etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann erneut abdecken und an einem warmen Ort für 30-60 Minuten gehen lassen bis das Volumen sich mindestens verdoppelt hat.
  3. Derweil den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen putzen und entsteinen. Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerreiben bis sich schöne Streusel bilden.
  4. Den aufgegangene Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes oder mit Butter ausgestrichenes Backblech geben und dort glatt drücken. Die Zwetschgen eng darauf verteilen. Wenn Streusel verwendet werden, diese auf den Zwetschgen verteilen.
  5. Kuchen bei 190 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30-40 Minuten backen bis die Streusel und der Rand des Kuchens goldbraun sind. Abkühlen lassen und am Besten lauwarm mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

Alternativ zu Zwetschgen schmecken auf Äpfel wunderbar. 

https://heissehimbeeren.com/saftiger-zwetschgenkuchen/

Wenn Du meinen Zwetschgenkuchen ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.