Bellini Cupcakes

Saftige Pfirsich Cupcakes mit einer fluffigen Mascarpone Creme mit Bellini Aroma. Der beliebte Aperitif in Cupcake-Form schmeckt einfach herrlich.

Schon wieder Sonntag. Ein eher ruhiger für mich mal zur Abwechslung. Nach all dem Trubel der letzten Wochen ist so ein schön ruhiges Wochenende wirklich immer herzlich willkommen. Im Ofen backt gerade ein saftiger Schokoladenkuchen, den es hier auf dem Blog nächsten Sonntag geben wird und gleich werde ich mich dem Mittagessen widmen. Mal schauen, was der Kühlschrank so hergibt.

Am Wochenende wird bei mir eigentlich immer gebacken. Das bringt der Blog so mit sich. Als Inspiration dienen mir manchmal Kochbücher, mal das Internet oder, so wie für das Rezept heute etwas, dass ich auswärts trinke oder esse. Die Inspiration für die Bellini Cupcakes war eindeutig ein leckerer Bellini Aperitif, auf den ich in Anbetracht der herrlich reifen Pfirsiche, die es gerade zu kaufen gibt, mal wieder richtig Lust hatte. Prosecco steht eigentlich auch immer im Kühlschrank und dementsprechend stand dem Bellini-Genuss nichts mehr im Weg. Selbst gemacht mit frischen Pfirsichen schmeckt der nämlich gleich mal eine ganze Ecke besser als fertig auf dem Supermarkt. Aber, kann man auf Bellini eigentlich auch einen Cupcake machen? Natürlich geht das, ist die einfache Antwort.

Die Basis war schnell gefunden. Ein Vanille-Cupcake sollte es werden, mit Mascarpone Creme. Beides wird dann mit einer Art Fruchtkompott aus Pfirsichen und Prosecco entsprechend aromatisiert. Mascarpone Creme verwende ich deswegen, weil die Mascarpone, eine Art italienischer Frischkäse, durch den hohen Fettgehalt ein wunderbarer Träger für Aromen aller Art ist, selbst aber Geschmacksneutral genug ist um das dezente Aroma von Pfirsich und Prosecco vollständig zur Geltung zu bringen. Deswegen eignet sich übrigens deutscher Frischkäse für so eine Creme nicht. Er bringt zu viel eigenes Aroma mit und würde hier alles andere Übertünchen. Deswegen kommt bei feinen, dezenten Aromen für mich immer Mascarpone Creme zum Einsatz.

Die Kuchenkomponente ist wie gesagt mein Standard-Rezept für Vanillecupcakes. Ein kleiner Hauch Vanille passt im Übrigen herrlich zur Pfirsich-Prosecco Komposition. So, fehlt nur noch ebendiese. Für das Bellini-Aroma verwenden wir reife, gelbe Pfirsiche. Die werden entkernt und geviertelt und mit etwas Prosecco aufgekocht, bis sie zerfallen. Dann werden sie püriert und mit weiterem Prosecco aufgegossen, bis die Masse in etwa die Konsistenz von geschmolzener Schokolade hat. Eine ordentliche Portion davon kommt in den Kuchenteig, der Rest landet bis auf zwei Esslöffel, die wir für die Dekoration brauchen, in der Creme. Im nu entstehen so herrlich leckere Bellini Cupcakes, die unwiderstehlich lecker und noch dazu besonders hübsch sind.

Bellini Cupcakes
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Kategorie: Cupcakes, Sommer, Alkohol

Cuisine: Dessert

Menge: 12 Cupcakes

Bellini Cupcakes

Zutaten

    Für das Kompott:
  • 4 große, reife Pfirsiche
  • 300 ml Prosecco oder Sekt
    Für die Cupcakes:
  • 125 g Mehl
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 150 ml Schlagsahne
  • 60 g Puderzucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Pfirsiche entsteinen und in grobe Stücke schneiden. Mit der Hälfte des Proseccos in einen Topf geben und auf dem Herd bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem rühren für etwa 25 Minuten köcheln lassen. Masse dann Pürrieren und durch ein Sieb streichen. Den restlichen Prosecco hineinmischen.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Jede Mulde des Muffinblechs mit einem Papierförmchen bestücken. Butter, Zucker, Salz und Eier in eine Rührschüssel geben. Mehl und Backpulver dazu sieben. Für 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem luftigen Teig aufschlagen.
  3. Etwa die Hälfte des kalten Pfirsich-Prosecco Kompotts in den Teig geben. Teig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Nachdem die Cupcakes komplett abgekühlt sind, alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät so lange aufschlagen bis eine standfeste Creme entstanden ist. Das übrige Kompott bis auf zwei Esslöffel davon unter die Creme rühren. In den Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Cupcakes damit dekorieren.
  5. Cupcakes mit dem restlichen Kompott, Pfirsichspalten und Cocktaildekoration das letzte Finish verleihen und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
https://heissehimbeeren.com/bellini-cupcakes/

Wenn Du die Bellini Cupcakes ausprobierst, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Cold Brew Coffee 1×1

Viel mehr als kalter Kaffee: Cold Brew Coffee ist der Trend in Sachen Eiskaffee. Alles was Du über den leckeren, kalt gebrühten Kaffee wissen musst und wie Du ihn ganz einfach selbst zu Hause zubereiten kannst erfährst Du jetzt.

Cold Brew Coffee

Es gibt einen neuen Star am Kaffeehimmel. Wie all die herrlichen Erfindungen, die dem Sortiment der bekannten Kaffeehaus-Ketten entspringen haben, wir es auch hier mit einem echten Amerikaner zu tun. Die Rede ist vom Cold Brew Coffee. Zu Deutsch kalt gebrühter Kaffee. Klingt erst mal unspektakulär, hat es aber in sich. Der kalte Kaffee wird nämlich nicht wie sonst üblich mit heißem Wasser aufgebrüht und dann zum Abkühlen stehen gelassen. Für Cold Brew Coffee werden die gemahlenen Kaffeebohnen mit kaltem Wasser aufgegossen und dürfen dann im Kühlschrank für 12–24 Stunden ziehen.

Cold Brew Coffee

Vor dem Trinken wird der Cold Brew Coffee dann wie gewohnt gefiltert und auf Eiswürfeln genossen. Wer will, gibt noch einen Schuss Milch, Mandelmilch oder auch gesüßte Kondensmilch dazu um dem Cold Brew Coffee eine besondere Note zu verleihen. Allerdings lässt sich der kalte Kaffee auch wunderbar einfach pur genießen. Das Aroma ist nämlich nicht sauer und bitter wie das bei heißem Kaffee der Fall ist, sondern mild und blumig. Ein herrlich erfrischendes Sommergetränk, das zudem noch wach macht.

Cold Brew Coffee, was ist das?

Cold Brew Coffee

Cold Brew Coffee ist zudem auch noch schonender für den Magen. Durch die langsame Extraktion der Inhaltsstoffe mit kaltem Wasser wird der Kaffeebohne nicht so viel Säure entzogen wie bei der herkömmlichen Zubereitungsweise mit heißen Wasser. Auch gelangen weniger Bitterstoffe in den fertigen Kaffee. Das macht den Cold Brew Coffee zum einen bekömmlicher, aber auch schmackhafter als kalten Kaffee, der zuvor mit heißen Wasser aufgebrüht wurde. Geduld ist jedoch hier da A und O. Zwar ist der Cold Brew Coffee in nicht mal fünf Minuten angesetzt, muss aber danach für viele Stunden ziehen. Nur so erhält man das herrlich blumige und feine Aroma, das Cold Brew Coffee auszeichnet. Aber der Reihe nach. Wie bei jedem guten Kaffee beginnt auch Cold Brew Coffee mit Kaffee. Die Auswahl der richtigen Bohne und vor allem des richtigen Mahlgrads hat eine große Auswirkung auf den schlussendlichen Geschmack des Cold Brew Coffee. Wie auch bei heiß gebrühtem Kaffee gibt es hier nämlich unendlich viele Aromen, die am Ende ein Gesamtbild ergeben. Wenn Cold Brew Coffee für Dich ganz neu ist, dann ist es immer eine gute Idee mit dem Kaffee zu starten, der Dir auch für Deinen Frühstückskaffee am besten schmeckt. Später, wenn Du gefallen am Cold Brew gefunden hast, wird es Zeit zu experimentieren.

Die Bohnen

Cold Brew Coffee

Je nachdem, welche Aromen Du im Cold Brew Coffee bevorzugst, beeinflusst das Deine Bohnenwahl. Als Faustregel gilt, je dunkler die Bohnen geröstet sind, desto kräftiger wird auch der Cold Brew Coffee. Er hat dann mehr holzige oder sogar teerige Noten als Cold Brew, der mit Bohnen von hellerer Röstung zubereitet wird. Hellere Röstungen verleihen dem Cold Brew mehr zitronige und blumige Noten. Aber auch helle Rüstungen werden holziger, wenn sie lange ziehen.

Cold Brew Coffee

Auch die geografische Herkunft der Kaffeebohnen spielt eine Rolle. Je nach Herkunftsregion verfügen sie über ein anderes Geschmacksprofil. Viele Cold Brew trinke bevorzugen afrikanische Kaffeebohnen, häufig aus Äthiopien. Die. Ob das auch für Dich zutrifft, kannst Du nur selbst entscheiden :) neben der Kaffeebohne an sich ist auch der richtige Mahlgrad wichtig. Generell ist es für jeden Kaffee, egal ob Cold Brew oder heiß gebrüht ratsam, die Kaffeebohnen frisch zu mahlen. Kleine Kaffeemühlen gibt es im Internet bereits für einige Euros zu erstehen. Frisch gemahlener Kaffee verfügt über ein wesentlich besseres Aroma als fertig gemahlener Kaffee. Auch halten sich ganze Bohnen wesentlich besser und verlieren wesentlich langsamer Ihr Aroma. Ein wirklicher Mehraufwand beim morgendlichen Kaffeekochen ist das frische mahlen der Kaffeebohnen übrigens nicht. Innerhalb weniger Tage hast Du den perfekten Mahlgrad für Deine Art der Kaffeezubereitung gefunden und brauchst nur noch wenige Sekunden um den Kaffee zu mahlen. Probier es einfach mal aus, frisch gemahlen schmeckt der morgendlichen Kaffee gleich nochmal viel besser.

Cold Brew Coffee

Für Cold Brew Coffee müssen die Kaffeebohnen recht grob gemahlen werden. Wenn Du eine French Press zum Kaffeekochen verwendest, weißt Du, dass der Kaffee auch für diese Art der Zubereitung gröber gemahlen sein muss als zum Beispiel für Filterkaffee. Cold Brew Coffee verträgt sogar einen noch gröberen Mahlgrad als die French Press. Ich habe das mal im folgenden Bild für Dich dargestellt. Der perfekte Mahlgrad hat etwa die Konsistenz von gröberem Sand. Das stellt sicher, dass Du die Aromen aus dem Kaffee optimal extrahierst.

Die Zubereitung

Cold Brew Coffee

Okay, die Kaffeebohnen sind ausgewählt und frisch und grob gemahlen. Los gehts also mit der eigentlichen Zubereitung. Gleich mal vorneweg: In der Welt der Kaffee-Nerds und Experten gibt es unzählige Spezialmaschinen und Sonderequipment zur Zubereitung von Kaffee im allgemeinen und natürlich auch für Cold Brew Coffee. Wenn Du ein begeisterter Cold Brew Jünger werden solltest, dann macht es unter Umständen Sinn, langfristig in so ein Gadget zu investieren. Für einen leckeren Cold Brew Coffee sind sie aber allesamt nicht nötig. Ganz egal, was verschiedene Online-Shops Dir da weiß machen wollen. Die einfachste Art, Cold Brew Coffee zuzubereiten ist ein großes Glas mit Schraub- oder Schnappverschluss zu nehme, den frisch gemahlenen Kaffee hineinzugeben und mit kalten Wasser aufzugießen. Einmal umrühren und ab in den Kühlschrank damit. Nach der Ziehzeit – dazu erzähle ich Dir gleich noch mehr – gibst Du den Kaffee durch einen handelsüblichen Kaffeefilter und lässt den Cold Brew Coffee durchlaufen. Fertig ist ein Dein Cold Brew Coffee. Je nach zubereiteter Menge kann das jedoch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. Der fertig gefilterte Kaffee hält sich im Kühlschrank übrigens bis zu zwei Wochen. Wobei ich bezweifle, dass er so lange überleben wird ;-)

Cold Brew Coffee

Für den Alltag bevorzuge ich die French Press Methode. Die hübschen Press-Kannen mit Stempel stehen bei uns hier ohnehin in der Küche, weil wir damit auch unseren heißen Kaffee zubereiten. Geht schnell, liefert ein hervorragendes Ergebnis und ist leicht zu reinigen. Alles, was das Herz begehrt, wenn Du mich fragst. Genau so wie für heißen Kaffee eignet sich die French Press auch für Cold Brew Coffee. Du vermengst auch hier die frisch gemahlenen Bohnen mit kaltem Wasser. Deckel darauf und den Stempel nicht runterdrücken, sondern so genau so in den Kühlschrank stellen. Alternativ kannst Du den Deckel auch erst mal weglassen und die Kanne mit einem kleinen Teller oder Folie abdecken so lange der Kaffee zieht. Das braucht nicht so viel Platz im Kühlschrank. Wenn die Ziehzeit vorbei ist, drückst Du einfach den Stempel der French Press nach unten und fertig ist Dein Cold Brew Coffee. Wenn Du den Cold Brew Coffee länger lagern möchtest empfehle ich, ihn aus der French Press in ein anderes Gefäß umzufüllen. Kaffee und Wasser kommen nämlich durch den Stempel weiterhin in Berührung und das würde mit der Zeit das Aroma des fertigen Cold Brew verändern. Länger Freude hast Du also, wenn Du einfach ein anderes Gefäß zur Aufbewahrung verwendest.

Cold Brew Coffee

Sprechen müssen wir noch über die Ziehzeit. Die Mindestzeit, die ein Cold Brew Coffee ziehen sollte sind etwa 8 Stunden. Vorher wurde nicht genug Aroma aus den Bohnen extrahiert. Viel länger als 24 Stunden sollten die meisten Cold Brew Coffee auch nicht ziehen, weil das Aroma dann häufig zu streng und holzig wird. Wie lange genau die perfekte Ziehzeit ist, das hängt von Deinen Vorlieben und den verwendeten Bohnen ab. Auch wie Du den Cold Brew servierst, spielt eine Rolle. Nach 8–12 Stunden erhältst Du einen milden Cold Brew mit milden Zitrusnoten und blumigem Aroma. Nach 12–18 Stunden erhält der Cold Brew mehr Körper. Die zitronigen Noten verschwinden und leichte Karamell- und Holznoten bilden sich. Bei 18–24 Stunden nehmen auch die blumigen Noten immer stärker ab und die holzig-erdigen Geschmacksnoten werden dominanter. Auch hier unterscheidet sich das Ergebnis natürlich wieder je nach verwendeter Bohnenmenge, Bohnenherkunft und Röstung. Für mich liegt die goldene Mitte meistens bei 12 bis 18 Stunden.

Servieren

Cold Brew Coffee

Der Cold Brew Coffee ist fertig. Jetzt darfst Du ihn endlich genießen. Ganz puristisch servierst Du den Cold Brew Coffee einfach nur mit Eiswürfeln. Ich mag ihn aber auch sehr gerne mit Mandelmilch. Auch Kokosmilch oder gesüßte Kondensmilch ist sehr sehr lecker. Auch hier kannst Du ausgiebig experimentieren. Einige Cold Brew trinke zum Beispiel genießen Ihren Cold Brew am liebsten mit einem Spritzer Zitronensaft oder Tonic Water. Du siehst, serviert werden darf der Cold Brew Coffee genau so, wie er Dir schmeckt. Es gibt kein Richtig und falsch.

Cold Brew Coffee

Was das Rezept betrifft, habe ich hier mein Standard-Rezept aufgeschrieben. Die Menge der Kaffeebohnen kann aber auch nach Belieben variiert werden und hängt ganz vom gewünschten Ergebnis ab. Wichtig ist: Hab Spaß am Ausprobieren und mach es nicht komplizierter als es sein muss.

Cold Brew Coffee 1×1
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 5 Minuten

Kategorie: Drinks

Cuisine: Drinks

Menge: 4 Portionen

Cold Brew Coffee 1×1

Zutaten

  • 100 g Kaffeebohnen
  • 500 ml kaltes Wasser
    Utensilien:
  • Kaffeemühle
  • 1 großes Glas und ein Kaffeefilter
  • oder eine French Press
    Zum servieren:
  • Eiswürfel
  • Mandelmilch, gesüßte Kondenzmilch oder ähnliches

Zubereitung

  1. Kaffee mit Hilfe der Mühle grob mahlen. Das Kaffeepulver dann in ein großes Glas oder ein French Press geben. Mit dem Wasser aufgießen. 8-24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Kaffee dann Filtern und mit Eis und Milch nach Wunsch servieren.

Der Cold Brew Coffee hält sich im Kühlschrank etwa 2 Wochen. Bei Verwendung einer French Press den Kaffee zur Aufbewahrung in ein anderes Gefäß umfüllen.

https://heissehimbeeren.com/cold-brew-coffee-1x1/

Cold Brew Coffee

Wenn Du Dich aufmachst, zum Abenteuer Cold Brew Coffee, freue ich mich riesig über Fotos und Berichte Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Himbeere – Waffel – Schokochip Eis – Eis selber Eismaschine

Cremiges Eis selbst gemacht, ganz ohne Eismaschine. Verfeinert mit frischem Himbeeren, knusprigen Waffelstückchen und Schokochips ein echter Genuss.

Okay, langsam könnte man sich fragen, ob das hier eigentlich ein Blog über die aktuelle Wetterlage ist. Aber, ich muss es einfach sagen: Es ist viiiiiiiiel zu heiß um den Backofen anzuwerfen. Glück für mich, das heißt nämlich, ich darf Eis machen und darüber schreiben. Ich kann mir keine schönere Beschäftigung für den Sommer vorstellen. So ein Foodie Dasein hat schon mal schlimmer ausgesehen. Meinen Arbeitsplatz habe ich für heute einfach kurzerhand ins Freie verlegt. Ich hoffe, Du kannst den heißen Sonntag auch in vollen Zügen genießen!

Später, wenn die Hitze unerträglich wird, braucht es dringend eine Abkühlung. Und wie geht das im Sommer denn besser als mit Eis? Exakt, mir fällt auch nichts ein. Wie wunderbar, dass man Eis nicht kaufen muss, sondern es ganz wunderbar selber machen kann. Mit dem richtigen Rezept geht das übrigens sogar ganz ohne Eismaschine. Du brauchst insgesamt zwei Zutaten für das Grundrezept. Schlagsahne und gesüßte Kondensmilch. Die steif geschlagene Sahne wird mit der Kondensmilch vermengt und dann eingefroren. Das Eis lässt sich nach Belieben aromatisieren. In den letzten Sommern habe ich es hier auf dem Blog bereits mit Erdbeeren und mit Nutella verfeinert. Beides ist im Eis-Sandwich gelandet.

Heute kommen Himbeeren, zerbrochene Eiswaffeln und Schokochips zum Einsatz. Die Kombination aus Schokolade, fruchtigen Himbeeren und knuspriger Waffel, ist wirklich großartig!
Alternativ zu frischen Himbeeren kannst Du übrigens auch frische Erdbeeren in kleine Würfel schneiden uns mit ins Eis geben. Auch Brombeeren funktionieren mit Sicherheit perfekt. Deiner Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.

Was die Technik betrifft, ist auch die denkbar einfach. Die Sahne wird zunächst steif geschlagen. Ganz steif sollte sie nicht sein, sondern eher halb Steif, sodass sie zwar die Form hält, aber noch leicht vom Löffel fällt. Dann wird die gesüßte Kondensmilch untergerührt. Sahne und Kondensmilch sollten sich gut verbunden haben, weiter steif schlagen solltest Du die Masse nicht mehr. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Masse gerinnt. Die Hälfte der Eismasse kommt dann in eine Form. Darauf verteilst Du die Hälfte der Himbeeren, die Hälfte der Schokostücke sowie ein zerbröseltes Waffelhörnchen. Mit einem langen Löffel kannst Du nun einmal kurz umrühren. Mit der zweiten Hälfte der Eismasse verfährst Du genau so. Das Eis darf dann für mindestens 8 Stunden ins Gefrierfach bevor Du es verspeisen kannst. Als Form für das Eis eignet sich jedes Gefrierfach-Feste Gefäß mit einem Volumen von 1,5 Litern oder mehr. Ich verwende ganz gerne eine Kastenform. Die hat die perfekte Größe und sieht noch dazu wirklich super aus.

Je nach Gefrierfach solltest Du das Eis etwa 10–15 Minuten vor dem Servieren aus dem Eisfach nehmen, damit es etwas antaut und Du schöne Kugeln darauf formen kannst. Das Rezept gibts natürlich nochmal zum Nachlesen und auch zum Ausdrucken für Dich:

Himbeere – Waffel – Schokochip Eis – Eis selber machen ohne Eismaschine
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 10 Minuten

Kategorie: Eis, Nachspeise

Cuisine: Dessert

Menge: 8 Portionen

Himbeere – Waffel – Schokochip Eis – Eis selber machen ohne Eismaschine

Zutaten

  • 400 g Schlagsahne (2 Becher)
  • 400 g gesüßte Kondensmilch (1 Dose)
  • 150 g frische Himbeeren
  • Eiswaffel Hörnchen
  • 100 g Schokolade (Zartbitter)

Zubereitung

  1. Für das Eis die Schlagsahne mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät aufschlagen, bis sie fast ganz steif ist.
  2. Dann die Kondensmilch dazugeben und kurz unterrühren.
  3. Schokolade in Stücke hacken und zwei Eiswaffeln zerbröseln. Himbeeren mit den Fingern zerrupfen oder mit einem Messer vierteln. Die Hälfte der Masse in eine Gefierfeste Form geben, dann die Hälfte von Himbeeren, Waffel und Schokochips darauf geben und mit einem Löffel kurz unterrühren. Mit der zweiten Hälfte der Eismasse genau so verfahren. Eis dann für mindestens 8 Stunden einfrieren.
  4. Vor dem Servieren kurz antauen lassen, damit sich bessere Kugeln formen lassen.
https://heissehimbeeren.com/himbeere-waffel-schokochip-eis-eis-selber-machen-ohne-eismaschine/

Wenn Du das Himbeer-Waffel-Schokochip Eis ohne Eismaschine ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Antipasti Platte

Eingelegte Oliven, gegrilltes Gemüse und Käse – eine gut durchdachte Antipasti Platte ist grandios, um viele Gäste glücklich zu machen. Alles über meine liebste sommerliche Antipasti Platte verrate ich Dir in diesem Beitrag.

36 Grad und es wird noch heißer … Es fühlt sich wenigstens so an … Ich weigere mich strikt, mich über das gute Wetter zu beschweren. Ja, es ist heiß und besonders die Nächte machen es uns schwer, richtig tief und fest durchzuschlafen. Aber nach jedem Sommer kommt unweigerlich ein neuer Winter und da beschweren wir uns dann wieder über Schneeberge und Temperaturen unterhalb der 0 Grad. Also, kein Gemecker über die Temperaturen hier. Viel mehr freue ich mich auf alles, was den Sommer so besonders macht und die unzähligen Möglichkeiten. Das ganz Deutschland gerade die heißeste Woche des Jahres erlebt kann mir nur Recht sein. Denn das heißt, lange Nächte im freien, einen kühlen Drink auf der Terrasse genießen und Freunde treffen. Garten- oder Balkonpartys haben gerade Hochkonjunktur. Und was braucht man für eine perfekte Sommerparty? Außer einem kühlen Drink natürlich auch etwas zu essen. Die Vorstellung, dafür den Backofen oder den Herd anzuwerfen, klingt zugegebenermaßen nicht gerade sexy. Auch bei mir gibt’s im Moment hauptsächlich kalte Küche. Wassermelone und Feta ist der all time Favorit. Salat aller Art ist natürlich auch immer willkommen.

Für viele Personen kannst Du das auch wunderbar machen. Aber, noch besser funktioniert da eine große Antipasti Platte. Die verschiedensten Komponenten sorgen dafür, dass für absolut jede(n) das Richtige dabei ist. Die perfekte Antipasti Platte hängt also stark davon ab, wer sie verspeisen darf und zu welchem Anlass bzw. Unter welchem Motto Du sie servierst. Für die erste Antipasti Platte auf dem Blog habe ich mich für eine kulinarische Reise ans Mittelmeer entschieden. Bunt gewürfelte und wahnsinnig lecker.

Bevor wir uns darüber unterhalten, was darauf darf auf die Antipasti Platte, sprechen wir erst einmal darüber, worauf sie serviert wird. Am besten verwendest Du als Basis für die Antipasti Platte ein großes Holzbrett oder eine großer Servierplatte. Wichtig ist, dass viele verschiedene Komponenten darauf Platz finden, Öl und Fett der Oberfläche nichts anhaben und Du darauf schneiden kannst. Ich habe ein großes Brett aus Bambus Holz für meine Platte verwendet. Übrigens kannst Du das Brett auch auf ein hübsches Tablett legen und die Antipasti darauf anrichten. Die komplette Platte passt dann genau so in den Kühlschrank und ist direkt servierbereit, wenn Deine Party beginnt.

Aber was liegt denn jetzt darauf auf der Platte? Klassische Antipasti sind in jedem Fall eingelegte Oliven und gegrilltes Gemüse. Auberginen, Zucchini und Paprika sind es in diesem Fall. Eingelegten Artischocken, eine Hand voll Wildkräutersalat, Cherrytomaten und frische Radieschen machen den Gemüseteil komplett. Parmesan, Ziegenkäse und Frischkäse bringen Frische mit ins Spiel und schmecken herrlich zu den frischen Trauben und Blaubeeren, die eine süße Komponente mit ins Spiel bringen. Gesalzene Mandeln lassen sich wunderbar Snacken. Hummus macht die Platte für mich perfekt. Fehlt nur noch reichlich Material, um all diese Leckereien auch zu verspeisen. Damit meine ich natürlich Brot und Cracker in jeder Form. Grissini, getoastet Vollkornbrot, Cracker und frisches Baguette sind für mich die erste Wahl. Damit ist für jeden Mitessenden garantiert das richtige Trägermaterial vorhanden. Einfach Perfekt also.

Zum Dekorieren kannst Du so wie ich noch frische Peperoni, eine Artischocke, frische Kräuter und essbare Blüten verwenden, wenn Du magst. Übrigens habe ich mich gegen Fleisch auf der Platte entschieden. Eine luftgetrocknete Salami oder italienischer Schinken würden aber auch gut passen. Je nach Deinen Vorlieben kannst Du diese Komponente noch hinzufügen. Alles nochmal zusammengefasst gibt’s jetzt im Rezept. Auch zum Ausdrucken übrigens :)

Antipasti Platte
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 25 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Antipasti, Party

Cuisine: Italienisch

Menge: 4 Portionen

Antipasti Platte

Zutaten

    Gegrilltes Gemüse:
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Paprika
  • Olivenöl
  • Grillpfanne
    Antipasti:
  • 200 g Eingelegte Oliven
  • 200 g Eingelegte Artischocken
  • 1 Rispe Cherrytomaten
  • 10 Radieschen
  • 1 Rispe Weintrauben
  • 100 g Blaubeeren
  • 200 g Parmesan
  • 150 g Ziegenkäse
  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Salzmandeln
  • 200 g Hummus
  • 1 Hand voll Wildkräutersalat
  • 2 kleine Päckchen Grissini
  • 1 Hand voll Cracker
  • 4 Scheiben Vollkornbrot
  • 1 frisches Baguette

Zubereitung

  1. Gemüse in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Derweil die Grillpfanne vorheizen. Das Gemüse von beiden Seiten her ohne Öl grillen. Danach mit Salz und Olivenöl würzen.
  2. Ein großes Holzbrett vorbereiten. Darauf das gegrillte Gemüse anrichten. Die Oliven in eine Schüssel füllen und in die Mitte der Platte stellen. Frischkäse ebenfalls in eine Schüssel geben. Mit frisch gemahlenem Pfeffer garnieren. Hummus in einem großen Klecks aufs Bett geben und mit Olivenöl garnieren. Die restlichen Elemente der Antipasti Platte auf und um das Brett herum anrichten. Vollkornbrot nach Belieben kurz toasten und in kleine Stücke schneiden.
  3. Am Besten in Gesellschaft guter Freunde genießen.
https://heissehimbeeren.com/antipasti-platte/

Wenn Du meine Antipasti Platte ausprobierst freue ich mich riesig über ein Foto darüber auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Eine Sommerhochzeit

Bei Heisse Himbeeren klingeln die Hochzeitsglocken. Vor der großen Hochzeit im nächsten Sommer durfte bereits dieses Jahr gefeiert werden.

Wie alles begann

Vergangenes Jahr im November haben Andy und ich Taiwan und Thailand besucht. Eine wunderbare Reise mit einem noch wunderbareren Abschluss. Aber als treue Leser weißt Du darüber natürlich schon lange Bescheid. Am nächsten Tag beim Frühstück im Hotel begannen bereits die ersten Planungen. Schließlich ist so eine Hochzeit wirklich spannend. Finde ich jedenfalls. Schnell war klar, für die Planung der großen Hochzeit brauchen wir Zeit. Außerdem ist es rund um München wirklich schwierig was Schönes zu bekommen, das nicht zwei Jahre im Voraus bereits für jeden Samstag ausgebucht ist. Nachdem Andys Familie aber mehrheitlich aus dem schönen Rheinland kommt, war ein Samstag durchaus wünschenswert. Fürs Standesamt aber gab es einen Wunschtermin, der 18.6. sollte es sein. Das ist nämlich unser Jahrestag. Für notorisch vergessliche Herren (oder auch Damen) kann ich das wirklich nur empfehlen. Es ist eh schon ein besonderer Tag, dann darf der auch gerne gleich der Hochzeitstag sein. Außerdem ist auf dem Standesamt am Dienstag auch nicht viel los und die Planung damit kein Problem.

Die Planung

Das Datum für die standesamtliche Trauung war also schnell gefunden. Auch der Ort stand nicht infrage. Wir haben das große Glück in einer Gemeinde am Stadtrand von München zu leben, die selbstverwaltet ist und noch dazu über ein wunderschönes Standesamt verfügt. Die alte Pfarrvilla beheimatet in Ihren über 100 Jahre alten Räumen, Stuck an der Decke und einer wunderbaren Atmosphäre unser Standesamt. Was will der Mensch mehr?

Der Ursprungsplan war, im ganz kleinen Kreis zu feiern, nur mit Eltern und Trauzeugen. Am Ende waren wir dann fast 20 Personen. So viel zur Planung ;-) Und es war absolut perfekt. Generationsübergreifende Feste sind bei uns ja an der Tagesordnung und somit kannten sich auch schon alle Gäste vom ein oder anderen Grillfest der letzten Jahre. Mein Tipp für Dich ist ganz einfach diejenigen Personen einzuladen, mit denen Du Dich richtig wohlfühlst. Das gilt für jede Hochzeit, ganz egal wie groß oder klein sie sein wird.

Das Restaurant war im Nachbarort auch schnell gefunden und Kaffee und Kuchen, sowie Käseplatte am Abend sollte es im eigenen Garten geben.

Fehlt nur noch das Outfit. Tracht sollte es sein. Das trägt man hier im Süden, nämlich wirklich und nicht nur zu Fasching. Andys Outfit war in der Stadt zügig gefunden. Bei mir war das schon etwas aufwendiger, wenn auch nicht komplizierter. Meine Nachbarin näht nämlich leidenschaftlich gerne Tracht. Und welche Gelegenheit eignet sich besser für ein echtes Einzelstück als die eigene Hochzeit? Gesagt getan entstand in insgesamt drei Monaten liebevoller Handarbeit das schönste Dirndl der Welt – also meins ;-) Es hätte gar nicht besser sein können. Ich bin immer noch ganz verliebt in das Kleid und freue mich schon jetzt auf die nächste Gelegenheit um es auszuführen!

Der große Tag

Schnell vergingen die Monate bis in den Juni hinein. Im November noch weit weg verstrichen Weihnachten, der Valentinstag, Andys Geburtstag und unsere Reise nach Japan. Und plötzlich war er da, der große Tag. Nervös war ich im Voraus nicht, naja nicht wirklich. Immerhin heirate ich die Liebe meines Lebens. Unklar war daran nichts. Als der 18. Juni dann anbrach und die ersten Sonnenstrahlen ins Schlafzimmer schienen, war es Zeit in diesen besonderen Tag zu starten. Im Traum habe ich in der vorangegangenen Nacht so ziemlich jedes Szenario durchlebt, dass der Trauung nun noch im Weg stehen konnte. So viel zum Thema nicht aufgeregt … Der Blick aus dem Fenster verriet, kein Wirbelsturm in Sicht. Auch Halsschmerzen und sonstige körperliche Unpässlichkeiten waren nicht zu vernehmen. Die Sonne strahlte vom Himmel und der Wetterbericht versprach Kaiserwetter. Duschen, Make-up und ab zum Frisör. Haare schön und ab nachhause zum Umziehen. Um halb 10 ging es dann los zum Standesamt, wo um 10 Uhr die Zeremonie begann. Erwartet habe ich nichts und wurde mehr als positiv überrascht. Die Standesbeamtin war selbst ein bisschen aufgeregt und hat die Trauung zu etwas ganz besonderem gemacht. Die vorher gefühlte 100 mal umgeworfene Musikplanung hat am Ende perfekt gepasst und hat uns durch die Zeremonie getragen. Emotionen pur. Der Sektempfang im Anschluss bei wunderbarem Wetter auf dem Balkon des Standesamtes war absolut herrlich.

Nach einem wunderbaren Mittagessen kamen wir am Nachmittag im heimischen Garten an. Es wurde viel gelacht, viel geredet und die Zeit verging wie im Fluge. Weit nach Mitternacht sind wir todmüde ins Bett gefallen. Schöner hätten wir es uns nicht wünschen können. Wenn das große Fest im nächsten Jahr nur halb so schön wird, bin ich der glücklichste Mensch auf Erden.