Grünes Thai Curry

Grünes Thai Curry

Aromatisch scharfes grünes Curry mit Thai Auberginen, Pilzen und Thai Basilikum. Zubereitet in 20 Minuten. Schmeckt feurig lecker nach Urlaub.

Rot, Gelb, Grün. Das deutsche Ampelsystem ist auch beim Essen vermeintlich eine gute Orientierungshilfe. Vor allem, wenn die Karte ansonsten garnicht bis schlecht übersetzt ist. Tja, denkste kann ich da nur sagen. Als wir vor acht Jahren im ersten gemeinsamen Urlaub auf Phuket frohen Mutes das erste Thaicurry bestellten dachten wir “ach komm, das Grüne hört sich harmlos an.” Falsch gedacht. Was den Schärfegrad der Curry betrifft, ist es in Thailand, nämlich eher so: Grün – richtig mega scharf Rot – immer noch richtig scharf Gelb – für deutsche Gaumen immer noch scharf aber im Vergleich recht mild. Das mildeste Curry ist in der Regel übrigens Massaman Curry. Mit Erdnüssen, Zwiebel und Kartoffeln der Hit! 

Ich esse gerne scharf, insofern stellte das grüne Curry kein größeres Problem dar. Und das ist auch gut so. Ein grünes Thai Curry gehört nämlich mit zum leckersten, was die Thailändische Küche zu bieten hat. Klassische Zutaten sind neben Fleisch oder Garnelen immer auch Thailändische Auberginen. Die gibts in den verschiedensten Varianten im gut sortierten Asiashop zu kaufen und sie schmecken großartig! Eine weitere wichtige Komponente ist Thai Basilikum. Der ist mit der italienischen Gesellen zwar eng verwandelt, geht geschmacklich aber in eine intensivere Richtung und ist recht Anislastig. Zum Thaicurry passt das ganz wunderbar. Übrigens ist Thaibasilikum auch super lecker in verschiedensten asiatischen Salaten und Suppen! In meine Express Pho spielt er zum Beispiel eine wichtige Rolle!

Neben verschiedenen Auberginen kommen auch Pilze mit in das Curry. Hier hast Du die Qual der Wahl. Ich habe mich für niedliche kleine Pilze aus dem Asiashop entschieden. Auch Champignons sind sehr lecker! Verwende einfach, was Dir schmeckt oder was am besten Verfügbar ist. Kommen wir nun nur absoluten Basis des Currys – der Currypaste. Die könntest Du zum einen selbst herstellen. Das braucht aber Zeit, ein bisschen Arbeit und recht viele Zutaten. Nach einem langen Arbeitstag also für mich nicht sehr realistisch. Wie schön, dass es die Thaicurry Pasten schon fertig zu kaufen gibt. Meist von unterschiedlichsten Herstellern und in super Qualität. Ich achte darauf, dass nur Kräuter in der Paste enthalten sind und keine Geschmacksverstärker. Welche der Pasten im Sortiment Dir am besten schmeckt, das findest Du nur über ausprobieren heraus. Und keine Angst – die Pasten, die in Deutschland Angeboten werden sind vom Schärfegrad meist unseren Gewohnheiten angepasst. Die Currys werden zwar immer noch scharf aber nicht mehr so feurig, dass es einem den Schweiß auf die Stirn treibt!

Kokosmilch ist hier wie so oft auf die Basis der Soße. Serviert mit frisch gekochtem Jasminreis ist im Handumdrehen ein großartiges Abendessen gezaubert!

Grünes Thai Curry
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 15 Minuten

Total Time: 20 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 4 Personen

Serving Size: 4 Portionen

Grünes Thai Curry

Zutaten

  • 150 g Jasminreis
  • 2 TL Kokosöl
  • 3-4 EL Grüne Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 5 Kaffir Limettenblätter
  • 100 ml Fischsauce
  • 1 TL brauner Zucker
  • 200 g Thailändische Auberginen (verschiedene Sorten)
  • 300 g gemischtes grünes Gemüse (Pak Choi, Zuckerschoten, Pilze) alternativ Tofu
  • 200 ml Wasser
  • 1 Hand voll Thai Basilikum

Anleitung

  1. Reis nach Packungsangabe kochen.
  2. Derweil Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Dann mit der hälfte der Kokosmilch ablöschen. Für zwei Minuten köcheln lassen.
  3. Die Kaffir Limettenblätter dazu eben. Fischsaue und Zucker dazu geben. Die restliche Kokosmilch dazu geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Derweil das Gemüse und die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Eine Minute vor dem Servieren das Gemüse mit in die Sauce geben. Kurz mit kochen lassen. Mit Thai Basilikum garnieren und mit dem fertig gegarten Reis direkt, heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/gruenes-thai-curry/

Wenn Du das Grüne Thai Curry ausprobieren willst freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bananenkuchen

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme

Saftiger Kokoskuchen, gefüllt mit einer luftigen Mascarponecreme und fruchtig reifen Bananen. Fertig um Handumdrehen ganze ohne Backform. Tropisch, sommerlich lecker!

Nichts geht über eine leckeren Kuchen! Ohne Kuchen ist jede Party nur ein Meeting und der Sonntagskaffee ist so ganz ohne Beilage auf Dauer auch langweilig. Und Geburtstage, die kann man ohne Kuchen quasi nicht feiern. Finde ich wenigstens. Kuchen ist was tolles!

Aber meistens auch irgendwie kompliziert und aufwendig. Versteh mich nicht falsch, ich liebe aufregende Torten und Kuchen und freue mich schon wieder riesig auf die diesjährige Heisse Himbeeren Geburtstagstorte, die es in ein paar wenigen Wochen hier auf dem Blog zu bestaunen gibt.

Manchmal, da muss es aber einfach ein bisschen einfacher sein. Nicht unbedingt vom Rezept her sondern was die Zubereitung betrifft. Besonders wenn man auf Familienbesuch, im Urlaub oder bei Freunden ist, ist die richtige Backform nicht immer zur Hand. Das Rezept verlangt aber explizit nach einer Springform mit 26 cm Durchmesser? Blöd, wenn es jetzt ausgerechnet die nicht gibt. Aber, dem kann Abhilfe geschaffen werden. Zum einen lassen sich die meisten Rezepte die eigentlich für 26 cm Springform gebacken wurden auch auf dem Blech backen. Dann wird halt eine rechteckige Torte daraus und keine Runde. Zum anderen habe ich genau für solche Fälle den Kokoskuchen mit Banane, den Du auf den Bildern bestaunen kannst auf dem Blech gebacken.

Auch der Teig Ansicht ist so einfach wie nur irgendwie möglich. Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben und kommen dann in eine große Rührschüssel. 1 Minute kräftig mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine fluffig schlagen und schon gehts mit dem Teig ab aufs Blech und in den Ofen. Das Blech musst Du übrigens nicht einfetten oder so. Ein Bogen Backpapier reicht vollkommen aus als Unterlage. Ab in den Ofen damit und etwa 25-30 Minuten später ist die Grundlage unserer Torte auch schon fertig. Abgekühlt, werden noch die Ränder sauber abgeschnitten und der Kuchenboden auf der langen Seite halbiert. So genau muss das nicht sein, ein Lineal hilft aber beim besseren abschätzen.

Fehlt noch die Creme. Die wird wieder nach der “Alles in den Topf” Methode zubereitet und besteht aus Mascarpone, Schlagsahne, etwas Puderzucker und Kokossirup. Der verleiht auch schon dem Boden ein herrliches Kokos Aroma und ist im Barbedarf erhältlich. Überschüsse können übrigens ganz wunderbar in einem Pina Colada versenkt werden ;-)

Fehlt noch die Banane. Die Süße der Kokosnuss passt nämlich ganz hervorragend zur süßen Banane. Schmeckt tropisch lecker und ist mal was anderes. Die Bananenscheiben kommen einfach auf die Creme. Ebenso übrigens, wie leicht geröstete Kokoschips. Die Chips gibts im Bioregal im Supermarkt. Du kannst Sie entweder schon geröstet kaufen oder du röstest sie einfach kurzerhand selbst. Dazu kommen sie in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze auf den Herd und bräunen unter gelegentlichem Rühren ein paar Minuten vor sich hin. Bloß nicht weggehen, die Kokoschips brennen sehr schnell an! Und fertig ist er auch schon, der Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme! Optisch und geschmacklich der absolute Hit!

Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 50 Minuten

Category: Kuchen, Torten

Cuisine: Dessert

Yield: 8 Personen

Serving Size: 8 Stücke

Bananenkuchen

Zutaten

    Für den Boden:
  • 250 g Butter
  • 220 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 große Bio Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 60 ml Kokossirup
    Für die Creme:
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 25 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 50 g Kokossirup
    Für die Füllung:
  • 2 reife Bananen
  • 100 g Kokoschips

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier, Vanilleextrakt und etwa 2/3 des Kokossirups dazu geben und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Wenn der Boden abgekühlt sind, die Ränder abschneiden und den Boden auf der langen Seite halbieren. Mit dem restlichen Kokossirup tränken. Wer möchte kann die Kokoschips jetzt in einer heißen Pfanne ohne Öl einige Minuten rösten.
  4. Dann alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. Etwa die Hälfte der Creme auf dem ersten Boden verteilen. Eineinhalb Bananen in feine Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen. Dann etwa die Hälfte der gerösteten Kokoschips darauf geben und den zweiten Boden darauf setzen. Ebenfalls wieder mit Creme bestreichen und Kokoschips darauf legen. Mit Bananenscheiben und essbaren Blüten dekorieren. Wer möchte kann die Bananenscheiben für die Dekoration vorher mit etwas Zucker bestreuen und mit einem Flambierer karamelisieren.
https://heissehimbeeren.com/kokoskuchen-mit-banane-und-mascarponecreme/

Wenn Du meinen Kokoskuchen mit Banane und Mascarponecreme ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Lachs aus der Pfanne

15 Minuten Lachsfilet Rezept

Gebratenes Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo, Gurke, Feta und Minze. Das Ideale schnelle Abendessen für das Du nur eine Pfanne und 15 Minuten benötigst.

Die langsamen, gemütlichen Sommerwochen sind vorbei. Endgültig. Am Dienstag hat auch in den letzten Bundesländern die Schule wieder begonnen und das heißt auch für alle Nicht-Schüler wieder Umstellen. Auf dem Weg ins Büro sind Straße, Bahn und Bus wieder voll. Im Betrieb arbeitet alles auf den Jahresendspurt hin. Abends aus dem Sofa kuscheln wir uns wieder in die Wolldecke statt Salat darf guten Gewissens wieder was Warmes auf den Tisch. Ich muss ja sagen, ich mag die wuselige Geschäftigkeit im Frühherbst und habe auch nichts gegen gemütliche Abende auf dem Sofa einzuwenden. Außerdem kuschelt auch die Hundemaus bei kühleren Temperaturen wesentlich lieber.

Kalt und grau genug für deftige Eintöpfe ist es aber auch noch nicht. Ein Rest vom Sommer darf sich also auch in der Küche finden. Genau mit dieser Idee im Kopf ist das heutige Gericht entstanden. Knusprig gebratenes Lachsfilet aus der Pfanne auf einem Bett aus Orzo serviert mit knackiger Gurke, salzigen Feta und frischer Minze. Ein absolutes Gedicht! Und mal abgesehen vom großartigen Essen ist die Zubereitung ein Kinderspiel. Es wird nur eine einzige Pfanne dreckig! In der wird zunächst das Lachsfilet kurz aber scharf angebraten, sodass er ordentlich Farbe bekommen. Nach ein paar Minuten auf jeder Seite darf er auch schon wieder raus aus der Pfanne. Rein kommt jetzt die fein gewürfelte Schalotte und die Knoblauchzehe. Ebenso wie Orzo. Orzo, auch Risoni genannt sind winzig kleine Nudeln die aussehen wie Reiskörner. Man findet sie in der italienischen Küche, aber auch in der griechischen und türkischen Küche haben sie einen festen Platz. Und, ich liebe sie heiß und innig!

Die Orzo werden zunächst kurz mit angebraten und dann mit Wasser aufgegossen. Gemüsebrühe dazu, kurz umrühren und Deckel drauf. Je nach Packungsangabe dürfen die Orzo erst mal kochen. Sie saugen das Wasser und das Aroma der Gemüsebrühe auf und schmecken später unglaublich lecker! Kurz vor Ende der angegebenen Kochzeit schmeckst Du einmal mit Salz und Pfeffer ab. Dann darf der Fisch wieder dazu und im heißen Dampf der Mini Nudeln noch etwas nachziehen. Ganz wichtig: Deckel drauf – sonst wird das mit dem Dampf nichts!

Zum Servieren gibst Du einfach die gehackte Gurke, etwas zerbröselten Feta und fein gehackte Minze dazu. Ich stehe ja bekanntermaßen auf pikantes essen und habe deshalb noch ein paar Chiliringe mit dazu gegeben. Außerdem peppt es das Gericht farblich so schön auf. Etwas Zitronensaft und Olivenöl darüber träufeln und fertig ist das leckerste Lachsfilet Rezept aus der Pfanne. Und das alles in gut 15 Minuten und mit nur einer dreckigen Pfanne. Was will der Mensch mehr?

15 Minuten Lachsfilet Rezept aus der Pfanne mit Orzo
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 15 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen, Fisch und Meeresfrüchte

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Lachs aus der Pfanne

Zutaten

  • 250 g Lachsfilet (Mit oder ohne Haut)
  • 250 g Ozro
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Salatgurke
  • 1 Hand voll Minze
  • ½ Feta
  • ½ Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilischote (nach Wunsch)

Anleitung

  1. Lachs in zwei Stücke schneiden. Mit dem Saft einer viertelten Zitrone und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. ½ TL Salz dazu geben sowie etwas frisch gemahlenen Pfeffer. Kurz stehen lassen und derweil in einer Pfanne 1 EL Speiseöl (Sonnenblume oder Raps) erhitzen. Den Lachs in die heiße Pfanne geben und je nach Dicke und größe der Stücke etwa 2 Minuten pro Seite anbraten bis er eine schöne Goldbraune Farbe hat. Lachs dann aus der Pfanne nehmen. Zudecken und ruhen lassen.
  2. Während der Lachs Brät Schalotte und Knoblauch fein hacken. Wenn der Lachs aus der PFanne ist 1 TL Olivenöl in die Pfanne geben. Schalotten- und Knoblauchwürfel dazugeben und kurz anfragen. Orzo mit in die Pfanne geben und ebenfalls etwa 30 Sekunden anbraten. Dann mit Wasser ablöschen. Gemüsebrühe dazu geben. Bei geschlossenem Deckel 7-10 Minuten köcheln lassen. Die Kochzeit hängt davon ab wie lange die Orzo laut Packungsangabe kochen sollen. Kochzeit mit geschlossenem Deckel = Kochzeit auf Packung - 3 Minuten.
  3. Orzo nach der Kochzeit mit geschlossenem Deckel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Fisch dazugeben und nochmal bei geschlossenem Deckel 3 Minuten köcheln lassen.
  4. Salatgurke in viertel Scheiben schneiden. Feta grob zerbröseln. Minze fein hacken. Fisch und Orzo nach dem kochen damit anrichten und servieren. Nach Wunsch mit Zitronensaft und Olivenöl verfeinern.
https://heissehimbeeren.com/15-minuten-lachsfilet-rezept-aus-der-pfanne-mit-orzo/

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Sandwich

Sandwich de Luxe

Knusprig geröstetes Roggenbrot, belegt mit cremiger Avocado, Frischkäse, reifen Tomaten und Gurke. Am leckersten mit einem weichen Spiegelei und das ultimative, luxuriöse Sandwich. Gesund und wahnsinnig lecker!

Es geht nichts über ein belegtes Brot! Der Meinung bin ich ganz grundsätzlich und ziehe ein leckeres Käsebrot so manchem Restaurantessen vor, wenn ich ehrlich bin. Zu Hause gab es bei uns eigentlich jeden Abend klassisches Abendbrot. Mit Wurst, Käse und Gürkchen darauf, so wie sich das gehört ;-) Auch jetzt ist Brotzeit einfach großartig! Geht schnell, schmeckt dank verschiedenster Komponenten wie unterschiedlicher Aufstriche und herzhaftem Brot einfach jedem. Ganz ähnlich verhält es sich natürlich mit Sandwiches. Abertausende werden davon jeden Tag zur Mittagspause verspeist. Man könnte sagen, belegtes Brot ernährt das Land.

Ein absoluter Klassiker unter den Sandwiches, wenigstens unter denen, die es auch ins Restaurant geschafft haben ist das Club-Sandwich. Weißbrot belegt mit Mayonnaise, Käse, Hühnchen oder Schinken. Lecker, aber erstens wird das mit der Zeit doch ein bisschen langweilig und zweitens auch nicht wirklich gesund. Ich dachte, das geht auch besser. Und daraus resultiert das mega leckere Sandwich de Luxe, das ich Dir heute mitgebracht habe.

Fangen wir mit dem wesentlichen an, dem Brot. Statt weißen Toastbrot habe ich mich für dunkles Sauerteigbrot mit hohem Roggenanteil entschieden. Schwarzbrot heißt das hier im Süden, im Norden nennt man es wohl eher Graubrot. Meint aber dasselbe. Das Brot bildet Boden und Deckel des Sandwiches und kommt außerdem noch aus Zwischenschicht zum Einsatz. Dadurch erhält das Sandwich trotz dem vielen Belag Stabilität und noch mehr Crunch.

Außerdem nicht fehlen darf eine leckere Sauce. Die besteht hier aus Frischkäse und Joghurt die mit Limettenabrieb und Limettensaft verfeinert werden. Boden und Mittellage werden damit bestrichen. Außerdem liefert frischer Basilikum ein herrlich sommerliches Aroma, das toll zu den Tomaten und auch zur Gurke passt. Vor allem die Tomaten sollten möglichst reif sein. Wie gut, dass sie jetzt im September noch Saison haben und dadurch mit unglaublichem Aroma zu haben sind. Sie bringen eine fruchtige süße mit ins Sandwich und das typische Aroma reifer Tomaten harmoniert unglaublich gut mit dem Basilikum. Gurke bringt Frische mit und die cremige Avocado verleiht Aroma und Textur. Vom Aufbau her ist es so, dass Frischkäsecreme, Salat, Basilikum und Avocado die untere, “grüne” Lage bilden. Darauf folgt die mittlere Scheibe Brot. Fehlen noch Tomate, Gurke und das Ei. Wobei das absolut optional und kein Muss ist. Ich finde ein weiches Spiegelei mit flüssigem Eigelb, dass sich mit den restlichen Zutaten des Sandwiches verbindet, macht das Sandwich einfach perfekt. Ende der Schwärmerei.

Serviert mit knusprigen Pommes ist das perfekte Sandwich de Luxe auch schon fertig. Zubereitet im Handumdrehen und einfach der Oberhammer! Ich muss es unbedingt nächste Woche nochmal machen!

Sandwich de Luxe
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 10 Minuten

Total Time: 20 Minuten

Category: Sandwich, Abendessen, Gesund und lecker

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Sandwich

Zutaten

  • 6 Scheiben Schwarzbrot (aka Graubrot)
  • 2 EL Frischkäse
  • 1 EL Joghurt
  • 1 Avocado
  • 1 reife, große Tomate
  • 1/4 Salatgurke
  • Pflücksalat
  • 1 Hand voll frische Basilikum Blätter
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Getrocknete Chilischote nach Geschmack
  • Limette
  • 2 Eier
  • Pommes zum servieren

Anleitung

  1. Schwarzbrot Scheiben in einer Grillpfanne rösten.
  2. Schale der Limette abreiben. Limettenabrieb mit Frischkäse und Joghurt vermischen. Saft der hälfte der Limette mit dazu geben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Avocado halbieren, schälen und in eine Schüssel geben. Dort mit einer Gabel zerdrücken und den Saft der halben Limette darüber geben. Die Knoblauchzehe fein hacken und ebenfalls zur Avocadomasse geben. Diese mit Salz und getrockneter Chili abschmecken.
  4. Tomate und Gurke in Scheiben schneiden und Salat waschen und putzen.
  5. Sandwich zusammenbauen. Dafür die untere Scheibe mit etwas der Frischkäse creme bestreichen. Dann Salatblätter und Basilikumblätter darauf verteilen und etwas der Avocadocreme darauf geben. Die zweite Scheibe Brot darauf legen, diese ebenfalls nochmal mit Frischkäsecreme bestreichen. Tomatenscheiben und Gurkenscheiben darauf legen. Nochmal mit Salz und Pfeffer würzen.#
  6. Etwas Öl in der Pfanne erwärmen und die beide Eier darin braten. Eier auf das Sandwich legen. Mit Salz und Pfeffer würzen und dann die oberste Scheibe Brot auf das Sandwich legen. Sandwiches direkt mit einigen Pommes servieren.

Die Spiegeleier sind kein Muss, aber eine großartige Geschmackskomponente zum perfekten Sandwich. 

https://heissehimbeeren.com/sandwich-de-luxe/

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Zwetschgenkuchen

Saftiger Zwetschgenkuchen

Fruchtig saftiger Zwetschgenkuchen mit Hefeteig Boden und auf Wunsch mit den leckersten Butterstreuseln. Ein Gedicht mit frischen Zwetschgen und sehr einfach in der Herstellung.

Manchmal, da läuft es bei mir auch nicht nach Plan. Heute zum Beispiel war so ein Tag. Nach der Geburtstagsfeier vom Schwiegerpapa gestern bin ich heute Morgen frisch froh und munter aufgewacht und war voller Tatendrang unbedingt den leckeren Zwetschgenkuchen oder Zwetschgendatschi wie man in hier in Bayern nenn zu backen. Soweit so gut. Es folgt eine Hunderunde mit der Maus, ein gemütliches Frühstück, ein Kaffee und noch einer. Dann musste noch der Mietwagen für unseren Besuch bei Andys Oma nächstes Wochenende gebucht werden und schwups wars 14 Uhr und weit und breit kein Zwetschgenkuchen in Sicht.

Aber ich hatte den Zwetschgenkuchen ja nun mal im Beitrag vom Donnerstag versprochen und groß angekündigt – also konnte ich nicht aus. Ich halte meine Versprechen, nämlich gerne. Also ab in die Küche mit mir und losging der wilde Ritt. Die Basis unseres Zwetschgenkuchens hier bildet ein weicher, süßer Hefeteig. Womit wir bereits beim ersten Streitthema wären. Am richtigen Boden für den Zwetschgenkuchen scheiden sich nämlich die Geister. Je nach Familientradition und Region gibts da, nämlich durchaus Unterschiede. Die einen bevorzugen einen Rührteig, mancherorts ist ein Quark-Teig das Trägermaterial der Wahl und auch der Hefeteig ist ein heißer Kandidat. Je nachdem, mit welcher Variante man aufgewachsen ist, hat man da durchaus Präferenzen. Da sind wir hier in Deutschland auch nicht besser als die Italiener – gebacken von Mama oder Oma schmeckt es einfach am besten.

Selbst innerhalb von Familien können die Geschmäcker und Erwartungen da durchaus unterschiedlich sein. Mein Opa zum Beispiel war aus unerfindlichen Gründen starker Verfechter der Fraktion Rührteig. Der Rest der Familie bevorzugt Hefeteig. Komisch. Aber mein Opa mochte auch keinen Käse. Vielleicht kommen die seltsam gepolten Geschmacksnerven auch daher. Aber zurück zum wesentlichen. Der Hefeteig ist für mich die perfekte Wahl für einen Zwetschgenkuchen. Im Handumdrehen aus ein paar Zutaten zusammen geführt darf der Teig dann zunächst einmal etwas ruhen. Blöd, wenn man so wie ich unter latentem Zeitdruck steht aber nun mal nicht zu ändern. Ein Hefeteig, der lässt sich nicht hetzen.

In der Zwischenzeit könnte man zum Beispiel ein Buch lesen, Wäsche waschen, ein Nickerchen machen, oder schon mal die weiteren Zutaten für den Zwetschgendatschi vorbereiten. Diese sind Zwetschgen – wer hätte es gedacht – und die Zutaten für unsere Streusel. Nämlich Butter, Zucker, Mehl, etwas Salz und wer mag etwas Zimt. Den würde ich übrigens dringend empfehlen außer Du hast eine akute Abneigung gegen Zimt. Dann lass ihn lieber weg.

Was die Zwetschgen betrifft, können die eigentlich nicht Reif genug sein. Je süßer und Saftiger, desto besser ist die Devise. Die Zwetschgen werden zunächst entsteint und dann auf den Teig gedrückt. Der ist bereit, wenn er sich im Volumen etwa verdoppelt hat. Wie lange das dauert, das ist leider schwer zu sagen. Es hängt ganz von der Wärme und Luftfeuchtigkeit im Raum ab. Etwa 30 – 60 Minuten darfst Du aber rechnen. Der fertig gegangene Teig kommt auf ein großes Backblech, dass Du entweder ordentlich mit Butter bestreichst oder mit Backpapier auslegst. Zwetschgen darauf und wenn Du magst, die Streusel drüber. Ich nehme für die Streusel auch gerne nur die halbe Menge und betreue dann nur den halben Kuchen damit. Das sorgt für mehr Auswahl.

Ab in den Ofen damit und etwa 35 Minuten später ist er auch schon fertig, der saftige Zwetschgenkuchen. Lauwarm serviert mit frisch geschlagener Sahne ein absolutes Gedicht. Genau so haben wir es übrigens auch gemacht. Mit 30 Minuten Verspätung stand gegen halb 5 der frischen Kuchen auf dem Tisch. Mission geglückt und für Dich gibts auch das versprochene Rezept :)

Saftiger Zwetschgenkuchen
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Prep Time: 30 Minuten

Cook Time: 35 Minuten

Total Time: 1 Stunde, 5 Minuten

Category: Kuchen

Cuisine: Deutsch

Yield: 8 Personen

Serving Size: 16 Stücke

Zwetschgenkuchen

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 mittelgroße Bio Eier
  • 1/2 TL Salz
  • 1,5 kg reife Zwetschgen
  • 240 g Butter
  • 160 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz

Anleitung

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde formen und die Hefe einen bröseln. 1 TL des Zuckers dazu geben und mit 3 EL der lauwarmen Milch in der Mulde vermischen, bis ein glatter Vorteig entsteht. Schüssel abdecken und Vortag 10-15 Minuten gehen lassen.
  2. Der weil die Butter in der restlichen Milch schmelzen. Die Mischung sollte nicht wärmer als 40 Grad werden. Dann Milchmischung, den restlichen Zucker, die zwei Eier und das Salz in die Rührschüssel geben und für etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann erneut abdecken und an einem warmen Ort für 30-60 Minuten gehen lassen bis das Volumen sich mindestens verdoppelt hat.
  3. Derweil den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen putzen und entsteinen. Für die Streusel Butter, Zucker, Mehl, Salz und Zimt in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerreiben bis sich schöne Streusel bilden.
  4. Den aufgegangene Teig auf ein mit Backpapier ausgekleidetes oder mit Butter ausgestrichenes Backblech geben und dort glatt drücken. Die Zwetschgen eng darauf verteilen. Wenn Streusel verwendet werden, diese auf den Zwetschgen verteilen.
  5. Kuchen bei 190 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30-40 Minuten backen bis die Streusel und der Rand des Kuchens goldbraun sind. Abkühlen lassen und am Besten lauwarm mit frisch geschlagener Schlagsahne servieren.

Alternativ zu Zwetschgen schmecken auf Äpfel wunderbar. 

https://heissehimbeeren.com/saftiger-zwetschgenkuchen/

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