Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

https://heissehimbeeren.com/saftiger-apfelkuchen/

Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokokuchen Deluxe

Sechs Lagen saftiger Schokokuchen gefüllt mit sahniger Schokoladencreme – der ultimative Schokokuchen für jeden Schokoladenliebhaber und alle, die gerne Kuchen essen.

17:40 und es ist schon Stockdunkel. Von 2 °C und konstantem Nieselregen mal ganz zu schweigen. Nach einem goldenen Oktober meldet sich der November bereits frühzeitig zum Dienst. Da fällt es nicht wirklich schwer, sich auf den Urlaub zu freuen. Auch wenn ich zugeben muss, dass eine längere Reise Anfang November logistisch zur echten Herausforderung wird. In der Arbeit gibt es Unmengen zu tun, es gibt viel zu backen und zu kochen und meine Eltern würde ich auch gerne mehr im Garten unterstützen. Außerdem drückt man auch wirklich ungern der Familie lange Spaziergänge mit dem Hund aufs Auge bei diesem Sauwetter.

Logistische Meisterleistung hin oder her kommenden Freitag geht der Flieger und dann gehts ab in die Sonne. 25 Grad sind für Taipeh vorhergesagt, 35 sogar für Bangkok. Nochmal ein bisschen Sonne tanken und richtig gutes Essen genießen. Gegen den Herbst-Blues in der Heimat habe ich übrigens auch ein gutes Rezept: Schokokuchen :) Der ist immer eine gute Idee finde ich. Besonders aber, wenn die Tage so kurz werden und es draußen richtig ungemütlich ist. Was gibt es da schöneres als eine große Tasse Kaffee oder Tee und dazu ein schönes Stück Schokokuchen?

Schokokuchen gibt’s ja bereits einige hier auf dem Blog. Zum Beispiel mit Karamell oder mit Frischkäsecreme und Kirschen. Allerdings keinen Schokokuchen Deluxe. Das ist wirklich der passendste Name für Schokokhimmel für die Kuchengabel. Auf Englisch wäre es wohl ein Tripple Chocolate Cake. Drei Schokoladiger Schokokuchen war mir aber doch ein bisschen zu sperrig ;-) Schokolade muss man allerdings schon mögen für diese Leckerei. Das ist die Grundvoraussetzung.

Zunächst kommt Schokolade für die Kuchenböden zum Einsatz. Insgesamt sechs Lagen saftiger Schokokuchen kommen zum Einsatz. Gebacken werden die Böden in zwei Springformen mit jeweils 16 cm Durchmesser und dann, sobald sie abgekühlt sind, in jeweils drei Lagen geschnitten. Die Füllung bindet eine Schokoladen-Puddingcreme mit Sahne. Den Schokoladenpudding habe ich selbst gemacht. Das funktioniert nämlich denkbar einfache und sorgt für den leckersten Schokoladenpudding ever. Der übrigens auch echte Schokolade enthält, ganz im Gegenteil zum Puddingpulver aus der Packung.

Weil die Creme zunächst etwas flüssig ist, habe ich für die Torte einen Tortenring verwendet. Darin werden Creme und Böden abwechselnd gestapelt und dürfen dann erst mal im Kühlschrank gut durch kühlen. Mindestens 8 Stunden, besser über Nacht. Mit der restlichen Creme wird der Schokokuchen dann nur grob eingestrichen. Einige große Schokoflocken bilden dann dekorationstechnisch den krönenden Abschluss. Mehr braucht eine leckerer Schokokuchen nicht um zu begeistern. Sowohl geschmacklich als auch optisch.

Schokokuchen Deluxe
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5 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 50 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 20 Minuten

Category: Dessert, Kuchen, Torte, Schokolade

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Schokokuchen Deluxe

Zutaten

    Für die Kuchenböden
  • 350 g Mehl
  • 360 g Zucker
  • 120 g Kakaopulver (gesiebt)
  • 1/2 TL Prise Salz
  • 3 Tl Backpulver
  • 220 ml kalter Kaffee
  • 240 ml Buttermilch
  • 420 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 4 große Eier
    Für die Creme:
  • 1 Liter Milch
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200 g Schokolade
  • 8 EL Speisestärke
  • 1 EL Kakaopulver
  • 5 EL brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 400 ml Schlagsahne
  • 100 g Schokolade für die Dekoration
    Utensilien:
  • 2 Springformen mit 16 cm Durchmesser
  • 1 hoher Tortenring

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die beiden Springformen mit 16 cm Durchmesser mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zucker und Salz mit dem Schneebesen vermischen. In einer zweite Schüssel den kalten Kaffee, Buttermilch, Öl und Eier ebenfalls mit dem Schneebesen vermischen. Anschließend die Mischung der trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig zwischen den Formen aufteilen und bei 170 °C für 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Für die Schokoladencreme zunächst die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. 120 ml der Milch in ein Rührgefäß füllen. Speisestärke, Zucker, Salz und Kakaopulver dazu geben und unterrühren. Milch in einem Topf erwärmen. Schokolade fein hacken. Sobald die Milch kochen ist, Stärke-Mischung unterrühren und nochmal aufkochen lassen, bis die Masse eingedickt ist. Gelatine ausdrücken und zum Pudding geben. Die Schokolade dazu geben und unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Den fertigen Schokoladenpudding mit Frischhaltefolie abdecken und erst bei Zimmertemperatur und dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.
  4. Wenn die Creme und die Böden ausgekühlt sind, zunächst die Backkuppel von den Böden entfernen. Dann die Böden waagerecht zweimal halbieren, so dass zum Schluss 6 Böden übrig bleiben. Für die Creme die Sahne steif schlagen. Den Pudding mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Sahne in mehreren Portionen unterrühren.
  5. Den ersten Tortenboden in den Tortenring regen und etwa eine Tennisball große Portion der Creme darauf geben und verteilen. So mit allen Böden verfahren. Kuchen für mindestens 8 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die restliche Creme ebenfalls kühl stellen.
  6. Nach dem kühlen den Kuchen aus dem Tortenring entfernen. Mit der restlichen Creme einstreichen.
  7. Mit einem scharfen Messer Schokoraspel von der Schokolade abschaben und den Kuchen damit dekorieren. Bis zum Verzehr erneut in den Kühlschrank stellen.

Wenn Du einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser backen möchtest, gibt bei der Portionsgröße einfach 32 Stücke ein und verwende diese Mengen.

https://heissehimbeeren.com/schokokuchen-deluxe/

Wenn Du meinen Schokokuchen Deluxe ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Geburtstagstorte – Happy Birthday Heisse Himbeeren

Ein Geburtstag muss gebührend gefeiert werden! Dazu gehört natürlich auch eine großartige Geburtstagstorte. Mit saftigen Walnussböden und einer fruchtigen Füllung aus Waldbeeren könnte diese Torte gar nicht hübscher und leckerer sein!

Eigentlich erwartet Dich hier am Donnerstag immer ein herzhaftes Rezept. Das ist diese Woche ausnahmsweise mal anders und das hat einen guten Grund. Heisse Himbeeren wird heute, genau heute 3 Jahre alt. Weil das auf den Rezepte-Donnerstag fällt, kann ich das nicht einfach ignorieren oder den Beitrag dazu verschieben. Geht einfach nicht. Dementsprechend gibt’s heute ein süßes Rezept. Nämlich eine Geburtstagstorte. Ich hoffe, Du verzeihst mir ;-)

Geburtstags, und Blog Geburtstage genau so sind immer eine gute Gelegenheit, einen Blick zurück zu werden auf das vergangene Jahr. Es war ja durchaus ein bewegtes. Sehr viel hat sich verändert und das ist auch gut so. Seit einigen Wochen gibt’s hier auf dem Blog auch herzhafte Rezepte, die schnell von der Hand gehen, meistens gesund sind und außerdem auch noch mega lecker. Mit dem neuen Design war das wohl eine der größten Veränderungen überhaupt. Den Feiertag gestern hab ich übrigens genutzt, um wieder einige leckere Rezepte auszuprobieren und zu testen. Irgendwo musste das Gemüse von meinem Markteinkauf ja hin …

Generell die größte Veränderung im letzten Jahr war die Eröffnung des Webshops mit meinem selbst designten Weinglas. Hättest Du mir vor 3 Jahren gesagt, dass ich irgendwann mal einen eigenen Webshop mit eigenem Produkt haben werde, ich hätte vermutlich sehr sehr laut gelacht … Überhaupt finde ich, dass ein kurzer Blick zurück auf alles, das man bereits erreicht und geschafft hat, manchmal ganz guttut. Oft ertappe ich mich dabei wie ich mich im Alltag darüber ärgere, wofür die Zeit mal wieder nicht gereicht hat. Das neue Rezept, das ich testen wollte, endlich einen regelmäßigen Newsletter schreiben und und und. Die Liste der Aufgaben und Idee ist mehr oder weniger unendlich. Ein kurzer Blick zurück auf das was bereits geschafft ist, hilft mir dabei manchmal die Perspektive zu korrigieren. Wie bei allen großen Aufgaben im Leben ist es einfach am wichtigsten, anzufangen und immer weiter zu machen. Einfach niemals aufhören. Ein kleiner Blick zurück zeigt, wie viel man bereits geschafft hat und bringt neue Kraft und Motivation um all die Ziele zu verfolgen, die man noch erreichen möchte. Manchmal muss ich mich selbst daran erinnern. Ich freue mich schon auf all die Veränderungen, die (hoffentlich).Ich hoffe, dass sich in den nächsten Jahren noch viel verändern wird. Ob es dann auch immer so klappt, wie ich mir, das vorstelle ist etwas anderes. Aber das wird nur die Zeit zeigen :)

Genug der großen Worte! Es ist Zeit für Kuchen! Zum dritten Geburtstag meines Blogs darf es natürlich nicht irgendwas sein. Nachdem es zum ersten Geburtstag eine Crazy Torte mit Limette und Himbeeren gab und ich Dir letztes Jahr anhand der leckeren Champagner Himbeer Torte gezeigt habe, wie man eine doppelstöckige Torte backt stand mir der Sinn dieses Jahr eher nach Soulfood. Eine echte Feel Good Torte, die nicht nur lecker, sondern auch wunderschön ist. Die ersten herbstlichen Tage haben mich zu dieser Torte inspiriert. Der Boden ist besonders saftig und lecker durch frisch gemahlene und geröstete Walnüsse. Die Böden werden gefüllt mit frischer, selbst gemachter Waldbeer-Marmelade. Die Creme ist mein erklärter Liebling, mit Frischkäse und Sahne. Nur keine Buttercreme bitte ;)

Die Creme habe ich mit einem kleinen Klecks der Marmelade verfeinert und Ihr damit einen Hauch von lila verliehen. Hübsch und lecker also :) Was die Dekoration betrifft, habe ich mich neben Geburtstagskerzen für Dahlien, Feigen und frische Beeren entschieden. Dahlien sind übrigens essbar bzw. Nicht giftig. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Du für Kuchen, Torten aber auch für Salate nur ungiftige, essbare Blüten verwendest. Auch, wenn sie nur zur Deko da sind und nicht gegessen werden, ist das Risiko anderenfalls zu groß. Nach dem Winter werde ich auch mal einen Beitrag zu dem Thema schreiben. Auf Instagram sieht man nämlich viel zu viele Blüten, die nicht essbar sind, dekoriert auf wunderbarem essen. Jetzt im Herbst sind Dahlien, Hornveilchen und Rosen immer eine gute Wahl.

Bevor es das Rezept gibt, wollte ich mich natürlich auch nochmal für die vergangenen Jahre bei Dir als Leser Bedanken. Ohne Dich gäbe es den Blog nicht und ohne Dich wäre ich heute nicht, wer ich bin. Dafür kann ich Dir garnicht genug Danken.

Geburtstagstorte – Happy Birthday Heisse Himbeeren
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Vorbereitungszeit: 1 Stunde

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 40 Minuten

Category: Dessert, Torte, Geburtstag

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Geburtstagstorte – Happy Birthday Heisse Himbeeren

Zutaten

    Für die Böden:
  • 220 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Walnüsse
  • 4 Eier
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für die Waldbeermarmelade:
  • 300 g gemischte Waldbeeren (Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren etc.)
  • 100 g Zucker
    Für die Creme:
  • 500 g Frischkäse
  • 50 g Puderzucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 5 TL SanApart
    Für die Dekoration:
  • Essbare Blüten
  • Frische Beeren und Feigen

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Backformen mit je 16 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Walnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten und dann fein mahlen. Mehl, gemahlene Walnüsse und Zucker und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier und Vanilleextrakt und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Die gemischten Waldbeeren mit dem Zucker in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Auf kleiner Flamme für etwa 10-15 Minuten köcheln lassen bis die Marmelade beginnt zu gelieren. Ein viertel der Marmelade durch ein Sieb streichen um die Kerne zu entfernen und beide Marmeladen zum Abkühlen zur Seite stellen.
  4. Wenn die Böden abgekühlt sind, die Backhaube abschneiden und die Böden waagerecht halbieren.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. Dann die kalte, kernlose Marmelade dazu geben.
  6. 2-3 EL der Creme auf den ersten Boden geben und verstreichen. Ein drittel der Marmelade mit Kernen darauf verstreichen und den nächsten Boden darauf setzen. So verfahren, bis der letzte Boden aufgesetzt ist. Dann die Torte nach belieben grob oder sehr fein mit Creme einstreichen.
  7. Die Torte mit frischen Beeren, Feigen und essbaren Blüten dekorieren.
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Wenn Du meine Geburtstagstorte ausprobierst, freue ich mich über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Der saftigste Zitronenkuchen

Was gibt es besseres, als ein Stück leckeren Zitronenkuchen? Ein Stück Zitronenkuchen mit einer saftigen Quarkcreme! Besonders saftig wird der Zitronenkuchen dadurch, dass er direkt nach dem Backen mit warmem Zucker-Zitronensirup getränkt wird. Direkt aus dem Kühlschrank serviert schmeckt der Zitronenkuchen herrlich erfrischend und sommerlich lecker.

Ich liebe Zitronenkuchen! Egal ob als Tarte oder mit Mohn, ein leckerer Zitronenkuchen geht immer! Besonders im Sommer gibts nichts Erfrischenderes und leckeres, wenn Du mich fragst! Und nachdem es dieses Wochenende das erste Mal seit langem wieder vertretbar war den Backofen anzuschmeißen, habe ich einen Zitronenkuchen gebacken!

Aber nicht irgendeinen Zitronenkuchen, sondern den saftigsten und leckersten Zitronenkuchen, den Du jemals gegessen hast. Versprochen! So saftig ist der Zitronenkuchen, weil er zum einen direkt nach dem Backen mit heißen Zuckersirup getränkt wird und zum anderen, weil es noch eine leckere Quarkcreme On Top gibt! Dadurch muss der Zitronenkuchen zwar im Kühlschrank gelagert werden, schmeckt aber gut gekühlt unglaublich erfrischend!

Die Zitrone bekommt in diesem leckeren Kuchen übrigens sogar dreimal Ihren großen Auftritt! Zum einen haben wir Zitronenabrieb und Saft im Teig. Auch der Zuckersirup wird mit Zitronensaft aufgepeppt und für die Creme kommen dann wieder Zitronensaft und Zitronenschale zum Zug. Tripple Lemon Cake hieße das dann auf Neudeutsch. Oder einfach ganz klassisch: Mega leckerer Zitronenkuchen!

Damit Du sowohl die Schale als auch den Saft der Zitronen verwenden kannst, ist es wichtig, dass Du Bio Zitronen kaufst oder darauf achtest, dass auf den Zitronen ein Hinweis wie Schale verzehrbar oder so ähnlich steht. Herkömmlich Zitronen enthalten zu viele Spritzmittel in der Schale. Die willst Du wirklich nicht mitessen. Solltest Du wirklich keine Zitronen mit essbarer Schale auftreiben, tut es auch fertiger Zitronenabrieb aus der Backabteilung. Achtung, das ist nicht Zitronenaroma, sondern echter, getrockneter Zitronenabrieb.

Wenn Du von Zitronen die Schale und den Saft verwendest, ist es übrigens am besten, wenn Du die Schale erst abreibst und die Zitrone dann auspresst. Am besten funktioniert das Zitronenschaleabreiben mit einer feinen, scharfen Reibe. Danach rollst Du die Zitrone am besten kurz auf der Arbeitsfläche. Dadurch bekommst Du später beim Auspressen mehr Saft heraus.

Zitronenschale und Zitronensaft kommen also mit in den Teig. Der ist übrigens Mehl frei, was den Kuchen außerdem noch Glutenfrei macht, sofern Du glutenfreien Grieß verwendest. Direkt nach dem Backen wird der heiße Kuchen dann mit warmem Zuckersirup übergossen. Den Kuchen lässt Du dann komplett abkühlen. Die Quarkcreme kommt erst darauf, wenn der Kuchen durch gekühlt ist. Auf einem warmen Kuchen würde die Creme nur schmelzen. Und das wäre ja wirklich sehr schade. Mit einigen essbaren Blüten und Zitronenscheiben hast Du dem leckersten Zitronenkuchen im Handumdrehen auch noch ein besonders hübsches Äußeres verpasst!

Fehlt nur noch ein leckerer Kaffee dazu und fertig ist der perfekte Sonntagnachmittag!

Der saftigste Zitronenkuchen
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3 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 50 Minuten

Category: Dessert, Torte, Sommerlich

Cuisine: Dessert

Menge: 12 Stücke

Der saftigste Zitronenkuchen

Zutaten

    Für den Zuckersirup:
  • 100 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • Saft einer großen Zitrone
    Für den Boden:
  • 2 große Bio Eier
  • 100 g Zucker
  • 125 ml Sonnenblumenöl
  • 180 g Grieß
  • Abrieb einer großen Zitrone
  • Saft einer großen Zitrone
    Für die Creme:
  • 250 g Quark
  • 250 g Schlagsahne
  • 1 EL Puderzucker
  • Abrieb einer großen Zitrone
  • Saft einer großen Zitrone
  • Für die Dekoration:
  • essbare Blüten und Zitronenscheiben

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Einen eckigen Backrahmen auf ca. 20x20 cm einstellen. Mit Butter ausstreichen und mit Grieß bestreuen.
  2. In einem Topf Zucker und Wasser aufkochen lassen. Von der Flamme nehmen, den Zitronensaft dazugeben und den Sirup abkühlen lassen.
  3. Eier zusammen mit dem Zucker weißschaumig aufschlagen. Zitronenabrieb, Zitronensaft, Öl und Grieß dazugeben und unterrühren. Den Teig in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  4. Sobald der Kuchen durchgebacken ist aus dem Ofen nehmen, in der From lassen und sofort mit dem kalten Zuckersirup übergießen. Den Kuchen dann eine Stunde bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  5. Quark, Sahne, Zitronensaft und Zitronenabrieb und Puderzucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät steif aufschlagen. Creme auf den abgekühlten Kuchen geben und verteilen.
  6. Kuchen für mindestens vier Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dann aus der Form befreien. Mit Zitronenscheiben und essbaren Blüten dekorieren und bis zum servieren kalt stellen.
https://heissehimbeeren.com/der-saftigste-zitronenkuchen/

Wenn Du den saftigsten und leckersten Zitronenkuchen ausprobierst, freue ich mich wie immer riesig über ein Foto auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Wenn Du mich mit @heissehimbeeren auf dem Foto markierst, sehe ich Deine Kreation ganz bestimmt!

Eistorte mit Bananeneis

Cremiges Bananeneis trifft auf einen knusprigen Boden aus Schokolade, Haselnüssen und Butterkeks. Die ultimative Eistorte für alle Eisliebhaber, Schokoladenfreunde und Sonnenanbeter! Und das Tollste? Für dieses Rezept brauchst Du weder eine Eismaschine, noch den Backofen!

Was für eine Woche! Seit Donnerstag ist einiges passiert, kann ich Dir sagen. Nach einem wunderbaren Abend am Lagerfeuer mit gegrillten Marshmallows haben wir uns am Freitag kurzerhand ins Auto gesetzt und sind Andys Oma in Trier besuchen gefahren. Leider ist sie sehr krank und wir wussten am Freitag nicht, ob es noch eine Gelegenheit zum Besuch gibt. Also ab ins Auto, Akyra bei meiner Schwester abgeliefert und losging die Fahrt. Oma hat sich sehr gefreut und war am Samstag auch schon wieder guter Dinge. Wir haben sogar unseren nächsten Besuch vor Weihnachten mit Ihr geplant.

Nichtsdestotrotz ist so ein spontaner Road Trip kräftezehrend. Wir kamen am Freitag gegen 22 Uhr im Hotel in Luxemburg an und waren wirklich platt. Um ein Haar wäre sogar das Abendessen ins Wasser gefallen, nachdem die Küchen in Luxemburg schon um 21:30 Uhr schließen. Im Hotel gab es allerdings noch was zu essen. Nochmal Glück gehabt. Gestern Nachmittag ging es dann nach einem weiteren Besuch bei Oma wieder nach Hause und morgen beginnt nach zwei wunderbaren Urlaubswochen der Alltag wieder. Das Wetter soll wunderbar bleiben und dementsprechend ist Arbeiten gar nicht so schlimm. Außerdem habe ich ja noch einen Großteil der leckeren Eistorte im Gefrierfach ;-)

Womit wir dann auch (endlich) beim Thema des heutigen Beitrages wären. Nachdem die Eistorte, die ich vergangenes Jahr hier auf dem Blog hatte, so wunderbar angekommen ist und ich sie selber auch mega lecker fand, musste ich dieses Jahr unbedingt noch eine Eistorte her! Außerdem ist es in diesem Sommer ja grade zu unverantwortlich den Backofen anzuwerfen. Jetzt mal im Ernst, so gerne ich Kuchen und Torten mag, ich bin nicht lebensmüde und beschränke mich deswegen gefühlt seit Wochen auf No Bake Rezepte, Eis und Co. Und wenn der Backofen schon laufen muss, dann nur ganz kurz und früh morgens. Nach 11 Uhr ist das einfach nicht mehr vertretbar!

Umso besser, dass diese Torte hier das Eisfach bäckt! Und sie ist so unwahrscheinlich lecker! Die knusprigen Haselnüsse und die Schokolade im Boden passen einfach perfekt zum Bananeneis!

Besonders gerne mag ich Eistorten auch deswegen, weil man sie wirklich gut aufbewahren kann. Sollte man sie nicht ganz aufessen, kommt der Rest einfach wieder ins Gefrierfach und man hat für spontanen Besuch oder Eishunger direkt was zur Hand das tausendmal besser ist als trockene Butterkekse!

Kommen wir also zu den richtig spannenden Dingen! Der Boden besteht aus Butterkeksen, Schokolade, Haselnüssen und Butter. Super Easy und garantiert back frei! Für das Eis habe ich mein altbewährtes Eisrezept ohne Eismaschine bemüht und es hat mich nicht enttäuscht! Um die Banane ins Eis zu bekommen habe ich drei sehr reife Bananen mit der Kondensmilch püriert, bevor ich sie zur geschlagenen Sahne gegeben habe. Der Boden wird fest gedrückt und darauf füllst Du die Eismasse. Damit Du die Eistorte auch problemlos wieder aus der Form bekommst, empfehle ich Dir, die Form die Du verwendest mit Plastikfolie, Backpapier oder Frischhaltefolie auszukleiden. Damit klappt das Aus-der-Form-lösen ohne Probleme!


Dekorationstechnisch habe ich mich für Schokolade, Bananenscheiben und in bisschen Krokant entschieden. Ich freu mich schon, mir morgen nach der Arbeit ein Stück davon schmeckt zu lassen!

Eistorte mit Bananeneis und Schokolade
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 10 Minuten

Category: Eis, Eistorte, Schokolade, Torte, Sommer

Cuisine: Dessert, Eis

Menge: 1 Eistorte mit 20 cm Durchmesser

Eistorte mit Bananeneis und Schokolade

Zutaten

    Für den Boden:
  • 150 g Butterkekse
  • 70 g gehackte Haselnüsse
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Butter
    Für das Eis:
  • 400 g Schlagsahne
  • 3 sehr reife Bananen
  • 400 g gesüßte Kondensmilch
    Für die Dekoration:
  • 150 g Zartbitterschokolade + 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Banane
  • Krokant und Schokosplitter zum Dekorieren

Zubereitung

  1. Für den Boden, Schokolade und Butter auf dem Wasserbad oder in der Mikrowelle bei niedriger Stufe schmelzen. Butterkekse fein zerkrümeln und zusammen mit den gehackten Haselnüssen unter die geschmolzene Butter und Schoko Mischung führen.
  2. Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier oder Frischhaltefolie auskleiden und die Masse für den Boden einfüllen. Mit einem Gefäß mit flachem Boden gut festdrücken.
  3. Für das Eis die Schlagsahne in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät halbsteif schlagen. In der Zwischenzeit die gesüßte Kondensmilch mit den 3 Bananen fein pürieren. Dann die Kondenmilch Masse unter die Schlagsahne heben. Eis auf den Boden füllen und für mindestens 8 Stunden, besser über Nacht ins Gefrierfach stellen.
  4. Vor dem Servieren, Torte auf der Form lösen und Folie bzw. Papier entfernen. Die Schokolade mit dem Sonnenblumenöl auf dem Wasserbad oder in der Mikrowelle bei kleiner Stufe schmelzen und auf der Torte verteilen. Mit Bananenscheiben, Krokant und Co. dekorieren.

Torte 10-15 Minuten vor dem servieren auf dem Eisfach nehmen, dann lässt sie sich besser schneiden.

Reste zügig wieder einfrieren. Diese können später verzehrt werden.

https://heissehimbeeren.com/eistorte-mit-bananeneis-und-schokolade/

Wenn Du eine Eistorte mit Bananeneis und Schokolade ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.