Filo Torte

Knuspriger Filo Teig, gefüllt mit Zimtbutter, gebacken in einer leckeren Vanillecreme – schmeckt am besten warm mit einer Kugel Vanilleeis und ist eine geniale Torte, wenn es schnell gehen muss.

Sonntag, letzter Urlaubstag und einer der gemütlichsten Tage die wir in den letzten Wochen hatten, steht heute auf dem Plan. Morgen gehts dann für mich wieder zurück ins Büro und eine arbeitsreiche Woche liegt vor mir. Aber daran mag ich gerade gar nicht denken. Es ist nämlich viel zu gemütlich noch ein bisschen hier auf dem Sofa zu liegen und das Winterwunderland vor dem Fenster zu genießen. Die Hundemaus liebt den Schnee übrigens heiß in innig. Tatsächlich hab ich sie selten so durch die Gegen toben gesehen. Es wird sie freuen, dass das Winterwetter noch eine Zeit lang anhalten wird.

Umso mehr Zeit hat man jedoch, in der warmen Wohnung ausgiebig zu kochen und zu backen. Deswegen gibts heute auch nach der süßen Rezept-Pause endlich mal wieder ein süßes Rezept von mir. Drinks und Jahresrückblicke sind ja recht und schön, jetzt ist es aber wieder Zeit für Rezepte. Besonders schön am Rezept von heute ist, dass Du keinen Teig vorbereiten musst. Alles was Du brauchst, ist eine Schüssel, eine Backform und einen Küchenpinsel. Ein Schneebesen wäre auch nicht schlecht, es geht aber auch ohne.

Die Grundzutat für unser Törtchen ist Filoteig. Den gibt es tiefgefroren in den meisten Supermärkten, definitiv aber in jedem gut sortierten türkischen/orientalischen Lebensmittelgeschäft. Filoteig wird in der orientalischen Küche gerne verwendet um diverse Backwerke wie Baklava und Burek zu backen. Ich verwende für die Torte viereckige Filo Teigplatten. In meiner Packung befanden sich 6 Teigplatten mit etwa 25×40 cm Größe.

Jede Teigplatte habe ich zunächst mit weicher Butter bestrichen und mit etwas Zimtzucker bestreut. Anschließend werden die Teigplatten zu einer Rolle aufgerollt und anschließend von einem Ende her zu einer Schnecke aufgerollt. Die Schnecken kommen dann in eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser. Eine Schnecke findet in der Mitte Platz, die anderen darum herum. Dann gehts auch schon das erste Mal ab in den Ofen. Bei 170 °C wird die Filo Torte zunächst 15 Minuten gebacken. Anschließend wird die Vanillecreme aufgegossen. Die besteht aus Milch, Mascarpone Eiern, etwas Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt.

Besonders wichtig ist, dass Du die Backform vor dem Backen gut abdichtest. Das funktioniert am besten in einer Backform mit Hebeboden, die Du zusätzlich in mehrere Lagen Alufolie einwickelst. Springformen eignen sich leider nur bedingt gut, da sie am Verschluss leicht auslaufen können. Weitere 25 Minuten im Ofen lassen die Vanillecreme fest werden. Warm serviert mit etwas Vanilleeis ist die Filo Torte ein Gedicht.

Filo Torte
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Menge: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Filo Torte

Zutaten

  • 400 g Filoteig (aka Yufkateig oder Strudelteig)
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter einstreichen und die Backform mit 2-3 schichten Alufolie abdichten. Am Besten eignen sich Backformen mit Hebeboden.
  2. Filoteig jeweils mit Butter einstreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Teigplatten aufrollen und die Rolle dann zu einer Schnecke rollen. Die Schnecken in die Backform geben. Die Torte nun das erste mal für 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen.
  3. Alle restlichen Zutaten für die Vanillecreme vermischen. Auf den vorgebackenen Filoteig gießen und für etwa 25 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen bis die Torte golden braun ist.
  4. Torte etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm mit einer Kugel Eis (Vanille) servieren.
https://heissehimbeeren.com/filo-torte/

Wenn Du die Filo Torte aufprobierst, freue ich mich riesig über Dein Feedback in Form einer Rezeptbewertung und über ein Foto Deines Kunstwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Eierlikör Yule Log

Zu Weihnachten verwandelt sich eine luftig lockere Eierlikör Biskuitrolle im Handumdrehen in einen weihnachtlichen Yule Log.

Endspurt. Der vorletzte Arbeitstag vor Weihnachten ist geschafft und nur noch morgen ruft ein letztes Mal das Büro. Vielleicht gehörst Du zu den glücklichen die bis ins neue Jahr hinein Urlaub haben. Für mich gehts am 27. und 28. Dezember nochmal in die Arbeit bevor auch für mich ein kurzer Urlaub beginnt. Der ist auch nötig. Immerhin will neben ein bisschen Erholung auch langsam aber sicher eine Hochzeit geplant werden.

Heute gibts aber erst nochmal ein Rezept für Dich. Ausnahmsweise ein süßes am herzhaften Donnerstag aber, es ist einfach so schön weihnachtlich und trotzdem unkompliziert, dass ich es Dir einfach noch rechtzeitig zeigen muss damit Du es eventuell auch nach backen kannst. Am 23. Dezember ist das irgendwie ein bisschen witzlos finde ich.

Eine Yule Log oder auch Buche de Noele habe ich ja schon letztes Jahr gebacken. Damals in einer doch recht elaborierten Variante die mir zwar weiterhin sehr sehr gut gefällt, vermutlich aber nichts für jedermann ist. Deswegen habe ich dieses Jahr eine etwas einfachere Variante im Gepäck. Spektakulär ist die aber auch allemal. Das allerdings eher von der Optik her. Was die Zubereitung betrifft, könnte das Rezept nämlich (fast) nicht einfach er sein.

Am besten arbeiten wir uns von innen nach außen. Im inneren des essbaren Baustammes versteckt sich nämlich eine leckere Biskuitrolle aus Schokoladenbiskuit. Gefüllt ist sie mit einer Eierlikör-Mascarpone Creme und extra viel Eierlikör. Weihnachten darf man sich ja schließlich auch mal was gönnen. Von der fertigen Rolle schneidest Du an einem Ende ein etwa 12 cm langes Stück diagonal ab und legst es mit der Schnittkante seitlich an das lange Stück. So entsteht der Ast unseres Yule Logs. Die Creme, die vom Füllen übrig geblieben ist (das sollte in etwa die Hälfte der Creme sein) verwandelst Du, mit Kakaopulver, in eine Dunkle creme. Diese Bildet dann die Außenschicht unseres Yule Log und verbindet den langen und den kurzen Teil des Baumstammes. Du könntest Deinen Yule Log auch so lassen. Ich habe mich aber für ein bisschen Rinde entschieden.

Dafür schmelze ich etwas Schokolade und streiche sie auf sauberes Backpapier. Die Schokolade lasse ich ganz kurz antrocknen und rolle das Backpapier dann nach innen auf und lasse alles so trocknen. Beim (vorsichtigen) entrollen entstehen lange, rundliche Splitter die Du auf den Yule Log legen kannst und die aussehen wir Baumrinde. Etwas Puderzucker darauf sowie Pistazien und einige Blätter essbaren Klee und fertig ist der wunderbare Yule Log, der ganz bestimmt Eindruck macht.

Übrigens kannst Du den Yule Log wunderbar vorbereiten und so wie er ist einfrieren. Gegenwärtig wartet bei mir auch einer im Gefrierfach auf seinen Einsatz rund um Weihnachten.

Jetzt gibts natürlich wie immer das komplette Rezept für Dich. Für mich gehts jetzt auf eine Runde mit der Hundemaus und anschließend heißt es: Geschenke einpacken :) natürlich nur mit Weihnachtsmusik und einer großen heißen Schokolade :)

Eierlikör Yule Log
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Vorbereitungszeit: 1 Stunde

Kochzeit: 12 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 12 Minuten

Kategorie: Dessert, Plätzchen, Weihnachten

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Eierlikör Yule Log

Zutaten

  • Für den Teig:
  • 4 Eier
  • 100g Zucker
  • 4 EL heißes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 70 g Mehl
  • 30 g Backkakao
  • Für die Füllung:
  • 200 ml Schlagsahne
  • 200 g Mascarpone
  • 30 g Puderzucker
  • 100 ml Eierlikör
  • 30 g Backkakao
  • Für die Dekoration:
  • 100 g Schokolade
  • 10 Pistazien
  • Essbare Kleeblätter oder essbare Blüten

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Eier trennen. Eiweiß in einer sauberen Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer zweiten Schüssel die Eigelb mit dem Zucker und dem heißen Wasser vermischen. Aufschlagen bis die Masse weißschaumig ist.
  2. Mehl, Kakaopulver und Backpulver durch ein Sieb streichen. Abwechselnd Mehlmischung und Eischnee unter die Eigelb-Zucker-Masse heben. Die Mehlmischung dafür in insgesamt zwei Portionen aufteilen. Den glatten Teig dann auf dem Backpapier ausstreichen. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 12 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Ein sauberes, trockenes Geschirrtuch vorbereiten, ausbreiten und etwas Zucker darauf streuen.
  4. Den Teig nach dem Backen sofort auf das vorbereitete Geschirrtuch stürzen. Das Backpapier abziehen und von der langen Seite her, so eng es geht, mit dem Geschirrtuch aufrollen. So komplett abkühlen lassen.
  5. 100 g Schokolade schmelzen und auf ein sauberes Backpapier streichen. Kurz antrocknen lassen und das Backpapier nach innen aufrollen. Rolle komplett trocknen lassen.
  6. Für die Füllung Sahne, Mascarpone, 50 ml Eierlikör und Puderzucker vermischen und zu einer steifen Creme aufschlagen. Die Biskuitrolle wieder ausrollen, mit der Hälfte der Creme bestreichen und anschließend den restlichen Eierlikör darauf verteilen. Mit Hilfe des Geschirrtuchs wieder einrollen.
  7. Ein etwa 12 cm langes Stück der Rolle an einem Ende diagonal abschneiden. Mit der Schnittkante wieder an den langen Teil legen. Den Rest der Creme mit dem Kakaopulver vermischen und die gesamte Rolle damit einstreichen. Dann die getrocknete Schokorolle wieder aufrollen und den Yule Log mit den Schokostücken gelegen. Mit Puderzucker, gemahlenen Pistazien und essbaren Kleeblättern fertig dekorieren. Bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
https://heissehimbeeren.com/eierlikoer-yule-log/

Wenn Du den Yule Los ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Twitter oder Instagram unter #heissehimbeeren.

Saftiger Apfelkuchen

Ein saftiger Boden, mit Mandeln und Zimt, kombiniert mit ganz viel Apfel und einer sahnigen Sauerrahm Creme – der leckerste Apfelkuchen und ein Muss im Herbst.

Ni Hao aus Taipeh! Nach über 16 Stunden in Flugzeug und einer dementsprechend schlaflosen Nacht bin ich in der wunderschönen Hauptstadt Taiwans und darf hier Land und Leute kennenlernen. Mein erster Eindruck: Sehr sicher, geniales Essen und noch viel genialerer Kaffee! Hier lässt es sich aushalten :) In den Storys auf Instagram und Facebook kannst Du mich übrigens beim Erkunden begleiten. Nichtsdestotrotz gibts für Dich natürlich weiterhin regelmäßig neue Rezepte hier auf dem Blog. Während ich mir hier Drachenfrüchte, Passionsfrüchte und Co schmecken lasse, ist zu Hause die Apfelsaison in voller Fahrt.

Nach drei Jahren, die es meinen Blog hier mittlerweile gibt, habe ich Dir bereits das ein oder andere Rezept mit Äpfeln gezeigt. Allerdings, das musste ich vor ein paar Wochen voller entsetzen feststellen, keines für Apfelkuchen! Das darf natürlich nicht so bleiben. Apfelkuchen ist schließlich auch einer meiner erklärten Lieblingskuchen. Deswegen ging es für mich direkt weiter in die Küche zum Apfelkuchen backen. Genau dieses Rezept gibts heute für Dich. Der Apfelkuchen ist super leckeren, sehr saftig und aromatisch mit Zimt, Mandeln und einer leckeren Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne. Und das aller Beste? Du kannst den Kuchen vorbereiten. Er schmeckt sogar noch besser, wenn er einen Tag im Kühlschrank durchziehen durfte.

Der Boden besteht aus Eiern, Butter, Zucker, etwas Mehl und gerösteten und gemahlenen Mandeln. Ich kaufe meine Mandeln immer ganz und ungehäutet. Die Mandeln röste ich dann vor dem weiterverarbeiten in einer heißen Pfanne ohne Öl. Dann werden sie in einem kleinen Food Processor frisch gemahlen. Das Aroma ist einfach Superklasse und nicht mit fertig gemahlenen Mandeln zu vergleichen. Dasselbe gilt übrigens auch für sämtliche andere Nüsse. Frisch gemahlen schmeckt immer besser. Außerdem ist eine ordentliche Menge Zimt mit im Teig. Der fertig gebackene Kuchen darf auskühlen, bevor die Apfel-Masse darauf kommt. Die besteht aus Äpfeln, etwas Zucker, Zitronensaft und ein bisschen Speisestärke. Daraus wird eine Art Pudding gekocht, der dann auf den Boden kommt und komplett abkühlen kann. Den Kuchen kannst Du bis hierhin auch wunderbar vorbereiten. Kurz vor dem Servieren kommt dann noch eine leckere Creme aus Sauerrahm und Schlagsahne darauf. Für die Dekoration habe ich einen Apfel einfach mit einem Gurkenhobel sehr fein geschnitten und auf der Creme drapiert. Etwas Zimt darauf gestreut und fertig ist der leckerste Apfelkuchen. Ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal gebacken in diesem Herbst und Winter.

Saftiger Apfelkuchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 35 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 5 Minuten

Menge: 16 Stücke

Saftiger Apfelkuchen

Zutaten

  • 150 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 5 große Bio Eier
  • 125 g Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 700 g Äpfel
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Becher Sauerrahm (200 g)
  • 1 Becher Schlagsahne (200 g)
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Apfel und etwas Zimt zum Bestreuen für die Dekoration

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen. Mandeln in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten bis sie golden braun werden. Die Mandeln dann mit einem Mixer oder einem Food Processor fein mahlen.
  2. Eier mit dem braunen Zucker und der Butter mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät für etwa 2 Minuten cremig luftig aufschlagen. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und die gemahlen Mandeln dazu geben und nochmal für etwa 30 Sekunden rühren. Den Teig dann in die Form füllen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 35 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Kuchen nach dem Backen komplett abkühlen lassen.
  3. Die Äpfel mit einer groben Reibe reiben. Sofort mit dem Saft der Zitrone beträufeln damit sie nicht braun werden. Dann mit dem Zucker und der Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen lassen. Dabei ständig rühren, da die Masse leicht anbrennt. Für etwa 4 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse eindickt und die Farbe sich mehr in Richtung goldig gelb verändert hat. Die Apfelmasse dann auf den abgekühlten Kuchenboden geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht durchkühlen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren Schlagsahne, Sauerrahm und Puderzucker vermischen und zu einer halbsteifen Creme aufschlagen. Die fertige Creme sollte in etwa die Konsistenz von Griechischem Joghurt haben. Die Creme dann auf dem Kuchen verteilen. Den Apfel mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Zitronensaft legen damit sie nicht braun werden. Die Apfelscheiben dann auf die Creme drapieren und zum Abschluss etwas gemahlenen Zimt darüber streuen. Kuchen bis zu Servieren im Kühlschrank lagern.

Für einen Kuchen mit 26 oder 28 cm Durchmesser einfach die Angaben im Rezept verdoppeln oder beim Portionsrechner 32 Stücke statt 16 Stücke eingeben.

https://heissehimbeeren.com/saftiger-apfelkuchen/

Meinen Kuchen habe ich in einer Backform mit 20 cm Durchmessern gebacken. Wenn Du eine größere Backform mit 26 oder 28 cm Durchmesser hast, verdopple einfach die Angaben im Rezept oder trage bei der Rezept Menge 32 Stücke statt 16 Stücke ein. Wenn Du meinen saftigen Apfelkuchen ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokokuchen Deluxe

Sechs Lagen saftiger Schokokuchen gefüllt mit sahniger Schokoladencreme – der ultimative Schokokuchen für jeden Schokoladenliebhaber und alle, die gerne Kuchen essen.

17:40 und es ist schon Stockdunkel. Von 2 °C und konstantem Nieselregen mal ganz zu schweigen. Nach einem goldenen Oktober meldet sich der November bereits frühzeitig zum Dienst. Da fällt es nicht wirklich schwer, sich auf den Urlaub zu freuen. Auch wenn ich zugeben muss, dass eine längere Reise Anfang November logistisch zur echten Herausforderung wird. In der Arbeit gibt es Unmengen zu tun, es gibt viel zu backen und zu kochen und meine Eltern würde ich auch gerne mehr im Garten unterstützen. Außerdem drückt man auch wirklich ungern der Familie lange Spaziergänge mit dem Hund aufs Auge bei diesem Sauwetter.

Logistische Meisterleistung hin oder her kommenden Freitag geht der Flieger und dann gehts ab in die Sonne. 25 Grad sind für Taipeh vorhergesagt, 35 sogar für Bangkok. Nochmal ein bisschen Sonne tanken und richtig gutes Essen genießen. Gegen den Herbst-Blues in der Heimat habe ich übrigens auch ein gutes Rezept: Schokokuchen :) Der ist immer eine gute Idee finde ich. Besonders aber, wenn die Tage so kurz werden und es draußen richtig ungemütlich ist. Was gibt es da schöneres als eine große Tasse Kaffee oder Tee und dazu ein schönes Stück Schokokuchen?

Schokokuchen gibt’s ja bereits einige hier auf dem Blog. Zum Beispiel mit Karamell oder mit Frischkäsecreme und Kirschen. Allerdings keinen Schokokuchen Deluxe. Das ist wirklich der passendste Name für Schokokhimmel für die Kuchengabel. Auf Englisch wäre es wohl ein Tripple Chocolate Cake. Drei Schokoladiger Schokokuchen war mir aber doch ein bisschen zu sperrig ;-) Schokolade muss man allerdings schon mögen für diese Leckerei. Das ist die Grundvoraussetzung.

Zunächst kommt Schokolade für die Kuchenböden zum Einsatz. Insgesamt sechs Lagen saftiger Schokokuchen kommen zum Einsatz. Gebacken werden die Böden in zwei Springformen mit jeweils 16 cm Durchmesser und dann, sobald sie abgekühlt sind, in jeweils drei Lagen geschnitten. Die Füllung bindet eine Schokoladen-Puddingcreme mit Sahne. Den Schokoladenpudding habe ich selbst gemacht. Das funktioniert nämlich denkbar einfache und sorgt für den leckersten Schokoladenpudding ever. Der übrigens auch echte Schokolade enthält, ganz im Gegenteil zum Puddingpulver aus der Packung.

Weil die Creme zunächst etwas flüssig ist, habe ich für die Torte einen Tortenring verwendet. Darin werden Creme und Böden abwechselnd gestapelt und dürfen dann erst mal im Kühlschrank gut durch kühlen. Mindestens 8 Stunden, besser über Nacht. Mit der restlichen Creme wird der Schokokuchen dann nur grob eingestrichen. Einige große Schokoflocken bilden dann dekorationstechnisch den krönenden Abschluss. Mehr braucht eine leckerer Schokokuchen nicht um zu begeistern. Sowohl geschmacklich als auch optisch.

Schokokuchen Deluxe
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5 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 50 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 20 Minuten

Kategorie: Dessert, Kuchen, Torte, Schokolade

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Schokokuchen Deluxe

Zutaten

    Für die Kuchenböden
  • 350 g Mehl
  • 360 g Zucker
  • 120 g Kakaopulver (gesiebt)
  • 1/2 TL Prise Salz
  • 3 Tl Backpulver
  • 220 ml kalter Kaffee
  • 240 ml Buttermilch
  • 420 ml Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 4 große Eier
    Für die Creme:
  • 1 Liter Milch
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200 g Schokolade
  • 8 EL Speisestärke
  • 1 EL Kakaopulver
  • 5 EL brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 400 ml Schlagsahne
  • 100 g Schokolade für die Dekoration
    Utensilien:
  • 2 Springformen mit 16 cm Durchmesser
  • 1 hoher Tortenring

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die beiden Springformen mit 16 cm Durchmesser mit Butter auspinseln und mit Mehl bestäuben.
  2. In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zucker und Salz mit dem Schneebesen vermischen. In einer zweite Schüssel den kalten Kaffee, Buttermilch, Öl und Eier ebenfalls mit dem Schneebesen vermischen. Anschließend die Mischung der trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig rühren. Den Teig zwischen den Formen aufteilen und bei 170 °C für 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Für die Schokoladencreme zunächst die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. 120 ml der Milch in ein Rührgefäß füllen. Speisestärke, Zucker, Salz und Kakaopulver dazu geben und unterrühren. Milch in einem Topf erwärmen. Schokolade fein hacken. Sobald die Milch kochen ist, Stärke-Mischung unterrühren und nochmal aufkochen lassen, bis die Masse eingedickt ist. Gelatine ausdrücken und zum Pudding geben. Die Schokolade dazu geben und unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Den fertigen Schokoladenpudding mit Frischhaltefolie abdecken und erst bei Zimmertemperatur und dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.
  4. Wenn die Creme und die Böden ausgekühlt sind, zunächst die Backkuppel von den Böden entfernen. Dann die Böden waagerecht zweimal halbieren, so dass zum Schluss 6 Böden übrig bleiben. Für die Creme die Sahne steif schlagen. Den Pudding mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Sahne in mehreren Portionen unterrühren.
  5. Den ersten Tortenboden in den Tortenring regen und etwa eine Tennisball große Portion der Creme darauf geben und verteilen. So mit allen Böden verfahren. Kuchen für mindestens 8 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die restliche Creme ebenfalls kühl stellen.
  6. Nach dem kühlen den Kuchen aus dem Tortenring entfernen. Mit der restlichen Creme einstreichen.
  7. Mit einem scharfen Messer Schokoraspel von der Schokolade abschaben und den Kuchen damit dekorieren. Bis zum Verzehr erneut in den Kühlschrank stellen.

Wenn Du einen Kuchen mit 26 cm Durchmesser backen möchtest, gibt bei der Portionsgröße einfach 32 Stücke ein und verwende diese Mengen.

https://heissehimbeeren.com/schokokuchen-deluxe/

Wenn Du meinen Schokokuchen Deluxe ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Geburtstagstorte – Happy Birthday Heisse Himbeeren

Ein Geburtstag muss gebührend gefeiert werden! Dazu gehört natürlich auch eine großartige Geburtstagstorte. Mit saftigen Walnussböden und einer fruchtigen Füllung aus Waldbeeren könnte diese Torte gar nicht hübscher und leckerer sein!

Eigentlich erwartet Dich hier am Donnerstag immer ein herzhaftes Rezept. Das ist diese Woche ausnahmsweise mal anders und das hat einen guten Grund. Heisse Himbeeren wird heute, genau heute 3 Jahre alt. Weil das auf den Rezepte-Donnerstag fällt, kann ich das nicht einfach ignorieren oder den Beitrag dazu verschieben. Geht einfach nicht. Dementsprechend gibt’s heute ein süßes Rezept. Nämlich eine Geburtstagstorte. Ich hoffe, Du verzeihst mir ;-)

Geburtstags, und Blog Geburtstage genau so sind immer eine gute Gelegenheit, einen Blick zurück zu werden auf das vergangene Jahr. Es war ja durchaus ein bewegtes. Sehr viel hat sich verändert und das ist auch gut so. Seit einigen Wochen gibt’s hier auf dem Blog auch herzhafte Rezepte, die schnell von der Hand gehen, meistens gesund sind und außerdem auch noch mega lecker. Mit dem neuen Design war das wohl eine der größten Veränderungen überhaupt. Den Feiertag gestern hab ich übrigens genutzt, um wieder einige leckere Rezepte auszuprobieren und zu testen. Irgendwo musste das Gemüse von meinem Markteinkauf ja hin …

Generell die größte Veränderung im letzten Jahr war die Eröffnung des Webshops mit meinem selbst designten Weinglas. Hättest Du mir vor 3 Jahren gesagt, dass ich irgendwann mal einen eigenen Webshop mit eigenem Produkt haben werde, ich hätte vermutlich sehr sehr laut gelacht … Überhaupt finde ich, dass ein kurzer Blick zurück auf alles, das man bereits erreicht und geschafft hat, manchmal ganz guttut. Oft ertappe ich mich dabei wie ich mich im Alltag darüber ärgere, wofür die Zeit mal wieder nicht gereicht hat. Das neue Rezept, das ich testen wollte, endlich einen regelmäßigen Newsletter schreiben und und und. Die Liste der Aufgaben und Idee ist mehr oder weniger unendlich. Ein kurzer Blick zurück auf das was bereits geschafft ist, hilft mir dabei manchmal die Perspektive zu korrigieren. Wie bei allen großen Aufgaben im Leben ist es einfach am wichtigsten, anzufangen und immer weiter zu machen. Einfach niemals aufhören. Ein kleiner Blick zurück zeigt, wie viel man bereits geschafft hat und bringt neue Kraft und Motivation um all die Ziele zu verfolgen, die man noch erreichen möchte. Manchmal muss ich mich selbst daran erinnern. Ich freue mich schon auf all die Veränderungen, die (hoffentlich).Ich hoffe, dass sich in den nächsten Jahren noch viel verändern wird. Ob es dann auch immer so klappt, wie ich mir, das vorstelle ist etwas anderes. Aber das wird nur die Zeit zeigen :)

Genug der großen Worte! Es ist Zeit für Kuchen! Zum dritten Geburtstag meines Blogs darf es natürlich nicht irgendwas sein. Nachdem es zum ersten Geburtstag eine Crazy Torte mit Limette und Himbeeren gab und ich Dir letztes Jahr anhand der leckeren Champagner Himbeer Torte gezeigt habe, wie man eine doppelstöckige Torte backt stand mir der Sinn dieses Jahr eher nach Soulfood. Eine echte Feel Good Torte, die nicht nur lecker, sondern auch wunderschön ist. Die ersten herbstlichen Tage haben mich zu dieser Torte inspiriert. Der Boden ist besonders saftig und lecker durch frisch gemahlene und geröstete Walnüsse. Die Böden werden gefüllt mit frischer, selbst gemachter Waldbeer-Marmelade. Die Creme ist mein erklärter Liebling, mit Frischkäse und Sahne. Nur keine Buttercreme bitte ;)

Die Creme habe ich mit einem kleinen Klecks der Marmelade verfeinert und Ihr damit einen Hauch von lila verliehen. Hübsch und lecker also :) Was die Dekoration betrifft, habe ich mich neben Geburtstagskerzen für Dahlien, Feigen und frische Beeren entschieden. Dahlien sind übrigens essbar bzw. Nicht giftig. Es ist wirklich sehr wichtig, dass Du für Kuchen, Torten aber auch für Salate nur ungiftige, essbare Blüten verwendest. Auch, wenn sie nur zur Deko da sind und nicht gegessen werden, ist das Risiko anderenfalls zu groß. Nach dem Winter werde ich auch mal einen Beitrag zu dem Thema schreiben. Auf Instagram sieht man nämlich viel zu viele Blüten, die nicht essbar sind, dekoriert auf wunderbarem essen. Jetzt im Herbst sind Dahlien, Hornveilchen und Rosen immer eine gute Wahl.

Bevor es das Rezept gibt, wollte ich mich natürlich auch nochmal für die vergangenen Jahre bei Dir als Leser Bedanken. Ohne Dich gäbe es den Blog nicht und ohne Dich wäre ich heute nicht, wer ich bin. Dafür kann ich Dir garnicht genug Danken.

Geburtstagstorte – Happy Birthday Heisse Himbeeren
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Vorbereitungszeit: 1 Stunde

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde, 40 Minuten

Kategorie: Dessert, Torte, Geburtstag

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Geburtstagstorte – Happy Birthday Heisse Himbeeren

Zutaten

    Für die Böden:
  • 220 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Walnüsse
  • 4 Eier
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für die Waldbeermarmelade:
  • 300 g gemischte Waldbeeren (Blaubeeren, Brombeeren, Himbeeren etc.)
  • 100 g Zucker
    Für die Creme:
  • 500 g Frischkäse
  • 50 g Puderzucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 5 TL SanApart
    Für die Dekoration:
  • Essbare Blüten
  • Frische Beeren und Feigen

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Backformen mit je 16 cm Durchmesser mit Butter ausstreichen und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Walnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz anrösten und dann fein mahlen. Mehl, gemahlene Walnüsse und Zucker und braunen Zucker in eine Rührschüssel sieben. Salz und Backpulver dazu geben. Butter in kleine Würfel teilen und ebenfalls in die Rührschüssel geben. Eier und Vanilleextrakt und etwa 1 Minute mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Teig gleichmäßig auf die beiden Formen verteilen und bei 170 °C für ca. 45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen.
  3. Die gemischten Waldbeeren mit dem Zucker in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Auf kleiner Flamme für etwa 10-15 Minuten köcheln lassen bis die Marmelade beginnt zu gelieren. Ein viertel der Marmelade durch ein Sieb streichen um die Kerne zu entfernen und beide Marmeladen zum Abkühlen zur Seite stellen.
  4. Wenn die Böden abgekühlt sind, die Backhaube abschneiden und die Böden waagerecht halbieren.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme in eine Rührschüssel geben und steif schlagen. Dann die kalte, kernlose Marmelade dazu geben.
  6. 2-3 EL der Creme auf den ersten Boden geben und verstreichen. Ein drittel der Marmelade mit Kernen darauf verstreichen und den nächsten Boden darauf setzen. So verfahren, bis der letzte Boden aufgesetzt ist. Dann die Torte nach belieben grob oder sehr fein mit Creme einstreichen.
  7. Die Torte mit frischen Beeren, Feigen und essbaren Blüten dekorieren.
https://heissehimbeeren.com/geburtstagstorte-happy-birthday-heisse-himbeeren/

Wenn Du meine Geburtstagstorte ausprobierst, freue ich mich über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.