Kaffeepause – T -1 Jahr

Es ist eine Zeit lang her, dass wir einfach ein bisschen miteinander gequatscht haben. Also schnapp Dir eine Tasse Kaffee, einen Eistee oder wonach auch immer dir gerade ist und mach es Dir bequem, es gibt sehr viel zu erzählen! Ich sitze übrigens gerade in Tokio, in unserem zweiten Airbnb der Reise während ich diesen Beitrag für Dich schreibe. Gleich gehts los zum Abendessen und einer ersten Erkundung Runde durch die Stadt. Wir sind seit einer Woche hier und heute in Tokio, unserer zweiten Station auf der Reise angekommen. Und endlich haben wir auch einen ordentlichen Supermarkt mit riesiger Obst- und Gemüseabteilung aufgetrieben. Das war in Osaka durch die zentrale Lage der Wohnung leider gar nicht so einfach wie man vielleicht denken möchte. Morgen gibts zum Frühstück endlich wieder frisches Obst und Gemüse und Eier. Es ist erstaunlich, wie sehr man sich über sowas freue kann ;-)

In ein paar Tagen ist der Urlaub dann auch schon wieder vorbei und für mich beginnt ein sehr spannendes Jahr. In ungefähr einem Jahr steht nämlich unsere große kirchliche Hochzeit auf dem Programm. Gefragt, ob ich ihn heiraten will hat Andy mich ja im letzten November in Bangkok. Ungefähr siebeneinhalb Jahre nachdem wir uns im Zuge der Reiseplanung für eine Thailandreise über meine liebe Freundin Ira kennen gelernt haben. Viele Jahre später war das dann die perfekte Gelegenheit um den nächsten Schritt zu gehen. Standesamtlich heiraten tun wir übrigens bereits am 18. Juni dieses Jahr. Also in etwa 3 Wochen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Die Ringe warten bereits zuhause im Schließfach auf uns und die Outfits sind geplant. Wir haben uns dafür entschieden, standesamtlich in Tracht zu heiraten. Ich im festlichen Dirndl und Andy in der Lederhosen. Mein Dirndl näht übrigens meine liebe Nachbarin und Freundin Angela. Ein echtes Einzelstück also. Viele Anproben später ist es übrigens kurz vor meiner Abreise nach Japan auch schon fertig geworden. Ich freue mich riesig darauf es zu tragen! Der Termin beim Frisör ist auch bereits gebucht und der Tisch im Restaurant reserviert. Nach dem Mittagessen gibts dann Kaffee und Kuchen im Garten bei uns zuhause. Ich hoffe, wir haben gutes Wetter und dürfen einen unvergesslichen Tag verbringen. Drück mir die Daumen!

Nach der Hochzeit zeige ich Dir natürlich auch reichlich Fotos. Standesamtlich heiraten wir übrigens nur im allerkleinsten Kreis. Ganz entspannt und ohne große Planung. Sehr entspannt :) Zum großen Fest im nächsten Jahr werden wir dann wesentlich mehr Leute. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Gästezahl für ein solches fest läppert. Ich dachte anfangs mal “Ach, mehr als 40 oder 50 Leute werden das ja eh nicht.” tatsächlich sind es jetzt um die 90 die wir einladen werden. Und dabei wird von der Verwandtschaft wirklich nur der Teil eingeladen, mit dem wir auch zu tun haben. Cousinen Casting hat eine Arbeitskollegin von mir das genannt. Ich finde, das trifft es ganz gut. Die Save The Date Karten sind mittlerweile raus und die Vorbereitungen ruhen im Moment. Richtig los gehts dann im November. Also ungefähr ein halbes Jahr vor dem großen Tag.

Das hat ehrlich gesagt vor allem mich erstaunt. Als ich mich ende November 2018 auf die Suche nach einer hübschen Location für die Hochzeitsfeier gemacht habe war ich der festen Annahme, dass wir ja noch massig Zeit haben und uns den Termin bestimmt frei aussuchen können. Weit gefehlt. Ich habe sehr schnell gelernt, dass für Hochzeiten andere Regeln gelten. Zum einen, was die Zeitplanungen betrifft und zum anderen auch was das Budget angeht. Dabei habe ich wirklich nicht den Anspruch, eine Märchenhafte Traumhochzeit auf einem Schloss zu feiern. Das bin ich einfach nicht. Unkompliziert, Gemütlich und lustig soll es werden. Das war auch mein Anspruch an eine Location. Und ein Garten wäre schön finde ich. Die Idee eine Winterhochzeit gefällt mir nämlich aber ich bin einfach durch und durch ein Sommertyp. Ich liebe die Natur und bin gerne an der frischen Luft. Das darf dann natürlich auch auf der eigenen Hochzeit nicht fehlen. Ein Garten musste also her. Diverse unverschämte Angebote und pampige Antworten später stand ich kurz vor der Kapitulation. Dann heiraten wir halt nur ganz klein und ohne große Feier, dachte ich mir.

Mein Ritter in glänzender Rüstung war Andy. Wie gut, dass ich ihn sogar heiraten darf ;-)

Kurzerhand hat er die Gespräche und Verhandlungen mit potentiellen Locations in die Hand genommen und ehrlich gesagt hat das viel besser funktioniert. Ich habe rausgesucht, was mir gefällt und er hat die Anfrage übernommen. Wesentliche Emotionsloser und Geschäftsmäßiger als ich als Braut das jemals könnte. Und siehe da, wir haben unsere Wunsch-Location bekommen – und nach einigem Verhandeln sogar einen Samstag im Sommer. Naja, eher späten Frühling aber immerhin. Mein erster Tip rund um die Hochzeitsplanung lautet also: Derjenige von Euch, der es schafft emotionsloser an Verhandlungen heranzugehen sollte sie führen. Ich für meinen Teil nehme unfreundliche Antworten nämlich viel zu persönlich.

Einen Hochzeitsplaner haben wir übrigens nicht engagiert. Je nach den eigenen Prioritäten ist das eine ganz individuelle Entscheidung. Ich recherchiere, plane und bastle sehr gerne selbst. Dementsprechend machen wir den überwiegenden Teil der Hochzeit auch selbst. Auch gegen eine Druckerei haben wir uns entschieden. Hochzeitspapeterie kann wahnsinnig teuer werden und wer etwas extravagantes, ausgefallenes will, der muss richtig tief in die Tasche greifen. Mit etwas handwerklichem Geschick und Kreativität lassen sich viele Ideen aber auch ohne Probleme selbst umsetzen. Wir haben außerdem das große Glück, Familie in unmittelbarer nähe zu haben. Eltern und Geschwister helfen sicher gerne und die zu erledigenden Aufgaben sind im Nu bewältigt. Außerdem macht gemeinsames Basteln der Einladungen und Planen der Hochzeit wahnsinnig viel Spaß und jeder fühlt sich eingebunden und wichtig. Das Hochzeitsbudget wird nebenbei auch noch geschont und es bleibt mehr Spielraum für extravagante wünsche.

Bleibt zu guter letzt noch die Torte, über die wir noch nicht gesprochen haben. Aktuell verfolge ich noch den irrsinnigen Plan, sie selbst zu backen. Ob das so eine gute Idee ist wird sich in den kommenden Monaten noch herausstellen. Es gibt für mich viele Argumente, die dafür sprechen und einige, die dagegen sprechen. Dafür spricht, dass ich sowas kann. Siehe verschiedenste Torten aus der Vergangenheit. Zweitens kriege ich so mit Sicherheit genau das, was ich mir vorgestellt habe. Geschmacklich und optisch natürlich auch. Auch das Hochzeitsbudget würde sich darüber freuen, wenn ich mich selbst um die Torte kümmern würde… Dagegen spricht ganz klar der Zeitfaktor. Ich befürchte, kurz vor der Hochzeit super viel um die Ohren zu haben. Da macht es das Megaprojekt Hochzeitstorte dann auch nicht besser. Wie siehst Du das? Torte selber backen oder Konditor beauftragen? Ich bin noch unentschlossen… Ich glaube, ich brauche Deine Hilfe :) Verrate mir Doch in den Kommentaren wie Du es findest, die Hochzeitstorte selbst zu backen oder was Dein Rat zu diesem Thema wäre. Ich freue mich über jede Meinung :)

Ich hoffe, Dir hat unser kleiner Plausch heute genau so gut gefallen wie mir :) Wenn Du magst, nehme ich Dich auch weiterhin auf die Reise rund um die Hochzeit mit. Ich finde es auf jeden Fall superspannend!

Maronen Mouse Törtchen

Weihnachtsmenü: Maronen Mousse Törtchen

Bei einem Weihnachtsmenü darf die Nachspeise nicht fehlen. Die leckeren Maronen Mousse Törtchen komplettieren das perfekte Weihnachtsmenü rund um die Marone.

Einen wunderbaren ersten Advent wünsche ich Euch allen :) bei mir kommen gleich Onkel und Tante zu Besuch und es wird ausgiebig Adventsgefrühstückt! Was es genau gibt, kannst Du später auf dem Instagram verfolgen. Auch das gehört übrigens zu meinem Projekt “Weihnachtszeit ohne Stress“ – mehr Zeit mit der Familie genießen. Mit dem Advent hat nun auch offiziell die Weihnachtszeit begonnen und die Weihnachtstage rücken immer Näher. 22 Tage sind es heute noch bis Heiligabend. Da wird es höchste Zeit sich Gedanken über das Weihnachtsmenü zu machen. Eine ordentliche Planung erspart nämlich auch hier allerhand Stress und Ärger.

Um das mit dem stressfreien Weihnachten noch besser hinzubekommen habe ich das Menü nicht alleine gekocht, sondern mit Nina von Blog ninastrada.de und Julia von delicious-stories.de zusammen getan und das Menü gemeinsam gezaubert. Die beiden möchten sich natürlich auch gerne persönlich bei Dir vorstellen:

Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise haben die Marone gemeinsam. Die leckeren Esskastanien lassen sich nicht nur wunderbar auf dem Weihnachtsmarkt verspeisen, sondern passen auch ausgesprochen gut zu einem Weihnachtsmenü. Zur Vorspeise hat die Marone Ihren großen Auftritt in der getrüffelten Maronensuppe mit Räucherlachs von der lieben Nina. Das Rezept dazu gibts hier: https://ninastrada.com/maronensuppe-mit-raeucherlachs/

Zum Hauptgang ziert die Marone ein leckeres Rinderfilet mit Maronenhaube & Hagebuttensauce. Das Rezept zu dieser Leckerei gibts hier: https://www.delicious-stories.de/weihnachtsmenue-rinderfilet-mit-maronenhaube-und-hagebuttensauce

Zum Abschluss des großartigen Menüs bilden dann meine leckeren Maronen Mousse Törtchen. Die Basis für diese weihnachtliche Leckerei bildet ein knuspriger Keks. Die Maronencreme bildet die äußere Hülle. Im inneren der Törtchen befindet sich eine leckere Schokolademousse und Canberry Kompott. Das Schöne an diesem Dessert zum Weihnachtsmenü ist, dass Du es komplett vorbereiten kannst und es bis kurz vor dem Verzehr im Gefrierfach auf seinen Einsatz warten kann.

Was die Vorbereitung betrifft, sind die Törtchen zwar etwas Aufwendiger und findet an zwei Tagen statt, der Prozess Ansich benötigt allerdings jeweils nicht viel Zeit. Los geht es an Tag 1 mit dem Mürbeteig. Die Zutaten dafür verknetest Du zu einem glatten Teig den Du dann im Kühlschrank etwas durchziehen lässt. Außerdem bereitest Du die Schokolademousse vor und gibst sie in einem flachen, frostfesten Behälter ins Gefrierfach. Währenddessen bereitest Du das Cranberry Kompott vor und lässt dieses dann im Kühlschrank abkühlen. Aus dem Teig stichst Du ins gesamt vier Kekse aus und backst diese. Der Ausstecher, den ich verwendet habe hat einen Durchmesser von etwa 7 cm.

Am nächsten Tag stichst Du mit einem kleineren Ausstecher (etwa 6 cm) vier Kreise aus der gefrorenen Schokomousse aus. Diese setzt Du auf jeweils einen Keks. Auf die Schokoladenmousse kommt dann ein Klecks vom Cranberry Kompott. Das sollte im Kühlschrank erstarrt sein und sich mit Hilfe von zwei kleinen Löffeln gut portionieren lassen.

Die Maronenmousse besteht aus Maronencreme, Mascarpone und Puderzucker. Mit Hilfe eines Spritzbeutels ummantelt Du das kleine Schokomousse-Cranberry Türmchen mit der Maronenmousse. Bis kurz vor dem Verzehr dürfen die kleinen Törtchen nun nochmal in den Gefrierschrank. Kurz bevor Du Deinen Hauptgang zum Weihnachtsmenü servierst, holst Du die Maronen Mousse Törtchen aus dem Gefrierfach und lässt sie bei Raumtemperatur auftauen. Garniert mit einer halben Cranberry, etwas Schokoladendeko und essbarem Blattgold ist das perfekte Dessert zum Weihnachtsmenü komplett.

Weihnachtsmenü: Maronen Mousse Törtchen
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Maronen Mouse Törtchen

Zutaten

    Für den Mürbeteig:
  • 200 g kalte Butter in kleinen Würfeln
  • 300g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 20 g Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
    Für die Schokomousse:
  • 125 g Zartbitter Schokolade
  • 1 große Bio Eier
  • 25 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Schlagsahne
  • 1 EL brauner Rum
    Für das Cranberry Kompott:
  • 50 g frische Cranberrys
  • 25 g Zucker
    Für das Maronen Mousse:
  • 150 g Maronen Mousse
  • 250 g Mascarpone
  • 150 ml Schlagsahne
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Anleitung

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Die Zutaten zwischen den Fingern zerreiben bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann die Masse kurz zu einem glatten Teig kneten.
  2. Teig abdecken und für mindestens 30 Minuten kalt stellen und ruhen lassen.
  3. Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf 5-6 mm dicke ausrollen und 4 Kekse mit 7 cm Durchmesser ausstechen. Dann für 7-10 Minuten backen bis die Plätzchen golden braun werden. Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech etwas abkühlen lassen. Dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  4. Für das Schokomousse die Schokolade fein hacken und auf dem Wasserbad schmelzen. Eier mit dem Zucker in einer Hitzebeständigen Schüssel geben und diese auf das Wasserbad stellen. für ca. 30 Sekunden mit dem Handrührgerät oder einem Schneebesen aufschlagen. Dann die Schokolade dazu geben und unterheben. Salz und braunen Rum hinzufügen. Die Schlagsahne halbsteif schlagen und in 2 Portionen unter die Schokoladen Ei Masse ziehen. Das fertige Schokomouse in die eine flache, eckige Form mit etwa 15x 15 cm füllen. Diese für mindestens 6 Stunden, am Besten über Nacht ins Gefrierfach stellen.
  5. Für das Cranberry Kompott Cranberrys und Zucker in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Hitze so lange köcheln lassen bis die Cranberrys komplett zerfallen sind. Die Masse geliert ganz natürlich. Das Kompott dann in eine Schüssel geben und im Kühlschrank erkalten lassen.
  6. Mit einem Ausstecher von 6 cm Durchmesser 4 Kreise aus der gefrorenen Schokoladenmousse ausstechen und auf jeweils einen Keks setzen. Mit zwei kleinen Löffeln je einen Klecks Cranberry Kompott auf jedes Törtchen geben.
  7. Für die Maronencreme das Maronenmousse mit Mascarpone, Schlagsahne, Puderzucker und Vanilleextrakt vermischen und steif aufschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und die Törtchen damit ummanteln. Die Törtchen dann bis kurz vor dem servieren erneut ins Gefrierfach stellen.
  8. Etwa 1 Stunde vor dem servieren aus dem Gefrierfach nehmen. Mit Cranberry, Schokolade und Blattgold garnieren und servieren.
https://heissehimbeeren.com/weihnachtsmenue-maronen-mousse-toertchen/

Wenn Du unser Weihnachtsmenü ausprobierst freue ich mich auf ein Foto Deines Menüs auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Apfelkuchen

Die 5 leckersten Kuchen für den Herbst

Apfel, Zwetschge, Brombeere und Co geben sich zum Ende des Sommers die Ehre und reifen hier in unseren Gefilden. Für jeden begeisterten (Hobby-) Bäcker mit Sicherheit eine der schönsten Phasen im ganzen Jahr! Einige Wochen können wir noch aus dem Vollen schöpfen bevor Schokolade, Nüsse und Lebkuchengewürz die winterliche Weihnachtsbäckerei einläuten.

Irgendwie ist schon wieder Mitte September. Wie genau das passiert ist weiß ich ehrlich gesagt nicht. Gefühlt war gestern Ostern und damit der Anfang eines der schönsten Sommer, die wir hier in München jemals hatten. Viele warme Tage, unzählige laue Nächte und Grillhappenings mit Freunden und Familie liegen hinter uns. Und auch zum Ende hin lässt sich der Jahrhundertsommer nicht lumpen und beschert uns hier im Süden nächste Woche nochmal Temperaturen um die 30 Grad.

Auch wenn es sich tagsüber noch nicht nach Herbst anfühlt, merkt man doch, wie die neue Jahreszeit sich langsam ankündigt. Abends wird es wieder deutlich früher dunkel und auf der Hunderunde brauche ich das erste Mal seit langem eine Jacke und einen Schal. Nach den kühlen Nächten sind die Wiesen Nass vom Tau und meine neuen Gummistiefel feiern ihr Debüt. Für mich ist der frühe Herbst eine der schönsten Phasen des Jahres. Was mitunter an all den tollen Früchten liegt, die Mutternatur gerade präsentiert. Saftige Zwetschgen (aka Pflaumen für alle nördlich verorteten Leser), knackigen Äpfel und köstliche Birnen wachsen direkt vor der Haustür und sind in großartiger Qualität zu haben. Es wäre also wirklich eine Schande, nichts damit zu backen.

Natürlich gibts in den nächsten Wochen reichlich leckere, herbstliche Rezepte für Dich. Sowohl herzhaft als auch süß. Nachdem es hier auf dem Blog aber mittlerweile … Moment, ich schaue nach … 194 Beiträge gibt, sind auch einige meiner Lieblinge hier vertreten, die ich Dir gerne nochmal ans Herz legen möchte. Ich vergesse nämlich ab und zu selber, wie viele großartige Kuchen, Torten und Cupcakes es hier in den letzten Jahren schon gab. Es ist also höchste Zeit für eine kleine Zeitreise und das aktuelle Best Of meine Kuchenrezepte für den Herbst.

Den Anfang macht ein Rezept, das als echtes Soulfood durchgeht. Fruchtig, lecker und unkompliziert ist diese Schönheit ein echter Klassiker und darf im Herbst so oder so ähnlich nicht fehlen. Da die herbstlich Früchtetarte nicht unbedingt gekühlt werden muss, eignet sie sich bestens als Gastgeschenk an Freunde, für die Kollegen im Büro oder einfach so zum Mitnehmen. Mit Birnen, Pflaumen, Brombeeren und Heidelbeeren haben wir ein echtes Feuerwerk der Herbstaromen auf einer Kuchengabel. Was will der Mensch mehr?

Die Birnen im Rezept kannst Du übrigens wunderbar mit Äpfeln ersetzen. Am besten eignen sich zum Backen säuerliche, feste Sorten wie Boskoop oder Braeburn. Mit einer Kugel Eis dazu ist die Tarte ein herrliches Dessert an warmen Spätsommertagen.

Brombeeren spielen auch bei meinem zweiten Herbstrezept eine große Rolle. Als fruchtige Komponenten geben sie dem Mohnkuchen mit Quarkcreme den perfekten Kick und machen daraus einen der leckersten, saftigsten Herbstkuchen, die ich kenne. Das Geheimnis zur Saftigkeit des Kuchens besteht darin, dass er direkt nach dem Backen mit kühlen Zuckersirup übergossen wird. Diese Methode des Backens kommt als dem orientalischen Kulturraum und sorgt für die saftigsten Kuchen! Frisch aus dem Kühlschrank ist der Mohnkuchen ein echter Hochgenuss! Dem Zuckersirup kannst Du, wenn Du möchtest etwas Zitronensaft oder Rosenwasser beimischen und ihn so aromatisieren. Je nach Rezept passt das ganz wunderbar. Zuckersirup ist übrigens das Geheimnis hinter vielen orientalischen Spezialitäten wie Backlava und Co.

Ein andere Orientale ein Gewürz um genau zu sein hält im Herbst auch langsam aber sicher wieder Einzug in unsere Küchen. Zimt :) In Kombination mit Zwetschgen zum Beispiel wird daraus, unter Zugabe diverser weiterer Zutaten eine leckere Schoko Biskuitrolle, gefüllt mit Zimtpflaumen. Dass es die Biskuitrolle überhaupt gibt, das liegt an Andy. Das Geheimnis einer perfekten Biskuitrolle besteht darin, sie nicht zu lange zu backen und sie direkt nach dem Backen mit einem sauberen Geschirrtuch aufzurollen. Als ich den Teig gerade in den Ofen verabschiedet hatte, hat mein Papa angerufen. Ich musste dringen in den Nachbarort fahren und im Starthilfe fürs Auto geben. Kuchen gerade im Ofen, Papa bei eisigen Temperaturen draußen. Schöne Bescherung. Andy ist als eingesprungen und hat den fertig gebackenen Boden nach dem Backen direkt aufgerollt und mir somit den Tag und das Rezept gerettet. Ich habe nie wieder eine leckerer Biskuitrolle gegessen :)

Die letzten beiden Rezepte in der Runde sind etwas exotischer. Das eine in der Zubereitung und das andere geschmacklich. Starten wir mit dem vierten Rezept, meinem Butternuss-Kürbiskuchen mit Zitronecreme und weißer Schokolade. Das war wirklich ein Experiment! Dass man mit Süßkartoffeln, Kürbis, Zucchini und Co gut backen kann, hatte ich bereits gehört. Darüber lesen und selber machen sind aber meistens zwei Paar Stiefel. Dass es gleich beim ersten Versuch geklappt hat und das dann auch noch so gut, darüber war ich selber ein bisschen verwundert. Umso positiver war ich über das Endergebnis überrascht und habe mich sehr über das diverse Lob zu meinem Kuchen gefreut. Wer wird schon nicht gerne gelobt? Auch für dieses Jahr habe ich schon wieder das ein oder andere Rezept mit Kürbis in Planung. Die Ernte im Garten war auf jeden Fall gut genug für viele viele Kürbiskuchen, Kürbissuppen und Co. Vielleicht teste ich auch mal einen Pumpkin Spinced Latte… Was meinst Du?

Alle Rezepte die es bisher in mein Best Of geschafft haben, sind auch für echte Backanfänger gut zu machen und gelingen sicherlich. Das letzte Rezept in der Runde ist zwar auch nicht unendlich kompliziert, erfordert aber doch etwas mehr Muse und Geduld als die anderen. Nichtsdestotrotz ist es eines meiner erklärten Lieblingsrezepte und dazu noch eines der hübschesten. Hier auf den Blog kommt zwar nichts, mit dem ich nicht zufrieden bin, weder geschmacklich noch optisch, die Apfel Karamell Mirror Glaze Törtchen haben es mir aber ganz besonders angetan. Da lohnt sich jede Mühe! Und mit etwas Geduld und Übung kann jeder ambitionierte Hobbybäcker binnen kürzester Zeit diese Hommage an den Apfel selber zubereiten. Ich glaube, ich werde sie dieses Jahr zu Weihnachten backen … Aber bis dahin ist ja doch noch ein bisschen hin :)

Wenn Dir mein Best Of der herbstlichen Kuchenrezepte gefällt und Du vielleicht sogar eines oder mehrere davon nachbackst, freue ich mich riesig über Deine Fotos auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Was ist Dein liebstes Kuchenrezept im Herbst?

Schokoladen Donuts

Verrückte Schokoladen Donuts

Locker leckere Schoko Donuts mit der Weltbesten Glasur und allerhand lustigen Toppings.

Donuts

Seit Freitag haben die Olympischen Sommerspiele in Rio ganz offiziell begonnen. Ich bin zwar kein Olympia Freak, schaue aber schon ganz gerne ab und an den ein oder anderen Wettbewerb, wie zum Beispiel Beach Volleyball oder Rhythmische Sportgymnastik – Achtung Klischee. Oder ich backe Donuts in Form und Farbe der Olympischen Ringe – jeder hat so seine Hobbys ;-) 

Donuts

Und weil es bei den Olympischen Spielen traditionell „Bunt“ zugeht, was all die Teilnehmenden Nationen und damit Kulturen betrifft und weil das Gastgeberland auch für viel Farbe (der legendäre Karneval in Rio) bekannt ist, gibts heute einen Post passend zum Thema. Genauer gesagt, gibt es heute einen sehr farbenfrohen Post.

Donuts

Ich habe mich nämlich heute das erste mal für Euch in meine neue Küche gestellt und drauf los gebacken. Und es hat irre viel Spaß gemacht. Obwohl ich heute ehrlich gesagt rechtschaffend müde bin (gestern haben wir unseren Freunden beim Umzug geholfen und die übrige Woche lang habe ich neben der Arbeit unser neues Zuhause eingerichtet), habe ich die Zeit in der Küche wirklich sehr genossen. Der Ofen funktioniert wunderbar, ich musste also nicht wie befürchtet das erste Backwerk dem Feuergott opfern. Und so sind diese lustig bunten Schokoladen Donuts für Euch entstanden.

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