White Russian

Schlagsahne, Vodka und Kaffeelikör sind die Zutaten des Klassikers White Russian. Mit einer kleinen Besonderheit wird daraus der perfekte Weihnachtsdrink.

Einen fröhlichen zweiten Advent wünsche ich Dir :) Ich hoffe, Du konntest den ungemütlichen Tag im Warmen verbringen. Bei uns war Plätzchen backen angesagt. Meine Mama hat gemeinsam mit meinem Papa den Löwenanteil erledigt und so waren es heute nur noch einige Kleinigkeiten, die fertig gemacht werden wollten. Trotzdem gibt es nichts Schöneres als an einem verregneten und kalten Tag wie heute in der warmen Küche gemeinsam vor sich hin zu werkeln. Gestern Abend stand bei und Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Jedes Jahr zum zweiten Advent veranstalten die Vereine meiner Gemeinde einen Weihnachtsmarkt und spenden den Gewinn für gemeinnützige Zwecke. Die Helfer arbeiten Ehrenamtlich und so kommt auch immer eine nette Summe zusammen. Da macht Glühwein trinken und Bratwurst essen gleich doppelt Spaß, finde ich.

Aber, so schön und lecker Glühwein auch ist, freue ich mich auch ab und zu über einen anderen, leckeren Drink. Wie gut, dass es da ja einiges an Auswahl gibt. Letztes Jahr hatte es mir der Moscow Mule besonders angetan und so habe ich einfach kurzerhand meine Weihnachtsversion daraus gezaubert. Dieses Jahr bin ich ein großer Fan von White Russians. Das ist ein sahniger Cocktail mit Schlagsahne, Vodka und Kaffeelikör. Denkbar einfach aber sehr sehr lecker – allerdings nicht übermäßig weihnachtlich. Das lässt sich allerdings relativ einfach verändern. Meine weihnachtliche Version habe ich einfach etwas Zimtsirup und eine kleine Prise gemahlenen Kardamom mit in den Drink gegeben. Wirklich sehr sehr lecker! Persönlich bevorzuge ich es auch bei einem White Russian ganz grundsätzlich, wenn man statt nur Sahne eine Mischung aus Milch und Schlagsahne verwendet. Das macht den Drink ein bisschen leichter, aber genauso lecker.

 

Was die Zubereitung betrifft, gibt es grundsätzlich zwei Varianten. Entweder, Du gibst einfach alle Zutaten mit Eis in einen Shaker, schüttelst kräftig und gießt den Drink dann durch die Sieböffnung am Cocktailshaker in ein Glas, gefüllt mit Eiswürfeln. Ich bevorzuge es allerdings, Kaffeelikör, Vodka, Zimtsirup und Kardamom zu vermischen und zunächst in ein Kännchen (z. B. für Kaffeesahne) zu geben. Anschließend schüttle ich kurz Milch und Sahne (in einem sauberen Shaker, ebenfalls mit Eis) und geben erst die Sahnemischung in mein Glas. Dann gieße ich vorsichtig die Kaffeelikör-Mischung darauf. Dadurch entsteht der hübsche Farbverlauf, den Du auf bei meinem Drink siehst. Die zweite Variante sorgt übrigens auch dafür, dass Du einen White Russian wunderbar für Gäste vorbereiten kannst. Mische einfach den Alkohol ebenso wie Milch und Sahne. Beide Komponenten kannst Du in Krügen kühl stelle. Sind die Gäste dann da, gießt Du einfach jeweils die passende Menge der Mischungen in ein Glas mit Eiswürfeln. Sieht sehr Spektakulär aus, lässt sich toll vorbereiten und dauert insgesamt keine 5 Minuten. Was will der Mensch mehr für die Feiertage?

Serviert habe ich den White Russian übrigens in unseren Stella Kristallgläsern. Die sind ein großartiges Weihnachtsgeschenk und eignen sich nicht nur für Wein. Bis Weihnachten werden alle Stella Kristallgläser verpackt als Weihnachtsgeschenk versendet. Und, nur für Dich gibts einen kleinen Extra Weihnachtsbonus. Mit dem Code “Weihnachten15” gibts zusätzlich zur kostenlosen Geschenkverpackung nochmal 15€ Nachlass auf Deine Bestellung von heute bis zum 20. Dezember 2018. Bei Bestellung bis zum 20. Dezember garantieren wir übrigens die Lieferung bis Heiligabend :)

White Russian
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 5 Minuten

Category: Cocktails, Drinks, Weihnachten

Cuisine: Cocktails

Menge: 1 Drink

White Russian

Zutaten

  • 30 ml Kaffeelikör (z.B. Kahlua)
  • 30 ml Vodka
  • 10 ml Zimtsirup
  • 1 Messerspitze gemahlener Kardamom
  • 20 ml Schlagsahne
  • 20 ml Milch
  • Eis
  • Zuckerstangen zum garnieren

Zubereitung

    Variante 1:
  1. Ein Cocktailglas mit Eis füllen. 1 Hand voll Eiswürfel in einen Shaker geben, alle Zutaten für den Drink in den Shaker geben und gut schütteln. Durch das Sieb im Shaker in das Glas mit den Eiswürfeln gießen. Mit einer Zuckerstange garnieren wenn gewünscht.
    Variante 2:
  1. Ein Cocktailglas mit Eis füllen. 1 Hand voll Eiswürfel in einen Shaker geben. Vodka, Kaffeelikör, Zimtsirup und Kardamom in den Shaker geben und schütteln. In ein Kännchen gießen. Milch und Sahne mit frischen Eiswürfeln ebenfalls im Shaker schütteln und in das Glas mit den Eiswürfeln geben. Dann die Kaffeelikör Mischung langsam dazu gießen. Nach Wunsch mit einer Zuckerstange garnieren.
https://heissehimbeeren.com/white-russian/

Wenn Dir mein festlicher White Russian die Feiertage oder die Adventszeit versüßen darf, freue ich mich über ein Foto Deines Meisterwerkes auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Glücklichmacher Salat

Der Ernte Frischer Salat mit gekochten Kartoffeln, Grünen Bohnen, geräuchertem Lachs und dem leckersten Dressing aller Zeiten.

Was für eine Woche! Ich hoffe, Du hast einen weniger prall gefüllten Zeitplan als ich. Irgendwie gelingt es mir in letzter Zeit nicht, eine halbwegs machbare Woche zu planen in der sich nicht eine Aufgabe an die nächste reiht. Allerdings sind es nur schöne Projekte, die in letzter Zeit meiner Aufmerksamkeit fordern. Das ist ja immerhin schon mal etwas.

Gerade wenn das Leben etwas fordernder ist, ist es mir besonders wichtig auf eine gesunde Ernährung zu achten. Je ausgewogener ich in solchen Wochen koche und esse, desto mehr Energie habe ich. Außerdem gibt man besonders in der Erkältungszeit diversen Viren die durch die Gegend fliegen, keine Chance. Deswegen gibts heute ein richtig ausgewogenes, leckeres Rezept für einen Salat der zwar Gesund aber trotzdem Mega lecker ist und sehr glücklich macht. Das kann nämlich nicht nur ein Schnitzel sondern auch ein leckerer Salat, wenn man weiß wie es geht.

Ich esse sehr gerne Salat. Allerdings selten die, die in Restaurants auf der Karte stehen. Die finde ich meistens uninspiriert und furchtbar langweilig. Das muss aber nicht sein. Deswegen liebe ich es, aufregende leckere Salate zu basteln die richtig Appetit aufs essen machen. Die Basis für unseren Salat heute bilden gemischte Wildkräuter. Die gibts häufig auf Bauernmärkten zu kaufen. Sie enthalten eine bunte Mischung aus allerlei Kraut und Gewächs und liefern super viele Vitamine und Nährstoffe. Außerdem sind sie in aller Regel Erntefrisch und regional gewachsen. Alternativ funktioniert auch Pflücksalat für unseren Glücklichmacher Salat sehr gut.

Um den Salat etwas sättigender zu machen sind außerdem gekochte Kartoffeln von der Partie. Außerdem haben wir grüne Bohnen im Salat. Auch die gibts aktuell noch als regionalem Anbau. Sie werden kurz blanchiert und behalten einen schönen Biss. Die verwendeten lila Sprossen kannst Du übrigens selbst auf deinem Fensterbrett anbauen. Eine Avocado habe ich auch verwendet. Die ist zwar nicht regional gewachsen aber trotzdem lecker. Den besonderen Kick bekommt der Salat durch geräucherten Lachs. Allerdings nicht den in Scheiben geschnittenen aus der Plastikverpackung sondern Stremellachs. Den gibts in fast jedem Supermarkt in der Kühltheke. Der Fisch ist warm geräuchert, sehr aromatisch und reichhaltig. Ein Filet reicht locker für zwei Personen. Ein wachsweiches Ei gibts auch noch oben drauf. Und zwar einfach deswegen weil ich die Kombination aus Lachs, Avocado und Ei super gerne mag und ein Ei immer lecker ist im Salat. 

Meine lieblings Komponente ist allerdings das Dressing. Es ist zur zeit mein erklärter Favourite. Auch wenn Essig und Öl wie zum Beispiel beim Brotsalat sehr sehr lecker sind, darf es für mich ab und zu auch etwas reichhaltiger werden. Die meisten leckeren Salatsaucen wie Cesar Salad Dressing, Joghurt Dressing und co sind, wenn man sie fertig kauft, echte Kalorienbomben und wirklich ungesund. Meistens enthalten sie viel Mayonnaise und Zusatzstoffe. Genau so lecker geht es aber auch selbst gemacht und wesentlich weniger ungesund. Die Basis bildet Sauerrahm. Der wird mit Zitronensaft, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer verfeinert. Die geheime Zutat für das Dressing ist übrigens Ahornsirup. Der balanciert die Säure der Zitrone und des Sauerrahms wunderbar aus und macht das Dressing erst so richtig lecker! Zucker, in welcher Form auch immer sorgt übrigens bei vielen Dressings dafür, dass sie unwiderstehlich lecker werden.

Glücklichmacher Salat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Salat

Menge: 2 Portionen

Glücklichmacher Salat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 2 Mittelgroße Kartoffeln
  • 100 g grüne Bohnen (Buschbohnen)
  • 300 g Wildkräutersalat oder Pflücksalat
  • 1 Schale rote Sprossen (ca. 50 g)
  • 1 Avocado
  • 200 g Stremellachs
  • 2 große Bioeier
    Für das Dressing:
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Zitrone
  • 1-2 EL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffel ganz und ungeschält in etwas Salzwasser für etwa 20 Minuten weich kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel anpiksen. Sobald sie weich sind sind die gar. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die gewaschenen und geputzten Bohnen ins Kartoffelwasser gebe und kurz mit blanchieren.
  2. Bohnen im Eiswasser abschrecken und Kartoffel etwas abkühlen lassen.
  3. Für die wachsweichen Eier in einem kleinen Topf ca. 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen. Dann die kühlschrankkalten Eier ins Wasser geben und dort für 8 Minuten wachsweich kochen.
  4. Für das Dressing von der Hälfte der Zitrone die Schale abreiben. Mit Sauerrahm, den Saft der Zitrone, 1 Prise Salz, etwas gemahlenen Pfeffer, einer Messerspitze Cayennepfeffer und dem Ahornsirup vermischen. Ahornsirup nach Geschmack zugeben. Die konkrete Menge hängt von der Größe der Zitrone ab. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Salat putzen und waschen. In eine Schüssel geben. Die Sprossen abschneiden und ebenfalls dazu geben. Den Salat mit etwa der hälfte des Dressings marinieren und auf zwei Teller verteilen. Je eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf dem Salat dekorieren. Die Bohnen ebenfalls aufteilen und auf den Teller anrichten. Den Stremellachs zerpflücken und auf den Salat geben. Die Avocado in kleine Stücke schneiden und ebenfalls aufteilen. Die Eier schälen, halbieren und auf den Salat legen. Mit frischen Pfeffer garnieren.
  6. Mit dem restlichen Dressing in einer kleinen Schüssel oder einem kleinen Kännchen servieren.

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest das Dressing komplett separat lagern und erst kurz vor dem servieren mit Dressing vermischen.

https://heissehimbeeren.com/gluecklichmacher-salat/

Wenn Du den Glücklichmacher Salat ausprobierst und dir von ihm den Herbst versüßen lässt, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Gebackene Süßkartoffeln, gefüllt mit Sauerrahm, gebratener Chorizo und Koriander. Das perfekte, gesunde Abendessen, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

Und so schnell ist der Urlaub auch schon wieder vorbei … Nach zwei Wochen Urlaub und 10 Tagen in Asien ging es gestern den ersten Tag wieder zurück ins Büro. Gestern Abend wäre eigentlich die Geburtstagfeier von Andy Kumpel Andi (ja, sie haben denselben Vornamen) auf dem Programm gestanden. Ich war aber so müde und auch irgendwie überhaupt nicht fit, das die Feier für mich leider ausfallen musste. Am Wochenende steht dann wieder eine große Feier an. Martin feiert in großer Runde Geburtstag. Dafür habe ich gestern schon Kuchen gebacken. Und das alles neben Urlaubswäsche waschen, in die Arbeit gehen und die Hundemaus versorgen. Es sind arbeitsreiche Tage für mich, könnte man sagen.

Trotzdem möchte ich mich gesund ernähren, gute Zutaten einkaufen und selber kochen. Vor allem jetzt im Herbst und Winter ist das sehr wichtig für die Abwehrkräfte und schafft außerdem noch ein gemütliches Zuhause. Um das im allgemeinen Alltags Chaos zu bewältigen, müssen passende Rezepte her. Davon kann man auch gar nicht zu viele haben. Und so gerne ich Pasta mag und auch Kürbissuppe esse, manchmal darf es gerne auch ein bisschen herzhafter werden. Genau das bieten die leckeren Süßkartoffeln aus dem Ofen mit herzhaften Toppings. Sogar mein Papa, der eigentlich keine Süßkartoffeln mag war von dieser Zubereitungsvariante ganz begeistert.

Die Süßkartoffeln selbst benötigt nur etwas Zeit im Backofen, dabei musst du sie aber nicht bewachen. Ich habe die Süßkartoffeln abgewaschen und mit einer Gabel einige male angepiekst. Dann habe ich sie in Backpapier gepackt und in einer feuerfesten Backform für ca. 30 Minuten im Ofen gebacken. Die genaue Garzeit hängt allerdings stark von der Größe der Süßkartoffeln ab. Ich habe nach 20 Minuten zum ersten Mal mit einem scharfen, spitzen Messer in eine der Kartoffeln gepikst. Lässt sich das Messer problemlos hinein pieksen und fühlt sie das Innere der Süßkartoffel weich und etwas matschig an, sind sie perfekt. Währenddessen kannst du in aller Ruhe die Toppings vorbereiten, einen kleinen Salat zusammenmischen und hast sogar noch genug Zeit die Oma anzurufen. Was will der Mensch mehr?

Was die Toppings betrifft, habe ich mich für einen cremigen Sauerrahmdip mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Zitronensaft entschieden. Außerdem gibt es gebratenen Chorizo. Die harmoniert wunderbar mit der Süßkartoffel und verleiht dem gesamten Gericht eine schöne Würze. Wenn du keine Chorizo bekommen kannst, funktioniert aber zum Beispiel Räucherlachs, rote Bratwurst oder Steak ganz wunderbar. Deinem Geschmack und deiner Fantasie sind hier absolut keine Grenzen gesetzt. Perfekt wird die Süßkartoffel aus dem Ofen dann durch Paprikawürfel, Cocktailtomaten viertel und viel frischem Koriander. Wenn du möchtest, kannst du noch einen kleinen Salat dazu zaubern. Passt sehr gut und schmeckt ausgezeichnet. Alle Zutaten und Mengen für zwei Portionen gibts jetzt nochmal im Rezept.

Süßkartoffeln aus dem Ofen
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Menge: 2 Portionen

Süßkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 2 Chorizo Würste
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Bund Koriander
  • 1/2 gelbe Paprika
  • Einige kleine Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • 1 Zitrone
  • 1 EL Butter
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln abwaschen und mit einer Gabel einige male anpieksen. Dann in Backpapier wickeln und in einer Ofenfesten Form je nach Größe der Süßkartoffel für 20-40 Minuten backen. Mit einem scharfen, spitzen Messer prüfen ob die Süßkartoffeln fertig sind.
  2. Während die Süßkartoffeln garen, den Sauerrahm mit Kreuzkümmel, Zitronensaft, Zitronenabrieb Salz und Pfeffer würzen. Tomaten vierteln, Koriander grob hacken und Paprika in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Chorizo in etwas Sonnenblumenöl knusprig anbraten und dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden.
  4. Sobald die Süßkartoffeln fertig sind diese aus dem Ofen nehmen, mit einem scharfen Messer der länge nach halbieren. Mit Butter bestreichen und mit etwas Salz würzen. Die Saurrahmsauce darauf geben, Chorizo darauf leben und alles mit Tomaten, Paprika und Koriandergrün anrichten und servieren.
https://heissehimbeeren.com/suesskartoffeln-aus-dem-ofen/

Wenn du die gefüllte Süßkartoffel aus dem Ofen ausprobierst, freue ich mich über ein Foto deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Das Beste Thai Curry

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffeln und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker.

Ni Hao aus dem nächtlichen Taipeh. Nach einer aufregenden Woche hier in der Hauptstadt Taiwans sind die Koffer bereits gepackt. Morgenmittag geht es für 4 Tage nach Bangkok. Dort muss auch Andy nicht arbeiten und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Metropole am Golf von Thailand. Ich freue mich schon sehr auf ein paar Tage gemeinsame Erholung, bevor es nach Hause ins herbstliche Deutschland geht. Wobei die Wettervorhersage ja gar nicht so schlecht aussieht. Tatsächlich freue ich mich auf die kühleren Temperaturen. Der Wechsel von 10 Grad in Deutschland zu 30 Grad in Taipeh war für meinen Kreislauf, nämlich kein Spaß. Gott sei Dank sind hier alle Gebäude gut klimatisiert. So gut, dass ich zum Abendessen regelmäßig eine Strickjacke eingepackt habe. Mehr zu meiner Reise und natürlich auch allerhand Fotos gibts übrigens in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag.

Worauf ich mich in Bangkok übrigens ganz besonders freue ich das Thailändische Essen. Wie anhand der Rezepte hier auf dem Blog ja vermutlich unschwer zu erkennen ist, habe ich ein Faible für asiatische Küche. Die Thailändische und die Vietnamesische haben es mir dabei ganz besonders angetan. Besonders angetan haben es mir Pad Thai und Massaman Curry. Letzteres habe ich heute für Dich vorbereitet. Denn auch wenn diverse anderen Thai Currys auch wirklich sehr sehr lecker sind, kommt nichts an Massaman Curry heran. Meiner Meinung nach ist es einfach das Beste Thai Curry. Bonuspunkt ist hier übrigens auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind. Um Thailändische Mini Auberginen aufzutreiben, darf man nämlich mitunter diverse Asia Shops abklappern. Massaman Curry gelingt hingegen ganz ohne Fancy Zutaten. Du brauchst nämlich einfach nur Hühnerfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und Kokosmilch. Daraus entsteht in Kombination mit einer leckeren Curry-Paste ein cremiges, würziges Curry, das Körper und Seele wärmt und so unwiderstehlich lecker ist, dass man immer einen Nachschlag möchte. Die Curry-Paste kannst Du entweder fertig kaufen (Asia Shop oder Good Old Amazon) oder selbst vorbereiten. Besser schmeckt natürlich die selbst gemachte, ich selber greife aber meistens auf die fertige zurück. Nach einem langen Arbeitstag geht das einfach schneller und liefert ein mega leckeres Curry. Wenn ich fertige Curry Paste kaufe, achte ich immer darauf, dass sie keine Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe enthält. Einfach nur Gewürze und evtl. etwas Öl mehr braucht eine gute Curry-Paste nicht. Serviert wird das Curry übrigens Klassischerweise mit Basmati- oder Jasminreis.

Die Zubereitung des Currys ist denkbar einfach. Wenn Du die Curry-Paste selber machst, werden einfach alle Zutaten kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl angeröstet bis sie etwas Farbe bekommen haben. Dann kommt alles in einen Mixer oder Mörser und wird dort zu einer glatten Paste verarbeitet. Fertig ist die selbst gemachte Massaman Currypaste. Sie hält sich übrigens für einige Wochen im Kühlschrank oder kann Portionsweise eingefroren werden. Bis Du bereit zum Kochen, setzt Du zunächst den Reis auf. Ich verwende gerne Basmatireis. Der Reis wird mit derselben Menge Wasser für 10 Minuten gekocht und darf dann nochmal 15 Minuten ziehen. Mehr als diese 25 Minuten braucht auch das Curry nicht.

Für das Curry gibst Du zunächst etwas von der Currypaste in eine heiße Pfanne mit etwas Kokosöl darin. Alternativ klappt übrigens auch Sonnenblumenöl oder jedes andere geschmacksneutrale Pflanzenöl wunderbar. Die Currypaste kommt in die heiße Pfanne und wird dort kurz angebraten und dann mit Kokosmilch und Wasser abgelöscht. Hühnchen, Kartoffeln, Lorbeerblätter und Fischsauce dazu und dann darf das Curry erst mal köcheln. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit gibst Du noch in viertel geschnittene Gemüsezwiebeln und geröstete Erdnüsse zum Curry und lässt sie kurz mit kochen. Ist der Reis fertig, kann auch das Curry serviert werden. Fertig in unter 30 Minuten und sehr sehr lecker. Das Massaman Curry ist definitiv mein erklärtes Lieblings-Curry und der beste Seele-Wärmer für den Herbst und Winter. Probier es unbedingt mal aus!

Wenn Du mein liebstes Massaman Curry testest, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Übrigens, mit Montag bin ich noch in Bangkok unterwegs und schnabuliere mich durch allerhand Thailändische Leckereien. In den Instagram und Facebook Storys kannst Du mich dabei begleiten!

Das Beste Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Curry

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Das Beste Thai Curry

Zutaten

    Für die Currypaste:
  • 1 EL Coriander Samen
  • 1 EL Fenchel Samen
  • 1 EL Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
  • 1 mittelgroße Chilischote (mit Kernen oder ohne, je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Nelken
  • 1 EL Zimt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer
    Für das Curry:
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Speiseöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Hühnerfleisch (Brust oder Schenkel ohne Knochen)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 3 Lorbeer Blätter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 Gemüsezwiebel
    Für den Reis:
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Currypaste alle Gewürze in einer heißen Pfanne ohne Öl für 4-5 Minuten und ständigem Schwenken anrösten, bis sie Farbe bekommen. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten. Alternativ kannst Du auch fertige Massaman Currypaste verwenden.
  2. Für den Reis zunächst einen Kaffeebecher mit Reis füllen. Den Reis dann in einen Topf geben und mit der selben Menge Wasser auf kleiner Flamme mit Deckel darauf zum kochen bringen und für 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Nach 10 Minuten von der Flamme nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Für das Curry zunächst das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Das Hühnchen dazu geben. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und ebenfalls zum Curry geben. Tamarindenpaste, Lorbeerblätter, Braunen Zucker und Fischsauce dazu geben. Unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten köcheln lassen. Erdnüsse und die in viertel geschnittene Zwiebel dazu geben und nochmal 5 Minuten garen lassen. Mit Reis servieren.

Das Curry lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren.

Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Übrige Currypaste lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann auch Portionsweise eingefroren werden.

https://heissehimbeeren.com/das-beste-thai-curry/

Notes: Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Pasta mit Waldpilzen

Leckere Tagliatelle treffen auf frische Waldpilze in einer cremigen Sahnesauce. Das perfekte schnelle Essen für kühle Herbsttage.

Hello again. Nach einer krankheitsbedingten Zwangspause melde ich mich heute wieder zurück hier auf dem Blog. Ganz fit bin ich zwar noch nicht, aber mit ein paar Tagen Ruhe sollte dem nichts mehr im Weg stehen. Bis dahin friste ich mein Dasein auf dem Sofa mit Literweise Ingwer Tee und noch mehr Netflix.

Was die Verpflegung angeht, bin ich übrigens bestens versorgt. Andy tut sein Bestes und kocht Nudeln, Suppen und schmiert Brote. Gerade ist er auf den Weg und holt einen Döner zum Abendessen. Knoblauch ist ja bekanntlich Guts fürs Immunsystem ;-) und meine Mama versorgt mich natürlich auch ganz lieb. Wenn es einem Mal nicht gut geht, ist es nochmal schöner im Familienverbund zu leben :)

Die leckere Pasta mit Waldpilz Sahnesauce gab es schon vor zwei Wochen. Ich hatte schon seit Tagen Lust auf frische Waldpilze und Pasta. Auf dem Heimweg aus dem Büro hab ich dann kurzerhand an einem der etlichen Bauernmärkte in München angehalten und Pilze gekauft. Und Zitronen, Salat, Kartoffeln, Knoblauch, Limetten … Ein ungeplanter Großeinkauf gewissermaßen aber meistens sind das ohnehin die besten Einkäufe!

Pilztechnisch habe ich mich für Steinpilze, Pfifferlinge und Kräutersaitlinge entschieden. Alles heimische Waldpilze, die man sich auch selbst suchen könnte, wenn man denn 1. Die Zeit hätte und 2. wüsste,welche Pilze essbar sind. Irgendwann möchte ich mal einen Schwammerl Such Kurs machen. Gerade jetzt mit Hund würden sich ausgedehnte Waldspaziergänge zum Schwammerl (zu Deutsch: Pilze) suchen nämlich wirklich anbieten. Außerdem liebe ich Pilze. Klar, so ein Kultur-Champignon hat schon auch seine Daseinsberechtigung und landet auch bei mir gerne auf der Pizza, im Salat und in diversen anderen Gerichten, mit einem Pilz aus dem Wald, kann er aber nicht mithalten. Sorry. Die sind für mich ein echtes Festessen. Sind ja auch nicht günstig die kleinen Gesellen. Umso wichtiger finde ich es, die edlen Pilze dann auf die Hauptrolle im Gericht spielen zu lassen, wenn sie schon so Schweine teuer waren.

Meine Mama zum Beispiel macht die beste Schwammerlsuppe der Welt. Nicht so bazig und dick wie in vielen Restaurants, sondern flüssiger, mit Steinpilzen und Pfifferlingen. Mit Mamas selbst gemachten Semmelknödeln ein echtes Gedicht. Geben tut es die Suppe maximal zweimal im Jahr. Immer im Herbst, wenn es heimische Schwammerl gibt. So, bevor ich hier jetzt allzu sehr ins Schwärmen gerate reden wir jetzt (endlich) über das Rezept.

Was die Zutaten betrifft, könnte es kaum einfacher sein. Neben Deiner liebsten „langen“ Nudel und den Pilzen brauchst Du Sahne, eine kleine Zwiebel, Parmesan und etwas Petersilie zum Anrichten. Salz und Pfeffer natürlich und das war’s dann auch schon. Zubereitet ist das gesamte Gericht übrigens in ungefähr 15 Minuten. Das ist ziemlich genauso lange wie es dauert, das Nudelwasser zu aufzukochen und die Nudeln zu kochen. Ich würde Dir übrigens Tagliatelle oder Bavette anstelle von Spaghetti empfehlen. Die haben einfach mehr Biss und liefern in Kombination mit den weichen Pilzen ein perfektes Mundgefühl. Also, Topf mit kalten Nudelwasser auf den Herd. Die Schwammerl werden mit einem kleinen Messer oder eine kleine Bürste von eventuelle Waldbestand wie Moos oder Tannennadeln befreit und eventuelle Druckstellen weggeschnitten. Bei den Steinpilzen entferne ich außerdem noch den Schwamm, der auf der Unterseite der Pilzkappe wächst. Das musst Du nicht machen, ich finde die Konsistenz aber im gekochten Zustand sehr fragwürdig und schneide ihn einfach weg. Bei den Pfifferlingen habe ich die kleinen einfach ganz belassen und die größeren mit den Fingern halbiert. Die Kräutersaitlinge habe ich in Spalten geschnitten und die Steinpilze in Stückchen.

Während in der Pfanne die Zwiebel und die Pilze anbraten kochen die Nudeln. Die Sauce besteht nur aus Sahne, etwas Parmesan und Nudelwasser. Wie zum Beispiel auch bei Spagetti Carbonara ist das Geheimnis zur perfekten Sauce auch hier Nudelwasser. Das salzige, stärkehaltige Kochwasser der Nudeln verbindet sich mit dem Fett der Sahne und dem Öl zu einer großartigen, unwiderstehlichen Sauce. Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer schmeckst Du die Sauce dann noch ab. Die gekochten Nudeln gebe ich kurz zur Sauce und schwenke sie einmal mit. Fang am besten noch etwas Pastawasser auf, falls Du die Sauce noch etwas dünner möchtest. Anrichten, Petersilie drauf und fertig ist das leckerste Herbstessen, das ich mir vorstellen kann!

Pasta mit Waldpilzen
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

Pasta mit Waldpilzen

Zutaten

  • 250 g Pasta (Linguine, Tagliatelle etc.)
  • 300 g gemischte Waldpilze (Kräutersaitlinge, Pfifferlinge, Steinpilze)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g frisch geriebener Parmesan + etwas zum Anrichten
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und mundgerecht zerteilen. Zwiebel fein hacken.
  2. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebel kurz darin anbraten. Die Pilze dazu geben und ebenfalls anbraten bis sie etwas Farbe bekommen. Sobald das Nudelwasser kocht, mit so viel Salz versehen, dass das Wasser so salzig ist wie das Meer. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
  3. Pilze mit Sahne ablöschen, geriebenen Parmesan dazu geben und nach Bedarf unter Zugabe von etwas Nudelwasser zu einer cremige Sauce köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln abgießen und zur Sauce geben. Etwas Nudelwasser auffangen um die Sauce nach Bedarf damit zu verdünnen. Nudeln kurz mit der Sauce vermengen, diese nach Bedarf mit Nudelwasser verdünnen und die Pasta sofort servieren. Etwas frisch gehackte Petersilie verleiht einen grünen Farbtupfer und rundet den Geschmack ab.

Statt Pfifferlingen, Steinpilzen und Kräutersaitlingen können auch anderen Waldpilze verwendet werden. Wenn Du statt der Sahne eine Sojasahne verwendest und darauf achtest, dass die Nudeln keine Eier enthalten ist das Gericht im Handumdrehen komplett Vegan.

https://heissehimbeeren.com/pasta-mit-waldpilzen/

Wenn Du die Pasta mit Waldpilz Sahnesauce ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.