Spicy Miso Ramen

Würzig scharfe Miso Ramen Suppe mit Gemüsebrühe. Vegan, super lecker, echtes Soulfood mit Ramen Nudeln, asiatischen Pilzen und knusprigem Tofu.

Mehr als ein halbes Jahr ist unsere Reise nach Japan bereits her. Wie die Zeit vergeht! Es fühlt sich an, als wären wir erst gestern in Tokyo aus dem Flieger gestiegen. Eines unserer großen Ziele im Urlaub war, die wunderbare Küche Japans kennenzulernen. Und während wir auch großartige, neue Entdeckungen gemacht haben wie zum Beispiel Soba Nudeln, gab es natürlich auch die ein oder andere Ramen Suppe. Dampfend warme Suppen, kräftig gewürzt mit allerlei herrlichen Einlagen und natürlich vielen Nudeln die sich ganz herrlich schlürfen lassen.

Eine große Herausforderung gab es allerdings und die bestand darin, vegetarische oder gar vegane Ramen zu finden. Ich verzichte zwar nicht gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte, allerdings esse ich nicht all zu viel davon. Für zwei Wochen lang, jeden Tag 2x Fleisch auf dem Teller – oder in der Suppe zu haben war also durchaus eine neue Erfahrung für mich. Vegetarier- und Veganertum hat sich allerdings in Japan wohl noch nicht so sehr durchgesetzt. Wobei das Essen im Buddhistischen Kloster kurioserweise komplett vegan war und noch dazu eines der leckersten Essen das ich auf der ganzen Reise genießen durfte.

Wieder zu Hause ist der Hunger auf aromatischen Seelenwärmer-Suppen nicht gesunken. Vor allem jetzt im kalten und grauen Winter gibt es fast nichts Schöneres als sich abends mit einer heißen Schüssel Suppe oder/und einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen. Für den großen Hunger darf das dann gerne auch eine große Schüssel Ramen sein. Die Zubereitung ist tatsächlich erstaunlich einfach. Mit ein bisschen Kreativität und der ein oder anderen Zutat aus dem Asia- oder gut sortierten Supermarkt entstehen so immer neue Kreationen.

Chiliöl, Sojasauce, Misopaste und Sesamöl in die Suppenschüssel geben.

Hafermilch und Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen vermischen.

Für das heutige Rezept habe ich mich für eine scharfe Miso Ramen entschieden. Wie der Name schon sagt, bildet die Basis unserer Ramen eine Gemüsebrühe. Die wird zunächst aromatisiert mit einem scharfen Chiliöl und Misopaste. Ein Schluck Hafermilch verleiht der Brühe noch mehr Gehalt.

Die frisch gekochten, heißen Nudeln in die vorbereitete Brühe geben.

In die vorbereitete Suppe kommen dann die Nudeln. Die gibts ebenfalls im Asiamarkt und in gerade mal 90 Sekunden im kochenden Wasser sind sie gar. Ich achte darauf, dass die Nudeln möglichst wenig Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co beinhalten.

Die Suppe mit den gegarten Pilzen, dem knusprigen Tofu, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit einem Ei anrichten.

Fehlen noch die übrigen Suppeneinlagen. Da wären zum einen asiatische Pilze. Enoki und Simeji Pilze werden ganz kurz in der köchelnden Brühe gegart und kommen dann mit in die Suppe. Der Marinierte Tofu wird knusprig angebraten. Fein gehackte Frühlingszwiebeln dürfen auch nicht fehlen. Der krönende Abschluss ist das wachsweich gekochte Ei. Zwar ist die Ramen dann nicht mehr vegan, wenn Du das Ei einfach weglässt ist aber auch das Problem gelöst. Und so ein Ei, das zählt einfach zu meinen allerliebsten Einlagen für eine ordentliche Ramen.

Das Ei kannst Du entweder gleich nach dem Kochen zur Suppe servieren oder Du legst es für einige Stunden oder über Nacht geschält in etwas Sojasauce ein. Das verleiht den Eiern ein herrliches Aroma, ist aber kein Muss.

Das Rezept habe ich für zwei Personen berechnet. Es lässt sich aber auch wunderbar auf eine andere Personenanzahl umrechnen.

Spicy Miso Ramen
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Asia, Basics, Gesund und Lecker, Herbst, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Soulfood, Suppen, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Japanisch

Portionen: 2

Spicy Miso Ramen

Zutaten

    Für das Chiliöl:
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL Sonnenblumenöl
    Für den marinierten Tofu:
  • 150 g Tofu
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
    Für die Ramen:
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 100 g Enoki Pilze
  • 100 g Shimeji Pilze
  • 2 Bio Eier große L
  • 400 g Ramen Nudeln
  • 2 TL helle Misopaste
  • 2 EL Hafermilch
  • 2 EL Frühlingszwiebeln

Anleitung

  1. Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein hacken. Tofuwürfel mit Knoblauch und Ingwer in eine Schüssel geben. Mit Sojasauce und Sesamöl marinieren. Das kann bereits einen Tag vorher geschehen.
  2. Für das Chiliöl die Chilischote fein hacken. Mit Chiliflocken und Öl vermischen und mindestens einen Tag ziehen lassen.
  3. Gemüsebrühe und Wasser vermischen. Brühe aufkochen. In einem zweiten, kleinen Topf etwa 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.Die beiden Eier direkt aus dem Kühlschrank in das kochende Wasser geben dort für 9 Minuten garen. So werden sie perfekt gegart. Die Enoki- und Shimeji Pilze von der Wurzel befreien und in etwa 8 mundgerechte Portionen zerteilen. Pilze für etwa 2 Minuten in der heißen Brühe garen. Nachdem die Eier gegart sind die Nudeln nach Packungsanweisung in das kochende Wasser geben.
  4. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den Tofu ohne Marinade darin knusprig anbraten.
  5. Je 1 TL Misopaste, 1 TL Chiliöl und 2 EL Hafermilch in jeweils eine große Suppenschüssel geben. Mit etwas Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen Chiliöl, Hafermilch, Misopaste und Brühe vermischen, dann die restliche Brühe gleichmäßig auf die beiden Schüsseln verteilen. Die gegarten Nudeln hinein legen. Pilze gleichmäßig aufteilen. Eier schälen, halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Frühlingszwiebeln gleichmäßig auf beide Schüsseln aufteilen.
  6. Der Ramen Suppe mit Sesam und Chiliöl den letzten Schliff verpassen und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/spicy-miso-ramen/

Wenn Du meine Spicy Miso Ramen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

One Pot Pasta

One Pot Pasta Arrabiata

Würzig aromatische One Pot Pasta Arrabiata aus nur 7 Zutaten. Zubereitet in nur 15 Minuten und es wird nur ein einziger Topf schmutzig – das perfekte Rezept, wenn es schnell gehen muss.

Hoch die Hände, Wochenende! Wenn der Donnerstag zum Freitag wird und ein besonders langes Wochenende vor der Türe steht, dann heißt das für mich vor allem eines: Besonders viel Zeit zum Backen und Kochen – und trotzdem bleibt Zeit zum Entspannen übrig. Ich hoffe, Du genießt auch ein langes Wochenende? Bei uns steht morgen das traditionelle, alljährliche Familientreffen auf dem Plan. Das letzte geplante, bevor nächstes Jahr im Frühsommer unsere Hochzeit gefeiert wird. Da gehts jetzt übrigens auch weiter mit der Planung. 6 Monate vorher wird es langsam ernst. Und auch dazu passt das Rezept heute ganz wunderbar. Ich habe nämlich die dumpfe Vorahnung, das ich in den Monaten vor der Hochzeit froh um ein schnelles Abendessen sein werde.

Womit wir dann auch beim Thema des heutigen Blogbeitrags wären. Ich habe nämlich aus meiner erklärten Lieblings-Pasta – Penne Arrabiata eine One Pot Pasta gezaubert. Das heißt, der Name verrät es schon, dass das gesamte Gericht in nur einem einzigen Topf gekocht wird. Sauce und Nudeln gemeinsam. Praktisch sieht das so aus, dass zunächst alle Zutaten für die Sauce in den Topf kommen. Reichlich Wasser und dann die Nudeln. Pro 100 g Nudeln brauchst Du etwa 200 ml Flüssigkeit – das ist die Faustregel. Die Nudeln quellen beim Kochen auf und saugen das Wasser und die Tomatensauce auf. Dadurch werden die Nudeln super aromatisch und eine cremig sämige Sauce entsteht.

Das Geheimnis zur perfekten One Pot Pasta ist Salz. Es ist nämlich recht einfach, eine fade One Pot Pasta zu kochen. Bei einer klassischen Pasta werden die Nudeln nämlich in salzigem Wasser gekocht, was ihnen automatisch Aroma verleiht. Dieser Schritt entfällt bei den One Pot Gerichten. Dementsprechend gut gewürzt muss also die Sauce sein.

Neben der Tatsache, das One Pot Gerichte, wie der Name schon sagt, nur einen Topf dreckig machen sind sie auch noch im Handumdrehen zubereitet. Ungefähr 15 Minuten braucht die One Pot Pasta Arrabiata inklusive Zwiebeln schneiden und Parmesan reiben. Schneller gehts also kaum. Die konkrete Kochzeit hängt dann widerum davon ab, wie lange die Garzeit auf der Nudelpackung angegeben ist. Bei Penne beträgt sie in der Regel zwischen 8 und 11 Minuten – je nach Sorte. Schau einfach, was auf Deiner Nudelpackung steht und Du bist auf der sichern Seite.

One Pot Pasta Arrabiata
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Abendessen, Basics, Gesund und Lecker, Klassiker, Mittagessen, Pasta, Soulfood, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch

Italienisch

Portionen: 4 Personen

One Pot Pasta

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • Olivenöl
  • 400 g passierte Tomaten in der Dose
  • 500 g Nudeln (Penne)
  • Getrockneter Oregano
  • Salz
  • 600 ml warmes Wasser
  • Parmesan zum Servieren

Anleitung

  1. Zwiebel, Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote ebenfalls fein hacken. In einen Topf etwa 1 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Chili darin kurz anschwitzen. Die passierten Tomaten dazu geben. Kurz umrühren.
  2. Nudeln, Oregano und Wasser mit in den Topf geben. Mit reichlich Salz abschmecken. Deckel auf den Topf geben und so lange kochen, wie Kochzeit auf der Nudelpackung angibt.
  3. Vor dem Servieren abschmecken, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
https://heissehimbeeren.com/one-pot-pasta-arrabiata/

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Herbstsalat

Bunter Herbstsalat

Bunt gemischter Herbstsalat in allen wunderbaren Farben des Herbstes. Mit gebackenem Kürbis, Granatapfelkernen, saftigen Äpfeln und allem, was der Herbst zu bieten hat. Mit leckerem Ahornsirup-Senf Dressing.

Die Wiesn ist vorbei und nach wunderbar sonnigen Tagen ist es mittlerweile richtig Herbst geworden. Das Laub wechselt binnen weniger Tage von sommerlich grün zu den herrlichsten Gelb, Orange und Rottönen. Ein zweiter Frühling in dem jedes Blatt zur Blüte wird. Einfach herrlich!

Inspiriert von der aktuellen Farbpracht der Natur wollte ich all für diese Woche ein schnelles, gesundes Gericht kreieren, das der Farbpracht Rechnung trägt.

Entstanden ist ein wunderbarer herbstlich gemischter Salat, der mindestens so lecker ist, wie er aussieht und noch dazu im Handumdrehen fertig ist. Dafür brauchst Du allerhand frisches Gemüse und Salat, dass es im Moment aus heimischem Anbau gibt. Vollgepackt mit Vitaminen und allem, was man gegen all die unschönen Erkältungsviren so braucht, die gerade überall um uns herum schwirren.

Die Grundlage für unseren Salat bildet Radicchio. Der hübsche Lila Salat mit dem wunderbar herben Aroma ist ein echter Salat Klassiker im Winter, der und noch über viele Monate begleiten wird. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn Radicchio wieder Saison hat. Kombiniert mit einem leicht süßen Dressing schmeckt er nämlich unglaublich lecker. Nur zu viel Essig verträgt er meiner Meinung nach nicht. Aber das ist eine andere Geschichte. Außerdem mit von der Partie sind einige Orangenscheiben, Brombeeren und Äpfel. Trauben und Granatapfelkerne komplettieren den herbstlichen Obstgarten. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass der Salat definitiv nichts für Personen ist, die kein Obst im Salat mögen. Ich finde nämlich, es kann fast nicht zu viel Obst im Salat sein.

Fehlt noch die Kirsche auf der Torte, das Tüpfelchen auf dem i, der Star der Show sozusagen. Das ist in diesem Fall gebackener Kürbis. Gebackener Butternuss Kürbis um genau zu sein. Der Kürbis schmeckt warm, serviert auf dem herbstlichen Salat herrlich. Für zwei Personen verwendest Du am besten einen kleinen Butternusskürbis. Der wird zunächst geschält. Das funktioniert am besten mit einem einfachen Sparschäler. Der Kürbis wird dann halbiert und ausgehöhlt. Anschließend drehst Du ihn auf die Schnittseite und schneidest den Kürbis in etwa 2 mm Abständen tief ein. Mit Öl einstreichen und mit Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel würzen. Ab in den Ofen damit. Der Kürbis braucht etwa eine halbe Stunde bis er weich und gar ist. Derweil braucht er keine weitere Betreuung und Du kannst Dich komplett dem Salat widmen. Serviert wird der warme Kürbis dann auf dem Salatbett mit dem leckersten Ahornsirup-Senf Dressing!

Bunter Herbstsalat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Salat, Vegan, Vegetarisch

Soulfood

Portionen: 2 Personen

Herbstsalat

Zutaten

    Für den gebackenen Kürbis:
  • 1 Butternuss Kürbis
  • Sonnenblumen Öl
  • Cayenne Pfeffer
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
    Für das Dressing
  • 1 TL Dijon Senf
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2 TL Apfelessig
  • 4 TL Sonnenblumen Öl
  • Salz
  • Pfeffer
    Für den Salat:
  • 1 Kopf Radiccio
  • 50 g Trauben
  • 1 Orange
  • Kerne von 1/2 Granatapfel
  • 1 Apfel
  • 50 g Brombeeren

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis schälen, halbieren und aushöhlen. Kürbis auf die Schnittseite legen und alle 2 mm tief einschneiden, aber nicht durchschneiden. Kürbis mit Öl einpinseln. Mit Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer würzen. In einer Auflaufform legen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten mischen und mit einem kleinen Schneebesen emulgieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Salat Radiccio putzen und waschen. Blätter halbieren. Orange schälen und in Scheiben schneiden. Granatapfel entkernen. Apfel, Trauben und Brombeeren waschen. Radiccio mit den restlichen Zutaten mischen und mit dem Dressing vermengen.
  4. Salat auf zwei Teller verteilen und jeweils eine gegarte Kürbishälfte darauf legen. Mit essbaren Blüten garnieren und lauwarm servieren.
https://heissehimbeeren.com/bunter-herbstsalat/

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Grünes Thai Curry

Grünes Thai Curry

Aromatisch scharfes grünes Curry mit Thai Auberginen, Pilzen und Thai Basilikum. Zubereitet in 20 Minuten. Schmeckt feurig lecker nach Urlaub.

Rot, Gelb, Grün. Das deutsche Ampelsystem ist auch beim Essen vermeintlich eine gute Orientierungshilfe. Vor allem, wenn die Karte ansonsten garnicht bis schlecht übersetzt ist. Tja, denkste kann ich da nur sagen. Als wir vor acht Jahren im ersten gemeinsamen Urlaub auf Phuket frohen Mutes das erste Thaicurry bestellten dachten wir “ach komm, das Grüne hört sich harmlos an.” Falsch gedacht. Was den Schärfegrad der Curry betrifft, ist es in Thailand, nämlich eher so: Grün – richtig mega scharf Rot – immer noch richtig scharf Gelb – für deutsche Gaumen immer noch scharf aber im Vergleich recht mild. Das mildeste Curry ist in der Regel übrigens Massaman Curry. Mit Erdnüssen, Zwiebel und Kartoffeln der Hit! 

Ich esse gerne scharf, insofern stellte das grüne Curry kein größeres Problem dar. Und das ist auch gut so. Ein grünes Thai Curry gehört nämlich mit zum leckersten, was die Thailändische Küche zu bieten hat. Klassische Zutaten sind neben Fleisch oder Garnelen immer auch Thailändische Auberginen. Die gibts in den verschiedensten Varianten im gut sortierten Asiashop zu kaufen und sie schmecken großartig! Eine weitere wichtige Komponente ist Thai Basilikum. Der ist mit der italienischen Gesellen zwar eng verwandelt, geht geschmacklich aber in eine intensivere Richtung und ist recht Anislastig. Zum Thaicurry passt das ganz wunderbar. Übrigens ist Thaibasilikum auch super lecker in verschiedensten asiatischen Salaten und Suppen! In meine Express Pho spielt er zum Beispiel eine wichtige Rolle!

Neben verschiedenen Auberginen kommen auch Pilze mit in das Curry. Hier hast Du die Qual der Wahl. Ich habe mich für niedliche kleine Pilze aus dem Asiashop entschieden. Auch Champignons sind sehr lecker! Verwende einfach, was Dir schmeckt oder was am besten Verfügbar ist. Kommen wir nun nur absoluten Basis des Currys – der Currypaste. Die könntest Du zum einen selbst herstellen. Das braucht aber Zeit, ein bisschen Arbeit und recht viele Zutaten. Nach einem langen Arbeitstag also für mich nicht sehr realistisch. Wie schön, dass es die Thaicurry Pasten schon fertig zu kaufen gibt. Meist von unterschiedlichsten Herstellern und in super Qualität. Ich achte darauf, dass nur Kräuter in der Paste enthalten sind und keine Geschmacksverstärker. Welche der Pasten im Sortiment Dir am besten schmeckt, das findest Du nur über ausprobieren heraus. Und keine Angst – die Pasten, die in Deutschland Angeboten werden sind vom Schärfegrad meist unseren Gewohnheiten angepasst. Die Currys werden zwar immer noch scharf aber nicht mehr so feurig, dass es einem den Schweiß auf die Stirn treibt!

Kokosmilch ist hier wie so oft auf die Basis der Soße. Serviert mit frisch gekochtem Jasminreis ist im Handumdrehen ein großartiges Abendessen gezaubert!

Grünes Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Asiatisch

Portionen: 4 Personen

Grünes Thai Curry

Zutaten

  • 150 g Jasminreis
  • 2 TL Kokosöl
  • 3-4 EL Grüne Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 5 Kaffir Limettenblätter
  • 100 ml Fischsauce
  • 1 TL brauner Zucker
  • 200 g Thailändische Auberginen (verschiedene Sorten)
  • 300 g gemischtes grünes Gemüse (Pak Choi, Zuckerschoten, Pilze) alternativ Tofu
  • 200 ml Wasser
  • 1 Hand voll Thai Basilikum

Anleitung

  1. Reis nach Packungsangabe kochen.
  2. Derweil Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Dann mit der hälfte der Kokosmilch ablöschen. Für zwei Minuten köcheln lassen.
  3. Die Kaffir Limettenblätter dazu eben. Fischsaue und Zucker dazu geben. Die restliche Kokosmilch dazu geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Derweil das Gemüse und die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Eine Minute vor dem Servieren das Gemüse mit in die Sauce geben. Kurz mit kochen lassen. Mit Thai Basilikum garnieren und mit dem fertig gegarten Reis direkt, heiß servieren.
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Tomatensuppe

Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten

Cremig leckere Tomatensuppe, die im Handumdrehen zubereitet ist. Die Tomaten werden mit Zwiebeln und Knoblauch im Ofen geröstet und entwickeln so ein herrliches Aroma. Das perfekte Rezept für alle, die Tomaten und Tomatensuppe lieben!

Die letzten Tage im August sind angebrochen und hier in München haben wir regelrechtes Kaiserwetter. Na ja, heute regnet es, aber das Wochenende ist sehr vielversprechend! Sonnenbaden, schwimmen gehen, auf der Terrasse essen – ich freue mich schon riesig auf all die tollen Sommer-Aktivitäten, bevor es in ein paar Wochen mit großen Schritten auf den Herbst zu geht.

Dementsprechend habe ich heute auch ein sommerliches Rezept dabei. Apfelkuchen und Zwetschgendatschi gibts ja noch früh genug. Da fällt mir gerade ein, hast Du ein Rezept mit Äpfeln, dass Du besonders gerne selbst bäckst oder dass Du Dir von mir wünschen würdest? Wir haben zwei Apfelbäume die dieses Jahr besonders gut Tragen und langsam aber sicher ertrinken wir in Äpfeln. Vorschläge sind also herzlich willkommen!

Wovon ich aktuell auch Reichlich habe sind Tomaten. Mein Papa baut seit langem jeden Sommer Tomaten in unserem Gewächshaus an und dieses Jahr ist auch diese Ernte besonders Ergiebig. Die Türe vom Gewächshaus lässt sich seit Juni nicht mehr schließen und im Inneren fühlt man sich ein bisschen wie im tropischen Regenwald oder im Paradies. Die Tomaten wachsen einem praktisch direkt in den Mund. Absolut Genial! Mit der Ernte sind wir gut beschäftigt und immer nur Tomate Mozzarella wird auf Dauer auch langweilig. Wie gut, dass ich ein großer Fan von Tomatensuppe bin. Neben Salat mit Ziegenkäse ist Tomatensuppe vermutlich mein meist bestelltes Gericht, wenn wir auswärts essen. Egal ob mit Croutons, Reiseinlage oder ganz normal – Tomatensuppe ist genial.

Die mit Abstand beste Tomatensuppe, die ich seit langem gegessen habe, ist aber die Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten, die ich Dir heute mitgebracht habe. Und ich untertreibe nicht. Sie ist absolut genial. Das liegt im Wesentlichen an drei Dingen. 1. Erntefrische Tomaten sind einfach unschlagbar in Sachen Aroma. 2. Durch die Zubereitung im Ofen (dazu gleich mehr) werden die Aromen der Tomaten nochmal besonders hervorgehoben. 3. Diese Tomatensuppe braucht so gut wie keine Betreuung. Die Tomaten rösten fröhlich im Ofen vor sich hin und werden später nur noch mit etwas Gemüsebrühe püriert und abgeschmeckt. Keine 10 Minuten Arbeitsaufwand sind hier nötig.

Womit wir auch schon beim wichtigsten Teil auf dem Weg zur perfekten Tomatensuppe wären – der Zubereitung. Die ist denkbar simpel. Die (am besten erntefrischen) Tomaten werden in grobe Stücke geschnitten und kommen auf ein Backblech. Zwiebeln und Knoblauch kommen ebenfalls dazu, genau wie eine Prise Salz und Olivenöl. Diese Mischung darf, dann im heißen Backofen für etwa eine halbe Stunde rösten bis die Haut der Tomaten Bläschen wirft und dunkel wird. Danach gehts ab in den Mixer. Alternativ funktioniert natürlich auch ein Pürierstab wunderbar. Etwas Gemüsebrühe, Salz, frisch gemahlener Pfeffer und eine Winzigkeit brauner Zucker verliehen der Tomatensuppe den letzten Schliff. Ich werfe auch gerne noch einige Basilikumblätter in den Mixer für ein noch frischeres Aroma.

Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Suppe

Italienisch

Portionen: 4 Personen

Tomatensuppe

Zutaten

  • 1 Kilogramm reife Tomaten
  • 1 große Scharlottenzwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Hand voll Basilikumblätter
  • 500 - 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 TL brauner Zucker

Anleitung

  1. Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und halbieren. Aufs Blech geben. 1/2 TL Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer und etwa 3 EL Olivenöl dazu geben und die Tomaten bei Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten bei 200 °C rösten.
  2. Geröstete Tomatenmischung und einige Basilikumblätter in einen Mixer geben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und fein pürieren. Die benötigte Menge Gemüsebrühe hängt stark davon ab, wie saftig die Tomaten sind. Suppe mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken.

Hinweis:

Die Suppe hält sich wunderbar einige Tage im Kühlschrank und schmeckt herrlich mit einigen Scheiben frischem Weißbrot.

https://heissehimbeeren.com/tomatensuppe-aus-geroesteten-tomaten/

Wenn Du die Tomatensuppe mit gerösteten Tomaten ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.