Bunter Herbstsalat

Bunt gemischter Herbstsalat in allen wunderbaren Farben des Herbstes. Mit gebackenem Kürbis, Granatapfelkernen, saftigen Äpfeln und allem, was der Herbst zu bieten hat. Mit leckerem Ahornsirup-Senf Dressing.

Die Wiesn ist vorbei und nach wunderbar sonnigen Tagen ist es mittlerweile richtig Herbst geworden. Das Laub wechselt binnen weniger Tage von sommerlich grün zu den herrlichsten Gelb, Orange und Rottönen. Ein zweiter Frühling in dem jedes Blatt zur Blüte wird. Einfach herrlich!

Inspiriert von der aktuellen Farbpracht der Natur wollte ich all für diese Woche ein schnelles, gesundes Gericht kreieren, das der Farbpracht Rechnung trägt.

Entstanden ist ein wunderbarer herbstlich gemischter Salat, der mindestens so lecker ist, wie er aussieht und noch dazu im Handumdrehen fertig ist. Dafür brauchst Du allerhand frisches Gemüse und Salat, dass es im Moment aus heimischem Anbau gibt. Vollgepackt mit Vitaminen und allem, was man gegen all die unschönen Erkältungsviren so braucht, die gerade überall um uns herum schwirren.

Die Grundlage für unseren Salat bildet Radicchio. Der hübsche Lila Salat mit dem wunderbar herben Aroma ist ein echter Salat Klassiker im Winter, der und noch über viele Monate begleiten wird. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn Radicchio wieder Saison hat. Kombiniert mit einem leicht süßen Dressing schmeckt er nämlich unglaublich lecker. Nur zu viel Essig verträgt er meiner Meinung nach nicht. Aber das ist eine andere Geschichte. Außerdem mit von der Partie sind einige Orangenscheiben, Brombeeren und Äpfel. Trauben und Granatapfelkerne komplettieren den herbstlichen Obstgarten. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass der Salat definitiv nichts für Personen ist, die kein Obst im Salat mögen. Ich finde nämlich, es kann fast nicht zu viel Obst im Salat sein.

Fehlt noch die Kirsche auf der Torte, das Tüpfelchen auf dem i, der Star der Show sozusagen. Das ist in diesem Fall gebackener Kürbis. Gebackener Butternuss Kürbis um genau zu sein. Der Kürbis schmeckt warm, serviert auf dem herbstlichen Salat herrlich. Für zwei Personen verwendest Du am besten einen kleinen Butternusskürbis. Der wird zunächst geschält. Das funktioniert am besten mit einem einfachen Sparschäler. Der Kürbis wird dann halbiert und ausgehöhlt. Anschließend drehst Du ihn auf die Schnittseite und schneidest den Kürbis in etwa 2 mm Abständen tief ein. Mit Öl einstreichen und mit Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel würzen. Ab in den Ofen damit. Der Kürbis braucht etwa eine halbe Stunde bis er weich und gar ist. Derweil braucht er keine weitere Betreuung und Du kannst Dich komplett dem Salat widmen. Serviert wird der warme Kürbis dann auf dem Salatbett mit dem leckersten Ahornsirup-Senf Dressing!

Bunter Herbstsalat
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Prep Time: 10 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 40 Minuten

Category: Salat, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Soulfood

Yield: 2 Personen

Serving Size: 2 Portionen

Bunter Herbstsalat

Zutaten

    Für den gebackenen Kürbis:
  • 1 Butternuss Kürbis
  • Sonnenblumen Öl
  • Cayenne Pfeffer
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
    Für das Dressing
  • 1 TL Dijon Senf
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2 TL Apfelessig
  • 4 TL Sonnenblumen Öl
  • Salz
  • Pfeffer
    Für den Salat:
  • 1 Kopf Radiccio
  • 50 g Trauben
  • 1 Orange
  • Kerne von 1/2 Granatapfel
  • 1 Apfel
  • 50 g Brombeeren

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis schälen, halbieren und aushöhlen. Kürbis auf die Schnittseite legen und alle 2 mm tief einschneiden, aber nicht durchschneiden. Kürbis mit Öl einpinseln. Mit Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer würzen. In einer Auflaufform legen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten mischen und mit einem kleinen Schneebesen emulgieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Salat Radiccio putzen und waschen. Blätter halbieren. Orange schälen und in Scheiben schneiden. Granatapfel entkernen. Apfel, Trauben und Brombeeren waschen. Radiccio mit den restlichen Zutaten mischen und mit dem Dressing vermengen.
  4. Salat auf zwei Teller verteilen und jeweils eine gegarte Kürbishälfte darauf legen. Mit essbaren Blüten garnieren und lauwarm servieren.
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Wenn Du den bunten Herbstsalat ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Grünes Thai Curry

Grünes Thai Curry

Aromatisch scharfes grünes Curry mit Thai Auberginen, Pilzen und Thai Basilikum. Zubereitet in 20 Minuten. Schmeckt feurig lecker nach Urlaub.

Rot, Gelb, Grün. Das deutsche Ampelsystem ist auch beim Essen vermeintlich eine gute Orientierungshilfe. Vor allem, wenn die Karte ansonsten garnicht bis schlecht übersetzt ist. Tja, denkste kann ich da nur sagen. Als wir vor acht Jahren im ersten gemeinsamen Urlaub auf Phuket frohen Mutes das erste Thaicurry bestellten dachten wir “ach komm, das Grüne hört sich harmlos an.” Falsch gedacht. Was den Schärfegrad der Curry betrifft, ist es in Thailand, nämlich eher so: Grün – richtig mega scharf Rot – immer noch richtig scharf Gelb – für deutsche Gaumen immer noch scharf aber im Vergleich recht mild. Das mildeste Curry ist in der Regel übrigens Massaman Curry. Mit Erdnüssen, Zwiebel und Kartoffeln der Hit! 

Ich esse gerne scharf, insofern stellte das grüne Curry kein größeres Problem dar. Und das ist auch gut so. Ein grünes Thai Curry gehört nämlich mit zum leckersten, was die Thailändische Küche zu bieten hat. Klassische Zutaten sind neben Fleisch oder Garnelen immer auch Thailändische Auberginen. Die gibts in den verschiedensten Varianten im gut sortierten Asiashop zu kaufen und sie schmecken großartig! Eine weitere wichtige Komponente ist Thai Basilikum. Der ist mit der italienischen Gesellen zwar eng verwandelt, geht geschmacklich aber in eine intensivere Richtung und ist recht Anislastig. Zum Thaicurry passt das ganz wunderbar. Übrigens ist Thaibasilikum auch super lecker in verschiedensten asiatischen Salaten und Suppen! In meine Express Pho spielt er zum Beispiel eine wichtige Rolle!

Neben verschiedenen Auberginen kommen auch Pilze mit in das Curry. Hier hast Du die Qual der Wahl. Ich habe mich für niedliche kleine Pilze aus dem Asiashop entschieden. Auch Champignons sind sehr lecker! Verwende einfach, was Dir schmeckt oder was am besten Verfügbar ist. Kommen wir nun nur absoluten Basis des Currys – der Currypaste. Die könntest Du zum einen selbst herstellen. Das braucht aber Zeit, ein bisschen Arbeit und recht viele Zutaten. Nach einem langen Arbeitstag also für mich nicht sehr realistisch. Wie schön, dass es die Thaicurry Pasten schon fertig zu kaufen gibt. Meist von unterschiedlichsten Herstellern und in super Qualität. Ich achte darauf, dass nur Kräuter in der Paste enthalten sind und keine Geschmacksverstärker. Welche der Pasten im Sortiment Dir am besten schmeckt, das findest Du nur über ausprobieren heraus. Und keine Angst – die Pasten, die in Deutschland Angeboten werden sind vom Schärfegrad meist unseren Gewohnheiten angepasst. Die Currys werden zwar immer noch scharf aber nicht mehr so feurig, dass es einem den Schweiß auf die Stirn treibt!

Kokosmilch ist hier wie so oft auf die Basis der Soße. Serviert mit frisch gekochtem Jasminreis ist im Handumdrehen ein großartiges Abendessen gezaubert!

Grünes Thai Curry
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 15 Minuten

Total Time: 20 Minuten

Category: Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Cuisine: Asiatisch

Yield: 4 Personen

Serving Size: 4 Portionen

Grünes Thai Curry

Zutaten

  • 150 g Jasminreis
  • 2 TL Kokosöl
  • 3-4 EL Grüne Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 5 Kaffir Limettenblätter
  • 100 ml Fischsauce
  • 1 TL brauner Zucker
  • 200 g Thailändische Auberginen (verschiedene Sorten)
  • 300 g gemischtes grünes Gemüse (Pak Choi, Zuckerschoten, Pilze) alternativ Tofu
  • 200 ml Wasser
  • 1 Hand voll Thai Basilikum

Anleitung

  1. Reis nach Packungsangabe kochen.
  2. Derweil Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Dann mit der hälfte der Kokosmilch ablöschen. Für zwei Minuten köcheln lassen.
  3. Die Kaffir Limettenblätter dazu eben. Fischsaue und Zucker dazu geben. Die restliche Kokosmilch dazu geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Derweil das Gemüse und die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Eine Minute vor dem Servieren das Gemüse mit in die Sauce geben. Kurz mit kochen lassen. Mit Thai Basilikum garnieren und mit dem fertig gegarten Reis direkt, heiß servieren.
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Tomatensuppe

Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten

Cremig leckere Tomatensuppe, die im Handumdrehen zubereitet ist. Die Tomaten werden mit Zwiebeln und Knoblauch im Ofen geröstet und entwickeln so ein herrliches Aroma. Das perfekte Rezept für alle, die Tomaten und Tomatensuppe lieben!

Die letzten Tage im August sind angebrochen und hier in München haben wir regelrechtes Kaiserwetter. Na ja, heute regnet es, aber das Wochenende ist sehr vielversprechend! Sonnenbaden, schwimmen gehen, auf der Terrasse essen – ich freue mich schon riesig auf all die tollen Sommer-Aktivitäten, bevor es in ein paar Wochen mit großen Schritten auf den Herbst zu geht.

Dementsprechend habe ich heute auch ein sommerliches Rezept dabei. Apfelkuchen und Zwetschgendatschi gibts ja noch früh genug. Da fällt mir gerade ein, hast Du ein Rezept mit Äpfeln, dass Du besonders gerne selbst bäckst oder dass Du Dir von mir wünschen würdest? Wir haben zwei Apfelbäume die dieses Jahr besonders gut Tragen und langsam aber sicher ertrinken wir in Äpfeln. Vorschläge sind also herzlich willkommen!

Wovon ich aktuell auch Reichlich habe sind Tomaten. Mein Papa baut seit langem jeden Sommer Tomaten in unserem Gewächshaus an und dieses Jahr ist auch diese Ernte besonders Ergiebig. Die Türe vom Gewächshaus lässt sich seit Juni nicht mehr schließen und im Inneren fühlt man sich ein bisschen wie im tropischen Regenwald oder im Paradies. Die Tomaten wachsen einem praktisch direkt in den Mund. Absolut Genial! Mit der Ernte sind wir gut beschäftigt und immer nur Tomate Mozzarella wird auf Dauer auch langweilig. Wie gut, dass ich ein großer Fan von Tomatensuppe bin. Neben Salat mit Ziegenkäse ist Tomatensuppe vermutlich mein meist bestelltes Gericht, wenn wir auswärts essen. Egal ob mit Croutons, Reiseinlage oder ganz normal – Tomatensuppe ist genial.

Die mit Abstand beste Tomatensuppe, die ich seit langem gegessen habe, ist aber die Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten, die ich Dir heute mitgebracht habe. Und ich untertreibe nicht. Sie ist absolut genial. Das liegt im Wesentlichen an drei Dingen. 1. Erntefrische Tomaten sind einfach unschlagbar in Sachen Aroma. 2. Durch die Zubereitung im Ofen (dazu gleich mehr) werden die Aromen der Tomaten nochmal besonders hervorgehoben. 3. Diese Tomatensuppe braucht so gut wie keine Betreuung. Die Tomaten rösten fröhlich im Ofen vor sich hin und werden später nur noch mit etwas Gemüsebrühe püriert und abgeschmeckt. Keine 10 Minuten Arbeitsaufwand sind hier nötig.

Womit wir auch schon beim wichtigsten Teil auf dem Weg zur perfekten Tomatensuppe wären – der Zubereitung. Die ist denkbar simpel. Die (am besten erntefrischen) Tomaten werden in grobe Stücke geschnitten und kommen auf ein Backblech. Zwiebeln und Knoblauch kommen ebenfalls dazu, genau wie eine Prise Salz und Olivenöl. Diese Mischung darf, dann im heißen Backofen für etwa eine halbe Stunde rösten bis die Haut der Tomaten Bläschen wirft und dunkel wird. Danach gehts ab in den Mixer. Alternativ funktioniert natürlich auch ein Pürierstab wunderbar. Etwas Gemüsebrühe, Salz, frisch gemahlener Pfeffer und eine Winzigkeit brauner Zucker verliehen der Tomatensuppe den letzten Schliff. Ich werfe auch gerne noch einige Basilikumblätter in den Mixer für ein noch frischeres Aroma.

Tomatensuppe aus gerösteten Tomaten
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Prep Time: 5 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 35 Minuten

Category: Suppe

Cuisine: Italienisch

Yield: 4 Personen

Serving Size: 4 Portionen

Tomatensuppe

Zutaten

  • 1 Kilogramm reife Tomaten
  • 1 große Scharlottenzwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Hand voll Basilikumblätter
  • 500 - 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 TL brauner Zucker

Anleitung

  1. Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden. Auf ein Backblech geben. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und halbieren. Aufs Blech geben. 1/2 TL Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer und etwa 3 EL Olivenöl dazu geben und die Tomaten bei Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten bei 200 °C rösten.
  2. Geröstete Tomatenmischung und einige Basilikumblätter in einen Mixer geben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und fein pürieren. Die benötigte Menge Gemüsebrühe hängt stark davon ab, wie saftig die Tomaten sind. Suppe mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken.

Die Suppe hält sich wunderbar einige Tage im Kühlschrank und schmeckt herrlich mit einigen Scheiben frischem Weißbrot.

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Mango Sorbet

Mango Sorbet

Mango Sorbet schmeckt nach Sommer, nach Süden und nach Urlaub. Hergestellt aus nur 4 Zutaten, mit oder ohne Eismaschine. Nur wenige Arbeitsschritte sind nötig um das leckere Sorbet selbst zu machen. Es ist das perfekte, edle Dessert, passt wunderbar zu Prosecco und ist eine wunderbare Abkühlung an heißen Sommertagen.

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Nach einem verregneten Samstag stahlt heute die Sonne vom Himmel und zwischen Backofen, Fotostudio und Blogbeitrag versuche ich so viel Sonne zu tanken, wie es irgendwie möglich ist. Hoffentlich haben wir auch im Urlaub Glück mit dem Wetter. Nachdem wir ja erst vor ein paar Monaten in Japan waren, steht nur noch ein Kurzurlaub auf Balkonien auf dem Programm. Mit der Hundemaus versteht sich. Darauf freue ich mich wirklich schon sehr. Ausgedehnte Hunderunden, eine Tasse Kaffee mehr zum Frühstück und Nachmittags ein schönes Eis im Halbschatten genießen. So sieht der perfekte Urlaubstag für mich aus.

Wie gut, dass das Eisfach reichlich gefüllt mit verschiedensten Eisleckereien ist. Im Moment warten mehrere Wassermelonen Eis am Stiel sowie die Hälfte der Limetten Eistorte darauf, verspeist zu werden. Seit gestern gesellt sich auch noch etwas Mango Sorbet dazu. Denn so lecker es ist, auf einmal kann man einen ganzen Liter Sorbet dann doch nicht essen. Zumindest nicht, wenn es kurz darauf Abendessen gibt.

Mango Sorbet, das ist eine ganz große Leidenschaft für mich. Häufig wird es beim guten Asiaten serviert und auch in Thailand habe ich es gerne gegessen. Die Mangos dort schmecken einfach himmlisch lecker. Das eiskalte Mango Sorbet schmeckt aber auch im deutschen Sommer hervorragend. Als klassisches Eis zum Löffeln, aufgegossen mit Sekt als eiskalter Aperitif oder als edler Zwischengang fürs Festessen. Einsatzmöglichkeiten gibt es genug, wie Du siehst. Und das Beste am Mango Sorbet ist, dass es im Handumdrehen hergestellt ist. Du brauchst lediglich vier Zutaten. Zucker, Wasser, Zitronensaft und Mango. Das war’s auch schon.

Zucker und Wasser werden zu einem Zuckersirup gekocht. Dafür vermischst Du beide Zutaten und lässt sie auf dem Herd kurz aufkochen bis sich der gesamte Zucker aufgelöst hat. Dazu kommt Zitronensaft und fein pürierte Mango. Hier kannst Du entweder sehr reife frische Mangos verwenden oder aber, Du verwendest Mango Püree auf dem Asia Shop. Wenn Du zu dieser Variante greifst, dann achte darauf, dass das Mangopüree nicht gesüßt ist und auch sonst keine Zusätze enthält. Auch gefrorene Mango aus dem Supermarkt kannst Du bedenkenlos verwenden und vorher etwas antauen lassen.

Die Sorbet Masse darf dann zunächst im Kühlschrank komplett abkühlen. Dann geht entweder für 20 Minuten ab in die Eismaschine oder direkt ins Gefrierfach. Wenn Du ohne Eismaschine arbeitest, ist es wichtig, dass Du das Sorbet über einen Zeitraum von 4 Stunden alle 30 Minuten mit einer Gabel ordentlich durch rührst. So stellst Du sicher, dass das Sorbet auch schön cremig wird und sich keine großen Eiskristalle bilden. Das fertige Sorbet kannst Du entweder direkt servieren oder im Gefrierfach aufbewahren, bis Du es benötigst. Lange leben wird es aber vermutlich ohnehin nicht ;-)

Mango Sorbet
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Prep Time: 10 Minuten

Total Time: 10 Minuten

Category: Eis, Sommer

Cuisine: Dessert

Yield: 1 Liter Sorbet

Mango Sorbet

Zutaten

  • 400 g reife Mango (etwa zwei Früchte oder 400 g Mango Püree)
  • Saft von 1 Zitrone
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Wasser

Anleitung

  1. Zucker und Wasser in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Dann den Zitronensaft dazu geben.
  2. Mango schälen und in feine Stücke schneiden. Mango fein pürieren und das Mango Püree mit der Zuckermasse vermischen. Masse dann im Kühlschrank komplett abkühlen lassen. Dann etwa 20 Minuten in der Eismaschine gefrieren lassen. Alternativ das Sorbet in eine Form füllen, ins Gefrierfach stellen und für 4 Stunden alle 30 Minuten mit einer Gabel ordentlich durchrühren um die Eiskristalle zu zertrümmern, so wird das Sorbet schön cremig.
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Kalte Soba Nudeln

Kalte Soba Nudeln mit Dip

Kalte Soba Nudeln, hergestellt aus leckerem Buchweizenmehl, garniert mit aromatischen Noriblättern und einem leckeren Dashi Dip sind eines der Nationalgerichte Japans. Und auch zu Hause im Handumdrehen zubereitet.

Es gibt Gerichte, die bleiben im Kopf. Die beste Pizza zum Beispiel, die der Pizzabäcker neben unserer Ferienwohnung in Süditalien im Holzofen gebacken hat. Mit frischem Mozzarella, der lange Fäden beim Essen zog. Das erste mal Sushi essen mit den Mädels oder das erste Mal ein englisches Frühstück in Großbritannien gehören für mich zum Beispiel dazu. Auf unserer Reise durch Japan gab es auch so ein Gericht. Wie so oft eigentlich ganz einfach und trotzdem besonders. Wegen der Menschen, dem Moment und der großartigen Zubereitungsart, die man so bisher nicht kannte.

Die Rede ist von Kalten Soba Nudeln. Serviert mit einem, ebenfalls kalten, Dip aus aromatischer Dashi Brühe, Sojasauce und Reisessig. Bereits vor unserer Abreise habe ich diese Japanische Spezialität auf unsere “Want to do” Liste für die Reise gepackt. Die Jungs waren also durchaus vorgewarnt, das kann mir keiner Vorwerfen. Als wir dann am ersten Abend in Japan latent übermüdet und hungrig auf der Suche nach einem Abendessen waren und wir an einem Soba Restaurant vorbeigelaufen sind, habe ich meine Chance genutzt und vorgeschlagen, dort essen zu gehen. Im Schaufenster waren, wie so oft in Japan die angebotenen Gerichte – nachgebildet in Plastik und Silikon – zu begutachten. Lecker sah es aus. Und exotisch. Mir entgegen blickten zwei erstaunte Gesichter. Immerhin einer hatte also die Liste gelesen und war nicht ganz von den Socken. Aber, der Hunger war groß und die Motivation weiter nach essbarem zu Suchen im Verhältnis klein. So kam ich zum ersten Soba Nudel Dinner meines Lebens.

Soba Nudeln kannte ich schon vorher. Leckere feine Nudeln sind das, die dem Buchweizen sei Dank, komplett Glutenfrei sind und ein herrlich nussig mildes Aroma haben. Zubereitet habe ich sie bisher gerne als asiatischen Soba Nudelsalat. Auch lecker, aromatisch aber eine ganz andere Richtung als die des original Gerichtes. Serviert werden die Soba Nudeln in Japan nämlich gerne kalt, häufig garniert mit Seetang Streifen und einer würzig-aromatischen Dip Sauce. Auch kalt versteht sich. Die Sauce basiert auf Dashi, der allgegenwärtigen Brühe aus Fisch oder Seetang, die so vielen japanischen Gerichten das typische Aroma verleiht. Sojasauce und Mirin (eine aromatische Würzsauce, basieren auf Reisessig) sorgen für noch mehr Würze. Wasabi und fein geschnittene Frühlingszwiebeln werden als Beilage gereicht. Dashi, Sojasauce und Mirin gibts, genau so wie die Soba Nudeln selbst in jedem Asia-Supermarkt. Auch Noriblätter und Wasabipaste sind dort ohne Probleme zu bekommen. Das Abenteuer lohnt sich auf jeden Fall und ein Einkauf im Asia Supermarkt ist für mich immer wie ein Kurzurlaub vom Alltag. Die Soba Nudeln werden ganz normal in Wasser gekocht. Je nach Nudel dicke brauchen sie etwa 5 Minuten. Nach dem Kochen werden die Soba Nudeln mit reichlich kaltem Wasser ordentlich abgespült. Das wünscht die etwas schleimige Schicht der Nudeln ab, die sich beim Kochen bildet. Das Kochwasser der Soba Nudeln wird übrigens auch recht schleimig. Das ist aber normal und kein Grund zur Sorge, versprochen. Die kalten Nudeln werden mit der Vorbereiteten Dipsauce direkt serviert und verspeist.

Häufig gibt es auch gegrillte Aubergine oder Tempura mit im Soba Menü zu genießen. Auch sehr lecker aber nichts geht über den Star des Gerichtes, die Soba Nudeln mit Dip. Serviert, meist innerhalb von Minuten, So einfach, so unkompliziert und unfassbar lecker. Übrigens, wenn die Nudeln verspeist sind, wird der Dip von einheimischen gerne mit bereitgestelltem heißen Wasser aufgegossen und wie Suppe geschlürft. Schmeckt ausgezeichnet!

Kalte Soba Nudeln mit Dip
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Category: Abendessen, Mittagessen, Nudeln, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Japanisch

Yield: 2 Portionen

Kalte Soba Nudeln

Zutaten

  • 200 g Soba Nudeln
  • 2 Nori Blätter
  • 1 Tütchen Dashi (Fischbasis oder Seetang)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Mirin
  • 1 TL Wasabipaste
  • 1 Frühlingszwiebel

Anleitung

  1. Dashi Granulat mit 300 ml kochendem Wasser aufgießen. Umrühren und zur Seite stellen. Komplett abkühlen lassen.
  2. Wenn die Brühe komplett abgekühlt ist mit Sojasauce und Mirin würzen und abschmecken. Der Dip sollte Würzig und aromatisch sein. Dip bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
  3. Für die Nudeln einen großen Topf Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Noriblätter in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Nudeln dann nach Packungsangabe kochen. Nach dem Kochen sofort abgießen und mit reichlich kaltem Wasser abspülen.
  4. Nudeln auf zwei Teller verteilen. Den Dip in zwei Schüsselchen aufteilen. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln und die hälfte der Wasabipaste in einem weiteren kleinen Schälchen zu Nudeln und Dip reichen.

Tipp: Wasabi im Dip auflösen - Dip nach dem verzehr der Nudeln mit heißen Wasser aufgießen und als Suppe trinken.

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