Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter, das Ei und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/

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Dreierlei Brotaufstriche

Radieschen Kresse Frischkäse, Avocado Koriander Dip und Bärlauch Petersilien Frischkäse sind meine Go To Brotaufstriche für den Frühling – und definitiv auch für den Osterbrunch.

Wochenende! Juhu! Und dann sogar noch ein richtig schön langes. Ostern ist schon ein tolles Fest. Außerdem ist für München Kaiserwetter vorausgesagt. Das heißt, Osterbrunch auf der Terrasse. Ein seltenes und dadurch wertvolles Vergnügen. Damit wären wir dann auch schon beim Thema von heute angekommen. Dem Osterbrunch. Natürlich geht es an Ostern rein religiös gesehen um die Auferstehung Jesu. Aber die freien Tage bieten auch die perfekte Gelegenheit, um Zeit mit der Familie zu verbringen. Und gut zu essen. Ähnlich wie an Weihnachten spielt gutes Essen an Ostern auch eine große Rolle. Hier allerdings weniger in Form von festlichen Braten und Plätzchen, sondern mehr als großer Osterbrunch. Ich weiß, dass es vielerorts den Brauch gibt, zu Ostern Lammbraten zu essen. Die Tradition gibt’s bei und allerdings nicht. Das Lamm darf weiter fröhlich über die Wiese springen. Dafür bin ich, meinen Eltern sei Dank, quasi Expertin in Sachen Osterbrunch.

Und der muss natürlich vorbereitet werden. Deswegen werde ich mich am Samstag um 7 Uhr aus dem Bett Quälen und die Einkaufstour mit Mama starten. Tradition muss sein. Neben gefärbten Eiern und frischem Brot dürfen für mich auch leckere Brotaufstriche zum Osterbrunch nicht fehlen. Generell sind Deiner Fantasie bei Brotaufstrichen keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Ich persönlich habe gerade aber drei absolute Favoriten, die super Frühlingshaft sind und deswegen perfekt zum Osterbrunch passen. Alle drei Brotaufstriche lassen sich darüber Hinaus wunderbar schon am Tag vorher vorbereiten, halten im Kühlschrank ein paar Tage und sind auch super easy mitzunehmen.

Los geht’s mit meinem Ganzjahresliebling, einem Radieschen Kresse Frischkäse. Die Kombination aus knackigen, aromatischen Radieschen und der frischen, leicht scharfen Kresse ist einfach unschlagbar! Die Kresse kannst Du gerne auch selbst anbauen, wenn Du magst oder auf dem Bauernmarkt kaufen. Sie wird gemeinsam mit den Radieschen, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer mit dem Frischkäse vermischt. Die Radieschen werden dazu geraspelt.

Ganz Ähnlich funktioniert auch der Bärlauch Frischkäse. Bärlauch wächst gerade auch in viele Parks und Gärten. Die länglichen, Grünen Blätter sind dadurch zu erkennen, dass sie, wenn Du sie zwischen den Fingern reibst einen deutlichen Geruch nach Knoblauch entwickeln. Aber Achtung, wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, ob es echter Bärlauch ist, kauf ihn lieber beim Gärtner. Giftige Maiglöckchen und Herbstzeitlosen haben ganz ähnlich geformte Blätter, die sich leicht verwechseln lassen. Jedoch hat nur Bärlauch das Knoblaucharoma. Der Bärlauch wird in feine streifen geschnitten und ebenfalls mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer mit dem Frischkäse vermengt und abgeschmeckt. Frischer Pfeffer ist übrigens immer besser als fertig gemahlener. Die feinen Zitrusnoten des Pfeffers verfliegen schnell und kommen nur zur Geltung, wenn er frisch gemahlen ist. Eine gute Pfeffermühle muss nicht teuer sein und eignet sich zum Beispiel auch ganz wunderbar als kleines Geschenk fürs Osternest.

Last but not Least darf ich Dir noch ein bisschen mehr über den grünen Avocado Dip erzählen. Er besteht aus Avocado, Koriander Grün, grünen Chilischoten, Limettenabrieb und Limettensaft. Das macht den Dip super super fruchtig, herrlich cremig und wunderbar aromatisch. Das erste Mal verwendet habe ich den Dip für meine Veggie Tacos vor ein paar Wochen und seitdem kann ich gar nicht mehr genug davon bekommen. Er schmeckt super lecker als Brotaufstrich wie in diesem Fall, als Dip für Gemüsesticks und Cracker oder, mit etwas Olivenöl und Wasser verdünnt auch als besonderes Salatdressing. Für Mich ist er dieses Jahr ein absolutes Muss zum Osterbrunch. Achtung, Suchtgefahr!

Was ist für Dich ein Must Have zum Osterbrunch? Gibts sowas bei Dir überhaupt oder ist Ostern nur ein Wochenende wie jedes andere? Ich bin neugierig :)

Dreierlei Brotaufstriche
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Brotzeit, Brunch, Frühstück, Grillen

Cuisine: Frühstück

Menge: 6 Portionen

Dreierlei Brotaufstriche

Zutaten

    Für den Radieschen Frischkäse:
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 Schale Kresse
  • 1 EL Schnittlauch
  • 350 g Frischkäse
  • Salz
  • Pfeffer
    Für den Bärlauch Frischkäse:
  • 100 g Bärlauch
  • 1 EL Petersilie
  • 350 g Frischkäse
  • Salz Pfeffer
    Avocado Koriander Dip:
  • 1 reife Avocado
  • 50 g Koriander Grün
  • 1 grüne Chilischote
  • 1 Limette (Saft und Abrieb)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

    Für den Radieschen Frischkäse:
  1. Radieschen vom Grün befreien, waschen und mittelgrob raspeln. Frischkäse in eine Schüssel geben und cremig verrühren. Kresse abschneiden, Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Radieschen, Kresse und Schnittlauch unter den Frischkäse rühren. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
    Für den Bärlauchfrischkäse:
  1. Frischkäse in eine Schüssel geben und cremig rühren. Bärlauchblätter in feine Streifen schneiden und unter den Frischkäse geben. Petersilie fein hacken und auch zum Frischkäse geben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
    Für den Avocado Dip:
  1. Avocado halbieren, entkernen und als der Schale löffeln. In einen Mixer oder Food Processor geben. Koriander waschen und Blätter und Stängel ebenfalls in den Mixer geben. Schale der Limette abreiben und mit in den Mixer geben. Limettensaft ebenfalls dazu geben. Chilischote halbieren. Nach Bedarf die Kerne entferne, wenn der Dip weniger Scharf sein soll. Mit in den Mixer geben. Mit dem Mixer zu einer feinen Creme verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
https://heissehimbeeren.com/dreierlei-brotaufstriche/

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15 Minuten Frühlingspasta

Grüner Spargel, junger Spinat, geräucherter Lachs und Ricotta treffen auf perfekt Al Dente gekochte Tagliatelle. Das sind die Zutaten für die leckerste Frühlingspasta, die in gerade mal 15 Minuten dampfend auf dem Tisch steht.

Was für eine Woche … Ich bin bisher zu nichts gekommen, es ist Donnerstagabend und gefühlt hinke ich so ziemlich allem hinterher, was ich eigentlich schaffen und erledigen wollte. So geht es mir in letzter Zeit öfter. Vor allem seit zu Vollzeitjob, Blog und Shop auch noch eine Hochzeit dazu gekommen ist. Obwohl für dieses Jahr “nur” das Standesamt ansteht und das große Fest erst 2020 gefeiert wird, gibt es schon allerhand zu organisieren und zu überdenken. Gefühlt muss man nämlich bereits 3 Jahre im Voraus wissen, wann, wo, wie (und am besten auch wen) man denn an einem bestimmten Tag heiraten möchte, um noch ganz entspannt die Auswahl zwischen allen Dienstleistern zu haben. Und selbst dann heißt es vermutlich schon “Sorry, wir sind komplett ausgebucht”. In den nächsten Wochen werde ich mal eine Kaffeepause zu dem Thema schreiben. Aber, es gibt gleichzeitig auch nichts Schöneres, als die eigene Hochzeit zu planen.

Die aktuelle Fünffachbelastung sorgt aber dafür dass, sehr zu meinem Verdruss, gegenwärtig wenig Zeit zum abendlichen kreativ werden in der Küche bleibt. Der bevorstehende Urlaub im Mai, den wir mit Alex und Martin in Japan verbringen werden tut ein übriges und verlangt mir einiges an Content Vorproduktion ab. Mein Leben besteht also nur als To Do Listen. Umso mehr freuen mich dann aber Rezepte wie das Pasta Rezept, das ich heute mit im Gepäck habe. Nudeln gehen nämlich einfach immer und sind besonders in fordernden Zeiten echtes Seelenfutter, das für ein bisschen Glück nach Feierabend sorgt. Nach schweren Pasta Saucen ist mir allerdings jetzt im Frühling nicht immer. Wobei zum Beispiel Spaghetti Carbonara immer gehen. Nachdem ich aber den ersten grünen (und weißen) Spargel auf dem Markt erspäht hatte, gab es für mich kein halten mehr. Eine leckere Pasta mit Spargel musste es sein. Zum grünen Spargel gesellt sich dann noch junger Spinat, Stremellachs, Ricotta und eine Winzigkeit Zitronenabrieb für die frühlingshafte Frische.

Los geht’s damit, das Wasser für die Nudeln zum Kochen zu bringen. Bis das Wasser so weit ist, hast Du Zeit den Spargel zu putzen und in mundgerechte Stücke zu schneiden. Bei grünem Spargel schäle ich generell nur die unteren zwei Zentimeter und selbst das spare ich mir, wenn der Spargel noch sehr jung ist. Außerdem muss die benötigte Zwiebel zerkleinert werden. Sobald das Nudelwasser kocht und die Teigware das wohlverdiente Bad im Salzwasser nimmt, gehts in der benachbarten Pfanne mit Olivenöl und Zwiebeln los. Sobald die Zwiebeln glasig angedünstet sind, kommt der Spargel dazu und wird kurz angebraten. Etwa 1 Minute bevor die Nudeln fertig sind, gibst Du den jungen Spinat mit in die Pfanne. Nudeln und etwas Nudelwasser sowie Zitronenabrieb in die Pfanne und schon kann angerichtet werden. Der Stremellachs wird nämlich einfach nur über die Pasta gebröckelt. Vom Ricotta stichst Du mit einem kleinen Löffel kleine Bällchen ab und gibst sie dazu. Frisch gemahlener Pfeffer veredelt das Gericht und gibt ihm den letzten Schliff. So schnell kann es gehen, ein leckeres, frisch gekochtes Abendessen auf dem Tisch zu haben.

15 Minuten Frühlingspasta
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Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Kategorie: Abendessen, Mittagessen, Nudeln

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

15 Minuten Frühlingspasta

Zutaten

  • 250 g Tagliatelle
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 500 g grüner Spargel
  • 150 g junger Spinat
  • Abrieb einer Zitrone
  • 150 g Stremellachs
  • 100 g Ricotta
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser füllen und dieses auf dem Herd zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken. Spargel waschen und die unteren zwei Zentimeter schälen. Schräg in mundgerechte Stücke schneiden. Spinat waschen und verlesen.
  2. Pastawasser salzen, bis es so salzig ist wie das Meer. Pasta hineingeben und eine Minute weniger als Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln darin glasig andünsten. Spargel dazugeben und anbraten. Eine Minute bevor die Nudeln aus dem Wasser dürfen den jungen Spinat mit in die Pfanne geben. Decke darauf setzen, damit der Spinat gart. Dann die Nudeln hinzu geben. Etwa eine Tasse Kochwasser auffangen. Nudeln in der Pfanne schwenken. Sobald sie trocken aussehen, einen Schluck Nudelwasser mit in die Pfanne geben. Etwa eine Minute lang so vorgehen, bis die Pasta glänzt. Sie darf nicht nass sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Pasta auf die Teller verteilen. Stremel Lachs in großen Stücken darauf verteilen sowie kleine Bällchen vom Ricotta abstechen und diese ebenfalls auf der Pasta verteilen. Sofort warm servieren.
https://heissehimbeeren.com/15-minuten-fruehlingspasta/

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Fenchelsalat mit Avocado und Oliven

Knackiger Fenchel trifft auch saftige Orangen, cremige Avocado und aromatische Oliven. Mit einem leckeren Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl entsteht im Handumdrehen der leckerste Frühlingssalat.

Ich hätte dann gerne Frühling. Dankeschön. Wie schön wäre es, wenn man das Wetter bestellen könnte, wie es gerade passend wäre. Zwar funktioniert das meines Wissens nach immer noch nicht, hab es schon mehrfach versucht, aber die eigene Einstellung kann man anpassen. Und nachdem ich ja schon vor ein paar Tagen den Frühlings hier auf dem Blog erklärt habe geht es auch trotz Regen und zwei Grad Plus hier in München Frühlingshaft weiter. Und zwar mit einem Rezept auf der Kategorie: Mega lecker, mega gesund und sieht super aus. Oder so ähnlich.

Einen Fenchelsalat gab es hier auf dem Blog schon mal. Damals eine Hommage an das leckerste Mittagessen in Rom. Der Fenchelsalat heute kann zwar auch mit Fenchel und Orange aufwarten, geht geschmacklich durch Minze, Avocado und Oliven in eine ganz andere Richtung. Der Salat ist ein Unkompliziertheit außerdem kaum zu überbieten. Ein Brettchen, ein scharfes Messer, einen großen Teller und wenn Du magst ein Gurkenhobel ist alles, was Du an Equipment brauchst.

Können wir bitte noch über den tollen Geschmack des Salates reden? Orange und Fenchel sind immer gute Freunde. Der würzige, Anisartige Geschmack des Fenchels passt einfach perfekt zur fruchtig säuerlichen Orange. Die cremige Avocado bringt eine herrliche Textur mit in den Salat und harmoniert geschmacklich perfekt mit den anderen Komponenten. Die Minze liefert die nötige Frische. Der Salat bekommt dadurch eine leicht orientalische Note, was super zur Orange passt. Zum guten Schluss fehlen noch die Oliven. Sie bringen eine salzige, kräftige Note mit ins Spiel. Ich lege Dir ans Herz, gute Oliven zu verwenden. Der Salat steht und Fällt mit ihnen. Meine erklärten Lieblinge sind griechische Kalamata Oliven mit Stein. Wenn Du magst, kannst Du die Oliven vorher selbst entsteinen. Dann läufst Du nicht gefahr, dass jemand auf einen Olivenkern beißt. Geschmacklich sind Oliven, die Du mit Stein kaufst aber in aller Regel aromatischer und kräftiger im Geschmack. mir persönlich ist das Entsteinen der Oliven meistens zu viel Action. Ich weise aber immer darauf hin, dass die Oliven Steine enthalten. Das vermeidet ungewollte Überraschungen.

Abgerundet wird der Salat durch ein leckeres Dressing als Zitronenabrieb, Zitronensaft und Olivenöl. Mit frischem Weißbrot serviert ist der Salat ein tolles leichtes Mittagessen oder ein sommerliches Abendessen. Reste des Dressings lassen sich mit Weißbrot ganz vorzüglich aufsaugen. Wäre ja schade darum.

Fenchelsalat mit Avocado und Oliven
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Salat, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Sommerlich

Menge: 2 Portionen

Fenchelsalat mit Avocado und Oliven

Zutaten

  • 1 große Orange
  • 1 Mandarine
  • 1 Avocado
  • ca. 8 Blätter Minze
  • 1 große Fenchelknolle
  • 50 g Oliven
  • Granatapfelkerne
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Orange und Mandarine schälen und mit einem Gurkenhobel in dünne Scheiben schneiden. Auf eine Servierplatte legen.
  2. Fenchel ebenfalls putzen und mit dem Gurkenhobel in Scheiben schneiden. Das grüne Kraut vom Fenchel aufheben, das benötigen wir später zur Dekoration. Fenchel auf die Orangenscheiben geben.
  3. Avocado halbieren. Mit einem Löffel kleine Stücke der Avocado abstechen und diese auf dem Fenchel verteilen. Oliven dazu geben. Minzblätter hacken und ebenfalls auf dem Salat verteilen.
  4. Für das Dressing Schale der Zitrone mit einer feinen Reibe abreiben. Mit Honig in eine Schüssel geben. Zitronensaft auspressen und ebenfalls dazu geben. Etwa 3-4 EL Olivenöl dazu geben. Mit Salz und frisch geriebenem Pfeffer abschmecken. Das Dressing über dem Salatteller verteilen. Fenchelgrün grob zerrupfen und Salat damit und mit Granatapfelkernen dekorieren. Mit etwas Weißbrot servieren und genießen.
  5. Der Salat kann problemlos vorbereitet werden und hält sich im Kühlschrank. Solltest Du ihn viel früher vorbereiten, die Avocado erst ganz zum Schluss aufschneiden und dazu geben, da diese gerne braun wird.
https://heissehimbeeren.com/fenchelsalat-mit-avocado-und-oliven/

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Lauwarmer Linsensalat

Würzig leckere Belugalinsen treffen auf gebratene Rote Beete, Ziegenkäse, Feldsalat und Minze. Fertig ist der leckere Frühlingssalat, der kalt den perfekten Office Lunch ergibt.

Endlich wieder ein Donnerstagsbeitrag! Es fühlt sich nach einer Ewigkeit an, dass es hier auf dem Blog ein herzhaftes Rezept gab. Zuletzt war es Pasta mit Rosenkohl. Sehr lecker aber definitiv ein Winteressen. Während ich meine Bronchitis auskuriert habe, ist nicht nur auf dem Kalender sondern auch in der Natur, Frühling geworden. Vor ungefähr vier Wochen habe ich mich riesig über die ersten Schneeglöckchen gefreut und mittlerweile gibt es jeden Tag neue Frühjahrsboten zu begrüßen. Ich sag es jetzt ganz offiziell: Der Winter ist vorbei. Mal sehen, ob das Wetter das in den nächsten Wochen auch so sieht.

Auf dem Teller ist es aber definitiv zu sehen. Beim Einkäufen auf dem Markt gibt es endlich wieder mehr als diverse Kohlsorten. Die letzten Wintersalate und rote Beete werden verkauft und wir alle freuen uns auf frisches Obst und Gemüse aus heimischen Gefilden. Einen letzten winterlichen Salat habe ich heute aber nochmal dabei. Der lauwarme Linsensalat ist orientalisch angehaucht mit Ras el Hanout. Das ist eine Gewürzmischung die Ursprünglich aus dem arabischen bzw. Nordafrikanischen Kulturraum stammt und vielen Gerichten dort das typische Aroma gibt. Gerne wird Ras el Hanout zum würzen von Fleisch verwendet, ich habe es heute für die Linsen hergenommen und bin ehrlich gesagt schwer begeistert. Die genaue Zusammensetzung der Gewürzmischung variiert von Hersteller zu Hersteller bzw. Von Händler zu Händler. Einige Bestandteile sind Kreuzkümmel, Koriandersaat, Kardamom und Ingwer um nur einige Bestandteile zu nennen. Das würzig, warme Aroma, das die Linsen durch das Gewürz mit in den Salat bringen ist aber einfach nur herrlich.

Die schwarzen Belugalinsen habe ich mit Feldsalat und Mangoldsprossen kombiniert. Die dritte wichtige Komponente sind gegrillte rote Beete. Dafür habe ich einfach einige kleine Rote Beete Knollen in viertel geschnitten und in etwas Sonnenblumenöl mit Salz angebraten, bis sie Farbe angenommen hatten und etwas weicher geworden sind. Zeitlich geht sich das braten der roten Beete sehr gut mit dem Kochen der Linsen aus. Die brauchen nämlich in etwa 30 Minuten Garzeit. Die roten Beete habe ich etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze gebraten. In der verbleibenden Kochzeit der Linsen war ausreichen Zeit, die Salate zu waschen, das Dressing vorzubereiten und die Minze abzuzupfen.

Was das Dressing betrifft habe ich mich für eine Limetten Vinaigrette entschieden. Die besteht aus Olivenöl, Limettensaft, Limettenabrieb, Salz, Pfeffer und etwas Honig. Ein kleiner Schuss alter Balsamico (alternativ eignet sich auch Balsamico-Creme) rundet das Dressing ab und passt ganz perfekt zu Roter Beete und Ziegenkäse. Lauwarm serviert ist der Salat ein Gedicht. Ich habe jedoch gleich ein bisschen mehr zubereitet und Andy und mir einen wunderbaren Office Lunch zusammengepackt. Einfach alle Komponenten für den Salat ab in eine Dose, Dressing separat dazu und ab in den Kühlschrank. Meal Prep ist schon eine feine Sache.

Lauwarmer Linsensalat
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Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Salat

Cuisine: Orientalisch

Menge: 2 Portionen

Lauwarmer Linsensalat

Zutaten

  • 100 g Beluga Linsen
  • 300 ml Wasser
  • 6 kleine Rote Beete
  • 100 g Feldsalat
  • 100 g kleine Mangoldblätter
  • 20 g frische Minze
  • 50 g Ziegenkäse
  • 1 TL Ras el Hanout
  • Olivenöl
  • 1 Limette (Abrieb und Saft)
  • Alter Balsamicoessig (alternativ Balsamicocreme)
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Linsen mit der dreifachen Menge Wasser (300 ml) in einen kleinen Topf geben. Zum kochen bringen und bei kleiner Hitze für 30 Minuten kochen.
  2. In der Zwischenzeit rote Beete vierteln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Rote Beete darin anbraten. 1 Prise Salz dazu geben. Salat und Mangold putzen, waschen und gut abtropfen lassen oder schleudern.
  3. Für das Dressing Limettenschale abreiben. Mit etwa 3 EL Olivenöl, Honig, dem Limettensaft sowie Salz und Pfeffer vermischen. 1 TL Balsamicoessig dazu eben und unterrühren.
  4. Die gekochten Linsen mit Ras el Hanout würzen und mit Salz abschmecken. Salat mit Dressing anmachen und auf zwei Tellern verteilen. Linsen und Rote Beete dazu geben. Ziegenkäse darüber zerbröseln und Minzblätter dazu geben.
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