Spicy Miso Ramen

Würzig scharfe Miso Ramen Suppe mit Gemüsebrühe. Vegan, super lecker, echtes Soulfood mit Ramen Nudeln, asiatischen Pilzen und knusprigem Tofu.

Mehr als ein halbes Jahr ist unsere Reise nach Japan bereits her. Wie die Zeit vergeht! Es fühlt sich an, als wären wir erst gestern in Tokyo aus dem Flieger gestiegen. Eines unserer großen Ziele im Urlaub war, die wunderbare Küche Japans kennenzulernen. Und während wir auch großartige, neue Entdeckungen gemacht haben wie zum Beispiel Soba Nudeln, gab es natürlich auch die ein oder andere Ramen Suppe. Dampfend warme Suppen, kräftig gewürzt mit allerlei herrlichen Einlagen und natürlich vielen Nudeln die sich ganz herrlich schlürfen lassen.

Eine große Herausforderung gab es allerdings und die bestand darin, vegetarische oder gar vegane Ramen zu finden. Ich verzichte zwar nicht gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte, allerdings esse ich nicht all zu viel davon. Für zwei Wochen lang, jeden Tag 2x Fleisch auf dem Teller – oder in der Suppe zu haben war also durchaus eine neue Erfahrung für mich. Vegetarier- und Veganertum hat sich allerdings in Japan wohl noch nicht so sehr durchgesetzt. Wobei das Essen im Buddhistischen Kloster kurioserweise komplett vegan war und noch dazu eines der leckersten Essen das ich auf der ganzen Reise genießen durfte.

Wieder zu Hause ist der Hunger auf aromatischen Seelenwärmer-Suppen nicht gesunken. Vor allem jetzt im kalten und grauen Winter gibt es fast nichts Schöneres als sich abends mit einer heißen Schüssel Suppe oder/und einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen. Für den großen Hunger darf das dann gerne auch eine große Schüssel Ramen sein. Die Zubereitung ist tatsächlich erstaunlich einfach. Mit ein bisschen Kreativität und der ein oder anderen Zutat aus dem Asia- oder gut sortierten Supermarkt entstehen so immer neue Kreationen.

Chiliöl, Sojasauce, Misopaste und Sesamöl in die Suppenschüssel geben.

Hafermilch und Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen vermischen.

Für das heutige Rezept habe ich mich für eine scharfe Miso Ramen entschieden. Wie der Name schon sagt, bildet die Basis unserer Ramen eine Gemüsebrühe. Die wird zunächst aromatisiert mit einem scharfen Chiliöl und Misopaste. Ein Schluck Hafermilch verleiht der Brühe noch mehr Gehalt.

Die frisch gekochten, heißen Nudeln in die vorbereitete Brühe geben.

In die vorbereitete Suppe kommen dann die Nudeln. Die gibts ebenfalls im Asiamarkt und in gerade mal 90 Sekunden im kochenden Wasser sind sie gar. Ich achte darauf, dass die Nudeln möglichst wenig Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co beinhalten.

Die Suppe mit den gegarten Pilzen, dem knusprigen Tofu, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit einem Ei anrichten.

Fehlen noch die übrigen Suppeneinlagen. Da wären zum einen asiatische Pilze. Enoki und Simeji Pilze werden ganz kurz in der köchelnden Brühe gegart und kommen dann mit in die Suppe. Der Marinierte Tofu wird knusprig angebraten. Fein gehackte Frühlingszwiebeln dürfen auch nicht fehlen. Der krönende Abschluss ist das wachsweich gekochte Ei. Zwar ist die Ramen dann nicht mehr vegan, wenn Du das Ei einfach weglässt ist aber auch das Problem gelöst. Und so ein Ei, das zählt einfach zu meinen allerliebsten Einlagen für eine ordentliche Ramen.

Das Ei kannst Du entweder gleich nach dem Kochen zur Suppe servieren oder Du legst es für einige Stunden oder über Nacht geschält in etwas Sojasauce ein. Das verleiht den Eiern ein herrliches Aroma, ist aber kein Muss.

Das Rezept habe ich für zwei Personen berechnet. Es lässt sich aber auch wunderbar auf eine andere Personenanzahl umrechnen.

Spicy Miso Ramen
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Asia, Basics, Gesund und Lecker, Herbst, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Soulfood, Suppen, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Japanisch

Portionen: 2

Spicy Miso Ramen

Zutaten

    Für das Chiliöl:
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL Sonnenblumenöl
    Für den marinierten Tofu:
  • 150 g Tofu
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
    Für die Ramen:
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 100 g Enoki Pilze
  • 100 g Shimeji Pilze
  • 2 Bio Eier große L
  • 400 g Ramen Nudeln
  • 2 TL helle Misopaste
  • 2 EL Hafermilch
  • 2 EL Frühlingszwiebeln

Anleitung

  1. Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein hacken. Tofuwürfel mit Knoblauch und Ingwer in eine Schüssel geben. Mit Sojasauce und Sesamöl marinieren. Das kann bereits einen Tag vorher geschehen.
  2. Für das Chiliöl die Chilischote fein hacken. Mit Chiliflocken und Öl vermischen und mindestens einen Tag ziehen lassen.
  3. Gemüsebrühe und Wasser vermischen. Brühe aufkochen. In einem zweiten, kleinen Topf etwa 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.Die beiden Eier direkt aus dem Kühlschrank in das kochende Wasser geben dort für 9 Minuten garen. So werden sie perfekt gegart. Die Enoki- und Shimeji Pilze von der Wurzel befreien und in etwa 8 mundgerechte Portionen zerteilen. Pilze für etwa 2 Minuten in der heißen Brühe garen. Nachdem die Eier gegart sind die Nudeln nach Packungsanweisung in das kochende Wasser geben.
  4. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den Tofu ohne Marinade darin knusprig anbraten.
  5. Je 1 TL Misopaste, 1 TL Chiliöl und 2 EL Hafermilch in jeweils eine große Suppenschüssel geben. Mit etwas Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen Chiliöl, Hafermilch, Misopaste und Brühe vermischen, dann die restliche Brühe gleichmäßig auf die beiden Schüsseln verteilen. Die gegarten Nudeln hinein legen. Pilze gleichmäßig aufteilen. Eier schälen, halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Frühlingszwiebeln gleichmäßig auf beide Schüsseln aufteilen.
  6. Der Ramen Suppe mit Sesam und Chiliöl den letzten Schliff verpassen und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/spicy-miso-ramen/

Wenn Du meine Spicy Miso Ramen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Zimtschnecken

Pumpkin Spice Zimtschnecken

Fluffig lockere Zimtschnecken aus Hefeteig, gefüllt mit einer saftig würzigen Pumpkin Space Kürbiscreme – das perfekte Gebäck für den Herbst.

So schnell verfliegen drei Tage. Das lange Wochenende ist schon wieder vorbei und morgen wartet eine neue Arbeitswoche und der Start in einen neuen Monat auf uns. Mal sehen, was der November im Gepäck hat. Die ersten Wochen im November empfinde ich immer als Zwischenzeit. Der goldene Oktober ist vorbei, das Wetter meist kalt und grau und Zeit für Advent und Weihnachten ist es auch noch nicht so richtig. Was also tun? Letztes Jahr haben wir den November für eine Reise genutzt und waren in Taipeh und Bangkok. Das war eine nette Abwechslung zum grauen, deutschen Herbst. Vor allem Bangkok, die Metropole am Wasser hat es mir ja schon immer angetan. Der Heiratsantrag hat meiner Begeisterung also nicht geschadet.

Dieses Jahr werde ich den November nutzen, um die aus dem Antrag resultierende Hochzeit zu planen. Der offizielle Count Down beginnt und es bleibt etwa ein halbes Jahr bis zum großen Fest. Bevor der Weihnachtstrubel beginnt, werde ich also die Zeit nutzen und den Tagesablauf planen, Einladungen basteln und und und. Es gibt noch so viel zu tun! Wobei es ja auch so ist, das Weihnachten bei mir schon die ersten Fühler ausstreckt. Schließlich will die Advents- und Weihnachtszeit hier auf dem Blog gut geplant sein. Und so schreibe ich bereits jetzt weihnachtliche Redaktionspläne, Newsletter und Rezepte zusammen die ich in den kommenden Wochen für Dich vorbereiten werde.

Ein weiteres dickes Plus im November sind die vielen, leckeren Kürbisse die es sich auf den Märkten und schlussendlich in unserer Küche bequem machen. Ich freue mich jedes Jahr auf die Kürbis-Saison und kann es kaum erwarten, die erste Kürbissuppe zu zaubern! Aber nicht nur herzhafte Gerichte lassen sich mit Kürbis zaubern, auch Backen kann man ganz wunderbar mit ihm. Zum Beispiel Kürbisschnitten vom Blech oder einen hübschen Kürbiskuchen. Aber auch Zimtschnecken lassen sich mit Kürbis füllen. Kombiniert mit herbstlichen Gewürzen sind so im Handumdrehen Pumpkin Space Zimtschnecken gezaubert. “Pumpkin Spice” das ist ein wunderbares Lehnwort auf dem Englischen, das so viel heißt wie Kürbis-Gewürz und eine herrliche Mischung aus Kürbispürree und herbstlichen Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Kardamom beschreibt. Das allseits vertretene Kaffeehaus mit der grünen Nixe zelebriert zum Beispiel den “Pumpkin Space Latte” jedes Jahr aufs neue und findet damit reichlich begeisterte Fans.

Kürbispüree kombiniert mit Butter, Zucker und Pumpkin Spice Gewürzmischung ergeben die Füllung der Zimtschnecken.

Und auch wir verwenden eine Pumpkin Spice Mischung aus Gewürzen, gekochtem Kürbis und Butter als Füllung für unsere Zimtschnecken. Deren Basis ist übrigens ein leckerer Hefeteig.

Der Hefeteig wird nach dem Aufgehen auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt.

Der Kürbis wird zunächst halbiert, entkernt und geschält. Anschließend gedämpft und danach, abgekühlt mit der gleichen Menge Butter und verschiedenen Gewürzen zu einer Paste verarbeitet.

Der Hefeteig wird mit der vorbereiteten Füllung bestrichen. Am Bestent geht das mit einer Winkelpalette.

Die wiederum wird auf den vorbereiteten Hefeteig gestrichen. Aufgerollt und in Scheiben geschnitten sind die Pumpkin Spice Zimtschnecken auch schon fertig und dürfen nach einer erneuten Ruhephase zum Aufgehen, zum Backen in den Ofen.

Die Zimtschnecken werden aufgerollt und in Scheiben geschnitten. So sehen sie aus, bevor sie noch einmal aufgehen dürfen. Danach geht es ab in den Ofen.

Den letzten Schliff erhalten sie übrigens durch eine Glasur die aus Frischkäse, Puderzucker und der restlichen Kürbisfüllung besteht. So sind die Pumpkin Spice Zimtschnecken im Handumdrehen zubereitet und einfach unwiderstehlich lecker.

Pumpkin Spice Zimtschnecken
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 55 Minuten

Backen, Desserts, Hefeteig, Herbst, Klassiker, Soulfood, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Dessert

Portionen: 6 Portionen

Zimtschnecken

Zutaten

    Für den Hefeteig:
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 300 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 750 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Kürbispüree
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 EL Pumpkin Spice
    Für die Pumpkin Spice Mischung:
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Gewürznelke
  • 1/2 TL Piment
    Für die Glasur:
  • 150 g Puderzucker
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Masse der Füllung

Anleitung

  1. Milch in einem kleinen Topf etwas erwärmen, sodass sie Körpertempteratur annimmt. Hefe in eine kleine Schüssel bröseln, einen Esslöffel vom Zucker dazu geben und ca. 3 EL der lauwarmen Milch hinzufügen. Umrühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Die Butter zur restlichen Milch geben und darin schmelzen.
  2. In einer großen Rührschüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz vermischen. Eine Mulde in der Mitte machen und die Hefemischung hinein geben. Das Ei dazu geben und mit der Küchenmaschine, dem Handrührgerät oder den Händen unter stetiger Zugabe der Milch und Butter Mischung für mindestens 5 Minuten kneten. Der Teig löst sich von den Seiten der Schüssel und klebt nicht mehr, wenn er fertig ist.
  3. Teig auf der Arbeitsfläche kurz zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurück geben und abgedeckt an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig kann weiter verarbeitet werden, wenn er sein Volumen verdoppelt hat.
  4. Für das Kürbispüree den Kürbis entkernen, schälen und in Würfel geschnitten etwa 15 Minuten dämpfen. Abkühlen lassen und fein pürieren. Für die Pumpkin Spice Mischung alle Zutaten vermischen. Kürbispüree mit Butter, Zucker und Pumpkin Spice Gewürzmischung vermengen.
  5. Sobald der Teig aufgegangen ist, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit 2-4 mm Dicke ausrollen. Mit der vorbereiteten Kürbisfüllung bestreichen.
  6. Den Hefeteig von der langen Seite her eng zu einer Rolle aufrollen. Ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden und in eine gut gefettete Auflaufform setzen. Die Form sollte in etwa die Maße 30x40 cm haben. Nochmal abdecken und für eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  7. Die Zimtschnecken nach dem erneuten Aufgehen ohne Abdeckung in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Sie sind fertig wenn sie golden braun sind.
  8. Zimtschnecken abkühlen lassen, sobald sie lauwarm sind die Zutaten für die Glasur vermischen und mit einem Löffel auf den Schnecken verteilen. Am besten schmecken sie übrigens lauwarm mit einer Tasse Kaffee oder Tee dazu.
https://heissehimbeeren.com/pumpkin-spice-zimtschnecken/

Wenn Du die Pumpkin Spice Zimtschnecken ausprobierst freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

One Pot Pasta

One Pot Pasta Arrabiata

Würzig aromatische One Pot Pasta Arrabiata aus nur 7 Zutaten. Zubereitet in nur 15 Minuten und es wird nur ein einziger Topf schmutzig – das perfekte Rezept, wenn es schnell gehen muss.

Hoch die Hände, Wochenende! Wenn der Donnerstag zum Freitag wird und ein besonders langes Wochenende vor der Türe steht, dann heißt das für mich vor allem eines: Besonders viel Zeit zum Backen und Kochen – und trotzdem bleibt Zeit zum Entspannen übrig. Ich hoffe, Du genießt auch ein langes Wochenende? Bei uns steht morgen das traditionelle, alljährliche Familientreffen auf dem Plan. Das letzte geplante, bevor nächstes Jahr im Frühsommer unsere Hochzeit gefeiert wird. Da gehts jetzt übrigens auch weiter mit der Planung. 6 Monate vorher wird es langsam ernst. Und auch dazu passt das Rezept heute ganz wunderbar. Ich habe nämlich die dumpfe Vorahnung, das ich in den Monaten vor der Hochzeit froh um ein schnelles Abendessen sein werde.

Womit wir dann auch beim Thema des heutigen Blogbeitrags wären. Ich habe nämlich aus meiner erklärten Lieblings-Pasta – Penne Arrabiata eine One Pot Pasta gezaubert. Das heißt, der Name verrät es schon, dass das gesamte Gericht in nur einem einzigen Topf gekocht wird. Sauce und Nudeln gemeinsam. Praktisch sieht das so aus, dass zunächst alle Zutaten für die Sauce in den Topf kommen. Reichlich Wasser und dann die Nudeln. Pro 100 g Nudeln brauchst Du etwa 200 ml Flüssigkeit – das ist die Faustregel. Die Nudeln quellen beim Kochen auf und saugen das Wasser und die Tomatensauce auf. Dadurch werden die Nudeln super aromatisch und eine cremig sämige Sauce entsteht.

Das Geheimnis zur perfekten One Pot Pasta ist Salz. Es ist nämlich recht einfach, eine fade One Pot Pasta zu kochen. Bei einer klassischen Pasta werden die Nudeln nämlich in salzigem Wasser gekocht, was ihnen automatisch Aroma verleiht. Dieser Schritt entfällt bei den One Pot Gerichten. Dementsprechend gut gewürzt muss also die Sauce sein.

Neben der Tatsache, das One Pot Gerichte, wie der Name schon sagt, nur einen Topf dreckig machen sind sie auch noch im Handumdrehen zubereitet. Ungefähr 15 Minuten braucht die One Pot Pasta Arrabiata inklusive Zwiebeln schneiden und Parmesan reiben. Schneller gehts also kaum. Die konkrete Kochzeit hängt dann widerum davon ab, wie lange die Garzeit auf der Nudelpackung angegeben ist. Bei Penne beträgt sie in der Regel zwischen 8 und 11 Minuten – je nach Sorte. Schau einfach, was auf Deiner Nudelpackung steht und Du bist auf der sichern Seite.

One Pot Pasta Arrabiata
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Abendessen, Basics, Gesund und Lecker, Klassiker, Mittagessen, Pasta, Soulfood, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch

Italienisch

Portionen: 4 Personen

One Pot Pasta

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Chilischote
  • Olivenöl
  • 400 g passierte Tomaten in der Dose
  • 500 g Nudeln (Penne)
  • Getrockneter Oregano
  • Salz
  • 600 ml warmes Wasser
  • Parmesan zum Servieren

Anleitung

  1. Zwiebel, Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote ebenfalls fein hacken. In einen Topf etwa 1 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Chili darin kurz anschwitzen. Die passierten Tomaten dazu geben. Kurz umrühren.
  2. Nudeln, Oregano und Wasser mit in den Topf geben. Mit reichlich Salz abschmecken. Deckel auf den Topf geben und so lange kochen, wie Kochzeit auf der Nudelpackung angibt.
  3. Vor dem Servieren abschmecken, etwas Olivenöl darüber träufeln und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
https://heissehimbeeren.com/one-pot-pasta-arrabiata/

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Schnelles Kichererbsen Curry

Würzig-Aromatisches Kichererbsen Curry auf indische Art. Zubereitet in nur 15 Minuten und servier mit Reis und Joghurt ein absoluter Genuss.

Die Tage werden kürzer und spätestens nächste Woche ist auch das Wetter offiziell auf Herbst gepolt. Wobei ich ja aktuell die Mittagspausen im Hofgarten und generell an der frischen Luft noch sehr genieße muss ich sagen. Trotzdem freue ich mich schon auf die gemütliche Zeit mit all den herrlichen Suppen, Eintöpfen, einer großen Tasse heißer Schokolade und natürlich mit Currys.

Nichts wärmt besser nach einer langen Runde mit der Hundemaus oder einem verregneten Nachhauseweg (der Regenschirm liegt an solchen Tagen natürlich zuverlässig daheim an der Garderobe) als ein aromatisches Curry. Und genau das habe ich heute auch im Gepäck. Ich ja generell ein Freund verschiedenster Currys. Bisher habe ich vor allem Rezepte für Thailändische Currys gekocht. Aber, ich bin ein großer Fan der indischen Küche. Mit all ihren Farben, Aromen und Zutaten ist sie so einzigartig wie vielfältig. Und so ganz nebenbei haben wir einen Inder im Nachbarort, der einfach zum Niederknien ist. Daher kommt übrigens auch die Inspiration für das schnelle Kichererbsen Curry.

Neben den wunderbaren Aromen des Currys ist das Tolle daran, das es im Handumdrehen zubereitet ist. 15 Minuten in der Küche und insgesamt 25 Minuten dauert es, bis das leckere, dampfende Curry auf dem Tisch steht. Das ist garantiert schneller als die meisten Lieferdienste dieser Welt!

Los gehts damit, den Reis zu kochen. Ich verwende eigentlich immer Basmatireis und kochen den Reis mit der gleichen Menge Wasser in einem kleinen Topf. Mit Deckel drauf. Der Reis kocht so zunächst für 15 Minuten und darf dann nochmal 10 Minuten abseits der Flamme ziehen. Der Deckel bleibt die ganze Zeit geschlossen. Mehr braucht es nicht zum perfekten Reis.

In der Zwischenzeit hast Du reichlich Zeit das Curry vorzubereiten. Die Kichererbsen werden durch die verschiedenen Gewürze herrlich aromatisch und die Dosentomaten passen perfekt in die Sauce. Mit Dosentomaten machst Du übrigens nie etwas falsch. Sie kommen reif und aromatisch in die Dose und behalten diesen herrlichen Geschmack so auch bei. Für leckere Tomatensauce das ganze Jahr über sind die das Beste. Die verschiedenen Gewürze und der Joghurt in der Sauce sorgen für das typische, indische Curry Aroma. Abgeschmeckt mit Salz und Zucker und serviert mit Naturjoghurt ist Dein leckeres Abendessen auch schon fertig.

Übrigens lässt sich das Kichererbsen Curry super vorbereiten und sogar einfrieren. Am zweiten oder dritten Tag wird es sogar nochmal etwas aromatischer, finde ich. Wie ein guter Eintopf quasi.

Schnelles Kichererbsen Curry
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Indisch

Portionen: 2 Personen

Kichererbsen Curry

Zutaten

  • 1 große Zwiebel(n)
  • 20 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Geeh (oder Butterschmalz)
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 400 g
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Chilipulver (mehr nach Geschmack)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersaat Gemahlen
  • 100 g Naturjoghurt
  • Salz
  • Zucker
  • 1 Tasse Reis
  • Naturjoghurt zum servieren

Anleitung

  1. Reis mit der selben Menge Wasser in einen Topf geben und bei geschlossenem Deckel zum kochen bringen. Dann auf die kleinste Stufe stellen und für 15 Minuten köcheln lassen. Dabei den Deckel geschlossen halten. Reis im Anschluss von der Flamme nehmen und weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
  2. Derweil Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Kichererbsen abgießen und abwaschen. Geeh in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinein geben und kurz anschwitzen. Garam Masala, Kurkuma, Chilipulver, Kreuzkümmel und die gemahlen Koriandersaat mit in die Pfanne geben. Kurz mit anbraten. Dann die Kichererbsen und die Dosentomaten in die Pfanne geben. Die Dose der Tomaten mit Wasser auffüllen und ebenfalls in die Pfanne geben.
  3. Curry bei geschlossenem Deckel für etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dann Joghurt dazu geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Nochmal einige Minuten ziehen lassen.
  4. Mit dem Reis und etwas Joghurt servieren.

Hinweis:

Tipp: Das Curry hält sich im Kühlschrank einige Tage lang und lässt sich prima aufwärmen.

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Herbstsalat

Bunter Herbstsalat

Bunt gemischter Herbstsalat in allen wunderbaren Farben des Herbstes. Mit gebackenem Kürbis, Granatapfelkernen, saftigen Äpfeln und allem, was der Herbst zu bieten hat. Mit leckerem Ahornsirup-Senf Dressing.

Die Wiesn ist vorbei und nach wunderbar sonnigen Tagen ist es mittlerweile richtig Herbst geworden. Das Laub wechselt binnen weniger Tage von sommerlich grün zu den herrlichsten Gelb, Orange und Rottönen. Ein zweiter Frühling in dem jedes Blatt zur Blüte wird. Einfach herrlich!

Inspiriert von der aktuellen Farbpracht der Natur wollte ich all für diese Woche ein schnelles, gesundes Gericht kreieren, das der Farbpracht Rechnung trägt.

Entstanden ist ein wunderbarer herbstlich gemischter Salat, der mindestens so lecker ist, wie er aussieht und noch dazu im Handumdrehen fertig ist. Dafür brauchst Du allerhand frisches Gemüse und Salat, dass es im Moment aus heimischem Anbau gibt. Vollgepackt mit Vitaminen und allem, was man gegen all die unschönen Erkältungsviren so braucht, die gerade überall um uns herum schwirren.

Die Grundlage für unseren Salat bildet Radicchio. Der hübsche Lila Salat mit dem wunderbar herben Aroma ist ein echter Salat Klassiker im Winter, der und noch über viele Monate begleiten wird. Ich freue mich immer ganz besonders, wenn Radicchio wieder Saison hat. Kombiniert mit einem leicht süßen Dressing schmeckt er nämlich unglaublich lecker. Nur zu viel Essig verträgt er meiner Meinung nach nicht. Aber das ist eine andere Geschichte. Außerdem mit von der Partie sind einige Orangenscheiben, Brombeeren und Äpfel. Trauben und Granatapfelkerne komplettieren den herbstlichen Obstgarten. Dazu sollte ich vielleicht sagen, dass der Salat definitiv nichts für Personen ist, die kein Obst im Salat mögen. Ich finde nämlich, es kann fast nicht zu viel Obst im Salat sein.

Fehlt noch die Kirsche auf der Torte, das Tüpfelchen auf dem i, der Star der Show sozusagen. Das ist in diesem Fall gebackener Kürbis. Gebackener Butternuss Kürbis um genau zu sein. Der Kürbis schmeckt warm, serviert auf dem herbstlichen Salat herrlich. Für zwei Personen verwendest Du am besten einen kleinen Butternusskürbis. Der wird zunächst geschält. Das funktioniert am besten mit einem einfachen Sparschäler. Der Kürbis wird dann halbiert und ausgehöhlt. Anschließend drehst Du ihn auf die Schnittseite und schneidest den Kürbis in etwa 2 mm Abständen tief ein. Mit Öl einstreichen und mit Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel würzen. Ab in den Ofen damit. Der Kürbis braucht etwa eine halbe Stunde bis er weich und gar ist. Derweil braucht er keine weitere Betreuung und Du kannst Dich komplett dem Salat widmen. Serviert wird der warme Kürbis dann auf dem Salatbett mit dem leckersten Ahornsirup-Senf Dressing!

Bunter Herbstsalat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Salat, Vegan, Vegetarisch

Soulfood

Portionen: 2 Personen

Herbstsalat

Zutaten

    Für den gebackenen Kürbis:
  • 1 Butternuss Kürbis
  • Sonnenblumen Öl
  • Cayenne Pfeffer
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Salz
  • Pfeffer
    Für das Dressing
  • 1 TL Dijon Senf
  • 2 TL Ahornsirup
  • 2 TL Apfelessig
  • 4 TL Sonnenblumen Öl
  • Salz
  • Pfeffer
    Für den Salat:
  • 1 Kopf Radiccio
  • 50 g Trauben
  • 1 Orange
  • Kerne von 1/2 Granatapfel
  • 1 Apfel
  • 50 g Brombeeren

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis schälen, halbieren und aushöhlen. Kürbis auf die Schnittseite legen und alle 2 mm tief einschneiden, aber nicht durchschneiden. Kürbis mit Öl einpinseln. Mit Salz, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer würzen. In einer Auflaufform legen und bei 170 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten backen.
  2. Für das Dressing alle Zutaten mischen und mit einem kleinen Schneebesen emulgieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Salat Radiccio putzen und waschen. Blätter halbieren. Orange schälen und in Scheiben schneiden. Granatapfel entkernen. Apfel, Trauben und Brombeeren waschen. Radiccio mit den restlichen Zutaten mischen und mit dem Dressing vermengen.
  4. Salat auf zwei Teller verteilen und jeweils eine gegarte Kürbishälfte darauf legen. Mit essbaren Blüten garnieren und lauwarm servieren.
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Wenn Du den bunten Herbstsalat ausprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.