Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Falafel sind aus der Küche des Nahen Ostens nicht wegzudenken. Es gibt sie vielerorts und es gibt noch mehr Rezepte dazu. Dieses ist mein Lieblingsrezept, das immer gelingt!

Falafel – seit ich vor einigen Jahren in Israel Urlaub gemacht habe, liebe ich Euch. Heiß und innig. Wie genial lecker so ein Falafel Sandwich oder ein Falafel Wrap sein kann, das wusste ich gar nicht. Hummus, roter Krautsalat, Gurken und Joghurt müssen da rein. Und Tahini. Das schmeckt um Welten geiler als jeder Döner. Du siehst schön, ich könnte mich reinlegen in eine riesige Wanne voll Falafel und mein Dasein darin glücklich zu zufrieden fristen.

Wieder daheim kam jedoch schnell die Ernüchterung. Falafel – und vor allem richtig gute Falafel – sind in Deutschland, jedenfalls in München fast nicht zu bekommen. Ich hab sie alle durchprobierst, Du darfst mir also glauben. Aber, ich bin ja bekanntermaßen eine Küchenfee und deshalb durfte selber gezaubert werden. Beim ersten Versuch mit Kichererbsen aus der Dose hat das auch wunderbar geklappt. Die Falafel sind fluffig locker und richtig schön saftig geworden. Jackpot, ich hab’s geknackt. Das Rezept kann auf dem Blog. Dachte ich … Als ich die Falafel das nächste Mal gebacken habe (selbes Rezept, selbe Zutaten, ich schwöre) sind sie mir im heißen Öl zerfallen. Ausgesprochen unschön kann ich Dir sagen. So ging das dann mal so, mal so. Und so ein Rezept kommt natürlich nicht auf den Blog. Schließlich reicht es ja, wenn ich mich am Herd ärgere. Das musst Du nicht auch noch mitmachen.

Nach langer Recherche und noch längerem Ausprobieren habe ich endlich ein Rezept gefunden, das funktioniert. Ursprünglich stammt das Rezept übrigens vom amerikanischen Bon Appetit Magazin. Deren Social Media Kanäle mag ich wirklich gerne und die Rezepte sind super toll! Und auch das Falafel Rezept ist großartig! Ich habe die Gewürze etwas angepasst und natürlich aus dem amerikanischen Cup System umgerechnet :)

Spontan funktioniert das Rezept leider nicht, die getrockneten Kichererbsen müssen für einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach werden sie abgegossen und mit den restlichen Zutaten im Food Prozessor oder einem leistungsstarken Mixer klein gehäckselt. Anschließend werden aus der Masse Bällchen geformt, die dann in heißem Öl ausgebacken werden. Wichtig ist hier einerseits, dass die Bällchen richtig schön fest und kompakt sind. Du musst den Teig dafür in der Handfläche richtig drücken, dann erhalten die Bällchen Form und Bindung. Erschrick nicht, wenn der Teig zunächst etwas krümelig und bröselig wirkt. Andererseits ist es super wichtig, dass das Öl richtig heiß ist. Am besten lässt Du es aufheizen und prüfst, dann mit dem Stiel eines Holzkochlöffels, ob das Öl heiß genug ist. Steigen kleine Bläschen vom Holzlöffel auf, wenn Du ihn ins heiße Öl hältst, dann stimmt die Temperatur. Sollte sich Rauch bilden ist das Öl zu heiß. Nimm es dann bitte unbedingt kurz vom der Flamme, bis es aufhört zu rauchen und stell die Temperatur des Herdes runter.

Ansonsten bleibt nur noch das genießen! Am besten servierst Du die Falafel mit Hummus, Tahini, Frischen Joghurt zum Dippen oder packst alles mit frischem Gemüse und Salat in ein Pitabrot oder einen Dürüm Wrap und verspeist die Falafel so. Ich wünsche in jedem Fall einen guten Appetit :)

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen
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Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan

Cuisine: Orientalisch

Falafel – orientalische Kichererbsen Bällchen

Zutaten

    Für die Falafel:
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g frischer Koriander
  • 50 g frische Petersilie
  • 3 EL Kichererbsen Mehl
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • ca. 2 Liter Pflanzenöl
    Zum servieren:
  • Gurke
  • Tomate
  • Rotkraut
  • Salat
  • rote Zwiebeln
  • Tahini
  • Hummus
  • Joghurt

Zubereitung

  1. Kichererbsen mit 1 Liter Wasser über Nacht in bei Zimmertemperatur einweichen. Die Kichererbsen dann abgießen. Kichererbsen in einen Food Prozessor oder einen leistungsstarken Mixer geben und dort für etwa eine Minute mixen, bis die Mischung etwa die Konsistenz von fein gehackten Nüssen hat. Kichererbsen zurück in die Schüssel geben.
  2. Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie und Chili dann in den Food Prozessor geben und ebenfalls fein mixen. Mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten für die Falafel vermischen. Etwas Teig in die Hand nehmen und in der der Faust drucken, bis ein kompaktes Bällchen daraus entsteht. So mit dem ganzen Teig verfahren.
  3. In der Zwischenzeit Öl in einem mittelgroßen Topf erwärmen, bis es etwas 170°C hat. Das Öl ist heiß genug, wenn Du den Stiel eines hölzeren Kochlöffels hinein hältst und vom Stiel kleine Bläschen aufsteigen.
  4. Die Falafel dann unter gelegentlichem drehen in kleinen Portionen für je etwa 5 Minuten frittieren. Auf einem Küchentuch auskühlen und abtropfen lassen.
https://heissehimbeeren.com/falafel-orientalische-kichererbsen-baellchen/

Wenn Du die Falafel ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Veggie Banh Mi Sandwich

Knuspriges Baguette, belegt auf vietnamesische Art mit mariniertem Tofu, frischem Gemüse und der Besten Pflaumensauce. Unfassbar lecker, gesund, vegan und deswegen der absolute Hit.

Mir tun die Füße weh! Ich weiß gar nicht, wann meine armen armen Füße zuletzt so gescherzt haben. Doch, eigentlich weiß ich es schon noch. Es war in Israel … Aber das hab ich verdrängt … Jetzt weiß ich auch wieder warum. Wir haben heute den fünften kompletten Tag in Japan verbracht und verlassen in zwei Tagen Osaka bereits wieder um für eine Woche ins Großstadtgewühl Tokios einzutauchen. Ich bin wirklich schon gespannt, wie das sein wird. Ich empfinde Osaka schon als voll und gerade im Berufsverkehr überlaufen. Da wünsche ich mich doch glatt in die Münchner Rushhour zurück. Außerdem führt mich mein Heimweg jeden Tag an einem kleinen vietnamesischen Restaurant vorbei, dass die besten fleischfreien Banh Mi Sandwiches macht, die ich jemals gegessen haben.

Weil es mich auf Dauer in den finanziellen Ruin treibt mehrmals die Woche dort essen zu gehen, habe ich das Banh Mi einfach mal nachgebaut. Und, weil ich es einfach so genial finde, muss ich es heute mit Dir teilen. Vietnam in einem Sandwich und unfassbar lecker!

Was ist ein Banh Mi eigentlich? Dass es ein Sandwich aus Vietnam ist, wissen wir ja schon. Klassisch ist ein Banh Mi belegt mit Enten Pastete, eingelegten Karotten und Rettich, Hühnchen oder Schweinefleisch, Salat, Gurke und einer aromatischen Sauce. Eigentlich also eher etwas für Fleischfresser. Darf es auch gerne sein. Jeden Tag muss ich das aber nicht haben und deswegen freue ich mich, wenn es Varianten mit mariniertem Gemüse oder eben mit mariniertem Tofu im Angebot gibt. Meistens sind diese Varianten übrigens viel aromatischer als die Fleischreichen. Probier es einfach mal aus und lass Dich überzeugen :)

Zunächst wird der Tofu mariniert. Geschmack erhält er auf zwei Arten. Zum einen verwenden wir geräucherten Tofu. Das ist in der Regel fester Tofu, der über Holzspänen geräuchert wird und dadurch zum einen eine kräftige braune Farbe und ein tolles Raucharoma bekommt. Zum anderen wird der Tofu mariniert. Je länger, desto besser. Ich mariniere den Tofu am liebsten über Nacht. Zum Einsatz kommen neben Reisessig, Sojasauce und Sesamöl auch Ahornsirup und Limette. Daraus entsteht eine leckere Marinade, die den Tofu herrliche aromatisch macht und durch den Ahornsirup und den Limettensaft entsteht beim Braten eine knusprige Kruste.

Außer dem Tofu musst Du noch die Radieschen vorbereiten und einlegen. Auch die Dipsauce kannst Du wunderbar vorbereiten. Sie basiert auf Pflaumenmarmelade und wird durch Sojasauce, Erdnussbutter und Chili eine echte Geschmacksbombe. Übrigens eignet sich die Sauce auch wunderbar zum Grillen und verfeinert hier Gemüse und auch Fleisch, wenn Du magst.

Zusammen serviert in einem knusprigen, frisch gebackenen Baguette ist der Hochgenuss perfekt! Ich verabschiede mich jetzt ins Bett. Bei mir ist nämlich längst Schlafenszeit. Wir lesen uns am Sonntag wieder :)

Veggie Banh Mi Sandwich
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 25 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Salat

Cuisine: Vietnamesisch

Menge: 2 Portionen

Veggie Banh Mi Sandwich

Zutaten

    Für den eingelegten Tofu:
  • 200 g geräucherter Tofu
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • Abrieb und Saft einer Limette
    Für die Sauce:
  • 150 g Pflaumen Marmelade
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 50 g Erdnussbutter
  • 1 Chilischote
  • 8 Radieschen
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Reisessig
  • Salz
    Außerdem:
  • 2 kleine oder 1 großes Baguette
  • ½ Salatgurke
  • 4 Blätter Salat
  • 1 Bund Koriander

Zubereitung

  1. Tofu in etwa 5 mm dicke Streifen schneiden. Sesamöl, Ahornsirup, Sojasauce und Reisessig vermischen und den Tofu darin für mindestens eine halbe Stunde, gerne aber auch über Nacht marinieren.
  2. Für die Sauce die Pflaumenmarmelade mit Fischsauce (optional), Sojasauce, Reisessig und Erdnussbutter vermischen. Abschmecken und ggf. Mehr Soja- oder Fischsauce verwenden. Chilischote klein schneiden und unter die Sauce rühren.
  3. Radieschen in feine Scheiben schneiden und mit 1 EL Reisessig und 1 EL braunem Zucker und etwas Salz einlegen. Tofu in einer Pfanne mit etwas Kokosöl oder Pflanzenöl anbraten. In der Zwischenzeit Salat waschen, Gurke in feine scheiben schneiden. Baguette zunächst in zwei Teile teilen und dann waagerecht aufschneiden. 1 EL der Sauce auf der Unterseite der Baguettes verteilen. Dann den Salat darauf verteilen. Eingelegte Radieschen darauf leben und den gebratenen Tofu. Mehr Sauce darauf geben und das Sandwich mit Gurkenstreifen und Koriander finalisieren. Direkt, frisch servieren.
https://heissehimbeeren.com/veggie-banh-mi-sandwich/

Wenn Du mein Veganes Banh Mi Sandwich ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Spargelcremesuppe

Sämig-sahnige Spargelcremesuppe mit Petersilienöl. Der Klassiker der Spargelsaison und ein Hochgenuss! Fertig in etwa 30 Minuten.

Koffer packen ist angesagt. In meinem Badezimmer auf der Waschmaschine warten bereits die halb gepackten Kulturbeutel. Ein letzter Trip in die Apotheke und in die Drogerie sind absolviert und bevor es morgen Nachmittag endlich los geht muss ich dringend noch die Bude auf Vordermann bringen. Es sieht aus hier als wäre eine Horde Elefanten durch getrampelt. Das ist irgendwie immer so bevor wie auf große Reise gehen… Die Hölle bricht los. Und das, obwohl wir nur zu zwei sind und keine Kinder haben. Ich will mir garnicht ausmalen, wie das später mal sein wird… Wie nach einem Wirbelsturm wahrscheinlich… Die Hundemaus bleibt übrigens mit meinen Elter und meiner Schwester daheim in unserem Zuhause. Staubsaugen muss ich trotzdem nochmal :)

Wie gut, dass das Mittagessen heute ganz besonders schnell ging. Und mega lecker war, wenn ich das mal so Nebenei erwähnen darf. Ich hab eine schnelle Spargelcremesuppe gezaubert. Die Zutatenliste ist denkbar kurz und die restliche Sahne und den Schluck Weißwein im Kühlschrank habe ich auch gleich noch aufgebraucht. Win Win also. Ich liebe ja die Spargelzeit und kann es jedes Jahr kaum erwarten, nach dem Winter endlich das erste Frühjahrsgemüse der Saison zu genießen. Besonders der grüße Spargel hat es mir angetan, weil man den so wunderbar unkompliziert in der Pfanne braten kann und meistens nicht schälen muss. Aber auch weißen Spargel mag ich wirklich sehr. Und eben auch Spargelsuppe. Ich hoffe, Dir gehts genau so.

Zunächst wird der Spargel geschält. Am Besten geht das mit einem ganz normalen Sparschäler, den es in jedem Supermarkt gibt. Die Schalen werden hier aber nicht weggeworfen sonder mit etwas Wasser ausgekocht. Im so entstandenen Sud werden später die Spargelstücke gegart. Etwas Gemüsebrühe verleiht der Suppe ein tolles Aroma. Später wird die Suppe mit Schlagsahne und etwas Weißwein abgeschmeckt und mit einem Pürrierstab oder mit dem Standmixer fein püriert. Ich nehme immer gerne einige Spargelspitzen aus der Suppe bevor sie püriert wird und verwende sie später zum Anrichten. Ebenfalls toll zum Anrichten und für den Geschmack der Suppe ist das Petersilienöl. Dafür mixt Du einfach frische Petersilienblätter mit etwas Olivenöl und einer kleine Prise Salz. Es entsteht ein würzig aromatisches Öl, dass übrigens auch zur Pasta oder zu einem Stück Lachs sehr sehr lecker schmeckt! Für mich darf auch eine Semmel oder etwas Baguette nicht fehlen. Und schon steht ein leckeres Mittagessen, eine tolle Vorspeise oder ein leichtes Abendessen im Handumdrehen auf dem Tisch. Und ich verabschiede mich jetzt wieder zum Koffer packe!

Spargelcremesuppe
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Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendessen, Mittagessen, Vegetarisch, Suppe

Cuisine: Soulfood

Menge: 4 Portionen

Spargelcremesuppe

Zutaten

  • 500 g Spargel
  • 1500 ml Wasser
  • Salz
  • 2 EL Butter
  • 1 fein gewürfelte Zwiebel
  • 150 ml Sahne
  • 50 ml Weißwein
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • 50 g Petersilie
  • 100 ml Olivenöl
  • Salz

Zubereitung

  1. Spargel waschen, schälen und in große Stücke schneiden. Die Schale in einen Topf geben und mit Salz und Wasser für 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Durch ein Sieb abgießen und den Sud auffangen.
  2. In einen Topf die Butter erhitzen. Zwiebeln darin anbraten und die Spargelstücke dazu geben. Spargelsud aufgießen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Suppe mit dem Pürierstab oder dem Standmixer cremig mixen. Mit Sahne, Weißwein, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer versehen und abschmecken. Ggf. Etwas Mehl mit kaltem Wasser verrühren und Suppe nach Bedarf damit andicken.
  3. Petersilie mit Olivenöl und Salz mixen. Suppe mit Petersilienöl, roten Pfefferbeeren und Baguette servieren.
https://heissehimbeeren.com/spargelcremesuppe/

Wenn Du meine Spargelsuppe ausprobierst, freue ich mich wie immer riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Käse Naan

Übrig gebliebenes Naan, egal ob selbst gebacken oder vom Lieferservice ist viel zu Schade zum wegwerfen. Gefüllt mit Käse erwacht das indische Fladenbrot zu neuem Leben. Ein schnelles Abendessen und sehr lecker!

Gleich gehts für mich zum Yoga. Wie übrigens jeden Donnerstag :) Während Du also hier im siebten Foodie-Himmel schwebst und dich über das neue Rezept freust, manövriere ich mich vom herabschauenden Hund in die kleine Cobra :) gerade am Yoga Donnerstag ist es besonders wichtig, dass es schnell geht mit dem Abendessen – und am Besten auch noch richtig lecker ist! Tip Top ist es dann natürlich, wenn sich das ein oder andere Restchene im Kühlschrank findet. Dabei muss Resteessen überhaupt nicht langweilig oder fade sein. Das Beste Beispiel dafür ist das Rezept von heute. Du brauchst dafür nur Naan Brot vom Vortag, reichlich Käse, etwas Butter und Knoblauch.

Womit wir dann auch schon beim Thema wären – Käse, insbesondere geschmolzener Käse ist wirklich immer eine Gute Idee. Er verleiht jeder Lasagne erst das letzte Finish, Käsespätzle wäre ohne ihn auch nur traurige Teig Knöpfchen und Pizza ohne Käse ist nur Pizzabrot. Du siehst, an Käse führt nichts vorbei. Und auch heute verleiht Käse einem traurigen, übrigen Naan Fladenbrot vom Vortag, wieder neues Leben.

Gegrillte Käse Sandwiches sind ja nun wirklich nichts neues. Eigentlich esse ich sie gerne mit einem hellen Sauerteigbrot goldbraun in der Pfanne gebacken mit einer würzigen Tomatensuppe zusammen. Die Abwandlung dazu ist das Käse Naan. Letzte Woche habe ich ja ein Indisches Rezept im Gepäck gehabt. Dal, Naan und Raita. Ich bin immer noch ganz verliebt in die indische Geschmacksexplosion!  Aber, das Gericht ist auch recht Reichhaltig. Dementsprechend ist etwa die Hälfte vom Naan übrig geblieben. Was ich ganz wunderbar finde! Das heisst nämlich, Käse Naan fuer mich!

Die Zutatenliste ist denkbar kurz. Du brauchst auf jeden Fall Naan. Das kann frisch gebacken, aufgetaut, einen Tag alt oder vom Lieferservice sein. Hauptsache, es ist leckeres Naan. Ausserdem brauchst Du Kaese. Ich habe mich fuer eine Mischung aus Emmentaler und Le Gruyere. Der kräftige Le Gruyere ist einfach ein Gedicht. Kombiniert mit dem tollen Schmelz und der Cremigkeit des Emmentalers wird daraus das beste Käse Naan aller Zeiten. Das mit Käse gefüllte Naan kommt in die heisse Pfanne und wird auf beiden Seiten mit Knoblauchbutter bestrichen und dann golden braun angebraten. Am Besten schmeckt es mit direkt heiß aus der Pfanne mit leckerem Gurken und Minz Raita!

Für mich geht’s jetzt gleich ab zum Yoga. Viel spass mit dem Rezept!

Käse Naan
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Vorbereitungszeit: 2 Minuten

Kochzeit: 8 Minuten

Gesamtzeit: 10 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Käse Naan

Zutaten

  • 2 große Naan (gerne vom Vortag)
  • 120 g geriebener Käse (frisch geriebener Emmentaler und Le Gruyere)
  • 40 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • Raita oder Joghurt zum servieren

Zubereitung

  1. Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen. Den geriebenen Käse auf die zwei Naan verteilen. Am Besten eignet sich frisch, selbst geriebener Bergkäse. Eine Kombination aus Emmentaler und Le Gruyere schmeckt vorzüglich.
  2. Naan dann in der Mitte zusammenklappen. Knoblauch fein hacken und mit der Petersilie und der Butter vermischen. Die obere Seite des gefalteten Naan mit Knoblauchbutter einstreichen. In der Pfanne auf der Butterseite für etwa 4 Minuten Garen. Derweil die obere Seite mit Butter bestreichen. Naan wenden und nochmals 4 Minuten backen.
  3. Direkt heiß genießen. Schmeckt sehr gut zu einem leichten Salat oder einem frischen Gurken-Minz Raita.
https://heissehimbeeren.com/kaese-naan/

Wenn Du das Rezept für Käse Naan ausprobierst, freue ich mich sehr [über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/
Dal mit Naan und Raita
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
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Wenn du mein indisches Soulfood Trio ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.