Glücklichmacher Salat

Der Ernte Frischer Salat mit gekochten Kartoffeln, Grünen Bohnen, geräuchertem Lachs und dem leckersten Dressing aller Zeiten.

Was für eine Woche! Ich hoffe, Du hast einen weniger prall gefüllten Zeitplan als ich. Irgendwie gelingt es mir in letzter Zeit nicht, eine halbwegs machbare Woche zu planen in der sich nicht eine Aufgabe an die nächste reiht. Allerdings sind es nur schöne Projekte, die in letzter Zeit meiner Aufmerksamkeit fordern. Das ist ja immerhin schon mal etwas.

Gerade wenn das Leben etwas fordernder ist, ist es mir besonders wichtig auf eine gesunde Ernährung zu achten. Je ausgewogener ich in solchen Wochen koche und esse, desto mehr Energie habe ich. Außerdem gibt man besonders in der Erkältungszeit diversen Viren die durch die Gegend fliegen, keine Chance. Deswegen gibts heute ein richtig ausgewogenes, leckeres Rezept für einen Salat der zwar Gesund aber trotzdem Mega lecker ist und sehr glücklich macht. Das kann nämlich nicht nur ein Schnitzel sondern auch ein leckerer Salat, wenn man weiß wie es geht.

Ich esse sehr gerne Salat. Allerdings selten die, die in Restaurants auf der Karte stehen. Die finde ich meistens uninspiriert und furchtbar langweilig. Das muss aber nicht sein. Deswegen liebe ich es, aufregende leckere Salate zu basteln die richtig Appetit aufs essen machen. Die Basis für unseren Salat heute bilden gemischte Wildkräuter. Die gibts häufig auf Bauernmärkten zu kaufen. Sie enthalten eine bunte Mischung aus allerlei Kraut und Gewächs und liefern super viele Vitamine und Nährstoffe. Außerdem sind sie in aller Regel Erntefrisch und regional gewachsen. Alternativ funktioniert auch Pflücksalat für unseren Glücklichmacher Salat sehr gut.

Um den Salat etwas sättigender zu machen sind außerdem gekochte Kartoffeln von der Partie. Außerdem haben wir grüne Bohnen im Salat. Auch die gibts aktuell noch als regionalem Anbau. Sie werden kurz blanchiert und behalten einen schönen Biss. Die verwendeten lila Sprossen kannst Du übrigens selbst auf deinem Fensterbrett anbauen. Eine Avocado habe ich auch verwendet. Die ist zwar nicht regional gewachsen aber trotzdem lecker. Den besonderen Kick bekommt der Salat durch geräucherten Lachs. Allerdings nicht den in Scheiben geschnittenen aus der Plastikverpackung sondern Stremellachs. Den gibts in fast jedem Supermarkt in der Kühltheke. Der Fisch ist warm geräuchert, sehr aromatisch und reichhaltig. Ein Filet reicht locker für zwei Personen. Ein wachsweiches Ei gibts auch noch oben drauf. Und zwar einfach deswegen weil ich die Kombination aus Lachs, Avocado und Ei super gerne mag und ein Ei immer lecker ist im Salat. 

Meine lieblings Komponente ist allerdings das Dressing. Es ist zur zeit mein erklärter Favourite. Auch wenn Essig und Öl wie zum Beispiel beim Brotsalat sehr sehr lecker sind, darf es für mich ab und zu auch etwas reichhaltiger werden. Die meisten leckeren Salatsaucen wie Cesar Salad Dressing, Joghurt Dressing und co sind, wenn man sie fertig kauft, echte Kalorienbomben und wirklich ungesund. Meistens enthalten sie viel Mayonnaise und Zusatzstoffe. Genau so lecker geht es aber auch selbst gemacht und wesentlich weniger ungesund. Die Basis bildet Sauerrahm. Der wird mit Zitronensaft, etwas Senf, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer verfeinert. Die geheime Zutat für das Dressing ist übrigens Ahornsirup. Der balanciert die Säure der Zitrone und des Sauerrahms wunderbar aus und macht das Dressing erst so richtig lecker! Zucker, in welcher Form auch immer sorgt übrigens bei vielen Dressings dafür, dass sie unwiderstehlich lecker werden.

Glücklichmacher Salat
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Salat

Cuisine: Salat

Menge: 2 Portionen

Glücklichmacher Salat

Zutaten

    Für den Salat:
  • 2 Mittelgroße Kartoffeln
  • 100 g grüne Bohnen (Buschbohnen)
  • 300 g Wildkräutersalat oder Pflücksalat
  • 1 Schale rote Sprossen (ca. 50 g)
  • 1 Avocado
  • 200 g Stremellachs
  • 2 große Bioeier
    Für das Dressing:
  • 200 g Sauerrahm
  • 1 Zitrone
  • 1-2 EL Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffel ganz und ungeschält in etwas Salzwasser für etwa 20 Minuten weich kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel anpiksen. Sobald sie weich sind sind die gar. 3 Minuten vor Ende der Garzeit die gewaschenen und geputzten Bohnen ins Kartoffelwasser gebe und kurz mit blanchieren.
  2. Bohnen im Eiswasser abschrecken und Kartoffel etwas abkühlen lassen.
  3. Für die wachsweichen Eier in einem kleinen Topf ca. 1,5 Liter Wasser zum kochen bringen. Dann die kühlschrankkalten Eier ins Wasser geben und dort für 8 Minuten wachsweich kochen.
  4. Für das Dressing von der Hälfte der Zitrone die Schale abreiben. Mit Sauerrahm, den Saft der Zitrone, 1 Prise Salz, etwas gemahlenen Pfeffer, einer Messerspitze Cayennepfeffer und dem Ahornsirup vermischen. Ahornsirup nach Geschmack zugeben. Die konkrete Menge hängt von der Größe der Zitrone ab. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Salat putzen und waschen. In eine Schüssel geben. Die Sprossen abschneiden und ebenfalls dazu geben. Den Salat mit etwa der hälfte des Dressings marinieren und auf zwei Teller verteilen. Je eine Kartoffel in Scheiben schneiden und auf dem Salat dekorieren. Die Bohnen ebenfalls aufteilen und auf den Teller anrichten. Den Stremellachs zerpflücken und auf den Salat geben. Die Avocado in kleine Stücke schneiden und ebenfalls aufteilen. Die Eier schälen, halbieren und auf den Salat legen. Mit frischen Pfeffer garnieren.
  6. Mit dem restlichen Dressing in einer kleinen Schüssel oder einem kleinen Kännchen servieren.

Wenn Du den Salat vorbereiten möchtest das Dressing komplett separat lagern und erst kurz vor dem servieren mit Dressing vermischen.

https://heissehimbeeren.com/gluecklichmacher-salat/

Wenn Du den Glücklichmacher Salat ausprobierst und dir von ihm den Herbst versüßen lässt, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Pasta mit Waldpilzen

Leckere Tagliatelle treffen auf frische Waldpilze in einer cremigen Sahnesauce. Das perfekte schnelle Essen für kühle Herbsttage.

Hello again. Nach einer krankheitsbedingten Zwangspause melde ich mich heute wieder zurück hier auf dem Blog. Ganz fit bin ich zwar noch nicht, aber mit ein paar Tagen Ruhe sollte dem nichts mehr im Weg stehen. Bis dahin friste ich mein Dasein auf dem Sofa mit Literweise Ingwer Tee und noch mehr Netflix.

Was die Verpflegung angeht, bin ich übrigens bestens versorgt. Andy tut sein Bestes und kocht Nudeln, Suppen und schmiert Brote. Gerade ist er auf den Weg und holt einen Döner zum Abendessen. Knoblauch ist ja bekanntlich Guts fürs Immunsystem ;-) und meine Mama versorgt mich natürlich auch ganz lieb. Wenn es einem Mal nicht gut geht, ist es nochmal schöner im Familienverbund zu leben :)

Die leckere Pasta mit Waldpilz Sahnesauce gab es schon vor zwei Wochen. Ich hatte schon seit Tagen Lust auf frische Waldpilze und Pasta. Auf dem Heimweg aus dem Büro hab ich dann kurzerhand an einem der etlichen Bauernmärkte in München angehalten und Pilze gekauft. Und Zitronen, Salat, Kartoffeln, Knoblauch, Limetten … Ein ungeplanter Großeinkauf gewissermaßen aber meistens sind das ohnehin die besten Einkäufe!

Pilztechnisch habe ich mich für Steinpilze, Pfifferlinge und Kräutersaitlinge entschieden. Alles heimische Waldpilze, die man sich auch selbst suchen könnte, wenn man denn 1. Die Zeit hätte und 2. wüsste,welche Pilze essbar sind. Irgendwann möchte ich mal einen Schwammerl Such Kurs machen. Gerade jetzt mit Hund würden sich ausgedehnte Waldspaziergänge zum Schwammerl (zu Deutsch: Pilze) suchen nämlich wirklich anbieten. Außerdem liebe ich Pilze. Klar, so ein Kultur-Champignon hat schon auch seine Daseinsberechtigung und landet auch bei mir gerne auf der Pizza, im Salat und in diversen anderen Gerichten, mit einem Pilz aus dem Wald, kann er aber nicht mithalten. Sorry. Die sind für mich ein echtes Festessen. Sind ja auch nicht günstig die kleinen Gesellen. Umso wichtiger finde ich es, die edlen Pilze dann auf die Hauptrolle im Gericht spielen zu lassen, wenn sie schon so Schweine teuer waren.

Meine Mama zum Beispiel macht die beste Schwammerlsuppe der Welt. Nicht so bazig und dick wie in vielen Restaurants, sondern flüssiger, mit Steinpilzen und Pfifferlingen. Mit Mamas selbst gemachten Semmelknödeln ein echtes Gedicht. Geben tut es die Suppe maximal zweimal im Jahr. Immer im Herbst, wenn es heimische Schwammerl gibt. So, bevor ich hier jetzt allzu sehr ins Schwärmen gerate reden wir jetzt (endlich) über das Rezept.

Was die Zutaten betrifft, könnte es kaum einfacher sein. Neben Deiner liebsten „langen“ Nudel und den Pilzen brauchst Du Sahne, eine kleine Zwiebel, Parmesan und etwas Petersilie zum Anrichten. Salz und Pfeffer natürlich und das war’s dann auch schon. Zubereitet ist das gesamte Gericht übrigens in ungefähr 15 Minuten. Das ist ziemlich genauso lange wie es dauert, das Nudelwasser zu aufzukochen und die Nudeln zu kochen. Ich würde Dir übrigens Tagliatelle oder Bavette anstelle von Spaghetti empfehlen. Die haben einfach mehr Biss und liefern in Kombination mit den weichen Pilzen ein perfektes Mundgefühl. Also, Topf mit kalten Nudelwasser auf den Herd. Die Schwammerl werden mit einem kleinen Messer oder eine kleine Bürste von eventuelle Waldbestand wie Moos oder Tannennadeln befreit und eventuelle Druckstellen weggeschnitten. Bei den Steinpilzen entferne ich außerdem noch den Schwamm, der auf der Unterseite der Pilzkappe wächst. Das musst Du nicht machen, ich finde die Konsistenz aber im gekochten Zustand sehr fragwürdig und schneide ihn einfach weg. Bei den Pfifferlingen habe ich die kleinen einfach ganz belassen und die größeren mit den Fingern halbiert. Die Kräutersaitlinge habe ich in Spalten geschnitten und die Steinpilze in Stückchen.

Während in der Pfanne die Zwiebel und die Pilze anbraten kochen die Nudeln. Die Sauce besteht nur aus Sahne, etwas Parmesan und Nudelwasser. Wie zum Beispiel auch bei Spagetti Carbonara ist das Geheimnis zur perfekten Sauce auch hier Nudelwasser. Das salzige, stärkehaltige Kochwasser der Nudeln verbindet sich mit dem Fett der Sahne und dem Öl zu einer großartigen, unwiderstehlichen Sauce. Mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer schmeckst Du die Sauce dann noch ab. Die gekochten Nudeln gebe ich kurz zur Sauce und schwenke sie einmal mit. Fang am besten noch etwas Pastawasser auf, falls Du die Sauce noch etwas dünner möchtest. Anrichten, Petersilie drauf und fertig ist das leckerste Herbstessen, das ich mir vorstellen kann!

Pasta mit Waldpilzen
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2 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch

Cuisine: Italienisch

Menge: 2 Portionen

Pasta mit Waldpilzen

Zutaten

  • 250 g Pasta (Linguine, Tagliatelle etc.)
  • 300 g gemischte Waldpilze (Kräutersaitlinge, Pfifferlinge, Steinpilze)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 20 g frisch geriebener Parmesan + etwas zum Anrichten
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und mundgerecht zerteilen. Zwiebel fein hacken.
  2. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebel kurz darin anbraten. Die Pilze dazu geben und ebenfalls anbraten bis sie etwas Farbe bekommen. Sobald das Nudelwasser kocht, mit so viel Salz versehen, dass das Wasser so salzig ist wie das Meer. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
  3. Pilze mit Sahne ablöschen, geriebenen Parmesan dazu geben und nach Bedarf unter Zugabe von etwas Nudelwasser zu einer cremige Sauce köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln abgießen und zur Sauce geben. Etwas Nudelwasser auffangen um die Sauce nach Bedarf damit zu verdünnen. Nudeln kurz mit der Sauce vermengen, diese nach Bedarf mit Nudelwasser verdünnen und die Pasta sofort servieren. Etwas frisch gehackte Petersilie verleiht einen grünen Farbtupfer und rundet den Geschmack ab.

Statt Pfifferlingen, Steinpilzen und Kräutersaitlingen können auch anderen Waldpilze verwendet werden. Wenn Du statt der Sahne eine Sojasahne verwendest und darauf achtest, dass die Nudeln keine Eier enthalten ist das Gericht im Handumdrehen komplett Vegan.

https://heissehimbeeren.com/pasta-mit-waldpilzen/

Wenn Du die Pasta mit Waldpilz Sahnesauce ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Kreation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Rawnola

tMüsli muss nicht langweilig sein! Selbst gemacht mit Dattelpaste, kernigen Haferflocken, Kakao und Nüssen entsteht innerhalb kürzester Zeit das leckerste Frühstück. Egal ob im Büro, in der Uni oder in der Schule. Etwas Joghurt und frische Früchte. Mehr braucht man nicht zum Frühstücksglück!

Und schon wieder ist ein Wochenende vorbei. Hier in München geht heute die Wiesn zu Ende und das Erntedankfest wird gefeiert. Es ist also richtig was los gewesen heute am Sonntag. Wir sind mit einem ausgiebigen Frühstück gestartet. Unter der Woche ist dafür bei uns leider wenig Zeit und meistens frühstücke ich erst im Büro an Schreibtisch, während ich mich durch mein E-Mail Postfach arbeite. Andy frühstückt eher selten. Meistens, wenn er im Homeoffice ist und ich ein Frühstück vorbereitet habe. Oder, wenn Rawnola im Kühlschrank ist …

Was ist eigentlich Rawnola? Der Name setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Nämlich “Raw”, also roh und “Granola”, also Knuspermüsli. Wir haben also ein rohes Knuspermüsli. Das erste Mal davon gehört hab ich im Sommer auf einem Blog, den ich selber sehr gerne lese, nämlich bei der lieben Joana von Liebesbotschaft. Sie hat so von Rawnola geschwärmt, das musste ich einfach ausprobieren. Außerdem hatte ich gerade sowieso alle Zutaten daheim. Vom Rezept war ich dann gleich so begeistert, dass seit dem eigentlich immer ein Glas mit Rawnola im Kühlschrank steht. Das Grundrezept habe ich ein bisschen angepasst und verfeinert und heute für Dich dabei.

Vor einigen Monaten habe ich Dir bereits mein liebstes Rezept für Granola, also Knuspermüsli gezeigt. Das mag ich auch nach wie vor sehr gerne, es braucht in der Zubereitung aber doch etwas Zeit. Was ich am Rawnola besonders gerne mag ist, dass es irre schnell zubereitet ist. Die Datteln werden mit einem Mixer oder mit dem Messer zu einer feinen Pasta verarbeitet. Es gibt allerdings auch fertige Dattelpaste zu kaufen, damit gehts dann noch schneller. Alle anderen Zutaten kommen dann zur Dattelpaste und werden damit vermengt. Fertig ist das Rawnola. Toll ist auch, dass das Rawnola immer leckerer wird, je länger es im Kühlschrank steht. Die Haferflocken nehmen die Feuchtigkeit der Dattelpaste auf, der Kakao zieht durch und das Rawnola ist einfach nur unwiderstehlich. Für ein bisschen Crunch sorgten in diesem Rezept gehackte Walnüsse. Außerdem haben wir gepufften Quinoa und eine Prise Zimt dabei.

Ich genieße das Rawnola am liebsten mit Naturjoghurt und frischen Früchten und Beeren. Je nachdem, was gerade Saison hat. Auch mit klein geschnittenen Äpfeln und etwas Zimt ist es sehr sehr lecker! Auch als Sonntagsfrühstück eignet sich das Rawnola übrigens ganz wunderbar. Wenn es nicht grade Avocadotoast gibt …

Rawnola
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4 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 5 Minuten

Category: Frühstück, Vegetarisch, Vegan, Gesund

Cuisine: Frühstück

Menge: 8 Portionen

Rawnola

Zutaten

    Zutaten:
  • 120 g Dattelpaste oder 10-12 große Datteln
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 80 g gepuffter Quinoa
  • 2 EL Kakao
  • 50 g gehackte und geröstete Walnüsse
  • 1 EL Chiasamen
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
    Zum servieren:
  • Naturjoghurt
  • Frische Früchte oder frisches Obst der Saison

Zubereitung

  1. Datteln entsteinen und im Mixer oder mit einem Messer zu einer feinen Paste verarbeiten. Wenn Du mit Dattelpaste arbeitest, kannst Du diesen Arbeitsschritt überspringen.
  2. Alle Zutaten zur Dattelpaste geben und mit den Händen zu einer homogenen Masse verarbeiten. Zwischen den Fingern reiben und zerbröseln. Es sollten größere und kleinere Stücke vorhanden sein.
  3. In ein großes Glasgefäß mit Deckel füllen und im Kühlschrank lagern. Mit Joghurt und frischen Früchten anrichten und genießen.
https://heissehimbeeren.com/rawnola/

Wenn Du gerne Müsli isst, solltest Du das Rawnola unbedingt ausprobieren. Über ein Foto Deiner Kreation freue ich mich wie immer riesig. Einfach auf Instagram oder Twitter mit #heissehimbeeren posten!

Schneller Soba Nudelsalat

Nudelsalat braucht Mayonnaise, Schinkenwürfel und Erbsen… Das stimmt zwar für den deutschen Klassiker, allerdings sind wenige Gerichte so wandelbar wie ein Nudelsalat. Wie spannend, mega lecker und gesund ein Nudelsalat sein kann zeige ich Dir heute. Mit Erdnussbutter, Soba Nudeln und asiatischen Aromen erinnert zwar nichts mehr an Omas Klassiker, aber es ist mindestens genauso lecker.

Nudeln… ich gestehe, ich liebe Nudeln. Wer hätte das gedacht, angesichts diverser Nudelgerichte in meiner noch kleinen und bescheidenen Sammlung an herzhaften Lieblingsrezepten ;-) Allerdings müssen es nicht immer die italienischen Vertreter sein. Auch aus dem asiatischen Raum melden sich einige Vertreter der Gattung “Nudel” zu Wort, Soba, Udon, Mie und Co heißen sie und sind in Suppen, Currys oder eben in Salaten sehr sehr lecker!

Nach einem neuerlichen Besuch im Asia Shop meines Vertrauens quillt mein Vorratsschrank mal wieder über mit asiatischen Nudelvariationen. Und die müssen natürlich weg. Eh klar. Zusammen mit fein gehobelter Gurke, frischem Basilikum und Paprika entstand aus den Soba Nudel vor ein paar Wochen ganz Spontan ein lauwarmer Nudelsalat in Eigenkreation.

Für das Dressing habe ich Erdnussbutter mit etwas Sojasauce, Limettensaft, Sesamöl und ein bisschen Fischsauce vermischt. Für die Würze darf natürlich etwas Chilli nicht fehlen und wer möchte, kann noch etwas frischen Ingwer zum Dressing reiben. Das verleiht dem Gericht ein tolles Aroma und wärmt besonders an kühlen Tagen wunderbar von Innen.

Wichtig ist außerdem, dass Du zum Dressing ein bisschen Zucker gibst. Ich verwende gerne Palmzucker oder einfachen, braunen Zucker. Die süße und die leichte Karamell Note gleichen die starken Aromen von Sojasauce und Fischsauce aus und machen das Gericht schön “Rund”. Zucker ist übrigens das Geheimnis hinter den meisten asiatischen Publikumslieblingen. Egal ob im Curry oder im Pad Thai, eine kleine Prise Zucker ist meisten mit von der Partie und macht das Gericht unwiderstehlich lecker!

Zeitlich gesehen, ist unser lauwarmer Soba Nudelsalat übrigens ein echter Speedy Gonzales. Bis das Wasser heiß ist und die Nudeln gekocht sind vergehen etwa 10 Minuten. Mehr Zeit benötigst Du auch gar nicht um das Gemüse vorzubereiten und die Sauce an zu rühren. Die Nudeln gießt Du ab und gibst sie heiß zur Sauce und dem Gemüse. Mehr ist für dieses Gericht auch nicht zu tun. Ab in eine Schüssel damit, frischen Koriander, Erdnüsse und Sesam darüber streuen und genießen. Ich lege bei Gerichten dieser Art gerne noch ein Stück Limette dazu. Damit kannst Du deinem Essen noch ein bisschen Säure und damit den letzten Kick verleihen.

Am Besten schmeckt der Nudelsalat eingekuschelt zuhause mit Freunden. Ich mache gerne ein paar Portionen mehr und nehme den Salat am nächsten Tag abgekühlt als Büro Lunch mit in die Arbeit.

Ach ja, wenn du die Fischsauce weg lässt ist der Soba Nudelsalat sogar Vegan. Und Glutenfrei ist er, durch die Buchweizennudeln übrigens auch. Nur so by the way.

Schneller Soba Nudelsalat
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1 Bewertungen

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Schneller Soba Nudelsalat

Zutaten

  • 1 große Gurke
  • 1 große rote Paprika
  • 1 Hand voll Basilikum
  • 1 Hand voll frischer Koriander
  • Erdnüsse
  • Weiße und Schwarze Sesamkörner
  • 100 g Soba Nudeln
  • 1 EL Erdnussbutter (fein)
  • Saft von 1 Limette
  • 2 TL Palmzucker (oder brauner bzw. weißer Zucker)
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Reisessig
  • 1 TL Fischsauce
  • ½ TL Sesamöl
  • 1 kleine, scharfe Chilischote
  • ½ cm frischer Ingwer nach Wunsch

Zubereitung

  1. Einen Topf Wasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  2. In der Zwischenzeit in einer Mittelgroßen Schüssel die Erdnussbutter mit dem Saft der Limetten, dem Palmzucker, Sojasauce, Reisessig, Fischsauce und Sesamöl vermischen.
  3. Die Chili in feine Ringe schneiden. Etwas davon zum servieren auf die Seite legen. Wenn Du Ingwer verwendest, diesen fein reiben und ebenfalls zur Sauce geben und alles gut verrühren.
  4. Die Gurke mit einem Schäler oder dem Messer in lange, dünne Streifen hobeln. Die Paprika ebenfalls in feine Streifen schneiden und zur Sauce geben. Basilikum und Koriander zerrupfen ¾ davon ebenfalls unterheben.
  5. Die gekochten Nudeln mit in die Schüssel geben und untermengen. In zwei Schüssel füllen und mit Basilikum, Koriander, Erdnüssen und Sesam sowie den restlichen Chili Ringen dekorieren und sofort lauwarm genießen.
https://heissehimbeeren.com/schneller-soba-nudelsalat/


Wenn Du den lauwarmen Soba Nudelsalat ausprobierst, freue ich mich riesig auf Dein Foto auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Damit ich Deine Kreation auch sicher sehe, markiere mich einfach zusätzlich mit @heissehimbeeren.

5 Eis Rezepte zum selber machen

Du suchst nach tollen Rezepte für heiße Tage und liebst Eis? Dann ist diese kleine Kollektion von Eisrezepten genau das richtige für Dich. Vom 5 Minuten Eis am Stiel bis zur Eistorte für einen besonderen Anlass ist alles dabei!

Endlich Urlaub! Seit Freitagnachmittag ist bei uns Sommerurlaub angesagt. Und das Wetter könnte nicht besser sein! Langsam ereilt mich auch die übliche Urlaubsmüdigkeit. Kennst Du das auch? Die ersten ein oder zwei Tage nach einer anstrengenden Phase in der Arbeit, der Uni oder Schule ist man noch voller Energie und kommt kaum zur Ruhe. Nach ein paar Tagen raus aus dem Alltag setzt bei mir dann erst mal die Müdigkeit ein und ich merke, wie sehr mich die letzten Wochen und Monate geschlaucht haben. Dann ist eine Gang runter schalten und entspannen angesagt. So schwer mir das auch manchmal fällt. Nach ein paar Tage normalisiert sich mein Energielevel dann wieder und ich befinde mich nicht mehr im Faultiermodus.

Zum akuten Faultiermodus gesellt sich gerade auch noch grandioses Sommerwetter. Das ist ja per se etwas ganz wunderbares, will man aber Kuchen mit Sahne oder gar Eistorten fotografieren entwickelt sich das Traumwetter schnell zur Herausforderung. Genau das ist heute der Fall. Eigentlich habe ich nämlich eine wunderbare Eistorte mit Banane, Schokolade und Haselnüssen vorbereitet. Dank der Hitze ist aber nicht im Traum daran zu denken, Eis zu fotografieren. Schon der Versuch eine Birnentorte mit Schlagsahne zu fotografieren ist kläglich gescheitert, dementsprechend darf die Eistorte noch ein bisschen länger in meinem Gefrierfach verweilen und wir reden heute einfach mal über die Eisrezepte, die es hier auf Heisse Himbeeren schon gibt. Nach fast drei Jahren hat sich hier auf dem Blog, nämlich einiges angesammelt. Über 150 Rezepte sind es mittlerweile. Verrückt. Ich kann mich noch so gut an die ersten Monate erinnern in denen ich immer dachte. “5 Rezepte, das ist noch ganz schön dürftig“ – Ehe man sich versieht, ist der Blog 3 Jahre alt und auch quasi jeder Kategorie der Backwelt sind mehrere Rezepte zu finden. Und auch meine Sammlung an herzhaften Rezepten wächst stetig an.

Das erste Rezept hier auf dem Blog war übrigens ein Eisrezept, wusstest Du das? Nachdem der Blog ja Heisse Himbeeren heißt, darf ein ordentliches Rezept für Vanilleeis mit heißen Himbeeren (die Inspiration für den Namen) natürlich nicht fehlen! Glaub mir, mit Eis in die Welt der Food Fotografie einzusteigen war eine echte Herausforderung und hat mich ordentlich nerven gekostet … Die Entwicklung meines ersten Eis Rezeptes hat mich aber auf den Geschmack gebracht und zu vielen weiteren Eisrezepten geführt! Allerdings ist das Vanilleeis mit heißen Himbeeren bisher das einzige Eisrezept gewesen, für das man eine Eismaschine benötigt. Persönlich finde ich es nämlich immer bescheiden, wenn man ein ganz spezielles Küchengerät für ein Rezept braucht, dass ansonsten den Rest des Jahres im Schrank liegt. Klar, für mich als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin macht die Anschaffung des ein oder anderen Spezialgerätes durchaus Sinn. Wenn wir ehrlich sind, sind die meisten Küchengeräte für jemanden, der gelegentlich kocht oder backt nicht nötig. Sie erleichtern zwar die Arbeit, machen Dich aber nicht zu einem besseren Koch oder Bäcker. Ein solides Handrührgerät mit Food Prozessor Aufsatz und Pürierstab ist vollkommen ausreichend! Mehr brauchst Du für den Anfang und auch fürs Eis manchen nicht. Versprochen :)

Der leckere Bananensplit am Stil kommt sogar ganz ohne Küchengeräte aus. Du brauchst lediglich eine Gabel und Eisförmchen. Ich habe mir ganz Fancy vor einigen Jahren eine ordentliche Form für Eis am Stiel gekauft, die man mit Holzstäben verwenden kann. Jeder saubere Joghurtbecher tut, aber genau so seien Dienst. Die Bananensplits am Stil mag ich besonders, weil die Zutatenliste kaum kürzer sein könnte und man öfter man ein oder zwei Überreife Bananen zu Hause liegen hat, die keiner mehr essen will. Im Sommer ist da der Bananensplit am Stil eine super Möglichkeit diesen Bananen zu einem zweiten Leben zu verhelfen.

Sollte Banane oder Sahneeis nicht so sehr Dein Fall sein, ist vielleicht das Wassermeloneneis am Stiel das Richtig für Dich. Besonders toll finde ich, dass das Eis selbst wie ein Stück Wassermelone aussieht! Das Wassermeloneneis kann, genau wie der Bananensplit am Stil übrigens super einfach in ein Laktosefreie oder Veganes Eis verwandelt werden. Einfach Joghurt oder im Fall der Bananensplits Schlagsahne, durch eine pflanzliche oder laktosefreie Alternative ersetzen und fertig ist ein super leckeres Laktosefreie bzw. Veganes Eis am Stiel!

Genauso simpel ist die Veganisierung übrigens beim Himbeer-Mango-Eis! Das esse ich im Sommer übrigens auch super gerne als Snack zwischendurch oder als Frozen Smoothie Bowl zum Frühstück! Einfach mit etwas Fruchtsaft, Wasser oder Milch strecken bis die Masse die Konsistenz eines festen Smoothies hat. Besonders lecker ist die Smoothie Bowl mit einigen frischen Früchten und etwas Granola darauf. Und so eine Smoothie Bowl ist auch wirklich sehr erfrischen! In den nächsten Wochen gibt’s bestimmt auch mein ein Rezept dazu :) Hast Du eigentlich ein Lieblings-Eis, dass Du immer essen könntest?

Mein aller liebstes Eisrezept ist aber eines, dass in der Basis auf zwei Zutaten besteht. Nämlich Schlagsahne und gesüßter Kondensmilch. Diese magische Kombination sorgt dafür, dass Du Eis wie aus der Eisdiele zu Hause zubereiten kannst. Und zwar ganz ohne Eismaschine! Die Methode könnte gar nicht einfacher sein. Und je nachdem, welche weiteren Zutaten Du dem Basisrezept hinzufügst, entsteht ein leckeres Erdbeereis, ein cremiges Schokoladeneis oder Dein erklärtes Lieblingseis. Deiner Fantasie sind damit absolut keine Grenzen gesetzt! Wie wäre es zum Beispiel mit Stracciatella Cookie Crumble Erdbeermarmeladen Pistazieneis? Ich habe keine Ahnung, ob das schmeckt, aber eine Versuch wäre es bestimmt wert! Dieses Eisrezept ist übrigens auch das Geheimnis zu den Eissandwichs von letzter Woche! Und zur Eistorte …

Last But not Least gibt es nämlich doch noch eine Eistorte. Zwar nicht die, die ich geplant hatte, aber eine, die mindestens genauso lecker ist! Letzten Sommer gab es nämlich eine super leckere Mandel Tonka Eistorte mit Kirschen hier auf dem Blog. Mit Vollkornkeksen, selbst gemachten gebrannten Mandeln und Baiser ist das eines der aufwendigsten Eisrezepte, dass es hier auf dem Blog gibt. Eine Eismaschine brauchst Du auch hierfür nicht. Nur etwas mehr Zeit und eine Kastenform. Die Eistorte war damals eine Premiere für mich und ist nicht die letzte geblieben. Was ich an Eistorten so besonders gerne mag ist, dass man sie perfekt vorbereiten kann und Reste einfach wieder ins Gefrierfach wandern. So hast Du den ganzen Sommer lang immer eine Torte griffbereit, wenn überraschend Besuch kommt oder Du Dir einfach selbst etwas Gutes tun willst. Wer sagt schon, dass man für Torte immer einen besonderen Anlass braucht? Ich halte es da nämlich wie die berühmte Julia Child und sage “Eine Party ohne Kuchen (oder Eistorte) ist nur ein Meeting”. In diesem Sinne begebe ich mich jetzt wieder zurück in meinen Faultiermodus und lasse das Wochenende ausklingen. Morgen beginnen dann langsam aber sicher die Vorbereitungen für unser langes Wochenende in Griechenland. Wir fliegen nur mit Handgepäck… Das wird eine kleine logistische Meisterleistung :)

Wenn Du eines meine Eisrezepte ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren :)