Earl Grey Törtchen

Saftige Schokoladentörtchen mit einer cremig-samtige Mascarpone Creme, die mit Earl Grey Tee verfeinert wird. Super lecker, mal was anderes und ein geniales Törtchen für jeden Tee-Liebhaber.

Heute in zwei Wochen gibt’s meinen ersten Beitrag aus Japan. Juhu! Langsam freue ich mich sehr auf die Reise. Vor ein paar Monaten, direkt, nachdem wir aus Taiwan und Bangkok zurückgekommen sind, dachte ich im ersten Moment, jetzt reicht es erst mal mit den Fernreisen, aber, mittlerweile hat sich richtige Vorfreude entwickelt. Nächste Woche darf ich endlich Koffer packen!

Bis es ins Land der aufgehenden Sonne geht, heißt es für mich aber noch ein bisschen backen und kochen, damit es für Dich weiterhin tolle Rezepte hier auf dem Blog gibt. Vier Rezepte trennen mich noch von der ultimativen Urlaubsstimmung. Endspurt :) eines meiner liebsten Rezepte in letzter Zeit sind die Earl Grey Törtchen. Gerade heute, wo die Temperaturen etwas abgekühlt haben und es (endlich) regnet, passt eine heiße Tasse Tee natürlich wunderbar. Und in Kombination mit einem Schoko Törtchen, das nach Tee schmeckt. Der Tee, Earl Grey um genau zu sein aromatisiert die Creme und verleiht Ihr ein tolles Aroma. Das typische Earl Grey Aroma, das aus einer Kombination aus Schwarztee und Bergamotte (eine aromatische Zitrusfrucht) besteht, ist unverkennbar und kommt auch in der Creme toll heraus. Gerade zusammen mit dem Schokoladen-Boden schmeckt die kräftige Tee-Note wunderbar. Wer Earl Grey Tee mag, wird diese Cupcakes lieben!

Eigentlich könnte man auch sagen, dass es ein Schoko Cupcake mit Earl Grey Creme ist, aber ich habe den unteren Teil des Törtchens kurzerhand umgedreht. Gebacken werden die Törtchen aber in einem Cupcake-Blech. Allerdings ohne Papierförmchen ;) damit das reibungslos funktioniert ist es wichtig, dass Du die Mulden des Cupcake Bleches gut mit Butter einstreichst. Wenn Du mit einem Cupcake-Blech ohne Teflon Beschichtung arbeitest, empfehle ich Dir außerdem, die Mulden nach dem Buttern mit Semmelbröseln auszukleiden, das sorgt für noch bessere Löse-Eigenschaften.

Die Creme bedarf im Falle dieser Törtchen etwas Vorbereitung. Die Sahne, die zusammen mit der Mascarpone den Hauptbestandteil der Creme bildet, wird nämlich zunächst zusammen mit Earl Grey Tee aufgekocht und muss danach vor der Weiterverarbeitung komplett abkühlen. Am liebsten mache ich das am Abend vorher, dann kann die Sahne über Nacht im Kühlschrank komplett abkühlen. Ist die Sahne ganz kalt, kannst Du sie ganz normal weiter verarbeiten! Übrigens lässt sich Sahne so nicht nur mit diversen Tees aromatisieren, sondern zum Beispiel auch mit Kaffee oder getrockneten Blüten oder Früchten. Dekoriert mit essbaren Blüten entsteht im wirklich außergewöhnliches und super leckeres Törtchen, dass Du unbedingt mal ausprobieren solltest.

Earl Grey Törtchen
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Kategorie: Kuchen, Schokolade, Törtchen, Backen, Cupcakes

Cuisine: Dessert

Menge: 12 Törtchen

Earl Grey Törtchen

Zutaten

    Für die Creme:
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 EL Earl Grey Tee (lose)
  • 250 g Mascarpone
  • 50 g Puderzucker
    Für die Törtchen:
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 2 große Bio-Eier
  • 115 g Mehl
  • 10 g Back-Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
    Für die Dekoration:
  • Essbare Blüten und getrocknete Blütenblätter

Zubereitung

  1. Sahne in einen Topf geben und mit Tee vermischen. Aufkochen und dann für 10 Minuten ziehen lassen. Sahne dann durch ein feines Sieb abgießen und abgedeckt im Kühlschrank komplett abkühlen lassen.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein 12er Muffinblech mit Butter ausstreichen.
  3. Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Eier in eine große Rührschüssel geben. Mehl, Kakao und Backpulver dazu sieben. Mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät 1 Minute lang zu einem luftigen Teig aufschlagen. Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden des Muffinblechs verteilen.
  4. Bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe den Garpunkt prüfen. Nach dem backen kurz abkühlen lassen und dann aus den Förmchen stürzen.
  5. Für die Creme die aromatisierte Sahne und die restlichen Zutaten für die Creme mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät steif aufschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Boden nach Bedarf zuschneiden und so auf eine Servierplatte stellen, dass die breite Seite unten ist.
  6. Creme auf die Cupcakes aufspritzen. Mit essbaren Blüten und getrockneten Blütenblättern dekorieren und bis zum servieren im Kühlschrank lagern.
https://heissehimbeeren.com/earl-grey-toertchen/

Wenn Du die Earl Grey Törtchen nach backst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/
Dal mit Naan und Raita
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Kategorie: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Menge: 2 Portionen

Dal mit Naan und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Zubereitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
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Wenn du mein indisches Soulfood Trio ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Schokoporridge mit Erdnussbutter

Cremiger Schokoporridge trifft auf zarte Erdnussbutter. Schmeckt wie ein Schokoriegel, ist aber ein gesundes und ausgewogenes Frühstück. Gibt es eine bessere Kombination?

Wochenende ist Frühstückszeit. Bei mir zumindest. Unter der Woche bleibt meistens nur Zeit für einen Kaffee. Manchmal schaffe ich es dann im Büro am Schreibtisch noch ein Müsli zu verspeisen, meistens ist aber auch dafür keine Zeit. Ich weiß, ich weiß, optimal ist das bei weitem nicht, aber ich arbeite daran. Am Wochenende sieht die Geschichte aber gleich anders aus. Da ist Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Mit leckerem Kaffee, pochierten Eiern, Granola oder eben Porridge.

Anfangs war ich ja ehrlich gesagt kein großer Freund des allseits gehypten Haferbreis. Aber das hat sich im Laufe der Zeit geändert. Mittlerweile liebe ich Porridge. In allen Varianten. Ein gesundes, ausgewogenes Frühstück ist Porridge, wenn er keinen weißen Zucker enthält und auf noch frisches Obst mit von der Partie ist. Alles das verfüllt der Schokoporridge mit Erdnussbutter und das Beste ist, dass er auch noch schmeckt wie ein allseits beliebter Schokoriegel. Macht genauso süchtig und ist dabei aber gesund und ein tolles Frühstück. Trotzdem dauert die Zubereitung nur etwa 20 Minuten. Perfekt also für einen faulen Sonntagmorgen.

Die Zutaten für das leckere Frühstück sind sehr flexibel. Einzig die Haferflocken sind ein Muss. Sonst wird das nichts mit dem Porridge. Nachdem ich viele (teure) Porrige Haferflocken ausprobiert habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass mir persönlich ganz normale kernige Haferflocken im Porridge am besten schmecken. Auch zarte Haferflocken funktionieren natürlich wunderbar und sind um ein vielfaches günstiger als Porridge Flocken. Die Haferflocken kommen mit Milch in einen Topf und werden etwa 15 Minuten bei kleine Hitze gekocht. Am liebsten mag ich Hafermilch im Porridge. Für dieses Rezept habe ich außerdem Haselnussmilch verwendet. Aber auch Kuhmilch funktioniert natürlich gut. Allerdings versuche ich an vielen stellen auf Kuhmilch zu verzichten. Aus ethischen Gründen. Und im Fall des Porridge schmeckt es auch einfach für mich viel leckerer. Wenn Du aber gerne Kuhmilch verwenden möchtest, dann funktioniert das Rezept damit genauso gut.

Die Schokonote im Porridge kommt von Kakaopulver. Und einem ganz kleinen Stück Schokolade. Mit 80 % Kakao. Agavendicksaft sorgt für die nötige süße. Nach dem Kochen wird der Porridge dann mit Erdnussbutter garniert. Ich erwärme die Erdnussbutter dafür immer kurz in der Mikrowelle. So lässt sie sich besser verteilen. Granatapfel oder auch Himbeeren oder Erdbeeren bringen eine fruchtige Note mit in den Porridge und runden das Frühstück ab. Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit bist Du hier sehr flexibel. Das perfekte Finish erhält mein Schokoporridge durch gesalzene Erdnüsse und Kakaonips. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Wochenende, wenn wieder genug Zeit für Porridge ist.

Schokoporridge mit Erdnussbutter
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Frühstück, Gesund und Lecker

Cuisine: Frühstück

Menge: 2 Portionen

Schokoporridge mit Erdnussbutter

Zutaten

    Für den Porridge:
  • 100 g Haferflocken
  • 200 g Hafermilch
  • 200 g Haselnussmilch
  • 40 g dunkle Schokolade
  • 30 g Backkakao
  • 30 g Agavendicksaft
    Zum Servieren:
  • 20 g Erdnussbutter
  • Granatapfelkerne
  • Kakaonips
  • gesalzene Erdnüsse

Zubereitung

  1. Haferflocken mit Hafermilch und Haselnussmilch in einen kleinen Topf geben. Zum kochen bringen. Hitze dann auf die kleinste Stufe reduzieren und mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze und gelegentlichem Rühren 15 Minuten kochen lassen.
  2. Erdnussbutter in der Mikrowelle oder im Wasserbad etwas erwärmen. Porridge auf zwei Schüssel aufteilen. Erdnussbutter darauf verteilen. Mit Granatapfelkernen, Kakaonips und gesalzenen Erdnüssen garnieren und sofort servieren.
https://heissehimbeeren.com/schokoporridge-mit-erdnussbutter/

Du hast den Schokoporridge mit Erdnussbutter ausprobierst? Dann freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Lauwarmer Linsensalat

Würzig leckere Belugalinsen treffen auf gebratene Rote Beete, Ziegenkäse, Feldsalat und Minze. Fertig ist der leckere Frühlingssalat, der kalt den perfekten Office Lunch ergibt.

Endlich wieder ein Donnerstagsbeitrag! Es fühlt sich nach einer Ewigkeit an, dass es hier auf dem Blog ein herzhaftes Rezept gab. Zuletzt war es Pasta mit Rosenkohl. Sehr lecker aber definitiv ein Winteressen. Während ich meine Bronchitis auskuriert habe, ist nicht nur auf dem Kalender sondern auch in der Natur, Frühling geworden. Vor ungefähr vier Wochen habe ich mich riesig über die ersten Schneeglöckchen gefreut und mittlerweile gibt es jeden Tag neue Frühjahrsboten zu begrüßen. Ich sag es jetzt ganz offiziell: Der Winter ist vorbei. Mal sehen, ob das Wetter das in den nächsten Wochen auch so sieht.

Auf dem Teller ist es aber definitiv zu sehen. Beim Einkäufen auf dem Markt gibt es endlich wieder mehr als diverse Kohlsorten. Die letzten Wintersalate und rote Beete werden verkauft und wir alle freuen uns auf frisches Obst und Gemüse aus heimischen Gefilden. Einen letzten winterlichen Salat habe ich heute aber nochmal dabei. Der lauwarme Linsensalat ist orientalisch angehaucht mit Ras el Hanout. Das ist eine Gewürzmischung die Ursprünglich aus dem arabischen bzw. Nordafrikanischen Kulturraum stammt und vielen Gerichten dort das typische Aroma gibt. Gerne wird Ras el Hanout zum würzen von Fleisch verwendet, ich habe es heute für die Linsen hergenommen und bin ehrlich gesagt schwer begeistert. Die genaue Zusammensetzung der Gewürzmischung variiert von Hersteller zu Hersteller bzw. Von Händler zu Händler. Einige Bestandteile sind Kreuzkümmel, Koriandersaat, Kardamom und Ingwer um nur einige Bestandteile zu nennen. Das würzig, warme Aroma, das die Linsen durch das Gewürz mit in den Salat bringen ist aber einfach nur herrlich.

Die schwarzen Belugalinsen habe ich mit Feldsalat und Mangoldsprossen kombiniert. Die dritte wichtige Komponente sind gegrillte rote Beete. Dafür habe ich einfach einige kleine Rote Beete Knollen in viertel geschnitten und in etwas Sonnenblumenöl mit Salz angebraten, bis sie Farbe angenommen hatten und etwas weicher geworden sind. Zeitlich geht sich das braten der roten Beete sehr gut mit dem Kochen der Linsen aus. Die brauchen nämlich in etwa 30 Minuten Garzeit. Die roten Beete habe ich etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze gebraten. In der verbleibenden Kochzeit der Linsen war ausreichen Zeit, die Salate zu waschen, das Dressing vorzubereiten und die Minze abzuzupfen.

Was das Dressing betrifft habe ich mich für eine Limetten Vinaigrette entschieden. Die besteht aus Olivenöl, Limettensaft, Limettenabrieb, Salz, Pfeffer und etwas Honig. Ein kleiner Schuss alter Balsamico (alternativ eignet sich auch Balsamico-Creme) rundet das Dressing ab und passt ganz perfekt zu Roter Beete und Ziegenkäse. Lauwarm serviert ist der Salat ein Gedicht. Ich habe jedoch gleich ein bisschen mehr zubereitet und Andy und mir einen wunderbaren Office Lunch zusammengepackt. Einfach alle Komponenten für den Salat ab in eine Dose, Dressing separat dazu und ab in den Kühlschrank. Meal Prep ist schon eine feine Sache.

Lauwarmer Linsensalat
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Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Salat

Cuisine: Orientalisch

Menge: 2 Portionen

Lauwarmer Linsensalat

Zutaten

  • 100 g Beluga Linsen
  • 300 ml Wasser
  • 6 kleine Rote Beete
  • 100 g Feldsalat
  • 100 g kleine Mangoldblätter
  • 20 g frische Minze
  • 50 g Ziegenkäse
  • 1 TL Ras el Hanout
  • Olivenöl
  • 1 Limette (Abrieb und Saft)
  • Alter Balsamicoessig (alternativ Balsamicocreme)
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Linsen mit der dreifachen Menge Wasser (300 ml) in einen kleinen Topf geben. Zum kochen bringen und bei kleiner Hitze für 30 Minuten kochen.
  2. In der Zwischenzeit rote Beete vierteln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Rote Beete darin anbraten. 1 Prise Salz dazu geben. Salat und Mangold putzen, waschen und gut abtropfen lassen oder schleudern.
  3. Für das Dressing Limettenschale abreiben. Mit etwa 3 EL Olivenöl, Honig, dem Limettensaft sowie Salz und Pfeffer vermischen. 1 TL Balsamicoessig dazu eben und unterrühren.
  4. Die gekochten Linsen mit Ras el Hanout würzen und mit Salz abschmecken. Salat mit Dressing anmachen und auf zwei Tellern verteilen. Linsen und Rote Beete dazu geben. Ziegenkäse darüber zerbröseln und Minzblätter dazu geben.
https://heissehimbeeren.com/lauwarmer-linsensalat/

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Granatapfel Tarte

Lockerer Mürbeteig, gefüllt mit leckerer Vanillecreme und fruchtigem Granatapfel. Mein perfekter Winterkuchen.

Ein frostiges Hallo aus dem Winterwunderland schicke ich Dir heute :) nachdem München und Umland schon Anfang Januar in weißer Pracht versunken ist, hat es heute Nacht wieder geschneit. Und wieder waren es nicht nur einige Flocken, sondern “ergiebige Schneefälle” wie das die Wetterfrösche in Funk und Fernsehen nennen. Die Hundemaus freut und solange man nirgends hin muss ist es wirklich wunderschön.

Wie gut, dass wir beide Montag und Dienstag freihaben. So ein langes Wochenende mitten im Schneechaos hat schon was. Vor allem ist das auch nicht schlecht, weil wir später noch Besuch zum Super Bowl schauen bekommen. Es wird also eine kurze Nacht. Nachdem morgen viel in Sachen Hochzeit zu erledigen ist, ist die Gelegenheit für einen langen Mittagsschlaf herzlich willkommen. Mich interessiert der Super Bowl das zwar ehrlich gesagt nicht so sehr, rund um den Blog gibt es aber genug zu tun, außerdem ist reichlich Wäsche zu waschen. Mir wird also nicht langweilig.

So, genug geplaudert. Worum gehts denn im heutigen Rezept? Ich habe vor ein paar Wochen eine leckere Granatapfel Tarte gebacken, die ich Dir keinesfalls vorenthalten kann. Eigentlich sollte es das Rezept bereits vergangene Woche geben, aber da kam mir der Tag des Schokokuchens in die Quere. Deswegen ist heute endlich der große Tag der Granatapfel Tarte gekommen.

Die Basis bildet ein lockerer Vanille Mürbeteig. Der besteht im Wesentlichen aus Butter, Mehl, Ei und Zucker. Und Vanilleextrakt – ganz wichtig. Der Teig wird zunächst blind gebacken. Das funktioniert, indem Du ein Stück Backpapier in den rohen Teig in der Form legst und Erbsen oder Blindback-Kugeln darauf legst und den Boden so bäckst. Durch das Blind Backen bleibt der Boden der späteren Tarte knusprig und suppt nicht durch. Nach dem Blind Backen kommt dann die Vanille Masse auf den gebackenen Boden. Diese besteht aus Ei, Speisestärke, Milch, Zucker und Vanilleextrakt. Nach dem Backen fehlen nur noch die Granatapfelkerne. Die legst Du einfach auf den fertigen Kuchen. Wer es etwas aufwendiger möchte, gibt noch eine Schicht Sahne auf die Tarte, bevor die Granatapfelkerne darauf kommen.

Am besten schmeckt die Tarte frisch aus dem Kühlschrank. Übrigens, statt Granatäpfeln eignen sich auch Blutorangen oder verschiedene Beeren bestens als Belag für die Tarte.

Granatapfel Tarte
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Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Kategorie: Kuchen, Obst, Tarte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Granatapfel Tarte

Zutaten

  • Für den Mürbeteig Boden:
  • 180 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei
  • Für die Füllung:
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag
  • 1-2 Granatäpfel (entkernt)
    Außerdem
  • 1 Tarteform
  • Erbsen oder ähnliches zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit der Küchenmaschine kurz zu einem glatten Teig verkneten, alternativ alle Zutaten außer das Ei in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerkrümeln bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann das Ei dazugeben und kurz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Wenn der Teig gekühlt ist, Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Tarteform mit Butter auspinseln. Den Mürbeteig etwas größer als die Form ausrollen. Vorsichtig in die Form legen und gut andrücken. Ein Stück Backpapier auf den Teigboden legen und die Erbsen oder ein anderes Hilfsmittel zum Blindbacken einfüllen. Tarte für ca. 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze blindbacken.
  3. Alle Zutaten für die Füllung vermischen. Nach dem Blindbacken die Tarte kurz abkühlen lassen. Dann das Backpapier und die Erbsen entfernen. Füllung einfüllen und die Tarte erneut bei 170 °C für 20-30 Minuten backen, bis sie eine golden braune Farbe bekommen hat.
  4. Tarte komplett auskühlen lassen. Die Granatapfelkerne auf der Tarte verteilen und die Tarte dann servieren.
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Wenn Du die Granatapfel Tarte ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.