Granatapfel Tarte

Lockerer Mürbeteig, gefüllt mit leckerer Vanillecreme und fruchtigem Granatapfel. Mein perfekter Winterkuchen.

Ein frostiges Hallo aus dem Winterwunderland schicke ich Dir heute :) nachdem München und Umland schon Anfang Januar in weißer Pracht versunken ist, hat es heute Nacht wieder geschneit. Und wieder waren es nicht nur einige Flocken, sondern “ergiebige Schneefälle” wie das die Wetterfrösche in Funk und Fernsehen nennen. Die Hundemaus freut und solange man nirgends hin muss ist es wirklich wunderschön.

Wie gut, dass wir beide Montag und Dienstag freihaben. So ein langes Wochenende mitten im Schneechaos hat schon was. Vor allem ist das auch nicht schlecht, weil wir später noch Besuch zum Super Bowl schauen bekommen. Es wird also eine kurze Nacht. Nachdem morgen viel in Sachen Hochzeit zu erledigen ist, ist die Gelegenheit für einen langen Mittagsschlaf herzlich willkommen. Mich interessiert der Super Bowl das zwar ehrlich gesagt nicht so sehr, rund um den Blog gibt es aber genug zu tun, außerdem ist reichlich Wäsche zu waschen. Mir wird also nicht langweilig.

So, genug geplaudert. Worum gehts denn im heutigen Rezept? Ich habe vor ein paar Wochen eine leckere Granatapfel Tarte gebacken, die ich Dir keinesfalls vorenthalten kann. Eigentlich sollte es das Rezept bereits vergangene Woche geben, aber da kam mir der Tag des Schokokuchens in die Quere. Deswegen ist heute endlich der große Tag der Granatapfel Tarte gekommen.

Die Basis bildet ein lockerer Vanille Mürbeteig. Der besteht im Wesentlichen aus Butter, Mehl, Ei und Zucker. Und Vanilleextrakt – ganz wichtig. Der Teig wird zunächst blind gebacken. Das funktioniert, indem Du ein Stück Backpapier in den rohen Teig in der Form legst und Erbsen oder Blindback-Kugeln darauf legst und den Boden so bäckst. Durch das Blind Backen bleibt der Boden der späteren Tarte knusprig und suppt nicht durch. Nach dem Blind Backen kommt dann die Vanille Masse auf den gebackenen Boden. Diese besteht aus Ei, Speisestärke, Milch, Zucker und Vanilleextrakt. Nach dem Backen fehlen nur noch die Granatapfelkerne. Die legst Du einfach auf den fertigen Kuchen. Wer es etwas aufwendiger möchte, gibt noch eine Schicht Sahne auf die Tarte, bevor die Granatapfelkerne darauf kommen.

Am besten schmeckt die Tarte frisch aus dem Kühlschrank. Übrigens, statt Granatäpfeln eignen sich auch Blutorangen oder verschiedene Beeren bestens als Belag für die Tarte.

Granatapfel Tarte
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Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Kategorie: Kuchen, Obst, Tarte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Granatapfel Tarte

Zutaten

  • Für den Mürbeteig Boden:
  • 180 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei
  • Für die Füllung:
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag
  • 1-2 Granatäpfel (entkernt)
    Außerdem
  • 1 Tarteform
  • Erbsen oder ähnliches zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit der Küchenmaschine kurz zu einem glatten Teig verkneten, alternativ alle Zutaten außer das Ei in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerkrümeln bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann das Ei dazugeben und kurz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Wenn der Teig gekühlt ist, Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Tarteform mit Butter auspinseln. Den Mürbeteig etwas größer als die Form ausrollen. Vorsichtig in die Form legen und gut andrücken. Ein Stück Backpapier auf den Teigboden legen und die Erbsen oder ein anderes Hilfsmittel zum Blindbacken einfüllen. Tarte für ca. 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze blindbacken.
  3. Alle Zutaten für die Füllung vermischen. Nach dem Blindbacken die Tarte kurz abkühlen lassen. Dann das Backpapier und die Erbsen entfernen. Füllung einfüllen und die Tarte erneut bei 170 °C für 20-30 Minuten backen, bis sie eine golden braune Farbe bekommen hat.
  4. Tarte komplett auskühlen lassen. Die Granatapfelkerne auf der Tarte verteilen und die Tarte dann servieren.
https://heissehimbeeren.com/granatapfel-tarte/

Wenn Du die Granatapfel Tarte ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Joghurt Panna Cotta mit Blutorange

Cremiger Panna Cotta aus Joghurt, kombiniert mit fruchtiger Blutorange. Cremig köstlich und genauso lecker wie das italienische Original.

Samstagabend 22:30 am Stadtrand von München. Endlich bin ich auf meinem Hotelzimmer angekommen und gleich mal in den bequemen Schlafanzug geschlüpft bevor mich an den Beitrag für Sonntag mache. Denn nur, weil ich ein Wochenende lang auf einer Veranstaltung für die Firma arbeiten muss, sollst Du ja nicht auf ein neues Rezept verzichten. Wenn Du den Beitrag am Sonntagabend liest bin ich übrigens gerade mit abbauen für das Event beschäftigt. Du siehst also, auch bei mir geht bei Weitem nicht immer alles Glatt und funktioniert so Reibungslos, wie es nach außen aussieht. Ich dachte, das passt gerade ganz gut. Es passt übrigens auch zum heutigen Rezept.

Der Joghurt Panna Cotta, den es heute für Dich gibt, ist übrigens auch ein tolles Beispiel dafür. Den ersten Joghurt Panna Cotta gab es zu Silvester. Nach der ganzen Weihnachtsesserei musste einfach etwas Leichteres her. Leider habe ich die ganze Angelegenheit mit Hübsch machen und weiteren Vorbereitungen so dermaßen unterschätzt, dass keine Zeit mehr blieb die Leckerei auch zu fotografieren. Schlecht, wenn man einen Blog hat, der nun mal von Fotos lebt. Denn so schön ich Dir meine Kreationen auch beschreibe, am Ende sind es die Bilder, die wirklich Appetit auf ein Rezept machen. Der zweite Anlauf schaffte es dann aufs Foto, allerdings nicht ins Rezept. Ich habe nämlich ein bisschen viel Gelatine erwischt. Aber, aus Fehlern lernt man und so kann ich heute mit Fug und Recht sagen, dass das Rezept für meinen Joghurt Panna Cotta wirklich das Beste ist, das mir möglich ist. Oft genug getestet habe ich es ja.

Ein klassischer Panna Cotta besteht aus Sahne. Viel Sahne. Ein bisschen Vanille etwas Zucker und Gelatine. Sahne ist jetzt ja bekanntermaßen kein leichtes Lebensmittel. Also habe ich es kurzerhand durch Joghurt ersetzt. Bitter verwende hier aber einen Joghurt mit mindestens 3,5 % Fettgehalt. Enthält der Joghurt weniger Fett, stimmt die Konsistenz nicht und schlecken tut es auch nicht! Statt Zucker habe ich Agavendicksaft verwendet. Honig funktioniert auch. Vanille kommt auch hier zum Einsatz und harmoniert wunderbar mit der Blutorange. Zum Joghurt kommt dann noch Gelatine. Ab ins Glas damit und rein in den Kühlschrank. Für die fruchtige Komponente kommt Blutorange ins Spiel. Hierfür reibst Du zunächst die Schale einer Blutorange mit einer Reibe ab. Außerdem werden 4–5 der Früchte entsaftet. Diese Mischung wird mit etwas Zucker aufgekocht. Hier verwende ich keine Gelatine mehr, sondern gebe die Masse, wenn sie etwas abgekühlt ist flüssig auf den Panna Cotta. Das ergibt auch in der Konsistenz einen schönen Kontrast.

Um den Panna Cotta so schön ins Glas zu bekommen gibts einen einfachen Trick. Verwende ein Glas, dass Du gerne hast. Am besten eignen sich finde ich Weingläser ohne Stiel. Außerdem brauchst Du ein Muffin Blech bzw. Kleine Keramikformen. Die Gläser stellst Du dann so in die Mulden Deiner Form, dass sie schräg stehen und so auch bleiben. Dann füllst Du den Panna Cotta ein und stellst das Gebilde vorsichtig in den Kühlschrank. Wenn der Panna Cotta fest geworden ist, gehts raus aus dem Förmchen. Die Blutorange habe ich dann dazugegeben, als die Gläser bereits wieder “gerade” auf dem Tisch standen. Garniert mit einer Blutorangenscheibe ist das perfekte Dessert auch schon fertig. Schnell, lecker und gar nicht mal so ungesund.

Joghurt Panna Cotta mit Blutorange
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Dessert, Italienisch

Cuisine: Dessert

Menge: 4 Portionen

Joghurt Panna Cotta mit Blutorange

Zutaten

  • 3 Blatt Gelatine
  • 500 g Joghurt (min. 3,5 % Fett)
  • 100 g Agavendicksaft oder Honig
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 4 Blutorangen
  • 50 g Zucker

Zubereitung

  1. Gelatine in etwas kaltem Wasser 5 Minuten einweichen. Joghurt, Vanilleextrakt und Agavendicksaft (Honig) verrühren.
  2. Gelatine ausdrücke und in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze schmelzen. Wenn die Gelatine geschmolzen ist, 1 EL der Joghurtmasse dazu geben und unterrühren. Vorgang weitere 2 mal wiederholen und dann die Gelatinemasse zum restlichen Joghurt geben und unterrühren. Joghurt auf 4 Gläser verteilen und für mindestens 6 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  3. Die Schale einer Blutorange abreiben. Gemeinsam mit dem Saft aller vier Blutorangen (5, sollten die Orangen recht klein sein) und dem Zucker in einem Topf kurz erwärmen bis der Zucker geschmolzen ist. Auf den Panna Cotta geben. Diesen mit Blutorangenscheiben garnieren und bis zum servieren erneut kalt stellen.
https://heissehimbeeren.com/joghurt-panna-cotta-mit-blutorange/

Wenn Du den Joghurt Panna Cotta ausprobierst, freue ich mich riesig über Dein Foto auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Quinoa Salat Bowl mit Ente

Leckerer Quinoa trifft auf winterliches Gemüse und gebratene Entenbrust. Zusammen mit einem leckeren Orangendressing ein gesundes Essen und ein echter Genuss.


Huhu, auch von mir gibts mal wieder ein Lebenszeichen. Auf Instagram war es ja verdächtig ruhig in den letzten Tagen. Das liegt daran, dass das neue Jahr für mich mit Vollkaracho angefangen hat. In der Arbeit steht ein großes Event an, das mich zum einen schon seit Tagen an den Schreibtisch fesselt und mit wenig Hirnkapazität für alles andere lässt. Zum einen bin ich durch das Event recht viel Unterwegs, was meinen gesamten Zeitplan durcheinander bringt. Der Ausnahmezustand ist aber nach Montag beendet. Drückt mir die Daumen das ich, bis dahin durchhalte und nicht am Rad drehe.


Gerade in Phasen mit viel Stress und Anstrengung achte ich darauf, mich gesund zu ernähren und so oft es irgendwie geht selbst zu kochen. Es ist schon verlockend die Zeit zu sparen und einfach Pizza zu bestellen. Das ist der Gesamtsituation jedoch in dem Fall auch nicht zuträglich und raubt auf Dauer noch mehr Energie, die man gerade in solchen Situationen dringend braucht. Deswegen müssen für solche Lebenslagen Rezepte her, die recht schnell gehen, gesund sind und gut schmecken. Die winterliche Minestrone ist ein gutes Beispiel oder auch eine schnelle Pasta.


Auch wunderbar ist eine Quinoa Salat Bowl. Quinoa Salat ist ganzjährig eines meiner liebsten Mittag- und Abendessen. Saisonal wechselt das Gemüse und Obst in meiner Bowl. Heute gibts ein Rezept für eine winterliche Quinoa Salat Bowl. Quinoa ist übrigens ein Pseudogetreide, das ursprünglich aus Südamerika stammt. Quinoa enthält kein Gluten, ist schmackhaft und eine gute Alternative zu Reis. Am liebsten mag ich den bunten Quinoa, der weiße tut es aber auch.

Zum Quinoa gesellt sich heute Pflücksalat, frischer Rotkohl, Mandarine, Kaki, frische Cranberries und gebratene Entenbrust. In Kombination mit einem leckeren Mandarinen-Dressing wird daraus ein leckerer, gesunder Salat der alles aber nicht langweilig ist. Außer der Entenbrust lässt sich der Quinoa Salat übrigens auch toll vorbereiten. Überhaupt ist Quinoa eine tolle Sache, wenn Du weißt das in den nächsten Tagen wenig Zeit zum Kochen bleibt. Koch einfach etwas mehr Quinoa und bewahre in gekocht im Kühlschrank auf. Mit wenigen Zutaten wird daraus ein leckerer Salat so wie dieser hier.


Fancy an unserem Quinoa Salat ist vor allem die Entenbrust. Achte am besten darauf gute Qualität zu kaufen, das macht sich in Konsistenz und Geschmack bemerkbar. Die Entenbrust brate ich auf der Hautseite für etwa 10 Minuten an. Weitere 5 Minuten auf der anderen Seite lassen die Entenbrust schön rosa werden. In Streifen geschnitten reicht eine Entenbrust für zwei Portionen Quinoa Salat. Ich freue mich schon, wenn des den Salat bei mir das nächste Mal gibt.

Quinoa Salat Bowl mit Ente
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Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Salat

Cuisine: Salat

Menge: 2 Portionen

Quinoa Salat Bowl mit Ente

Zutaten

  • 100 g getrockneter Quinoa
  • 1 Barbarie Entenbrust
  • 100 g Pflücksalat
  • 100 g Rotkohl
  • 3 Mandarinen
  • 1/2 Kaki
  • 5 Cranberries (Optional)
  • Olivenöl
  • Rotweinessig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Quinoa mit der doppelten Menge Wasser (200 ml) und eine Prise Salz in einen Topf geben. Mit Deckel aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Dann vom Feuer nehmen und weitere 15 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen.
  2. Entenbrust auf beiden Seiten salzen. Auf der Hautseite rautenförmig einschneiden. Entenbrust ohne Fett in die kalten Pfanne geben und diese erhitzen. Sobald die Pfanne richtig heiß ist die Entenbrust auf der Hautseite 10 Minuten garen. Dann auf die andere Seite umdrehen und dort weitere 5 Minuten garen lassen.
  3. Pflücksalat waschen und auf zwei Schüssel verteilen. Rotkohl in feine Streifen schneiden. Eine Mandarine schälen und in Scheiben schneiden. Auch die Kaki in Scheiben schneiden. Cranberries ebenfalls halbieren. Alles auf zwei Schüssel aufteilen.
  4. Für das Dressing die restlichen beiden Mandarinen auspressen. Mit 3 EL Olivenöl und 1 EL Rotweinessig vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Quinoa auf die beiden Portionen verteilen. Die Entenbrust in streifen schneiden und verteilen. Je die Hälfte des Dressings über jede Portion verteilen und servieren.
https://heissehimbeeren.com/quinoa-salat-bowl-mit-ente/

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Filo Torte

Knuspriger Filo Teig, gefüllt mit Zimtbutter, gebacken in einer leckeren Vanillecreme – schmeckt am besten warm mit einer Kugel Vanilleeis und ist eine geniale Torte, wenn es schnell gehen muss.

Sonntag, letzter Urlaubstag und einer der gemütlichsten Tage die wir in den letzten Wochen hatten, steht heute auf dem Plan. Morgen gehts dann für mich wieder zurück ins Büro und eine arbeitsreiche Woche liegt vor mir. Aber daran mag ich gerade gar nicht denken. Es ist nämlich viel zu gemütlich noch ein bisschen hier auf dem Sofa zu liegen und das Winterwunderland vor dem Fenster zu genießen. Die Hundemaus liebt den Schnee übrigens heiß in innig. Tatsächlich hab ich sie selten so durch die Gegen toben gesehen. Es wird sie freuen, dass das Winterwetter noch eine Zeit lang anhalten wird.

Umso mehr Zeit hat man jedoch, in der warmen Wohnung ausgiebig zu kochen und zu backen. Deswegen gibts heute auch nach der süßen Rezept-Pause endlich mal wieder ein süßes Rezept von mir. Drinks und Jahresrückblicke sind ja recht und schön, jetzt ist es aber wieder Zeit für Rezepte. Besonders schön am Rezept von heute ist, dass Du keinen Teig vorbereiten musst. Alles was Du brauchst, ist eine Schüssel, eine Backform und einen Küchenpinsel. Ein Schneebesen wäre auch nicht schlecht, es geht aber auch ohne.

Die Grundzutat für unser Törtchen ist Filoteig. Den gibt es tiefgefroren in den meisten Supermärkten, definitiv aber in jedem gut sortierten türkischen/orientalischen Lebensmittelgeschäft. Filoteig wird in der orientalischen Küche gerne verwendet um diverse Backwerke wie Baklava und Burek zu backen. Ich verwende für die Torte viereckige Filo Teigplatten. In meiner Packung befanden sich 6 Teigplatten mit etwa 25×40 cm Größe.

Jede Teigplatte habe ich zunächst mit weicher Butter bestrichen und mit etwas Zimtzucker bestreut. Anschließend werden die Teigplatten zu einer Rolle aufgerollt und anschließend von einem Ende her zu einer Schnecke aufgerollt. Die Schnecken kommen dann in eine runde Backform mit 20 cm Durchmesser. Eine Schnecke findet in der Mitte Platz, die anderen darum herum. Dann gehts auch schon das erste Mal ab in den Ofen. Bei 170 °C wird die Filo Torte zunächst 15 Minuten gebacken. Anschließend wird die Vanillecreme aufgegossen. Die besteht aus Milch, Mascarpone Eiern, etwas Zucker, Speisestärke und Vanilleextrakt.

Besonders wichtig ist, dass Du die Backform vor dem Backen gut abdichtest. Das funktioniert am besten in einer Backform mit Hebeboden, die Du zusätzlich in mehrere Lagen Alufolie einwickelst. Springformen eignen sich leider nur bedingt gut, da sie am Verschluss leicht auslaufen können. Weitere 25 Minuten im Ofen lassen die Vanillecreme fest werden. Warm serviert mit etwas Vanilleeis ist die Filo Torte ein Gedicht.

Filo Torte
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Menge: 1 Torte mit 20 cm Durchmesser

Filo Torte

Zutaten

  • 400 g Filoteig (aka Yufkateig oder Strudelteig)
  • 125 g Butter
  • 2 EL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Butter einstreichen und die Backform mit 2-3 schichten Alufolie abdichten. Am Besten eignen sich Backformen mit Hebeboden.
  2. Filoteig jeweils mit Butter einstreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen. Teigplatten aufrollen und die Rolle dann zu einer Schnecke rollen. Die Schnecken in die Backform geben. Die Torte nun das erste mal für 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen.
  3. Alle restlichen Zutaten für die Vanillecreme vermischen. Auf den vorgebackenen Filoteig gießen und für etwa 25 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze backen bis die Torte golden braun ist.
  4. Torte etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und am Besten noch warm mit einer Kugel Eis (Vanille) servieren.
https://heissehimbeeren.com/filo-torte/

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Winterliche Minestrone

Herzhaft leckere italienische Minestrone mit Wintergemüse. Wärmt an kalten Wintertagen Körper und Seele und ist absolut vegetarisch.

Neues Jahr, neues Glück. Ich hoffe, Du bist gut ins neue Jahr gestartet? Ich durfte einen wunderbaren Silvesterabend mit Freunden, Familie und Nachbarn verbringen. Bei Fondue und leckerem Dessert ist die Zeit wie im Flug vergangen und wie immer kam das neue Jahr dann doch viel schneller als erwartet. Neujahrsvorsätze habe ich keine bestimmten. Wenn ich mir etwas vornehme, dann setze ich es, wenn möglich immer direkt um, oder versuche daran zu arbeiten. In einfache Worte gefasst: Ich möchte immer die beste Version von mir selbst sein, die mir gerade möglich ist. Ohne Zwang und ohne Druck. Ein bisschen gesünder essen im Januar schade aber auch mir nach der Weihnachtsschlemmerei nicht. Und das Fondue an Silvester trägt auch nicht gerade zur Bikinifigur bei.

Nachdem ich mich seit Silvester im Urlaub wähne, klappt das mit dem frisch und gesund kochen natürlich gerade besonders gut. Freie Tage nutze auch immer gerne im Rezepte zu kochen, die sich gut einfrieren lassen. Damit wird, gesund essen auch in stressigen Phasen möglich, in denen ich für ein leckeres Abendessen einfach nur in den gut gefüllten Eisschrank greifen muss. Genau so ein Rezept gibt es heute in Form einer winterlichen Minestrone.

Minestrone, das ist eine italienische Gemüsesuppe in der je nach Jahreszeit und Geschmack diverse Gemüse landen dürfen. DIE Minestrone gibt es dabei meiner Ansicht nach nicht. Das Rezept verändert sich in Italien je nach Region, Jahreszeit und Familie. Jeder beschreibt die perfekte Minestrone ein bisschen anders. Das ist in etwa so wie mit der perfekten Pasta Carbonara oder dem perfekten Salat. Das heißt für jeden etwas anderes. Aber gerade das macht es für mich so schön. Richtig und falsch gibt es hier nicht. Deswegen gleich vorne weg. Wenn mein Rezept für die winterliche Minestrone nicht das ist, das Du kennst, will ich keine Klagen hören. Ich habe Dich schließlich gewarnt ;-).

Die Basis für jede meiner Minestrone sieht immer gleich aus. In einem Topf mit Olivenöl werden Zwiebeln, Knoblauch, Stauden-Sellerie und Karotten angebraten. Nach und nach kommt dann weiteres Gemüse und Bohnen dazu. Auf Nudeln, die sich manchmal auch in Minestrone finden habe, ich dieses Mal verzichtet. Neben der Basis kommt in meine winterliche Minestrone noch Rosenkohl, Kartoffeln und Zucchini. Die sind zwar nicht gerade winterlich, befanden sich aber kurz vor Exitus in meinem Kühlschrank und mussten daher dringen weg. Dafür liebe ich Minestrone übrigens auch, es ist perfekt, wenn zu viel Gemüse im Kühlschrank ist, das Dringen wegmuss.

Außerdem kommt noch eine gelbe Paprika mit in den Topf. Ein Schluck Weißwein, Tomaten aus der Dose und Gemüsebrühe liefern Geschmack und Flüssigkeit. Die Minestrone darf dann mindestens 30 Minuten, gerne auch 1–2 Stunden köcheln. Etwa 15 Minuten, vor dem Servieren gebe ich weiße Bohnen mit zur Suppe und schmecke sie mit Salz, Pfeffer, Parmesan und italienischen Kräutern ab. Serviert mit etwas geriebenem Parmesan und einer leckeren Scheibe knusprigem Weißbrot wird daraus ein wahres Gedicht. Es lässt sich sowohl aus der Lieblingsschüssel im Schlafanzug auf dem Sofa oder beim spontanen Cadellight Dinner mit dem oder der Liebsten vorzüglich verzehren lässt.

Winterliche Minestrone
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Menge: 8 Portionen

Winterliche Minestrone

Zutaten

  • 3 Knoblauchzehne
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 3 große Karotten
  • 3 große Kartoffeln
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 gelbe Paprika
  • 200 g Rosenkohl
  • 1 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 100 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • Parmesan zum servieren (frisch gerieben)

Zubereitung

  1. Knoblauchzehe und Zwiebeln fein hacken. In einem großen Topf derweil Olivenöl erwärmen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Sellerie und Karotten in Würfel schneiden und ebenfalls mit Andünsten. Mit geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten braten lassen.
  2. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und ebenfalls in den Topf geben. Zucchini, Paprika und Rosenkohl putzen. Zucchini und Paprika würfeln und Rosenkohl vierteln. Mit in den Topf geben und kurz anbraten. Mit Weißwein, Brühe und Dosentomaten ablöschen und mindestens 30 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parmesan und die abgetropften Bohnen dazu geben und nochmal 10 Minuten köcheln lassen. Nochmal abschmecken und mit frisch geriebenem Parmesan, Basilikum und Petersilie garnieren und mit frischem Brot servieren.
https://heissehimbeeren.com/winterliche-minestrone/

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