Spicy Miso Ramen

Würzig scharfe Miso Ramen Suppe mit Gemüsebrühe. Vegan, super lecker, echtes Soulfood mit Ramen Nudeln, asiatischen Pilzen und knusprigem Tofu.

Mehr als ein halbes Jahr ist unsere Reise nach Japan bereits her. Wie die Zeit vergeht! Es fühlt sich an, als wären wir erst gestern in Tokyo aus dem Flieger gestiegen. Eines unserer großen Ziele im Urlaub war, die wunderbare Küche Japans kennenzulernen. Und während wir auch großartige, neue Entdeckungen gemacht haben wie zum Beispiel Soba Nudeln, gab es natürlich auch die ein oder andere Ramen Suppe. Dampfend warme Suppen, kräftig gewürzt mit allerlei herrlichen Einlagen und natürlich vielen Nudeln die sich ganz herrlich schlürfen lassen.

Eine große Herausforderung gab es allerdings und die bestand darin, vegetarische oder gar vegane Ramen zu finden. Ich verzichte zwar nicht gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte, allerdings esse ich nicht all zu viel davon. Für zwei Wochen lang, jeden Tag 2x Fleisch auf dem Teller – oder in der Suppe zu haben war also durchaus eine neue Erfahrung für mich. Vegetarier- und Veganertum hat sich allerdings in Japan wohl noch nicht so sehr durchgesetzt. Wobei das Essen im Buddhistischen Kloster kurioserweise komplett vegan war und noch dazu eines der leckersten Essen das ich auf der ganzen Reise genießen durfte.

Wieder zu Hause ist der Hunger auf aromatischen Seelenwärmer-Suppen nicht gesunken. Vor allem jetzt im kalten und grauen Winter gibt es fast nichts Schöneres als sich abends mit einer heißen Schüssel Suppe oder/und einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen. Für den großen Hunger darf das dann gerne auch eine große Schüssel Ramen sein. Die Zubereitung ist tatsächlich erstaunlich einfach. Mit ein bisschen Kreativität und der ein oder anderen Zutat aus dem Asia- oder gut sortierten Supermarkt entstehen so immer neue Kreationen.

Chiliöl, Sojasauce, Misopaste und Sesamöl in die Suppenschüssel geben.

Hafermilch und Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen vermischen.

Für das heutige Rezept habe ich mich für eine scharfe Miso Ramen entschieden. Wie der Name schon sagt, bildet die Basis unserer Ramen eine Gemüsebrühe. Die wird zunächst aromatisiert mit einem scharfen Chiliöl und Misopaste. Ein Schluck Hafermilch verleiht der Brühe noch mehr Gehalt.

Die frisch gekochten, heißen Nudeln in die vorbereitete Brühe geben.

In die vorbereitete Suppe kommen dann die Nudeln. Die gibts ebenfalls im Asiamarkt und in gerade mal 90 Sekunden im kochenden Wasser sind sie gar. Ich achte darauf, dass die Nudeln möglichst wenig Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co beinhalten.

Die Suppe mit den gegarten Pilzen, dem knusprigen Tofu, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit einem Ei anrichten.

Fehlen noch die übrigen Suppeneinlagen. Da wären zum einen asiatische Pilze. Enoki und Simeji Pilze werden ganz kurz in der köchelnden Brühe gegart und kommen dann mit in die Suppe. Der Marinierte Tofu wird knusprig angebraten. Fein gehackte Frühlingszwiebeln dürfen auch nicht fehlen. Der krönende Abschluss ist das wachsweich gekochte Ei. Zwar ist die Ramen dann nicht mehr vegan, wenn Du das Ei einfach weglässt ist aber auch das Problem gelöst. Und so ein Ei, das zählt einfach zu meinen allerliebsten Einlagen für eine ordentliche Ramen.

Das Ei kannst Du entweder gleich nach dem Kochen zur Suppe servieren oder Du legst es für einige Stunden oder über Nacht geschält in etwas Sojasauce ein. Das verleiht den Eiern ein herrliches Aroma, ist aber kein Muss.

Das Rezept habe ich für zwei Personen berechnet. Es lässt sich aber auch wunderbar auf eine andere Personenanzahl umrechnen.

Spicy Miso Ramen
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Asia, Basics, Gesund und Lecker, Herbst, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Soulfood, Suppen, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Japanisch

Portionen: 2

Spicy Miso Ramen

Zutaten

    Für das Chiliöl:
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL Sonnenblumenöl
    Für den marinierten Tofu:
  • 150 g Tofu
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
    Für die Ramen:
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 100 g Enoki Pilze
  • 100 g Shimeji Pilze
  • 2 Bio Eier große L
  • 400 g Ramen Nudeln
  • 2 TL helle Misopaste
  • 2 EL Hafermilch
  • 2 EL Frühlingszwiebeln

Anleitung

  1. Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein hacken. Tofuwürfel mit Knoblauch und Ingwer in eine Schüssel geben. Mit Sojasauce und Sesamöl marinieren. Das kann bereits einen Tag vorher geschehen.
  2. Für das Chiliöl die Chilischote fein hacken. Mit Chiliflocken und Öl vermischen und mindestens einen Tag ziehen lassen.
  3. Gemüsebrühe und Wasser vermischen. Brühe aufkochen. In einem zweiten, kleinen Topf etwa 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.Die beiden Eier direkt aus dem Kühlschrank in das kochende Wasser geben dort für 9 Minuten garen. So werden sie perfekt gegart. Die Enoki- und Shimeji Pilze von der Wurzel befreien und in etwa 8 mundgerechte Portionen zerteilen. Pilze für etwa 2 Minuten in der heißen Brühe garen. Nachdem die Eier gegart sind die Nudeln nach Packungsanweisung in das kochende Wasser geben.
  4. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den Tofu ohne Marinade darin knusprig anbraten.
  5. Je 1 TL Misopaste, 1 TL Chiliöl und 2 EL Hafermilch in jeweils eine große Suppenschüssel geben. Mit etwas Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen Chiliöl, Hafermilch, Misopaste und Brühe vermischen, dann die restliche Brühe gleichmäßig auf die beiden Schüsseln verteilen. Die gegarten Nudeln hinein legen. Pilze gleichmäßig aufteilen. Eier schälen, halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Frühlingszwiebeln gleichmäßig auf beide Schüsseln aufteilen.
  6. Der Ramen Suppe mit Sesam und Chiliöl den letzten Schliff verpassen und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/spicy-miso-ramen/

Wenn Du meine Spicy Miso Ramen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Weihnachtsmenü

3 Gänge Weihnachtsmenü stressfrei

Radicchiosalat, Rehragout und Lebkuchentiramisu – ein weihnachtliches 3 Gänge Menü, geeignet für viele Personen und zubereitet ohne Stress – perfekt für entspannte Weihnachten mit der Familie.


Einen wunderbaren zweiten Advent wünsche ich Dir! Nach einem turbulenten Wochenende haben wir es heute sehr ruhig angehen lassen. Eine lange Runde mit der Hundemaus, ein gemütliches Adventsfrühstück und dann dösen auf dem Sofa bei Tee und Weihnachtsfilm. Was will der Mensch mehr? Dabei ist es gerade zu Weihnachten besonders schwer, Zeit für sich zu finden und sich nicht zu sehr stressen zu lassen. Weihnachten wird es nämlich erstaunlicherweise auch, wenn die Fenster nicht geputzt sind ;-)

Um trotzdem feierliche Weihnachten mit gutem Essen und leckeren Plätzchen im Kreise der Familie zu verbringen ist der ein oder andere Trick gefragt. Genau deswegen habe ich vor ein paar Tagen Omas geheimes Plätzchenrezept mit Dir geteilt. Ein Grundrezept, dass es Dir erlaubt, viele verschiedene Plätzchensorten zu backen und kreativ zu werden. Was bei Plätzchen klappt, das lässt sich so oder so ähnlich natürlich auch auf das Weihnachtsmenü anwenden.

Zu Weihnachten wird ja bekanntlich viel gegessen. Ob am Heiligen Abend oder an den Weihnachtsfeiertagen – es wird viel gekocht, geschlemmt und genossen. Für den- oder diejenige, die sich für die Zubereitung der kulinarischen Köstlichkeiten verantwortlich zeichnet kann auch das schnell im Stress enden und spätestens dann ist es vorbei mit der besinnlichen Weihnachtsstimmung und man ist im Grunde genommen nur froh, wenn alles vorbei ist. Die Gäste hat man eigentlich nicht gesehen, weil man selbst nur in der Küche stand, die Zubereitung des Weihnachtsmenüs hat einfach die ganze Aufmerksamkeit gefordert.

Aber das muss nicht sein. Dass Du ein drei Gänge Menü für viele Personen auch Stressfrei zubereiten kannst, das zeige ich Dir heute im neuen Video. Die gesamte Zubereitung hat etwa 2,5 Stunden in Anspruch genommen. Nicht gerade wenig aber, bei gutem Zeitmanagement auch nicht unlösbar. Außerdem lassen sich viele Komponenten des Menüs bereits ein oder zwei Tage vorher vorbereiten, was die das Weihnachtsmenü nochmal Stressfeier gestaltet. Für das Weihnachtsmenü musst Du auch nicht mehr in der Küche stehen, wenn die Gäste kommen. Alles lässt sich so vorbereiten, dass Du Zeit mit Deinen Gästen verbringst, während das Menü vorbereitet nur noch darauf wartet, serviert zu werden.

Aber was gibt es denn nun? Das kann ich Dir natürlich nicht vorenthalten! Hier ist das Menü:

Gegrillter Kürbis an winterlichem Salat mit Birne und Walnüssen

Ragout vom Reh an Butterspätzle und würzigem Rosenkohl mit Preiselbeerbirne

Winterliches Lebkuchen Tiramisu

Das Menü gibts übrigens auch als Download zum Ausdrucken. Zusammengerollt und mit einem kleinen Schleifchen versehen macht es sich wunderbar auf dem weihnachtlich gedeckten Tisch. Auch den kannst Du übrigens einen Tag vorher decken und bist auch dadurch, stressfreien Weihnachtstagen ein Stück näher.

Vorbereiten lassen sich in diesem Menü im grundgenommen fast alle Bestandteile. Das Rehragout zum Beispiel kannst Du ohne Probleme einen oder zwei Tage vorher kochen und dann im Kühlschrank aufbewahren. Das Ragout zieht dadurch schön durch und bekommt ein intensiveres Aroma. Auch die Spätzle kannst Du vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren in etwas Butter anbraten und dadurch erhitzen. Das Lebkuchentiramisu verträgt selbstverständlich auch einige Zeit im Kühlschrank. Bleibt lediglich der Salat zur Vorspeise und der würzige Rosenkohl, den Du am Tag des Weihnachtsessens zubereiten musst. Und auch das kannst Du einige Stunden vorher tun.

Die Rezepte für alle drei Gerichte des Weihnachtsmenüs gibts natürlich für Dich zum Nachlesen.

Gegrillter Kürbis an winterlichem Salat mit Birne und Walnüssen
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Abendessen, Festtag, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Soulfood, Weihnachten, Winter

Weihnachten

Portionen: 8

Weihnachtsmenü

Zutaten

    Für den gegrillten Kürbis:
  • 2 mittelgroßer Butternuss Kürbis
  • 2 EL Öl
  • 2 TL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Kreuzkümmel
    Für den Salat:
  • 2 großer Kopf Radicchio
  • 2 Birne
  • 2 EL Walnüsse
  • 50 g Parmesan
    Für das Dressing:
  • 2 TL Dijonsenf
  • 2 TL Ahornsirup
  • 1 EL heller Essig
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  1. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kürbis schälen, entkernen und in Mundgerechte Stücke schneiden. Mit Öl, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel marinieren und im vorgeheizten Backofen bei 170 °C etwa 25 Minuten backen.
  2. Radicchio waschen und die Blätter abzupfen. Auf eine Platte oder einen großen Teller legen. Birne waschen, vierteln und entkernen. In schmale Spalten schneiden. Auf dem Radicchio verteilen. Käse in feinen streifen zusammen mit den Walnüssen über den Salat streuen. Den gegarten Kürbis ebenfalls mit auf den Salat geben.
  3. Für das Dressing alle Zutaten vermischen und den Salat damit anrichten.

Hinweis:

Die Salatplatten können vorbereitet werden. Radicchio welkt abgedeckt im Kühlschrank kaum. Kurz vor dem servieren lediglich den lauwarmen Kürbis und das Dressing dazu geben.

https://heissehimbeeren.com/3-gaenge-weihnachtsmenue-stressfrei/

Rehragout mit Spätzle und würzigem Rosenkohl
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 45 Minuten

Kochzeit: 2 Stunden

Gesamtzeit: 2 Stunden, 45 Minuten

Weihnachten

Portionen: 4 Personen

Weihnachtsmenü

Zutaten

    Für das Rehragout:
  • 2 kg Rehfleisch (z.B. aus der Schulter, in Würfel geschnitten)
  • 2 EL Öl
  • 4 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g durchwachsener Speck
  • 4 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 TL Wachholderbeeren
  • 2 EL Paprikapulver (Rosen- oder Edelsüß)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 450 ml Rotwein
  • 500 ml Brühe (Wildfonds oder Gemüsebrühe)
  • 3 EL Preiselbeermarmelade
  • 350 g Sauerrahm
    Für die Spätzle:
  • 1 kg Weizenmehl
  • 10 große Eier (möglichst Bio)
  • ca. 300 ml Mineralwasser
  • 1 TL Salz
    Für den würzigen Rosenkohl:
  • 1 kg Rosenkohl
  • 2 EL Öl
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Pfeffer
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 TL Cayennepfeffer

Anleitung

    Für das Rehragout:
  1. Speck, Zwiebeln und Knoblauch in feine Würfel schneiden. Öl in einem großen Topf oder Bräter erhitzen und Speck, Zwiebeln und Knoblach hinein geben. Für einige Minuten braten bis die Zwiebeln glasig sind. Dann das Rehfleisch hinein geben und ordentlich anbraten. Mehl dazu geben und mit etwa 1 TL Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Wachholderbeeren, Paprikapulver und Tomatenmark Würzen. Mit Rotwein und Brühe ablöschen. Deckel auf den Topf setzen und bei gelegentlichem umrühren auf kleiner Flamme für etwa 2 Stunden köcheln lassen.
  2. Kurz vor dem servieren Preiselbeermarmelade und Sauerrahm unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Für die Spätzle:
  1. Mehl, Eier, Salz und Mineralwasser zu einem klebrigen Teig verrühren. Die genötigte Menge Wasser hängt maßgeblich davon ab, wie groß die Eier sind. Der Teig sollte eine zähe, klebrige Konsistenz haben. Teig ca. 20 Minuten ruhe lassen.
  2. Derweil einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Wasser ordentlich salzen. Mit einer Spätzlereibe, einem Spätzleseiher oder eine Spätzlepresse die Spätzle zubereiten. Wenn sie an die Oberfläche des Topfes gestiegen sind in ein Sieb abschöpfen.
  3. Spätzle kurz vor dem servieren in etwas Butter anbraten und so wieder erwärmen.
    Für den würzigen Rosenkohl:
  1. Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech ohne Backpapier hineinlegen und ebenfalls vorheizen. Rosenkohl waschen, putzen und halbieren. Mit Öl, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel marinieren und mit der Schnittkante nach unten auf das vorgeheizte Blech legen. Auf der untersten Schiene im Backofen für etwa 25 Minuten braten. Dadurch erhält der Rosenkohl herrlich nussige Röstaromen.
  2. Der Rosenkohl kann dann auch einige Zeit bei Raumtemperatur abkühlen bevor er mariniert und serviert wird.
  3. Kurz vor dem servieren Butter, Ahornsirup und Cayennepfeffer in einer Pfanne vermischen und den gegarten Rosenkohl hinein geben. Kurz schwenken und sofort servieren.

Hinweis:

Rehragout und Spätzle lassen sich wunderbar einen Tag vorher vorbereiten. Einfach abgedeckt im Kühlschrank lagern. Das Ragout dann kurz vor dem servieren wieder erwärmen und erneut abschmecken. Durch das Durchziehen wird das Ragout noch intensiver im Geschmack. Spätzle wie gehabt in etwas Butter anbraten und dann servieren.

https://heissehimbeeren.com/3-gaenge-weihnachtsmenue-stressfrei/

Winterliches Lebkuchen Tiramisu
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 10 Minuten

Weihnachten

Portionen: 8 Personen

Weihnachtsmenü

Zutaten

  • 8 Lebkuchen (Herzen, Sterne, Brezen)
  • 50 g flüssige Butter
  • 500 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 75 g Puderzucker
  • 30 ml Amaretto
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • Kakaopulver
  • 8 Dessertringe oder 1 Auflaufform

Anleitung

  1. Lebkuchen im Mixer oder einem Food Processor zerbröseln. Mit Butter vermischen und am Boden der Dessertringe oder der großen Form festdrücken.
  2. Für die Creme Mascarpone, Schlagsahne, Puderzucker. Amaretto und Lebkuchengewürz vermischen und steif aufschlagen. Creme auf die Böden geben und glatt streichen.
  3. In den Kühlschrank stellen und kurz vor dem servieren mit etwas Kakaopulver bestreuen.

Hinweis:

Das Lebkuchen Tiramisu lässt sich bereits ein oder zwei Tage vorher vorbereiten. Einfach bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.

https://heissehimbeeren.com/3-gaenge-weihnachtsmenue-stressfrei/

Ich wünsche Dir eine wunderbare Weihnachtszeit und hoffe, Du kannst ein stressfreies Fest mit Deinen Lieben genießen. Wenn Du mein 3 Gänge Weihnachtsmenü ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Plätzchen Rezept

Plätzchen Rezept: Mozarttaler

Mozartkugeln mag eigentlich jeder. Aus der beliebten Süßigkeit lassen sich auch leckere Plätzchen zaubern. Gefüllt mit Nougat und Marzipan, dekoriert mit Schokolade und gehackten Pistazien sind Mozarttaler ein Genuss.

Einen fröhlichen ersten Advent wünsche ich Dir! Ich hoffe, Du genießt einen ruhigen, entspannten Sonntag im Kreise der Familie und lässt einfach die Seele baumeln. Ich habe meinen Onkel, meine Eltern und meine Schwester zum Adventsbrunch eingeladen und freue mich schon sehr auf sie. Traditionen machen die Advents- und Weihnachtszeit für mich erst perfekt. Sei es Papas Weihnachtsbowle, das Adventsfrühstück mit meinem Onkel und der Familie, der Christkindlmarkt hier im Ort oder auch das ein oder andere obligatorische Wortgefecht. Gehört dazu und macht die Weihnachtszeit noch ein bisschen schöner.

Genau so wie Plätzchen natürlich! Letzte Woche habe ich ja schon Omas geheimes Plätzchen Rezept mit Dir geteilt. Seit Donnerstag ist auch das Video dazu online. Manchmal dauern Sachen ein bisschen länger. Dafür werden sie dann extra gut.
Bei einem Plätzchen Rezept konnte ich es aber nicht belassen. Außerdem ist mir noch eine Idee durch den Kopf gespukt, die ich in die Tat umsetzen musste. So sind die leckeren Mozarttaler entstanden. Die Inspiration dafür waren Mozartkugeln. Die leckere Süßigkeit unserer österreichischen Nachbarn ist ja auch hier bei uns ein echter Hit. So eine Mozartkugel, die geht immer.

Die Mozarttaler bestehen aus zwei Vanillekeksen. So weit, so unspektakulär. Gefüllt werden die beiden Plätzchen mit Nougat und Marzipan. Und zwar in Schichten. Das ist die eigentliche spektakuläre Technik an diesen Plätzchen. Marzipan und Nougat werden nämlich dünn ausgerollt. Aus der so entstehenden Platte kannst Du wunderbar kleine Elemente ausstechen. Ganz genau so wie bei Plätzchenteig. Puderzucker dient als Hilfe beim Ausrollen und sorgt dafür, dass Nougat und Marzipan nicht auf der Unterlage kleben.

Nougat ausrollen. Dafür hilft es, es erst einmal mit einem Nudelholz weich zu klopfen.

Marzipan ebenfalls ausrollen. Damit nichts klebt, Puderzucker verwenden. Marzipan dann auf das Nougat legen und festdrücken.

Das Nougat, dass ich verwendet habe, gibts in der Backabteilung im Supermarkt. Aus der Form befreit wirkt es zunächst recht fest und unbeweglich. Mit einem kleinen Nudelholz bearbeitet wird es aber geschmeidig und lässt sich gut ausrollen. Am besten geht es, wenn das Nougat zimmerwarm ist. Ich habe mit einem kleinen Nudelholz erst einige Male kräftig auf das Nougat gehauen, um es weicher zu machen. Ich möchte gar nicht wissen, was die Nachbarn in diesem Moment gedacht haben …

Damit Nougat und Marzipan besser am Keks kleben, diesen mit etwas Aprikosenmarmelade einstreichen.

Damit Nougat und Marzipan gut im Keks halten habe ich den unteren Keks mit etwas Aprikosenmarmelade bestrichen. Auf dem klebrigen Marzipan hält der Decken sehr gut. Es empfiehlt sich übrigens, für die Füllung einen etwas kleineren Ausstecher zu verwenden als für die Kekse. Beim Zusammensetzen musst Du das Oberteil etwas festdrücken. Dadurch drückt es die Füllung etwas zur Seite hin. Willst Du vermeiden, dass die Füllung im Anschluss überall ist, hilft der kleinere Ausstecher.

Mit dem kleineren der beiden Ausstecher die Füllung ausstechen und auf die Kekse drücken.

Einige Schokoschlieren und gehackte Pistazien verleihen den Mozarttalern dann den letzten Schliff. Nach ein paar Tagen in der Blechdose sind die Mozarttaler Plätzchen gut durchgezogen und haben ein tolles Aroma und die perfekte Konsistenz. Nicht mehr zu knusprig und hart, sondern schön mürbe und zart.

Plätzchen Rezept: Mozarttaler
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 40 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 50 Minuten

Backen, Desserts, Festtag, Geschenk, Kekse, Klassiker, Nuss, Nüsse, Plätzchen, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Italienisch

Portionen: 4 Personen

Plätzchen Rezept

Zutaten

    Für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl
  • 250 g weiche Butter
  • 2 große Bio Eier
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
    Für die Füllung:
  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • 200 g Marzipan
  • 200 g Nuss-Nougat (Schnittfest)
  • Puderzucker
    Für die Dekoration:
  • 50 g dunkle Schokolade
  • 20 g gehackte Pistazien
    Utensilien:
  • Nudelholz
  • 2 runde ausstecher (einer etwas kleiner als der andere)

Anleitung

  1. Für dem Teig alle Zutaten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu Teig verkneten. Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer glatten Teigmasse kneten. Luftdicht einwickeln und für mindestens eine Stunde, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Teig in zwei Portionen aufteilen. Kurz kneten und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 2 mm Dicke ausrollen. Mit dem größeren der beiden runden Ausstecher Plätzchen ausstechen. Auf die Backbleche legen und jedes Blech für etwa 10 Minuten backen.
  4. Die abgekühlten Plätzchen bereit stellen. Nougat aus der Verpackung lösen. Mit einem Nudelholz zunächst etwas weich klopfen. Die Arbeitsfläche mit Puderzucker einstauben und das Nougat darauf vorsichtig auf etwa 1 mm Dicke ausrollen. Marzipan ebenfalls auf 1 mm Dicke ausrollen. Puderzucker hilft dabei, das nichts an der Arbeitsfläche festklebt. Die Marizpanplatte vorsichtig auf die Nougatplatte legen und festdrücken. Mit dem kleineren Ausstecher kleine Kreise aus der Masse ausstechen. Den Ausstecher gelegentlich in etwas Puderzucker zu tauchen hilft dabei, dass die Masse nicht zu sehr im Ausstecher klebt.
  5. Je ein Plätzchen mit einer dünnen Schicht Aprikosenmarmelade bestreichen. Die Marzipan-Nougat Scheibe darauf legen und das obere Plätzchen kurz festdrücken. So verfahren, bis alle Plätzchen gefüllt sind. Dabei aus der Nougat Marzipan Masse möglichst eng ausstechen. Für die letzten Plätzchen kannst Du die Reste zusammenschieben und noch einmal ausrollen. Das schöne Lagenmuster geht zwar verloren, dem Geschmack tut es aber keinen Abbruch.
  6. Die gefüllten Plätzchen auf eine Backfolie oder etwas Backpapier legen. Die Schokolade schmelzen und in schlieren über den Plätzchen verteilen. Die gehackte Pistazien darauf streuen und gut trocknen lassen.
  7. Nach dem Trocknen in eine Blechdose für Kekse legen und dort einige Tage durchziehen lassen.
https://heissehimbeeren.com/plaetzchen-rezept-mozarttaler/

Wenn Du meine Mozarttaler Plätzchen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren

Gedeckter Tisch

5 Tipps für den Advent

Die besinnliche Zeit vor Weihnachten kann schnell im Stress enden. Termin reiht sich an Termin und jeder will sich noch einmal sehen bevor das Jahr endet. Mit diesen 5 Tipps sind Einladungen im Advent endlich entspannt.

Der Advent ist die besinnlichste Zeit im Jahr – Moment mal! Mit der Eröffnung der ersten Weihnachtsmärkte, die mit der unverkennbaren Duftmischung aus Glühwein, gebrannten Mandeln und Bratwurst locken ist es doch meist vorbei mit der Entspannung. Sind wir mal ehrlich. Weihnachtsgeschenke besorgen, das Zuhause dekorieren, Plätzchen backen, die beste Freundin zum Adventsbrunch treffen, das Weihnachtsmenü planen, einen Baum kaufen, die vorher besorgten Geschenke auch noch einpacken und nicht zuletzt die Weihnachtsfeier im Büro. Sicherlich habe ich in der Eile auch die Hälfte vergessen. Mit besinnlicher Adventszeit hat der Dezember aber doch bei den wenigsten zu tun – sind wir mal ehrlich.

Schade eigentlich. Dabei könnte und sollte doch gerade der Dezember ein Monat der Besinnung sein. Die “Staade Zeit” in der man zurückkehrt zu dem, das wirklich wichtig ist. Deswegen lade ich im Advent gerne Leute zu mir ein. Das klingt jetzt vielleicht im ersten Moment nicht ganz einleuchtend, weil das ja immerhin auch mit Arbeit und gegebenenfalls mit Stress verbunden ist aber, die Spielregeln bestimmst Du und das ist das Schöne daran, Freunde und Familie einzuladen. Außerdem lade ich für meinen Teil einfach gerne ein. Ich koche und backe Hobby bedingt sowieso quasi ständig und freue mich immer über dankbare Abnehmer. Damit das dennoch nicht im totalen Chaos endet, habe ich 5 Tipps für Dich, wie Einladungen im Advent entspannter werden.

1. Je mehr, desto besser

Mehrere Personen gleichzeitig einladen, um dadurch Zeit zu sparen. Das klingt vielleicht im ersten Moment etwas widersprüchlich, ergibt aber bei genauerer Betrachtung durchaus Sinn. Denn es ist doch so, dass es im grundegenommen egal ist, ob man einen Adventsbrunch, einen Weinabend oder einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen für 6 Personen vorbereitet oder für 8. Natürlich benötigst Du etwas mehr zu essen und zu trinken, die Zeit in der Küche verändert sich dadurch aber in Wahrheit fast nicht. Immerhin muss ohnehin eine Käseplatte vorbereitet, ein Kuchen gebacken oder der Frühstückstisch gedeckt werden.

Freunde und Familie gemeinsam einzuladen, die sich gut verstehen, bereits kennen oder Gemeinsamkeiten haben ist eine großartige Sache. Zum einen machst Du Dir die Arbeit ja sowieso schon, zum anderen siehst Du so gleich mehrere liebe Menschen zur selben Zeit, für die einzeln eventuell gar nicht genug Zeit geblieben wäre, sich vor Weihnachten nochmal zu sehen. Außerdem heißt das auch, mehr helfende Hände beim Auftischen, Tisch abräumen und Spülmaschine bestücken. Dabei darfst Du Dir nämlich immer helfen lassen finde ich.

2. Vorbereitung ist das halbe Leben

Womit wir auch schon beim zweiten Punkt wären. Vorbereitung ist auch, wenn es um Einladungen im Advent geht das halbe Leben. Denn viele Dinge kannst Du bereits einige Tage im Voraus erledigen und entstresst so den Tag der Einladung ungemein. Der Tisch für das Abendessen mit Freunden zum Beispiel kann gut und gerne bereits drei Tage vorher gedeckt werden. Lediglich Tassen und Gläser würde ich dann auf den Kopf stellen, damit nichts hineinfliegen kann. Auch das Brot beim Bäcker lässt sich wunderbar vorbestellen was den Einkauf am Tag vor der Einladung gleich entspannter gestaltet. Du bekommst sicher was Du möchtest und musst nicht lange warten.

Auch bei der Auswahl von Essen und Getränken kannst Du Dich gut vorbereiten. Eine bunte Auswahl an Aufstrichen zum Beispiel kann bereits ein oder zwei Tage vorher vorbereitet werden und wartet bis zum großen Auftritt einfach im Kühlschrank. Ein Käsekuchen eignet sich übrigens auch ganz hervorragend zum Vorbereiten und späteren servieren.

Mir persönlich hilft ein Plan vor Einladungen immer. Dadurch verliere ich nichts aus den Augen und weiß genau, wann was zu erledigen ist damit ich nicht in Stress und Hektik verfalle. Das tut nämlich zum einen nicht gut und sorgt meiner Erfahrung nach nie, wirklich niemals dafür das irgendwas auch nur im Ansatz funktioniert. Für mich bewährt hat sich also die Technik, möglichst gut vorbereitet zu sein.

3. Es lebe die Käseplatte

Was mich zu meinem nächsten Punkt auf der Tagesordnung bringt. Der Käseplatte. Es gibt nämlich nichts das sich besser für Einladungen jeder Art, zu jeder Jahreszeit und zu jedem Anlass eignet als eine Käseplatte. Punkt. Eine gut strukturierte und durchdachte Käseplatte ist einfach ein Hochgenuss und es ist mit Sicherheit auch für jeden etwas dabei, das ihm schmeckt. Außer ein Gast mag keinen Käse. Dem kann ich dann aber auch nicht helfen. Es gibt ja schließlich auch reichlich Brot und Obst zu verspeisen. ;-)

Eine Anleitung zu einer weihnachtlichen Käseplatte habe ich letzte Woche erst hier auf dem Blog mit Dir geteilt. Auch bei mir wird es bis Silvester mit Sicherheit noch die ein oder andere Käseplatte geben. Hergerichtet ist sie in unter 15 Minuten und wartet danach geduldig im Kühlschrank auf den großen Einsatz. Es gibt einfach Dinge, die kommen nie aus der Mode. Für mich gehört die Käseplatte da definitiv mit dazu.

4. Geschenke erwünscht

So eine Käseplatte ist übrigens auch ein tolles Mitbringsel und bringt mich damit zu Tipp Nummer 4 und der dreht sich rund um Geschenke. Um essbare und trinkbare allerdings. Bis zum großen Auspacken dauert es ja noch ein paar Wochen. Einladung hin oder her, wer sagt, dass Du alles alleine machen musst? Du kannst Deine Gäste entweder ganz offen bitten, etwas beizusteuern oder Du nimmst Danken an, wenn es ein Gast von selbst anbietet. Das kann eine Flasche Wein oder Glühwein sein, ein Baguette, der leckere Kartoffelsalat den die Freundin immer zubereitet, ein Teller Plätzchen, und und und. Es ist absolut okay, wenn Gäste sich zum Beispiel an einem Buffet oder Adventsbrunch beteiligen. Das macht Dir weniger Arbeit und Deine Gäste haben auch das Gefühl sich eingebracht zu haben und wichtig zu sein. Und selbst ein Gast der seine Küche als Ablage für Zeitungen nutzt und für den sie mehr Dekoobjekt als Arbeitsbereich ist, der kann eine gute Flasche Sekt oder Wein mitbringen. Oder Servietten und Kerzen, das schafft wirklich jede/r ;-)

5. Lets have a Drink or two

Weihnachtlicher Moscow Mule

Mein fünfter und letzter Tipp dreht sich rund um die Getränke. Die sind nämlich mindestens so wichtig wie das Essen und dürfen nicht unterschätzt werden. Um den Aufwand für Dich in Grenzen zu halben ist es am sinnvollsten, sich auf ein paar wenige Getränke zu beschränken. Vor allem, was den Alkohol betrifft. Planst Du einen Adventsbrunch, bist Du ohnehin fein raus. Ein, zwei Flaschen Sekt im Kühlschrank tun hier vollkommen den Dienst. Frisch gepresster Orangensaft, Kaffee und Wasser dazu und das wars. Ein Tee ist auf Wunsch natürlich auch schnell gezaubert.

Old Fashioned

Etwas komplizierter wird es da bei den Abendeinladungen. Ein guter Wein ist immer eine gute Idee. Glühwein im Advent auch immer gerne gesehen. Was Cocktails und Drinks betrifft, würde ich Dir raten, Dich auf ein oder zwei einfach zu mischende Varianten zu beschränken. Dadurch mutierst Du nicht auf der eigenen Party zum Barkeeper und kannst den Abend in vollen Zügen genießen. Eine nette Idee ist übrigens auch ein Abend mit Feuerzangenbowle. Eventuell sogar in Begleitung des gleichnamigen Films. Das ist ein richtiges Event und sorgt bei zu arglosem Konsum mit Sicherheit für den ein oder anderen Kater am nächsten Morgen.

Ich hoffe, meine Tipps haben Dir etwas weitergeholfen und richtig Lust darauf gemacht, im Advent selbst die ein oder andere Einladung auszusprechen. Mach Dir auf jeden Fall nicht zu viel Stress und genieße den Dezember in vollen Zügen!

Plätzchen

Omas geheimes Plätzchenrezept

Plätzchen backen leicht gemacht mit Omas geheimem Plätzchenrezept. Aus nur einem Teig entstehend 5 komplett unterschiedliche Plätzchen. So macht Plätzchen backen Spaß!

Endlich ist es so weit und die Weihnachtsbäckerei hier auf dem Blog ist hochoffiziell eröffnet! Letzte Woche habe ich mich mit einer winterlichen Kaki Tarte ja schon in Stimmung gebracht. Und jetzt gehts richtig los! Pünktlich zur Eröffnung der ersten Weihnachtsmärkte wird es auch hier auf dem Blog so richtig weihnachtlich. Übrigens auch in meiner heimischen Küche. Das große Plätzchen backen habe ich nämlich direkt für ein neues Video genutzt. Will man neben Job und Hobbys auch noch selbst backen ist für mich vor allem Effizienz gefragt? Ein Teig 3 Plätzchen war vor ein paar Jahren schon das Motto und ist bis heute eines der Rezepte auf dem Blog, die Du und die anderen Leser am liebsten mögen. Auch das dazugehörige Video findet großen Anklang.

Leider hat es Zeitlich nicht ganz geklappt und das Video gibt es erst in ein paar Tagen. Bis dahin möchte ich Dir das Rezept aber nicht vorenthalten.

Deswegen habe ich noch mal in der Rezeptekiste gewühlt und ein weiteres Rezept gefunden, das die Weihnachtsbäckerei erheblich erleichtert. Mit Omas geheimem Plätzchenrezept gelingen nicht nur 3, sondern sogar 5 Plätzchen aus einem Teig. Butterplätzchen, Spitzbuben, Nougatherzen, Vanille Schoko Hörnchen und Zuckerstangen entstehen im Handumdrehen aus nur einem Teig.

Die Zutaten für den Teig, sechs sind es an der Zahl, hast Du vermutlich zu Hause. Der Weihnachtsbäckerei steht also nichts im Weg. Die enthaltenen Eier machen den Teig sehr unkompliziert in der Verarbeitung. Auch mit Kindern macht das Plätzchen backen so viel mehr Spaß. Und das Ergebnis schmeckt garantiert auch groß und klein. Bunt glitzernde Butterplätzchen, schokoladige Nougat Herzen und Vanille Schoko Hörnchen, Mürbe buttrige Zuckerstangen und fruchtige Spitzbuben. Zusammen ergeben sie einen reichlich gefüllten Plätzchenteller.

Mein Tipp für besonders gelungene Plätzchen ist übrigens, den Teig ein paar Tage lang im Kühlschrank ziehen zu lassen. Wichtig ist, dass Du den Teig gut abdeckst, damit er nicht austrocknet. Die lange Ruhezeit sorgt dafür, dass sich alle Zutaten gut verbinden und der Teig saftiger und aromatischer wird. Als schöner Nebeneffekt lässt er sich übrigens auch besser verarbeiten. Übrigens sind meine fünf Plätzchen Sorten bei Weitem nicht die einzig möglichen Varianten. Was Form, Füllung und Geschmack betrifft, kannst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen.

Omas geheimes Plätzchenrezept – Ein Teig 5 Plätzchen
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Backen, Basics, Festtag, Geschenk, Kekse, Klassiker, Nougat, Nutella, Party, Plätzchen, Schokolade, Soulfood, Vanille, Weihnachten, Winter

Deutsch

Plätzchen

Zutaten

    Für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g weiche Butter
  • 2 große Bio Eier
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Zum Dekorieren:
  • Schokolade
  • Johannisbeer Gelee
  • Nuss Nougat Creme
  • Kakaopulver
  • Lebensmittelfarbe
  • Puderzucker
  • Zuckerstreusel

Anleitung

  1. Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt im Kühlschrank für mindestens 1 Stunde, besser über Nacht ziehen lassen.
  2. Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig in 5 gleich große Portionen teilen. Für die Butterplätzchen einen Teil ausrollen und mit verschiedenen Ausstechen Plätzchen ausstechen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und für etwa 10 – 15 Minuten backen.
  3. Für die Spitzbuben Sterne ausstechen. Aus der Hälfte der Sterne mit Hilfe eines kleineren Ausstellers ein Loch ausstechen. Nougatherzen mit Herzausstechern genau so verfahren. Ebenfalls backen.
  4. Für die Vanille Schoko Hörnchen den Teig zu einer langen Wurst rollen die in Etwa den Durchmesser einer 1 Euro Münze hat. In etwa 2 cm große Stücke schneiden. Zwischen den Handflächen erst zu einer Kugel, dann zu einer Wurst rollen. Auf das Backblech setzen und ebenfalls backen.
  5. Für die Zuckerstangen den vorgesehenen Teig vierteln. Ein Viertel mit Kakao braun einfärben, das andere mit roter Lebensmittelfarbe rot einfärben. Die Teigviertel jeweils zu einer dünnen Teigwurst rollen. Der Durchmesser sollte maximal dem einer 1 Cent Münze entsprechen.
  6. Je einen weißen Teigstrang mit dem roten und braunen Teigstrang verflechten, sodass ein geringelter, großer Teigstrang entsteht. Dann diesen dünn ausrollen und in kleine Stücke schneiden. Daraus Zuckerstangen formen. Auf einem Blech ebenfalls backen. Sie sind nach dem Backen und abkühlen direkt fertig und müssen nicht weiter dekoriert werden.
  7. Wenn die Kekse abgekühlt sind für die Vanille Schoko Hörnchen 100 g dunkle Schokolade schmelzen. Die Spitzen jedes Hörnchens in die Schokolade tunken. Auf einem Backblech trocknen lassen. Den Rest der Schokolade in einen kleinen Spritzbeutel füllen und die Herzen mit Loch damit dekorieren. Trocknen lassen.
  8. Derweil die Sterne für die Spitzbuben mit Johannisbeer-Gelee füllen und das Oberteil darauf setzen. Einen Klecks Nuss Nougat Creme auf die Unterteile der Herzen geben und die getrockneten Oberteile darauf setzen.
  9. Puderzucker mit etwas Wasser zu einem cremigen Zuckerguss vermischen. Butterplätzchen mit Zuckerguss und Zuckerstreuseln dekorieren.
  10. Plätzchen in einer Blechdose lagern und vor dem Servieren auf einem weihnachtlichen Teller hübsch anrichten.

Hinweis:

Der vorbereitete Teig hält sich einige Tage im Kühlschrank und wird dabei sogar noch besser. 

https://heissehimbeeren.com/omas-geheimes-plaetzchenrezept-ein-teig-5-plaetzchen/

Wenn Du das geheime Plätzchenrezept meiner Oma ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckereien auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.