Spicy Miso Ramen

Würzig scharfe Miso Ramen Suppe mit Gemüsebrühe. Vegan, super lecker, echtes Soulfood mit Ramen Nudeln, asiatischen Pilzen und knusprigem Tofu.

Mehr als ein halbes Jahr ist unsere Reise nach Japan bereits her. Wie die Zeit vergeht! Es fühlt sich an, als wären wir erst gestern in Tokyo aus dem Flieger gestiegen. Eines unserer großen Ziele im Urlaub war, die wunderbare Küche Japans kennenzulernen. Und während wir auch großartige, neue Entdeckungen gemacht haben wie zum Beispiel Soba Nudeln, gab es natürlich auch die ein oder andere Ramen Suppe. Dampfend warme Suppen, kräftig gewürzt mit allerlei herrlichen Einlagen und natürlich vielen Nudeln die sich ganz herrlich schlürfen lassen.

Eine große Herausforderung gab es allerdings und die bestand darin, vegetarische oder gar vegane Ramen zu finden. Ich verzichte zwar nicht gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte, allerdings esse ich nicht all zu viel davon. Für zwei Wochen lang, jeden Tag 2x Fleisch auf dem Teller – oder in der Suppe zu haben war also durchaus eine neue Erfahrung für mich. Vegetarier- und Veganertum hat sich allerdings in Japan wohl noch nicht so sehr durchgesetzt. Wobei das Essen im Buddhistischen Kloster kurioserweise komplett vegan war und noch dazu eines der leckersten Essen das ich auf der ganzen Reise genießen durfte.

Wieder zu Hause ist der Hunger auf aromatischen Seelenwärmer-Suppen nicht gesunken. Vor allem jetzt im kalten und grauen Winter gibt es fast nichts Schöneres als sich abends mit einer heißen Schüssel Suppe oder/und einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen. Für den großen Hunger darf das dann gerne auch eine große Schüssel Ramen sein. Die Zubereitung ist tatsächlich erstaunlich einfach. Mit ein bisschen Kreativität und der ein oder anderen Zutat aus dem Asia- oder gut sortierten Supermarkt entstehen so immer neue Kreationen.

Chiliöl, Sojasauce, Misopaste und Sesamöl in die Suppenschüssel geben.

Hafermilch und Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen vermischen.

Für das heutige Rezept habe ich mich für eine scharfe Miso Ramen entschieden. Wie der Name schon sagt, bildet die Basis unserer Ramen eine Gemüsebrühe. Die wird zunächst aromatisiert mit einem scharfen Chiliöl und Misopaste. Ein Schluck Hafermilch verleiht der Brühe noch mehr Gehalt.

Die frisch gekochten, heißen Nudeln in die vorbereitete Brühe geben.

In die vorbereitete Suppe kommen dann die Nudeln. Die gibts ebenfalls im Asiamarkt und in gerade mal 90 Sekunden im kochenden Wasser sind sie gar. Ich achte darauf, dass die Nudeln möglichst wenig Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co beinhalten.

Die Suppe mit den gegarten Pilzen, dem knusprigen Tofu, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit einem Ei anrichten.

Fehlen noch die übrigen Suppeneinlagen. Da wären zum einen asiatische Pilze. Enoki und Simeji Pilze werden ganz kurz in der köchelnden Brühe gegart und kommen dann mit in die Suppe. Der Marinierte Tofu wird knusprig angebraten. Fein gehackte Frühlingszwiebeln dürfen auch nicht fehlen. Der krönende Abschluss ist das wachsweich gekochte Ei. Zwar ist die Ramen dann nicht mehr vegan, wenn Du das Ei einfach weglässt ist aber auch das Problem gelöst. Und so ein Ei, das zählt einfach zu meinen allerliebsten Einlagen für eine ordentliche Ramen.

Das Ei kannst Du entweder gleich nach dem Kochen zur Suppe servieren oder Du legst es für einige Stunden oder über Nacht geschält in etwas Sojasauce ein. Das verleiht den Eiern ein herrliches Aroma, ist aber kein Muss.

Das Rezept habe ich für zwei Personen berechnet. Es lässt sich aber auch wunderbar auf eine andere Personenanzahl umrechnen.

Spicy Miso Ramen
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Asia, Basics, Gesund und Lecker, Herbst, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Soulfood, Suppen, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Japanisch

Portionen: 2

Spicy Miso Ramen

Zutaten

    Für das Chiliöl:
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL Sonnenblumenöl
    Für den marinierten Tofu:
  • 150 g Tofu
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
    Für die Ramen:
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 100 g Enoki Pilze
  • 100 g Shimeji Pilze
  • 2 Bio Eier große L
  • 400 g Ramen Nudeln
  • 2 TL helle Misopaste
  • 2 EL Hafermilch
  • 2 EL Frühlingszwiebeln

Anleitung

  1. Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein hacken. Tofuwürfel mit Knoblauch und Ingwer in eine Schüssel geben. Mit Sojasauce und Sesamöl marinieren. Das kann bereits einen Tag vorher geschehen.
  2. Für das Chiliöl die Chilischote fein hacken. Mit Chiliflocken und Öl vermischen und mindestens einen Tag ziehen lassen.
  3. Gemüsebrühe und Wasser vermischen. Brühe aufkochen. In einem zweiten, kleinen Topf etwa 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.Die beiden Eier direkt aus dem Kühlschrank in das kochende Wasser geben dort für 9 Minuten garen. So werden sie perfekt gegart. Die Enoki- und Shimeji Pilze von der Wurzel befreien und in etwa 8 mundgerechte Portionen zerteilen. Pilze für etwa 2 Minuten in der heißen Brühe garen. Nachdem die Eier gegart sind die Nudeln nach Packungsanweisung in das kochende Wasser geben.
  4. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den Tofu ohne Marinade darin knusprig anbraten.
  5. Je 1 TL Misopaste, 1 TL Chiliöl und 2 EL Hafermilch in jeweils eine große Suppenschüssel geben. Mit etwas Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen Chiliöl, Hafermilch, Misopaste und Brühe vermischen, dann die restliche Brühe gleichmäßig auf die beiden Schüsseln verteilen. Die gegarten Nudeln hinein legen. Pilze gleichmäßig aufteilen. Eier schälen, halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Frühlingszwiebeln gleichmäßig auf beide Schüsseln aufteilen.
  6. Der Ramen Suppe mit Sesam und Chiliöl den letzten Schliff verpassen und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/spicy-miso-ramen/

Wenn Du meine Spicy Miso Ramen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Plätzchen Rezept

Plätzchen Rezept: Mozarttaler

Mozartkugeln mag eigentlich jeder. Aus der beliebten Süßigkeit lassen sich auch leckere Plätzchen zaubern. Gefüllt mit Nougat und Marzipan, dekoriert mit Schokolade und gehackten Pistazien sind Mozarttaler ein Genuss.

Einen fröhlichen ersten Advent wünsche ich Dir! Ich hoffe, Du genießt einen ruhigen, entspannten Sonntag im Kreise der Familie und lässt einfach die Seele baumeln. Ich habe meinen Onkel, meine Eltern und meine Schwester zum Adventsbrunch eingeladen und freue mich schon sehr auf sie. Traditionen machen die Advents- und Weihnachtszeit für mich erst perfekt. Sei es Papas Weihnachtsbowle, das Adventsfrühstück mit meinem Onkel und der Familie, der Christkindlmarkt hier im Ort oder auch das ein oder andere obligatorische Wortgefecht. Gehört dazu und macht die Weihnachtszeit noch ein bisschen schöner.

Genau so wie Plätzchen natürlich! Letzte Woche habe ich ja schon Omas geheimes Plätzchen Rezept mit Dir geteilt. Seit Donnerstag ist auch das Video dazu online. Manchmal dauern Sachen ein bisschen länger. Dafür werden sie dann extra gut.
Bei einem Plätzchen Rezept konnte ich es aber nicht belassen. Außerdem ist mir noch eine Idee durch den Kopf gespukt, die ich in die Tat umsetzen musste. So sind die leckeren Mozarttaler entstanden. Die Inspiration dafür waren Mozartkugeln. Die leckere Süßigkeit unserer österreichischen Nachbarn ist ja auch hier bei uns ein echter Hit. So eine Mozartkugel, die geht immer.

Die Mozarttaler bestehen aus zwei Vanillekeksen. So weit, so unspektakulär. Gefüllt werden die beiden Plätzchen mit Nougat und Marzipan. Und zwar in Schichten. Das ist die eigentliche spektakuläre Technik an diesen Plätzchen. Marzipan und Nougat werden nämlich dünn ausgerollt. Aus der so entstehenden Platte kannst Du wunderbar kleine Elemente ausstechen. Ganz genau so wie bei Plätzchenteig. Puderzucker dient als Hilfe beim Ausrollen und sorgt dafür, dass Nougat und Marzipan nicht auf der Unterlage kleben.

Nougat ausrollen. Dafür hilft es, es erst einmal mit einem Nudelholz weich zu klopfen.

Marzipan ebenfalls ausrollen. Damit nichts klebt, Puderzucker verwenden. Marzipan dann auf das Nougat legen und festdrücken.

Das Nougat, dass ich verwendet habe, gibts in der Backabteilung im Supermarkt. Aus der Form befreit wirkt es zunächst recht fest und unbeweglich. Mit einem kleinen Nudelholz bearbeitet wird es aber geschmeidig und lässt sich gut ausrollen. Am besten geht es, wenn das Nougat zimmerwarm ist. Ich habe mit einem kleinen Nudelholz erst einige Male kräftig auf das Nougat gehauen, um es weicher zu machen. Ich möchte gar nicht wissen, was die Nachbarn in diesem Moment gedacht haben …

Damit Nougat und Marzipan besser am Keks kleben, diesen mit etwas Aprikosenmarmelade einstreichen.

Damit Nougat und Marzipan gut im Keks halten habe ich den unteren Keks mit etwas Aprikosenmarmelade bestrichen. Auf dem klebrigen Marzipan hält der Decken sehr gut. Es empfiehlt sich übrigens, für die Füllung einen etwas kleineren Ausstecher zu verwenden als für die Kekse. Beim Zusammensetzen musst Du das Oberteil etwas festdrücken. Dadurch drückt es die Füllung etwas zur Seite hin. Willst Du vermeiden, dass die Füllung im Anschluss überall ist, hilft der kleinere Ausstecher.

Mit dem kleineren der beiden Ausstecher die Füllung ausstechen und auf die Kekse drücken.

Einige Schokoschlieren und gehackte Pistazien verleihen den Mozarttalern dann den letzten Schliff. Nach ein paar Tagen in der Blechdose sind die Mozarttaler Plätzchen gut durchgezogen und haben ein tolles Aroma und die perfekte Konsistenz. Nicht mehr zu knusprig und hart, sondern schön mürbe und zart.

Plätzchen Rezept: Mozarttaler
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Vorbereitungszeit: 40 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 50 Minuten

Backen, Desserts, Festtag, Geschenk, Kekse, Klassiker, Nuss, Nüsse, Plätzchen, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Italienisch

Portionen: 4 Personen

Plätzchen Rezept

Zutaten

    Für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl
  • 250 g weiche Butter
  • 2 große Bio Eier
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
    Für die Füllung:
  • 2 EL Aprikosenmarmelade
  • 200 g Marzipan
  • 200 g Nuss-Nougat (Schnittfest)
  • Puderzucker
    Für die Dekoration:
  • 50 g dunkle Schokolade
  • 20 g gehackte Pistazien
    Utensilien:
  • Nudelholz
  • 2 runde ausstecher (einer etwas kleiner als der andere)

Anleitung

  1. Für dem Teig alle Zutaten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu Teig verkneten. Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer glatten Teigmasse kneten. Luftdicht einwickeln und für mindestens eine Stunde, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Teig in zwei Portionen aufteilen. Kurz kneten und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 2 mm Dicke ausrollen. Mit dem größeren der beiden runden Ausstecher Plätzchen ausstechen. Auf die Backbleche legen und jedes Blech für etwa 10 Minuten backen.
  4. Die abgekühlten Plätzchen bereit stellen. Nougat aus der Verpackung lösen. Mit einem Nudelholz zunächst etwas weich klopfen. Die Arbeitsfläche mit Puderzucker einstauben und das Nougat darauf vorsichtig auf etwa 1 mm Dicke ausrollen. Marzipan ebenfalls auf 1 mm Dicke ausrollen. Puderzucker hilft dabei, das nichts an der Arbeitsfläche festklebt. Die Marizpanplatte vorsichtig auf die Nougatplatte legen und festdrücken. Mit dem kleineren Ausstecher kleine Kreise aus der Masse ausstechen. Den Ausstecher gelegentlich in etwas Puderzucker zu tauchen hilft dabei, dass die Masse nicht zu sehr im Ausstecher klebt.
  5. Je ein Plätzchen mit einer dünnen Schicht Aprikosenmarmelade bestreichen. Die Marzipan-Nougat Scheibe darauf legen und das obere Plätzchen kurz festdrücken. So verfahren, bis alle Plätzchen gefüllt sind. Dabei aus der Nougat Marzipan Masse möglichst eng ausstechen. Für die letzten Plätzchen kannst Du die Reste zusammenschieben und noch einmal ausrollen. Das schöne Lagenmuster geht zwar verloren, dem Geschmack tut es aber keinen Abbruch.
  6. Die gefüllten Plätzchen auf eine Backfolie oder etwas Backpapier legen. Die Schokolade schmelzen und in schlieren über den Plätzchen verteilen. Die gehackte Pistazien darauf streuen und gut trocknen lassen.
  7. Nach dem Trocknen in eine Blechdose für Kekse legen und dort einige Tage durchziehen lassen.
https://heissehimbeeren.com/plaetzchen-rezept-mozarttaler/

Wenn Du meine Mozarttaler Plätzchen ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner kleinen Meisterwerke auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren

Käseplatte

Weihnachtliche Käseplatte 

Eine gut bestückte Käseplatte ist der Star jeder Einladung und jedes Buffets. Erfahre, wie Du eine leckere weihnachtliche Käseplatte im Handumdrehen zusammen stellst. 

Endlich wird es Weihnachten! Seit ein paar Tagen hängt bei uns im Ort die Weihnachtsdekoration. Gegenwärtig zwar noch außer Betrieb aber dennoch schafft das bei mir verheißungsvolle Vorfreude. Meine eigene Küche ist auch schon reichlich geschmückt. Am Wochenende werden nämlich wieder Videos gefilmt. Das erste gibts bereits am Sonntag zu sehen. Ich freu mich schon! 

Worauf ich mich auch freue in der Weihnachtszeit ist viel Zeit mit Familie und Freunden. Ich lade ja generell gerne zu uns nach Hause ein und bin Gastgeberin. Die kalte Jahreszeit ist da also die perfekte Gelegenheit um es sich zuhause mit Kerzen, bei gutem Essen und Wein gemütlich zu machen und einfach das Leben zu genießen. So sieht mein perfekter Samstagabend aus. Aber, was kredenzt man denn am Besten? Die Frage aller Fragen. Für mich ist sie meist ganz schnell beantwortet – eine Käseplatte. Käse mag bekanntlich (fast) jeder und durch eine gemischte Auswahl an milden und würzigen, festen und weichen Käsen ist auch für jeden etwas dabei. Trotzdem kann es überwältigend sein an der Käsetheke zu stehen und die Qual der Wahl zu haben. Deswegen gibts heute meine Anleitung für eine weihnachtliche Käseplatte. 

Die Basis jeder Käseplatte bildet die richtige Auswahl der Käsesorten. Mindestens solltest Du 3 verschiedene Käse anbieten, eine schöne Auswahl bieten 5 Käse, so wie auf meiner weihnachtlichen Käseplatte. Allgemein gesprochen besteht die perfekte Käseplatte aus einer schönen Mischung aus harten und weichen Sorten, wie Bergkäse und Brie und unterschiedlichen Intensitätsstufen. Ein junger Brie zum Beispiel schmeckt herrlich Mild. Ein kräftiger Blauschimmekäse, wie zum Beispiel Gorgonzola setzt hier einen schönen Kontrast. 

Auch ein Ziegen- oder Schafskäse sollte für mich immer von der Partie sein um zum einen eine andere Aromakomponente mit ins Spiel zu bringen, aber auch eine Kuhmilchfreie alternative zu bieten. 

 

Bei 5 Käsen kommen wir also zu folgenden Kombinationen. 

Fest und Aromatisch – Ein reifer Bergkäse 

Fest und Mild – Pecorino oder Butterkäse 

Weich und Aromatisch – Gorgonzola oder Blauschimmekäse

Weich und Mild – ein junger Brie oder Saint Felicien

Kuhmilchfrei – Ziegenkäserolle, Schaftskäse oder Ziegenfrischkäse

Damit wäre die Basis geschaffen. Weiter gehts auch schon, denn eine gute Käseplatte braucht mehr als nur Käse. Fruchtige Komponenten sollten immer mit dabei sein. Weintrauben dürfen dabei nicht fehlen und sind auch noch als Europa  zu kriegen. Ein in Stücke gebrochener Granatapfel macht neben Orangenspalten ordentlich Eindruck. Komplettiert wird die fruchtige komponente der weihnachtlichen Käseplatte mit frischen Blaubeeren und getrockneten Cranberries. Oliven passen durch ihr salzig-herzhaftes Aroma ebenfalls wunderbar. Ein süß-scharfer Feigensenf macht sich besonders gut zu aromatischen Käsen und darf für mich nicht fehlen. Alternativ passt auch Preiselbeermarmelade wunderbar. 

Damit wäre die weihnachtliche Käseplatte auch fast schon fertig. Lediglich eine Auswahl an Crackern und Co fehlt noch. Immer gerne biete ich die klassischen Ritz oder Tuch Cracker an. Für die weihnachtliche Käseplatte habe ich mich jedoch für Käsewaffeln und würzige Knäckebrot Chips entschieden. Baguette gibts natürlich auch immer reichlich. Außerdem habe ich zu guter letzt einige Zimtsterne mit auf die Käseplatte gegeben. Sieht hübsch aus und gelegentlich ein süßer Happen darf bei all dem Käse gerne sein. Ein kräftiger Rotwein dazu und fertig ist das Setting für den perfekten Abend in der Advents- und Weihnachtszeit. 

Weihnachtliche Käseplatte 
Das Rezept bewerten

Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Abendessen, Basics, Geschenk, Herbst, Klassiker, Office Lunch, Soulfood, Unter 30 Minuten, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Dessert

Portionen: 6 Portionen

Käseplatte

Zutaten

    Zutaten:
  • 1 Stück Bergkäse
  • 1 Stück Pecorino
  • 1 kleine Ziegenkäse Rolle
  • 1 Stück cremiger Gorgonzola
  • 1 Stück Brie oder Saint Felicien
  • 1 Rispe Trauben
  • 1 Granatapfel
  • 1 Hand voll Blaubeeren
  • ½ Orange
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • 200 g grüne Oliven
  • 2 EL Feigensenf
  • Cracker
    Utensilien:
  • 1 großes Brett
  • Käsemesser (optional)

Anleitung

  1. Zunächst die Käse auf dem Brett anrichten. Dafür ggf. einige Stücke oder Scheiben vom Käse anrichten und diese mit anrichten.
  2. Obst um den Käse herum dekorieren. Schälchen mit Oliven und Feigensenf mit dazu stellen.
  3. Cracker rund um das Brett verteilen. Etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Zimmerwarmer Käse schmeckt aromatischer.

Hinweis:

Die verwendeten Käsesorten können Beliebig gewählt werden. Generell empfehlen sich folgende Käse-Arten:

Fest und Aromatisch - Ein reifer Bergkäse 

Fest und Mild - Pecorino oder Butterkäse 

Weich und Aromatisch - Gorgonzola oder Blauschimmekäse

Weich und Mild - ein junger Brie oder Saint Felicien

 

Kuhmilchfrei - Ziegenkäserolle, Schaftskäse oder Ziegenfrischkäse

https://heissehimbeeren.com/weihnachtliche-kaeseplatte/

Wenn Du meine weihnachtliche Käseplatte ausprobierst freue ich mich riesig über ein Foto Deines Meisterwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. 

Tarte mit Quarkfüllung

Quark Tarte mit Kaki

Tarte, gefüllt mit sahniger Quarkcreme und fruchtig süßer Kaki – das perfekte, leichte Winter Dessert das garantiert jedem schmeckt.

Ich bin wieder da! Nach einer krankheitsbedingten Pause von einer gefühlten Ewigkeit gibts heute endlich endlich wieder einen neuen Beitrag hier auf dem Blog. Fleißig in der Küche war ich schon das ganze Wochenende über, heute ist es aber endlich so weit und es gibt auch wieder etwas zu lesen von mir. Eigentlich verpasse ich hier ja nie einen Beitrag. Allerdings hat es mich und auch den Mann so ordentlich erwischt, dass da absolut nichts zu machen war. Wobei ich ehrlich gesagt ja lieber im grauen November krank werde als zur Advents– und Weihnachtszeit. Dieses Jahr hat es daher ganz gut geklappt.

Zurück melde ich mich mit dem offiziell letzten Rezept vor dem Weihnachtswahnsinn. Ich bin ja bekanntlich ein sehr großer Fan von Weihnachten und dementsprechend kann ich es auch kaum erwarten, all die tollen Weihnachtsrezepte mit Dir zu teilen, die ich geplant habe. Das erste gibts nächsten Sonntag. Inklusive einem neuen Video übrigens. Was es gibt? Verrate ich noch nicht ;-)

Jetzt unterhalten wir uns erst mal über die wunderbare Quark Tarte mit Kaki, die Dich hier von allen Fotos anlacht. Die ist noch kein Weihnachtsrezept, würde sich aber trotzdem wunderbar als Dessert fürs Weihnachtsessen eignen und ist ein tolles Winterrezept. Dafür sorgt der Belag aus Kaki und Granatapfelkernen. Kakis sind ein typisches Winterobst bei uns. Angebaut werden sie unter anderem bei unseren Südeuropäischen Nachbarn. Die Frucht schmeckt süß und aromatisch und sieht außerdem in Scheiben geschnitten sehr schön aus, finde ich. Neben Kaki und Granatapfel ist die Tarte mit einer sahnigen Quarkcreme gefüllt.

Teig in die gefettete Form geben und mit der Gabel einstechen. Backpapier auf den Tarteboden geben und mit Blindbackkugeln oder Hülsenfrüchten beschweren.

Getragen wird die Füllung von einem lockeren Mürbeteig. Der wird in einer Tarte Form blind gebacken. Dafür kommt ein Stück Backpapier auf den Boden in der Form, das mit Blindbackkugeln oder getrockneten Hülsenfrüchten beschwert wird. Nach dem Backen werden die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernt. Die Hülsenfrüchte kannst Du übrigens wunderbar aufbewahren und immer wieder zum Blindbacken verwenden.

Tarteboden backen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen. Creme steif schlagen und den Tarteboden damit füllen.

Nachdem die Tarte komplett abgekühlt ist, wird er zunächst mit der Creme gefüllt und anschließend mit Kaki Scheiben und Granatapfelkernen belegt. Die Tarte kann dann direkt verspeist werden oder noch einige Stunden im Kühlschrank gelagert werden. Der knusprige Boden wird dann etwas weicher, weil die Feuchtigkeit der Füllung in den Teig einzieht. Übrigens kannst Du was den Belag betrifft Deiner Fantasie freie lauf lassen. Auch Orangenscheiben oder Banane kann ich mir wunderbar als Belag vorstellen.

Quark Tarte mit Kaki
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Backen, Desserts, Granatapfel, Kuchen, Sahne, Tartelettes, Tartes, Vanille, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Dessert

Portionen: 8 Portionen

Tarte mit Quarkfüllung

Zutaten

    Für den Mürbeteig Boden:
  • 180 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei
    Für die Füllung:
  • 250 g Magerquark
  • 200 ml Schlagsahne
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag:
  • 1 feste Kaki
  • 1 EL Granatapfelkerne

Anleitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit der Küchenmaschine kurz zu einem glatten Teig verkneten, alternativ alle Zutaten außer das Ei in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerkrümeln bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann das Ei dazugeben und kurz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Wenn der Teig gekühlt ist, Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Tarteform mit Butter auspinseln. Den Mürbeteig etwas größer als die Form ausrollen. Vorsichtig in die Form legen und gut andrücken. Ein Stück Backpapier auf den Teigboden legen und die Erbsen oder ein anderes Hilfsmittel zum Blindbacken einfüllen. Tarte für ca. 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze blindbacken.
  3. Tarte Boden komplett abkühlen lassen. Zutaten für die Füllung vermischen und steif aufschlagen. Füllung in den Tarteboden geben und verstreichen. Mit Kakischeiben und Granatapfelkernen fertigstellen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.
https://heissehimbeeren.com/quark-tarte-mit-kaki/

Wenn Du meine Quark Tarte mit Kaki ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Zimtschnecken

Pumpkin Spice Zimtschnecken

Fluffig lockere Zimtschnecken aus Hefeteig, gefüllt mit einer saftig würzigen Pumpkin Space Kürbiscreme – das perfekte Gebäck für den Herbst.

So schnell verfliegen drei Tage. Das lange Wochenende ist schon wieder vorbei und morgen wartet eine neue Arbeitswoche und der Start in einen neuen Monat auf uns. Mal sehen, was der November im Gepäck hat. Die ersten Wochen im November empfinde ich immer als Zwischenzeit. Der goldene Oktober ist vorbei, das Wetter meist kalt und grau und Zeit für Advent und Weihnachten ist es auch noch nicht so richtig. Was also tun? Letztes Jahr haben wir den November für eine Reise genutzt und waren in Taipeh und Bangkok. Das war eine nette Abwechslung zum grauen, deutschen Herbst. Vor allem Bangkok, die Metropole am Wasser hat es mir ja schon immer angetan. Der Heiratsantrag hat meiner Begeisterung also nicht geschadet.

Dieses Jahr werde ich den November nutzen, um die aus dem Antrag resultierende Hochzeit zu planen. Der offizielle Count Down beginnt und es bleibt etwa ein halbes Jahr bis zum großen Fest. Bevor der Weihnachtstrubel beginnt, werde ich also die Zeit nutzen und den Tagesablauf planen, Einladungen basteln und und und. Es gibt noch so viel zu tun! Wobei es ja auch so ist, das Weihnachten bei mir schon die ersten Fühler ausstreckt. Schließlich will die Advents- und Weihnachtszeit hier auf dem Blog gut geplant sein. Und so schreibe ich bereits jetzt weihnachtliche Redaktionspläne, Newsletter und Rezepte zusammen die ich in den kommenden Wochen für Dich vorbereiten werde.

Ein weiteres dickes Plus im November sind die vielen, leckeren Kürbisse die es sich auf den Märkten und schlussendlich in unserer Küche bequem machen. Ich freue mich jedes Jahr auf die Kürbis-Saison und kann es kaum erwarten, die erste Kürbissuppe zu zaubern! Aber nicht nur herzhafte Gerichte lassen sich mit Kürbis zaubern, auch Backen kann man ganz wunderbar mit ihm. Zum Beispiel Kürbisschnitten vom Blech oder einen hübschen Kürbiskuchen. Aber auch Zimtschnecken lassen sich mit Kürbis füllen. Kombiniert mit herbstlichen Gewürzen sind so im Handumdrehen Pumpkin Space Zimtschnecken gezaubert. “Pumpkin Spice” das ist ein wunderbares Lehnwort auf dem Englischen, das so viel heißt wie Kürbis-Gewürz und eine herrliche Mischung aus Kürbispürree und herbstlichen Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Kardamom beschreibt. Das allseits vertretene Kaffeehaus mit der grünen Nixe zelebriert zum Beispiel den “Pumpkin Space Latte” jedes Jahr aufs neue und findet damit reichlich begeisterte Fans.

Kürbispüree kombiniert mit Butter, Zucker und Pumpkin Spice Gewürzmischung ergeben die Füllung der Zimtschnecken.

Und auch wir verwenden eine Pumpkin Spice Mischung aus Gewürzen, gekochtem Kürbis und Butter als Füllung für unsere Zimtschnecken. Deren Basis ist übrigens ein leckerer Hefeteig.

Der Hefeteig wird nach dem Aufgehen auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt.

Der Kürbis wird zunächst halbiert, entkernt und geschält. Anschließend gedämpft und danach, abgekühlt mit der gleichen Menge Butter und verschiedenen Gewürzen zu einer Paste verarbeitet.

Der Hefeteig wird mit der vorbereiteten Füllung bestrichen. Am Bestent geht das mit einer Winkelpalette.

Die wiederum wird auf den vorbereiteten Hefeteig gestrichen. Aufgerollt und in Scheiben geschnitten sind die Pumpkin Spice Zimtschnecken auch schon fertig und dürfen nach einer erneuten Ruhephase zum Aufgehen, zum Backen in den Ofen.

Die Zimtschnecken werden aufgerollt und in Scheiben geschnitten. So sehen sie aus, bevor sie noch einmal aufgehen dürfen. Danach geht es ab in den Ofen.

Den letzten Schliff erhalten sie übrigens durch eine Glasur die aus Frischkäse, Puderzucker und der restlichen Kürbisfüllung besteht. So sind die Pumpkin Spice Zimtschnecken im Handumdrehen zubereitet und einfach unwiderstehlich lecker.

Pumpkin Spice Zimtschnecken
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 55 Minuten

Backen, Desserts, Hefeteig, Herbst, Klassiker, Soulfood, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Dessert

Portionen: 6 Portionen

Zimtschnecken

Zutaten

    Für den Hefeteig:
  • 1 Würfel Hefe (42 g)
  • 300 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 750 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
    Für die Füllung:
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Kürbispüree
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 EL Pumpkin Spice
    Für die Pumpkin Spice Mischung:
  • 1 EL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlene Gewürznelke
  • 1/2 TL Piment
    Für die Glasur:
  • 150 g Puderzucker
  • 150 g Frischkäse
  • 1 EL Masse der Füllung

Anleitung

  1. Milch in einem kleinen Topf etwas erwärmen, sodass sie Körpertempteratur annimmt. Hefe in eine kleine Schüssel bröseln, einen Esslöffel vom Zucker dazu geben und ca. 3 EL der lauwarmen Milch hinzufügen. Umrühren bis die Hefe sich aufgelöst hat. Die Butter zur restlichen Milch geben und darin schmelzen.
  2. In einer großen Rührschüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker und der Prise Salz vermischen. Eine Mulde in der Mitte machen und die Hefemischung hinein geben. Das Ei dazu geben und mit der Küchenmaschine, dem Handrührgerät oder den Händen unter stetiger Zugabe der Milch und Butter Mischung für mindestens 5 Minuten kneten. Der Teig löst sich von den Seiten der Schüssel und klebt nicht mehr, wenn er fertig ist.
  3. Teig auf der Arbeitsfläche kurz zu einer Kugel formen, in die Schüssel zurück geben und abgedeckt an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen lassen. Der Teig kann weiter verarbeitet werden, wenn er sein Volumen verdoppelt hat.
  4. Für das Kürbispüree den Kürbis entkernen, schälen und in Würfel geschnitten etwa 15 Minuten dämpfen. Abkühlen lassen und fein pürieren. Für die Pumpkin Spice Mischung alle Zutaten vermischen. Kürbispüree mit Butter, Zucker und Pumpkin Spice Gewürzmischung vermengen.
  5. Sobald der Teig aufgegangen ist, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck mit 2-4 mm Dicke ausrollen. Mit der vorbereiteten Kürbisfüllung bestreichen.
  6. Den Hefeteig von der langen Seite her eng zu einer Rolle aufrollen. Ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden und in eine gut gefettete Auflaufform setzen. Die Form sollte in etwa die Maße 30x40 cm haben. Nochmal abdecken und für eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  7. Die Zimtschnecken nach dem erneuten Aufgehen ohne Abdeckung in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 170 °C für ca. 30 Minuten backen. Sie sind fertig wenn sie golden braun sind.
  8. Zimtschnecken abkühlen lassen, sobald sie lauwarm sind die Zutaten für die Glasur vermischen und mit einem Löffel auf den Schnecken verteilen. Am besten schmecken sie übrigens lauwarm mit einer Tasse Kaffee oder Tee dazu.
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Wenn Du die Pumpkin Spice Zimtschnecken ausprobierst freue ich mich riesig über ein Foto davon auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.