Granatapfel Tarte

Lockerer Mürbeteig, gefüllt mit leckerer Vanillecreme und fruchtigem Granatapfel. Mein perfekter Winterkuchen.

Ein frostiges Hallo aus dem Winterwunderland schicke ich Dir heute :) nachdem München und Umland schon Anfang Januar in weißer Pracht versunken ist, hat es heute Nacht wieder geschneit. Und wieder waren es nicht nur einige Flocken, sondern “ergiebige Schneefälle” wie das die Wetterfrösche in Funk und Fernsehen nennen. Die Hundemaus freut und solange man nirgends hin muss ist es wirklich wunderschön.

Wie gut, dass wir beide Montag und Dienstag freihaben. So ein langes Wochenende mitten im Schneechaos hat schon was. Vor allem ist das auch nicht schlecht, weil wir später noch Besuch zum Super Bowl schauen bekommen. Es wird also eine kurze Nacht. Nachdem morgen viel in Sachen Hochzeit zu erledigen ist, ist die Gelegenheit für einen langen Mittagsschlaf herzlich willkommen. Mich interessiert der Super Bowl das zwar ehrlich gesagt nicht so sehr, rund um den Blog gibt es aber genug zu tun, außerdem ist reichlich Wäsche zu waschen. Mir wird also nicht langweilig.

So, genug geplaudert. Worum gehts denn im heutigen Rezept? Ich habe vor ein paar Wochen eine leckere Granatapfel Tarte gebacken, die ich Dir keinesfalls vorenthalten kann. Eigentlich sollte es das Rezept bereits vergangene Woche geben, aber da kam mir der Tag des Schokokuchens in die Quere. Deswegen ist heute endlich der große Tag der Granatapfel Tarte gekommen.

Die Basis bildet ein lockerer Vanille Mürbeteig. Der besteht im Wesentlichen aus Butter, Mehl, Ei und Zucker. Und Vanilleextrakt – ganz wichtig. Der Teig wird zunächst blind gebacken. Das funktioniert, indem Du ein Stück Backpapier in den rohen Teig in der Form legst und Erbsen oder Blindback-Kugeln darauf legst und den Boden so bäckst. Durch das Blind Backen bleibt der Boden der späteren Tarte knusprig und suppt nicht durch. Nach dem Blind Backen kommt dann die Vanille Masse auf den gebackenen Boden. Diese besteht aus Ei, Speisestärke, Milch, Zucker und Vanilleextrakt. Nach dem Backen fehlen nur noch die Granatapfelkerne. Die legst Du einfach auf den fertigen Kuchen. Wer es etwas aufwendiger möchte, gibt noch eine Schicht Sahne auf die Tarte, bevor die Granatapfelkerne darauf kommen.

Am besten schmeckt die Tarte frisch aus dem Kühlschrank. Übrigens, statt Granatäpfeln eignen sich auch Blutorangen oder verschiedene Beeren bestens als Belag für die Tarte.

Granatapfel Tarte
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Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 40 Minuten

Kategorie: Kuchen, Obst, Tarte, Backen

Cuisine: Dessert

Menge: 16 Stücke

Granatapfel Tarte

Zutaten

  • Für den Mürbeteig Boden:
  • 180 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 Ei
  • Für die Füllung:
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 TL Vanilleextrakt
    Für den Belag
  • 1-2 Granatäpfel (entkernt)
    Außerdem
  • 1 Tarteform
  • Erbsen oder ähnliches zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten mit der Küchenmaschine kurz zu einem glatten Teig verkneten, alternativ alle Zutaten außer das Ei in eine Schüssel geben und zwischen den Fingern zerkrümeln bis die Masse die Konsistenz von nassem Sand hat. Dann das Ei dazugeben und kurz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.
  2. Wenn der Teig gekühlt ist, Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze und eine Tarteform mit Butter auspinseln. Den Mürbeteig etwas größer als die Form ausrollen. Vorsichtig in die Form legen und gut andrücken. Ein Stück Backpapier auf den Teigboden legen und die Erbsen oder ein anderes Hilfsmittel zum Blindbacken einfüllen. Tarte für ca. 15 Minuten bei 170 °C Ober- und Unterhitze blindbacken.
  3. Alle Zutaten für die Füllung vermischen. Nach dem Blindbacken die Tarte kurz abkühlen lassen. Dann das Backpapier und die Erbsen entfernen. Füllung einfüllen und die Tarte erneut bei 170 °C für 20-30 Minuten backen, bis sie eine golden braune Farbe bekommen hat.
  4. Tarte komplett auskühlen lassen. Die Granatapfelkerne auf der Tarte verteilen und die Tarte dann servieren.
https://heissehimbeeren.com/granatapfel-tarte/

Wenn Du die Granatapfel Tarte ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

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Halli Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr habt die erste „richtige“ Woche im neuen Jahr gut überstanden? Bevor ich Euch mehr zu unserer Zitronentarte hier erzähle muss ich Euch unbedingt noch von meiner Woche berichten. Bei uns ging es gleich mal ordentlich drunter und drüber. Wir durften das Wochenende nämlich in der Nähe vom schönen Chiemsee verbringen und einen von Andys besten Freunden überraschen. Der Gute ist nämlich 30 geworden und wollte sich ganz klammheimlich abseilen. Aber nicht mit uns ;)

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Dementsprechend Arbeitsreich war die Woche dann auch für alle Beteiligten mit Einkaufen, backen und natürlich Geburtstagskind ablenken. Aber es hat sich absolut gelohnt, das Wochenende war wunderschön und der Überraschte hat sich wirklich gefreut. Heute stand dann auch schon wieder Filmen auf dem Programm. Warum ich deswegen eine schwarze Nase hatte erfahrt Ihr im Video am 25.1.

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Limettenkuchen – eine Hommage an die grüne Schwester der Zitrone mit einem knusprigen Butterkeks und Mandel Boden und einer fruchtig frisch, herrlich cremig und unglaublich leckeren Limettencreme

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Home Sweet Home – endlich wieder daheim. Nach zwei super spannenden, lehrreichen und großartigen Wochen in Israel habe ich heute wieder heimischen Boden unter den Füßen. Und ich muss eines wieder feststellen. So gerne ich fremde Länder erkunde und in unbekannten Kulturen eintauche, so schön ist es doch auch immer wieder nach Hause zu kommen. Ich freu mich schon sehr auf meine Schwester und bin gespannt was daheim in unserer Abwesenheit alles Spannendes passiert ist. Und auf Katze Paula freu ich mich natürlich auch schon :)

limettenkuchen

Außerdem freue ich mich schon irre darauf, meinen Reisebericht für Euch zu schreiben. Diejenigen, die mir auf Instagram folgen haben ja schon den ein oder anderen Eindruck über meine Reise mitbekommen. Ich kann es aber trotzdem kaum erwarten meine Fotos, Gedanken und Eindrücke zu sortieren und aufzuschreiben. Damit ich auch ja nichts vergesse :-). Was es ab September hier auf dem Blog sonst noch an spannenden Neuerungen gibt, hab ich Euch ja schon letzte Woche verraten. Bis das so weit ist, kann ich Euch aber ja nicht auf dem trockenen sitzen lassen. Deswegen gibt’s heute das Rezept für meinen Limettenkuchen. Eine großartige kleine Torte die unglaublich fruchtig nach Limette schmeckt und sicherlich das Herz jedes Zitrusfrucht-Liebhabers höher schlagen lässt. Und vermutlich auch das jedes Kuchenliebhabers.

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