Blogging Basics – Warum eigentlich ein (Food) Blog?

Halli Hallo meine Lieben. Heute ist es soweit, Heisse Himbeeren ist offiziell zwei Jahre alt. Wir haben zwar schon am Sonntag mit einer grandiosen Torte gefeiert, aber heute ist tatsächlich der Tag der Tage und mein Blog ist zwei. Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, wie ich vor zwei Jahren an meinem Esstisch saß und mit zittrigen Fingern meinen Blog online geschaltet habe. Hallo Welt, hier bin ich.

Das so ein Blog erstmal nur die eigenen Eltern und wenn überhaupt noch die Freunde lesen, wusste ich zwar in der Theorie, trotzdem war in diesem Moment ein Gedanke sehr präsent „Hilfe, ich bin im Internet“. Nachdem dann die ersten Stunden, Tage und Wochen vergingen ohne das sich viel auf meinem Blog getan hätte, habe ich mich sichtlich entspannt. Anfangs ist man eben tatsächlich nur ein kleiner (Clown) Fisch im riesigen Ozean.

Den Anlass meines zweiten Blog-Geburtstags möchte ich nutzen, eine neue Serie hier auf dem Blog ins Leben zu rufen: Die Blogging Basics. Unter diesem Namen werde ich Euch dienstags immer mal wieder Tipps und Tricks zum Bloggen verraten. Zum Beispiel wie man einen Blog eigentlich einrichtet, welche Tipps und Tricks ich Euch zum Fotografieren geben kann und und und. Bevor wir aber damit loslegen einen Blog zu bauen, gibt es eine viel wichtigere Frage die zuerst beantwortet werden muss: Warum eigentlich ein (Food) Blog?

Die Frage aller Fragen die sich jeder ausgiebig stellen sollte, bevor er sich überlegt einen Blog, egal ob DIY, Beauty, Fashion, Mami oder eben Food zu starten. Oder auch: Warum tue ich mir das eigentlich an? Ein Blog verlangt nämlich Beständigkeit, Disziplin und ganz viel Liebe und Herzblut. All diese Dinge wird man auf Dauer nur einbringen, wenn man auch mit dem Herzen dabei ist. Einen „richtigen“ Grund einen Blog zu starten gibts im Endeffekt nicht. Der ist nämlich ganz individuell. Ich zum Beispiel will zeigen, dass schönes und gleichzeitig leckeres Gebäck jeder backen kann. Außerdem sind mir gute Zutaten wichtig und ich finde, dass insgesamt mehr Wert auf Qualität beim Backen und natürlich auch beim Kochen ganz allgemein gelegt werden sollte.

Mit der richtigen Motivation ist es dann auch kein Problem „durchzuhalten“. Die Arbeit die so ein Blog ja zweifelsohne macht, ist nämlich gar keine Arbeit. Oder besser gesagt, nimmt man sie nicht so wahr. Natürlich gibt es auch immer wieder Dinge die anstrengend sind und nicht so viel Spaß machen, wie der ganze Bürokram zum Beispiel und die Steuer am Ende des Jahres, aber das worum es wirklich geht, also Rezepte testen, Torten und Gebäck fotografieren, Videos drehen und mit Euch über Social Media verbunden zu bleiben, das macht Spaß.

 

Die schönste Belohnung sind übrigens Eure lieben Kommentare und Rückmeldungen. Ich freue mich wirklich über jeden davon wie eine Schneekönigin und weiß spätestens dann wieder genau warum ich das mache. Wenn Ihr also auch darüber nachdenkt einen Blog zu starten, dann überlegt was Euer Grund dafür ist. Und ob der Grund stark genug ist, um lange durchzuhalten. Besonders die Anfangszeit ist manchmal schwer. Es nimmt einen nämlich so gut wie niemand ernst. Ich weiß gar nicht, wie oft ich gehört habe „Oh, du hast einen Backblog – wie süß“. Ich fand das aber noch nie süß, sondern mir waren die Themen über die ich schreibe und die Rezepte die für Euch backe wichtig.

Mit der Zeit wird das aber besser, keine Sorge. Der Erfolg gibt einem gewissermaßen Recht. Egal ob großer oder kleiner Erfolg. Auch der allererste Kommentar beweist: Da draußen gibt es Leute, die auf neue Beiträge warten und meine Geschichten und Rezepte gerne lesen.

Die Moral von der Geschichte könnte man so zusammenfassen: Die richtige Motivation ist für jeden Blogger eine andere und eine ganz persönliche Angelegenheit. Hat man sie aber für sich selbst gefunden, ist es eines der tollsten Hobbys der Welt und wird vielleicht sogar zum Beruf. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

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