Das Beste Thai Curry

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffeln und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker.

Ni Hao aus dem nächtlichen Taipeh. Nach einer aufregenden Woche hier in der Hauptstadt Taiwans sind die Koffer bereits gepackt. Morgenmittag geht es für 4 Tage nach Bangkok. Dort muss auch Andy nicht arbeiten und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Metropole am Golf von Thailand. Ich freue mich schon sehr auf ein paar Tage gemeinsame Erholung, bevor es nach Hause ins herbstliche Deutschland geht. Wobei die Wettervorhersage ja gar nicht so schlecht aussieht. Tatsächlich freue ich mich auf die kühleren Temperaturen. Der Wechsel von 10 Grad in Deutschland zu 30 Grad in Taipeh war für meinen Kreislauf, nämlich kein Spaß. Gott sei Dank sind hier alle Gebäude gut klimatisiert. So gut, dass ich zum Abendessen regelmäßig eine Strickjacke eingepackt habe. Mehr zu meiner Reise und natürlich auch allerhand Fotos gibts übrigens in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag.

Worauf ich mich in Bangkok übrigens ganz besonders freue ich das Thailändische Essen. Wie anhand der Rezepte hier auf dem Blog ja vermutlich unschwer zu erkennen ist, habe ich ein Faible für asiatische Küche. Die Thailändische und die Vietnamesische haben es mir dabei ganz besonders angetan. Besonders angetan haben es mir Pad Thai und Massaman Curry. Letzteres habe ich heute für Dich vorbereitet. Denn auch wenn diverse anderen Thai Currys auch wirklich sehr sehr lecker sind, kommt nichts an Massaman Curry heran. Meiner Meinung nach ist es einfach das Beste Thai Curry. Bonuspunkt ist hier übrigens auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind. Um Thailändische Mini Auberginen aufzutreiben, darf man nämlich mitunter diverse Asia Shops abklappern. Massaman Curry gelingt hingegen ganz ohne Fancy Zutaten. Du brauchst nämlich einfach nur Hühnerfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und Kokosmilch. Daraus entsteht in Kombination mit einer leckeren Curry-Paste ein cremiges, würziges Curry, das Körper und Seele wärmt und so unwiderstehlich lecker ist, dass man immer einen Nachschlag möchte. Die Curry-Paste kannst Du entweder fertig kaufen (Asia Shop oder Good Old Amazon) oder selbst vorbereiten. Besser schmeckt natürlich die selbst gemachte, ich selber greife aber meistens auf die fertige zurück. Nach einem langen Arbeitstag geht das einfach schneller und liefert ein mega leckeres Curry. Wenn ich fertige Curry Paste kaufe, achte ich immer darauf, dass sie keine Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe enthält. Einfach nur Gewürze und evtl. etwas Öl mehr braucht eine gute Curry-Paste nicht. Serviert wird das Curry übrigens Klassischerweise mit Basmati- oder Jasminreis.

Die Zubereitung des Currys ist denkbar einfach. Wenn Du die Curry-Paste selber machst, werden einfach alle Zutaten kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl angeröstet bis sie etwas Farbe bekommen haben. Dann kommt alles in einen Mixer oder Mörser und wird dort zu einer glatten Paste verarbeitet. Fertig ist die selbst gemachte Massaman Currypaste. Sie hält sich übrigens für einige Wochen im Kühlschrank oder kann Portionsweise eingefroren werden. Bis Du bereit zum Kochen, setzt Du zunächst den Reis auf. Ich verwende gerne Basmatireis. Der Reis wird mit derselben Menge Wasser für 10 Minuten gekocht und darf dann nochmal 15 Minuten ziehen. Mehr als diese 25 Minuten braucht auch das Curry nicht.

Für das Curry gibst Du zunächst etwas von der Currypaste in eine heiße Pfanne mit etwas Kokosöl darin. Alternativ klappt übrigens auch Sonnenblumenöl oder jedes andere geschmacksneutrale Pflanzenöl wunderbar. Die Currypaste kommt in die heiße Pfanne und wird dort kurz angebraten und dann mit Kokosmilch und Wasser abgelöscht. Hühnchen, Kartoffeln, Lorbeerblätter und Fischsauce dazu und dann darf das Curry erst mal köcheln. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit gibst Du noch in viertel geschnittene Gemüsezwiebeln und geröstete Erdnüsse zum Curry und lässt sie kurz mit kochen. Ist der Reis fertig, kann auch das Curry serviert werden. Fertig in unter 30 Minuten und sehr sehr lecker. Das Massaman Curry ist definitiv mein erklärtes Lieblings-Curry und der beste Seele-Wärmer für den Herbst und Winter. Probier es unbedingt mal aus!

Wenn Du mein liebstes Massaman Curry testest, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Übrigens, mit Montag bin ich noch in Bangkok unterwegs und schnabuliere mich durch allerhand Thailändische Leckereien. In den Instagram und Facebook Storys kannst Du mich dabei begleiten!

Das Beste Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Curry

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Das Beste Thai Curry

Zutaten

    Für die Currypaste:
  • 1 EL Coriander Samen
  • 1 EL Fenchel Samen
  • 1 EL Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
  • 1 mittelgroße Chilischote (mit Kernen oder ohne, je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Nelken
  • 1 EL Zimt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer
    Für das Curry:
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Speiseöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Hühnerfleisch (Brust oder Schenkel ohne Knochen)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 3 Lorbeer Blätter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 Gemüsezwiebel
    Für den Reis:
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Currypaste alle Gewürze in einer heißen Pfanne ohne Öl für 4-5 Minuten und ständigem Schwenken anrösten, bis sie Farbe bekommen. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten. Alternativ kannst Du auch fertige Massaman Currypaste verwenden.
  2. Für den Reis zunächst einen Kaffeebecher mit Reis füllen. Den Reis dann in einen Topf geben und mit der selben Menge Wasser auf kleiner Flamme mit Deckel darauf zum kochen bringen und für 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Nach 10 Minuten von der Flamme nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Für das Curry zunächst das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Das Hühnchen dazu geben. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und ebenfalls zum Curry geben. Tamarindenpaste, Lorbeerblätter, Braunen Zucker und Fischsauce dazu geben. Unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten köcheln lassen. Erdnüsse und die in viertel geschnittene Zwiebel dazu geben und nochmal 5 Minuten garen lassen. Mit Reis servieren.

Das Curry lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren.

Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Übrige Currypaste lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann auch Portionsweise eingefroren werden.

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Notes: Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffel und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker!
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