Buntes Rote Bete Carpaccio


Buntes Rote Bete Carpaccio von Bunten Beten und farbenfrohem Rettich – die perfekte Winter-Vorspeise mit extra vielen Vitaminen. 

Nur ein leichter Farbhauch auf der Schale lässt erahnen, welch Farbexplosion sich im Inneren befindet

Grau ist die Farbe des Winters – wenigstens wenn man aktuell aus dem Fenster sieht. Von Schnee ist weit und breit nichts zu sehen und trotz sonniger Tage fehlt im Winter häufig die Farbe im Leben. Und auch die typischen Wintergemüse und -Obstsorten sehen häufig nicht besonders Fröhlich aus. Man könnte meinen, das ewige Einerlei aus Grün, Gelb und Brauntönen in der Auslage beim Gemüsehändler spiegelt die Stimmung in der Natur wieder. Dabei ist das weit gefehlt. Auch Wintergemüse kann farblich gesehen so einiges. Vitaminreich sind die verschiedenen Knollen, Rüben und Kohlköpfe ja ohnehin, das sollte sich derweil herumgesprochen haben. 

Aber auch die ein oder andere harmlos aussehende Rübe hat es in sich. Ich bin jedes mal wieder erstaunt, wie viel Farbenpracht sich hinter so manch brauner Knolle versteckt. Deshalb habe ich neulich beim Besuch auf dem Wochenmarkt unterschiedlichste Rettiche und Rüben organisiert und damit experimentiert. Ein Teil davon – die bunten Rettiche sind unter anderem in der Buddah Bowl gelandet. Dort liefern sie einen willkommenen Farbtupfer. 

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Dabei sind die so schön, dass sie auch ein eigenes Rezept bekommen dürfen – und das schöne daran ist, dass es mit jeder beliebigen Zusammenstellung an bunten Rüben- und Beten und Rettichen funktioniert, die Du in die Finger bekommen kannst. Roh schmecken die Rettiche und Rüben übrigens vorzüglich und sind super Gesund. 

Der Klassiker auf dem Teller sind rote Bete. Die sind hochverfügbar und super lecker. Dazu gesellen sich in meinem Fall noch Ringelbete. Äußerlich sehen die Knollen alle mehr oder weniger gleich aus. Nur ein leichter Farbhauch auf der Schale lässt erahnen, welch Farbexplosion sich im Inneren befindet. Außerdem mit dabei ist der hübsche Wasserrettich. Der ist die wohl größte Überraschung auf dem Teller. Von Außen ist die Knolle grünlich weiß und sieht ehrlich gesagt sterbenslangweilig aus. Aber es sind die inneren Werte, die zählen. Da ist der Wasserrettich nämlich quietschpink und macht mit einem tollen Farbverlauf die unspektakuläre Schale mehr als Wett. 

Außerdem mit von der Partie ist lila Rettich. Sieht auch wieder eher langweilig aus, ist es aber nicht. Eine wunderbare Lila-weiße Maserung bringt Abwechslung mit ins Rote Bete Carpaccion. 

Nachdem ich jetzt wirklich genug Lobgesänge auf die Rüben gesungen habe, ist es Zeit, noch kurz über die Zubereitung zu sprechen. Wobei die ehrlich gesagt einfacher nicht sein könnte. Die Knollen werden geputzt und bei Bedarf geschält. Ein handelsüblicher Gurkenhobel hilft dann bei der Verarbeitung zu dünnen Scheiben. Wichtig ist, mit den hellen Knollen zu beginnen. Zuerst wird der Lila Rettich gehobelt, dann die RingelBete, gefolgt von Wasserrettich. Wichtig ist, dass die rote Bete zuletzt gehobelt wird oder du den Hobel danach gut säuberst. Rote Bete färben so stark, dass ansonsten von der wunderbaren Farbpracht nicht viel übrig bleibt und alles einheitlich rosa ist. 

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Die dünnen Scheiben werden dann dekorativ auf einem großen Teller angerichtet. Ein Dressing aus Essig, Öl, Orangensaft, Ahornsirup, Salz und Pfeffer bringt etwas säure und Fruchtigkeit in ins Spiel, die die Knollen auch sehr gut vertragen. Grob gehackte Pistazien liefern außerdem hübsche, grüne Farbtupfer. 

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Das Rote Bete Carpaccio lässt sich super vorbereiten. Einfach abgedeckt im Kühlschrank lagern und kurz vor dem Servieren das Dressing drüber geben. Fertig ist die leckerste Wintervorspeise! 

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Tipp: Du liebst Salate? Dann teste mal diesen lauwarmer Linsensalat oder wenn Du es klassischer möchtest, den bunten Herbstsalat.

LESETIPP:  Winterliches Bowl Rezept

Wenn Du das Rote Beete Carpaccio ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Rote Bete Carpaccio Grafik

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Ein Kommentar

  1. Endlich weiß ich, was man mit dem ganzen Wurzelgemüse das es gerade auf dem Markt gibt, machen kann :)

    Bewertung: 5 / 5

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