Spicy Miso Ramen

Würzig scharfe Miso Ramen Suppe mit Gemüsebrühe. Vegan, super lecker, echtes Soulfood mit Ramen Nudeln, asiatischen Pilzen und knusprigem Tofu.

Mehr als ein halbes Jahr ist unsere Reise nach Japan bereits her. Wie die Zeit vergeht! Es fühlt sich an, als wären wir erst gestern in Tokyo aus dem Flieger gestiegen. Eines unserer großen Ziele im Urlaub war, die wunderbare Küche Japans kennenzulernen. Und während wir auch großartige, neue Entdeckungen gemacht haben wie zum Beispiel Soba Nudeln, gab es natürlich auch das ein oder andere leeeckere Ramen Rezept vegetarisch. Dampfend warme Suppen, kräftig gewürzt mit allerlei herrlichen Einlagen und natürlich vielen Nudeln die sich ganz herrlich schlürfen lassen.

Eine große Herausforderung gab es allerdings und die bestand darin, vegetarische oder gar vegane Ramen zu finden. Ich verzichte zwar nicht gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte, allerdings esse ich nicht all zu viel davon. Für zwei Wochen lang, jeden Tag 2x Fleisch auf dem Teller – oder in der Suppe zu haben war also durchaus eine neue Erfahrung für mich. Vegetarier- und Veganertum hat sich allerdings in Japan wohl noch nicht so sehr durchgesetzt. Wobei das Essen im Buddhistischen Kloster kurioserweise komplett vegan war und noch dazu eines der leckersten Essen das ich auf der ganzen Reise genießen durfte.

Wieder zu Hause ist der Hunger auf aromatischen Seelenwärmer-Suppen nicht gesunken. Vor allem jetzt im kalten und grauen Winter gibt es fast nichts Schöneres als sich abends mit einer heißen Schüssel Suppe oder/und einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen. Für den großen Hunger darf das dann gerne auch eine große Schüssel Ramen sein. Die Zubereitung ist tatsächlich erstaunlich einfach. Mit ein bisschen Kreativität und der ein oder anderen Zutat aus dem Asia- oder gut sortierten Supermarkt entstehen so immer neue Kreationen.

Chiliöl, Sojasauce, Misopaste und Sesamöl in die Suppenschüssel geben.

Hafermilch und Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen vermischen.

Für das heutige Rezept habe ich mich für eine scharfe Miso Ramen entschieden. Wie der Name schon sagt, bildet die Basis unserer Ramen eine Gemüsebrühe. Die wird zunächst aromatisiert mit einem scharfen Chiliöl und Misopaste. Ein Schluck Hafermilch verleiht der Brühe noch mehr Gehalt.

Die frisch gekochten, heißen Nudeln in die vorbereitete Brühe geben.

In die vorbereitete Suppe kommen dann die Nudeln. Die gibts ebenfalls im Asiamarkt und in gerade mal 90 Sekunden im kochenden Wasser sind sie gar. Ich achte darauf, dass die Nudeln möglichst wenig Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co beinhalten.

Die Suppe mit den gegarten Pilzen, dem knusprigen Tofu, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit einem Ei anrichten.

Fehlen noch die übrigen Suppeneinlagen. Da wären zum einen asiatische Pilze. Enoki und Simeji Pilze werden ganz kurz in der köchelnden Brühe gegart und kommen dann mit in die Suppe. Der Marinierte Tofu wird knusprig angebraten. Fein gehackte Frühlingszwiebeln dürfen auch nicht fehlen. Der krönende Abschluss ist das wachsweich gekochte Ei. Zwar ist die Ramen dann nicht mehr vegan, wenn Du das Ei einfach weglässt ist aber auch das Problem gelöst. Und so ein Ei, das zählt einfach zu meinen allerliebsten Einlagen für eine ordentliche Ramen.

blank

Das Ei kannst Du entweder gleich nach dem Kochen zur Suppe servieren oder Du legst es für einige Stunden oder über Nacht geschält in etwas Sojasauce ein. Das verleiht den Eiern ein herrliches Aroma, ist aber kein Muss.

Das Rezept habe ich für zwei Personen berechnet. Es lässt sich aber auch wunderbar auf eine andere Personenanzahl umrechnen.

blank

Wenn Du meine Spicy Miso Ramen ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

blank

Posted in Abendessen, Asia, Gesund und Lecker, Herbst, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Soulfood, Suppen, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Weihnachten, Winter and tagged , , .

2 Comments

    • Vielen vielen Dank liebe Alexandra <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit der Verarbeitung meiner Daten für die Kommentarfunktion erkläre ich mich einverstanden. Nähere Informationen, befinden sich in der Datenschutzvereinbarung/Privacy Policy.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.