Soba Nudelsalat mit Erdnuss (Vegan)

Lauwarmer Soba Nudel Salat mit Gemüse, geräuchertem Tofu, Gemüse und dem leckersten Erdnussbutterdressing. Vegan, gesund und unglaublich lecker.

Hello again, ich hoffe, Du bist gut zurück in den Arbeitsalltag gestartet? Ich hab mit am Dienstag richtig auf die Arbeit gefreut, so soll das sein. Pünktlich zum Urlaubsende hat der Blog mich ganz schön auf Trab gehalten. Zwar nicht, wegen eines Beitrags, den gab es ja am Sonntag gar nicht, sondern wegen der Technik.

Neben Kuchen backen, Salate Schnippeln und Fotografieren gehört zu so einem Blog auch noch jede Menge Arbeit, die hinter den Kulissen abläuft. Fotos bearbeiten, E-Mails, technische Themen. Vergangene Woche war es der Server, auf dem viel zu wenig Platz war. Deshalb bin ich mit dem Blog kurzerhand auf einen eigenständigen Server umgezogen. Ich wusste, dass es dieses Jahr ansteht, hatte aber gehofft es erst etwas später im Jahr angehen zu können. Aber, es kommt erstens anders und zweitens als man denkt. Deshalb hieß es kurzerhand: Serverumzug Anfang Januar. Das großartige Team bei meinem Hosting Anbieter hat wunder bewirkt und der Serverumzug lief ganz ohne Probleme und Störungen ab. Du als Leser solltest davon nichts mitbekommen haben. Um das ganze Unterfangen nicht zu gefährden habe ich auf meinen üblichen Sonntagsbeitrag verzichtet. Das ist mir ehrlich gesagt nicht so leicht gefallen. Aber es hilft ja nichts. Dann gibts den geplanten Kuchen einfach ein andermal.

Heute habe ich erst mal meinen aktuellen Lieblings-Nudelsalat mit im Gepäck. Einen veganen Soba Nudelsalat mit ganz viel Gemüse, dem leckersten geräucherten Tofu und einem genialen Dressing. Einen ähnlichen Soba Nudelsalat hatte ich schon mal. Damals aber nicht vegan und ohne Tofu. Aber auch mit Erdnuss. Die Kombination ist einfach viel viel zu lecker! Zusammen mit Gurke, Karottenstiften und knusprigem Tofu entsteht im Handumdrehen das leckerste Essen.

Nach all dem Geschlemme zu Weihnachten darf es bei mir vorerst etwas gesünder zugehen. Hat nichts mit Vorsätzen zu tun oder so, sondern ganz einfach mit Balance. Und zum aktuellen Veganen Januar, der es schon in viele Medien geschafft hat, passt das Rezept auch ganz gut. Wobei ich auch im Januar nicht ausschließlich Vegan essen werde, aber das Bewusstsein dafür, wie viel tierische Produkte wir jede Woche konsumieren schadet ja in keinem Fall.

Eines der Toppings unseres Lauwarmen Soba Nudel Salates ist geräucherter Tofu. Tofu ist für mich ehrlich gesagt lange Zeit ein schwieriges Thema gewesen. Ich wusste schlichtweg nicht, was ich damit machen soll und worauf ich beim Kauf achten muss. Der Urlaub in Japan war hier eine Offenbarung. Ich habe den leckersten Tofu überhaupt gegessen. Ganz verschieden zubereitet. Aktuell erkunde ich für mich die große Welt des Tofu. Vergleichen kann man die in etwa mit Käse kaufen in Europa. Für Asiaten sind unsere Käsetheken auch eine echte Herausforderung. Dagegen sind die paar Sorten Tofu, die es gibt regelrecht übersichtlich. Ich nehme Dich auf jeden Fall gerne mit auf meine Entdeckungsreise rund um den Tofu.

Die Soba Nudeln, die es übrigens mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt gibt, bilden mit Ihrem nussigen Buchweizen-Aroma die perfekte Grundlage für unseren Salat. Dazu kommen knackige Gurkenscheiben und Karottenstifte. Die herrliche süße der Karotte passt ganz wunderbar in den leckeren Salat. Die Gurke liefert eine herrliche Frische und sorgt durch das enthaltene Wasser zusätzlich für eine tolle Konsistenz.

Der knusprig gebratene Tofu bildet zusammen mit Koriander und Erdnüssen das Topping. Fehlt noch das Dressing. Das mit Abstand leckerste Dressing überhaupt! Cremige Erdnussbutter macht ohnehin alles besser. Mir läuft schon beim Anschauen der Bilder und beim Gedanken an den Salat das Wasser im Mund zusammen. Morgen gehts zum Einkaufen – neue Soba Nudeln kaufen.

Soba Nudelsalat mit Erdnuss (Vegan)
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 5 Minuten

Gesamtzeit: 15 Minuten

Abendessen, Asia, Erdnussbutter, Gesund und Lecker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Salat, Soulfood, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Zum Mitnehmen

Asiatisch

Portionen: 2 Portionen

Soba Nudelsalat mit Erdnuss (Vegan)

Zutaten

  • ½ Salatgurke
  • 1 große Karotte
  • 100 g geräucherter Tofu
  • 1 Hand voll frischer Koriander
  • Erdnüsse
  • 200 g Soba Nudeln
  • 1 EL Erdnussbutter (fein)
  • Abrieb und Saft von 1 Limette
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Wasser
  • 1 kleine, scharfe Chilischote
  • 1 EL Kokosöl

Anleitung

  1. Tofu in Würfel schneiden. In einer kleinen Pfanne das Kokosöl erhitzen. Tofu darin mit etwas Sojasauce anbraten.
  2. Einen Topf Wasser aufsetzen und die Soba Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  3. In der Zwischenzeit in einer Mittelgroßen Schüssel die Erdnussbutter mit Abrieb und Saft der Limetten, dem braunen Zucker, Sojasauce und Wasser vermischen.
  4. Die Chili in feine Ringe schneiden. Etwas davon zum servieren auf die Seite legen. Wenn Du Ingwer verwendest, diesen fein reiben und ebenfalls zur Sauce geben und alles gut verrühren.
  5. Die Gurke und die Karotte schälen. Gurke in lange, dünne Streifen schneiden und die Karotte in feine Stifte schneiden. Koriander zerrupfen ¾ davon ebenfalls unterheben.
  6. Die gekochten Nudeln mit in die Schüssel geben und untermengen. Tofu dazu geben. In zwei Schüssel füllen und mit Koriander und Erdnüssen restlichen Chili Ringen dekorieren und sofort lauwarm genießen.
https://heissehimbeeren.com/soba-nudelsalat-mit-erdnuss-vegan/

Wenn Du den veganen Soba Nudelsalat ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Winterliches Bowl Rezept

Bowl Rezept für eine leckere Winter Bowl mit zwei verschiedenen Sorten Reis, eingelegtem bunten Rettich, knackigem Wintersalat und (veganem) geschnetzelten. Kombiniert mit einem leckeren Dressing ein absoluter Genuss.

Zwei Tage ist das neue Jahr bereits alt. Ich hoffe, Du bist gut hineingestartet. Nach einer langen Silvesternacht nach der erst gegen 6 Uhr morgens Ruhe eingekehrt ist, war der erste Januar in unserem Haushalt eher ein müder Tag. Die letzte Runde wurde am Vorabend um 3 Uhr ausgerufen. Beim nächsten Blick auf die Uhr war es 5 durch. Das spricht für einen durchaus unterhaltsamen Abend mit großartigen Gesprächen. So soll das sein. Die Hundemaus hat und zwischenzeitlich mit Sicherheit für komplett bescheuert erklärt. Auch mit ihm war trotz großartigem Wetter gestern nicht sonderlich viel anzufangen. Ausschlafen stand auf dem Programm.

Heute früh rief dann das Büro nach mir. Zwei kurze und entspannte Arbeitstage bleiben mir, um Schwung zu holen für das neue Jahr. Auch kulinarisch wird sich in den nächsten Wochen ein anderer Wind wehen. Zwar nicht aus gutem Vorsatz heraus davon halte ich nichts. Will ich etwas ändern dann am liebsten gleich. Auf ein neues Jahr oder eine neue Dekade wie in diesem Fall warte ich da nicht extra. Aber, nach fast zwei Wochen Dauerfuttern brauche ich eine kleine Pause. So lecker Rehbraten, Weihnachtsente und Raclette auch sind, darauf freuen kann ich mich, nur wenn die Balance stimmt.

Deshalb wird mein Speiseplan in den kommenden Wochen hauptsächlich aus Suppen, Salaten und Bowls bestehen. Auch die können herzhaft und winterlich Glücklichmacher sein. In diesem Sinne starte ich direkt mal los mit einem leckeren, optional auch Veganer Rezept für eine winterliche Bowl.

Bowl haben ja gewissermaßen die Speisekarten erobert. Vor allem in den großen Städten Deutschlands, so auch hier in München sind sie nicht mehr wegzudenken. Das System ist denkbar einfach und beileibe nicht neu. Man wirft einfach alles, was der Kühlschrank so hergibt und das sich gut kombinieren lässt in eine Schüssel. Dressing drüber und fertig. Meist bilden Salat und/oder Reis die Basis. Aber auch mit Nudeln oder Kartoffeln kann so eine Bowl richtig was. Resteteller nannten unsere Omas das. Der aktuelle Trend kommt allerdings aus Asien. Dort werden Gerichte schon länger gerne aus der Schüssel gegessen. Ist mit Stäbchen und Löffel bewaffnet auch wesentlich einfacher aus vom flachen Teller. Die Buddha Bowl mit Sushireis, mariniertem Lachs, Edamame und Mango, dazu ein leckeres Dressing ist die erste Bowl an die ich mich bewusst erinnern kann.

Meine Version heute funktioniert ähnlich aber etwas anders. Die Basis Bildes zur Hälfte Reis (Weißer Basmatireis und roter, ungeschälter Wildreis) und zur Hälfte Salat. Dazu kommt bunter Rettich. Rettiche haben gerade gewissermaßen Saison. Zwar wachsen sie nicht frisch auf dem Feld aber das tut im Moment defakto so gut wie nichts. Vereinzelte Kohlsorten halten da gerade die Stellung. Ansonsten sieht es eher mau aus. Aber Rettiche lassen sich gut lagern und sich daher auch aktuell noch aus heimischem Anbau zu haben. Ich habe mich für eine Mischung aus Ringelbeeten, Wasserrettich und einen hübschen Weiß-Lila Rettich entschieden, dessen Namen ich nicht kenne.

Außerdem mit von der Partie ist frische Minze und gehackte Walnüsse. Für die Röstaromen habe ich mich für veganes geschnetzeltes entschieden. Das gibts mittlerweile in so gut wie jedem Supermarkt. Asiatisch gewürzt passt es herrlich zu unserer Bowl. Das Dressing besteht aus Orangensaft, Öl, Reisessig, etwas braunem Zucker und einer winzigen Kleinigkeit Wasabi für die nötige Schärfe.

Zusammen serviert in einer großen Schüssel ist das gesunde Abendessen im Handumdrehen fertig. Eingepackt und kalt schmeckt die Bowl übrigens auch herrlich als schnelles Mittagessen fürs Büro.

Winterliches Bowl Rezept
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Vorbereitungszeit: 15 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Abendessen, Asia, Gesund und Lecker, Meal Prep, Office Lunch, Soulfood, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch

Asiatisch

Portionen: 2 Portionen

Winterliches Bowl Rezept

Zutaten

    Für die Bowl:
  • 200 g gekochter Basmatireis
  • 200 g gekochter Wildreis
  • 100 g Blattsalat (gewaschen und geputzt)
  • 1 Wasserrettich
  • 1 Lila Rettich
  • 200 g veganes geschnetzeltes
  • 1 TL Asiatisches 5 Gewürze Pulver
  • Sonnenblumenöl
  • 1 EL frische Minze
  • 1 EL gehackte Walnüsse
    Für das Dressing:
  • 1 Bio Orange
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 TL Sojasauce
  • 1 TL Reisessig
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Msp. Wasabi
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

  1. Reis nach Packungsanweisung kochen. Salat waschen und putzen und in kleine Stücke reißen. Rettich schälen und in feine Scheiben hobeln.
  2. Geschnetzeltes in einer Pfanne mit Öl anbraten. Mit Asiatischem 5 Gewürze Pulver und Salz würzen.
  3. Alle Zutaten für das Dressing in eine Schüssel geben und gründlich verrühren. Zutaten auf zwei Schüsseln verteilen. Dressing darüber verteilen. Mit Minze und Walnüssen anrichten und genießen.
https://heissehimbeeren.com/winterliches-bowl-rezept/

Wenn Du mein winterliches Bowl Rezept ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Spicy Miso Ramen

Würzig scharfe Miso Ramen Suppe mit Gemüsebrühe. Vegan, super lecker, echtes Soulfood mit Ramen Nudeln, asiatischen Pilzen und knusprigem Tofu.

Mehr als ein halbes Jahr ist unsere Reise nach Japan bereits her. Wie die Zeit vergeht! Es fühlt sich an, als wären wir erst gestern in Tokyo aus dem Flieger gestiegen. Eines unserer großen Ziele im Urlaub war, die wunderbare Küche Japans kennenzulernen. Und während wir auch großartige, neue Entdeckungen gemacht haben wie zum Beispiel Soba Nudeln, gab es natürlich auch die ein oder andere Ramen Suppe. Dampfend warme Suppen, kräftig gewürzt mit allerlei herrlichen Einlagen und natürlich vielen Nudeln die sich ganz herrlich schlürfen lassen.

Eine große Herausforderung gab es allerdings und die bestand darin, vegetarische oder gar vegane Ramen zu finden. Ich verzichte zwar nicht gänzlich auf Fleisch und Milchprodukte, allerdings esse ich nicht all zu viel davon. Für zwei Wochen lang, jeden Tag 2x Fleisch auf dem Teller – oder in der Suppe zu haben war also durchaus eine neue Erfahrung für mich. Vegetarier- und Veganertum hat sich allerdings in Japan wohl noch nicht so sehr durchgesetzt. Wobei das Essen im Buddhistischen Kloster kurioserweise komplett vegan war und noch dazu eines der leckersten Essen das ich auf der ganzen Reise genießen durfte.

Wieder zu Hause ist der Hunger auf aromatischen Seelenwärmer-Suppen nicht gesunken. Vor allem jetzt im kalten und grauen Winter gibt es fast nichts Schöneres als sich abends mit einer heißen Schüssel Suppe oder/und einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen. Für den großen Hunger darf das dann gerne auch eine große Schüssel Ramen sein. Die Zubereitung ist tatsächlich erstaunlich einfach. Mit ein bisschen Kreativität und der ein oder anderen Zutat aus dem Asia- oder gut sortierten Supermarkt entstehen so immer neue Kreationen.

Chiliöl, Sojasauce, Misopaste und Sesamöl in die Suppenschüssel geben.

Hafermilch und Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen vermischen.

Für das heutige Rezept habe ich mich für eine scharfe Miso Ramen entschieden. Wie der Name schon sagt, bildet die Basis unserer Ramen eine Gemüsebrühe. Die wird zunächst aromatisiert mit einem scharfen Chiliöl und Misopaste. Ein Schluck Hafermilch verleiht der Brühe noch mehr Gehalt.

Die frisch gekochten, heißen Nudeln in die vorbereitete Brühe geben.

In die vorbereitete Suppe kommen dann die Nudeln. Die gibts ebenfalls im Asiamarkt und in gerade mal 90 Sekunden im kochenden Wasser sind sie gar. Ich achte darauf, dass die Nudeln möglichst wenig Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Co beinhalten.

Die Suppe mit den gegarten Pilzen, dem knusprigen Tofu, Frühlingszwiebeln und nach Wunsch mit einem Ei anrichten.

Fehlen noch die übrigen Suppeneinlagen. Da wären zum einen asiatische Pilze. Enoki und Simeji Pilze werden ganz kurz in der köchelnden Brühe gegart und kommen dann mit in die Suppe. Der Marinierte Tofu wird knusprig angebraten. Fein gehackte Frühlingszwiebeln dürfen auch nicht fehlen. Der krönende Abschluss ist das wachsweich gekochte Ei. Zwar ist die Ramen dann nicht mehr vegan, wenn Du das Ei einfach weglässt ist aber auch das Problem gelöst. Und so ein Ei, das zählt einfach zu meinen allerliebsten Einlagen für eine ordentliche Ramen.

Das Ei kannst Du entweder gleich nach dem Kochen zur Suppe servieren oder Du legst es für einige Stunden oder über Nacht geschält in etwas Sojasauce ein. Das verleiht den Eiern ein herrliches Aroma, ist aber kein Muss.

Das Rezept habe ich für zwei Personen berechnet. Es lässt sich aber auch wunderbar auf eine andere Personenanzahl umrechnen.

Spicy Miso Ramen
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Asia, Basics, Gesund und Lecker, Herbst, Klassiker, Meal Prep, Mittagessen, Office Lunch, Soulfood, Suppen, Unter 30 Minuten, Vegan, Vegetarisch, Weihnachten, Winter, Zum Mitnehmen

Japanisch

Portionen: 2

Spicy Miso Ramen

Zutaten

    Für das Chiliöl:
  • 1 Chilischote
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL Sonnenblumenöl
    Für den marinierten Tofu:
  • 150 g Tofu
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
    Für die Ramen:
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 100 g Enoki Pilze
  • 100 g Shimeji Pilze
  • 2 Bio Eier große L
  • 400 g Ramen Nudeln
  • 2 TL helle Misopaste
  • 2 EL Hafermilch
  • 2 EL Frühlingszwiebeln

Anleitung

  1. Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Knoblauchzehe und Ingwer schälen und fein hacken. Tofuwürfel mit Knoblauch und Ingwer in eine Schüssel geben. Mit Sojasauce und Sesamöl marinieren. Das kann bereits einen Tag vorher geschehen.
  2. Für das Chiliöl die Chilischote fein hacken. Mit Chiliflocken und Öl vermischen und mindestens einen Tag ziehen lassen.
  3. Gemüsebrühe und Wasser vermischen. Brühe aufkochen. In einem zweiten, kleinen Topf etwa 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.Die beiden Eier direkt aus dem Kühlschrank in das kochende Wasser geben dort für 9 Minuten garen. So werden sie perfekt gegart. Die Enoki- und Shimeji Pilze von der Wurzel befreien und in etwa 8 mundgerechte Portionen zerteilen. Pilze für etwa 2 Minuten in der heißen Brühe garen. Nachdem die Eier gegart sind die Nudeln nach Packungsanweisung in das kochende Wasser geben.
  4. Etwas Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den Tofu ohne Marinade darin knusprig anbraten.
  5. Je 1 TL Misopaste, 1 TL Chiliöl und 2 EL Hafermilch in jeweils eine große Suppenschüssel geben. Mit etwas Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen Chiliöl, Hafermilch, Misopaste und Brühe vermischen, dann die restliche Brühe gleichmäßig auf die beiden Schüsseln verteilen. Die gegarten Nudeln hinein legen. Pilze gleichmäßig aufteilen. Eier schälen, halbieren und ebenfalls zur Suppe geben. Frühlingszwiebeln gleichmäßig auf beide Schüsseln aufteilen.
  6. Der Ramen Suppe mit Sesam und Chiliöl den letzten Schliff verpassen und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/spicy-miso-ramen/

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Schnelles Kichererbsen Curry

Würzig-Aromatisches Kichererbsen Curry auf indische Art. Zubereitet in nur 15 Minuten und servier mit Reis und Joghurt ein absoluter Genuss.

Die Tage werden kürzer und spätestens nächste Woche ist auch das Wetter offiziell auf Herbst gepolt. Wobei ich ja aktuell die Mittagspausen im Hofgarten und generell an der frischen Luft noch sehr genieße muss ich sagen. Trotzdem freue ich mich schon auf die gemütliche Zeit mit all den herrlichen Suppen, Eintöpfen, einer großen Tasse heißer Schokolade und natürlich mit Currys.

Nichts wärmt besser nach einer langen Runde mit der Hundemaus oder einem verregneten Nachhauseweg (der Regenschirm liegt an solchen Tagen natürlich zuverlässig daheim an der Garderobe) als ein aromatisches Curry. Und genau das habe ich heute auch im Gepäck. Ich ja generell ein Freund verschiedenster Currys. Bisher habe ich vor allem Rezepte für Thailändische Currys gekocht. Aber, ich bin ein großer Fan der indischen Küche. Mit all ihren Farben, Aromen und Zutaten ist sie so einzigartig wie vielfältig. Und so ganz nebenbei haben wir einen Inder im Nachbarort, der einfach zum Niederknien ist. Daher kommt übrigens auch die Inspiration für das schnelle Kichererbsen Curry.

Neben den wunderbaren Aromen des Currys ist das Tolle daran, das es im Handumdrehen zubereitet ist. 15 Minuten in der Küche und insgesamt 25 Minuten dauert es, bis das leckere, dampfende Curry auf dem Tisch steht. Das ist garantiert schneller als die meisten Lieferdienste dieser Welt!

Los gehts damit, den Reis zu kochen. Ich verwende eigentlich immer Basmatireis und kochen den Reis mit der gleichen Menge Wasser in einem kleinen Topf. Mit Deckel drauf. Der Reis kocht so zunächst für 15 Minuten und darf dann nochmal 10 Minuten abseits der Flamme ziehen. Der Deckel bleibt die ganze Zeit geschlossen. Mehr braucht es nicht zum perfekten Reis.

In der Zwischenzeit hast Du reichlich Zeit das Curry vorzubereiten. Die Kichererbsen werden durch die verschiedenen Gewürze herrlich aromatisch und die Dosentomaten passen perfekt in die Sauce. Mit Dosentomaten machst Du übrigens nie etwas falsch. Sie kommen reif und aromatisch in die Dose und behalten diesen herrlichen Geschmack so auch bei. Für leckere Tomatensauce das ganze Jahr über sind die das Beste. Die verschiedenen Gewürze und der Joghurt in der Sauce sorgen für das typische, indische Curry Aroma. Abgeschmeckt mit Salz und Zucker und serviert mit Naturjoghurt ist Dein leckeres Abendessen auch schon fertig.

Übrigens lässt sich das Kichererbsen Curry super vorbereiten und sogar einfrieren. Am zweiten oder dritten Tag wird es sogar nochmal etwas aromatischer, finde ich. Wie ein guter Eintopf quasi.

Schnelles Kichererbsen Curry
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 35 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Indisch

Portionen: 2 Personen

Kichererbsen Curry

Zutaten

  • 1 große Zwiebel(n)
  • 20 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Geeh (oder Butterschmalz)
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 400 g
  • 1 Dose Tomaten
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Chilipulver (mehr nach Geschmack)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersaat Gemahlen
  • 100 g Naturjoghurt
  • Salz
  • Zucker
  • 1 Tasse Reis
  • Naturjoghurt zum servieren

Anleitung

  1. Reis mit der selben Menge Wasser in einen Topf geben und bei geschlossenem Deckel zum kochen bringen. Dann auf die kleinste Stufe stellen und für 15 Minuten köcheln lassen. Dabei den Deckel geschlossen halten. Reis im Anschluss von der Flamme nehmen und weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.
  2. Derweil Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Kichererbsen abgießen und abwaschen. Geeh in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinein geben und kurz anschwitzen. Garam Masala, Kurkuma, Chilipulver, Kreuzkümmel und die gemahlen Koriandersaat mit in die Pfanne geben. Kurz mit anbraten. Dann die Kichererbsen und die Dosentomaten in die Pfanne geben. Die Dose der Tomaten mit Wasser auffüllen und ebenfalls in die Pfanne geben.
  3. Curry bei geschlossenem Deckel für etwa 10 Minuten ziehen lassen. Dann Joghurt dazu geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Nochmal einige Minuten ziehen lassen.
  4. Mit dem Reis und etwas Joghurt servieren.

Hinweis:

Tipp: Das Curry hält sich im Kühlschrank einige Tage lang und lässt sich prima aufwärmen.

https://heissehimbeeren.com/schnelles-kichererbsen-curry/

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Grünes Thai Curry

Grünes Thai Curry

Aromatisch scharfes grünes Curry mit Thai Auberginen, Pilzen und Thai Basilikum. Zubereitet in 20 Minuten. Schmeckt feurig lecker nach Urlaub.

Rot, Gelb, Grün. Das deutsche Ampelsystem ist auch beim Essen vermeintlich eine gute Orientierungshilfe. Vor allem, wenn die Karte ansonsten garnicht bis schlecht übersetzt ist. Tja, denkste kann ich da nur sagen. Als wir vor acht Jahren im ersten gemeinsamen Urlaub auf Phuket frohen Mutes das erste Thaicurry bestellten dachten wir “ach komm, das Grüne hört sich harmlos an.” Falsch gedacht. Was den Schärfegrad der Curry betrifft, ist es in Thailand, nämlich eher so: Grün – richtig mega scharf Rot – immer noch richtig scharf Gelb – für deutsche Gaumen immer noch scharf aber im Vergleich recht mild. Das mildeste Curry ist in der Regel übrigens Massaman Curry. Mit Erdnüssen, Zwiebel und Kartoffeln der Hit! 

Ich esse gerne scharf, insofern stellte das grüne Curry kein größeres Problem dar. Und das ist auch gut so. Ein grünes Thai Curry gehört nämlich mit zum leckersten, was die Thailändische Küche zu bieten hat. Klassische Zutaten sind neben Fleisch oder Garnelen immer auch Thailändische Auberginen. Die gibts in den verschiedensten Varianten im gut sortierten Asiashop zu kaufen und sie schmecken großartig! Eine weitere wichtige Komponente ist Thai Basilikum. Der ist mit der italienischen Gesellen zwar eng verwandelt, geht geschmacklich aber in eine intensivere Richtung und ist recht Anislastig. Zum Thaicurry passt das ganz wunderbar. Übrigens ist Thaibasilikum auch super lecker in verschiedensten asiatischen Salaten und Suppen! In meine Express Pho spielt er zum Beispiel eine wichtige Rolle!

Neben verschiedenen Auberginen kommen auch Pilze mit in das Curry. Hier hast Du die Qual der Wahl. Ich habe mich für niedliche kleine Pilze aus dem Asiashop entschieden. Auch Champignons sind sehr lecker! Verwende einfach, was Dir schmeckt oder was am besten Verfügbar ist. Kommen wir nun nur absoluten Basis des Currys – der Currypaste. Die könntest Du zum einen selbst herstellen. Das braucht aber Zeit, ein bisschen Arbeit und recht viele Zutaten. Nach einem langen Arbeitstag also für mich nicht sehr realistisch. Wie schön, dass es die Thaicurry Pasten schon fertig zu kaufen gibt. Meist von unterschiedlichsten Herstellern und in super Qualität. Ich achte darauf, dass nur Kräuter in der Paste enthalten sind und keine Geschmacksverstärker. Welche der Pasten im Sortiment Dir am besten schmeckt, das findest Du nur über ausprobieren heraus. Und keine Angst – die Pasten, die in Deutschland Angeboten werden sind vom Schärfegrad meist unseren Gewohnheiten angepasst. Die Currys werden zwar immer noch scharf aber nicht mehr so feurig, dass es einem den Schweiß auf die Stirn treibt!

Kokosmilch ist hier wie so oft auf die Basis der Soße. Serviert mit frisch gekochtem Jasminreis ist im Handumdrehen ein großartiges Abendessen gezaubert!

Grünes Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Abendessen, Gesund und lecker, Mittagessen

Asiatisch

Portionen: 4 Personen

Grünes Thai Curry

Zutaten

  • 150 g Jasminreis
  • 2 TL Kokosöl
  • 3-4 EL Grüne Currypaste
  • 500 ml Kokosmilch
  • 5 Kaffir Limettenblätter
  • 100 ml Fischsauce
  • 1 TL brauner Zucker
  • 200 g Thailändische Auberginen (verschiedene Sorten)
  • 300 g gemischtes grünes Gemüse (Pak Choi, Zuckerschoten, Pilze) alternativ Tofu
  • 200 ml Wasser
  • 1 Hand voll Thai Basilikum

Anleitung

  1. Reis nach Packungsangabe kochen.
  2. Derweil Kokosöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Die Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Dann mit der hälfte der Kokosmilch ablöschen. Für zwei Minuten köcheln lassen.
  3. Die Kaffir Limettenblätter dazu eben. Fischsaue und Zucker dazu geben. Die restliche Kokosmilch dazu geben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Derweil das Gemüse und die Auberginen in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Eine Minute vor dem Servieren das Gemüse mit in die Sauce geben. Kurz mit kochen lassen. Mit Thai Basilikum garnieren und mit dem fertig gegarten Reis direkt, heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/gruenes-thai-curry/

Wenn Du das Grüne Thai Curry ausprobieren willst freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.