Kalte Soba Nudeln

Kalte Soba Nudeln mit Dip

Kalte Soba Nudeln, hergestellt aus leckerem Buchweizenmehl, garniert mit aromatischen Noriblättern und einem leckeren Dashi Dip sind eines der Nationalgerichte Japans. Und auch zu Hause im Handumdrehen zubereitet.

Es gibt Gerichte, die bleiben im Kopf. Die beste Pizza zum Beispiel, die der Pizzabäcker neben unserer Ferienwohnung in Süditalien im Holzofen gebacken hat. Mit frischem Mozzarella, der lange Fäden beim Essen zog. Das erste mal Sushi essen mit den Mädels oder das erste Mal ein englisches Frühstück in Großbritannien gehören für mich zum Beispiel dazu. Auf unserer Reise durch Japan gab es auch so ein Gericht. Wie so oft eigentlich ganz einfach und trotzdem besonders. Wegen der Menschen, dem Moment und der großartigen Zubereitungsart, die man so bisher nicht kannte.

Die Rede ist von Kalten Soba Nudeln. Serviert mit einem, ebenfalls kalten, Dip aus aromatischer Dashi Brühe, Sojasauce und Reisessig. Bereits vor unserer Abreise habe ich diese Japanische Spezialität auf unsere “Want to do” Liste für die Reise gepackt. Die Jungs waren also durchaus vorgewarnt, das kann mir keiner Vorwerfen. Als wir dann am ersten Abend in Japan latent übermüdet und hungrig auf der Suche nach einem Abendessen waren und wir an einem Soba Restaurant vorbeigelaufen sind, habe ich meine Chance genutzt und vorgeschlagen, dort essen zu gehen. Im Schaufenster waren, wie so oft in Japan die angebotenen Gerichte – nachgebildet in Plastik und Silikon – zu begutachten. Lecker sah es aus. Und exotisch. Mir entgegen blickten zwei erstaunte Gesichter. Immerhin einer hatte also die Liste gelesen und war nicht ganz von den Socken. Aber, der Hunger war groß und die Motivation weiter nach essbarem zu Suchen im Verhältnis klein. So kam ich zum ersten Soba Nudel Dinner meines Lebens.

Soba Nudeln kannte ich schon vorher. Leckere feine Nudeln sind das, die dem Buchweizen sei Dank, komplett Glutenfrei sind und ein herrlich nussig mildes Aroma haben. Zubereitet habe ich sie bisher gerne als asiatischen Soba Nudelsalat. Auch lecker, aromatisch aber eine ganz andere Richtung als die des original Gerichtes. Serviert werden die Soba Nudeln in Japan nämlich gerne kalt, häufig garniert mit Seetang Streifen und einer würzig-aromatischen Dip Sauce. Auch kalt versteht sich. Die Sauce basiert auf Dashi, der allgegenwärtigen Brühe aus Fisch oder Seetang, die so vielen japanischen Gerichten das typische Aroma verleiht. Sojasauce und Mirin (eine aromatische Würzsauce, basieren auf Reisessig) sorgen für noch mehr Würze. Wasabi und fein geschnittene Frühlingszwiebeln werden als Beilage gereicht. Dashi, Sojasauce und Mirin gibts, genau so wie die Soba Nudeln selbst in jedem Asia-Supermarkt. Auch Noriblätter und Wasabipaste sind dort ohne Probleme zu bekommen. Das Abenteuer lohnt sich auf jeden Fall und ein Einkauf im Asia Supermarkt ist für mich immer wie ein Kurzurlaub vom Alltag. Die Soba Nudeln werden ganz normal in Wasser gekocht. Je nach Nudel dicke brauchen sie etwa 5 Minuten. Nach dem Kochen werden die Soba Nudeln mit reichlich kaltem Wasser ordentlich abgespült. Das wünscht die etwas schleimige Schicht der Nudeln ab, die sich beim Kochen bildet. Das Kochwasser der Soba Nudeln wird übrigens auch recht schleimig. Das ist aber normal und kein Grund zur Sorge, versprochen. Die kalten Nudeln werden mit der Vorbereiteten Dipsauce direkt serviert und verspeist.

Häufig gibt es auch gegrillte Aubergine oder Tempura mit im Soba Menü zu genießen. Auch sehr lecker aber nichts geht über den Star des Gerichtes, die Soba Nudeln mit Dip. Serviert, meist innerhalb von Minuten, So einfach, so unkompliziert und unfassbar lecker. Übrigens, wenn die Nudeln verspeist sind, wird der Dip von einheimischen gerne mit bereitgestelltem heißen Wasser aufgegossen und wie Suppe geschlürft. Schmeckt ausgezeichnet!

Kalte Soba Nudeln mit Dip
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Category: Abendessen, Mittagessen, Nudeln, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Japanisch

Yield: 2 Portionen

Kalte Soba Nudeln

Zutaten

  • 200 g Soba Nudeln
  • 2 Nori Blätter
  • 1 Tütchen Dashi (Fischbasis oder Seetang)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Mirin
  • 1 TL Wasabipaste
  • 1 Frühlingszwiebel

Anleitung

  1. Dashi Granulat mit 300 ml kochendem Wasser aufgießen. Umrühren und zur Seite stellen. Komplett abkühlen lassen.
  2. Wenn die Brühe komplett abgekühlt ist mit Sojasauce und Mirin würzen und abschmecken. Der Dip sollte Würzig und aromatisch sein. Dip bis zum servieren in den Kühlschrank stellen.
  3. Für die Nudeln einen großen Topf Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit die Noriblätter in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Nudeln dann nach Packungsangabe kochen. Nach dem Kochen sofort abgießen und mit reichlich kaltem Wasser abspülen.
  4. Nudeln auf zwei Teller verteilen. Den Dip in zwei Schüsselchen aufteilen. Die Hälfte der Frühlingszwiebeln und die hälfte der Wasabipaste in einem weiteren kleinen Schälchen zu Nudeln und Dip reichen.

Tipp: Wasabi im Dip auflösen - Dip nach dem verzehr der Nudeln mit heißen Wasser aufgießen und als Suppe trinken.

https://heissehimbeeren.com/kalte-soba-nudeln-mit-dip/

Wenn Du die kalten Soba Nudeln mit Dip ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Japan Reisebericht

Japan – kulinarisch verrückt

Heisse Himbeeren goes Japan. Teil eins eines kulinarisches Reiseberichts vom Kloster bis zur Großstadt.

Endlich Urlaub. 16 Tage Japan liegen vor uns. Doch wie es aussieht, könnte der Start in den Urlaub holprig werden. Der Flieger nach Düsseldorf, von wo aus es direkt nach Tokyo weiter geht, hat Verspätung. Viel Verspätung. Dank der großartigen Betreuung am Düsseldorfer Flughafen saßen wir gerade noch Rechtzeitig im Flieger. Türen zu und losgeht das Abenteuer. Angekommen in Tokyo ist die erste Station der Reise Yokohama. Eine herrliche Stadt direkt am Meer, von der wir nicht viel erwartet haben, die uns aber umso mehr überrascht hat. Den Jetlag in den Knochen begann unserer Erkundung des Landes der aufgehenden Sonne erst mal mit dem aller wichtigsten: Abendessen. Die Küche Japans ist so anders und so speziell, dass viele kulinarische Abenteuer auf uns warten. Das erste sollte direkt am ersten Abend beginnen. Mit viel Hunger entschieden wir uns für eine Nudel Shop. Kalte Soba Nudeln sollten es sein. Und was soll ich sagen, für mich war es liebe auf den ersten Bissen! Die leckeren Buchweizennudeln mit der aromatischen Dip-Sauce schmecken herrlich und sind in ganz Japan für ein paar Euro zu haben. Es sollte noch die ein oder andere Gelegenheit geben, um kalte Soba Nudeln zu genießen. Übrigens gibts demnächst ein Rezept dafür hier auf dem Blog. Aber nicht nur die Nudeln waren großartig, auch der Kurzbesuch in Yokohama hat uns sehr begeistert. Die Stadt kann gut zur Fuß erkundet werden und ist sicherlich einen kurzen Besuch wert.

Nach einer Jetlag bedingt kurzen Nacht ging es für uns weiter nach Osaka. Wir hatten unseren Urlaub so geplant, dass wir in Osaka und Tokyo jeweils ein Airbnb gemietet hatten, das uns aus Homebase dienen sollte. Zu viert ist ein eigenes Haus oder eine Wohnung eine tolle Sache. Wir saßen jeden Abend lange zusammen, haben gequatscht, Karten gespielt und viel gelacht. Bevor es aber weiter gehen sollte stand ein kurzer Abstecher ins Ramen Nudel Museum auf dem Programm. Ein nettes kleines Museum mit vielen kleinen Ramen Shops im Keller. Das Museum ist durchaus eine nette Aktivität, allerdings war es mir im Keller viel zu gedrängt und zu stickig. Wer damit aber kein Problem hat und gerne Nudelsuppe isst, für den ist das Ramen Museum eine tolle Adresse. Für mich ging es aber zunächst an die frische Luft zurück und dann ab in den Zug. Gerade wenn man um die Zuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel in Deutschland weiß, ist Zug fahren in Japan nämlich eine echte Offenbarung. Es fahren praktisch ständig Züge quer durchs Land die Sauber und unglaublich pünktlich sind. In Japan lässt es sich sogar nach Uhrzeiten Zug fahren. Wenn Du nicht weißt, wie Deine Haltestelle genau heißt, Dein Zug laut Japan Direct App um 10:24 an der Station ist, dann wird der Zug auch um 10:24 an einer Station halten, die die Richtige ist. Es ist unglaublich – Du siehst, ich bin wirklich schwer begeistert.

Der Shinkansen brachte uns in Windeseile nach Osaka, in unser Airbnb und endlich auch zur ersten Schüssel Ramen für mich. Sehr sehr lecker! Die kräftige Brühe mit reichlich Nudeln macht satt und glücklich. Vegetarische Alternativen ohne Fleisch sind leider nicht so einfach zubekommen ohne vorherige Nachforschung. Von dem Gedanken mein übliches 1-Mal die Woche Fleisch essen auch in Japan umsetzen zu können habe ich mich recht schnell verabschiedet. Es gibt einfach ständig Fleisch oder Fisch. Egal in welcher Form.

Die Erkundung von Osaka stand für die nächsten Tage bevor. Viel Zeit blieb nicht, wir wollten von Osaka aus zum einen Kyoto in einem Tagesausflug besuche und hatten und eine Nacht im Buddhistischen Kloster gebucht. Dafür musste zunächst ein Mietwagen beschafft werden. Anreise mit dem Zug geht auch, dauert aber von Osaka aus etwa 3 Stunden (im vergleich zu 90 Minuten mit dem Auto) und ist mit Seilbahn und Co doch ein bisschen abenteuerlich. Für uns vier hat sich das Mietauto da wirklich mehr als gelohnt. Auch wenn die Straße, direkt am Berg entlang, Abgrund auf der anderen Seite und Haarnadelkurven so weit das Auge reicht, auch eine Geschichte für sich war. Ich bin froh, dass die Jungs mit vertraut haben und niemand panisch aussteigen und zur Fuß gehen wollte. Endlich in Mount Koyasan angekommen waren wir überwältigt von der Schönheit der Natur, der Tempel und Kloster.

Auf dem Berg war es gute 20 Grad kühler als im tropisch heißen Osaka. 35 vs. 15 Grad und die mitgebrachte Jacke war sehr willkommen. Regen gab es auch Inklusive. Insgesamt ist das aber ehrlich gesagt das perfekte Wetter gewesen. Im Kloster angekommen gab es nämlich zunächst heißen Tee, den wir an einem Tisch in unserem Zimmer mit beheizter Decke schlürfen durften. Bei 35 Grad wäre das nicht halb so genial gewesen.

Ein extrem leckeres Abendessen mit etwa 15 verschiedenen Leckereien in kleinen Schüsselchen gab es auch auf dem Zimmer. Habe ich schon erwähnt, dass es weder Esstisch noch Betten gibt. Gespeist wird auf dem Boden sitzend und geschlafen auf Futons – die übrigens kuschlig weiß und gemütlich sind. Aus meiner Sicht war das Abendessen im Kloster eines der besten Essen, die wir im ganzen Urlaub hatten. Und es war eines der wenigen wirklich Vegetarischen essen. Eine schöne Abwechslung zur sonst vorherrschenden Fleisch-Schlacht. Eine schöne Abwechslung war auch das öffentliche Bad, dass für die Klostergäste bereitstand. Getrennt nach Geschlechtern konnten wir uns im heißen Wasser nochmal alle aufwärmen, bevor es in die kuschligen Futons ging, denn am nächsten Tag wartete um 6 Uhr Morgens eine buddhistische Morgenzeremonie mit anschließendem Frühstück auf uns. Für deutsche Verhältnisse und meinen Geschmack wieder sehr deftig mit heißer Suppe, Reis und diversem eingelegtem Gemüse. Aber lecker wars :) So gestärkt brachen wirauf zu einer kleinen Wanderung durch den Buddhistischen Friedhof.

Malerisch und verträumt, mitten im Wald gelegen haben die Gräber dieses Friedhofs nichts damit zu tun, was bei uns unter einem Friedhof verstanden wird. Wir waren uns einig, Koyasan ist in jedem Fall eine Reise wert und gehört für uns zu einer gelungenen Japan-Erkundung absolut dazu.

Kyoto war ein paar Tage Später das Ziel des Tages. Hin kommen ist aus Osaka kein Problem, vor Ort fortbewegen wiederum ist nicht ganz so einfach. Verwöhnt vom umfassenden U-Bahn-Netz Osakas haben wir dasselbe auch in Kyoto erwartet. Tja, allerdings ist es, besonders wenn man auf Sightseeing aus ist nicht ganz so einfach. Statt U-Bahnen gibt es hier Busse. Wir haben uns meist jedoch aufs Taxifahren beschränkt. Und sind viel zur Fuß gelaufen. 25 Kilometer waren es am Ende des Tages. Selten haben meine Füße so weh getan. Sehenswert ist die Stadt trotzdem. Wenn auch absolut überlaufen. Wer keine Menschenmasse mag, für den ist Kyoto nicht unbedingt zu empfehlen. Dennnoch, der goldene Pavilion und auch der Fushimi Inari Schrein mit den hübschen roten Bögen ist etwas ganz besonderes. Der Ansicht waren leider auch ungefähr 10.000 andere Touristen. Zur gleichen Zeit wie wir.

Das wir unsere Home Base nach Osaka und nicht wie zunächst geplant nach Kyoto gelegt haben war also die absolut richtige Entscheidung. Aber, immerhin wartete am Ende des Tages das nächste kulinarische Abenteuer auf uns. Spät Abends zurück in Osaka waren wir alle richtig ausgehungert. Wie gut, dass es in Japan neben reichlich To Go Gerichten in kleinen Supermärkten häufig auch einfache Gerichte in kleinen Imbissen zu kaufen gibt. Für uns war das an diesem Abend gebratenes Rindfleisch auf Reis. Dazu die unvermeidliche aber sehr leckere Dashi – Brühe. Mehr braucht der Mensch nicht zu glücklich sein.

Und schon war die erste Urlaubswoche vorbei. Ab in den Shinkansen und losging es nach Tokyo. Wir haben uns die Metropole für den zweiten Teil der Reise gelegt um erst einen Eindruck von Land und Leuten zu bekommen bevor wir uns ins verrückte Großstadtgetümmel stürzen. 38 Milionen Menschen leben in und um Tokyo. Das ist … Groß … Um es mal vorsichtig auszudrücken. Und unübersichtlich. Jedes Stadtviertel ist über mehrere Ebenen aufgebaut, es sind immer viele Menschen unterwegs. Beim Verlassen der U-Bahn war nicht immer ganz klar, auf welcher der Ebenen wir gelandet sind und wo zum Teufel hier eigentlich das Erdgeschoss ist. Aber, wir haben niemanden verloren und viel gesehen von der Stadt. Längst nicht alles aber das ist in eine Woche schlicht nicht möglich. Ich bezweifle, dass ein ganzes Leben dafür genug ist.

Mit zu den Highlights hat für mich der wunderschöne Stadtpark mit dem dazugehörigen Schrein gefallen. Im turbulenten Großstadtdschungel ist die grüne Lunge der Stadt die perfekte Destination für eine kurze Verschnaufpause. Es ist kühl unter den riesigen alten Bäumen und die Luft deutlich besser. Vom Park aus ist es nur ein Steinwurf nach Shinjuku und Shibuya.

Wie es uns in Tokyo gefallen hat, was meine Tipps für die Hauptstadt Japans sind und wie Sushi in Japan schmeckt, verrate ich Dir nächste Woche. Das ist für einen einzelnen Artikel nämlich ein bisschen sehr lang. Du sollst ja auch noch Spaß beim Lesen haben ;-)

Banh Mi Sandwich

Veggie Banh Mi Sandwich

Knuspriges Baguette, belegt auf vietnamesische Art mit mariniertem Tofu, frischem Gemüse und der Besten Pflaumensauce. Unfassbar lecker, gesund, vegan und deswegen der absolute Hit.

Mir tun die Füße weh! Ich weiß gar nicht, wann meine armen armen Füße zuletzt so gescherzt haben. Doch, eigentlich weiß ich es schon noch. Es war in Israel … Aber das hab ich verdrängt … Jetzt weiß ich auch wieder warum. Wir haben heute den fünften kompletten Tag in Japan verbracht und verlassen in zwei Tagen Osaka bereits wieder um für eine Woche ins Großstadtgewühl Tokios einzutauchen. Ich bin wirklich schon gespannt, wie das sein wird. Ich empfinde Osaka schon als voll und gerade im Berufsverkehr überlaufen. Da wünsche ich mich doch glatt in die Münchner Rushhour zurück. Außerdem führt mich mein Heimweg jeden Tag an einem kleinen vietnamesischen Restaurant vorbei, dass die besten fleischfreien Banh Mi Sandwiches macht, die ich jemals gegessen haben.

Weil es mich auf Dauer in den finanziellen Ruin treibt mehrmals die Woche dort essen zu gehen, habe ich das Banh Mi einfach mal nachgebaut. Und, weil ich es einfach so genial finde, muss ich es heute mit Dir teilen. Vietnam in einem Sandwich und unfassbar lecker!

Was ist ein Banh Mi eigentlich? Dass es ein Sandwich aus Vietnam ist, wissen wir ja schon. Klassisch ist ein Banh Mi belegt mit Enten Pastete, eingelegten Karotten und Rettich, Hühnchen oder Schweinefleisch, Salat, Gurke und einer aromatischen Sauce. Eigentlich also eher etwas für Fleischfresser. Darf es auch gerne sein. Jeden Tag muss ich das aber nicht haben und deswegen freue ich mich, wenn es Varianten mit mariniertem Gemüse oder eben mit mariniertem Tofu im Angebot gibt. Meistens sind diese Varianten übrigens viel aromatischer als die Fleischreichen. Probier es einfach mal aus und lass Dich überzeugen :)

Zunächst wird der Tofu mariniert. Geschmack erhält er auf zwei Arten. Zum einen verwenden wir geräucherten Tofu. Das ist in der Regel fester Tofu, der über Holzspänen geräuchert wird und dadurch zum einen eine kräftige braune Farbe und ein tolles Raucharoma bekommt. Zum anderen wird der Tofu mariniert. Je länger, desto besser. Ich mariniere den Tofu am liebsten über Nacht. Zum Einsatz kommen neben Reisessig, Sojasauce und Sesamöl auch Ahornsirup und Limette. Daraus entsteht eine leckere Marinade, die den Tofu herrliche aromatisch macht und durch den Ahornsirup und den Limettensaft entsteht beim Braten eine knusprige Kruste.

Außer dem Tofu musst Du noch die Radieschen vorbereiten und einlegen. Auch die Dipsauce kannst Du wunderbar vorbereiten. Sie basiert auf Pflaumenmarmelade und wird durch Sojasauce, Erdnussbutter und Chili eine echte Geschmacksbombe. Übrigens eignet sich die Sauce auch wunderbar zum Grillen und verfeinert hier Gemüse und auch Fleisch, wenn Du magst.

Zusammen serviert in einem knusprigen, frisch gebackenen Baguette ist der Hochgenuss perfekt! Ich verabschiede mich jetzt ins Bett. Bei mir ist nämlich längst Schlafenszeit. Wir lesen uns am Sonntag wieder :)

Veggie Banh Mi Sandwich
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Prep Time: 20 Minuten

Cook Time: 5 Minuten

Total Time: 25 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Salat

Cuisine: Vietnamesisch

Yield: 2 Portionen

Banh Mi Sandwich

Zutaten

    Für den eingelegten Tofu:
  • 200 g geräucherter Tofu
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • Abrieb und Saft einer Limette
    Für die Sauce:
  • 150 g Pflaumen Marmelade
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 50 g Erdnussbutter
  • 1 Chilischote
  • 8 Radieschen
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Reisessig
  • Salz
    Außerdem:
  • 2 kleine oder 1 großes Baguette
  • ½ Salatgurke
  • 4 Blätter Salat
  • 1 Bund Koriander

Anleitung

  1. Tofu in etwa 5 mm dicke Streifen schneiden. Sesamöl, Ahornsirup, Sojasauce und Reisessig vermischen und den Tofu darin für mindestens eine halbe Stunde, gerne aber auch über Nacht marinieren.
  2. Für die Sauce die Pflaumenmarmelade mit Fischsauce (optional), Sojasauce, Reisessig und Erdnussbutter vermischen. Abschmecken und ggf. Mehr Soja- oder Fischsauce verwenden. Chilischote klein schneiden und unter die Sauce rühren.
  3. Radieschen in feine Scheiben schneiden und mit 1 EL Reisessig und 1 EL braunem Zucker und etwas Salz einlegen. Tofu in einer Pfanne mit etwas Kokosöl oder Pflanzenöl anbraten. In der Zwischenzeit Salat waschen, Gurke in feine scheiben schneiden. Baguette zunächst in zwei Teile teilen und dann waagerecht aufschneiden. 1 EL der Sauce auf der Unterseite der Baguettes verteilen. Dann den Salat darauf verteilen. Eingelegte Radieschen darauf leben und den gebratenen Tofu. Mehr Sauce darauf geben und das Sandwich mit Gurkenstreifen und Koriander finalisieren. Direkt, frisch servieren.
https://heissehimbeeren.com/veggie-banh-mi-sandwich/

Wenn Du mein Veganes Banh Mi Sandwich ausprobierst, freue ich mich riesig über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Käse Naan

Käse Naan

Übrig gebliebenes Naan, egal ob selbst gebacken oder vom Lieferservice ist viel zu Schade zum wegwerfen. Gefüllt mit Käse erwacht das indische Fladenbrot zu neuem Leben. Ein schnelles Abendessen und sehr lecker!

Gleich gehts für mich zum Yoga. Wie übrigens jeden Donnerstag :) Während Du also hier im siebten Foodie-Himmel schwebst und dich über das neue Rezept freust, manövriere ich mich vom herabschauenden Hund in die kleine Cobra :) gerade am Yoga Donnerstag ist es besonders wichtig, dass es schnell geht mit dem Abendessen – und am Besten auch noch richtig lecker ist! Tip Top ist es dann natürlich, wenn sich das ein oder andere Restchene im Kühlschrank findet. Dabei muss Resteessen überhaupt nicht langweilig oder fade sein. Das Beste Beispiel dafür ist das Rezept von heute. Du brauchst dafür nur Naan Brot vom Vortag, reichlich Käse, etwas Butter und Knoblauch.

Womit wir dann auch schon beim Thema wären – Käse, insbesondere geschmolzener Käse ist wirklich immer eine Gute Idee. Er verleiht jeder Lasagne erst das letzte Finish, Käsespätzle wäre ohne ihn auch nur traurige Teig Knöpfchen und Pizza ohne Käse ist nur Pizzabrot. Du siehst, an Käse führt nichts vorbei. Und auch heute verleiht Käse einem traurigen, übrigen Naan Fladenbrot vom Vortag, wieder neues Leben.

Gegrillte Käse Sandwiches sind ja nun wirklich nichts neues. Eigentlich esse ich sie gerne mit einem hellen Sauerteigbrot goldbraun in der Pfanne gebacken mit einer würzigen Tomatensuppe zusammen. Die Abwandlung dazu ist das Käse Naan. Letzte Woche habe ich ja ein Indisches Rezept im Gepäck gehabt. Dal, Naan und Raita. Ich bin immer noch ganz verliebt in die indische Geschmacksexplosion!  Aber, das Gericht ist auch recht Reichhaltig. Dementsprechend ist etwa die Hälfte vom Naan übrig geblieben. Was ich ganz wunderbar finde! Das heisst nämlich, Käse Naan fuer mich!

Die Zutatenliste ist denkbar kurz. Du brauchst auf jeden Fall Naan. Das kann frisch gebacken, aufgetaut, einen Tag alt oder vom Lieferservice sein. Hauptsache, es ist leckeres Naan. Ausserdem brauchst Du Kaese. Ich habe mich fuer eine Mischung aus Emmentaler und Le Gruyere. Der kräftige Le Gruyere ist einfach ein Gedicht. Kombiniert mit dem tollen Schmelz und der Cremigkeit des Emmentalers wird daraus das beste Käse Naan aller Zeiten. Das mit Käse gefüllte Naan kommt in die heisse Pfanne und wird auf beiden Seiten mit Knoblauchbutter bestrichen und dann golden braun angebraten. Am Besten schmeckt es mit direkt heiß aus der Pfanne mit leckerem Gurken und Minz Raita!

Für mich geht’s jetzt gleich ab zum Yoga. Viel spass mit dem Rezept!

Käse Naan
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Prep Time: 2 Minuten

Cook Time: 8 Minuten

Total Time: 10 Minuten

Category: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Soulfood

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Käse Naan

Zutaten

  • 2 große Naan (gerne vom Vortag)
  • 120 g geriebener Käse (frisch geriebener Emmentaler und Le Gruyere)
  • 40 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • Raita oder Joghurt zum servieren

Anleitung

  1. Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erhitzen. Den geriebenen Käse auf die zwei Naan verteilen. Am Besten eignet sich frisch, selbst geriebener Bergkäse. Eine Kombination aus Emmentaler und Le Gruyere schmeckt vorzüglich.
  2. Naan dann in der Mitte zusammenklappen. Knoblauch fein hacken und mit der Petersilie und der Butter vermischen. Die obere Seite des gefalteten Naan mit Knoblauchbutter einstreichen. In der Pfanne auf der Butterseite für etwa 4 Minuten Garen. Derweil die obere Seite mit Butter bestreichen. Naan wenden und nochmals 4 Minuten backen.
  3. Direkt heiß genießen. Schmeckt sehr gut zu einem leichten Salat oder einem frischen Gurken-Minz Raita.
https://heissehimbeeren.com/kaese-naan/

Wenn Du das Rezept für Käse Naan ausprobierst, freue ich mich sehr [über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Dal und Raita

Dal mit Naan und Raita

Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische, die Indische, die Vietnamesische, die Italienische oder eben die Japanische Küche. Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

Dal mit Naan und Raita
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 45 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Dal und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Anleitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/
Dal mit Naan und Raita
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Prep Time: 15 Minuten

Cook Time: 30 Minuten

Total Time: 45 Minuten

Category: Mittagessen, Abendessen, Vegan, Vegetarisch

Cuisine: Indisch

Yield: 2 Portionen

Dal und Raita

Zutaten

    Raita:
  • ½ Salatgurke
  • 250 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 1 EL Minze
  • Salz
    Reis:
  • ½ Tasse (ca. 125 ml) Basmatireis
  • 180 ml Wasser (1,5 fache Menge zur Menge Reis)
    Dal:
  • 250 g rote Linsen
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kreuzkümmel Saat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Chilischoten
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 TL Koriandersaat
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
    Naan:
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 125 ml Wasser
  • 300 g Weizenmehl
  • ½ TL Backpulver
  • 150 g Joghurt (min. 3,5 % Fettgehalt)
  • 25 g Butter + 2 EL zum Ausbacken
  • Schwarzkümmel und Knoblauchbutter zum servieren

Anleitung

  1. Trockenhefe mit Wasser und Zucker in einer Tasse vermischen und für etwa 5 Minuten Quellen lassen. In der Zwischenzeit Butter schmelzen. In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. In der Mitte der Schüssel im Mehl eine Mulde bilden. Wenn die Hefe gequollen ist, Hefemischung zum Mehl geben, ebenso wie die geschmolzene Butter und den Joghurt. Mit eine Gabel zunächst die nassen Zutaten vermischen und vom Rand her immer mehr Mehl zur Mischung rühren, so lange bis sich große Klumpen gebildet haben. Den Teig dann auf die Arbeitsfläche kippen und zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt für etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Für den Dal Linsen waschen und mit 900 ml Wasser in eine Pfanne geben. Unter ständigem rühren zum kochen bringen. Mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze für 15 Minuten kochen lassen. Bei Bedarf mehr Wasser dazu geben. Wenn die Linsen gekocht sind gut umrühren und vom Feuer nehmen zum abkühlen. In einer Pfanne Kreuzkümmel und Koriander Saat kurz anrösten bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Knoblauch, Chilischoten, Zwiebel und Ingwer fein hacken. 2 EL Butter in die Pfanne geben und erhitzen. Die gehackten Zutaten hineingeben und kurz anbraten lassen. Dann die Tomaten dazu geben. Die restlichen Gewürze zufügen und die Tomatensauce pürieren. Mit den abgekühlten Linsen vermischen. 100 ml Wasser dazugeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für den Raita die Salatgurke waschen und grob hobeln. Mit etwa ½ TL Salz vermischen und etwa 5 Minuten stehen lassen, damit die Gurke Wasser verliert. Minze in feine Streifen schneiden und mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse verrühren. Die Gurke nach 5 Minuten in ein sauberes Küchentuch geben und das überschüssige Wasser ausdrücken. Zum Joghurt geben und unterrühren. Mit Salz abschmecken und ggf. nachwürzen.
  4. Reis in einen Sieb geben und kurz abwaschen. Dann in einen Topf geben und das Wasser hinzufügen. Deckel des Topfes schließen und den Reis zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze dann für 10 Minuten kochen lassen. Anschließend vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten ziehen lassen. Deckel während der ganzen Zeit nicht heben, damit der Wasserdampf, der zum garen des Reises sehr wichtig ist, nicht entweichen kann. Reis im Anschluss mit der Gabel auflockern und servieren.
  5. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf dem Herd warm werden lassen. Etwa 1,5 TL Butter hineingeben und schmelzen lassen. Teig für die Naan in vier Portionen teilen und die erste Teig Portion auf der Arbeitsfläche mit etwas Mehl rasch zu einem kuchenteller großen Fladen formen. Diesen in die heiße Pfanne geben. Für etwa 2 Minuten auf jeder Seite garen. Dann aus der Pfanne nehmen. Mit den weiteren Teigfladen genauso verfahren. Wer möchte, verfeinert das Naan nach dem ausbacken noch mit etwas Knoblauchbutter.
  6. Reis auf einen Teller geben. Etwas Dal in eine Schüssel füllen. Gemeinsam mit dem frisch gebackenen Naan und dem Gurken-Raita heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/dal-mit-naan-und-raita/

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