Veggie Miso Ramen

Vegetarische Ramen Suppe mit würzige Gemüsebrühe mit Misopaste, Tahini, Nudeln zum Schlürfen und asiatischer Gemüseeinlage. Echtes Soulfood für kalte Tage.


Wow ist das kalt draußen! Nach einem spontanen Wintereinbruch am Wochenende herrscht jetzt hier bei mir klirrende Kälte. Wenn man so wie wir in einem alten Haus lebt, ist das mit dem heizen garnicht so einfach. Zwar hat das eine eher kalte Bude zur Folge, andererseits heißt das auch, dass die Hundemaus so verkuschelt ist wie selten und wir unsere Abende unter dicken Decken auf dem Sofa verbringen. Das ist eine der vielen schönen Seiten am Winter. Außerdem heißt das auch, dass es extra viel Spaß macht zu kochen und zu backen. Wenn am Wochenende für mehrere Stunden der Backofen läuft wird die Küche und damit eigentlich die ganze Wohnung fast von selber warm.


Auch heiße Schokolade und Suppe sind an den kalten Tagen eine gute Idee. Und genau deswegen habe ich heute auch eine Suppe für Dich im Gepäck. Aber nicht irgendeine Suppe, sondern eine Veggie Miso Ramen. Ich bin ja ehrlich gesagt ein absoluter Fan der japanischen Nudelsuppe aka Ramen. Darauf freue ich mich auch schon sehr, wenn wir im Mai mit Alex und Martin nach Japan fliegen und dort ein paar Wochen Urlaub machen.


Traditionell wird die Basis einer Ramensuppe über mehrere Stunden und mit viel Liebe und Zuwendung gekocht. Deswegen spreche ich jetzt eine offizielle Warnung aus: Wer jetzt ein Verfechter von japanischer Tradition ist, hört an dieser Stelle lieber weg. Um Ramen etwas Alltagstauglicher zu machen habe ich hier ganz frech auf eine fertige Bio Gemüsebrühe zurückgegriffen. Es ist nämlich überhaupt nichts dagegen zu sagen sich das (Küchen) Leben an der einen oder anderen Stelle durch qualitativ hochwertigen Fertigprodukten zu erleichtern. Eine gute Biobrühe ohne künstliche Zusätze ist da manchmal eine wahrhafte Erleichterung.


Die Gemüsebrühe wird zunächst erhitzt. Dabei habe ich Pak Choi und Enoki Pilze jeweils für etwa zwei Minuten in der heißen Brühe gegart. Beides gibt’s im Asiamarkt und auch im gut sortieren Supermarkt. Den Pak Choi habe ich entblättert und die Blätter jeweils der Länge nach halbiert. Die Pilze kommen in der Regel am Stück. Die Wurzeln am unteren Ende schneidest Du ab und zerpflückt die Pilze anschließend vorsichtig in mundgerechte Portionen. Nach dem Garen in der heißen Brühe habe ich beide Gemüse wieder herausgefischt und kurz zur Seite gestellt. Fehlen nur noch Nudeln und Ei. Ramen Nudeln gibt es ebenfalls im Asiamarkt oder im Asienregal des Supermarktes. Ein weiches Ei komplettiert für mich jede Schüssel Ramen und gehört mittlerweile unvermeidlich mit dazu. Nudeln und Eier werden separat im Wasser gekocht. Anschließend gibst Du die Brühe in zwei Schüsseln in denen sich bereits Misopaste und Tahini befindet. Miso ist eine Japanische Würzpaste die der Suppe ein geniales Aroma verleiht. In Kombination mit Tahini ist die Suppe einfach unglaublich lecker.


Direkt heiß serviert ist die Veggie Miso Ramen echtes Soulfood und schmeckt definitiv nach mehr.

Veggie Miso Ramen
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Vorbereitungszeit: 10 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Gesamtzeit: 20 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Suppe, Gesund und Lecker

Cuisine: Asia, Japanisch

Menge: 2 Portionen

Veggie Miso Ramen

Zutaten

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 1 mittelgroßer Kopf Pak Choi
  • 50 g Enoki Pilze
  • 2 Bio Eier große L
  • 400 g Ramen Nudeln
  • 2 TL helle Misopaste
  • 2 TL Tahini
  • 1 TL Sesam Samen
  • Scharfes Chiliöl

Zubereitung

  1. Gemüsebrühe und Wasser vermischen. Brühe aufkochen. In einem zweiten, kleinen Topf etwa 2 Liter Wasser zum Kochen bringen.
  2. Die beiden Eier direkt aus dem Kühlschrank in das kochende Wasser geben dort für 7 Minuten garen. So werden sie perfekt gegart. Pak Choi entblättern und die Blätter der länge nach halbieren. Pak Choi in der heißen Brühe 3 Minuten garen. Die Pak Choi Blätter mit einer Schaumkelle wieder aus der heißen Brühe nehmen und in einer Schüssel zur Seite stellen. Die Enoki Pilze von der Wurzel befreien und in etwa 8 mundgerechte Portionen zerteilen. Pilze für etwa 2 Minuten in der heißen Brühe garen. Nachdem die Eier gegart sind die Nudeln nach Packungsanweisung in das kochende Wasser geben.
  3. Je 1 TL Misopaste und 1 TL Tahini in jeweils eine große Suppenschüssel geben. Mit etwas Brühe aufgießen und mit einem Schneebesen Tahini, Misopaste und Brühe vermischen, dann die restliche Brühe gleichmäßig auf die beiden Schüsseln verteilen. Die gegarten Nudeln hinein legen. Pak Choi und Enoki Pilze gleichmäßig aufteilen. Eier schälen, halbieren und ebenfalls zur Suppe geben.
  4. Der Ramen Suppe mit Sesam und Chiliöl den letzten Schliff verpassen und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/veggie-miso-ramen/

Wenn Du die Veggie Miso Ramen ausprobierst, freue ich mich schon jetzt sehr über ein Foto Deiner Suppensensation auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Express Pho Bo

Aromatische Brühe trifft aus Reisnudeln und frische Kräuter. Der Vietnamesische Suppenklassiker ist echtes Feel Good Food. Mit den richtigen Tricks und kniffen dauert die Express-Variante nur 20 Minuten.

Eine dampfende Schale Suppe, aromatisch, würzig, mit frischen Kräutern und Reisnudeln – ich schmecke Zimt, Sternanis, Ingwer und schlürfe selig meine Reisnudeln während um mich herum in der kleinen Garküche geschäftiges Treiben herrscht. Was zuerst klingt wie ein Reisebericht aus Vietnam spielt sich regelmäßigen meiner Mittagspause ab. Ich habe nämlich das ganz große Glück dass gegenüber meines Büros ein kleiner, geschmacklich jedoch ganz großartiger Vietnamesischer Imbiss liegt. Mehrmals die Woche locke meine Kolleginnen und mich die Aussicht auf Sommerrollen, Bun und Pho über die Straße und in den kleinen Laden. Es ist immer voll und wer einmal die großartigen Kochkünste gekostet hat, der weiß auch genau warum das so ist.

Obwohl ich selbst noch nie in Vietnam war (Hallo Top of Reiseliste) bin ich total verliebt in Vietnamesisches Essen und koche auch daheim so oft es geht Vietnamesisch. Gegenwärtig leben in meinem Vorratsschrank zum Beispiel 200 Blatt Reispapier die gerne zu Sommerrollen verarbeitet werden möchten. Die gabs vor einiger Zeit im Asiamarkt im Angebot. Ich habs vielleicht ein bisschen übertrieben damit… Aber darüber mache ich mir ein andermal Gedanken (zum Beispiel jedes mal wenn ich besagten Schrank öffne). Heute gehts um einen anderen meiner vietnamesischen Lieblinge. Die Pho. Das ist eine kräftige Brühe, gerne auf Rindfleischbasis die mit diversen Gewürzen stundenlang gekocht wird. Das kann man auch ganz wunderbar selber machen, allerdings habe ich normalerweise unter der Woche keine Zeit dafür 12 Stunden lang die Brühe zu bewachen. Vollzeitjob und Hund machen das einfach unmöglich. Komisch, oder?

Trotzdem habe ich konstant Hunger auf Pho. Also musste eine Lösung her, die schneller geht und trotzdem zu einem leckeren Ergebnis führt. Nach einigem Ausprobieren kann ich heute mein “Rezept” für Express Pho vorstellen. Sie ist nicht so lecker wie eine richtige, über viiiiiele Stunden selbst gekochte Pho, kommt aber schon sehr nahe dran finde ich. Es funktioniert denkbar unkompliziert und ist wohl am Besten zu beschreiben mit “Pimp your Brühe”. Die Basis einer jeden Pho ist nämlich eine gute Brühe. Egal ob Rinderbrühe, Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe, erlaubt ist was schmeckt. Ich habe für mein Rezept eine Bio Rinderbrühe aus dem Reformhaus verwendet. Du kannst aber auch selbst gekochte und Brühe einfrieren und für die Pho verwenden. Erlaubt ist, was schmeckt und Dir zusagt.

Die fertige Brühe wird mit frischem Ingwer, einer Zwiebel, Knoblauch, Sternanis und Zimt aromatisiert. Ingwer und Zwiebel habe ich halbiert und mit der Schnittseite nach unten in einer heißen Pfanne ohne Öl kurz angebraten damit sie etwas Farbe bekommen. Auch die übrigen Gewürze habe ich dazu gegeben und kurz geröstet. Das verstärkt die Aromen zusätzlich. Die Gewürze kommen dann mit der fertigen Brühe in einen Topf und dürfen dort für etwa 20 Minuten köcheln. Das lässt Dir mehr als genug Zeit, die restlichen Zutaten vorzubereiten. Klassischerweise sind das Sojasprossen, Koriander, Thai Basilikum, rote Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Chili und Limette. Zwiebeln und Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten, ebenso wie die Chili. Koriander und Thai Basilikum habe ich kurz abgewaschen und die Blätter abgezupft. Ich persönlich mag auch frische Minze sehr gerne in meiner Pho aber das ist Geschmacksache und musst nicht sein.

Als Suppeneinlage hatte ich außerdem frischen Rindfleisch. Das habe ich in hauchdünne streifen geschnitten und roh in die Suppenschale gelegt. Die heiße Suppe gart das Fleisch im Handumdrehen und macht es aromatisch und zart. Die Reisnudeln lässt Du für etwa 5 Minuten in heißem Wasser ziehen. Gib sie einfach in eine Schüssel und übergieße sie mit einer Ladung Wasser aus dem Wasserkocher kurz bevor die Suppe servierbereit ist.

Der Suppe fehlt jetzt nur noch der letzte Feinschliff. Dafür frischt Du alle Gewürze aus der Brühe und schmeckst sie mit schwarzem Pfeffer, frischer Fischsauce und etwas Limettensaft ab. Ein Stück Limette servierst Du am Besten auch in jeder Suppenschüssel damit man der Suppe nochmal nachwürzen kann wenn man möchte. Zum anrichten gibst Du dann zuerst die Nudeln und dann das Fleisch in eine große Schüssel. Die Schüssel die ich verwende fasst etwa 1 Liter Flüssigkeit. Natürlich habe ich sie nicht bis zum Rand gefüllt. Auf die Suppe kommen jetzt die Sprossen und die Kräuter und Zwiebeln. Einige Chiliringe und ein Stück Limette machen die Suppe komplett.

Express Pho Bo
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 20 Minuten

Gesamtzeit: 25 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Suppe, Gesund und Lecker

Cuisine: Asia, Vietnamesisch

Menge: 2 Portionen

Express Pho Bo

Zutaten

  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1 Zimtstange
  • 2 große Sternanis
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Schwarzer Pfeffer
  • 2-4 EL Fischsauce
  • 250 g Reisnudeln
  • 6 Stiele Koriandern
  • 2-4 Stiele Thai Basilikum
  • 2 Stiele Minze
  • 100 g Sojasprossen
  • 1 Chili
  • 1 Limette
  • 100 g Rindfleisch

Zubereitung

  1. Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer halbieren. In einer heißen Pfanne ohne Öl kurz auf der Schnittseite anbraten bis sie Farbe bekommen. Zimtstange und Sternanis ebenfalls kurz in der Pfanne anrösten. Die Gewürze mit der Brühe in einen Topf geben. Die selbe Menge Wasser die Brühe aufgießen und bei mittlerer bis kleiner Hitze für etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Rindfleisch (roh) in sehr feine Streifen schneiden. Kräuter waschen und abzupfen. Chili, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Nudeln in heißem Wasser etwa 5 Minuten einweichen.
  3. Wenn die Brühe geköchelt hat die Gewürze heraus sieben. Suppe mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer, Fischsauce und Limettensaft abschmecken.
  4. Nudeln und Rindfleisch in eine große Schüssel geben. Die Suppe aufgießen und mit Sprossen, Kräutern, Zwiebeln Limette und Chili garnieren und sofort heiß servieren.
https://heissehimbeeren.com/express-pho-bo/

 

Wenn Du die Express Pho Bo ausprobierst freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Bangkok für Foodies

Bangkok, die Hauptstadt Thailands ist Metropole, geheime Foodie Hauptstadt und Sehnsuchtsort. Wie du einen kurzen Aufenthalt in dieser Stadt als echter Foodie am Besten nutzt verrate ich Dir heute.

Drei turbulente Wochen ist mein Kurzurlaub in Bangkok schon wieder her und endlich habe ich genug Zeit, meine Eindrücke und Tipps aus Bangkok für dich aufzuschreiben. Zeit wird es :) Wer mir auf Instagram folgt, konnte bereits den ein oder anderen Eindruck von meine Reise gewinnen. Nach einigen Tagen in Taiwan in denen ich Andy auf Geschäftsreise begleitet habe, ging es für uns auf dem Rückweg nach Bangkok. Erwähnen sollte ich an dieser Stelle auch, dass es nicht mein erster Besuch in Bangkok war sondern bereits mein zweiter. Rechnet man eine Zwischenlandung für 7 Jahren mit sogar mein dritter. Beim ersten richtigen Aufenthalt vor 6 Jahren haben wir allerdings so ziemlich alles falsch gemacht, was es falsch zu machen gibt. Auch wenn der erste Aufenthalt ein echter Reinfall war hatte die Stadt ihre Anziehungskraft nicht verloren und deswegen haben wir Bangkok nochmal in Angriff genommen und es dieses mal Richtig gemacht.

Gerade wenn Du, so wie ich ein echter Foodie bist, ist Bangkok ein echter Hotspot. An wenigen anderen Orten ist es so einfach, sich gesund, mega lecker und noch dazu günstig zu ernähren. Den ganzen Tag lang, zu jeder Zeit. In Thailand hält man nämlich grundsätzlich nicht viel von geregelten Essenszeiten und festen Mahlzeiten am Tag. Gegessen wird eigentlich ständig, in kleineren Portionen, frisch gekocht und überall. Dementsprechend ist es überhaupt kein Problem sich den ganzen Tag durch zu probieren und im siebten Food Himmel zu schweben. Egal ob Pad Thai, gegrilltes Hühnchen oder, wer es fancy mag, gegrillte Heuschrecken, es bleiben keine Wünsche offen. Qualität und Frische der Produkte sind in aller Regel unschlagbar. Mein bester Tipp zum Thema Streetfood: Iss an den ständen, um die sich bereits einige Leute scharen, am Besten Einheimische. Wo viele Einheimische essen ist das Essen authentisch, frisch und mit Sicherheit lecker!

Geniales Street Food findest Du in Bangkok eigentlich an jeder Ecke. Wie gesagt, der Thailänder ansich isst einfach gerne. Große Märkte sind allerdings besonders zu Empfehlen was Streetfood betrifft. Hier reihen sich die Food-Stände aneinander und es kann und darf nach Herzenslust geschlemmt werden. Mein absoluter Favourit ist der Chatuchak Market. Das ist der große Markt der Welt und es ist praktisch unmöglich, das ganze Marktgelände abzulaufen. Am Besten startest du Früh und fährst mit dem Sky Train. Mehr zu diesem praktischen Fortbewegungsmittel erzähle ich dir später. Ein früher Start in den Markttag hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist es morgens nicht so heiß und der Marktbummel durch die engen, unklimatisierten Gassen des Marktes ist angenehmer als am Nachmittag wenn die Temperaturen auf dem Markt gefühlte 50 Grad erreichen. Außerdem sind die wenigsten Touristen ganz früh unterwegs. Dadurch ist es in den Marktgassen etwas leerer und es lässt sich in aller Ruhe Bummeln und einkaufen. Zwischendurch eine frische Kokosnuss, eine frisch geschnittene Ananas oder eine leckere Suppe geben neue Energie für die Nächste Einkaufs Runde. Der Chatuchak Market lässt keine Wünsche offen. Urlaubsmitbringsel, Küchenutensilien, Exotische Früchte, Vintage Jeans, ausgefallen Klamotten kleiner Designer und das Beste Streetfood, hier findest Du einfach alles. Auch die anderen Märkte Bangkoks sind sehr sehenswert und eine gute Anlaufstelle. Etwas die den Chatuchak Market habe ich jedoch noch nirgends gesehen. Für mich shopping technisch und auch kulinarisch ein absolutes Muss.

Bevor Du aber in die Bunte Welt des Thailändischen Streetfoods eintauchen kannst, musst Du es erst mal vom Flughafen in die Stadt schaffen. Wir sind an einem Freitagabend in Bangkok angekommen und das war, gelinde gesagt eine blöde Idee. Zudem hatten wir nicht im Voraus einen Abholservice vom Hotel organisiert und durften uns also in die laaaange Schlange vor dem Taxistand stellen. 500 Meter Schlage mit gefühlt 1000 Menschen lagen vor uns. Erstaunlicherweise saßen wir schon zwei Stunden später tatsächlich im Taxi. Nur um dann 2 Stunde für die Strecke zum Hotel zu brauchen für die man ohne Verkehr etwa eine halbe Stunde unterwegs ist. Der Abholservice vom Hotel hätte zwar die Fahrzeit  auch nicht verringert, allerdings wäre uns das nervige Warten aufs Taxi erspart geblieben. Bei 30 Grad mit ungefähr 90% Luftfeuchtigkeit (Abends, im dunklen) ist das nämlich nicht wirklich prickelnd.

Ansonsten sind Taxis aber eine gute Möglichkeit, sich durch Bangkok zu bewegen. Plane jedoch immer einen Puffer ein, in Bangkok steckt nämlich pauschal im totalen Verkehrskollaps. Einzelne Staus sind eigentlich gar nicht auszumachen, da die ganze Stadt einfach kollektiv im Stau steht. Da kann es dann auch schon mal länger dauern. Wichtig ist auch, darauf zu bestehen dass der Fahrer das Taxameter einschalten. Was bei uns selbstverständlich ist, gilt in Bangkok nämlich nicht immer. Am Besten lässt Du dir vom Hotel ein Taxi rufen. Das Hotelpersonal erklärt dem Fahrer dann auf Thai wo es genau hingehen soll und stellt sicher, dass das Taxameter auch läuft. Ein kleiner Tipp von mir ist außerdem, immer eine Visitenkarte des Hotels dabei zu haben auf der die Hoteladresse auf Thai steht. Das erleichtert die Kommunikation mit dem Fahrer ungemein und führt schneller ans Ziel. Theoretisch gibt es in Bangkok noch die App Grab. Die funktioniert ähnlich wie Uber (wird dort nicht angeboten) und ermöglicht es, ein Taxi zu rufen und direkt über die App zu bezahlen und den Zielort anzugeben. Allerdings bin ich mit der App nicht warm geworden. Wohnst Du im Zentrum ist der Skytrain ein großartiges Fortbewegungsmittel. Der Skytrain ist das sehr zuverlässige öffentlich Verkehrsmittel Bangkoks neben diversen Bussen. Allerdings steht der Sky Train nie im Stau. Sehenswürdigkeiten lassen sich damit besonders gut erreichen und Du bist unabhängig vom ständigen Stau der Stadt unterwegs. Auch zu vielen Märkten kommst du mit dem Skytrain problemlos. Eine Flughafenanbildung gibt es leider nicht direkt sonder nur mit Umstieg in einen gewöhnlichen Zug.

 

Was die Unterkunft betrifft, kann ich Dir nur dringend empfehlen am Fluss oder in direkter Flussnähe zu wohnen. Nach einer hektischen Erkundungstour durch Bangkok gibt es nichts schöneres als am Fluss in einem Cafe zu sitzen und dem Booten und Schiffen auf dem Fluss zuzusehen. Das ist Seele Baumeln lassen pur und darum geht es im Urlaub schließlich auch! Viele Hotels am Fluss bieten zusätzlich eine Bootsshuttle zur Skytrain Hauptstation und in Stadtzentrum an. So bekommt man zusätzlich zur Erholung am Fluss auch gleich noch ein bisschen Sightseeing mit dem Shuttleboot geboten. Auch die stickige Stadtluft die man in Bangkok unweigerlich um sich hat ist am Fluss besser. Für Foodies gibts zudem einige tolle Restaurants und Bars am Fluss. Absolut empfehlenswert!

Rund um den Fluss befinden sich auch einige sehr schöne Skybars Bangkoks. Die wohl bekannteste ist die aus Hangover 2 – Sie gehört zum super zentral gelegenen Hotel “The Peninsular” und ist der oberhammer. Wir haben es leider in der Kürze der Zeit nicht in die Bar geschafft, sind aber mit dem Shuttleboot mehrfach daran vorbei gefahren. Nächstes mal steht diese Bar auf jeden Fall ganz oben auf meiner To See liste! Allerdings gab es auch direkt neben unserem Hotel eine tolle Sky Bar. Sie liegt etwas weiter Flussabwärts auf der anderen Seite des Flusses und bietet dadurch eine tolle Aussicht auf die Skyline des Zentrums. Das Hotel heißt übrigens Avani Riverside und man kann dort nicht nur leckere Cocktails trinken sondern auch einen leckeren Snack dazu bestellen. Mit Sicherheit nicht der günstigste Drink und Snack der Stadt, der Ausblick aus einer der Sky Bars auf die leuchtende Stadt bei Nacht ist jedoch allemal Wert.

Einen ganz besonderen Tipp für Bangkok habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Dabei war das der eigentlich Grund unserer Reise. Wer von Euch auf Netflix genauso gerne wie ich diverse Food Shows ala “Chefs Table” oder “Somebody Feed Phil” anschaut, dem dürfte der Name Gaggan ein Begriff sein. Gaggan ist ein Spitzenkoch aus Indien der in seinem gleichnamigen Restaurant in Bangkok Indische Fusionküche kreiert und der mich immer wieder total Begeistert. Sein Restaurant ist gegenwärtig das Beste in Asien und rangiert auf Platz fünf Weltweit. Als dann vor einigen Monaten klar war, dass unsere Reise nach Taiwan einen kleinen Zwischenstop in Bangkok ermöglicht, haben Andy und ich beschlossen, uns einen lange gehegten Traum zu Erfüllen und bei Gaggan essen zu gehen. Und was soll ich sagen? Es hat sich wirklich wirklich gelohnt. Entgegen der Erwartungen die man an ein so gehobenes Restaurant von Weltruhm hat saßen wir nicht in einem fein eingedeckten Speisesaal sondern entlang einer Theke in der Versuchsküche des Restaurants. Insgesamt finden 14 Personen an der Theme Platz. Die Speisekarte besteht aus 25 Emojis. Jedes steht für einen Gang der in den nächsten 2-3 Stunden serviert werden wird. Zu Rockmusik und großartigen Erklärungen vom Koch persönlich begibt man sich auf die Reise mit vielen Geschmacksexplosionen, optischen Täuschungen und ganz viel Staunen. Ein wirklich unvergesslicher Abend mit gutem Essen, tollen Gesprächen und einem Restaurant Team, dass einen auf fast schon familiäre Art und Weise willkommen heißt.

Kurz bevor unsere kulinarische Reise durch die Emoji Speisekarte von Gaggan begonnen hat, gab es jedoch einen Moment indem nur ganz Kurz nur wir beide existiert haben auf dieser Welt. Während um uns herum noch die letzten Vorbereitungen für das Dinner liefen hat Andy mich gefragt, ob ich ihn heiraten will. Und ich habe ja gesagt :)

Wenn Du magst nehme ich Dich in den nächsten Monaten und Jahren mit auf meine neue Reise aus Braut to be. Ich freu mich riesig!

 

Das Beste Thai Curry

Saftiges Hühnerfleisch, Kartoffeln und Erdnuss – das sind die Zutaten für das leckerste Thai Curry. Pikant, schön würzig und einfach unwiderstehlich lecker.

Ni Hao aus dem nächtlichen Taipeh. Nach einer aufregenden Woche hier in der Hauptstadt Taiwans sind die Koffer bereits gepackt. Morgenmittag geht es für 4 Tage nach Bangkok. Dort muss auch Andy nicht arbeiten und wir gehen gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Metropole am Golf von Thailand. Ich freue mich schon sehr auf ein paar Tage gemeinsame Erholung, bevor es nach Hause ins herbstliche Deutschland geht. Wobei die Wettervorhersage ja gar nicht so schlecht aussieht. Tatsächlich freue ich mich auf die kühleren Temperaturen. Der Wechsel von 10 Grad in Deutschland zu 30 Grad in Taipeh war für meinen Kreislauf, nämlich kein Spaß. Gott sei Dank sind hier alle Gebäude gut klimatisiert. So gut, dass ich zum Abendessen regelmäßig eine Strickjacke eingepackt habe. Mehr zu meiner Reise und natürlich auch allerhand Fotos gibts übrigens in den nächsten Wochen in einem eigenen Beitrag.

Worauf ich mich in Bangkok übrigens ganz besonders freue ich das Thailändische Essen. Wie anhand der Rezepte hier auf dem Blog ja vermutlich unschwer zu erkennen ist, habe ich ein Faible für asiatische Küche. Die Thailändische und die Vietnamesische haben es mir dabei ganz besonders angetan. Besonders angetan haben es mir Pad Thai und Massaman Curry. Letzteres habe ich heute für Dich vorbereitet. Denn auch wenn diverse anderen Thai Currys auch wirklich sehr sehr lecker sind, kommt nichts an Massaman Curry heran. Meiner Meinung nach ist es einfach das Beste Thai Curry. Bonuspunkt ist hier übrigens auch, dass die Zutaten leicht zu bekommen sind. Um Thailändische Mini Auberginen aufzutreiben, darf man nämlich mitunter diverse Asia Shops abklappern. Massaman Curry gelingt hingegen ganz ohne Fancy Zutaten. Du brauchst nämlich einfach nur Hühnerfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und Kokosmilch. Daraus entsteht in Kombination mit einer leckeren Curry-Paste ein cremiges, würziges Curry, das Körper und Seele wärmt und so unwiderstehlich lecker ist, dass man immer einen Nachschlag möchte. Die Curry-Paste kannst Du entweder fertig kaufen (Asia Shop oder Good Old Amazon) oder selbst vorbereiten. Besser schmeckt natürlich die selbst gemachte, ich selber greife aber meistens auf die fertige zurück. Nach einem langen Arbeitstag geht das einfach schneller und liefert ein mega leckeres Curry. Wenn ich fertige Curry Paste kaufe, achte ich immer darauf, dass sie keine Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe enthält. Einfach nur Gewürze und evtl. etwas Öl mehr braucht eine gute Curry-Paste nicht. Serviert wird das Curry übrigens Klassischerweise mit Basmati- oder Jasminreis.

Die Zubereitung des Currys ist denkbar einfach. Wenn Du die Curry-Paste selber machst, werden einfach alle Zutaten kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl angeröstet bis sie etwas Farbe bekommen haben. Dann kommt alles in einen Mixer oder Mörser und wird dort zu einer glatten Paste verarbeitet. Fertig ist die selbst gemachte Massaman Currypaste. Sie hält sich übrigens für einige Wochen im Kühlschrank oder kann Portionsweise eingefroren werden. Bis Du bereit zum Kochen, setzt Du zunächst den Reis auf. Ich verwende gerne Basmatireis. Der Reis wird mit derselben Menge Wasser für 10 Minuten gekocht und darf dann nochmal 15 Minuten ziehen. Mehr als diese 25 Minuten braucht auch das Curry nicht.

Für das Curry gibst Du zunächst etwas von der Currypaste in eine heiße Pfanne mit etwas Kokosöl darin. Alternativ klappt übrigens auch Sonnenblumenöl oder jedes andere geschmacksneutrale Pflanzenöl wunderbar. Die Currypaste kommt in die heiße Pfanne und wird dort kurz angebraten und dann mit Kokosmilch und Wasser abgelöscht. Hühnchen, Kartoffeln, Lorbeerblätter und Fischsauce dazu und dann darf das Curry erst mal köcheln. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit gibst Du noch in viertel geschnittene Gemüsezwiebeln und geröstete Erdnüsse zum Curry und lässt sie kurz mit kochen. Ist der Reis fertig, kann auch das Curry serviert werden. Fertig in unter 30 Minuten und sehr sehr lecker. Das Massaman Curry ist definitiv mein erklärtes Lieblings-Curry und der beste Seele-Wärmer für den Herbst und Winter. Probier es unbedingt mal aus!

Wenn Du mein liebstes Massaman Curry testest, freue ich mich über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren. Übrigens, mit Montag bin ich noch in Bangkok unterwegs und schnabuliere mich durch allerhand Thailändische Leckereien. In den Instagram und Facebook Storys kannst Du mich dabei begleiten!

Das Beste Thai Curry
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Vorbereitungszeit: 5 Minuten

Kochzeit: 25 Minuten

Gesamtzeit: 30 Minuten

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Curry

Cuisine: Asia

Menge: 2 Portionen

Das Beste Thai Curry

Zutaten

    Für die Currypaste:
  • 1 EL Coriander Samen
  • 1 EL Fenchel Samen
  • 1 EL Kardamom Kapseln
  • 1 Sternanis
  • 1 mittelgroße Chilischote (mit Kernen oder ohne, je nach gewünschter Schärfe)
  • 1 Nelken
  • 1 EL Zimt
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück frischer Ingwer
    Für das Curry:
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Speiseöl
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 500 g Hühnerfleisch (Brust oder Schenkel ohne Knochen)
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 3 Lorbeer Blätter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 Gemüsezwiebel
    Für den Reis:
  • 1 Tasse Basmatireis
  • 1 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Currypaste alle Gewürze in einer heißen Pfanne ohne Öl für 4-5 Minuten und ständigem Schwenken anrösten, bis sie Farbe bekommen. Dann alle Zutaten im Mixer oder mit dem Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten. Alternativ kannst Du auch fertige Massaman Currypaste verwenden.
  2. Für den Reis zunächst einen Kaffeebecher mit Reis füllen. Den Reis dann in einen Topf geben und mit der selben Menge Wasser auf kleiner Flamme mit Deckel darauf zum kochen bringen und für 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Nach 10 Minuten von der Flamme nehmen und den Reis bei geschlossenem Deckel weitere 15 Minuten ruhen lassen.
  3. Für das Curry zunächst das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. 2 EL der Currypaste dazu geben und kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Das Hühnchen dazu geben. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und ebenfalls zum Curry geben. Tamarindenpaste, Lorbeerblätter, Braunen Zucker und Fischsauce dazu geben. Unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten köcheln lassen. Erdnüsse und die in viertel geschnittene Zwiebel dazu geben und nochmal 5 Minuten garen lassen. Mit Reis servieren.

Das Curry lässt sich super im Kühlschrank aufbewahren.

Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Übrige Currypaste lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann auch Portionsweise eingefroren werden.

https://heissehimbeeren.com/das-beste-thai-curry/

Notes: Das Curry funktioniert genauso gut mit anderen Fleisch Sorten wie zum Beispiel Rind. Meistens bereite ich es aber Vegetarisch zu. Dafür kannst Du entweder das Hühnchen gegen Tofu austauschen oder statt Hühnchen mehr Kartoffeln verwenden.

Kürbissuppe mit Erdnussbutter

Cremiger Butternusskürbis kombiniert mit sahniger Kokosmilch und leckerer Erdnussbutter. Das sind die Zutaten für die leckerste Kürbissuppe. Sie zaubert an kalten Herbsttagen ein bisschen Asien in die Suppenschüssel und ist mein liebstes Herbst-Rezept.

Was für eine Woche … Nachdem ich letzte Woche das Bett gehütet habe ging es am Montag für mich wieder los. Und seitdem ist gefühlt der Irrsinn ausgebrochen … Nachdem es nächste Woche ja ab in den Urlaub geht, muss noch viel vorbereitet werden und auch in der Arbeit gibt’s noch einige Projekte abzuschließen bevor wir den Abflug machen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Fünf Arbeitstage noch, dann ist endlich Urlaub angesagt. An den habe ich auch gedacht, als ich diese leckere Kürbissuppe gekocht habe :)

Kürbissuppe ist im Herbst ja immer eine gute Idee. Seit bei uns im Garten aber die Kürbisse wie Unkraut wachsen, gibt es sie noch öfter als früher. Und da muss natürlich auch ein bisschen Abwechslung her. Dementsprechend begeistert war ich, als eine liebe Kollegin vor ein paar Jahren erzählt hat, dass sie immer Erdnussbutter in ihre Kürbissuppe tut. Das klingt im ersten Moment seltsam, ergibt aber sehr viel Sinn und ist noch viel leckerer. Für diesen kulinarischen Tipp bin ich ihr im übrigen sehr Dankbar. Das war allerdings nicht das einzige Ass in ihrem Ärmel. Sie hat mir zum Beispiel auch gezeigt, wie man das leckerste Salatdressing ohne Essig zubereitet. Davon erzähle ich Dir aber ein andermal. Heute gehts um die Erdnussbutter! In der asiatischen Küche gibt’s ja auch so tolle Sachen wir Hühnchen in Erdnusssauce und diverse leckere Erdnuss Dips. Auch zur Kürbissuppe passt ein bisschen Erdnussbutter, also ganz wunderbar. Das Aroma ist nicht übermäßig dominant, man schmeckt die Erdnuss aber schon heraus. Das nussige Aroma harmoniert mit Kürbis ganz wunderbar.

Weil uns die Erdnussbutter ja ohnehin schon nach Asien verschickt, können wir für die restlichen Zutaten auch gleich dort bleiben. Wir haben nämlich außerdem noch Kokosmilch im Einsatz. Die macht die Kürbissuppe super cremig und passt toll zu Erdnussbutter und Kürbis. Beim Kürbis habe ich mich übrigens für Butternuss entschieden. Das ist mein erklärter Lieblings-Kürbis! Buttrig, cremig lecker und schön nussig ist er. Solltest Du keinen Butternusskürbis bekommen, funktioniert auch ein Stück Muskat-Kürbis oder ein Hokkaido. Knoblauch, Ingwer und Chili bilden die Basis und werden in Kokosöl angebraten. Die Kürbissuppe ist übrigens komplett vegan. Und unglaublich lecker!

Ich freue mich jetzt schon, die Kürbissuppe ganz bald wieder zu kochen und mir an verregneten Tagen die Seele davon wärmen zu lassen.

Kürbissuppe mit Erdnussbutter
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Vorbereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 40 Minuten

Gesamtzeit: 1 Stunde

Kategorie: Abendesse, Mittagessen, Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei

Cuisine: Asia

Menge: 6 Portionen

Kürbissuppe mit Erdnussbutter

Zutaten

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Chilischote
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Butternuss Kürbis mit 1 - 1,3 kg
  • 2 Karotten
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL feine Erdnussbutter
  • 1,5 Liter Wasser
  • Kreuzkümmel
  • Salz
  • Sojasauce
  • Muskat

Zubereitung

  1. Knoblauch, Ingwer und Chili fein hacken. Derweil in einem großen Topf das Kokosöl erwärmen und anschließend Knoblauch, Ingwer und Chili daran anbraten.
  2. Kürbis halbieren und entkernen und dann schälen. In etwa 2x2 cm große Stücke schneiden. Karotten und Kartoffel ebenfalls schälen und schneiden. Das Gemüse mit in den Topf geben und ebenfalls kurz anbraten. Mit Kokosmilch und Wasser aufgießen. Erdnussbutter dazu geben, sowie Kreuzkümmel. Deckel auf den Topf setzen und Suppe bei kleiner Flamme etwa 40 Minuten köcheln lassen. Mit einem spitzigen Messer prüfen ob das Gemüse gar ist.
  3. Wenn das Gemüse weich ist, die Suppe fein pürrieren. Suppe mit Muskatnuss, Salz und Sojasauce abschmecken. Mit etwas scharfer Sauce, Kokosflocken, Erdnüssen und Koriander garnieren und servieren.

Die Suppe lässt such wunderbar im Kühlschrank aufbewahren und auch einfrieren.

https://heissehimbeeren.com/kuerbissuppe-mit-erdnussbutter/

Wenn Du meine Kürbissuppe mit Erdnussbutter ausprobierst, freue ich mich über ein Rezept Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.