Halloween Torte – die Geister die ich rief

Saftige Schokotorte, gefüllt mit gruselig leckerer Schokosahne und gespenstischen Baiser Geistern on top ist der perfekte Halloween Torte für Deine Halloween Party.

Schaurig, gespenstisch und gruselig – so muss Halloween sein

Das Jahr schreitet voran, der Sommer ist endgültig vorbei. Der Oktober bringt die ersten verregneten Wochen, machmal sogar den ersten Schnee. Sicher aber bringt er jedes Jahr Halloween.

Auch wenn viele das schaurig schöne Fest Ende Oktober dem US-amerikanischen Kulturkreis zuordnen, stammt der Brauch ursprünglich aus den katholischen Gebieten Großbritanniens.

Auch in der germanischen Kultur finden sich Elemente des heute bekannten Halloween. In der kalten, dunkeln Zeit vor Weihnachten huldigt man den Geistern. So ist das eben.

Nach einem bestenfalls langen Sommer ist Halloween eine schöne Abwechslung zur Überbrückung bis Weihnachten, finde ich. Ich freue mich über jeden beleuchteten Kürbis und bunte Blätter als Dekoration in der Wohnung.

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    Und auch in Sachen Kreativität hat Halloween für mich als begeisterte Bäckerin einiges zu bieten. Natürlich bin ich auch dieses Jahr wieder kreativ geworden und habe eine schaurig schöne Halloween Torte gebacken.

    Die Inspiration habe ich von Pinterest. Ausgedacht habe ich mir die glübschäugige Torte also nicht, aber ich fand die Idee viel zu gut, um sie nicht mit Dir zu teilen.

    Denn, ich gebe es zu, Halloween Torten, die zu abscheulich werden sind nichts für mich. Es muss immer noch appetitlich aussehen. Und das tut die gespenstische Halloween Torte auf jeden Fall.

    So gelingt der saftigste Schokoladenkuchen

    Die Basis für unsere Halloween Torte bilden Schoko-Böden. Leider hat Schokokuchen gerne die Angewohnheit, etwas trocken zu werden.

    Das enthaltene Kakaopulver bindet viel Fett und Feuchtigkeit. Um dem entgegenzuwirken, funktioniert das Rezept für die Böden unserer Halloween Tortes etwas anders als gewohnt.

    Den größten Unterschied macht die Menge an enthaltenen Flüssigkeiten. Öl, Buttermilch und Kaffee verliehen dem Kuchen eine unglaubliche Saftigkeit.

    Zusammen mit den Eiern werden die flüssigen Zutaten zunächst getrennt von den trockenen Zutaten vermengt.

    Wichtig ist für unsere Halloween Torte, das Du zwei der fünf Eier vorher trennen musst. Das Eiweiß benötigen wir für die schaurig niedlichen Geister.

    Die beiden Eigelb finden sich im Boden wieder. Vor allem in Rezepten, die mehrere Eier enthalten, kannst Du ein Ei ohne weiteres durch zwei Eigelbe ersetzen.

    So wird nichts verschwendet und die beiden übrigen Eigelb für die Gespenster werden direkt mit verwertet.

    Aus flüssigen und trockenen Zutaten entsteht dann ein geschmeidiger, recht flüssiger Teig der in zwei Backformen mit 18 cm Durchmesser gebacken wird.

    Schokosahne – die cremig leckere Füllung in der Halloween Torte

    Während die Tortenböden im Höllenfeuer (sonst bekannt als Backofen) Ihren Aggregatzustand von flüssig zu fest verändern hast Du Zeit, Dich der Füllung zu widmen.

    Die Halloween Torte enthält nämlich nicht nur Kakao im Teig, sondern auch in der Creme. Genauer gesagt Schokolade.

    Für die leckerste Schokosahne ist es wichtig, dunkle Schokolade zu verwenden. Vollmilch ist hier viel zu süß und ergibt kein gutes Ergebnis. 70 % Kakaoanteil sollten es in Etwa sein.

    Die Schokolade wird fein gehackt und anschließend mit der kochenden Sahne übergossen. Nach ein paar mal Umrühren ist die Schokosahne auch schon perfekt. Schwarze Lebensmittelfarbe verleiht Ihr eine gruselige Optik.

    Besonders wichtig ist es hier, die Sahne wieder gut abkühlen zu lassen. Sahne lässt sich nämlich nur im kalten, steif aufschlagen.

    Jetzt wird’s gespenstisch

    Wenn Böden und Füllung vorbereitet sind, wird es Zeit sich den Geistern zu widmen. Sie sind die komplett essbare Deko unserer Halloween Torte.

    Du benötigst dafür das Eiweiß das wir vom Boden der Halloween Torte übrig haben. Die werden mit Zucker und eine Prise Salz steif aufgeschlagen.

    Die Masse darf so lange in der Küchenmaschine rühren, bis sich alle Zuckerkristalle aufgelöst haben. Wie lange das dauert, hängt davon ab, welche Temperatur Deine Zutaten haben und wie grob Dein Zucker ist.

    5 – 10 Minuten solltest Du aber einrechnen. Mit der fertigen Baisermasse geht es dann ab in einen Spritzbeutel mit Lochtülle.

    Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech werden nun kleine Baisertuffs aufgespritzt. So entstehen unsere Geister.

    Für die perfekte Geisterform hältst Du den Spritzbeutel senkrecht über dem Backpapier. Mit etwas Druck spritzt Du einen Klecks Baisermasse auf das Backpapier und bewegst den Spritzbeutel dabei zügig, senkrecht nach oben weg.

    So entsteht mit etwas Übung die perfekte Geisterform. Es ist übrigens nicht weiter wichtig, das die Geister einheitlich aussehen. Die Masse ergibt ohnehin ein paar mehr Geister als wir benötigen.

    Außerdem bringen unterschiedlich geformte Geister etwas mehr Spannung ins Spiel. Ist die Baisermasse verbraucht und das Blech voll, gehts damit ab in den Backofen.

    Das musst Du beim Baiser Backen beachten

    Wichtig ist zuerst einmal, das Baisers trocknen und nicht backen. Die Temperatur im Ofen bewegt sich also rund um 100 °C.

    Außerdem sollte die Backofentüre einen kleinen Spalt offen bleiben. So kann überschüssige Luftfeuchtigkeit entweichen und die Baisers trocknen schneller.

    Dafür klemmst Du am besten den Stiel eines Kochlöffels in der Backofentüre ein. So bleibt sie einen Spalt breit geöffnet, kann aber nicht versehentlich aufspringen.

    Nach 60 – 90 Minuten sollten die kleinen Geister so weit getrocknet sein, dass Du sie gut anfassen kannst und sie sich ohne weiteres vom Backpapier lösen lassen.

    Nach dem Trocknen schaltest Du den Backofen aus und lässt sie bei weiterhin leicht geöffneter Türe im auskühlenden Backofen mit abkühlen.

    Wenn die Baisers ausgekühlt sind, ist es Zeit die Deko unserer Halloween Torte. Dafür malst Du mit einem Lebensmittelstift Augen auf die kleinen Gespenster.

    Hast Du keinen Lebensmittelstift funktioniert auch etwas geschmolzene, dunkle Schokolade. Mit Hilfe eines Zahnstochers lassen sich so auch wunderbar Augen auf die Geister zaubern.

    So setzte Du die Halloween Torte zusammen

    Alle Einzelteile sind fertig, es ist Zeit, die Torte zusammenzusetzen. Dafür entfernst Du zunächst die Backkuppeln von den Tortenböden.

    Die waagerecht halbierten Böden werden nun mit der steif geschlagenen Schokosahne gefüllt. Den Abschluss bindet eine dünne Schicht Creme auf der Oberseite, auf der die Geister platziert werden.

    Die essbaren Augen ordnest Du so an, wie es Dir gefällt. Hier gibt es verschiedene Versionen im Handel zu kaufen. Nimm einfach die, die Dir am besten gefallen.

    Und das war’s auch schon, die Halloween Torte ist fertig. Wenn Dir das Rezept gefällt und Du es ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram unter #heissehimbeeren.

    Mein Tipp: Auch der Halloween Kuchen mit Spinnennetz mit essbaren Schoko Spinnen könnte Dich interessieren.

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      2 Kommentare zu „Halloween Torte – die Geister die ich rief“

      1. Hallo meine Liebe wie lange im Voraus kann man die Torte machen? Weichen sich die Geister auf wenn man sie bereits 1 Tag vorher aufsetzt?

        1. Hallo liebe Sara,
          vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Frage :)
          Du kannst die Torte auf jeden Fall schon 1 oder 2 Tage vorher machen. Böden und auch Sahne könntest Du Theoretisch einfrieren (die Sahne allerdings nicht aufgeschlagen) und so lange im voraus vorbereiten.
          Augen und Geister würde ich bis kurz vor dem Servieren getrennt von der Torte in einer luftdichten Dose lagern und erst ein paar Stunden vor dem Servieren auf die Torte setzen.
          Das dauert nicht mal eine Minute und so lässt sich die Torte wunderbar vorbereiten :) Die Geister weichen zwar nicht auf, es kann aber sein, das die Augen der Geister etwas zerlaufen, genau so wie die Zuckeraugen am Tortenrand.
          Ganz liebe Grüße,
          Annelie

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