Hefezopf – unglaublich lecker und super fluffig

Dieser Hefezopf ist super lecker, fluffig locker und wahnsinnig saftig. Ein echter Klassiker, der Dir Osterfrühstück und Co versüßt – inklusive Tipps für den perfekte Hefeteig.

Der beste Tipp für den leckersten Hefezopf

Auf die Frage, welcher Teig denn der komplizierteste und umständlichste ist, gibt es eigentlich nur eine Antwort – der Hefeteig. Na ja, und der Brandteig aber das ist wieder eine andere Geschichte. Fakt ist jedoch, dass so ein Hefeteig vielen Hobbybäckerinnen und -bäckern geradezu den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Dabei kann so ein Hefezopf, oder auch ein Nutella Zopf wirklich wirklich lecker sein. Oft würde ich einen guten Hefezopf sogar vielen anderen Kuchen und Torten vorziehen, wenn ich ehrlich bin. Leider ist auch das genaue Gegenteil möglich. Ein Hefeteig, der nicht aufgeht ist die absolute Bäckerkatastrophe und auch leider nicht mehr zu retten, so viel sei schon mal vorweggesagt.

Warum das so ist, ist schnell erklärt – die Hefekulturen, die in einem Hefewürfel, oder auch in Trockenhefe Leben sind sehr wählerisch und nicht ganz leicht in der Pflege. Zu kalt mögen sie es nicht – dann dauert es nämlich ewig bis Dein Hefeteig aufgeht. Zu heiß geht schon gar nicht. Das bringt die Hefekulturen, nämlich im Handumdrehen um. Und das ist dann leider auch das Ende jedes Hefeteiges. Tote Hefekulturen = Teig der nicht aufgeht.

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Bei richtiger Pflege aber sind Hefekulturen etwas Wundervolles. Egal ob Pizzateig, wie bei der gegrillten Pizza oder Hefezopf. Die Einsatzmöglichkeiten von Hefe sind sehr vielseitig. Auch Brot lässt sich damit hervorragend backen. Aber wie bringt man seine Hefekulturen denn jetzt nicht um? Des Rätsels Lösung liegt in lauwarmer Flüssigkeit und etwas Zucker. In diesem Fall ist die Flüssigkeit Milch. Ich habe Kokosmilch verwendet, weil wir schon seit einiger Zeit keine Kuhmilch mehr trinken. Jede andere Milch funktioniert hier aber genauso gut – von Wasser würde ich für den Hefezopf abraten. Das Aroma und der Fettgehalt der Milch sind nötig für die Konsistenz.

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Die Hefe wird mit etwas Flüssigkeit und Milch zunächst zu einem Vorteil angesetzt. Ist der kurz aufgegangen kommen die restlichen Zutaten dazu. Hier ist es besonders wichtig, dass Du den Teig lange kneten lässt. 5-10 Minuten sollten es sein. Wenn er sich vom Schüsselrand löst und nicht an den Fingern klebt, ist er perfekt. Danach heißt es ausruhen – vorrangig für den Teig aber auch als Bäckerin kann man sich jetzt eine kleine Pause gönnen ;-)

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Nach dem Aufgehen wird der Teig geflochten. Wie das geht, zeige ich Dir im Video. Nochmal kurz ruhen lassen und schon gehts, eingepinselt mit Ei ab in den Ofen. Nur 40 Minuten später ist der leckerste Hefezopf auch schon fertig und kann verspeist werden. Am Besten schmeckt er kurz nach dem Backen. Aber auch einfrieren lässt er sich hervorragend.

Tipp: Wenn Dir dieser Hefezopf gefällt, dann wirst du auch Omas Quarkbällchen mögen :)

Wenn Du mein Rezept für den leckersten Hefezopf ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

Posted in Back Basics, Desserts, Frühjahr, Hefeteig, Klassiker.

3 Comments

  1. Ich habe wirklich noch nie einen so fluffigen Hefezopf gegessen! Der Unterschied ist wirklich, den Teig möglichst lange zu kneten. Das hätte ich mir nie gedacht!

    Bewertung: 5 / 5

  2. Also das REZEPT IST KÖSTLICHST!!!
    Ich möchte es allerdings auch mit der halben Menge Hefe versuchen – hast du das auch versucht? Ist ja doch verhältnismäßig viel. Aber wenn das der Grund ist, dass der Zopf soooo gut ist, dann ist es mir das auch Wert.
    Auf alle Fälle mega fluffig, saftig und weich.

    Bewertung: 5 / 5

    • Liebe Sara,
      vielen vielen Dank für Deinen lieben Kommentar und die tolle Bewertung!
      Die hälfte der Hefe funktioniert auch. Allerdings hat der Teig dann eine längere Gehzeit. Wann immer ich ausreichen Zeit habe, dann halbiere ich die Hefe auch gerne. Der Teig wird dadurch nochmal ein bisschen zarter, finde ich :)
      Ganz liebe Grüße
      Annelie

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