Saftiges Osterbrot backen, mit wenigen Zutaten in 10 Minuten

Osterbrot ist mit wenigen Zutaten im Handumdrehen frisch selbst gebacken. Schmeckt herrlich saftig und lecker. Mit und ohne Rosinen.

Ostern steht vor der Tür und so wie Weihnachten, Omas Plätzchen Rezepte hat, so wird zu Ostern auch gerne gebacken. Das kann ganz traditionell ein Osterbrot, oder Osterfladen sein.

Osterbrot nach dem backen. Die goldbraune Kruste ist gut zu erkennen.

Das Osterbrot darf nicht fehlen

Aber auch moderne Backwerke wie zum Beispiel die Osterkekse aus Mürbeteig im Kükendesign können Dein Osterfest versüßen. Auch Karottenkuchen ist für mich ein klassisches Backwerk zu Ostern.

Meine Tante backt zu Ostern gerne ihren berühmten Karottenkuchen. Dieses Jahr muss das Osterfest allerdings ohne Kuchen und auch ohne Tante und Onkel verbracht werden.

Ein geflochtenes Osterbrot liegt auf dem Tisch, umgeben von roten Ostereiern. Einige Schreiben Osterbrot liegen daneben. Die fluffige Textur ist gut zu erkennen.

Insgesamt ist dieses Jahr vieles anders. Trotzdem steht das lange Wochenende nun mal vor der Tür und das lässt sich genauso wenig verschieben, wie das wunderbare Wetter, das uns einen herrlichen Frühling beschert.

Auf den Hunderunden freue ich mich, jeden Tag neue Frühjahrsblumen zu begrüßen. Auch die ersten Obstbäume blühen bereits.

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    Der Birnbaum vor meinem Fenster hat heute Vormittag beschlossen, das es Zeit ist die Knospen zu öffnen.

    Am Samstag werde ich allerhand leckeres Brot und Gebäck für den Sonntag backen. Natürlich darf da auch ein Osterbrot nicht fehlen.

    Ich habe nämlich gelernt, dass das was in meiner Region ein Osterfladen ist, im Rest der Republik eher als Osterbrot bekannt ist. Man lernt nie aus! Gemeint ist dasselbe.

    Zwei Osterbrote aus Hefeteig liegen auf dem Tisch.

    Ein fluffig-saftiges Hefegebäck gerne versehen mit allerhand Rosinen. Sehr lecker wie ich finde. Am liebsten genieße ich es frisch, aber auch getoastet mit Butter bestrichen, ist es nicht zu verachten.

    Übrigens, Nutella funktioniert auch ganz vorzüglich auf dem Osterbrot!

    Osterbrot backen, der Hefeteig ist die Basis

    Traditionell bestehen Osterbrote aus süßem Hefeteig. Dementsprechend beginnen wir damit, einen Hefeteig herzustellen. Die Zutaten sind denkbar simpel und vermutlich hast Du sie ohnehin zuhause.

    Die Zutaten für den Hefeteig stehen vorbereitet auf dem Tisch

    Neben Mehl und Hefe kommen noch Zucker, Butter, Milch und ein Ei in den Teig. Die Rosinen sind optional und werden, wenn Du sie im Teig haben möchtest, einfach mit eingeknetet.

    Der Hefeteig ist perfekt geknetet, wenn er sich vom Rand der Schüssel löst und auch nicht mehr an den Händen klebt.

    Nach einer Ruhephase von etwa einer Stunde ist der Hefeteig bereit, weiter verarbeitet zu werden. Die genaue Gehzeit hängt übrigens davon hab, wie warm es in Deinem Zimmer ist, wie viel Hefe Du verwendet hast und wie frisch diese Hefe ist.

    Das Teigvolumen sollte sich aber mindestens verdoppelt haben.

    Der aufgegangene Hefeteig für das Osterbrot liegt in einer Schüssel.

    So entsteht das rund geflochtene Muster

    Nach dem Aufgehen ist es auch schon an der Zeit das Osterbrot zu formen. Du kannst es Dir entweder ganz einfach machen und den Teig kurz kneten und im Anschluss zu einer Kugel formen.

    Schöner finde ich aber, den Teig zu flechten. Das dauert auch nur unwesentlich länger und das Osterbrot sieht danach sehr kunstvoll aus.

    Die geflochtenen Osterbrote vor dem Backen.

    Außerdem tut das flechten der Teigstränge auch der Konsistenz des Osterbrotes gut, finde ich. Es wird nochmal saftiger und leckerer.

    Um das runde Osterbrot zu flechten, unterteilst Du den Teig zunächst in vier gleich große Portionen. Aus diesen formst Du nun Teigstränge.

    Der Teig für die Osterbrote wird in vier Teile geteilt und zu Strängen geformt.

    Wichtig ist, dass die Teigstränge nicht zu lang und dünn sind. Etwa 30 cm Länge sind vollkommen ausreichend.

    Nun legst Du zwei der Teigstränge vertikal auf Deine Arbeitsfläche. Die anderen beiden Teigstränge legst Du Horizontal darüber. Sie sollten jeweils einmal unter und einmal über jedem vertikalen Teigstrang liegen.

    Aus den Strängen wird das Osterbrot geflochten.

    Nun beginnst Du mit dem Flechten. Dafür lebst Du den rechten, von unten kommenden Teigstrang über seinen linken Nachbarn, der von oben kommt. Das machst Du einmal reihum.

    Ist die erste Reihe fertig geflochten, beginnst du in der gleichen Weise mit der zweiten Runde. Je nach Größe des Osterbrotes und Teigmenge werden es etwa 3-5 Flechtrunden werden.

    Die Enden des Osterbrotes über Kreuz geflochten.

    Bist Du am Ende angekommen, steckst Du die Teigenden unter das Osterbrot und deckst es nochmal kurz für etwa 10 Minuten zu damit es nochmal etwas aufgehen kann.

    Direkt bevor das Osterbrot in den Ofen kommt solltest Du es mit einer Mischung aus Ei und Milch einpinseln. So wird das Osterbrot schön Goldbraun beim Backen und bekommt einen schönen Glanz.

    Vor dem Backen werden die Osterbrote mit Ei und Milch eingepinselt um nach dem Backen schön zu glänzen.

    Mit Rosinen oder ohne?

    Solltest Du oder einer deiner Gäste partout keine Rosinen mögen, dann kannst du sie selbstverständlich ganz einfach weglassen. Das Rezept funktioniert auch ohne Rosinen ganz wunderbar und schmeckt hervorragend.

    Natürlich kann man auch deutlich mehr Rosinen in das Osterbrot geben, als ich es getan habe. Weil ich aber weiß dass in meiner Familie nicht jeder Rosinen mag, habe ich nur ein paar genommen. Das lässt jedem die Möglichkeit, sie im Zweifelsfall aus dem Teig zu picken.

    Drei Scheiben Osterbrot liegen auf dem Tisch.

    So bleibt das Osterbrot nach dem Backen schön saftig

    Ich gebe zu, am leckersten schmeckt das Osterbrot, wie die meisten Hefegebäcke, direkt nach dem Backen.

    Richtig gelagert, schmeckt es aber auch nach ein paar Tagen noch himmlisch. Dafür gibst du das Osterbrot – am Besten mit der Schnittfläche nach unten – in eine luftdichte Box. So kann das Osterbrot nicht austrocknen.

    Die Textur des Osterbrotes ist im Anschnitt gut zu erkennen.

    Kann ich das Osterbrot einfrieren?

    Selbstverständlich kann das Osterbrot auch eingefroren werden. Um Gefrierbrand zu vermeiden, solltest Du es möglichst luftdicht verpacken.

    Für den besten Geschmack empfehle ich, das Osterbrot einzufrieren, sobald es nach dem Backen abgekühlt ist. So bleibt es am saftigsten. Zum Auftauen legen ich das Osterbrot einfach in der Gefrierverpackung an einen warmen Ort. Bereits nach ca. 2 Stunden sollte es vollständig aufgetaut sein.

    Tipp: Du suchst noch etwas ausgefallenes für Ostern? Wie wäre es mit Schokoeier selber zu machen?

    Wenn Dein Hefeteig nicht aufgehen sollte oder Du findest das Dein Hefeteig trocken und fest, statt saftig und fluffig ist, kannst Du auch gerne meinen Online Hefeteig Kurs hier besuchen.

    Wenn Du das Rezept für mein Osterbrot ausprobierst, freue ich mich sehr über ein Foto Deines Kunstwerks auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

    Fluffiges Osterbrot Rezept

    Annelie
    Osterbrot – oder Osterfladen ist mit wenigen Zutaten im Handumdrehen frisch selbst gebacken. Schmeckt herrlich saftig und lecker. Mit und ohne Rosinen.
    5 von 2 Bewertungen
    Zubereitung 25 Min.
    Arbeitszeit 10 Min.
    Gericht Frühjahr, Hefeteig, Kuchen, Ostern
    Land & Region Deutsch
    Portionen 12
    Kalorien 145 kcal

    Zutaten
      

    Für den Teig:

    • 75 ml Milch*
    • 50 g Butter*
    • 250 g Weizenmehl*
    • 1/2 Würfel frische Hefe* oder 1 Päckchen Trockenhefe
    • 40 g Zucker*
    • 1 Großes Bio Ei*
    • 1 Prise Salz*
    • 50 g Rosinen* mehr oder weniger nach Belieben

    Zum Dekorieren:

    • 1 Bio Ei*
    • 2 EL Milch*

    Anleitungen
     

    • Milch und Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur erwärmen bis die Butter geschmolzen ist und die Mischung etwa Lauwarm ist.
    • Derweil Mehl in eine Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde im Mehl Formen und die Hefe hinein bröseln. Mit 1 EL des Zuckers und etwas lauwarmer Milchmischung verrühren. Abdecken und Vorteig etwa 5 Minuten gehen lassen.
    • Teig in die Küchenmaschine geben. Die restlichen Zutaten (Eier, Salz, restlicher Zucker und Flüssigkeit) dazu geben und 5-10 Minuten kneten bis der Teig sich vom Schüsselrand löst und nicht mehr an den Händen klebt. Zudecken und an einem warmen Ort etwa 30-60 Minuten aufgehen lassen, bis das Volumen des Teiges sich mindestens verdoppelt hat.
    • Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Teig nach dem aufgehen auf die Arbeitsplatte heben. Einmal kneten. Teig in vier gleich große Portionen teilen. Diese Teigportionen jeweils zu gleich langen Teigsträngen formen.
    • Zwei der Teigstränge nebeneinander, vertikal auf die Arbeitsfälche legen. Die anderen zwei Teigstränge horizontal auf die ersten beiden legen. Jeden Teigstrang jeweils einmal unter und einmal über die vertikalen Stränge legen.
    • Nun mit dem flechten beginnen. Dafür jeweils den unteren Teigstrang über den rechten, oberen Teigstrang legen. So im Kreis fortfahren, bis der ganze Teig geflochten ist. Je nach Teigmenge sind es etwa drei Flechrunden. Die Enden unter das Osterbrot einschlagen. Zugedeckt nochmal 10 Minuten ruhen lassen.
    • Ei und Milch vermischen. Osterbrot damit einpinseln. Nach Wunsch mit Mandelplättchen bestreuen und bei 180 °C Ober- und Unterhitze für etwa 25 Minuten backen. Wenn der Zopf goldbraun ist, auf dem Ofen holen und abkühlen lassen.

    Notizen

    Statt Kuhmilch und Butter können auch pflanzliche Alternativen verwendet werden.
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    6 Kommentare zu „Saftiges Osterbrot backen, mit wenigen Zutaten in 10 Minuten“

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