Hummus Kichererbsenpaste aus Nahost in 10 Minuten

Cremiger Hummus aus Kichererbsen und Tahini, verfeinert mit Knoblauch und Kreuzkümmel ist der perfekte Begleiter für jede Antipasti Platte und macht auch Solo zum Dippen oder zu Pitabrot & Falafel eine tolle Figur.

Die Zutaten bekommst Du in jedem Supermarkt und die Zubereitung dauert nicht länger als 10 Minuten. Mit diesem Rezept wirst Du bestimmt keinen fertigen Hummus mehr kaufen.

Cremiger Hummus, serviert mit Olivenöl, Pitabrot und frischen Zwiebeln.

Details des cremigsten Hummus

  • Geschmack: Cremig, exotisch und herzhaft. Mit diesen drei kleinen Worten würde ich der Hummus beschreiben. Sein Hauptbestandteil sind Kichererbsen, die typischerweise leicht nussig und buttrig schmecken. Tahini*, also Sesampaste ist der zweite wichtige Bestandteil der Kichererbsenpaste und bringt das typische Sesamaroma mit. Kreuzkümmel, Knoblauch und Zitronensaft sind weitere Aromageber in der Kichererbsenpaste und runden die nussigen Aromen der Kichererbsen und des Hummus perfekt ab. Kurz gesagt, Hummus schmeckt zum Niederknien lecker und ist einer der genialsten Dips, Brotaufstriche, Beilagen oder Hauptspeisen überhaupt. Und dabei noch super gesund und vegan!
Hummus wird mit einem Stück Pitabrot ausgetunkt.
  • Textur: Perfekter Hummus ist herrlich cremig und samtig weich. Jedenfalls nach meinem Geschmack. Vielleicht magst Du ihn etwas kerniger mit größeren Stückchen. Auch das lässt sich mit diesem Rezept ohne Probleme umsetzen. Traditionell wird die Kichererbsenpaste aber so lange gemixt, bis er cremig und luftig locker ist. Fast ein bisschen wie weiches Sorbet an einem heißen Sommertag. Neben dem langen mixen ist auch das Weichkochen der Kichererbsen ein Geheimnis für diese geniale Textur.
  • Einfachheit: Hummus selbst zuzubereiten ist denkbar simpel. Lediglich das Kochen der Kichererbsen erfordert etwas Geduld und testen, dann die Kichererbsen perfekt weich gekocht sind. Die Zubereitung an sich übernimmt aber ein leistungsstarker Mixer oder ein Food Processor. Diese Prozedur dauert etwa 10 Minuten und erfordert keine weiteren, speziellen Kenntnisse. An Einfachheit ist die Kichererbsenpaste also nicht zu überbieten.

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    Mein Geheimnis: So wird Dein Hummus besonders cremig

    Hummus lebt von seiner Textur. Die cremige, fast schon fluffige Konsistenz ist charakteristisch für die Kichererbsenpaste und macht ihn so unwiderstehlich lecker. Diese ideale Konsistenz zu erreichen war, das gebe ich zu durchaus eine Herausforderung.

    Zwischen meinem ersten Hummus-Versuch vor etwa 5 Jahren und heute habe ich viel gelernt, viel getestet und Unmengen der Kichererbsenpaste verspeist.

    Für den perfekten Hummus kommt es auf drei Dinge an:

    • Die Konsistenz der Kichererbsen: Die Kichererbsen für den leckersten Hummus müssen sehr weich gekocht werden. So weich, dass sie sich aus der Schale lösen und anfangen, zu zerfallen. Erst dann lassen sie sich zur cremigsten Kichererbsenpaste weiter verarbeiten. Gekocht werden die Kichererbsen mit etwas Natron. Das sorgt zusätzlich dafür, dass die Kichererbsen schön weich werden. Im ersten Moment sieht das seltsam aus, aber die Kichererbsen sollen genau so sein. Übrigens kannst Du die Kichererbsen entweder selbst kochen oder vorgekochte Kichererbsen aus der Dose oder dem Glas nochmal kurz kochen.
    • Lange Mixen: Genial cremiger Hummus braucht etwas Zeit. Auch wenn die Kichererbsenpaste im Mixer bereits nach 2 oder 3 Minuten cremig aussieht, macht eine Mixdauer von etwa 5–10 Minuten (je nach zubereiteter Menge) den Hummus erst richtig cremig und sämig.
    • Die richtige Tahini: Für leckeren Hummus solltest Du die beste Tahini*, also Sesampaste verwenden, die Du bekommen kannst. Ich habe meine liebste verlink, empfehle aber sich im türkischen Supermarkt des Vertrauens beraten zu lassen. Wie immer sind die Produkte aus den Ländern, in denen Tahini traditionell zur Küche gehört meist deutlich besser als alles, was es von hiesigen Herstellern zu kaufen gibt.

    Olivenöl im Hummus?

    Beim Lesen des Rezeptes wirst Du feststellen, dass mein Hummus Rezept kein Olivenöl enthält. Es kommt lediglich beim Servieren zum Einsatz. Denn traditionell enthält die Kichererbsenpaste kein oder sehr wenig Olivenöl.

    Weich gekochte Kichererbsen für den Hummus.

    Das Fett im Hummus stammt allein aus der Tahini. Olivenöl oder andere Pflanzenöl werden gerne zur Kichererbsenpaste gemischt, weil er dadurch günstiger in der Herstellung wird.

    Für einen richtig leckeren Hummus brauchst Du aber kein Olivenöl. Und richtig gutes Olivenöl ist ohnehin viel zu kostbar um es in rauen Mengen in der Kichererbsenpaste zu versenken. Olivenöl gibt lediglich das perfekte Finish beim Servieren. Die fruchtig herben Aromen des Öls ergänzen sich hier ganz wunderbar mit der fertigen Kichererbsenpaste.

    Die Kichererbsen für den Hummus werden vor dem Kochen eingeweicht und anschließend mit frischem Wasser und etwas Natron gekocht.

    Hummus ohne Knoblauch, geht das?

    Was die Gewürze betrifft, ist der Hummus recht übersichtlich gehalten. Schließlich sollen Kichererbsen und Tahini im Vordergrund stehen.

    Knoblauch, Kreuzkümmel, Zitronensaft und etwas Salz sind die einzigen Gewürze, die im Hummus zum Einsatz kommen.

    Cremiger Hummus mit Kichererbsen, Zatar, Zwiebeln und Olivenöl

    Traditionell kommt der Knoblauch roh zum Einsatz. Da roher Knoblauch aber nicht für alle bekömmlich ist, kannst Du den Knoblauch vor dem Verarbeiten auch in etwas Öl kurz als ganze Zehen anbraten. Dadurch verliert er die Schärfe und wird bekömmlicher.

    Du kannst den Knoblauch auch weglassen. Der Hummus wird auch dann herrlich schmecken.

    Die Zutaten für den Hummus sind weich gekochte Kichererbsen, Tahini, Kreuzkümmel, Zitronensaft, Salz und Knoblauch.

    Hummus servieren – diese Kombinationen schmecken besonders lecker

    Hummus, das ist mehr als ein Dip oder eine Beilage. In Israel, wo ich vor einigen Jahren die geniale Kichererbsenpaste erst richtig kennenlernen durfte gibt es ganze Restaurants, die sich auf nichts anderes als die Kichererbsenpaste spezialisiert haben.

    Hier bekommt man Hummus mit den verschiedensten Toppings:

    • Pur mit etwas Olivenöl (das ist auch sonst immer die Basis)
    • frische Zwiebeln
    • gegrilltes Gemüse
    • aromatisches Hackfleisch
    • gebratene Pilzen
    • gebratenes Lamm
    • Falafel
    Hummus in verschiedenen Schalen serviert mit Pitabrot.

    Außerdem werden gerne, je nach Art des Hauses verschiedene Gewürze auf den Hummus gestreut. Üblich sind Petersilie, Koriander, Zatar* und Sumach*.

    Zum Hummus wird gerne frisch gebackenes Pitabrot, ein Tomatenvierteil oder Zwiebelviertel zum auftunken der Kichererbsenpaste serviert. Auch ein aromatischer Tomate-Gurke-Petersiliensalat steht häufig mit auf dem Speiseplan.

    Hummus wird mit Pitabrot aufgetunkt.

    Kichererbsenpaste vorbereiten, darauf solltest Du achten

    Hummus lässt sich hervorragend vorbereiten. Wichtig ist, dass Du ihn nach der Zubereitung direkt in ein luftdichtes Gefäß umfällst und im Kühlschrank lagerst.

    Hummus, serviert mit Kichererbsen, frischen Zwiebeln und Gewürzen.

    An der frischen Luft trocknet der Hummus schnell aus und verliert an Aroma. Wenn Du dann Appetit auf die Kichererbsenpaste hast, entnimmst Du die benötigte Menge aus dem Gefäß, verschließt es wieder gut und packst es zurück in den Kühlschrank.

    So lässt sich der Hummus ideal für mehrere Tage aufbewahren und immer dann genießen, wenn Du gerade Appetit darauf hast.

    Hummus Kichererbsenpaste aus Nahosten

    Annelie
    Cremiger Hummus aus Kichererbsen und Tahini, verfeinert mit gebratenem Knoblauch und Kreuzkümmel ist der perfekte Begleiter für jede Antipasti Platte und macht auch Solo zum Dippen oder zu Pitabrot & Falafel eine tolle Figur.
    5 von 2 Bewertungen
    Arbeitszeit 10 Min.
    Gericht Abendessen, Hauptgericht, Mittagessen, Snack
    Land & Region Arabisch, Israelisch
    Portionen 8
    Kalorien 409 kcal

    Zutaten
      

    Zum Servieren:

    Anleitungen
     

    • Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Nach 8-12 Stunden die Kichererbsen abgießen und in einen Schnellkochtopf oder normalen Kochtopf geben. Mit frischem Wasser bedecken, 1 TL Natron zugeben und bei geschlossenem Deckel kochen bis die Kichererbsen sehr weich sind. Im Schnellkochtopf dauert das etwa 25 Minuten, im normalen Kochtopf etwa 45-50 Minuten. Die Kichererbsen sind perfekt, wenn sie sich bereits aus der Schale lösen und langsam zerfallen. Nur dann wird der Hummus wirklich schön cremig.
    • 1 EL Kichererbsen zur Seite legen für die Dekoration. Kichererbsen mit Tahini in den Behälter des Food Processors oder des Mixers geben. Auch ein Pürrierstab oder Mörser kann verwendet werden. Den Zitronensaft dazu geben sowie Salz und Kreuzkümmel und der Knoblauch. Knoblauch am besten mit einer reibe fein reiben.
    • Gerät einschalten bzw. beginnen mit dem Mörser eine Paste zu erzeugen. Das Wasser nach und nach dazu geben. Je nach Bedarf etwas mehr Wasser dazu geben. Auch das Kochwasser der Kichererbsen eignet sich optimal um den Hummus weiter zu verdünnen wenn nötig. Die Masse sollte die Konsistenz von weichem Frischkäse haben. Für einige Minuten Mixen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    • In eine Servierschüssel füllen und mit den ganzen Kichererbsen, Olivenöl und Sumac / Za'atar dekorieren. Mit Pitabrot oder Gemüsesticks als Hauptgericht oder Snack servieren.

    Notizen

    Die angegebene Mengen reicht für 8 große Portionen zum Abendessen oder zum Mittagessen. Zum Dippen reicht die Menge für 10-12 Portionen. 
    Der Knoblauch kann vor dem Zugeben zum Hummus angebraten werden, dadurch wird er bekömmlicher und der Knoblauchgeschmack ist dezenter. 
    Der Hummus wird am besten mit leckerem Olivenöl serviert. 
    Du kannst auch bereits gekochte Kichererbsen aus der Dose verwenden. Allerdings sind die nicht weich genug, sodass Du sie nochmal mit etwas Natron für 15-20 Minuten kochen solltest. 
    Fertiger Hummus hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Gefäß ohne Probleme für 4-5 Tage. 
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