Tiramisu Charlotte – ein Klassiker mal anders

Ein cremiges Tiramisu mit Kaffee getränkten Biskuits, einer cremigen Mascarpone Creme und einem Schuss Amaretto – alles ohne Ei und in Form einer flotten Charlotte mal ganz anders.

Ciao meine Lieben 😃 wie viele von Euch bestimmt schon wissen, haben Andy und ich vor ein paar Wochen einige wunderschöne Tage in Rom verbracht. Für mich war es der erste Ausflug in die italienische Hauptstadt und ich war hin und weg. In Rom wartet gefühlt hinter jeder Ecke eine kleine Überraschung, egal ob das ein schöner Innenhof, eine versteckte Kirche oder eine belebte Piazza ist. Langweilig wird einem in der ewigen Stadt bestimmt nicht.

Für jeden bekennenden Foodie ist Italien und Rom im speziellen auf jeden Fall ein Muss. Die Italiener haben nämlich einfach ein Händchen für guten Küche. Wir haben in einer kleinen Seitengasse die leckerste Pizza unseres Lebens gegessen, grandiose selbstgemachte „Pasta to go“ um die Ecke zu unserem Hotel entdeckt und natürlich Eis in rauen Mengen verspeist. Pistazie ist und bleibt dabei einer meiner allzeit Lieblinge.

Aber nicht nur Eis können die Römer. Es gibt auch noch allerhand andere süße Sünden, die einem in Rom das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Unter anderem ist das, das Tiramisu von Pompi. In der Tiramisumanufaktur wird seit Ewigkeiten der Klassiker zubereitet. Andy hatte eine Variante mit Pistazien und ich hab mich an den Klassiker gehalten. Es war soooo lecker, richtig schön leckeres Tiramisu in der Frühlingssonne zu verspeisen. Weil mir das Tiramisu von Pompi nicht mehr aus dem Kopf geht, habe ich mich davon inspirieren lassen und selbst eine Tiramisu Torte für Euch dabei. Eine Tiramisu Charlotte, wenn man es genau nimmt.

Die Torte ist im handumdrehen zubereitet, braucht jedoch ein bisschen Zeit zum kühlen. Beim Rezept habe ich komplett auf den Backofen und auch auf Eier verzichtet. Das Original Tiramisu enthält zwar Eigelb, das ist mir aber speziell im Sommer zu gefährlich. Aber auch ohne Eigelb funktioniert es ganz wunderbar.

Zuerst wird die Torte in einem Tortenring zusammengesetzt. Ein Tortenring ist wirklich praktisch. Ich habe zum Beispiel den hier mit Hebel.* Die Böden bestehen hier, wie auch beim klassischen Tiramisu, aus Löffelbiskuits. Die werden mit einer Mischung aus Espresso und Amaretto getränkt. Wenn Ihr auf Alkohol verzichten möchtet, könnt Ihr den Amaretto einfach gegen einen Schluss alkoholfreien Amarettosirup ersetzen. Das schmeckt genauso lecker 😋

Die Torte besteht insgesamt aus zwei Lagen Biskuits und zwei Lagen Creme. Wenn die Torte dann im Kühlschrank gut durchgekühlt ist, löst ihr sie vorsichtig aus dem Tortenring. Jetzt kommen die Löffelbiskuits rund herum. Die machen aus unserem Törtchen dann die Charlotte. Außerdem verleihen die Biskuits der Torte auch Stabilität. Die Mascarponecreme könnte nämlich ansonsten anstalten machen sich zu verabschieden.

Aus Ästetikgründen habe ich meine Löffelbiskuits vor dem verarbeiten in dunkle Schokolade getaucht und diese etwas nach unten laufen lassen. Dadurch erzielt man einen tollen Dripeffekt.

Für die Dekoration der Torte sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das Band rund um die Biskuits würde ich Euch aber sehr ans Herz legen um die Torte noch etwas mehr zu stabilisieren. Ansonsten habe ich mich ganz klassische für eine Schicht Kakao entschieden. Außerdem kamen bei mir einige essbare Blüten und echtes, essbares Blattgold zum Einsatz.

Das ganze Rezept Schritt für Schritt gibt’s wie immer jetzt:

Tiramisu Charlotte – ein Klassiker mal anders

1 Torte mit ca. 20 cm Durchmesser

Tiramisu Charlotte – ein Klassiker mal anders

Ein cremiges Tiramisu mit Kaffee getränkten Biskuits, einer cremigen Mascarpone Creme und einem Schuss Amaretto – alles ohne Ei und in Form einer flotten Charlotte mal ganz anders.

    Zutaten:
  • 500 g Löffelbiskuit
  • 2 Espresso
  • 2 EL Amaretto oder Mandelsirup
  • 500 g Mascarpone
  • 300 g Schlagsahne
  • 70 g Puderzucker
  • 8 TL SanApart
  • 1 EL Amaretto oder Mandelsirup
  • Backkakao
  • dunkle Kuvertüre
  • Essbare Blüten und essbares Blattgold nach Belieben
    Zubehör:
  • 1 Tortenring oder eine Springform mit 20 cm Durchmesser
  • etwa 1 Meter buntes Seidenband
  1. Mascarpone gemeinsam mit der Sahne und dem Zucker in eine Schüssel geben. SanApart dazu geben und 1 EL Amaretto hinzu fügen. Alles zu einer steifen Creme aufschlagen.
  2. Espresso mit den 2 EL Amaretto vermengen. Den Tortenring auf 20 cm einstellen und auf eine Tortenplatte stellen. Bestenfalls gleich auf die Platte stellen auf der später auch serviert werden soll. Wenn das nicht möglich ist eine Tortenplatte aus Karton unter den Tortenring stellen. Den Boden des Tortenrings mit Löffelbiskuit auslegen. Diese mit etwa der Hälfte der Espresso Amaretto Mischung tränken. Dann etwa die Hälfte der Creme auf den Löffelbiskuits verteilen.
  3. Dann eine zweite Schickt Löffelbiskuit auf die Creme legen und ebenfalls tränken. Die restliche Creme darauf verteilen. Die Torte für mindestens 6 Stunden, am Besten über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  4. Wenn die Torte gut durch gekühlt ist die Schokolade schmelze. Die restlichen Löffelbiskuits zu etwa 1/4 darin eintauchen. Die Kekse dann kurz senkrecht halten damit die Schokolade etwas nach unten laufen kann. Dann auf ein Backpapier zum trocknen legen.
  5. Wenn die Biskuits trocken sind die Torte mit einem Messer vorsichtig aus dem Ring lösen. Die Torte mit Kakao bestreuen und dann die mit Schokolade überzogenen Löffelbiskuits rund her an die Torte drücken. Dann das Seidenband so darum binden, das es fest ist. Mit den essbaren Blüten, Blattgold oder ähnlichem dekorieren. Bis zu verzehr im Kühlschrank aufbewahren.
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Ich hoffe, Euch gefällt meine Tiramisu Charlotte. Sie war wirklich lecker und macht außerdem auch optisch echt eine sehr gute Figur.

F: Was ist Euer liebstes italienisches Dessert?

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