Die leckersten Zimtsterne

Selbst gebackene Zimtsterne sind ein Genuss und der Hingucker auf dem Plätzchenteller. Mit meinem einfachen Rezept bäckst Du sie im Handumdrehen selbst.

Zimtsterne selbst backen lohnt sich!

Die erste Woche der Plätzchen Parade ist vergangen und nach den beiden Klassikern, Butterplätzchen und Vanillekipferl ist es heute Zeit, für den nächsten Klassiker: Zimtsterne.

Sie gehören zu Weihnachten wie Elisenlebkuchen und Dominosteine. Ursprünglich kommen sie aus Schwaben und haben vor dort aus den ganzen deutschsprachigen Raum im Sturm erobert. Ein echter schwäbischer Exportschlager könnte man sagen.

Sie sind auch keinem Supermarkt wegzudenken und auf jedem Weihnachtsteller herzlich willkommen. Und auch wenn es gekaufte Zimtsterne in hervorragender Qualität zu kaufen gibt, lohnt es sich, sie selbst zu machen. Denn das ist erstaunlich unkompliziert.

Jedenfalls dann, wenn man einige hilfreichste Tricks und Kniffe kennt. Gut, dass Du hier auf Heisse Himbeeren gelandet bist – gemeinsam backen wir nämlich die leckersten Zimtsterne quasi im Vorbeigehen.

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    Denn so ein selbst gebackener Zimtstern, der ist einfach nicht zu überbieten. Die besten Mandeln, vor dem Verwenden kurz geröstet treffen auch die genau richtige Menge Zimt – die wiederum für jeden unterschiedlich anfällt.

    Und auch die Liebe, mit denen handgemachte Plätzchen und Zimtsterne gebacken werden schmeckt man. Davon bin ich überzeugt!

    Zimtsternteig – ein Teig mit Eigenheiten

    Die Basis unseres Teiges bildet eine Masse aus Eiweiß, Zitronensaft und Puderzucker. Der Zitronensaft sorgt im Eiweiß dafür, das es sich besser aufschlagen lässt.

    Das liegt an der Säure im Zitronensaft. Sie sorgt dafür, das sich flüssiges und festes Eiweiß im Eiklar besser verbinden und dadurch besser aufschlagen lassen. Außerdem rundet die Säure auch das Aroma der Zimtsterne perfekt ab.

    Zum Eiweiß gesellt sich nach und nach der Puderzucker. Sollte Dein Puderzucker viele Klümpchen haben empfehle ich dringend, ihn vor der Verwendung zu sieben. So vermeidest Du Zuckernester in Deinen Zimtsternen und die Eiweißmasse wird steifer.

    Eiweiß und Puderzucker werden so lange aufgeschlagen, bis sie eine schnittfeste, glänzende Masse gebildet haben.

    In diesem Schritt liegt übrigens auch das Geheimnis einer gute Glasur für unsere Zimtsterne. Ein Teil der Eiweiß- und Puderzuckermasse wird nämlich zur Seite gestellt und bildet später die Glasur.

    Der süße Eischnee muss also sehr steif werden, um leckere Zimtsterne zu ergeben und als gute Glasur zu dienen. Ist der Eischnee zu flüssig bekommt auch der Zimtsternteig keinen Halt.

    So wird Eischnee immer Steif

    Um zu gewährleisten, dass der Eischnee steif werden kann, ist es wichtig, dass sich keinerlei Eigelb im Eiweiß befindet.

    Zur Sicherheit trenne ich in der Regel jedes Ei Einzeln bevor ich das Eiweiß in die Rührschüssel gebe. Das im Eigelb enthaltene Eigelb verhindert nämlich das Steifschlagen des Eiklars.

    Selbes gilt übrigens auch für Fettrückstände in der Rührschüssel oder am Rührbesen. Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, kannst Du Rührschüssel und -besen vor der Verwendung mit einem sauberen Küchentuch und einem Schluck Essig auswischen. Das beseitigt alle Fettrückstände.

    Ist der süße Eischnee fertig geschlagen, nimmst Du eine Tasse davon ab und stellst sie beiseite. Sie wird später die Glasur unserer Zimtsterne.

    Zum übrigen Eischnee gesellen sich die Mandeln. Sie sind mit dem Zimt die maßgeblichen Aromageber der Zimtsterne.

    Deshalb verwende ich gerne ganze Mandeln mit Schale, die zunächst geröstet werden. Das funktioniert am besten in einer Pfanne ohne Öl.

    Innerhalb weniger Minuten entwickeln die Mandeln ein herrliches Röstaroma und durften lecker nach gebrannten Mandeln. Ist das der Fall dürfen die Mandeln raus aus der Pfanne und werden nun gemahlen.

    Das funktioniert mit einem kleinen Food Prozessor* oder einem leistungsstarken Mixer am besten.

    Da unsere Zimtsterne übrigens keinerlei Mehl enthalten eignen sie sich auch für Personen mit Glutenunverträglichkeit.

    Ähnlich wie bei der Torta Caprese sorgen bei den Zimtsternen Mandeln, Ei und Zucker für die nötige Stabilität.

    Warum muss der Teig für die Zimtsterne ruhen?

    Die gemahlenen Mandeln werden zusammen mit dem Zimt unter den süßen Eischnee gehoben. Nun darfst Du gemeinsam mit dem Teig eine kleine Pause machen. Was die Zimtmenge betrifft, dient die Angabe im Rezept als Richtwert.

    Damit sich alle Zutaten gut verbinden und durchziehen können, möchte der Teig für die Zimtsterne nämlich mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

    Auch eine oder zwei Stunden Ruhezeit schaden ihm mit Sicherheit nicht. Die Ruhezeit ist für die weitere Verarbeitung übrigens unverzichtbar. Der Teig lässt sich nur deshalb managen und weiterverarbeiten, weil er Ruhezeit hatte.

    Denn Zimtsternteig, der hat durchaus seine Tücken. Er ist nämlich ziemlich klebrig.

    So verarbeitest Du Zimtsterne Teig, ohne das er klebt.

    Durch die Ruhezeit im Kühlschrank verringert sich die Klebrigkeit des Teiges der Zimtsterne schon ein bisschen.

    Wirklich einen Unterschied macht aber die richtige Ausrolltechnik. Im Video zeige ich Dir, wie ich den Teig für die Zimtsterne zwischen zwei Bögen Backpapier ausrolle.

    Weitere gemahlene Mandeln bilden eine Schutzschicht zwischen Backpapier und Teig und sorgen dafür, das der Teig nicht so sehr am Backpapier klebt.

    Der Backpapiertrick sorgt dafür, dass Du den Teig der Zimtsterne vollkommen problemlos ausrollen kannst.

    Wenn Du möchtest, kannst Du auch Dauerbackfolie oder Backmatten anstelle des Backpapiers verwenden.

    7-8 mm Dicke sollte der Teig idealerweise haben, um leckere Zimtsterne darauf auszustechen.

    Damit das gelingt, empfehle ich Dir, eine kleine Schale mit Wasser bereitzustellen. Wenn Du die Ausstecher gelegentlich dort eintauchst lassen sich wesentlich einfacher Zimtsterne ausstechen.

    Die ausgestochenen Zimtsterne werden nun noch mit der übrigens Glasur bestrichen und schon geht es ab in den Backofen.

    Wie bei allen Plätzchen ist es auch bei Zimtsternen wichtig, immer ein Auge auf den Ofen zu haben. Bei Zimtsternen ist das besonders wichtig.

    Die Glasur sollte im Idealfall nämlich auch nach dem Backen noch schön weiß sein. Je nach Backofen beträgt die Backzeit 10–15 Minuten. Perfekte Zimtsterne sind im inneren schön weich und saftig.

    Die fertigen Zimtsterne dürfen auf dem Backpapier komplett abkühlen. Falls Du das Blech gleich wieder brauchst, ziehe die Zimtsterne einfach vorsichtig mitsamt des Backpapiers vom Backblech.

    Die abgekühlten Zimtsterne lagerst Du am besten in einer Blechdose an einem kühlen und dunklen Ort.

    Ein letzter Tipp von mir ist, die Zimtsterne nach dem Backen noch 2–3 Tage in der Keksdose ziehen zu lassen bevor Du sie servierst. Das Aroma ist einfach unbeschreiblich.

    Wenn Du die Zimtsterne aufprobierst freue ich mich wie immer sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram unter #heissehimbeeren und #plätzchenparade.

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      2 Kommentare zu „Die leckersten Zimtsterne“

      1. Einen wunderschönen guten Morgen.
        Ich bin begeistert. Gestern habe ich mit meinem kleinen Sohn (6Jahre) das erste Rezept probiert., die Butterplätzchen. Mal abgesehen, das Zwergnase vom Rohteig schon gut genascht hat, aber der gemütliche Abend mit Kakao und Plätzchen war genial. Ich kann soviel verraten, es sind nicht mehr viel übrig!!!
        Die kleinen Tipps neben der Zutatenliste, die sind es tatsächlich, die den wunderbar leckeren Unterschied machen! Vielen Dank für eure Mühe!!!

        1. Liebe Ina,
          vielen Dank für Deinen wunderbaren Kommentar. Es freut mich riesig, dass Du und Dein Sohn so viel Freude mit den Plätzchen hatten. Dein Kommentar ist für mich das allergrößte Lob.
          Ich wünsche Dir eine wunderbare Vorweihnachtszeit mit Deiner Familie.
          Ganz liebe Grüße
          Annelie

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