Dal Naan und Raita


Das indische Nationalgericht Dal ist das perfekte Soulfood und ein super schnelles Abendessen. Mit Gurken-Raita und Naan Brot wird es zum Hochgenuss!

Feel Good Food auf Indisch 

Na, hast Du das lange Osterwochenende gut überstanden? Ich hätte ja ehrlich gesagt noch gut und gerne ein paar Tage Urlaub dranhängen können. Bei fast 25 Grad und Sonnenschein ist das ja auch wohl kaum verwerflich, oder? Außerdem haben wir am Ostersonntag diversen Flaschen Sekt, Champagner und Cava den garaus gemacht, die vom Fotoshooting für den Samstag Beitrag noch übrig waren. Darf ja auf keinen Fall schlecht werden das gute Zeug. Dementsprechend müde war ich dann am Ostermontag und bin jetzt so richtig Urlaubsreif. Und lange muss ich ja Gott sei Dank auch nicht mehr warten, bis es wieder los geht mit der Reiserei. Morgen in zwei Wochen geht schon mein Flieger nach Japan. Gemeinsam mit Andy, Alex und Martin werde ich gute zwei Wochen lang das Land von Sushi und Ramen erkunden und Dich natürlich auf Instagram mitnehmen.

Kulinarisch gesehen hat mich das Fernweh allerdings schon vergangene Woche gepackt. Denn obwohl ich noch nie in Indien war, liebe ich indisches essen. Gerne auch im Restaurant, noch lieber aber frisch zuhause gekocht. Vor allem die tollen Aromen und herrlichen Farben der indischen Küche begeistern mich. Die vielfalt an vegetarischen Gerichten ist für mich Mega spannend! Generell begeistern mich neue (Küchen) Kulturen sehr und das herumtüfteln an Geschmacksrichtunge, Aromakombinationen und Co macht mir wahnsinnig Spaß. Gerade hab ich überlegt ob ich meine aktuellen Küchenverliebtheiten mal aufzählen soll, aber da gibts einfach zu viele. Je nach Tagesform begeistert mich die Israelische (Falafel), die Indische (Käse Naan), die Vietnamesische (Pho Bo), die Italienische (Carbonara) oder eben die Japanische Küche (scharfe Ramen). Man könnte auch sagen, ich esse gerne. Wer hätte das gedacht…

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Feel Good Food auf Indisch musste es also letzte Woche sein. Und das kann dann mehr oder weniger nur Dal (deftig, würziges Linsencurry), Gurken Raita (Joghurt mit Gurke) und Naan (in der Pfanne gebackene Hefebrot-Fladen) sein. Und natürlich Reis. Der gehört zur indischen Küche einfach dazu. Das Naan kannst Du wunderbar verwenden um Dal, Raita und Reis damit festzuhalten und zu verspeisen. In Indien isst man nämlich traditionell mit der (rechten) Hand. Hilfreich ist allerdings auch ein Löffeln…

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Was die Zutaten betrifft hast Du das meiste davon vermutlich ohnehin zuhause im Vorratsschrank. Rote Linsen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili kommen zum Einsatz. Nur aus dem Gewürzschrank ist ein vielleicht nicht ganz gängiges repertoire nötig. Allerdings sind all diese Gewürze echte Allrounder und die Anschaffung lohnt sich absolut. Für das Naan brauchst Du neben Mehl, Hefe, Backpulver, Butter und Joghurt. Der kommt wiederum auch für den Raita zum Einsatz. Der Rest ist schlichtweg gutes Timing. In etwa 45 Minuten ist alles fertig und steht dampfend und einladend auf dem Tisch. Übrigens, auch für eine größere Anzahl an Personen ist die indische Powerkombo aus Dal, Raita, Naan und Reis perfekt. Der Aufwand nimmt (mal abgesehen vom backen des Naan) nicht zu und alle sind Happy. Ach ja, aufheben und fürs Mittagessen am nächsten Tag aufwärmen klappt natürlich auch super. Ein Curry ist ja im Endeffekt auch nur ein Eintopf :)

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Wenn du mein indisches Soulfood Trio ausprobierst freue ich mich sehr über ein Foto Deiner Leckerei auf Instagram oder Twitter unter #heissehimbeeren.

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6 Comments

  1. Wow! Sooo lecker! Es hat allen geschmeckt, das gleicht einem Wunder. ;-)
    Wird weiterempfohlen!

    • Liebe Nadine,
      das freut mich sooo sehr!
      Vielen Dank für Deinen tollen Kommentar.
      Ich wünsche Dir noch einen wunderbaren Sonntag!
      Ganz liebe Grüße
      Annelie

  2. Das perfekte Abendessen und mein Lieblings-Rezept für ein schnelles Abendessen. Ich koche immer mehr Dal und frier den dann ein.

    Bewertung: 5 / 5

  3. Hallo heissehimbeere, wollte heute Dein tolles Rezept ausprobieren, aber in den Zutaten für das Naan steht kein Ei, in der Zubereitung aber schon. Wieviele Eier brauche ich denn?

    Gruß Lini

    • Liebe Lini, vielen vielen Dank für den Hinweis! Du brauchst tatsächlich kein Ei. Das hat sich im Text einfach so dazu gemogelt… Ich bessere das Rezept sofort aus :)
      Hab ein wunderbares Wochenende :)
      Annelie

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