Die 5 beliebtesten Frühstückseier

Weich gekocht, pochiert, oder als fluffiges Rührei – Frühstückseier sind der beste Weg in den Tag zu starten. So bereitest Du die fünf beliebtesten Frühstückseier zu.

Fünf verschiedene Frühstückseier stehen auf einem gedeckten Brunch Tisch. Es gibt weich gekochte Eier, pochierte Eier, Spiegeleier, Rührei und Omelette.

Die richtigen Eier machen den Unterschied

Sonntagmorgen, zurück von der langen Hunderund steht bei uns das schönste Frühstück der Woche auf dem Programm.

Wo es sonst maximal Granola mit Joghurt gibt, darf es sonntags auch gerne ein bisschen mehr sein. Ein Avocadotoast mit pochiertem Ei vielleicht. Oder doch lieber Spiegeleier? Und Rührei auf gebutterten Toastbrot hatten wir auch schon lange nicht mehr.

Gemeinsam haben alle diese Sonntagsfrühstücksvorschläge, dass sie sich um Eier drehen. Denn zum Frühstück gibt es nichts Genialeres als Eier und leckeres Brot.

Darum geht es in diesem Artikel: 

  1. Video – Ich koche die fünf beliebtesten Frühstückseier 
  2. Weichgekochtes Ei 
  3. Rührei
  4. Omelette
  5. Spiegelei
  6. Pochiertes Ei 
  7. Das richtige Timing zum Eier kochen
Fünf verschiedene Frühstückseier stehen auf einem gedeckten Brunch Tisch. Das pochierte Ei und das Spiegelei wurden bereits angeschnitten. Das flüssige Eigelb ergießt sich über die jeweiligen Teller.

Dabei ist für den Geschmack die Qualität der Eier absolut entscheidend. Bio-Eier aus der Region schmecken hervorragend, haben einen verhältnismäßig kleine ökologischen Fußabdruck und sind deshalb immer eine gute Wahl.

Übrigens sind Eier für mich ein absolutes Wunderwerk der Natur. Und sie sind die zugänglichste und günstigste tierische Proteinquelle mit unendlich viel Potenzial.

Die fünf beliebtesten Zubereitungsweisen für Frühstückseier habe ich deshalb hier zusammengetragen. Im Video zeige ich Dir, meine Tipps und Tricks, wie Du die leckersten Frühstückseier zubereitet.

Ich koche die 5 beliebtesten Frühstückseier

Ich koche die 5 beliebtesten Frühstückseier

Weich gekochte Frühstückseier

Starten wir mit dem Klassiker schlechthin: weich gekochten Eiern. Sie sind so lecker wie simpel. Bei der Zubereitung kann allerdings einiges schiefgehen.

Das hängt mitunter natürlich damit zusammen, dass Du bedingt durch die intakte Eierschale nicht siehst, was sich im Inneren des Eis abspielt und wie weit der Kochprozess tatsächlich schon fortgeschritten ist.

Zwei weich gekochte Eier stehen in Eierbechern auf einem Teller. Neben den Eiern liegt auf dem Teller etwas Toastbrot, das in Streifen geschnitten ist. Die Eier sind geöffnet, das Eigelb ist gut zu erkennen.

Wenn Du perfekte Frühstückseier kochen möchtest, sind also ein paar Tipps und Tricks vonnöten um jedes Mal ein verlässliches Ergebnis zu erzielen.

Möglichkeiten, Eier weich zu kochen gibt es dabei unendlich viele. Meine Eltern schwören zum Beispiel auf ihren Eierkocher. Ich besitze auch einen, koche meine Eier aber trotzdem lieber im Topf.

Es gibt Apps zum richtigen Eier kochen und natürlich verschiedene Methoden wie zum Beispiel, die Eier bereits ins kalte Wasser zu legen und so weiter.

Über die Jahre habe ich viele dieser Methoden getestet und so meine liebste Variante ermittelt. Mit dieser Kochmethode für Frühstückseier erziele ich zu 99 % verlässliche Ergebnisse und perfekte Frühstückseier.

1 % muss ich abziehen, wenn während des Eierkochens das Telefon klingelt und es deshalb dann doch hartgekochte Eier gibt ;-)

Ein stück Toastbrot wird in ein weich gekochtes Ei gedippt. Das Flüssige Eigelb wird vom Toastbrot aufgesogen.

Ich koche das Wasser gerne auf, bevor ich die Eier hineingebe. Außerdem müssen die Eier direkt aus dem Kühlschrank kommen. So haben sie konsistent dieselbe Temperatur. Das ist eigentlich auch schon das größte Geheimnis dabei, wie die Eier jedes Mal zuverlässig gelingen.

Sobald das Wasser kocht, läuft der Timer. Denn die Kochzeit hängt von der Größe der Eier ab.

Das sind die richtige Garzeiten für weich gekochte Frühstückseier:

Gehen wir von Kühlschrank kalten Eiern auch (ca. 8 °C) sehen die Kochzeiten wie folgt aus:

Eier Größe L

  • Weich: 6 Minuten
  • Wachsweich: 8 Minuten
  • Hartgekocht: 13 Minuten

Eier Größe M

  • Weich: 5 Minuten
  • Wachsweich: 7 Minuten
  • Hartgekocht: 12 Minuten

Eier Größe S

  • Weich: 4 Minuten
  • Wachsweich: 6 Minuten
  • Hartgekocht: 11 Minuten

Ich persönlich mag meine Frühstückseier am liebsten Wachsweich. Wobei der Dotter hier noch flüssig ist, das Eiweiß aber bereits fast komplett gestockt.

Tipp: Damit die Eierschale beim Kochen nicht springt, solltest Du die Frühstückseier während der Kochzeit stetig mit einem Löffel im Wasser in Bewegung halten.

Ein Stück Toastbrot wird in ein weich gekochtes Frühstücksei gedippt.

Nach Ende der Kochzeit müssen die Eier direkt raus aus dem Wasser und unter kaltem Wasser abgeschreckt werden. So beendest Du den Kochprozess und stellst Sicher, dass der Garpunkt perfekt ist.

Lauwarm serviert mit etwas Brot und Salz ist der Genuss perfekt.

Rührei

Rühreier sind die zweite, sehr beliebte Variante um Frühstückseier zuzubereiten.

Was die konkrete Zubereitungsweise betrifft, gibt es international verschiedenste Herangehensweisen. Die Franzosen garen ihr Rührei zum Beispiel gerne auf dem Wasserbad.

Für das Rührei werden zunächst drei Eier in einer großen Tasse oder einer Schüssel mit der Gabel luftig aufgeschlagen.

Ich habe mich für die bekannteste Variante in der Pfanne entschieden. Ein bisschen Öl und eine Flocke Butter sind die perfekte Kombination für leckeres Rührei.

Pro Portion benötigst Du etwa 2–3 Eier. Das hängt vom Hunger und der Größe der Eier ab. Die Eier werden zunächst in einer Schüssel mit einer Gabel oder einem Schneebesen fluffig aufgeschlagen. Dann geht es direkt ab in die Pfanne damit.

Das fertige Rührei wird auf einer Scheibe Toastbrot serviert. Das Rührei ist gewürzt mit Salz, Pfeffer und etwas Kresse.

Dort wird das Rührei dann auch mit Salz und Pfeffer gewürzt. Um luftig lockeres Rührei zu bekommen ist es außerdem wichtig, nicht zu stark in der Pfanne zu rühren. Ich schiebe die Eier für das perfekte Frühstücksei lediglich ein bisschen durch die Pfanne.

Nach etwa 2–3 Minuten ist das perfekte Rührei auch schon fertig. Es ist perfekt, wenn nur noch ein paar glänzende Stellen auf dem Rührei zu erkennen sind, der Großteil aber durchgegart ist.

Serviert auf einer Scheibe Buttertoast könnte der Genuss nicht größer sein.

Omelette

Gewissermaßen artverwandt mit dem Rührei ist das Omelette. Wie auch beim Rührei startet alles damit, Öl und Butter in einer Pfanne zu erwärmen und 2-3 Eier pro Portion in einer Schüssel aufzuschlagen.

Das Omelette wird auf einem weißen Teller serviert. Es ist garniert mit Salz, Pfeffer und Kresse.

Die Eier kommen in die Pfanne und werden hier, ähnlich wie Du es auch mit Pfannkuchenteig tun würdest, gleichmäßig verteilt. Nun wird das Omelette mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Solltest Du das Omelette füllen wollen, ist der perfekte Zeitpunkt dafür gekommen, wenn die Ränder des Omelettes bereits gegart sind, sich auf der Oberseite aber noch etwas flüssiges Ei befindet.

Leckere Füllungen für Dein Omelette wären:

  • würziger Bergkäse
  • Schinken-Käse
  • Räucherlachs
  • Spinat
  • Grillgemüse
  • gebratene Pilze
  • u. v. m..

Omelette, wenn nur noch wenig flüssiges Ei auf der Oberseite zu erkennen ist, falten. Mit Füllung empfiehlt es sich, das Omelette lediglich in der Mitte umzuschlagen. Ohne Füllung kann das Omelette auch gerne aufgerollt werden.

Spiegelei

Natürlich darf auch das Spiegelei im Reigen der Frühstückseier nicht fehlen! Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach.

Das Ei wird einfach in eine Pfanne mit etwas Öl und Butter gegeben und dort gegart.

Zwei Spiegeleier braten in einer alten Pfanne.

Der schwierigste Part beim Braten von Spiegeleiern ist, den Dotter beim Aufschlagen des Eies nicht zu verletzen. Dafür empfehle ich, das Ei auf der Tischplatte oder der Arbeitsfläche aufzuschlagen und nicht am Rand der Pfanne.

So vermeidest Du, dass sich beim Zerbrechen der Schale an einer Kante, Eierschaltenstücke in das Ei bohren und dort den Dotter verletzen können.

Wenn Du auf Nummer Sicher gehen möchtest, empfehle ich, das Ei zunächst in eine Tasse zu geben und von dort aus in die Pfanne zu geben. So stellst Du sicher, dass der Dotter nicht verletzt ist und Du ein perfektes Spiegelei braten kannst.

Ein Spiegelei auf Toast liegt auf einem Teller. Das Ei wurde bereits angeschnitten. Das flüssige Eigelb fließt langsam auf dem Teller.

Pochierte Eier

Das letzte Frühstücksei in der Runde bildet das pochierte Ei. Ein pochiertes Ei wirkt immer irgendwie luxuriös und glamourös. Die Zubereitung schreckt viele Menschen ab, dabei ist es mit ein paar Tipps und Tricks ganz einfach.

Tipp Nummer eins ist, dass das Wasser nicht kochen, sondern nur sieden darf. Kocht das Wasser zu sehr, zerfällt das Ei durch die extreme Bewegung im Wasser.

Um Eier zu pochieren sollte im Topf ein kleiner Strudel erzeugt werden. Das funktioniert am Besten mit einem Löffel.

Tipp Nummer zwei ist, das Ei zunächst in eine Tasse aufzuschlagen. So kannst Du es leichter ins Wasser geben und verletzte das Eigelb nicht.

Tipp Nummer drei ist, einen leichten Strudel im Wasser zu erzeugen. Das Ei gibst Du dann vorsichtig aus der Tasse in die Mitte dieses Strudels. Das Eiweiß schließt sich um das Eigelb und das perfekte pochierte Ei entsteht. Nach drei bis vier Minuten ist das Ei perfekt gegart.

Mit Hilfe eines großen Löffels lässt sich das pochierte Ei ganz einfach aus dem Wasser heben.

Zwei pochierte Eier liegen auf einer Scheibe Toastbrot. Eines der Eier wird mit einem alten, silbernen Messer angeschnitten. Das Eigelb fließt heraus.

Ich verzichte übrigens auf Essig im Wasser und gebe lediglich ein bisschen Salz dazu. Der Essig soll dabei helfen, das Eiweiß besser stocken zu lassen.

Ich mag allerdings den Essigsauren Geschmack an den pochierten Eiern nicht und es funktioniert auch ohne den Essig hervorragend.

Auf das richtige Timing kommt es an

Frühstückseier kannst Du nicht vorbereiten. Nicht wirklich wenigstens. Das weichgekochte Ei lässt sich gegebenenfalls noch vorkochen, aber selbst dann wäre es zum Servieren kalt.

Wenn Du Freunde oder Familie zum Brunch eingeladen hast, dann bereitest Du die Eier am besten direkt frisch zu.

Fünf verschiedene Frühstückseier stehen auf einem gedeckten Brunch Tisch. Es gibt weich gekochte Eier, pochierte Eier, Spiegeleier, Rührei und Omelette.

So schmecken sie mit Abstand am besten. Wenn Du nur eine Zubereitungsvariante anbietest, ist es auch nicht viel Arbeit für Dich.

Nach meiner Erfahrung machen pochierte Eier übrigens gewaltig Eindruck und sorgen für viele “aaahs” und “ooohs” bei Deinen Gästen.

Die 5 beliebtesten Frühstückseier

Annelie
Weich gekocht, pochiert, oder als fluffiges Rührei – Frühstückseier sind der beste Weg in den Tag zu starten. So bereitest Du die fünf beliebtesten Frühstückseier zu.
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Zubereitungszeit 10 Min.
Arbeitszeit 10 Min.
Gericht Frühstück
Land & Region Deutsch
Portionen 5
Kalorien 123 kcal

Equipment

  • 1 kleiner Topf
  • 1 Pfanne mit guter Antihaftwirkung (Beschichtet oder Gusseisen)

Zutaten
  

Weich gekochtes Ei

  • 1 Ei Bio
  • Topf mit kochendem Wasser

Rührei

  • 3 Eier Bio
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Omelette

  • 3 Eier Bio
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Spiegelei

  • 1 Ei Bio
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Pochiertes Ei

  • 1 Ei Bio
  • Topf mit Wasser
  • Salz

Anleitungen
 

Weich gekochtes Ei

  • Wasser zum Kochen bringen. Die Kühlschrank Kalten Eier (ca. 8 °C) vorsichtig hineinlegen. Eier je nach gewünschtem Garpunkt und Größe garen:
  • Eier Größe L
    Weich: 6 Minuten
    Wachsweich: 8 Minuten
    Hartgekocht: 13 Minuten
    Eier Größe M
    Weich: 5 Minuten
    Wachsweich: 7 Minuten
    Hartgekocht: 12 Minuten
    Eier Größe S
    Weich: 4 Minuten
    Wachsweich: 6 Minuten
    Hartgekocht: 11 Minuten
  • Eier nach der Kochzeit aus dem Wasser nehmen und sofort unter kaltem Wasser abschrecken um den Garprozess zu unterbrechen. Lauwarm mit etwas Salz und Brot servieren.

Rührei

  • Öl und Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Eier in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder einem Schneebesen kräftig aufschlagen. Die aufgeschlagenen Eier direkt in die vorbereitete Pfanne geben. In der Pfanne salzen und pfeffern.
  • Mit einem Holzspatel vorsichtig am Boden der Pfanne entlang das bereits gestockte Rührei lösen. Nicht zu viel rühren sondern das Ei nur durch die Pfanne “schieben”. Das Rührei ist fertig, wenn nur noch wenige, glänzende Stellen zu sehen sind, das Ei aber größtenteils durchgegart ist. Rührei direkt pur oder auf gebutterten Toast servieren.

Omelette

  • Öl und Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Eier in eine Schüssel geben und mit einer Gabel oder einem Schneebesen kräftig aufschlagen. Die aufgeschlagenen Eier direkt in die vorbereitete Pfanne geben. Eiermasse durch schwenken der Pfanne gleichmäßig verteilen. In der Pfanne salzen und pfeffern.
  • Omelette bei mittlerer Hitze garen lassen, bis das Ei an den Rändern vollkommen gestockt ist und auf der Oberseite nur noch ein bisschen ungegartes, flüssiges Ei zu erkennen ist.
  • Omelette nun nach Wunsch füllen und aufklappen (halbieren oder aufrollen) und direkt servieren.

Spiegelei

  • Öl und Butter in einer Pfanne erwärmen. Die Eier vorsichtig aufschlagen. Die Tischplatte oder Arbeitsfläche eignet sich hier besser, weil es so unwahrscheinlicher ist, dass das Eigelb durch die Eierschale verletzt wird.
  • Eier vorsichtig in die Pfanne geben und dort bei mittlerer Hitze langsam garen lassen. Die Oberseite der Spiegeleier mit Salz und Pfeffer würzen.

Pochiertes Ei

  • Wasser in einem Topf zum sieden bringen. Das Wasser darf nicht sprudelnd kochen sondern sollte lediglich leicht köcheln bzw. sieden. Das Wasser mit ca. ½ TL Salz pro Liter würzen.
  • Ei vorsichtig in eine Tasse aufschlagen. Mit Hilfe eines Löffels das Wasser im Topf etwas umrühren um einen kleinen Strudel in der Topfmitte zu erzeugen. Das Ei nun aus der Tasse vorsichtig in die Mitte dieses Strudels gleiten lassen.
  • Das Eiweiß schließt sich so perfekt um den Dotter. Nach etwa. 3-4 Minuten das pochierte Ei vorsichtig mit Hilfe eines großen Löffels aus dem Wasser heben. Überschüssiges Wasser abtropfen lassen. Die pochierten Eier servieren, vorher mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
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