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Waffel Rezept wie von Oma

Autorin: Annelie Ulrich

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4,50 von 2 Bewertungen
15 Minuten
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An regnerischen Tagen oder zu Geburtstagen war es in meiner Kindheit immer so weit: Meine Mama hat das Waffeleisen aus dem Schrank geholt und es wurden fleißig Waffeln gebacken. Außen ein bisschen knusprig, innen zart, süß und unwiderstehlich lecker – so müssen die perfekten Waffeln sein. Schon bald duftete die ganze Küche nach diesem süßen Gebäck. Heute teile ich mein absolutes Lieblings Waffel Rezept mit dir.

Ein Waffel Rezept wie von Oma ergibt den leckersten Waffelteig, aus dem lockere Waffeln gebacken werden.

Es schmeckt Groß und Klein, und das gemeinsame Waffelbacken ist garantiert ein Highlight für die ganze Familie. Im Vergleich zu meinen belgischen Waffeln ist der Teig unkomplizierter und du kannst den Waffelteig nach diesem Rezept in jedem Waffeleisen backen. Egal, ob klassisch mit Puderzucker, dekadent mit Schokosoße oder fruchtig mit heißen Kirschen und Schlagsahne, diese Waffeln sind garantiert immer ein Genuss. Das Waffeleisen meiner Mama gibt es übrigens heute noch (du siehst es weiter unten auf den Fotos!).

Die fertigen Waffeln mit Puderzucker und Himbeeren auf einem Teller.

Keine zähen Waffeln: 3 Profi-Tipps für perfekten Waffelteig

Ein gutes Waffelteig-Rezept ist simpel, aber bei der Zubereitung gibt es drei kleine Fehler, die den Unterschied zwischen fluffigen Waffeln und zähen Schuhsohlen ausmachen:

  • Die Klümpchen-Falle: Wenn du kühlschrankkalte Milch und kalte Eier zu der geschmolzenen Butter gibst, wird das Fett durch den Temperaturschock sofort wieder fest und bildet unschöne Klümpchen im Teig. Achte darauf, dass Milch und Eier Zimmertemperatur haben, und lass die zerlassene Butter vor dem Einrühren kurz lauwarm abkühlen. Falls es doch mal passiert, dass sich Klümpchen bilden, kannst du den Teig trotzdem für Waffeln verwenden, sie werden nur ggf. etwas weniger saftig und es bilden sich Fettäuglein.
  • Das Rühr-Geheimnis: Waffelteig ist wie Muffinteig – er hasst es, zu lange gerührt zu werden! Wenn du das Mehl minutenlang mit dem Mixer bearbeitest, bildet sich Klebereiweiß und die Waffeln werden zäh und gummiartig. Rühre die trockenen Zutaten nur so lange und kurz unter, bis gerade so keine weißen Mehlspuren mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen im Teig sind völlig in Ordnung!
  • Der Knusper-Trick nach dem Backen: Staple frisch gebackene, heiße Waffeln niemals direkt übereinander auf einen Teller! Sie dampfen noch stark nach und machen sich gegenseitig sofort weich und labbrig. Lege sie stattdessen nebeneinander auf ein Kuchengitter, damit die Luft zirkulieren kann. So bleiben sie außen herrlich knusprig.
Alle Zutaten für das Waffel Rezept von Oma.

Zutaten tauschen: So wandelst du das Waffelteig Rezept ab

Das Schöne an diesem Waffel-Grundrezept ist, dass es extrem nachsichtig und wandelbar ist. Du kannst die Zutaten ganz einfach an deinen Vorratsschrank anpassen.

Wenn du keine klassische Kuhmilch zu Hause hast, funktioniert das Rezept genauso hervorragend mit deiner liebsten Pflanzenmilch (Hafer-, Mandel- oder Kokosdrink passen aromatisch besonders gut). Auch beim Mehl bist du flexibel: Statt des klassischen Weizenmehls (Type 405 oder 550) kannst du problemlos ein helles Dinkelmehl (Type 630) verwenden. Mein absoluter Geheimtipp für extra fluffige Waffeln: Ersetze etwa 50 ml der Milch durch kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Die kleinen Luftbläschen machen den Teig beim Backen noch lockerer und die Waffeln werden außen grandios knusprig!

Omas Waffelteig Rezept

Heute gibt es mein Rezept für diese leckeren Waffeln, perfekt zum Frühstück. Holt das Waffeleisen aus dem Schrank, wir backen fleißig Waffeln.
Autor: Annelie

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Vorbereitung 10 Minuten
Koch-/Backzeit 5 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Anzahl Personen 12 Waffeln

Zutaten 

Für den Teig:

  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 125 g Butter geschmolzen
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 250 ml Milch

Zum servieren:

  • Puderzucker
  • Joghurt
  • frische Früchte

Kochutensilien

  • Waffeleisen

Anleitung 

  • Waffeleisen vorheizen. 125 g Butter schmelzen. 3 Eier, flüssige Butter, 250 ml Milch, und 1 TL Vanilleextrakt mit dem Schneebesen vermengen.
  • 250 g Mehl, 125 g Zucker, 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz darüber sieben. Alles zu einem glatten Teig verrühren. Je 2 EL des Teiges in das heiße Waffeleisen geben und das Eisen schließen.
  • Einige Minuten warten und die fertige Waffel entnehmen. Manche Waffeleisen haben auch ein Licht das angeht wenn die Waffel fertig ist. Warm mit Puderzucker, Joghurt und Beeren servieren.

Ungefähre Nährwerte pro Portion

Kalorien 329 kcal
Fett 16 g
Zucker 17 g
Eiweiß 6 g
Kohlenhydrate 41 g
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FAQ: Häufige Fragen zum Waffelteig-Rezept

Kann ich den Waffelteig schon am Vorabend vorbereiten?

Ja, das ist problemlos möglich! Du kannst den Teig abends anrühren und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Da das Backpulver über Nacht allerdings etwas an Triebkraft verliert, empfehle ich dir, das Backpulver erst am nächsten Morgen kurz vor dem Backen unter den Teig zu rühren, damit die Waffeln auch wirklich schön fluffig aufgehen.

Kann man gebackene Waffeln einfrieren oder aufwärmen?

Absolut! Waffeln lassen sich hervorragend auf Vorrat backen. Lass sie nach dem Backen komplett abkühlen und friere sie dann portionsweise ein. Zum Aufwärmen (egal, ob vom Vortag oder aus dem Gefrierfach) steckst du sie am besten einfach kurz in den Toaster. So schmecken sie wieder wie frisch gebacken und werden herrlich knusprig!

Warum kleben meine Waffeln am Eisen fest?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder dein Waffeleisen war nicht heiß genug, als du den Teig eingefüllt hast, oder es fehlt etwas Fett. Bestreiche die Heizflächen vor der allerersten Waffel ganz leicht mit etwas Öl oder flüssiger Butter (am besten mit einem hitzebeständigen Silikonpinsel). Danach reicht meist das Fett aus dem Teig, damit nichts mehr kleben bleibt.

Bist du Team Puderzucker oder Team heiße Kirschen? Verrate es mir in den Kommentaren!

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Ein Bild von Annelie von Heisse Himbeeren
Über den Author

Herzlich Willkommen in meiner Küche! Mein Name ist Annelie. Ich bin Foodie, Food Fotografin, vegetarische Rezeptentwicklerin, Autorin, Unternehmerin und Hundemama. Zum Autor

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