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Bratapfel-Plätzchen mit Marzipan

Autorin: Annelie Ulrich

Veröffentlicht:

Aktualisiert:

5 von 1 Bewertung
1 Stunde 50 Minuten
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Dieses Rezept für Bratapfel-Plätzchen ist ein Muss für alle Bratapfel-Fans. Zarte Mürbeteigplätzchen werden gefüllt mit der leckersten Bratapfel-Marzipan-Füllung mit Rosinen, braunem Rum und Zimt. Zu einer Tasse Kaffee oder Weihnachtspunsch sind diese Plätzchen unwiderstehlich lecker.

Bratapfel Plätzchen Rezept zu Weihnachten

Der Bratapfel meines Papas gehört definitiv zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen! Er wurde im Kachelofen zubereitet, war immer mit Marzipan gefüllt und einfach wahnsinnig lecker. Diese Erinnerung wollte ich unbedingt als Plätzchen einfangen, denn darum gehts doch beim Plätzchenbacken am Ende immer. Die schönen Momente mit kleinen Köstlichkeiten einrahmen.

Tatsächlich ist das beim ersten Versuch auch gleich echt gut gelungen – allerdings mit geringerer Haltbarkeit. Denn die Bratapfelfüllung ist zwar mega lecker, aber auch nicht besonders haltbar. Trotzdem will ich sie dir nicht vorenthalten, weshalb es für die Füllung zwei Varianten gibt. Meine erste Aromabombe und eine zweite Variante mit längerer Haltbarkeit.

Schnelle & Einfache Bratapfel Plätzchen

Bratapfel im Plätzchen – wie das funktioniert

Bei der Entstehung dieser Plätzchen habe ich mir zunächst einmal Gedanken dazu gemacht, was einen richtig guten Bratapfel eigentlich ausmacht. Wir brauchen auf jeden Fall die klassisch säuerlichen Apfelaromen und Marzipan. Auch nicht fehlen dürfen für mich Rosinen und Zimt. Ein bisschen Rum wäre auch nicht schlecht.

All diese Aromen habe ich zu einer leckeren Apfelmarmelade gekocht. Dazu kombiniere ich meinen klassischen Mürbeteig, denn die Füllung ist eine echte Geschmacksbombe, da harmoniert ein eher milder Teig besonders gut dazu.

Bratapfel Plätzchen Rezept wie von Oma

Zwei Varianten – frisch oder haltbar

Variante 1: mit selbst gekochter Bratapfelfüllung

Hierbei handelt es sich um mein absolutes Highlight, denn es ermöglicht das volle Bratapfel-Aroma in einem Plätzchen. Die Füllung enthält viel Feuchtigkeit, weshalb die Plätzchen im Kühlschrank gelagert werden sollten und innerhalb von 7–10 Tagen verspeist werden sollten. Deshalb ist diese Variante leider nicht zum wochenlangen Lagern, Verschicken oder Verschenken geeignet. Die Plätzchen sind aber so dermaßen lecker, dass ich sie dir einfach nicht vorenthalten kann!

Variante 2: mit Apfelgelee

Willst du die Bratapfel-Plätzchen länger lagern, verschicken oder verschenken, dann ist Apfelgelee die perfekte Basis! Erwärme es einfach etwas und rühre Zimt, einen Schluck Rum, fein gehackte Rosinen und einen Löffel Marzipan mit unter. So verwandeln wir das Gelee sehr schnell in eine Bratapfel-Variante. Die so gefüllten Plätzchen halten ohne Weiteres mehrere Wochen in einer Keksdose und müssen auch nicht in den Kühlschrank.

Die Bratapfelfüllung richtig kochen

Als Basis verwende ich gerne säuerliche Äpfel wie Boskop oder Granny Smith. Die Säure balanciert nämlich die Süße von Zucker, Marzipan und Rosinen wunderbar aus. Die Äpfel werden klein gewürfelt und dürfen dann für ca. 30 Minuten mit allen anderen Zutaten außer dem Marzipan köcheln, bis sie dick und marmeladenartig werden. Zum Schluss rührst du das Marzipan unter. Es schmilzt in der heißen Apfelmasse. Wichtig: jetzt komplett abkühlen lassen, bevor du die Plätzchen damit füllst.

Es liegen die Plätzchen auf einem goldenen Teller.

Bratapfel Plätzchen füllen und zusammensetzen

Sobald Plätzchen und Füllung komplett abgekühlt sind, füllst du sie so, wie du es auch mit Spitzbuben machen würfest. Ein etwas haselnussgroßer Klecks der Füllung kommt auf den Keks ohne Loch, etwas verteilen und dann den Oberteil mit Loch daraufsetzen. Zum Schluss kommt eine feine Schicht Puderzucker über die Plätzchen. Etwa eine Stunde lang auf der Arbeitsfläche liegen lassen, damit sie etwas stabiler werden, und dann in Keksdosen verpacken.

Aufbewahren – je nach Variante

Wenn du die Plätzchen mit Variante 1, der Apfelmarmelade, füllst, dann geht’s in der Keksdose ab in den Kühlschrank. Du solltest sie innerhalb von 7–10 Tagen aufessen. Mit Apfelgelee gefüllte Plätzchen dürfen in der Keksdose an einem kühlen, trockenen Ort stehen. Sie halten 3–4 Wochen. Du kannst den ungebackenen Teig für die Bratapfel-Plätzchen übrigens sehr gut vorbereiten und sogar einfrieren!

Bratapfel Plätzchen Rezept

Weihnachtliches Rezept für zarte Bratapfel Plätzchen mit aromatischer Füllung und den leckeren Mürbeteigkeksen.
Autor: Annelie

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Vorbereitung 10 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde
Koch-/Backzeit 40 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten
Anzahl Personen 40 Plätzchen

Zutaten 

Zutaten für den Teig:

  • 125 g Butter weich
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillezucker oder Vanilleextrakt
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Weizenmehl Typ 405 oder Typ 550
  • ½ TL Backpulver

Zutaten für die Füllung:

  • 200 g Äpfel bevorzugt säuerlich wie z.B. Boskop
  • 50 g Rosinen
  • ½ TL Zimt
  • 3 EL Rum optional, alternativ Apfelsaft
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Marzipan
  • Puderzucker zum Dekorieren

Anleitung 

  • Vermenge 125 g Butter, 1 Ei, 1 TL Vanillezucker, 75 g Zucker, 1 Prise Salz, 250 g Weizenmehl und ½ TL Backpulver für den Teig in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Forme ihn zu einer Kugel und lass ihn abgedeckt im Kühlschrank für mindestens 1 Stunde durchziehen.
  • Schäle und entkerne derweil 200 g Äpfel und schneide sie in kleine Würfel. Gib die Apfelwürfel zusammen mit 50 g Rosinen, ½ TL Zimt, 3 EL Rum, 50 g Zucker, 1 TL Vanillezucker und 2 EL Zitronensaft in einen Topf und lass die Mischung für ca. 30 Minuten köcheln, bis die Äpfel zerfallen. Pflücke dann 100 g Marzipan in eine Flocken und rühre es unter die Apfelmasse. Stell die Füllung zum Abkühlen beiseite.
  • Heize den Backofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vor. Belege einige Backbleche mit Backpapier. Rolle den Teig ca. 3 mm dick aus und stich Kreise daraus aus. Versieh die Hälfte der Plätzchen mit einem Loch in der Mitte und backe sie im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober- und Unterhitze für ca. 10 Minuten, bis sie goldbraun werden.
  • Bestreiche die Plätzchen ohne Loch mit einer etwa Haselnussgroßen Menge der Apfelfüllung. Lege ein Plätzchen mit Loch darauf und bestreue die gefüllten Bratapfelplätzchen mit etwas Puderzucker.

Tipps

Die fertigen Bratapfelplätzchen solltest du im Kühlschrank lagern und innerhalb einer Woche verspeisen. Sie eignen sich aufgrund der feuchten Apfelfüllung nicht als Lagerplätzchen. Für alle, die Bratapfelplätzchen lagern möchten empfehle ich, Spitzbuben zu backen und mit fertiger Bratapfelmarmelade zu füllen.

Ungefähre Nährwerte pro Portion

Kalorien 77 kcal
Fett 3 g
Zucker 5 g
Eiweiß 1 g
Kohlenhydrate 11 g
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Häufige Fragen zu Bratapfel-Plätzchen

Wie lange halten Bratapfel-Plätzchen?

Wenn du Variante 1 für die Füllung wählst, dann 7–10 Tage. Mit Variante 2 als Füllung sind 3–4 Wochen kein Problem.

Warum weichen meine Plätzchen durch?

Vermutlich hast du dich bei der Füllung für Variante 1 entschieden und die Apfelmarmelade nicht gut genug einkochen lassen. Sie sollte die Konsistenz von Nuss-Nougat-Creme oder einem ähnlichen Aufstrich haben.

Kann ich die Plätzchen ohne Alkohol machen?

Na klar, lass den Rum einfach weg und verwende stattdessen, wenn du magst, ein paar Tropfen Rumaroma. Das ist nämlich in der Regel alkoholfrei.

Welche Äpfel eignen sich am besten?

Säuerliche Äpfel wie Boskop, Granny Smith oder Braeburn eignen sich am besten.

Kann ich fertiges Apfelgelee verwenden?

Ja, auf jeden Fall! Das mache ich sogar sehr gerne. Aromatisiere es einfach so, wie in den Notizen der Rezeptkarten angegeben.

Wie mache ich die Plätzchen länger haltbar?

Indem du sie mit Variante 2, dem aromatisierten Apfelgelee, füllst.

Kann ich die Füllung vorbereiten?

Die Apfelgelee-Version (Variante 2) kannst du sehr gut vorbereiten. Und auch Variante 1 eignet sich ganz gut, sollte allerdings innerhalb von 1–2 Tagen verwendet werden.

Kann ich den Teig einfrieren?

Ja, das klappt super. Packe ihn gründlich in einen Gefrierbeutel, sodass er keinen Gefrierbrand bekommt. Er hält dann ohne Weiteres 3–4 Monate im Gefrierfach.

Eignen sich Bratapfel-Plätzchen zum Verschenken?

Ja, aber dann musst du dich bei der Füllung bitte unbedingt für Variante 2 entscheiden.

Bist du Team frisch oder Team haltbar? Verrate es mir in den Kommentaren!

Ein Bild von Annelie von Heisse Himbeeren
Über den Author

Herzlich Willkommen in meiner Küche! Mein Name ist Annelie. Ich bin Foodie, Food Fotografin, vegetarische Rezeptentwicklerin, Autorin, Unternehmerin und Hundemama. Zum Autor

2 Kommentare zu „Bratapfel-Plätzchen mit Marzipan“

  1. 5 Sterne
    Liebe Annelie,
    das Rezept hört sich verlockend an. Könnte ich nicht von mir eingekochte Bratapfelmarmelade verwenden und das Marzipan ausrollen, ausstechen und zwischen den Keksen platzieren? Das müsste dann haltbar für ein paar Wochen sein. LG Elisabeth

    Antworten
    • Liebe Elisabeth, doch, das funktioniert sogar ganz wunderbar und dann sind sie auch wesentlich länger haltbar! Sehr gute Idee!

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