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Mein bestes French Toast Rezept: Einfach, schnell & soo lecker

Autorin: Annelie Ulrich

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15 Minuten
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Gibt es etwas Besseres, als am Wochenende vom Duft nach geschmolzener Butter, Zimt und süßem Ahornsirup geweckt zu werden? Für mich ist ein richtig gutes French Toast der Inbegriff eines perfekten, gemütlichen Frühstücks!

Ein French Toast Rezept wie aus den USA.

Obwohl sich bei uns die Geister am perfekten Frühstück scheiden – ich mag es herzhaft, während Andy am liebsten jeden Tag Pancakes essen würde – können wir uns auf French Toast immer einigen. Und weil es bei uns eigentlich immer altbackenes Brot gibt, muss ich für dieses Deluxe-Frühstück nicht mal einkaufen gehen.

Es ist die wohl leckerste Art der Resteverwertung, denn es besteht aus absoluten Basic-Zutaten, die man ohnehin fast immer im Kühlschrank hat: Eier, ein Schluck Milch und etwas Brot. In gerade einmal 15 Minuten zauberst du daraus ein Frühstück, das glatt aus einem schicken Café stammen könnte. Übrigens ist French Toast entgegen des Namens eine urdeutsche Erfindung. „Arme Ritter“ sind die Basis, sodass es eigentlich „German Toast“ heißen müsste. Aber egal, welcher Name: Ich zeige dir jetzt, wie dein French Toast außen herrlich goldbraun und innen wunderbar fluffig wird (ganz ohne Matsch!).

Brot wird in einer Pfanne angebraten.

Welches Brot ist das beste für French Toast?

Klassischerweise wird dieses Gericht mit normalem Toastbrot zubereitet. Aber ich habe French Toast über die Jahre schon mit so ziemlich jedem Gebäck ausprobiert. Denn du kannst so gut wie jedes süße oder neutrale Gebäck dafür verwenden! Mein persönliches Highlight ist ein dickes Stück Brioche. Aber auch Brioche-Brötchen, Milchbrötchen oder altbackene Croissants vom Vortag funktionieren grandios. Sehr lecker sind auch Rosinenbrötchen, Schokobrötchen oder Hefezopf.

Wichtig (Anti-Matsch-Regel): Verwende am besten kein ganz frisches Brot! Das Brot sollte idealerweise schon 1 bis 2 Tage alt (altbacken) und leicht angetrocknet sein. Frisches Brot ist zu weich und zerfällt sofort, wenn es sich mit der Ei-Milch-Mischung vollsaugt. Ein etwas älteres Brot saugt die Flüssigkeit auf wie ein Schwamm und behält dabei perfekt seine Form.

Eine Gabel nimmt ein paar Stücke von dem French Toast mit Ahornsirup auf.

3 Tipps für das perfekte French Toast

Damit dein süßes Frühstück auch wirklich gelingt, beachte diese drei simplen Handgriffe bei der Zubereitung:

  • Die richtige Badezeit: Lege die Brotscheiben in die Ei-Milch-Mischung und lass sie pro Seite nur etwa 10 bis 20 Sekunden baden. Sie sollen sich vollsaugen, aber nicht komplett aufweichen und auseinanderfallen.
  • Mittlere Hitze in der Pfanne: Backe die Brotscheiben in der geschmolzenen Butter bei mittlerer Hitze aus! Wenn die Pfanne zu heiß ist, verbrennt die Butter sofort und das Brot wird außen schwarz, während das Ei im Inneren noch roh und matschig bleibt. Gib dem Toast ein paar Minuten Zeit, um sanft goldbraun zu karamellisieren.
  • Mein Gastgeber-Trick: Wenn du ein großes Frühstück für die ganze Familie oder Freunde planst und mehr French Toast zubereitest, heize deinen Backofen auf 80 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege die fertig gebackenen Scheiben auf ein Gitter in den Ofen. So bleiben sie herrlich warm und knusprig, bis auch die letzte Scheibe aus der Pfanne kommt und alle gemeinsam essen können!

Das beste French Toast Rezept (in 15 Minuten!)

Himmlisch süßes Frühstück! Mein einfaches French Toast Rezept. Mit diesem Trick wird das French Toast außen knusprig und innen perfekt fluffig.
Autor: Annelie

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Vorbereitung 7 Minuten
Koch-/Backzeit 8 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Anzahl Personen 2 Portionen

Zutaten 

  • 2 Eier
  • 150 ml Milch gerne Pflanzenmilch
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 Prise Zimt
  • 4 Scheiben Brot Toast oder Brioche
  • 2 EL Butter zum Ausbacken
  • Ahornsirup
  • frische Beeren

Anleitung 

  • Verquirle in einem tiefen Teller oder eine flachen Schale 2 Eier mit 150 ml Milch, 1 TL Ahornsirup und 1 Prise Zimt.
  • Lege 4 Scheiben Brot hinein und lass sie pro Seite etwa 10-20 Sekunden Flüssigkeit aufsaugen.
  • Schmilz 2 EL Butter in einer Pfanne und backe die French Toast Scheiben darin goldbraun aus. Serviere sie warm mit Ahornsirup und frischen Beeren.

Tipps

Du kannst French Toast mit so gut wie jedem Gebäck machen. Klassisch ist Toastbrot, aber auch altbackene Croissants funktionieren super und mein persönliches highlight ist Brioche. 
Wenn du mehr French Toast zubereitet, empfehle ich die fertig gebackenen Scheiben im Backofen bei ca. 80 °C warm zu halten, bis alles fertig ist.

Ungefähre Nährwerte pro Portion

Kalorien 125 kcal
Fett 8 g
Zucker 4 g
Eiweiß 8 g
Kohlenhydrate 6 g
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FAQ: Häufige Fragen zum French-Toast-Rezept

Kann ich das Rezept auch laktosefrei zubereiten?

Absolut! Tatsächlich gibt es in meinem Haushalt eigentlich keine Kuhmilch mehr, sodass ich French Toast standardmäßig mit Hafermilch oder Sojamilch zubereite. Zum Ausbacken verwendest du dann einfach eine pflanzliche Butter-Alternative oder etwas neutrales Kokosöl.

Kann ich das French Toast auch komplett vegan zubereiten?

Ja, das funktioniert wunderbar! Das Ei sorgt im Originalrezept für die Bindung und die schöne Kruste. Um das pflanzlich zu ersetzen, mischst du deine Lieblings-Pflanzenmilch einfach mit 2 Esslöffeln Speisestärke (oder Kichererbsenmehl) und verrührst alles, bis keine Klümpchen mehr da sind. Für die typisch gelbe „Ei-Optik“ sorgt eine winzige Prise Kurkuma in der Flüssigkeit. Bade dein Brot darin und backe es anschließend in veganer Butter oder Kokosöl goldbraun aus – super lecker und ganz ohne tierische Zutaten!

Was passt noch als Topping zum French Toast?

Neben frischen Beeren und Ahornsirup sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt! Sehr lecker sind auch karamellisierte Bananenscheiben, ein großer Klecks cremiger griechischer Joghurt, gehackte und geröstete Nüsse (wie Pekannüsse oder Walnüsse) oder – für echte Schokoholics – ein Löffel Nuss-Nougat-Creme.

Auf welcher Basis bereitest du dein French Toast am liebsten zu? Verrate es mir in den Kommentaren!

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Ein Bild von Annelie von Heisse Himbeeren
Über den Author

Herzlich Willkommen in meiner Küche! Mein Name ist Annelie. Ich bin Foodie, Food Fotografin, vegetarische Rezeptentwicklerin, Autorin, Unternehmerin und Hundemama. Zum Autor

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