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Omas Gurkensalat mit saurer Sahne (So wird er cremig)

Autorin: Annelie Ulrich

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10 Minuten
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Es gibt Rezepte, die schmecken einfach nach Kindheit und Sommer. Omas Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill ist für mich genau so ein Fall! Denn im Sommer kam der ständig auf den Tisch und ist heute noch einer meiner liebsten Salate zum Grillen oder einfach so als Beilage. Besonders gerne esse ich ihn zu Salzkartoffeln mit Spiegelei – immer perfekt cremig, knackig und niemals wässrig.

Omas Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill in einer Schüssel.

Aber als ich versucht habe, Omas Gurkensalat mit saurer Sahne selbst nachzumachen, war das Ergebnis anfangs eigentlich Enttäuschung: eine wässrige Soße, in der traurige Gurkenscheiben schwammen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich Omas entscheidenden Trick verstanden habe. Heute teile ich dieses simple, aber geniale Geheimnis mit dir, damit auch dein Gurkensalat immer perfekt gelingt.

Der fertige Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill von oben.

Das Geheimnis von Omas Gurkensalat mit saurer Sahne: 3 goldene Regeln

Regel 1: Hauchdünn hobeln! 
Der erste Schritt zum leckersten Gurkensalat sind hauchdünne Gurkenscheiben. Mein Tipp aus Erfahrung: Verwende dafür einen Gemüsehobel (Mandoline). Die Scheiben werden schön gleichmäßig und es geht superflott. Die Gurkenscheiben haben hauchdünn auch einfach die beste Textur und werden im Salat superzart. 

Regel 2: Salzen & weinen lassen! 
Das ist Omas Magie: Nachdem die Gurken gehobelt sind, werden sie mit Salz vermischt und müssen mindestens 10 bis 15 Minuten ziehen. Das Salz entzieht den Gurken durch Osmose einen Großteil ihres Wassers. Sie ‚weinen‘ quasi eine ganze Menge Flüssigkeit aus.

Regel 3: Gut abtropfen (oder sanft ausdrücken)! 
Dieser Schritt ist unerlässlich! Die ausgetretene Flüssigkeit muss weg. Gieße die Gurkenscheiben durch ein Sieb ab. Für ein besonders cremiges Ergebnis drücke ich sie danach mit den Händen noch ganz sanft aus. So sind sie perfekt vorbereitet und können das cremige Dressing aufsaugen, ohne es zu verwässern.

Ein Gurkensalat Rezept mit saurer Sahne.

Die Zutaten: Einfach, ehrlich & gut

  • Die Gurke: Eine feste, frische Salatgurke. Bei Bio-Gurken lasse ich die Schale gerne dran, das gibt Farbe und extra Nährstoffe.
  • Die cremige Basis: Oma hat immer saure Sahne (Sauerrahm) genommen. Das macht den Salat leicht und frisch. Wenn du es reichhaltiger magst, funktioniert auch Schmand. Wer es etwa süßer mag, kann auch Schlagsahne verwenden. Der Gurkensalat wird dadurch noch reichhaltiger und leckerer. Meine Mama macht das zum Beispiel sehr gerne. Wenn du hingegen eine leichtere, milchfreie Alternative suchst, die ganz ohne cremige Basis auskommt, dann schau dir unbedingt meinen klassischen Gurkensalat mit Essig und Öl an!
  • Die Kräuter: Unverzichtbar ist natürlich frischer Dill. Sein Aroma gehört zu diesem Salat wie der Deckel auf den Topf. Wenn du keinen frischen bekommst, ist tiefgekühlter Dill eine gute Alternative. Von getrocknetem Dill bin ich dagegen kein Freund, denn die zarten Aromen gehen beim Trocknen leider größtenteils verloren. 
  • Das Dressing: Neben der sauren Sahne brauchen wir nur einen Schuss hellen Essig (Weißwein- oder Apfelessig), einen Löffel neutrales Öl (Raps/Sonnenblume), eine Prise Zucker oder Ahornsirup zur Balance und natürlich Salz und Pfeffer.

So einfach geht’s: Schritt für Schritt zu Omas bestem Gurkensalat

  1. Gurken vorbereiten (der wichtigste Schritt!): Hobel die Gurke in eine Schüssel, vermische sie mit Salz und lasse sie wie in Regel 2 beschrieben ziehen.
  2. Dressing anrühren: Während die Gurken ‚weinen‘, verrühre in einer zweiten Schüssel die saure Sahne mit Essig, Öl, Zucker/Ahornsirup, Pfeffer und dem frisch gehackten Dill.
  3. Alles verbinden: Gieße die Gurken ab und drücke sie sanft aus. Gib die vorbereiteten Gurkenscheiben nun zum Dressing und vermenge alles gründlich. Schmecke den Salat jetzt final ab – oft braucht er nach dem Entwässern noch eine kleine Prise Salz.
  4. Servieren: Der Salat schmeckt sofort, wird aber noch besser, wenn er 10–15 Minuten im Kühlschrank durchziehen darf.
Eine Gabel spieß ein paar Scheiben von dem Gurkensalat auf.

Meine Ideen: Wozu der Salat passt und wie du ihn abwandeln kannst

Serviervorschläge: Der absolute Klassiker bei uns zu Hause: zu Salzkartoffeln und Spiegelei. Aber er ist auch die perfekte erfrischende Beilage zu gebratenem Lachs, Frikadellen (oder Veggie-Hackbällchen) und natürlich zu allem vom Grill.

Baukasten für Variationen:

  • Mit mehr Frische: Fein geschnittene Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch.
  • Mit mehr Würze: Eine fein geriebene Knoblauchzehe im Dressing.
  • Mit mehr Schärfe: Ein paar Chiliflocken. Und dann solltest du unbedingt meinen asiatischen Gurkensalat testen.

Omas Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill

Rezept für Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill wie von Oma. Du brauchst nur wenige Zutaten und 5 Minuten Zeit in der Küche!
Autor: Annelie

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Vorbereitung 10 Minuten
0 Minuten
Koch-/Backzeit 0 Minuten
Gesamtzeit 10 Minuten
Anzahl 2

Zutaten 

  • 1 Salatgurke
  • 1 TL Salz
  • 150 g saure Sahne bzw. Sauerrahm oder Schmand
  • 1 TL Ahornsirup oder Zucker
  • 2 EL heller Essig z.B. Weißweinessig oder Apfelessig
  • 4 EL Pflanzenöl z.B. Sonnenblume oder Raps
  • 1 Prise Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 Bund Dill ca. 20 g

Kochutensilien

  • 1 Küchenhobel

Anleitung 

  • Salatgurke waschen und mit Hilfe eines Küchenhobels in etwa 1-2 mm dicke Scheiben hobeln. Mit Salz bestreuen, durchmischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Derweil saure Sahne, Ahornsirup, Essig, Öl und Pfeffer zu einem cremigen Dressing verarbeiten.
  • Die Gurken nach der Ziehzeit in ein feines Sieb geben, sodass das ausgetretene Wasser abtropfen kann. Die Gurken dann mit dem Dressing vermengen. Dill waschen und sehr fein hacken und zum Salat geben. Mit Salz und Pfeffer nach Bedarf abschmecken.

Tipps

Portionsgröße: Je nachdem, wozu der Gurkensalat serviert wird reicht die Portion für 2-4 Personen. 
Vegane Variante: Wer den Gurkensalat vegan zubereiten möchte, ersetzt einfach die saure Sahne durch ein veganen Sauerrahm oder veganen, griechischen Joghurt.
Vorbereitung: Du kannst den Gurkensalat bis zu 3 Stunden im Voraus zubereiten und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren
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FAQ – Deine Fragen zu Omas Gurkensalat

Hilfe, mein Salat ist trotzdem wässrig geworden! Was habe ich falsch gemacht? 

Wahrscheinlich haben die Gurken nicht lange genug gezogen oder wurden nicht gut genug abgetropft oder ausgedrückt. Das ist der häufigste Fehler, aber mit etwas Übung klappt es bestimmt wunderbar.

Kann ich den Salat gut vorbereiten? 

Ja! Du kannst die Gurken bereits entwässern und das Dressing anrühren. Beides separat im Kühlschrank lagern und erst kurz vor dem Servieren mischen. So bleibt er am knackigsten. Komplett angemacht hält er sich aber auch einige Stunden im Kühlschrank.

Kann ich den Salat vegan zubereiten? 

Ja, absolut! Ersetze die saure Sahne einfach durch eine pflanzliche Alternative wie Soja- oder Haferjoghurt (ungesüßt) oder veganen Sauerrahm. Du kannst alternativ auch vegane Kochsahne verwenden, um eine noch cremigere Variante von meinem Gurkensalat zuzubereiten. 

Muss ich den Dill frisch verwenden? 

Frisch ist immer am besten für das volle Aroma. Tiefgekühlter Dill ist aber eine sehr gute Alternative. Getrockneten Dill würde ich für dieses Rezept nicht empfehlen, da er geschmacklich nicht mithalten kann.

Ich hoffe, Omas Gurkensalat wird auch bei dir zum neuen Familienklassiker! Was ist dein Geheimtipp für den perfekten Gurkensalat? Verrate es mir in den Kommentaren!

Ein Bild von Annelie von Heisse Himbeeren
Über den Author

Herzlich Willkommen in meiner Küche! Mein Name ist Annelie. Ich bin Foodie, Food Fotografin, vegetarische Rezeptentwicklerin, Autorin, Unternehmerin und Hundemama. Zum Autor

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