Kennst du diese Tage, an denen du hungrig nach Hause kommst, der Kopf noch voll Arbeit steckt, aber du absolut keine Lust hast, ewig in der Küche zu stehen? Genau für solche Momente ist meine schnelle rote Linsensuppe mit Kokosmilch der perfekte Retter.

An kalten Wintertagen geht einfach nichts über reichhaltige Suppen oder [Currys]. Vor einiger Zeit gesellte sich eine super sämige Linsensuppe in mein Repertoire, nachdem ich sie bei der Nachbarin meiner Schwiegereltern kennenlernen durfte. Sie wärmt dich dank Ingwer herrlich von innen, ist komplett vegan und schmeckt dabei so cremig, dass man Sahne keine Sekunde vermisst.
Das Beste daran: Deine aktive Arbeitszeit beträgt tatsächlich nur knapp 20 Minuten – den Rest erledigt der Herd für dich, während die Suppe vor sich hin köchelt und herrlich sämig wird. Ein echtes Feierabend-Comfortfood, für das du nur einen Topf brauchst! Du kannst die Suppe außerdem wunderbar in größeren Mengen zubereiten und einfrieren. Diese Notreserve hat mir schon öfter das Abendessen gerettet.

Warum diese Zutaten die Suppe so besonders machen
Bei wenigen Zutaten kommt es auf die Qualität und die richtige Kombination an. Hier zeige ich dir, warum genau diese Mischung meine Rote-Linsen-Kokos-Suppe so super lecker macht:
- Rote Linsen: Sie sind die Stars der schnellen Küche! Im Gegensatz zu Tellerlinsen musst du rote Linsen nicht einweichen. Da sie bereits geschält sind, garen sie in etwa 15 Minuten weich und zerfallen leicht beim Kochen. Das sorgt ganz automatisch für eine sämige Bindung, sodass wir keine schwere Sahne oder Stärke zum Andicken brauchen.
- Ingwer & Knoblauch: Diese beiden sind nicht nur Geschmacksträger, sondern echte Booster für dein Immunsystem – perfekt für die kalte Jahreszeit. Ich reibe den Ingwer gerne fein, statt ihn zu hacken. So verteilt sich die angenehme Schärfe gleichmäßig in der gesamten Suppe.
- Kokosmilch: Sie ist der vegane Sahne-Ersatz und bringt die nötige Fetteinlage mit, um die fettlöslichen Vitamine aus dem Gemüse aufzunehmen. Tipp: Verwende vollfette Kokosmilch (keine „Light“-Variante), wenn du es richtig cremig magst.
- Garam Masala: Statt einfachem Currypulver greife ich hier zu Garam Masala. Diese indische Gewürzmischung enthält oft wärmende Gewürze wie Zimt, Kardamom, Nelken und schwarzen Pfeffer. Das gibt der Suppe eine tiefere, rundere Würze.
- Der Geheimtipp – Limette: Viele Rezepte vergessen die Säure, aber sie ist entscheidend! Ein Spritzer frischer Limettensaft ganz zum Schluss hebt die herzhaften Aromen hervor und durchbricht die Schwere der Kokosmilch.

Meine 3 Geling-Tipps für die perfekte Linsensuppe
Damit dir die rote Linsensuppe mit Kokosmilch und Ingwer garantiert beim ersten Mal gelingt, habe ich hier meine wichtigsten Tipps für dich gesammelt:
- Linsen waschen für mehr Bekömmlichkeit Auch wenn es verlockend ist, die Tüte einfach aufzureißen: Gib die Linsen kurz in ein feines Sieb und spüle sie unter kaltem Wasser ab, bis es nicht mehr schäumt. Das entfernt Stärkepuder und macht die Suppe nicht nur optisch schöner, sondern oft auch bekömmlicher.
- Gewürze anrösten (Der Aroma-Booster) Gib das Garam Masala (oder Currypulver) nicht erst in die Brühe, sondern schon zu den Zwiebeln und dem Ingwer ins heiße Fett. Durch die Hitze entfalten die ätherischen Öle der Gewürze ihr volles Aroma. Deine Küche wird fantastisch duften – versprochen!
- Die Konsistenz anpassen Rote Linsen quellen sehr stark nach. Wenn du die Suppe kochst, wirkt sie vielleicht erst etwas flüssig, dickt aber beim Abkühlen stark nach. Sollte sie dir am nächsten Tag zu dick sein (eher wie ein Eintopf), gib beim Aufwärmen einfach einen Schluck Wasser oder Gemüsebrühe hinzu, bis sie wieder schön suppig ist.
Variationen: So wandelst du das Rezept ab
Du möchtest die rote Linsensuppe mit Kokosmilch etwas abwandeln? Kein Problem, das Grundrezept ist sehr flexibel:
- Mehr Gemüse: Du hast noch Möhren oder Süßkartoffeln im Vorratsschrank? Würfle sie klein und brate sie zusammen mit den Zwiebeln an. Das macht die Suppe noch nahrhafter.
- Für Schärfe-Fans: Wenn du es pikanter magst, schneide eine halbe frische Chilischote in Ringe und gib sie zusammen mit dem Ingwer in den Topf.
- Toppings: Ich liebe es, die Suppe vor dem Servieren zu toppen. Besonders lecker sind frischer Koriander, geröstete Cashewkerne oder ein Klecks (Soja-)Joghurt als frischer Kontrast zur heißen Suppe.

Meal Prep: Aufbewahren und Einfrieren
Dieses Gericht ist der absolute Meal-Prep-König! Tatsächlich schmeckt die Suppe am zweiten Tag fast noch besser, weil die Gewürze über Nacht richtig durchziehen konnten.
- Im Kühlschrank: Luftdicht verpackt hält sich die Suppe problemlos 3–4 Tage. Perfekt, um sie Sonntagabend vorzukochen und Montag oder Dienstag ins Büro mitzunehmen.
- Einfrieren: Du kannst die Suppe hervorragend einfrieren. Lass sie komplett abkühlen und fülle sie portionsweise in geeignete Behälter. Im Tiefkühlfach hält sie sich bis zu 5 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei kleiner Hitze erwärmen.
Was passt zur roten Linsensuppe?
Die Suppe ist an sich schon sehr sättigend, aber mit der richtigen Beilage wird daraus ein echtes Festmahl.
Besonders gut passt mein pfannenfrisches Naan Brot dazu – das kannst du wunderbar in die cremige Suppe dippen. Wenn du lieber Reis magst, serviere dazu doch eine Portion Basmatireis.

Rote Linsensuppe mit Kokosmilch und Ingwer
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- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 cm Ingwer
- 1 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
- 175 g rote Linsen
- 2 TL Garam Masala oder Currypulver
- 400 g Kokosmilch eine Dose
- 400 g passierte Tomaten eine Dose
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 Limette
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
Anleitung
- Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Ingwer schälen und reiben. In einem mittelgroßen Topf das Kokosöl erwärmen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin glasig dünsten.
- Die roten Linsen sowie Garam Masala in den Topf geben. Etwa 1 Minuten bei ständigem Rühren anbraten. Dann mit Kokosmilch, passierten Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen.
- Umrühren und bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen lassen, bis die Linsen zart sind. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipps
Häufige Fragen zur roten Linsensuppe
Nein, auf keinen Fall! Im Gegensatz zu braunen Tellerlinsen sind rote Linsen bereits geschält. Sie garen extrem schnell (in ca. 10–15 Minuten) und würden durch das Einweichen nur matschig werden und zerfallen, bevor die Aromen in der Suppe sind. Ein gründliches Abspülen unter kaltem Wasser reicht völlig, um Staub und überschüssige Stärke zu entfernen.
Ja, das ist typisch für rote Linsen. Sie quellen extrem stark nach – viel stärker als Kartoffeln oder andere Linsensorten. Die Suppe wird im Kühlschrank oft zu einem festen Brei. Das ist aber kein Problem: Gib beim Aufwärmen einfach schluckweise Wasser oder noch etwas Kokosmilch dazu und rühre gut um, bis die gewünschte cremige Konsistenz wieder erreicht ist.
Ingwer kann je nach Knolle sehr unterschiedlich in der Schärfe variieren. Wenn es dir zu feurig geworden ist, hast du zwei Retter:
Säure: Gib noch etwas mehr Limetten- oder Zitronensaft dazu.
Süße & Fett: Ein Schuss mehr Kokosmilch oder eine Prise Zucker (oder Ahornsirup) mildern die Schärfe sofort ab.
Das ist bei roten Linsen gewollt! Da sie keine Schale mehr haben, verlieren sie beim Kochen ihre Form und zerfallen zu einem Püree. Genau das sorgt für die herrlich cremige Bindung dieser Suppe, ganz ohne Sahne oder Mehl. Wenn du bissfeste Linsen möchtest, müsstest du zu gelben oder braunen Linsen greifen (die brauchen aber länger).
Lust auf noch mehr indische Aromen? Dann probier unbedingt auch mein Vegetarisches Curry oder das klassische Palak Paneer.










Einfach lecker !!! Toll das man einfrieren Kann
Je vous écris de France
Merci pour cette recette
Oh ja, das mache ich auch sehr gerne!
Es schmeckt super lecker und wirklich am 2. Tag besser
Idealfür meine Rommèrunde, zwei Mädels essen nämlich keinen Käse
Das freut mich sehr liebe Susanne <3
Wahnsinnig lecker! Gerade die Limette gibt dem Ganzen noch das besondere Etwas :)
Es freut mich riesig, dass dir die Suppe so gut schmeckt <3